Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
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Description
Book Information
Author Description
Hiromi Kawakami, 1958 in Tokio geboren, studierte Naturwissenschaften und unterrichtete Biologie, ehe sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, und sie zählt zu den populärsten Schriftstellern des Landes. Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß (Eine Liebesgeschichte, 2008 bei Hanser) war ihr erster sehr erfolgreicher Roman auf Deutsch, es folgten Herr Nakano und die Frauen (2009), Am Meer ist es wärmer (2010), Bis nächstes Jahr im Frühling (2013) und Die zehn Lieben des Nishino (2019).
Posts
Keine laute Geschichte – sondern eine, die sich langsam und leise entfaltet.
Die Geschichte begleitet Tsukiko, die zufällig ihrem ehemaligen Lehrer „Sensei“ wieder begegnet. Aus lockeren Treffen entwickelt sich nach und nach eine besondere Verbindung – ruhig, unspektakulär und dennoch tief emotional. Meine Meinung Der Stil ist typisch Hiromi Kawakami: ruhig, zurückhaltend und überhaupt nicht dramatisch oder aufbrausend. Auch die Geschichte selbst lebt nicht von großen Wendungen oder spektakulären Ereignissen. Alles bleibt leise – und gerade dadurch irgendwie sehr besonders. Die Story wirkt stellenweise eigenartig, aber auf eine schöne Art. Sie lebt von alltäglichen Begegnungen, kleinen Gesprächen und Blicken statt von großen Plottwists. Vieles entfaltet seine Wirkung erst zwischen den Zeilen. Nicht nur das Geschriebene zählt, sondern auch das, was unausgesprochen bleibt. Der Roman ist melancholisch, aber gleichzeitig warm. Die Liebesgeschichte fühlt sich dabei wirklich besonders an, weil die Dynamik zwischen den Figuren zwar glaubwürdig, aber gleichzeitig sehr speziell und dadurch einzigartig wirkt. Alles wird von einer gefühlvollen Schlichtheit getragen. Natürlich ist das kein Buch für jeden. Wer Spannung oder große Emotionsexplosionen erwartet, wird hier vermutlich nicht glücklich. Aber genau das macht für mich Kawakamis Bücher aus: Diese bewusste Reduktion. Die Geschichten leben von Atmosphäre, Stille und Zwischenmenschlichkeit. Besonders greifbar fand ich das Thema Einsamkeit und das Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Das zieht sich leise durch das gesamte Buch. Der fast poetische Stil unterstreicht dieses Gefühl zusätzlich. Was mir tatsächlich ein wenig gefehlt hat, war eine klarere zeitliche Einordnung. Ich konnte mir die Städte und das Umfeld nicht immer komplett vorstellen, weil ich nie genau wusste, in welcher Zeit die Geschichte eigentlich spielt. Es gab zwar kleine Hinweise – etwa Mobiltelefone –, aber das kann natürlich trotzdem eine größere Zeitspanne umfassen. Dadurch fehlte mir stellenweise ein etwas intensiveres Worldbuilding beziehungsweise ein klareres Gefühl für die Umgebung. Und genau deshalb hatte das Buch auf mich trotzdem so eine beruhigende Wirkung. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe – und bin selbst entschleunigter aus der Geschichte herausgegangen. Man findet beim Lesen irgendwie Ruhe. Und manchmal braucht man genau das. Fazit Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß ist ein stiller, melancholischer und gleichzeitig warmer Roman über Nähe, Einsamkeit und die Schönheit kleiner Momente. Keine laute Geschichte – sondern eine, die sich langsam und leise entfaltet.

Eine so ruhige und intensive Geschichte über zwei Menschen die sich näher kommen und lieben lernen. Grandios. Die Sprache die Hiromi Kawakami findet, beeindruckt mich sehr. Natürlich liegt das auch an der Übersetzung von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Eine Geschichte die nachdenklich stimmt und nachhallt. Auch wenn ich mich wiederhole: Grandios.
