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Norwegian Wood

3.9(740)
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About the book

'A masterly novel' New York Times

'Such is the exquisite, gossamer construction of Murakami's writing that everything he chooses to describe trembles with symbolic possibility' Guardian

Read the haunting love story that turned Murakami into a literary superstar.

When he hears her favourite Beatles song, Toru Watanabe recalls his first love Naoko, the girlfriend of his best friend Kizuki. Immediately he is transported back almost twenty years to his student days in Tokyo, adrift in a world of uneasy friendships, casual sex, passion, loss and desire - to a time when an impetuous young woman called Midori marches into his life and he has to choose between the future and the past.

'Evocative, entertaining, sexy and funny; but then Murakami is one of the best writers around' Time Out

'Poignant, romantic and hopeless, it beautifully encapsulates the heartbreak and loss of faith' Sunday Times

'This book is undeniably hip, full of student uprisings, free love, booze and 1960s pop, it's also genuinely emotionally engaging, and describes the highs of adolescence as well as the lows' Independent on Sunday

Editions (12)

ISBN9780099448822
PublisherRandom House UK Ltd
Publication Date05/17/01
Pages389

Reviews & Ratings

740 ratings

102 reviews

3.9

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  • fred.k
    fred.k

    111 Followers

    4.0

    "No truth can cure the sadness we feel from losing a loved one. No truth, no sincerity, no strength, no kindness, can cure that sorrow. All we can do is see that sadness through to the end and learn something from it, but what we learn will be no help in facing the next sadness that comes to us without warning." #1: 🇯🇵 Mein erster Murakami. Dieses Buch fühlte sich an wie etwas besonderes, wenn auch phasenweise mit angezogener Handbremse. Irgendwie eine Coming-of-age Geschichte lange vor ihrer Zeit. Ein faszinierender Einblick in ein anderes Japan, mittlerweile fast sechzig Jahre zurückliegend. Auch wenn ich die Beweggründe und Handlungen von Toru nicht immer nachvollziehen konnte, so war er doch ein für insgesamt glaubwürdiger Charakter. Ein junger Student, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Der an Abschieden und Veränderungen zu knabbern hat. Der mit seinen Gefühlen kämpft. Der das Leben durch eine melancholische Brille sieht. Der versucht, ein guter Mensch zu sein und dabei menschlich ist, Fehler macht - und nicht selten dumme Fehler. Viele dieser Aspekte seines Charakters resonieren mit mir. Murakami beschreibt die Welt hier in einem bittersüßen Realismus (ich weiß auch, dass das für ihn eher unüblich ist), der mich bewegt hat. Der Roman in seiner Banalität hat eine so ganz andere, melancholische Atmosphäre. Wie erwähnt natürlich vor allem durch Toru, den Protagonisten, aber auch durch Naoko, durch Hatsumi, die tragischen Figuren dieses Romans. Aber auch Midori und Reiko, denen ebenfalls Tragisches widerfahren ist, die es aber schaffen, als hoffnungsvolle Gegenpole herauszustechen. Der Tod als eines der zentralen Themen des Romans nimmt sehr viel Platz ein. Er wirft die Frage auf, wer schlimmer von ihm getroffen wird - die Sterbenden oder die Zurückgelassenen, Lebenden. Letztlich wird diese Frage nicht beantwortet. Abseits der wirklich gut ausgearbeiteten Figuren - selbst Nebenfiguren haben eine Tiefe, die ich häufig in Büchern vermisse - begeisterten mich vor allem die Beschreibungen. Die Szenenwechsel im Laufe des Romans wurden so bearbeitet, dass jede Szene ihre eigene Atmosphäre vermittelte, was mir sehr gefallen hat. Einzig einige kreative Entscheidungen des Autors und konkret einige Entscheidemungne des Protagonisten hinterließen bei mir ab und zu leichte Verstimmungen. Achso, und ich habe dieses Buch als würdigen Start eines neuen Projekts ausgewählt: die World Challenge. Hier nun also, stellvertretend für Japan: Haruki Murakami, Norwegian Wood. 🇯🇵 "If you only read the books that everyone else is reading, you can only think what everyone else is thinking."

