Die unheimliche Bibliothek

Die unheimliche Bibliothek

Hardback
3.5164
Kat MenschikSchafsmannDas Variable KalendariumKurzgeschichten

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Description

Eigentlich will der Junge nur zwei Bücher zurückgeben und noch ein wenig stöbern. Aber statt in den Lesesaal führt ihn der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar in ein Labyrinth unter der Bücherei, wo er ihn einkerkert. Statt Wasser und Brot gibt es in diesem Verlies Tee und köstliche Donuts, serviert von einem mysteriösen Schafsmann und einem stummen Mädchen, das sprechen kann und wunderschön ist. Doch das ändert nichts daran, dass der Junge als Gefangener der Bibliothek um sein Leben fürchten muss, während die Grenzen zwischen Dingen, Menschen und Orten immer weiter verschwimmen. ›Die unheimliche Bibliothek‹ ist ein kafkaesker Albtraum und zugleich eine einfühlsame Geschichte von Verlust und Einsamkeit. Murakami schachtelt die Ebenen dieser kunstvollen Erzählung ineinander wie die Welten, die sich in der Bibliothek zu berühren scheinen, und Kat Menschiks schwindelerregend schöne Illustrationen ergänzen sie um weitere Abgründe. Ein Juwel. Mit Illustrationen von Kat Menschik.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Short Stories
Format
Hardback
Pages
64
Price
15.50 €

Author Description

HARUKI MURAKAMI, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung bei DuMont. Zuletzt erschienen die Romane ›Die Ermordung des Commendatore‹ in zwei Bänden (2018), in einer Neuübersetzung ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ (2020), der Erzählband ›Erste Person Singular‹ (2021), ›Murakami T‹ (2022) und ›Honigkuchen‹ (2023).

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
21%
N/A
54%
N/A
33%
N/A
25%
27%
1%
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
48%
40%
12%
19%

Pace

Fast50%
Slow0%
Moderate0%
Variable50%

Writing Style

Simple0%
Complex50%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

36
All
5

Eine richtig gute Mischung aus Fiktion und Realität 🥰

"Die unheimliche Bibliothek", von Haruki Murakami, war wieder Mal eine tolle Kurzgeschichte inklusive Illustrationen.😍 Eigentlich wollte der Junge nur Bücher wieder zurückgeben, weiter in den Lesesaal und sich Neue ausleihen. Begleitet von einem Schafsmann und einem Mädchen findet er sich in den Fängen eines alten Mannes wieder... in einem dunklen Labyrinth unterhalb der Bibliothek. Auch hier haben beide (Haruki Murakami und Kat Menschik) wieder ihr ganzes Können unter Beweis gestellt😍🥰. Passende und dunkel gehaltene Illustrationen zu einer unheimlichen Geschichte vereint. Eine Kurzgeschichte, die sich leicht lesen ließ, spannend war und man sich von der Leichtigkeit nicht täuschen lassen sollte. Denn tiefer geht es bei Haruki Murakami immer😄🥰. Ein Buch in dem die Grenzen von Fiktion und Realität verschwimmen, gepaart mit Verlust und Einsamkeit. Eine düstere Geschichte, die gut für zwischendurch war. Auch hier wieder eine Leseempfehlung für Jede/-n, der Haruki Murakami kennt, oder einfach Geschichten mag, die etwas düster sind und ein bisschen in die Tiefe gehen. 📖🥰

5

„Wenn ich allein bin, ist die Dunkelheit besonders tief. Wie in einer Neumondnacht.“

Eigentlich wollte der Junge nur geliehene Bücher in der Bibliothek abgeben und sich nach neuen Werken erkundigen.. allerdings endet dies in einem Labyrinth unter der Bücherei. Der alte barsche Bibliothekar schickt ihn in unergründliche Tiefen des Kellers und sperrt ihn ein. Einzig und allein der Schafsmann und ein wunderschönes Mädchen leisten ihm Gesellschaft. Ein sehr düsterer und malerischer Roman, der trotz der wenigen Seiten wahnsinnig bildhaft und atmosphärisch ist. Murakami hat ein Werk geschaffen, das nachhallt und starke Emotionen hervorruft. Eine große Empfehlung!