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß von Hiromi Kawakami ist eine zarte und liebliche Liebesgeschichte zwischen Tsukiko und ihren viel älteren Sensai. Das Buch lässt sich schnell durchlesen und kommt mit wenigen Ausschmückungen daher. Leider habe ich mir von dem Buch mehr erhofft. In den Dialogen zwischen den Protagonisten fehlt mir die Tiefe. Auch erfährt man von den zwei viel zu wenig. Es waren mir zuviele Treffen in der Stammkneipe. Das Ende hat mich trotzdem sehr berührt und hat Gefühle in mir hochkommen lassen. Alles in allem eine süsse kleine Liebesgeschichte für zwischendurch.
Vorne auf dem Buch steht: Eine Liebesgeschichte. Jetzt könnte man meinen, dass es eine typische Liebesgeschichte ist, wie wir sie kennen. Meiner Meinung nach nicht. Man erkennt relativ schnell eine tiefe Einsamkeit der beiden Charaktere und die Sehnsucht nach jemandem. Vielleicht nicht mal die Sehnsucht nach Liebe. Die beiden verbindet irgendetwas besonderes. Die Dialoge waren immer etwas zurückhaltend, aber dann auch wieder nicht. Jeder wusste, was er für den anderen empfunden hat, aber dann auch wieder nicht. Man wusste, wie die Geschichte verläuft und zu Ende geht, aber dann auch wieder nicht. Es gab so viel Interpretationsmöglichkeiten und das mochte ich so gerne. Es ist ein ruhig erzähltes Buch, in dem ich so viele schöne Momente festgehalten habe. Ich glaube auch nicht, dass das Buch jedem gefallen würde. Es hat seinen ganz besonderen Charme und eine besondere Atmosphäre. Ich habe es geliebt♡
5 ⭐️; eines meiner Herzensbücher. Hätte ich nur sehr wenige zur Verfügung, würde ich dieses nehmen. Weil man bei jedem erneutem Lesen etwas Neues in diesem raffiniert geschriebenen Text lesen und für sich entdecken kann. Eine ruhige, schleichende Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte so ganz anders, als unsere europäischen Geschichten, die oft mit ganz großen Worten, ganz großen Gefühlen und oft offensichtlichen Dramen daherkommen. Dieses Buch zu lesen ist ein Genuss und ein Tempel der Ruhe.
Nicht mein Vibe.
Leider konnte mich die "Liebesgeschichte" zwischen Tsukiko und dem Sensei überhaupt nicht fesseln. Wie auch viele andere Leser empfand ich die Erzählung als weder besonders interessant noch poetisch. Die erwartete Intensität der Beziehung blieb für mich aus, und stattdessen drehte sich alles um Essen und Trinken, begleitet von recht alltäglichen und unspektakulären Gesprächen. Vielleicht liegt es an meinem fehlenden Verständnis für japanische Literatur, aber mich haben die Worte einfach nicht berührt, und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte eine tiefere Bedeutung oder emotionale Tiefe erreicht. Trotzdem vergebe ich zwei gutgemeinte Sterne, weil ich durch das Buch einige Einblicke in die japanische Kultur erhalten habe, die ich interessant fand.
Ich fand die Geschichte okay, aber nicht mehr. Eine tiefe und poetische Liebesgeschichte, was viele Leser beschreiben, konnte ich nicht sehen. Ich fand den Schreibstil eher einfach und distanziert, zuviele Nebensächlichkeiten die die Geschichte überhaupt nicht vorwärts gebracht haben. Auch zu den Protagonisten konnte ich keine richtige Nähe aufbauen. Die Liebe zwischen den Beiden konnte ich einfach nicht fühlen. Die Protagonistin fand ich streckenweise auch anstrengend. Sie hatte teilweise eher Verhaltensweisen einer Teenagerin als einer erwachsenen Frau.
