Alles, was wir geben mussten
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Description
Zum Literaturnobelpreis 2017 jetzt als bibliophlie Sonderausgabe.
Book Information
Author Description
Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Schön erzählt, hart getroffen, ein Highlight
Die Geschichte hat mich tief berührt. Ich habe es in Ausschnitten im Unterricht gelesen und den Film Zuhause angesehen. Die Ausschnitte waren mehrere Seiten lang. Es waren nur die Schlüsselmomente in den Ausschnitten. Beides hat diese leise, bedrückende Atmosphäre transportiert, die lange nachwirkt. Die Figuren sind zurückhaltend, fast gewöhnlich. Am Ende zeigt sich, warum sie benutzt werden. Die Frage, was Menschlichkeit bedeutet, zieht sich durch jede Szene. Ein Buch, das lange bleibt. Die Geschichte geht tief unter die Haut.
* „Was bleibt, wenn man weiß, dass nichts bleibt?“*
Kathy blickt zurück. Auf ihre Kindheit im Internat Hailsham, auf ihre Freunde Tommy und Ruth. Es wirkt zunächst wie eine gewöhnliche Erinnerung – aber schnell wird klar: Ihre Lebensgeschichte folgt keiner freien Entscheidung. Der Roman begleitet die drei durch ihre Jugend und hinein in eine Zukunft, die längst vorgezeichnet ist. Alles, was wir geben mussten ist eine Erzählung über Nähe, Verlust – und eine stille Akzeptanz des Unvermeidbaren. Kazuo Ishiguro stellt große Fragen: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht ein Leben lebenswert, wenn man keine Kontrolle über sein Schicksal hat? Die Dystopie steht nie im Vordergrund. Vieles bleibt unausgesprochen. Gerade dadurch wirkt der Roman nach – sachlich, fast kühl, und umso eindringlicher. Er zeigt ein System, das Menschen auf ihren Nutzen reduziert. Und er erzählt, wie schwer es ist, sich dem zu widersetzen, wenn man nichts anderes kennt. Am Ende geht es um Endlichkeit – und um den Versuch, in dieser Begrenztheit so etwas wie Würde zu bewahren. Mich hat das Buch sehr beschäftigt. Ishiguro schreibt zurückhaltend, fast distanziert – aber genau darin liegt die Kraft. Kathy erzählt ohne Wut. Ohne Aufstand. Und genau das macht es so beklemmend. Ich habe vieles gespürt: Hilflosigkeit, Wut, aber auch Zärtlichkeit. Zwischen den Zeilen entsteht eine Nähe, die schwer auszuhalten ist. Ein Roman, der nicht laut ist – aber bleibt. ⭐⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Alles, was wir geben mussten ein Roman ist, der existenzielle Fragen stellt und weil er schmerzhaft schön ist. Und weil er zeigt, wie kostbar Freiheit ist – gerade dann, wenn sie fehlt. #AllesWasWirGebenMussten #KazuoIshiguro #DystopieMitHerz #WasIstEinMensch #EndlichkeitUndWürde

Kaum jemand kann die Zukunft so nostalgisch und gleichzeitig befremdlich erzählen wie Kazuo Ishiguro
EINDRINGLICH! Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro habe ich vor langer Zeit gelesen und nun erneut zur Hand genommen. Im Mittelpunkt stehen Kathy, Ruth und Tommy, die gemeinsam in einem Internat aufwachsen. Dort werden sie auf ein späteres Leben vorbereitet, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Erst nach und nach begreifen sie, welche Aufgabe sie in dieser Welt haben und warum ihr Leben anders verläuft als das anderer Menschen. In dem Buch geht es um Freundschaft, Nähe, Verlust und das langsame Begreifen der eigenen Zukunft. Besonders ist diese Geschichte weil es einfache aber schwere Fragen stellt, nach einem erfüllten Leben, nach Kontrolle über das eigene Schicksal und nach dem was wir bereit sind zu akzeptieren, ohne es zu hinterfragen. Die emotionale und moralische Tragweite entwickelt sich langsam, bleibt dafür lange im Kopf. Ein Roman über Menschlichkeit und ein festgelegtes Schicksal.

Mal eine ganz andere Herangehensweise an eine Dystopie (ohne Spoiler)
„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro ist ein außergewöhnlicher Roman, der auf ruhige und sehr eindrucksvolle Weise eine dystopische Geschichte erzählt. Besonders auffällig ist der schlichte, unaufgeregte Erzählstil, der es schafft, die Geschichte fast normal wirken zu lassen. Die Protagonistin Kathy führt uns durch ihre Erinnerungen an das Internat Hailsham und ihre Zeit mit ihren Freunden, ohne dass es dabei zu dramatischen Aufständen oder einer großen Rebellion gegen das System kommt. Stattdessen spürt man die Spannung und das Unbehagen durch Andeutungen und leise Zweifel, die sich in den Gedanken und Gesprächen der Figuren zeigen. Ishiguro verzichtet darauf, die ungerechte Welt direkt zu erklären, was die ethischen Fragen besonders eindrucksvoll macht. Man erfährt langsam, was an Hailsham und der Welt drumherum so erschreckend ist, aber alles wird auf eine subtile, fast schüchterne Art erzählt. Das ist eine sehr kreative Weise, um den Leser in die Gefühlswelt der Protagonistin zu ziehen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir am Ende des Buches ein Moment gefehlt hat, in dem sich die Figuren gegen das System auflehnen oder zumindest stärker dagegen ankämpfen. Ich bin durch die vielen Hollywood-Dystopien vielleicht zu sehr darauf getrimmt, dass es zu einem klaren Widerstand kommt. Ohne diesen Moment konnte ich mich nicht ganz mit der Geschichte anfreunden und war emotional nicht komplett dabei. Trotzdem ist „Alles, was wir geben mussten“ ein spannendes und zum Nachdenken anregendes Buch, das den Leser auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt. Es ist definitiv eine interessante Lektüre, auch wenn es an manchen Stellen ein bisschen weniger zurückhaltend hätte sein können.
An sich hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Ishiguro bleiben. Aber stellenweise zog es sich ein bisschen und persönlich fand ich den Film zu diesem Buch zugänglicher. Auch was die Figuren angeht. Die Thematik ist allerdings sehr interessant und originell. Und ob das in unserer Welt ethisch vertretbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Einige Menschen schrecken allerdings vor nichts zurück...
Ein so feiner, friedvoller, klarer und schöner Schreibstil!!! Durch diese ruhige Art zu schreiben, wird das grausame Grundthema um so einprägender. Gerade auch am Anfang, da man überhaupt nicht weiß, wo der Plot hingeht und so schleicht sich das Unheil langsam beim Lesen tief unter die Haut. Nebenthema sind das Erwachsenwerden und Freundschaftsbeziehungen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Dieses Buch hat bei mir einen unglaublich starken Eindruck hinterlassen. Schon viele Jahre her, dass ich es gelesen habe und erinnere mich immer noch mit Grsuen an die ausweglose Atmosphäre dieser Geschichte. Dystopie allerdings leicht vorstellbar. Super gutes Buch
Eines der prägendsten Bücher meiner Jugendjahre
Dieses Buch habe ich (mehrmals) in meiner Teeniezeit gelesen und dann nochmal, als ich selbst Mutter war. Die Geschichte ist wahnsinnig tragisch und unvorstellbar auf dem ersten Blick. Aber wenn man sich den Lauf der Geschichte und unserer Gesellschaft anschaut- was ist da noch unvorstellbar? Ich wünschte, solche Bücher würden zur Schullektüre gehören. Statt Emilia Galotti und den Leiden des jungen Werthers könnten sich junge Menschen schon gesellschaftskritisch mit heutiger Moral und Wertesystemen auseinandersetzen.
So viel gleich vorab: Keine leichte Kost und nicht leicht zu lesen. Das Buch beginnt mit Kindheitserinnerungen an ein Internat irgendwo in Großbritannien in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Schilderungen erscheinen zunächst belanglos und beliebig. Doch die „Kollegiaten“ werden älter und nach und nach wird klar, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt. Und keine gewöhnlichen Kinder. Sondern um Klone, die herangezogen werden, um später als Organspender zu dienen. Der Roman wirft viele Fragen auf: über Moral, den Sinn des Lebens und die eigene Sterblichkeit. Brillant!