„Wenn ich allein bin, ist die Dunkelheit besonders tief. Wie in einer Neumondnacht.“
4

"Wenn ich allein bin, ist die Dunkelheit besonders tief. Wie in einer Neumondnacht."

Eine kurze, aber wirkungsvolle Novelle von Murakami. Eine Geschichte von Verlust, Einsamkeit und Autonomie. Stell dir vor du gehst in eine Bibliothek um Bücher zurück zu bringen und findest dich am Ende in einem Verlies unterhalb der Bibliothek wieder. Eine so surreale Geschichte, das man eher von einem Fiebertraum ausgehen könnte, als von einer tatsächlichen Wirklichkeit. Diese surreale Thematik und Darstellung erinnert mich sehr an Kafka. Mit Kafka bin ich persönlich nie warm geworden, aber Murakami ist mein Kafka. Ich liebe die Art wie er eine so skurrile und abgedrehte Geschichte erzählt. Das Buch hinterlässt eine tiefe Traurigkeit und viel Angst vor kleinen gruseligen Bibliothekaren 😅😂

"Wenn ich allein bin, ist die Dunkelheit besonders tief. Wie in einer Neumondnacht."
4

Total schräge Kurzgeschichte

Man fragt sich hinterher, ob man das, was man glaubt, gelesen zu haben, wirklich gerade gelesen hat. Diese Kurzgeschichte ist kafkaesk, ein bisschen gruselig und einfach anders. Ich finde, sie ist so absurd, dass es sich lohnt, sie zu lesen.

4

Das Buch hat mir eine gruselige Stunde beschert 🕸

Auch wenn ich nicht so genau weiß, was ich da gelesen habe- der Gruselfaktor war in jedem Fall da! Die Story hat mir gefallen, die Charaktere haben sich mir eingeprägt und die Illustrationen haben die düstere Stimmung gut unterstrichen.

4

Ein kleines literarisches Kuriositätenbuch Liebe so kurze und knackig stories ja sehr, auch wenn mich die Geschichte ein wenig traurig gestimmt hat ^^;

4

Eine kleine wirre Geschichte von Murakami mit wundervollen Grafiken von Kat Menschik.

4

Eine kurze, aber gute Geschichte über Gehorsamkeit, Einsamkeit und Verlust.

Unglaublich düster und absurd, mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Verschwimmung zwischen Wirklichkeit und Absurdität, die Sorge um scheinbar banale Dinge und die Angst vor reallen Gefahren, war eine wunderbare Kombination. Lustigerweise habe ist es in meiner Bücherei entdeckt. Ich hoffe, man schickt mich nächste Mal nicht dort in den Keller... Fazit: Empfehle ich jedem, der eine kurze, spannende und skurrile Geschichte sucht.

3.5

Eine gute aber irgendwie auch seltsame Geschichte

An sich fand ich die Idee gut mit der unheimlichen Bibliothek, aber dass da eine Person ist, die Leute gefangen nimmt, um die Gehirne zu essen ist schon etwas seltsam. Dafür, dass das Buch nur so kurz war, fand ich es gut, es hätte aber auch noch etwas länger sein können, sodass mehr erklärt wird.

5

Eine schräge, phantasievolle Kurzgeschichte.

2.5

Es war merkwürdig, als würde ich einen Fiebertraum lesen, kann nicht beschreiben, was das war

0.5

Satz mit "X"...

...das war wohl nix. Kurze abgehackte Sätze, wie von einem Grundschulkind mit unzusammenhängender Handlung (außer man gibt dem Inhalt überdiemaßen viel Interprationsspielraum). Zum Glück hatte das Buch wenig Seiten.

4

Absolute Leseempfehlung

Eine fabelhafte Kurzgeschichte mit gutem Gruselfaktor. Die Illustrationen sind fantastisch und mit der Hauptgrund warum ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Mein Partner und ich haben das Buch gemeinsam als gruselige Gute Nacht Geschichte laut gelesen und es war einfach fantastisch. Natürlich ist die Seitenzahl sehr begrenzt aber mehr braucht es auch nicht zu erzählen um die Geschichte abzurunden. Sie hat Hand und Fuß und sogar noch ein Ende das einen wirklich mitfühlen lässt und nachdenklich macht.