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß war für mich insgesamt ein schönes Buch für zwischendurch. Es ist leicht geschrieben, eher kurz und dadurch sehr angenehm zu lesen. Besonders gefallen haben mir die ruhige, langsame Erzählweise die ohne viel Stress oder Drama auskommt. Zwischendurch gibt es einige sehr nachdenkliche Sätze die hängen bleiben und insgesamt liest sich das Buch entspannt. Es gab zwar ein paar Stellen, die sich beim Lesen etwas unangenehm angefühlt haben, aber abgesehen davon habe ich nicht viel zu kritisieren. Ein weiterer schöner Aspekt des Buches sind die Gedichte, darunter auch japanische Gedichte, die sehr gut zur Stimmung der Geschichte passen. Wie dieses hier Weit bin ich gewandert, der Frost dringt durch mein zerschlissenes Gewand. Klar ist der Himmel heute Abend, doch wie sehr schmerzt mir das Herz. Spoiler Das Ende konnte man sich im Grunde schon denken. Trotzdem hat es eine leichte Traurigkeit hinterlassen Als Der Sensei starb. Kein harter Schlag eher ein stilles, leises Gefühl von Abschied das noch ein wenig nachwirkt.

Seufz, was für eine wundervolle und zarte Liebesgeschichte. Der Schreibstil und die Handlung sind simpel und trotzdem hätte ich noch 500 Seiten mit Tsukiko und ihrem ehemaligen Lehrer, dem Sensei, in der Kneipe von Satoru sitzen und mit ihnen Sake und köstliche japanische Speisen verzehren können. Das Buch sollte nicht während einer Abnehm-Diät gelesen werden
Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit passendem Ende
Am Anfang konnte ich nicht so gut reinkommen. Ich habe nicht verstanden, wie sich die Ich-Erzählerin Tsukiko in ihren Lehrer verlieben konnte. Den Charakter, den ich sehr gut fand, war tatsächlich der Lehrer 😁 ich konnte schon nachvollziehen, warum er so gehandelt hat. Das Ende hat die Bewertung sehr angehoben.
Ein Liebesroman erzählt aus der Sicht der Enddreißigerin Tsukiko, toll gesprochen von Fritzi Haberlandt. Aus dem Klappentext: "Frei, aber einsam. So verbringt die Enddreißigerin Tsukiko ... ihre Abende, bis sie in einer Kneipe auf ihren alten Japanischlehrer trifft. Auch er lebt allein, ein weise gewordener Mittsechziger .... Sie teilen den Hang zur familiären Thekenatmosphäre... . Ganz allmählich kommen sie sich näher ...." Aus einer ungewöhnlichen Freundschaft wird Liebe. Eine Liebe, die mit "schamvollen Selbstzweifeln" zu kämpfen hat. Viel Raum nimmt in dieser Geschichte die japanische Küche ein: Miso-Suppe, Thunfisch, Lotuswurzel, Walfischspeck, heißer Soja und jede Menge Sake. Fazit: Richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte nicht. Irgendetwas fehlte. Dennoch eine nette Geschichte.
Hiromi Kawakami versteht es zweifellos, Sprache kunstvoll einzusetzen. Der Stil ist bildhaft, poetisch und sorgfältig komponiert – man merkt, dass die Worte wohlüberlegt gewählt sind. Die Beschreibungen wirken oft malerisch, beinahe cinematografisch, und zeugen von einem feinen Gespür für Atmosphäre und Stimmung. Dennoch konnte mich die erzählte Geschichte inhaltlich nicht richtig erreichen. Trotz der sprachlichen Eleganz fehlte mir ein Spannungsbogen, der mich wirklich involviert hätte. Die Figuren bleiben für mich distanziert, teils befremdlich ob ihrer beinahe pathologisch erscheinenden Charakteristika. Ihre Konstellation/Beziehung lebt von einer "seltsamen" Dynamik. Die Handlung entfaltet nicht die Kraft, die nötig gewesen wäre, um das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis zu machen. Eine nette Lektüre, manch schöne Aussagen, aber der Funke sprang nicht über.