Alles, was wir geben mussten, ist ein sonderbares und zugleich beängstigendes Buch. Anfangs war ich etwas verwirrt und habe mich, ehrlich gesagt ein bisschen „dumm“ gefühlt. Doch je mehr Informationen man beim Lesen aufnimmt, desto stärker zieht einen das Buch in seinen Bann. Ich muss allerdings sagen, dass sich viele Verständnisfragen erst durch den Film geklärt haben. Deshalb kann ich euch diesen nur sehr ans Herz legen, falls ihr euch nach dem Buch ebenfalls noch etwas lost fühlt.🫣💛
Ein Buch, dass einen länger begleitet.
Kazuo Ishiguros „Alles was wir geben mussten“ ist ein dystopischer Roman, über den man am besten möglichst wenig weiß, wenn man ihn liest. Die Erzählweise ist anfangs etwas ungewohnt, die Protagonistin, Kathy, erzählt ihre Lebensgeschichte und die ihrer zwei Freunde, Ruth und Tommy. Die Erzählung springt zeitlich vor allem am Anfang öfters hin und her, man kommt aber gut rein, und je länger man liest, desto mehr wird einem der düstere Hintergrund der Geschichte klar. Ich glaube, dass mich das Buch noch länger begleiten wird und kann es nur empfehlen, es wirft einige Fragen auf und gibt Stoff zum Nachdenken über den Wert des Lebens und die Sterblichkeit.
Starke Story aber lahm geschrieben
Ich habe nur zwei Werke von Ishiguro gelesen, auch aus interessehalber, da er einen Literaturnobelpreis erhalten hat. Ich muss aber sagen, bei diesen zwei Werken wird es auch bleiben. Er hat eine Art zu schreiben, die mich einfach nicht abholt. Ich erkenne weder Spannung noch Emotionen in seinen Werken, so auch in alles, was wir geben mussten. Die Story selbst ist sehr gut gedacht Dystopisch und wahrscheinlich näher an der Realität dran wie wir sie mal haben werden, als man jetzt vielleicht noch denkt. Das Buch hat mich auch etwas an dem Film „Die Insel“ erinnert bloß dass der Film mir um einiges besser gefallen hat, obwohl ich ein Buch immer ein Film vorziehen würde. Ishiguro schildert die Situationen in diesem Buch und das Leben der Spender mit wenig Biss. Ich habe das Buch unter dem Genre Thriller gefunden, und ich weiß nicht, was es unter dieser Kategorie verloren haben soll. Die Spender selber leben ein resigniertes Leben. Sie geben sich ihrem Schicksal hin. Kein wirklicher Überlebenskampf. Sie schildern zwar in einem Teil des Buches, ihren Unmut, aber mehr als die Zeit hinauszuzögern, was die Spenden angeht, begehren sie nicht. Vielleicht hab ich auch zu viel von dem Buch erwartet oder besser gesagt etwas anderes. Vielleicht war ich durch den Film, der eine andere Geschichte erzählt, aber in etwa im Kern dasselbe hat, dass Menschen nur gezüchtet werden, um Organe für die andern zu spenden mich da soweit geimpft, dass ich auf ein Action geladenen Roman gehofft habe. Wie dem auch sei dies war der erste Roman, den ich gelesen habe von Ishiguro, „was vom Tage übrig blieb“, war der zweite Roman, den ich gelesen habe und ich denke, ich erkenne seine Schreibkultur und muss einfach feststellen, dass diese nichts für mich ist. Von daher gibt es für die Story 3,5 Sterne, aber als Empfehlung würde ich es mir doch vorbehalten.
Kazuo Ishiguros Roman „Alles, was wir geben mussten (Never Let Me Go)“ ist ein leiser, aber umso eindringlicherer Roman über eine dystopische Welt, in der Klone einzig dafür existieren, Organe zu spenden. Das Buch beginnt ruhig und fast unscheinbar, doch zwischen den Zeilen liegt eine beklemmende Atmosphäre, die sich nach und nach verdichtet. Zu Beginn wirkt die Geschichte fast alltäglich: Die Erzählerin Kathy H. schildert ihre Kindheit in Hailsham, einem scheinbar idyllischen Internat, in dem Kinder aufwachsen und betreut werden. Doch schnell merkt man, dass etwas nicht stimmt. Begriffe wie „Betreuer“ und „Spender“ tauchen auf, ohne zunächst Sinn zu ergeben. Als Leser spürt man eine diffuse Bedrohung, ein Unbehagen – aber erst auf Seite 102 wird die Wahrheit brutal offenbart: Die Kinder sind Klone, geschaffen mit dem einzigen Zweck, Organe zu spenden, bis sie „vollenden“ – ein verstörendes Wort für den unausweichlichen Tod. Diese Enthüllung trifft mit voller Wucht, weil Ishiguro sie mit seiner typischen Zurückhaltung präsentiert. Es gibt keinen dramatischen Aufschrei, keine Rebellion. Stattdessen nehmen Kathy, Tommy und Ruth ihr Schicksal erstaunlich gefasst hin. Doch gerade diese stille Akzeptanz macht das Buch so erschütternd. Wie kann ein Mensch, selbst wenn er „erschaffen“ wurde, sich seinem Tod so ruhig entgegenstellen? Die Dynamik zwischen Kathy, Ruth und Tommy bildet das emotionale Herzstück des Romans. Ihre Freundschaften und Konflikte sind tiefgründig und realistisch gezeichnet. Ruth ist die dominante, oft manipulative Figur, während Tommy mit seiner Unbeholfenheit und seinem Wunsch nach Anerkennung besonders berührt. Kathy bleibt als Erzählerin reflektiert und feinfühlig, wodurch ihre Geschichte noch eindringlicher wird. Besonders die Liebesgeschichte zwischen ihr und Tommy, die sich erst spät entfaltet, ist von leiser Tragik geprägt. Ein zentrales Motiv des Romans ist das Lied „Never Let Me Go“ von Judy Bridgewater, das Kathy immer wieder hört. In einer besonders bewegenden Szene hält sie eine imaginäre Puppe im Arm und tanzt dazu – ein Moment, der von tiefer Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe zeugt. Später wird klar, dass das Lied eine doppelte Bedeutung hat: Kathy glaubt, es gehe um eine Mutter, die ihr Kind nie loslassen will – doch für die Leser wird es zu einem Symbol für die Klone selbst, die an ihrem Leben festhalten wollen, auch wenn ihnen kein Entkommen bleibt. Ishiguro stellt die große Frage nach Menschlichkeit und Moral: Wenn Klone Emotionen, Träume und Erinnerungen haben – sind sie dann weniger menschlich als wir? Der Roman zwingt uns, über bioethische Fragen nachzudenken. In einer Zeit, in der gentechnische Experimente und Organhandel real existieren, wirkt Ishiguros Dystopie gar nicht mehr so abwegig. Gibt es eine Grenze, die der Fortschritt nicht überschreiten sollte? Alles, was wir geben mussten ist ein erschütterndes Meisterwerk, das lange nachhallt. Die stille Traurigkeit, die eindrucksvoll gezeichneten Charaktere und die beklemmende Atmosphäre machen den Roman zu einer unvergesslichen Lektüre. Wer einmal in Kathys Welt eingetaucht ist, wird sie so schnell nicht mehr verlassen. ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5 Sterne)
Vollendet?
Kazuo Ishiguro schafft es mit einem unvergesslichen Stück Literatur die großen Emotionen hervorzurufen. Fast schon lethargisch nehmen die Protagonisten des Romans ihren „Lebenssinn“ hin. Die Dystopie dieses Romans entfaltet sich Stück für Stück und offenbart die Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit in der sich die Romanfiguren befinden. Ishiguro zwingt den Leser zwischen den Zeilen zu lesen - und genau dort entfalten sich die eigentliche Emotionalität und Tragik der Geschichte, leise, aber umso nachhaltiger.
