Tsugumi
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Description
Book Information
Author Description
Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.
Posts
Keine Ahnung, was ich davon halten soll.🤔
In Tsugumi von Banana Yoshimoto geht es um zwei Freundinnen die jedes Jahr im Sommer ihre Freundschaft erneuern. Erzählt wird die Geschichte von Maria, die mit ihrer besten Freundin Tsugumi auf der Insel Izu den gemeinsamen "letzten" Sommer erlebt. Kompliziert wird es noch, wenn ein junger Mann dazu kommt und es beinahe katastrophal endet. Das Buch war relativ spektakulär, riss mich nur jetzt nicht so mit.💁🏻♀️ Tsugumi ist ein sehr egoistischer, anstrengender, täuschender und haltloser Charakter. Sie ist tödlich krank, aber auch sehr stark und und sie besitzt einen undefinierbaren Lebenswillen. Beleidigend in ihrem Verhalten, sowie auch mit Worten, macht sie das Leben ihres Umfeld oft genug schwer. So manches Mal, beim Lesen, ertappte ich mich bei den Gedanken:" Ich würde diese Freundschaft hinschmeißen, egal wie sterbens krank die ist und wie lange man sich kennt." Maria, war sehr nachsichtig und versuchte immer wieder das Positive raus zu ziehen (ich fühlte ab und an sehr mit ihr mit🙏🏻), trotz dass sie manches Mal richtig sauer war. Nur kannte sie auch sehr gut ihre Freundin, um zu wissen, wann die Maske/Fassade bei Tsugumi oben war und wann nicht, um so die Knöpfe zu drücken. Und auch sich nicht Alles gefallen zu lassen. Aber auch Marias Reaktionen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich hätte mir mehr Tiefe, über Tsugumis Gedanken, oder Empfindungen gewünscht. Damit man als Leser/-in ihre Verhaltensweisen nachvollziehen kann (diese waren mir unbegreiflich). Nur war das Buch aus Marias Sicht geschrieben. Wenn man dann bei den Rachegedanken, inklusive den dazugehörigen Handlung/Taten angekommen ist... ist das ein ganz gefährlicher Cocktail nicht nur für Andere, sondern gerade auch für einen selbst!☝🏻💁🏻♀️ Und vlt wacht man auf und reflektiert, oder eben auch nicht und macht so weiter wie vorher auch. Eine Geschichte unter der ich mir was anderes vorstellte (laut dem "Klappentext"). Eine Handlung die nicht verkehrt war, nur muss ich das Buch tatsächlich nicht nochmal Lesen. Einmal hat mir gereicht😊.
Stark angefangen, Stark nachgelassen
Tsugumi hat mich schon ab der ersten Seite gecatcht. Die Einführung in die Geschichte der Protagonistin Maria am Anfang des Buches fand ich richtig toll und dadurch wurde sie mir sofort sympathisch. Auch das Setting in einem kleinen Dorf an der Küste mit den vielen Gasthäuser hat mir gut gefallen und die gesamte Atmosphäre des Buches konnte man sich gut vorstellen. Tsugumi, die dem Buch seinen Namen verleiht, ist wirklich sehr gut geschrieben! Während alle anderen Charaktere ziemlich fad und langweilig sind, ist Tsugumi echt eine Abwechslung und bei manchen ihrer Kommentare musste ich echt schmunzeln. Allerdings hat mich das Buch nur die ersten 100 Seiten überzeugt. Ab der Hälfte wurde es für mich einfach nicht mehr interessant genug um Freude daran zu haben. Mit dem Auftreten von Kyoichi und der sich daraus entwickelnden Geschichte konnte ich nicht mehr so viel anfangen. Obwohl das Ende doch ganz schön war! Ich bin mir sicher, dass man mit diesem Buch eine schöne Zeit haben kann. Ich glaube, für den Sommer eignet es sich sehr gut. Trotzdem fand ich das Abflauen der Handlung ziemlich schade, muss aber diesen Teil vielleicht nochmal lesen. Wer sich für die Bücher der Autorin interessiert, macht hier nichts falsch. „…und da wusste ich plötzlich: Tsugumi! Das ist alles ihre Schuld, nein, ihr Verdienst! Jetzt fiel mir auf, dass eine innere Stimme mir in solchen Situationen immer ganz mechanisch den entsprechenden Wert auf der nach oben offenen Tsugumi-Skala zuflüstert. Ich starrte noch immer in den Abendhimmel, dessen leuchtendes Orange langsam schwächer wurde, und hätte am liebsten ein bisschen geweint.“
Ein letzter (?) erinnerungswürdiger Sommer, der sich in die DNA einer Freundschaft brennt und darüber schwebt, daß man mit dem Erwachsen werden das Verabschieden lernt und zum ersten Mal bewusst, verschiedene letzte Male erlebt. Tsugumi ist ein spannender Charakter, in manchen Momenten aber zu extrem in ihrer Aussprache und ihrem Verhalten.