Ich muss sagen, dass meine Sterne- Bewertung daher rührt, dass ich mich leider nicht mit der Protagonistin identifizieren kann bzw. ihre Empfindungen nachvollziehen kann. Sie verliebt sich in einen Mann der fast 30 Jahre älter ist als sie. Wobei ich die zarte Liebe leider auch nicht so richtig empfinde. Vielmehr treffen sich aus meiner Sicht zwei Herzen, die es leid sind, einsam zu sein. Sie genießen die Zeit in Zweisamkeit. Ich bekomme leider nicht so sehr das Gefühl, dass sie sich durch gesellschaftliche Zwänge nicht offen annähern können. Die Protagonistin erscheint mir sehr naiv. Wirklich sehr kindlich. Dies benennt sie auch selbst im Buch. Mich bedrückte zeitweise die Stimmung im Buch und irgendwie fühlte es sich beim Lesen für mich an, als wären die Gefühle nicht echt. Aber vielleicht spielt hier auch mein eigenes Unvermögen , aufgrund von kulturellen, gesellschaftlichen Korsetts, die zarte Liebe nicht zu erkennen, mit rein.
https://m.youtube.com/watch?v=k8i59FJxT50 Der Kauf des Buches erfolgte aufgrund des doch für mich ansprechenden Covers und es erwartete mich auf 183 Seiten eine Liebesgeschichte zwischen der Ende 30-Jährigen Tsukiko und ihrem ehemaligem Japanischlehrer Sensei, der über 20 Jahre älter als Tsukiko ist. Aus den anfänglischen Begegnungen zwischen den beiden entsteht eine Liebe, deren Verlauf für mich als Leser eingebettet in zarten leisen Tönen und stark sprechenden Bildern ein Lesegenuss war. Und trotzdem gibt es einen Stern Abzug, da mir irgendwie das Gefühl gefehlt hat und dieses Buch für mich letztendlich nur eine entschleunigende poetische Liebesgeschichte war. Ich empfehle dieses Buch jedem, der japanische Literatur mag und jedem, der noch für die anstehende Frühlingssaison ein kleines Lesevergnügen zum Abschalten sucht.
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Hiromi Kawakami, 1958 in Tokio geboren, studierte Naturwissenschaften und unterrichtete Biologie, ehe sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, und sie zählt zu den populärsten Schriftstellern des Landes. Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß (Eine Liebesgeschichte, 2008 bei Hanser) war ihr erster sehr erfolgreicher Roman auf Deutsch, es folgten Herr Nakano und die Frauen (2009), Am Meer ist es wärmer (2010), Bis nächstes Jahr im Frühling (2013) und Die zehn Lieben des Nishino (2019).
Posts
Keine laute Geschichte – sondern eine, die sich langsam und leise entfaltet.
Die Geschichte begleitet Tsukiko, die zufällig ihrem ehemaligen Lehrer „Sensei“ wieder begegnet. Aus lockeren Treffen entwickelt sich nach und nach eine besondere Verbindung – ruhig, unspektakulär und dennoch tief emotional. Meine Meinung Der Stil ist typisch Hiromi Kawakami: ruhig, zurückhaltend und überhaupt nicht dramatisch oder aufbrausend. Auch die Geschichte selbst lebt nicht von großen Wendungen oder spektakulären Ereignissen. Alles bleibt leise – und gerade dadurch irgendwie sehr besonders. Die Story wirkt stellenweise eigenartig, aber auf eine schöne Art. Sie lebt von alltäglichen Begegnungen, kleinen Gesprächen und Blicken statt von großen Plottwists. Vieles entfaltet seine Wirkung erst zwischen den Zeilen. Nicht nur das Geschriebene zählt, sondern auch das, was unausgesprochen bleibt. Der Roman ist melancholisch, aber gleichzeitig warm. Die Liebesgeschichte fühlt sich dabei wirklich besonders an, weil die Dynamik zwischen den Figuren zwar glaubwürdig, aber gleichzeitig sehr speziell und dadurch einzigartig wirkt. Alles wird von einer gefühlvollen Schlichtheit getragen. Natürlich ist das kein Buch für jeden. Wer Spannung oder große Emotionsexplosionen erwartet, wird hier vermutlich nicht glücklich. Aber genau das macht für mich Kawakamis Bücher aus: Diese