Wenn der Wind singt / Pinball 1973
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Description
Book Information
Author Description
HARUKI MURAKAMI, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung bei DuMont. Zuletzt erschienen die Romane ›Die Ermordung des Commendatore‹ in zwei Bänden (2018), in einer Neuübersetzung ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ (2020), der Erzählband ›Erste Person Singular‹ (2021), ›Murakami T‹ (2022) und ›Honigkuchen‹ (2023).
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Zwei Sommer, zwei Geschichten – ein Gefühl von Leere und Suche
"Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" von Haruki Murakami vereinen zwei frühe Werke, die bereits deutlich Murakamis unverwechselbare Handschrift tragen. Beide Romane wirken wie lose Momentaufnahmen – ruhig, fragmentarisch und getragen von einer unterschwelligen Melancholie. Es sind weniger die Ereignisse, die im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr Stimmungen, Gedanken und Begegnungen, die oft beiläufig erscheinen und dennoch nachhallen. Während "Wenn der Wind singt" den Grundton setzt, vertieft "Pinball 1973" dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit und innerer Suche. Die Figuren bewegen sich durch ihren Alltag, scheinbar ziellos, und doch liegt in dieser Leere eine eigentümliche Faszination. Gerade diese Offenheit und das Fehlen klassischer Handlung machen den Reiz aus – fordern aber gleichzeitig auch die Bereitschaft, sich auf Murakamis ruhige, introspektive Erzählweise einzulassen. Zwei kurze Romane, die zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben und einen spannenden Einblick in die Anfänge seines Schaffens bieten.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Murakami Buch zu lesen und seine Anfänge zu entdecken. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichten sind typische und klassische Murakami Literatur. Es fehlt noch etwas das ausschweifende in seiner Fantasie, vielleicht vor allem der Mut. Trotzdem sind es schöne Geschichten, die mich direkt gefesselt haben und ich wollte das Buch gar nicht aus den Händen legen.
Kann man machen
Ich fand den Schreibstil interessant und hab schöne Zitate aus den Geschichten mitnehmen können. „Wenn der Wind singt“ hat mir besser Gefallen als „Pinball“ - jedoch fehlt meiner Meinung nach beiden Teilen eine klare Handlung. Die unzusammenhängenden Aspekte haben es für mich schwer gemacht das Buch weiterlesen zu wollen. Glaube Murakamis andere Bücher sind besser.
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HARUKI MURAKAMI, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung bei DuMont. Zuletzt erschienen die Romane ›Die Ermordung des Commendatore‹ in zwei Bänden (2018), in einer Neuübersetzung ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ (2020), der Erzählband ›Erste Person Singular‹ (2021), ›Murakami T‹ (2022) und ›Honigkuchen‹ (2023).
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Zwei Sommer, zwei Geschichten – ein Gefühl von Leere und Suche
"Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" von Haruki Murakami vereinen zwei frühe Werke, die bereits deutlich Murakamis unverwechselbare Handschrift tragen. Beide Romane wirken wie lose Momentaufnahmen – ruhig, fragmentarisch und getragen von einer unterschwelligen Melancholie. Es sind weniger die Ereignisse, die im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr Stimmungen, Gedanken und Begegnungen, die oft beiläufig erscheinen und dennoch nachhallen. Während "Wenn der Wind singt" den Grundton setzt, vertieft "Pinball 1973" dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit und innerer Suche. Die Figuren bewegen sich durch ihren Alltag, scheinbar ziellos, und doch liegt in dieser Leere eine eigentümliche Faszination. Gerade diese Offenheit und das Fehlen klassischer Handlung machen den Reiz aus – fordern aber gleichzeitig auch die Bereitschaft, sich auf Murakamis ruhige, introspektive Erzählweise einzulassen. Zwei kurze Romane, die zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben und einen spannenden Einblick in die Anfänge seines Schaffens bieten.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Murakami Buch zu lesen und seine Anfänge zu entdecken. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichten sind typische und klassische Murakami Literatur. Es fehlt noch etwas das ausschweifende in seiner Fantasie, vielleicht vor allem der Mut. Trotzdem sind es schöne Geschichten, die mich direkt gefesselt haben und ich wollte das Buch gar nicht aus den Händen legen.
Kann man machen
Ich fand den Schreibstil interessant und hab schöne Zitate aus den Geschichten mitnehmen können. „Wenn der Wind singt“ hat mir besser Gefallen als „Pinball“ - jedoch fehlt meiner Meinung nach beiden Teilen eine klare Handlung. Die unzusammenhängenden Aspekte haben es für mich schwer gemacht das Buch weiterlesen zu wollen. Glaube Murakamis andere Bücher sind besser.