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Author Description
Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.
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Keine Ahnung, was ich davon halten soll.🤔
In Tsugumi von Banana Yoshimoto geht es um zwei Freundinnen die jedes Jahr im Sommer ihre Freundschaft erneuern. Erzählt wird die Geschichte von Maria, die mit ihrer besten Freundin Tsugumi auf der Insel Izu den gemeinsamen "letzten" Sommer erlebt. Kompliziert wird es noch, wenn ein junger Mann dazu kommt und es beinahe katastrophal endet. Das Buch war relativ spektakulär, riss mich nur jetzt nicht so mit.💁🏻♀️ Tsugumi ist ein sehr egoistischer, anstrengender, täuschender und haltloser Charakter. Sie ist tödlich krank, aber auch sehr stark und und sie besitzt einen undefinierbaren Lebenswillen. Beleidigend in ihrem Verhalten, sowie auch mit Worten, macht sie das Leben ihres Umfeld oft genug schwer. So manches Mal, beim Lesen, ertappte ich mich bei den Gedanken:" Ich würde diese Freundschaft hinschmeißen, egal wie sterbens krank die ist und wie lange man sich kennt." Maria, war sehr nachsichtig und versuchte immer wieder das Positive raus zu ziehen (ich fühlte ab und an sehr mit ihr mit🙏🏻), trotz dass sie manches Mal richtig sauer war. Nur kannte sie auch sehr gut ihre Freundin, um zu wissen, wann die Maske/Fassade bei Tsugumi oben war und wann nicht, um so die Knöpfe zu drücken. Und auch sich nicht Alles gefallen zu lassen. Aber auch Marias Reaktionen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich hätte mir mehr Tiefe, über Tsugumis Gedanken, oder Empfindungen gewünscht. Damit man als Leser/-in ihre Verhaltensweisen nachvollziehen kann (diese waren mir unbegreiflich). Nur war das Buch aus Marias Sicht geschrieben. Wenn man dann bei den Rachegedanken, inklusive den dazugehörigen Handlung/Taten angekommen ist... ist das ein ganz gefährlicher Cocktail nicht nur für Andere, sondern gerade auch für einen selbst!☝🏻💁🏻♀️ Und vlt wacht man auf und reflektiert, oder eben auch nicht und macht so weiter wie vorher auch. Eine Geschichte unter der ich mir was anderes vorstellte (laut dem "Klappentext"). Eine Handlung die nicht verkehrt war, nur muss ich das Buch tatsächlich nicht nochmal Lesen. Einmal hat mir gereicht😊.
Stark angefangen, Stark nachgelassen
Tsugumi hat mich schon ab der ersten Seite gecatcht. Die Einführung in die Geschichte der Protagonistin Maria am Anfang des Buches fand ich richtig toll und dadurch wurde sie mir sofort sympathisch. Auch das Setting in einem kleinen Dorf an der Küste mit den vielen Gasthäuser hat mir gut gefallen und die gesamte Atmosphäre des Buches konnte man sich gut vorstellen. Tsugumi, die dem Buch seinen Namen verleiht, ist wirklich sehr gut geschrieben! Während alle anderen Charaktere ziemlich fad und langweilig sind, ist Tsugumi echt eine Abwechslung und bei manchen ihrer Kommentare musste ich echt schmunzeln. Allerdings hat mich das Buch nur die ersten 100 Seiten überzeugt. Ab der Hälfte wurde es für mich einfach nicht mehr interessant genug um Freude daran zu haben. Mit dem Auftreten von Kyoichi und der sich daraus entwickelnden Geschichte konnte ich nicht mehr so viel anfangen. Obwohl das Ende doch ganz schön war! Ich bin mir sicher, dass man mit diesem Buch eine schöne Zeit haben kann. Ich glaube, für den Sommer eignet es sich sehr gut. Trotzdem fand ich das Abflauen der Handlung ziemlich schade, muss aber diesen Teil vielleicht nochmal lesen. Wer sich für die Bücher der Autorin interessiert, macht hier nichts falsch. „…und da wusste ich plötzlich: Tsugumi! Das ist alles ihre Schuld, nein, ihr Verdienst! Jetzt fiel mir auf, dass eine innere Stimme mir in solchen Situationen immer ganz mechanisch den entsprechenden Wert auf der nach oben offenen Tsugumi-Skala zuflüstert. Ich starrte noch immer in den Abendhimmel, dessen leuchtendes Orange langsam schwächer wurde, und hätte am liebsten ein bisschen geweint.“
Ein letzter (?) erinnerungswürdiger Sommer, der sich in die DNA einer Freundschaft brennt und darüber schwebt, daß man mit dem Erwachsen werden das Verabschieden lernt und zum ersten Mal bewusst, verschiedene letzte Male erlebt. Tsugumi ist ein spannender Charakter, in manchen Momenten aber zu extrem in ihrer Aussprache und ihrem Verhalten.