bewusste Reduktion. Die Geschichten leben von Atmosphäre, Stille und Zwischenmenschlichkeit. Besonders greifbar fand ich das Thema Einsamkeit und das Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Das zieht sich leise durch das gesamte Buch. Der fast poetische Stil unterstreicht dieses Gefühl zusätzlich. Was mir tatsächlich ein wenig gefehlt hat, war eine klarere zeitliche Einordnung. Ich konnte mir die Städte und das Umfeld nicht immer komplett vorstellen, weil ich nie genau wusste, in welcher Zeit die Geschichte eigentlich spielt. Es gab zwar kleine Hinweise – etwa Mobiltelefone –, aber das kann natürlich trotzdem eine größere Zeitspanne umfassen. Dadurch fehlte mir stellenweise ein etwas intensiveres Worldbuilding beziehungsweise ein klareres Gefühl für die Umgebung. Und genau deshalb hatte das Buch auf mich trotzdem so eine beruhigende Wirkung. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe – und bin selbst entschleunigter aus der Geschichte herausgegangen. Man findet beim Lesen irgendwie Ruhe. Und manchmal braucht man genau das. Fazit Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß ist ein stiller, melancholischer und gleichzeitig warmer Roman über Nähe, Einsamkeit und die Schönheit kleiner Momente. Keine laute Geschichte – sondern eine, die sich langsam und leise entfaltet.

Eine so ruhige und intensive Geschichte über zwei Menschen die sich näher kommen und lieben lernen. Grandios. Die Sprache die Hiromi Kawakami findet, beeindruckt mich sehr. Natürlich liegt das auch an der Übersetzung von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Eine Geschichte die nachdenklich stimmt und nachhallt. Auch wenn ich mich wiederhole: Grandios.
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß von Hiromi Kawakami ist eine zarte und liebliche Liebesgeschichte zwischen Tsukiko und ihren viel älteren Sensai. Das Buch lässt sich schnell durchlesen und kommt mit wenigen Ausschmückungen daher. Leider habe ich mir von dem Buch mehr erhofft. In den Dialogen zwischen den Protagonisten fehlt mir die Tiefe. Auch erfährt man von den zwei viel zu wenig. Es waren mir zuviele Treffen in der Stammkneipe. Das Ende hat mich trotzdem sehr berührt und hat Gefühle in mir hochkommen lassen. Alles in allem eine süsse kleine Liebesgeschichte für zwischendurch.
Vorne auf dem Buch steht: Eine Liebesgeschichte. Jetzt könnte man meinen, dass es eine typische Liebesgeschichte ist, wie wir sie kennen. Meiner Meinung nach nicht. Man erkennt relativ schnell eine tiefe Einsamkeit der beiden Charaktere und die Sehnsucht nach jemandem. Vielleicht nicht mal die Sehnsucht nach Liebe. Die beiden verbindet irgendetwas besonderes. Die Dialoge waren immer etwas zurückhaltend, aber dann auch wieder nicht. Jeder wusste, was er für den anderen empfunden hat, aber dann auch wieder nicht. Man wusste, wie die Geschichte verläuft und zu Ende geht, aber dann auch wieder nicht. Es gab so viel Interpretationsmöglichkeiten und das mochte ich so gerne. Es ist ein ruhig erzähltes Buch, in dem ich so viele schöne Momente festgehalten habe. Ich glaube auch nicht, dass das Buch jedem gefallen würde. Es hat seinen ganz besonderen Charme und eine besondere Atmosphäre. Ich habe es geliebt♡
5 ⭐️; eines meiner Herzensbücher. Hätte ich nur sehr wenige zur Verfügung, würde ich dieses nehmen. Weil man bei jedem erneutem Lesen etwas Neues in diesem raffiniert geschriebenen Text lesen und für sich entdecken kann. Eine ruhige, schleichende Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte so ganz anders, als unsere europäischen Geschichten, die oft mit ganz großen Worten, ganz großen Gefühlen und oft offensichtlichen Dramen daherkommen. Dieses Buch zu lesen ist ein Genuss und ein Tempel der Ruhe.