    5 days ago

  • annalovesbooks23
    annalovesbooks23

    763 Followers

    4.5

    Ruhig, melancholisch und voller Figuren, die mir noch lange im Herzen bleiben werden

    Nach Honigkuchen war das mein erster längerer Roman von Haruki Murakami und definitiv nicht mein letzter. Was mich an diesem Buch am meisten begeistert hat, war der Schreibstil. Murakami schreibt unglaublich beschreibend und melancholisch. Teilweise ausschweifend, aber nie so sehr, dass es mich gestört hätte. Seine Sprache hat mich ganz sanft durch die Geschichte getragen. Oft hatte ich das Gefühl, mitten zwischen den Figuren zu stehen und sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Dazu kommt diese ruhige, fast schwebende Atmosphäre, die über der ganzen Geschichte liegt. Und obwohl das Buch viele schwere Themen behandelt, gibt es immer wieder humorvolle Momente, die alles auflockern. Die Geschichte lebt für mich vor allem von ihren Figuren. Keine von ihnen blieb mir gleichgültig. Alle sind mir auf ihre Weise ans Herz gewachsen. Gleichzeitig blieben viele von ihnen bis zum Schluss ein Stück weit rätselhaft. Selbst am Ende hatte ich nicht das Gefühl, sie vollständig zu verstehen. Genau das mochte ich. Mit Naoko habe ich am meisten mitgefühlt. Ihre Verletzlichkeit, ihre Einsamkeit und ihr innerer Kampf haben mich durch das ganze Buch begleitet. Ich hatte früh das Gefühl, dass ihre Geschichte keinen einfachen Weg nehmen wird. Midori war für mich ihr kompletter Gegenpol. Sie bringt Leben, Wärme und Energie in die Geschichte. Direkt, mutig, manchmal anstrengend und gerade deshalb so interessant. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Reiko. Ihre Menschlichkeit, ihre Ehrlichkeit und ihre Gespräche gehören für mich zu den schönsten Momenten des Buches. Sie wirkt oft wie ein Anker zwischen all den Menschen, die auf ihre Weise mit Schmerz, Verlust und Einsamkeit kämpfen. Auch Hatsumi ist mir lange im Gedächtnis geblieben. Ihr Schicksal hat mich völlig unerwartet getroffen und zeigt für mich, wie stark Murakami selbst seine Nebenfiguren schreibt. Toru blieb für mich bis zum Ende schwer greifbar. Oft wirkte er eher wie ein Beobachter als wie jemand, der im Mittelpunkt steht. Für mich hat das aber perfekt zur Geschichte gepasst. Dieses Buch erzählt von Verlust, Liebe, Freundschaft, Erinnerung, Sehnsucht und dem Versuch, nach Schmerz weiterzuleben. Große Wendungen braucht es dafür nicht. Vieles wirkt ruhig und unspektakulär. Trotzdem wollte ich die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Die oft diskutierten erotischen Szenen haben mich deutlich weniger gestört als viele andere Leser. Nicht jede hätte es für mich gebraucht und die Geschichte rund um die Klavierlehrerin und das Mädchen war mir zu ausführlich. Das war einer meiner wenigen Kritikpunkte. Insgesamt hat es mein Leseerlebnis aber nicht negativ überschattet. Das Ende musste ich erst einmal sacken lassen. Genau das hat mir gefallen. Nicht alles wird erklärt, nicht alles wird aufgelöst. Die letzte Seite beschäftigt mich noch und passt für mich perfekt zur Stimmung des gesamten Buches. Ich habe Naokos Lächeln nicht wegen der Handlung geliebt, sondern wegen der Menschen. Wegen der Gespräche, der Briefe, der Musik und der vielen kleinen Momente dazwischen. Dieses Buch ist leise, melancholisch und oft schmerzhaft schön.

    Ruhig, melancholisch und voller Figuren, die mir noch lange im Herzen bleiben werden

    Jun 6, 2026

  • wayne161
    wayne161

    44 Followers

    5.0

    „Naokos Lächeln“ war mein erstes (und nicht letztes) Buch von Murakami und eines seiner realistischen Werke. Das Buch ist in einem schlichten, gut lesbaren Stil geschrieben und handelt zentral von Liebe und Einsamkeit, Depression und Verlust sowie der Identitätssuche. „Naokos Lächeln“ wirkte bei mir vor allem nach dem Lesen noch lange nach, vieles bleibt offen oder zweideutig und Raum für eigene Interpretationen und stimmt nachdenklich. Erwähnenswert ist Murakamis deutlich patriarchal geprägtes Frauenbild, welches sich auch im Roman zeigt. Aufgrund dessen, was das Buch in Bezug auf das Thema psychische Probleme in mir ausgelöst hat, bleibt es jedoch bei der 5-Sterne-Bewertung.

    Feb 14, 2026

3 of 102 reviews

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juliodias
juliodiasMar 21, 2025

Sono stato a Tokyo in quegli anni '60, nel negozio di dischi, all'università, in ogni casa della storia. In estate, in inverno, nell'incendio, nella clinica. Il modo in cui descrive le scene, i luoghi, la storia è speciale per me. Ho conosciuto le persone, tutto pagina per pagina, ed è stato proprio per questo che per la prima volta ho reagito alla storia senza credere a quello che è successo. È tra i miei tanti libri preferiti. Spero di rileggerlo presto..

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