Was für ein Buch...selbst nach etwa der Hälfte war ich nicht ganz sicher, ob ich es über zu Ende lesen sollte. Denn irgendwie war mir nicht ganz klar, um was genau es geht. Natürlich fielen direkt zu Beginn Begriffe wie Betreuer, Kollegiat und Spender. Aber es hat gedauert, sie wirklich zu verstehen und dann das Abstrakte auch zu begreifen. Am Ende fügt sich alles zusammen- und man bleibt nachdenklich zurück.

Vom Zusammenhalten und Auseinanderfallen
Kathy, Ruth und Tommy leben abgeschlossen von der Außenwelt im englischen Internat Hailsham. Dort erleben sie ein scheinbar normales Aufwachsen, doch sie werden für eine bestimmtes Ziel großgezogen… Das Werk ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich schildert die Erzählerin Kathy eine typische Coming-of-Age-Geschichte, die vom Autor meisterhaft und sehr feinsinnig erzählt wird, egal ob es um Mobbing, (freundschaftliche) Liebe, Sexualität oder die feinen Risse, die in einer Freundschaft entstehen können, geht. Das ist sehr besonders, denn darin können sich sicherlich viele LeserInnen wiederfinden. Unterschwellig zieht sich jedoch die dystopische Atmosphäre durch das Buch, diese Elemente bleiben rätselhaft und werden sehr lange nur angedeutet, was natürlich auch mit dem Wissenshorizont der Erzählerin zu tun hat. Durch dieses Aufeinandertreffen der beiden Teile - Bekanntes und Dystopie- entsteht die Faszination für die Geschichte, die paradoxerweise viele Grundsatzfragen zum menschlichen Leben aufwirft: Leben im Angesicht der Endlichkeit, Wissen wollen, Hoffnung, Verdrängung… Eine komplette Ausgestaltung der dystopischen Welt hätte sicherlich nicht zum Buch gepasst, trotzdem hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen zum herrschenden System bekommen.
Great story, but I had to skip a lot.
The story is great, really. But the way it was told was just not for me. The things in between made me lose interest. While they made the story richer, for some, it made this unbearable to me. I was on the edge of my seat for just 2 parts of the story. Might give this another chance, but not soon.
Mischung aus Dystopie und Coming-of-Age, die mich nicht ganz erreicht hat.
Das Thema von „Alles, was wir geben mussten“ bietet viel Potenzial; der Spannungsbogen wird auf den ersten Seiten aufgebaut und über die gesamte Handlung durch Andeutungen und Euphemismen genährt. Gerade die Uneindeutigkeit und der ruhige Schreibstil bis zur finalen Auflösung, die mir gut gefallen hat, ließen mich durchhalten, obwohl das Buch zwischendurch einige Längen aufweist. Nach dem Ende empfand ich dennoch ein Störgefühl, da das Verhalten aller Figuren angesichts ihres bevorstehenden Schicksals insgesamt unglaubwürdig wirkt. Zum Vergleich mit der Verfilmung (die mir wie das Buch zuvor unbekannt war): Das Buch hat seine Längen, der Film ist mir zum Ende zu unvollständig – ein Mittelweg wäre ideal gewesen.
Unfassbar interessante Grundidee (ohne zu spoilern), aber…
Es ist dem Buch trotzdem nicht gelungen, mich abzuholen. Ich hatte recht hohe Erwartungen, was vielleicht ein Teil der Enttäuschung war, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die einzelnen Passagen etwas zu irrelevant für die zugrundeliegende Handlung sind. Dann wiederum sind spannende Teile dabei, aber wahrhaftig überzeugen konnte es noch (leider) nicht.
5 ⭐️; was für eine Geschichte! Ich weiß nicht wie der Autor darauf gekommen ist, aber der Einfall ist was sehr besonderes und habe ich so noch von keinem anderen Buch gehört. Obwohl es ein sehr emotionales Thema ist, ist das Buch eher beschreibend rational formuliert. „Es ist halt einfach so…“. Die Charaktere im Buch sind auch etwas besonderes, ihre Handlungen und Gedanken sind passend zur Geschichte, auch wenn es ev erstmal schwer nachzuvollziehen ist. Klare Leseempfehlung!
Interessante Story Schreibstil okay
Nach fast,zweieinhalb Monaten in denen ich immer wieder zu dem Buch gewechselt hab, Habe ich das Buch beendet. Jetzt kann ich meine subjektive Meinung dazu abgeben. Das Buch hat eine Moral, und zwar eine sehr gute, man muss genau in dem Moment leben, wo wir jetzt sind. Schließlich werden wir alle sterben, es ist unvermeidlich,die Hauptsache ist, menschlich zu bleiben! Das Buch selbst fiel mir schwer zu lesen, ich weiß nicht warum. Die Verfilmung gefiel mir etwas besser, obwohl das dem Autor gegenüber unfair ist. ( Teilweise ist es mein Fehler, wer schaut bitteschön Filme nebenbei den Buch in Kopf habend) Es gibt aber Momente im Buch, die es nicht in den Film geschafft haben, zum Beispiel wurde das Ende stark gekürzt. Und das Ende war im Buch viel Sinnlicher beschrieben. Im Großen und Ganzen hat das Buch seinen Platz verdient. Drama, Tränen, schwere Schicksale, starke Liebe tragisches Ende, Das alles war drin. Wir sind alle Menschen, wir alle erleben persönliche Tragödien. Aber irgendwas fehlte mir... entweder die Beschreibungen der Charaktere oder die Beschreibungen der Umgebungen.
This book could have been good if the ethical issues were actually explored and not brushed over. I was really disappointed and only finished, because I listened to the audiobook. Btw: Why did we need this toxic best friend?
Ich hab den Film vorher gesehen und der hat mich wirklich sehr mitgenommen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich an dem Buch drangeblieben wäre, wäre es anders gewesen, denn stellenweise war es mir wirklich etwas zu träge. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es vorangeht. Dieser langsame Schreibstil mag für andere genau richtig und passend für die Geschichte sein und das kann ich absolut nachvollziehen, bei mir hatte es eher einen einschläfernden Effekt und das ist natürlich eher schlecht. Trotzdem hatte dieses Buch tolle Momente, das steht außer Frage. Die Thematik ist extrem bewegend, dystoptisch und regt zum Nachdenken an. Ich finde, das Schicksal der Figuren hallt noch lange nach. Unsere Protagonistin holt erzählerisch gerne mal etwas aus und baut dabei Zeitsprünge ein, die definitiv verwirrend sein können, wenn man nicht bei der Sache ist. Man muss sich beim Lesen also schon konzentrieren, es ist nicht nur aufgrund der Themen keine leichte Unterhaltung. Die drei Figuren im Zentrum sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie alle hatten Momente, in denen sie mir auf die Nerven gingen, aber verstehen konnte ich sie trotzdem. Was ist schon richtig oder falsch, in so einer frustrierenden, auswegslosen Situation, in der es nichts als Rückschläge gibt? Es hat mich wütend gemacht und konnte mich definitiv berühren. Ich würde jedem empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben, auch wenn man anfangs vielleicht skeptisch ist und es so wie ich etwas langatmig findet. Nichtsdestotrotz ist es meiner Meinung nach trotzdem sehr lesenswert und wichtig.
Eine Geschichte, die bewegt - zum Ende hin.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um reinzukommen bzw. baute sich zunächst keine Spannung auf. Zum Ende hin hat mich die Geschichte sehr bewegt und Tränen sind (mal wieder) geflossen.
2⭐️
Abgebrochen nach etwa einem Drittel. Leider war es nichts für mich. Der Erzählstil war mir zu wirr, ständig wird etwas eingeschoben oder verschoben oder anderweitig geschoben, es hat mich nur noch frustriert. Dass die meiste Zeit Belanglosigkeiten beschrieben wurden verstehe ich noch, aber ich verstehe nicht warum so unfassbar viel und lang? Das Buch hätte bisher das gleiche auf 20 statt auf 120 Seiten vermitteln können. Schade! Weil thematisch eigentlich sehr spannend.
Eine interessante Dystopie, die mich aber leider nicht so sehr gecatcht hat.