Nicht mein Vibe.
Leider konnte mich die "Liebesgeschichte" zwischen Tsukiko und dem Sensei überhaupt nicht fesseln. Wie auch viele andere Leser empfand ich die Erzählung als weder besonders interessant noch poetisch. Die erwartete Intensität der Beziehung blieb für mich aus, und stattdessen drehte sich alles um Essen und Trinken, begleitet von recht alltäglichen und unspektakulären Gesprächen. Vielleicht liegt es an meinem fehlenden Verständnis für japanische Literatur, aber mich haben die Worte einfach nicht berührt, und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte eine tiefere Bedeutung oder emotionale Tiefe erreicht. Trotzdem vergebe ich zwei gutgemeinte Sterne, weil ich durch das Buch einige Einblicke in die japanische Kultur erhalten habe, die ich interessant fand.
Ich fand die Geschichte okay, aber nicht mehr. Eine tiefe und poetische Liebesgeschichte, was viele Leser beschreiben, konnte ich nicht sehen. Ich fand den Schreibstil eher einfach und distanziert, zuviele Nebensächlichkeiten die die Geschichte überhaupt nicht vorwärts gebracht haben. Auch zu den Protagonisten konnte ich keine richtige Nähe aufbauen. Die Liebe zwischen den Beiden konnte ich einfach nicht fühlen. Die Protagonistin fand ich streckenweise auch anstrengend. Sie hatte teilweise eher Verhaltensweisen einer Teenagerin als einer erwachsenen Frau.
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß war für mich insgesamt ein schönes Buch für zwischendurch. Es ist leicht geschrieben, eher kurz und dadurch sehr angenehm zu lesen. Besonders gefallen haben mir die ruhige, langsame Erzählweise die ohne viel Stress oder Drama auskommt. Zwischendurch gibt es einige sehr nachdenkliche Sätze die hängen bleiben und insgesamt liest sich das Buch entspannt. Es gab zwar ein paar Stellen, die sich beim Lesen etwas unangenehm angefühlt haben, aber abgesehen davon habe ich nicht viel zu kritisieren. Ein weiterer schöner Aspekt des Buches sind die Gedichte, darunter auch japanische Gedichte, die sehr gut zur Stimmung der Geschichte passen. Wie dieses hier Weit bin ich gewandert, der Frost dringt durch mein zerschlissenes Gewand. Klar ist der Himmel heute Abend, doch wie sehr schmerzt mir das Herz. Spoiler Das Ende konnte man sich im Grunde schon denken. Trotzdem hat es eine leichte Traurigkeit hinterlassen Als Der Sensei starb. Kein harter Schlag eher ein stilles, leises Gefühl von Abschied das noch ein wenig nachwirkt.

Seufz, was für eine wundervolle und zarte Liebesgeschichte. Der Schreibstil und die Handlung sind simpel und trotzdem hätte ich noch 500 Seiten mit Tsukiko und ihrem ehemaligen Lehrer, dem Sensei, in der Kneipe von Satoru sitzen und mit ihnen Sake und köstliche japanische Speisen verzehren können. Das Buch sollte nicht während einer Abnehm-Diät gelesen werden
Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit passendem Ende
Am Anfang konnte ich nicht so gut reinkommen. Ich habe nicht verstanden, wie sich die Ich-Erzählerin Tsukiko in ihren Lehrer verlieben konnte. Den Charakter, den ich sehr gut fand, war tatsächlich der Lehrer 😁 ich konnte schon nachvollziehen, warum er so gehandelt hat. Das Ende hat die Bewertung sehr angehoben.