5

Eine kafkaeske Kurzgeschichte

Das kleine Buch Die unheimliche Bibliothek ist ein typischer Murakami. Realität und Fantasiewelt verschmelzen. Das Buch handelt von einem Jungen, dem Ich-Erzähler, der mehrere Tage im surrealen Keller einer Bibliothek festgehalten wird und von seiner Flucht. Wer Murakami mag, wird diese Kurzgeschichte lieben.

5

Ein Junge was sich nur Bücher ausleihen wollte und es dann ganz anders kommt Das Buch war echt gut ,der schreib still war fließend.

Post image
3

Ein wirklich wilder kafkaesker Fiebertraum. Ich hab die Geschichte nicht wirklich gecheckt, aber die Illustrationen waren toll und haben gut zur düsteren Stimmung beigetragen

2

Ich denke, ich muss nicht erst noch den Inhalt wiedergeben an dieser Stelle, denn mit der Beschreibung oben ist schon alles gesagt. Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Preis des Buches doch etwas.. überrascht hat. Ich lege diese Preise nicht fest, aber ich muss ehrlich gestehen - und das tut mir wirklich sehr leid, es hier schreiben zu müssen - angesichts dieser nur 64 vorhandenen Seiten, welche nicht mal wirklich alle mit Sätzen, sondern auch noch mit etlichen Illustrationen gefüllt sind - hätte ich mir diese Paperbackausgabe zu einem Preis von 9,99€ nicht gekauft. Der Inhalt selbst war für mich - dafür, dass es eben Haruki Murakami war - und ich auch schon einige und vor allem bessere Romane von ihm kenne - schon etwas.. naja enttäuschend. Die Charaktere blieben für mich oftmals sehr blass und ich konnte mich einzig und allein damit identifizieren, dass der Hauptcharakter, dessen Name übrigens nicht einmal erwähnt wird, ein echter Büchernarr ist. Oftmals kam er mir von seinen Handlungen, den Gedankengängen und dergleichen einfach total .. naja, naiv. Es ist wie es ist, warum soll dann etwas daran geändert werden. Weitere Charaktere, wie der Schafsmann oder das stumme Mädchen, waren mir einfach zu undurchsichtig, als das man sich hätte richtig auf sie einlassen können. Im Gegensatz zu anderen Büchern des Autors konnte ich hier einfach nicht erkennen, was er dem Leser damit sagen will? Vertraut keinem Bibliothekar? Lasst euch in Büchereien von niemandem anquatschen oder in den Keller bringen, den ihr unheimlich findet? Tut nichts gegen das, was euch widerfährt und nehmt es einfach so hin? Ich habe keine Ahnung, ehrlich. Was mir wirklich gut gefallen hat hingegen, waren die erwähnten Illustrationen. Sie haben dem Buch den düsteren Charakter gegeben, welcher mir beim Schreibstil ein wenig gefehlt hat. Insgesamt denke ich, dass "Die unheimliche Bibliothek" ein Buch ist, aus dem man mehr hätte machen können und welches es zumindest bei mir unter dem Motto läuft: Kann man lesen, muss man aber nicht.

3

Kurzgeschichte. Einmal gelesen ist man unter Umständen, wie ich, erst einmal irritiert. So schnell es beginnt, endet es auch wieder. Sinn und Bedeutung zu finden, werden dem Leser selbst überlassen.

2

2,5 Sterne, 2 für den Text, 3 für die Illustrationen, die ziemlich creepy und ausdrucksstark sind, aber nicht immer passend für den Inhalt? Ich fühle mich nach der Lektüre und einigen anderen Rezensionen in namhaften Zeitungen wie zu dumm für das Buch und das ist ein Gefühl, das ich nicht als solches stehen lassen möchte. Ich habe Kafka gelesen, ich habe andere Murakami gelesen und ich muss nicht alles loben, was verwirrend und verdreht und von einem hochgelobten Autor ist. Deshalb bleibe ich bei: es hat mich beschäftigt, mir aber nicht gefallen, und alles in allem kam es in dieser kurzen Form bei mir nicht an. Hätte ich es in der Schule lesen und interpretieren müssen, hätte ich es gehasst, hätte ich es als ersten Murakami gelesen, hätte ich niemals andere Bücher von ihm aufgeschlagen und einiges verpasst. Also, von mir keine gute Review für "die unheimliche Bibliothek".