Perfekte Sommerlektüre
Ich verstehe, warum das Buch ein moderner Klassiker ist. Eine eigentlich normale Welt – mit einem nicht allzu unrealistischen dystopischen Twist. Die Protagonistin fand ich ausgesprochen realistisch und sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, wie nüchtern die Story durchgehend erzählt wurde. Und diese Distanz und Kühlheit zu dieser eigentlich echt kranken Realität, macht das ganze umso realistischer.

Für meinen Geschmack lässt sich die Geschichte in der Enthüllung ihrer eigentlichen Botschaft viel zu viel Zeit und verfängt sich zu oft in ausschweifenden, langatmigen Dialogen, die nichts zu der Geschichte beitragen können. Für mich kann der Roman dadurch nicht die Intensität ausstrahlen, die das dahinterstehende Thema, die dem Menschen immanente Frage nach der Einzigartigkeit des Lebens, eigentlich haben könnte.
Eine dystopische Geschichte, die sich fast wie eine normale Biographie liest, bei der man zeitweise den Horror ausblendet obwohl er auf subtile Weise allgegenwärtig ist und die zum Nachdenken anregt.
Durch die friedliche Erzählweise und die fast schon belanglose Handlung könnte man den Eindruck bekommen, dass eigentlich alles in Ordnung ist und die Charaktere ganz normale Probleme bewältigen, die jeder einmal hat. Das Thema Spenden wird zwar oft angesprochen, aber bleibt fast immer komplett unkritisiert und wird moralisch nicht in Frage gestellt, was dem ganzen einen subtilen Horror verleiht. Die Klone akzeptieren alles. Sie rebellieren nicht; sie lehnen sich nicht auf; sie fragen sich nicht einmal ob das, was sie tun müssen moralisch verwerflich ist oder nicht. Es gibt keine Rebellion gegen dieses System und es gibt keine Flucht. Es ist einfach wie es ist und niemand stellt es in Frage. Diese Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema ist erschreckend und es wird einem klar, dass eine Gesellschaft sehr fragwürdige Dinge tun kann, nur weil sie jemandem einen Vorteil bringen. Plötzlich hinterfragt man noch viele andere Dinge, die in der Gesellschaft normal sind und es vielleicht nicht sein sollten. Dinge, von denen wir als Kinder schon gelernt haben, dass sie halt einfach so sind, wie sie sind.
Eine Internatsgeschichte aus England. Tom, Ruth und Kathy sind Kollegiaten in Halisham. Sie durchleben die Höhen und Tiefen der Kindheit und der Pubertät, die Abgeschiedenheit des Internats formt engen Bande zwischen den Jugendlichen. Die Schüler werden angehalten ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Doch alles Tun, alle Erlebnisse, das Fühlen und Handeln wird von den Lehrern - die in Halisham Aufseher heißen - auf einen einzigen Zweck ausgerichtet. hin ausgeichtet. Was für ein Buch! Wirklich das beste, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich möchte nicht mehr über die Handlung sagen, um für interessierte Leser nicht zu viel zu verraten. Kazuo schafft es die Internatsgeschichte auf sehr subtile Art mit einer schrecklichen Ahnung zu unterlegen. Und man sollte dieses Buch vom ersten bis zum letzten Wort lesen und am Schluß nochmals die ersten drei Worte in Betracht ziehen. Die Sprache ist einfach, authentisch und eindringlich. Die Botschaft des Buches ist ungemein zeitgemäß. Wirklich ein Volltreffer!
Extrem interessante und nachdenklich stimmende Thematik; interessante und komplexe Figuren und eine durch und durch melancholische bis tieftraurige Atmosphäre. Leider stellt der Roman mit seinen unzähligen langatmigen Stellen ein verschwendetes Potenzial dar; eine grossartige Idee, die hierbei "verschenkt" wurde.
Subtil tragisch, anders schön.
Die Sprache in diesem Buch ist einzigartig und von einer nüchternen einnehmenden Schönheit. Es war nicht leicht hineinzufinden aber nach 60 Seiten war ich gebannt. Keine Explosionen, keine schreiende Tragödie aber einige Überraschungen, die dann doch, auch durch die Abgeklärtheit der Erzählerin, tragisch sind. Ein wundervolles Buch, eine extravagante Erzählerstimme.
Gut zu lesen. Hat mir Spaß gemacht allerdings, ist es doch einfach eine furchtbare Geschichte.
Was ist, wenn du nur lebst, um benutzt zu werden? Wenn man dir nie die Wahrheit erzählt und du nie gelernt hast zu fragen? Kathy - eine liebe Person, von der ich mir hin und wieder mehr Rückhalt und Mut gewünscht hätte. Tommy - den ich wirklich gerne hatte. Der zornige Tommy, der es nicht leicht gehabt hatte. Ruth - zu der ich keinerlei Sympathie aufbauen konnte, selbst nach ihrer guten Tat im dritten Teil. Nein, für sie habe ich nur wenige Worte übrig. Miss Emily und Madame - sie glauben, dass sie alles richtig gemacht haben. Aber wie soll es auch sein? Sie haben das bestmögliche für ihre Produkte getan. Allerdings, stinkt es von allen Ecken letztendlich nach Egoismus. Letztendlich eine frustrierende, aussichtslos Geschichte aber dennoch des Lesens wert.
Bittersüß
Ein wirklich gut geschriebenes, tolles Buch. Es war faszinierend wie es dem Autor gelungen ist etwas so unvorstellbares auf die vorstellbarste und natürlichste Art aus der Perspektive der Betroffenen zu erzählen. Trotzdem habe ich lange gebraucht, um mit diesem Roman warm zu werden und wollte ihn die erste Hälfte oft gar nicht in die Hand nehmen. Insgesamt hinterlässt die Geschichte eine lastende Schwere bei mir.
Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro hat mich tief bewegt und lässt mich nicht mehr los. Es war eine dieser Geschichten, die sich still und leise in meinen Kopf schlichen, nur um dort für immer zu bleiben. Von Anfang an war klar, dass etwas an der Welt, in der die Kinder leben, nicht stimmt — keine Eltern, keine Nachnamen. Das Buch baut eine unheimlich dichte, melancholische Atmosphäre auf, die mich fast unbemerkt immer weiter in ihren Bann zog. Es ist ruhig erzählt, manchmal sogar distanziert — besonders aus Kathy H.’s Perspektive —, und genau das machte die schreckliche Normalität, in der die Figuren leben, so beklemmend. Ich gebe zu, dass der Anfang für mich sehr schleppend war, aber die zweite Hälfte hat alles wettgemacht. Das Ende hat mich mit einem Gefühl von Traurigkeit und Ohnmacht zurückgelassen. Die letzten Seiten waren herzzerreißend. Am meisten berührt hat mich, wie Kathy ihr eigenes Schicksal erzählt — nüchtern, fast ohne Emotionen, und doch schwang so viel verloren gegangene Hoffnung zwischen den Zeilen mit. Diese Geschichte wird mir noch lange im Kopf bleiben, und ich weiß jetzt schon, dass ich in Zukunft mehr Dystopien lesen möchte.
Alles was wir geben mussten.
War in Ordnung, hat mich aber leider nicht gecatcht. Hab vermutlich mehr erwartet.
Kazuo Ishiguro erzählt hier eine wichtige Geschichte über Menschen, die einander verpassen, über Hoffnung und Verzweiflung und ein wirklich grauenhaftes, dystopisches System, auf das ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen möchte - diese Geschichte entfaltet ihre Wirkung viel authentischer, wenn man beim Lesen nicht weiß, um was es tatsächlich geht - denn die Protagonist/-innen wissen es selbst vorerst auch nicht. "Klara und die Sonne" war mein erster Roman von Ishiguro und ich habe damals eine kritischere Reflexion von Moral und Ethik vermisst. Nach diesem Buch denke ich, dass es der Stil des Autoren ist, Denkanstöße zu geben - und das tiefere Nachdenken der Leserschaft zu überlassen. Und gerade das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Dieses Buch zwingt dazu, seine eigenen Ansätze von Moral immer wieder zu hinterfragen, sich selbst kritische und schmerzhafte Fragen zu stellen und übt dabei eine Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau. Es hat mich wirklich nachdenklich und aufgewühlt zurückgelassen und seitdem auch nicht mehr losgelassen.