Ein Liebesroman erzählt aus der Sicht der Enddreißigerin Tsukiko, toll gesprochen von Fritzi Haberlandt. Aus dem Klappentext: "Frei, aber einsam. So verbringt die Enddreißigerin Tsukiko ... ihre Abende, bis sie in einer Kneipe auf ihren alten Japanischlehrer trifft. Auch er lebt allein, ein weise gewordener Mittsechziger .... Sie teilen den Hang zur familiären Thekenatmosphäre... . Ganz allmählich kommen sie sich näher ...." Aus einer ungewöhnlichen Freundschaft wird Liebe. Eine Liebe, die mit "schamvollen Selbstzweifeln" zu kämpfen hat. Viel Raum nimmt in dieser Geschichte die japanische Küche ein: Miso-Suppe, Thunfisch, Lotuswurzel, Walfischspeck, heißer Soja und jede Menge Sake. Fazit: Richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte nicht. Irgendetwas fehlte. Dennoch eine nette Geschichte.
Hiromi Kawakami versteht es zweifellos, Sprache kunstvoll einzusetzen. Der Stil ist bildhaft, poetisch und sorgfältig komponiert – man merkt, dass die Worte wohlüberlegt gewählt sind. Die Beschreibungen wirken oft malerisch, beinahe cinematografisch, und zeugen von einem feinen Gespür für Atmosphäre und Stimmung. Dennoch konnte mich die erzählte Geschichte inhaltlich nicht richtig erreichen. Trotz der sprachlichen Eleganz fehlte mir ein Spannungsbogen, der mich wirklich involviert hätte. Die Figuren bleiben für mich distanziert, teils befremdlich ob ihrer beinahe pathologisch erscheinenden Charakteristika. Ihre Konstellation/Beziehung lebt von einer "seltsamen" Dynamik. Die Handlung entfaltet nicht die Kraft, die nötig gewesen wäre, um das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis zu machen. Eine nette Lektüre, manch schöne Aussagen, aber der Funke sprang nicht über.
Ich muss sagen, dass meine Sterne- Bewertung daher rührt, dass ich mich leider nicht mit der Protagonistin identifizieren kann bzw. ihre Empfindungen nachvollziehen kann. Sie verliebt sich in einen Mann der fast 30 Jahre älter ist als sie. Wobei ich die zarte Liebe leider auch nicht so richtig empfinde. Vielmehr treffen sich aus meiner Sicht zwei Herzen, die es leid sind, einsam zu sein. Sie genießen die Zeit in Zweisamkeit. Ich bekomme leider nicht so sehr das Gefühl, dass sie sich durch gesellschaftliche Zwänge nicht offen annähern können. Die Protagonistin erscheint mir sehr naiv. Wirklich sehr kindlich. Dies benennt sie auch selbst im Buch. Mich bedrückte zeitweise die Stimmung im Buch und irgendwie fühlte es sich beim Lesen für mich an, als wären die Gefühle nicht echt. Aber vielleicht spielt hier auch mein eigenes Unvermögen , aufgrund von kulturellen, gesellschaftlichen Korsetts, die zarte Liebe nicht zu erkennen, mit rein.
https://m.youtube.com/watch?v=k8i59FJxT50 Der Kauf des Buches erfolgte aufgrund des doch für mich ansprechenden Covers und es erwartete mich auf 183 Seiten eine Liebesgeschichte zwischen der Ende 30-Jährigen Tsukiko und ihrem ehemaligem Japanischlehrer Sensei, der über 20 Jahre älter als Tsukiko ist. Aus den anfänglischen Begegnungen zwischen den beiden entsteht eine Liebe, deren Verlauf für mich als Leser eingebettet in zarten leisen Tönen und stark sprechenden Bildern ein Lesegenuss war. Und trotzdem gibt es einen Stern Abzug, da mir irgendwie das Gefühl gefehlt hat und dieses Buch für mich letztendlich nur eine entschleunigende poetische Liebesgeschichte war. Ich empfehle dieses Buch jedem, der japanische Literatur mag und jedem, der noch für die anstehende Frühlingssaison ein kleines Lesevergnügen zum Abschalten sucht.

