2

Ich bin nicht sicher, was ich gerade gelesen habe und was mir dieses Buch sagen will. Bestimmt steckt da was ganz tiefes hinter den Donuts, den Schuhen und dem Star. Der arme Star. Aber war ganz witzig, laut vorzulesen! Was kleines, extrem merkwürdiges für Zwischendurch, das ich auf keinen Fall für Kinder empfehlen würde. Als Einführung in die merkwürdige Murakami-Welt aber sehr passend.

4

Etwas verstörend 😃

3.5

Tolle Bilder und eine interessante Fabel für zwischendurch

Tolle Bilder und eine interessante Fabel für zwischendurch
4

Schaurig-schöne, kafkaeske Traumepisode. :) Sehr typisch Murakami in verdichtetster Form! Atmosphärisch in Szene gesetzt durch düstere, detaillierte Illustrationen, über denen oft noch ein Relief-Bild liegt. Haptisch, optisch, visuell ein Highlight!

2

Interessanter, wirklich sehr kurzer read den ich in der Bib in der ich Praktikum gemacht habe, gefunden hab. Irgendwie sehr verwirrend und komisch. Ich liebe die Illustrationen, die sind interessant und einfach mal etwas anderes. Manchmal fiel mir das Verstehen jedoch schwer, weil die Übersetzung komisch klang, sprich es wurde manchmal in einer komischen Form sinngemäß übersetzt.

3

Ich bin etwas verwirrt. Ich glaube als Graphic Novel hätte mir das Ganze noch ein wenig besser gefallen, die Illustrationen sind sehr schön und passen gut zu der bizarren Geschichte. Ich bin immer noch unschlüssig bezüglich der Bewertung, werde es aber dabei belassen. Kurzrezension: https://thebluesirenblog.wordpress.com/2017/11/05/kurzrezension-haruki-murakami-stephen-king/

5

Super spannende Story mit wunderschön schaurigen Illustrationen.

2.5

Ich glaub ich’s hab’s nicht ganz verstanden.

Also, das war nicht mein erstes Buch von Murakami, aber ich hab mich irgendwie sehr alleingelassen gefühlt mit der Geschichte. Finde die Idee hatte absolut Potential und hat mir auch vom Stil her zwischendurch weirde Tim Burton vibes gegeben (we love that), aber hat mich leider nicht wirklich abgeholt. Aber da es so kurz war, bereu ich’s nicht, es gelesen zu haben 🤝🙂‍↕️

4

Ein Albtraum im Murakami-Stil

Auf wenigen Seiten entfaltet sich eine kraftvolle Geschichte über die man nachdenken möchten. Die Illustrationen und ihre Farbwahl stützen die düstere Erzählung.

4

Didn’t understand but enjoyed it!

4

Ein klassischer Fiebertraum mit schönen Illustrationen.

4

Schöne, Kurze Kafkaesque Geschichte.

3

Eine typische Murakami-Geschichte. Viele unerklärliche und auch bis zum Schluss unerklärte Dinge, aber das macht seinen Charme ja aus und stört auch nicht. Die Geschichte ist sehr kurz, recht einfach geschrieben und nimmt ein schnelles Ende. An sich finde ich die Geschichte schön und auch gut geschrieben, auch die Bilder sind sehr nett gemacht und hochwertig, trotzdem finde ich, dass das Buch, mit seinen etwa 60 Seiten, den Preis nicht rechtfertigt.

1

This was not that bad but for me it was only a tiny story of a boy captured in a library, nothing more and nothing special.

Definitely was an experience

1

is it really a murakami book without a corny romance story and things that don’t make sense.. i guess the fantasy bit was good but i didn’t really see the purpose of the plot but that’s just me

4

It was a weird read but loved it

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