Interessante Geschichte mit einem Ende, das mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch wenn es zwischendurch seine Längen hat, haben diese nicht sonderlich gestört.
The book was perfect for late fall/ november. The vibes catched me and the story itself was different (in a positive way). Throughout the book you slowly grasp what is going on and why Hailshaim even exists in the first place. The ending was heartbreaking, event though you kinda can suspect it.
Sehr bewegend, dystopisch und beunruhigend aktuell, gesellschaftskritisch und dabei wunderschön geschrieben.
Puh, super interessantes Buch, das mich etwas mitgenommen hat. Hätte man mir den großen Plottwist nicht gespoilert, wäre ich echt schockiert gewesen, gerade weil das Buch bis zur Hälfte so erzählt wird, dass man noch gar nicht weiß, was los ist und dann wird die große Enthüllung einfach so in einem Nebensatz erwähnt. Teilweise wurde für mich aber zu viel drumrum geredet und Dinge erzählt, die ich nicht relevant fand, stattdessen hätte ich mir am Ende mehr Informationen gewünscht. Trotzdem große Empfehlung!
Mussten wir von der Schule aus lesen, keine Ahnung warum es den Literaturnobelpreis gewonnen hat
Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen bis der große Twist eingesetzt und mich völlig mitgerissen hat.
spannendes buch. werde mir auf jeden fall auch den film anschauen!
unterschwellig brodelt das Grauen...
🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 [unbezahlte Werbung - selbst gekauft] ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 📖 Klappentext: Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, das auf den ersten Blick wirkt wir jedes andere: ein Sportplatz, freundliche Klassenzimmer, getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen. Doch die Kinder in Hailsham werden dazu erzogen, einer besonderen Bestimmung zu folgen - und sie spüren alle, dass sie keine richtige Zukunft haben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 💡𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Das Buch beschreibt das Leben der drei Freunde von Kindes- bis zum Erwachsenenalter, mit all den Problemen und Sorgen. Im Focus steht hier das Internat, welches recht idyllisch beschrieben wird. Neben all diesen Darstellungen des Internats, der Figuren und deren Freundschaften schwingt die ganze Zeit ein Geheimnis mit, etwas Düsteres, was die Hauptprotagonisten erahnen, es aber nie richtig zu Sprache bringen. Diese brodelnde, unterschwellige Gefahr steht im Kontrast zu der eher ruhigen Erzählerstimme, was für mich dieses Buch besonders und den Erzählstil so einzigartig macht. Was die Figuren betrifft, so wollte ich sie manchmal einfach nur packen und sie anschreien, etwas zu tun, sich zu wehren und sich ihrem Schicksal zu stellen. Am Ende wird die Spannung noch mal angeschraubt und es wird deutlich, welche Tragweite das Ganze hat und welches Grauen und Tragik sich hinter dem idyllischen Internat verbirgt. Definitiv ein Leseerlebnis und Empfehlung! Positiv: 💬 Ganz toller Erzählstil - das Bedrohliche brodelt unterschwellig 💡 "Stille Wasser sind tief" könnte das Motto des Buches sein 🔎Viel Liebe zum Detail und gute Beobachtungen 👦👧👧 wunderbare Figuren mit viel Tiefe 💔 tragisch, erschreckend, unmenschlich 😬 zum Ende hin spannend Nicht gefallen: 🤔 Manche Passagen etwas zu langatmig 📌 Weiteres zum Buch: Der Autor Kazuo Ishiguro wurde 2017 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Der Roman "Alles was wir geben mussten" wurde unter anderem für den Booker Prize 2005 nominiert (Short List). Der Roman wurde zudem 2010 mit Keira Knightley verfilmt. 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: 🌟4/5 Sterne

“[…] 𝘰𝘣 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘴𝘰 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘳 𝘳𝘦𝘵𝘵𝘦𝘯 [?]“ 𓍢ִ໋📓✧˚ ༘ ⋆🖊️ Unglaubliches Buch. Obwohl es ums Klonen geht, sollte man kein Science-Fiction im herkömmlichen Sinne erwarten. Es geht viel mehr um die Charaktere, ihre Beziehungen zu einander und wie sich dadurch die Frage nach ihrer Menschlichkeit beantworten lässt. Ishiguro wirft mit diesem Buch einen Blick auf eine mögliche Zukunft, die zum Nachdenken anregt und dabei emotional mitreißt. Das Schicksal der Figuren berührt sehr und zeigt neben anderen Klonklassikern wie „Blueprint“ eine andere, erschütternde Seite des Klondaseins aus der Sicht eines Klons. ᡣ𐭩⋆˚࿔ (@𝑎𝑝𝑜𝑐𝑎𝑙𝑦𝑝𝑠𝑒) 𝜗𝜚˚⋆
A very intricate story that doesn't let you go even after you've finished it and poses many questions about what it truly means to be human Not his best work in my opinion but definitely worth a read

Heart-wrenching Thought provoking Emotional Still hoping it was an open end and not all given to me so I could imagine a better happy ending at least. The story is raw and real, it creates a fantasy and keeps your check with the reality of humans, life and everything else. The characters were phenomenal, I don't know why, even though they story and a plot is completely different it give me similar vibes of Atonement, who else agrees with me on that? If not, don't mind me. I don't know. Maybe it is the back and forth and the big secret reveal at the end which breaks your heart into million pieces. The story moves slowly and sometimes it is even frustrating because not much is moving, also, Kathy, you are a terrible storyteller, you want to tell us a story and then you talk about once incident and say okay I will talk about it later, first two times was fine but it kept repeating and it made me really mad. Anyway by the end of the book the story made me full of emotions and hence I say no regrets.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Zum Literaturnobelpreis 2017 jetzt als bibliophlie Sonderausgabe.
Book Information
Author Description
Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.
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Schön erzählt, hart getroffen, ein Highlight
Die Geschichte hat mich tief berührt. Ich habe es in Ausschnitten im Unterricht gelesen und den Film Zuhause angesehen. Die Ausschnitte waren mehrere Seiten lang. Es waren nur die Schlüsselmomente in den Ausschnitten. Beides hat diese leise, bedrückende Atmosphäre transportiert, die lange nachwirkt. Die Figuren sind zurückhaltend, fast gewöhnlich. Am Ende zeigt sich, warum sie benutzt werden. Die Frage, was Menschlichkeit bedeutet, zieht sich durch jede Szene. Ein Buch, das lange bleibt. Die Geschichte geht tief unter die Haut.
* „Was bleibt, wenn man weiß, dass nichts bleibt?“*
Kathy blickt zurück. Auf ihre Kindheit im Internat Hailsham, auf ihre Freunde Tommy und Ruth. Es wirkt zunächst wie eine gewöhnliche Erinnerung – aber schnell wird klar: Ihre Lebensgeschichte folgt keiner freien Entscheidung. Der Roman begleitet die drei durch ihre Jugend und hinein in eine Zukunft, die längst vorgezeichnet ist. Alles, was wir geben mussten ist eine Erzählung über Nähe, Verlust – und eine stille Akzeptanz des Unvermeidbaren. Kazuo Ishiguro stellt große Fragen: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht ein Leben lebenswert, wenn man keine Kontrolle über sein Schicksal hat? Die Dystopie steht nie im Vordergrund. Vieles bleibt unausgesprochen. Gerade dadurch wirkt der Roman nach – sachlich, fast kühl, und umso eindringlicher. Er zeigt ein System, das Menschen auf ihren Nutzen reduziert. Und er erzählt, wie schwer es ist, sich dem zu widersetzen, wenn man nichts anderes kennt. Am Ende geht es um Endlichkeit – und um den Versuch, in dieser Begrenztheit so etwas wie Würde zu bewahren. Mich hat das Buch sehr beschäftigt. Ishiguro schreibt zurückhaltend, fast distanziert – aber genau darin liegt die Kraft. Kathy erzählt ohne Wut. Ohne Aufstand. Und genau das macht es so beklemmend. Ich habe vieles gespürt: Hilflosigkeit, Wut, aber auch Zärtlichkeit. Zwischen den Zeilen entsteht eine Nähe, die schwer auszuhalten ist. Ein Roman, der nicht laut ist – aber bleibt. ⭐⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Alles, was wir geben mussten ein Roman ist, der existenzielle Fragen stellt und weil er schmerzhaft schön ist. Und weil er zeigt, wie kostbar Freiheit ist – gerade dann, wenn sie fehlt. #AllesWasWirGebenMussten #KazuoIshiguro #DystopieMitHerz #WasIstEinMensch #EndlichkeitUndWürde

Kaum jemand kann die Zukunft so nostalgisch und gleichzeitig befremdlich erzählen wie Kazuo Ishiguro
EINDRINGLICH! Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro habe ich vor langer Zeit gelesen und nun erneut zur Hand genommen. Im Mittelpunkt stehen Kathy, Ruth und Tommy, die gemeinsam in einem Internat aufwachsen. Dort werden sie auf ein späteres Leben vorbereitet, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Erst nach und nach begreifen sie, welche Aufgabe sie in dieser Welt haben und warum ihr Leben anders verläuft als das anderer Menschen. In dem Buch geht es um Freundschaft, Nähe, Verlust und das langsame Begreifen der eigenen Zukunft. Besonders ist diese Geschichte weil es einfache aber schwere Fragen stellt, nach einem erfüllten Leben, nach Kontrolle über das eigene Schicksal und nach dem was wir bereit sind zu akzeptieren, ohne es zu hinterfragen. Die emotionale und moralische Tragweite entwickelt sich langsam, bleibt dafür lange im Kopf. Ein Roman über Menschlichkeit und ein festgelegtes Schicksal.

Mal eine ganz andere Herangehensweise an eine Dystopie (ohne Spoiler)
„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro ist ein außergewöhnlicher Roman, der auf ruhige und sehr eindrucksvolle Weise eine dystopische Geschichte erzählt. Besonders auffällig ist der schlichte, unaufgeregte Erzählstil, der es schafft, die Geschichte fast normal wirken zu lassen. Die Protagonistin Kathy führt uns durch ihre Erinnerungen an das Internat Hailsham und ihre Zeit mit ihren Freunden, ohne dass es dabei zu dramatischen Aufständen oder einer großen Rebellion gegen das System kommt. Stattdessen spürt man die Spannung und das Unbehagen durch Andeutungen und leise Zweifel, die sich in den Gedanken und Gesprächen der Figuren zeigen. Ishiguro verzichtet darauf, die ungerechte Welt direkt zu erklären, was die ethischen Fragen besonders eindrucksvoll macht. Man erfährt langsam, was an Hailsham und der Welt drumherum so erschreckend ist, aber alles wird auf eine subtile, fast schüchterne Art erzählt. Das ist eine sehr kreative Weise, um den Leser in die Gefühlswelt der Protagonistin zu ziehen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir am Ende des Buches ein Moment gefehlt hat, in dem sich die Figuren gegen das System auflehnen oder zumindest stärker dagegen ankämpfen. Ich bin durch die vielen Hollywood-Dystopien vielleicht zu sehr darauf getrimmt, dass es zu einem klaren Widerstand kommt. Ohne diesen Moment konnte ich mich nicht ganz mit der Geschichte anfreunden und war emotional nicht komplett dabei. Trotzdem ist „Alles, was wir geben mussten“ ein spannendes und zum Nachdenken anregendes Buch, das den Leser auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt. Es ist definitiv eine interessante Lektüre, auch wenn es an manchen Stellen ein bisschen weniger zurückhaltend hätte sein können.
An sich hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Ishiguro bleiben. Aber stellenweise zog es sich ein bisschen und persönlich fand ich den Film zu diesem Buch zugänglicher. Auch was die Figuren angeht. Die Thematik ist allerdings sehr interessant und originell. Und ob das in unserer Welt ethisch vertretbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Einige Menschen schrecken allerdings vor nichts zurück...
Ein so feiner, friedvoller, klarer und schöner Schreibstil!!! Durch diese ruhige Art zu schreiben, wird das grausame Grundthema um so einprägender. Gerade auch am Anfang, da man überhaupt nicht weiß, wo der Plot hingeht und so schleicht sich das Unheil langsam beim Lesen tief unter die Haut. Nebenthema sind das Erwachsenwerden und Freundschaftsbeziehungen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Dieses Buch hat bei mir einen unglaublich starken Eindruck hinterlassen. Schon viele Jahre her, dass ich es gelesen habe und erinnere mich immer noch mit Grsuen an die ausweglose Atmosphäre dieser Geschichte. Dystopie allerdings leicht vorstellbar. Super gutes Buch
Eines der prägendsten Bücher meiner Jugendjahre
Dieses Buch habe ich (mehrmals) in meiner Teeniezeit gelesen und dann nochmal, als ich selbst Mutter war. Die Geschichte ist wahnsinnig tragisch und unvorstellbar auf dem ersten Blick. Aber wenn man sich den Lauf der Geschichte und unserer Gesellschaft anschaut- was ist da noch unvorstellbar? Ich wünschte, solche Bücher würden zur Schullektüre gehören. Statt Emilia Galotti und den Leiden des jungen Werthers könnten sich junge Menschen schon gesellschaftskritisch mit heutiger Moral und Wertesystemen auseinandersetzen.
So viel gleich vorab: Keine leichte Kost und nicht leicht zu lesen. Das Buch beginnt mit Kindheitserinnerungen an ein Internat irgendwo in Großbritannien in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Schilderungen erscheinen zunächst belanglos und beliebig. Doch die „Kollegiaten“ werden älter und nach und nach wird klar, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt. Und keine gewöhnlichen Kinder. Sondern um Klone, die herangezogen werden, um später als Organspender zu dienen. Der Roman wirft viele Fragen auf: über Moral, den Sinn des Lebens und die eigene Sterblichkeit. Brillant!
Alles, was wir geben mussten, ist ein sonderbares und zugleich beängstigendes Buch. Anfangs war ich etwas verwirrt und habe mich, ehrlich gesagt ein bisschen „dumm“ gefühlt. Doch je mehr Informationen man beim Lesen aufnimmt, desto stärker zieht einen das Buch in seinen Bann. Ich muss allerdings sagen, dass sich viele Verständnisfragen erst durch den Film geklärt haben. Deshalb kann ich euch diesen nur sehr ans Herz legen, falls ihr euch nach dem Buch ebenfalls noch etwas lost fühlt.🫣💛
Ein Buch, dass einen länger begleitet.
Kazuo Ishiguros „Alles was wir geben mussten“ ist ein dystopischer Roman, über den man am besten möglichst wenig weiß, wenn man ihn liest. Die Erzählweise ist anfangs etwas ungewohnt, die Protagonistin, Kathy, erzählt ihre Lebensgeschichte und die ihrer zwei Freunde, Ruth und Tommy. Die Erzählung springt zeitlich vor allem am Anfang öfters hin und her, man kommt aber gut rein, und je länger man liest, desto mehr wird einem der düstere Hintergrund der Geschichte klar. Ich glaube, dass mich das Buch noch länger begleiten wird und kann es nur empfehlen, es wirft einige Fragen auf und gibt Stoff zum Nachdenken über den Wert des Lebens und die Sterblichkeit.
Starke Story aber lahm geschrieben
Ich habe nur zwei Werke von Ishiguro gelesen, auch aus interessehalber, da er einen Literaturnobelpreis erhalten hat. Ich muss aber sagen, bei diesen zwei Werken wird es auch bleiben. Er hat eine Art zu schreiben, die mich einfach nicht abholt. Ich erkenne weder Spannung noch Emotionen in seinen Werken, so auch in alles, was wir geben mussten. Die Story selbst ist sehr gut gedacht Dystopisch und wahrscheinlich näher an der Realität dran wie wir sie mal haben werden, als man jetzt vielleicht noch denkt. Das Buch hat mich auch etwas an dem Film „Die Insel“ erinnert bloß dass der Film mir um einiges besser gefallen hat, obwohl ich ein Buch immer ein Film vorziehen würde. Ishiguro schildert die Situationen in diesem Buch und das Leben der Spender mit wenig Biss. Ich habe das Buch unter dem Genre Thriller gefunden, und ich weiß nicht, was es unter dieser Kategorie verloren haben soll. Die Spender selber leben ein resigniertes Leben. Sie geben sich ihrem Schicksal hin. Kein wirklicher Überlebenskampf. Sie schildern zwar in einem Teil des Buches, ihren Unmut, aber mehr als die Zeit hinauszuzögern, was die Spenden angeht, begehren sie nicht. Vielleicht hab ich auch zu viel von dem Buch erwartet oder besser gesagt etwas anderes. Vielleicht war ich durch den Film, der eine andere Geschichte erzählt, aber in etwa im Kern dasselbe hat, dass Menschen nur gezüchtet werden, um Organe für die andern zu spenden mich da soweit geimpft, dass ich auf ein Action geladenen Roman gehofft habe. Wie dem auch sei dies war der erste Roman, den ich gelesen habe von Ishiguro, „was vom Tage übrig blieb“, war der zweite Roman, den ich gelesen habe und ich denke, ich erkenne seine Schreibkultur und muss einfach feststellen, dass diese nichts für mich ist. Von daher gibt es für die Story 3,5 Sterne, aber als Empfehlung würde ich es mir doch vorbehalten.
Kazuo Ishiguros Roman „Alles, was wir geben mussten (Never Let Me Go)“ ist ein leiser, aber umso eindringlicherer Roman über eine dystopische Welt, in der Klone einzig dafür existieren, Organe zu spenden. Das Buch beginnt ruhig und fast unscheinbar, doch zwischen den Zeilen liegt eine beklemmende Atmosphäre, die sich nach und nach verdichtet. Zu Beginn wirkt die Geschichte fast alltäglich: Die Erzählerin Kathy H. schildert ihre Kindheit in Hailsham, einem scheinbar idyllischen Internat, in dem Kinder aufwachsen und betreut werden. Doch schnell merkt man, dass etwas nicht stimmt. Begriffe wie „Betreuer“ und „Spender“ tauchen auf, ohne zunächst Sinn zu ergeben. Als Leser spürt man eine diffuse Bedrohung, ein Unbehagen – aber erst auf Seite 102 wird die Wahrheit brutal offenbart: Die Kinder sind Klone, geschaffen mit dem einzigen Zweck, Organe zu spenden, bis sie „vollenden“ – ein verstörendes Wort für den unausweichlichen Tod. Diese Enthüllung trifft mit voller Wucht, weil Ishiguro sie mit seiner typischen Zurückhaltung präsentiert. Es gibt keinen dramatischen Aufschrei, keine Rebellion. Stattdessen nehmen Kathy, Tommy und Ruth ihr Schicksal erstaunlich gefasst hin. Doch gerade diese stille Akzeptanz macht das Buch so erschütternd. Wie kann ein Mensch, selbst wenn er „erschaffen“ wurde, sich seinem Tod so ruhig entgegenstellen? Die Dynamik zwischen Kathy, Ruth und Tommy bildet das emotionale Herzstück des Romans. Ihre Freundschaften und Konflikte sind tiefgründig und realistisch gezeichnet. Ruth ist die dominante, oft manipulative Figur, während Tommy mit seiner Unbeholfenheit und seinem Wunsch nach Anerkennung besonders berührt. Kathy bleibt als Erzählerin reflektiert und feinfühlig, wodurch ihre Geschichte noch eindringlicher wird. Besonders die Liebesgeschichte zwischen ihr und Tommy, die sich erst spät entfaltet, ist von leiser Tragik geprägt. Ein zentrales Motiv des Romans ist das Lied „Never Let Me Go“ von Judy Bridgewater, das Kathy immer wieder hört. In einer besonders bewegenden Szene hält sie eine imaginäre Puppe im Arm und tanzt dazu – ein Moment, der von tiefer Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe zeugt. Später wird klar, dass das Lied eine doppelte Bedeutung hat: Kathy glaubt, es gehe um eine Mutter, die ihr Kind nie loslassen will – doch für die Leser wird es zu einem Symbol für die Klone selbst, die an ihrem Leben festhalten wollen, auch wenn ihnen kein Entkommen bleibt. Ishiguro stellt die große Frage nach Menschlichkeit und Moral: Wenn Klone Emotionen, Träume und Erinnerungen haben – sind sie dann weniger menschlich als wir? Der Roman zwingt uns, über bioethische Fragen nachzudenken. In einer Zeit, in der gentechnische Experimente und Organhandel real existieren, wirkt Ishiguros Dystopie gar nicht mehr so abwegig. Gibt es eine Grenze, die der Fortschritt nicht überschreiten sollte? Alles, was wir geben mussten ist ein erschütterndes Meisterwerk, das lange nachhallt. Die stille Traurigkeit, die eindrucksvoll gezeichneten Charaktere und die beklemmende Atmosphäre machen den Roman zu einer unvergesslichen Lektüre. Wer einmal in Kathys Welt eingetaucht ist, wird sie so schnell nicht mehr verlassen. ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5 Sterne)
Vollendet?
Kazuo Ishiguro schafft es mit einem unvergesslichen Stück Literatur die großen Emotionen hervorzurufen. Fast schon lethargisch nehmen die Protagonisten des Romans ihren „Lebenssinn“ hin. Die Dystopie dieses Romans entfaltet sich Stück für Stück und offenbart die Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit in der sich die Romanfiguren befinden. Ishiguro zwingt den Leser zwischen den Zeilen zu lesen - und genau dort entfalten sich die eigentliche Emotionalität und Tragik der Geschichte, leise, aber umso nachhaltiger.
Was für ein Buch...selbst nach etwa der Hälfte war ich nicht ganz sicher, ob ich es über zu Ende lesen sollte. Denn irgendwie war mir nicht ganz klar, um was genau es geht. Natürlich fielen direkt zu Beginn Begriffe wie Betreuer, Kollegiat und Spender. Aber es hat gedauert, sie wirklich zu verstehen und dann das Abstrakte auch zu begreifen. Am Ende fügt sich alles zusammen- und man bleibt nachdenklich zurück.

Vom Zusammenhalten und Auseinanderfallen
Kathy, Ruth und Tommy leben abgeschlossen von der Außenwelt im englischen Internat Hailsham. Dort erleben sie ein scheinbar normales Aufwachsen, doch sie werden für eine bestimmtes Ziel großgezogen… Das Werk ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich schildert die Erzählerin Kathy eine typische Coming-of-Age-Geschichte, die vom Autor meisterhaft und sehr feinsinnig erzählt wird, egal ob es um Mobbing, (freundschaftliche) Liebe, Sexualität oder die feinen Risse, die in einer Freundschaft entstehen können, geht. Das ist sehr besonders, denn darin können sich sicherlich viele LeserInnen wiederfinden. Unterschwellig zieht sich jedoch die dystopische Atmosphäre durch das Buch, diese Elemente bleiben rätselhaft und werden sehr lange nur angedeutet, was natürlich auch mit dem Wissenshorizont der Erzählerin zu tun hat. Durch dieses Aufeinandertreffen der beiden Teile - Bekanntes und Dystopie- entsteht die Faszination für die Geschichte, die paradoxerweise viele Grundsatzfragen zum menschlichen Leben aufwirft: Leben im Angesicht der Endlichkeit, Wissen wollen, Hoffnung, Verdrängung… Eine komplette Ausgestaltung der dystopischen Welt hätte sicherlich nicht zum Buch gepasst, trotzdem hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen zum herrschenden System bekommen.
Great story, but I had to skip a lot.
The story is great, really. But the way it was told was just not for me. The things in between made me lose interest. While they made the story richer, for some, it made this unbearable to me. I was on the edge of my seat for just 2 parts of the story. Might give this another chance, but not soon.
Mischung aus Dystopie und Coming-of-Age, die mich nicht ganz erreicht hat.
Das Thema von „Alles, was wir geben mussten“ bietet viel Potenzial; der Spannungsbogen wird auf den ersten Seiten aufgebaut und über die gesamte Handlung durch Andeutungen und Euphemismen genährt. Gerade die Uneindeutigkeit und der ruhige Schreibstil bis zur finalen Auflösung, die mir gut gefallen hat, ließen mich durchhalten, obwohl das Buch zwischendurch einige Längen aufweist. Nach dem Ende empfand ich dennoch ein Störgefühl, da das Verhalten aller Figuren angesichts ihres bevorstehenden Schicksals insgesamt unglaubwürdig wirkt. Zum Vergleich mit der Verfilmung (die mir wie das Buch zuvor unbekannt war): Das Buch hat seine Längen, der Film ist mir zum Ende zu unvollständig – ein Mittelweg wäre ideal gewesen.
Unfassbar interessante Grundidee (ohne zu spoilern), aber…
Es ist dem Buch trotzdem nicht gelungen, mich abzuholen. Ich hatte recht hohe Erwartungen, was vielleicht ein Teil der Enttäuschung war, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die einzelnen Passagen etwas zu irrelevant für die zugrundeliegende Handlung sind. Dann wiederum sind spannende Teile dabei, aber wahrhaftig überzeugen konnte es noch (leider) nicht.
5 ⭐️; was für eine Geschichte! Ich weiß nicht wie der Autor darauf gekommen ist, aber der Einfall ist was sehr besonderes und habe ich so noch von keinem anderen Buch gehört. Obwohl es ein sehr emotionales Thema ist, ist das Buch eher beschreibend rational formuliert. „Es ist halt einfach so…“. Die Charaktere im Buch sind auch etwas besonderes, ihre Handlungen und Gedanken sind passend zur Geschichte, auch wenn es ev erstmal schwer nachzuvollziehen ist. Klare Leseempfehlung!
Interessante Story Schreibstil okay
Nach fast,zweieinhalb Monaten in denen ich immer wieder zu dem Buch gewechselt hab, Habe ich das Buch beendet. Jetzt kann ich meine subjektive Meinung dazu abgeben. Das Buch hat eine Moral, und zwar eine sehr gute, man muss genau in dem Moment leben, wo wir jetzt sind. Schließlich werden wir alle sterben, es ist unvermeidlich,die Hauptsache ist, menschlich zu bleiben! Das Buch selbst fiel mir schwer zu lesen, ich weiß nicht warum. Die Verfilmung gefiel mir etwas besser, obwohl das dem Autor gegenüber unfair ist. ( Teilweise ist es mein Fehler, wer schaut bitteschön Filme nebenbei den Buch in Kopf habend) Es gibt aber Momente im Buch, die es nicht in den Film geschafft haben, zum Beispiel wurde das Ende stark gekürzt. Und das Ende war im Buch viel Sinnlicher beschrieben. Im Großen und Ganzen hat das Buch seinen Platz verdient. Drama, Tränen, schwere Schicksale, starke Liebe tragisches Ende, Das alles war drin. Wir sind alle Menschen, wir alle erleben persönliche Tragödien. Aber irgendwas fehlte mir... entweder die Beschreibungen der Charaktere oder die Beschreibungen der Umgebungen.
This book could have been good if the ethical issues were actually explored and not brushed over. I was really disappointed and only finished, because I listened to the audiobook. Btw: Why did we need this toxic best friend?
Ich hab den Film vorher gesehen und der hat mich wirklich sehr mitgenommen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich an dem Buch drangeblieben wäre, wäre es anders gewesen, denn stellenweise war es mir wirklich etwas zu träge. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es vorangeht. Dieser langsame Schreibstil mag für andere genau richtig und passend für die Geschichte sein und das kann ich absolut nachvollziehen, bei mir hatte es eher einen einschläfernden Effekt und das ist natürlich eher schlecht. Trotzdem hatte dieses Buch tolle Momente, das steht außer Frage. Die Thematik ist extrem bewegend, dystoptisch und regt zum Nachdenken an. Ich finde, das Schicksal der Figuren hallt noch lange nach. Unsere Protagonistin holt erzählerisch gerne mal etwas aus und baut dabei Zeitsprünge ein, die definitiv verwirrend sein können, wenn man nicht bei der Sache ist. Man muss sich beim Lesen also schon konzentrieren, es ist nicht nur aufgrund der Themen keine leichte Unterhaltung. Die drei Figuren im Zentrum sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie alle hatten Momente, in denen sie mir auf die Nerven gingen, aber verstehen konnte ich sie trotzdem. Was ist schon richtig oder falsch, in so einer frustrierenden, auswegslosen Situation, in der es nichts als Rückschläge gibt? Es hat mich wütend gemacht und konnte mich definitiv berühren. Ich würde jedem empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben, auch wenn man anfangs vielleicht skeptisch ist und es so wie ich etwas langatmig findet. Nichtsdestotrotz ist es meiner Meinung nach trotzdem sehr lesenswert und wichtig.
Eine Geschichte, die bewegt - zum Ende hin.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um reinzukommen bzw. baute sich zunächst keine Spannung auf. Zum Ende hin hat mich die Geschichte sehr bewegt und Tränen sind (mal wieder) geflossen.
2⭐️
Abgebrochen nach etwa einem Drittel. Leider war es nichts für mich. Der Erzählstil war mir zu wirr, ständig wird etwas eingeschoben oder verschoben oder anderweitig geschoben, es hat mich nur noch frustriert. Dass die meiste Zeit Belanglosigkeiten beschrieben wurden verstehe ich noch, aber ich verstehe nicht warum so unfassbar viel und lang? Das Buch hätte bisher das gleiche auf 20 statt auf 120 Seiten vermitteln können. Schade! Weil thematisch eigentlich sehr spannend.
Eine interessante Dystopie, die mich aber leider nicht so sehr gecatcht hat.
Perfekte Sommerlektüre
Ich verstehe, warum das Buch ein moderner Klassiker ist. Eine eigentlich normale Welt – mit einem nicht allzu unrealistischen dystopischen Twist. Die Protagonistin fand ich ausgesprochen realistisch und sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, wie nüchtern die Story durchgehend erzählt wurde. Und diese Distanz und Kühlheit zu dieser eigentlich echt kranken Realität, macht das ganze umso realistischer.

Für meinen Geschmack lässt sich die Geschichte in der Enthüllung ihrer eigentlichen Botschaft viel zu viel Zeit und verfängt sich zu oft in ausschweifenden, langatmigen Dialogen, die nichts zu der Geschichte beitragen können. Für mich kann der Roman dadurch nicht die Intensität ausstrahlen, die das dahinterstehende Thema, die dem Menschen immanente Frage nach der Einzigartigkeit des Lebens, eigentlich haben könnte.
Eine dystopische Geschichte, die sich fast wie eine normale Biographie liest, bei der man zeitweise den Horror ausblendet obwohl er auf subtile Weise allgegenwärtig ist und die zum Nachdenken anregt.
Durch die friedliche Erzählweise und die fast schon belanglose Handlung könnte man den Eindruck bekommen, dass eigentlich alles in Ordnung ist und die Charaktere ganz normale Probleme bewältigen, die jeder einmal hat. Das Thema Spenden wird zwar oft angesprochen, aber bleibt fast immer komplett unkritisiert und wird moralisch nicht in Frage gestellt, was dem ganzen einen subtilen Horror verleiht. Die Klone akzeptieren alles. Sie rebellieren nicht; sie lehnen sich nicht auf; sie fragen sich nicht einmal ob das, was sie tun müssen moralisch verwerflich ist oder nicht. Es gibt keine Rebellion gegen dieses System und es gibt keine Flucht. Es ist einfach wie es ist und niemand stellt es in Frage. Diese Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema ist erschreckend und es wird einem klar, dass eine Gesellschaft sehr fragwürdige Dinge tun kann, nur weil sie jemandem einen Vorteil bringen. Plötzlich hinterfragt man noch viele andere Dinge, die in der Gesellschaft normal sind und es vielleicht nicht sein sollten. Dinge, von denen wir als Kinder schon gelernt haben, dass sie halt einfach so sind, wie sie sind.
Eine Internatsgeschichte aus England. Tom, Ruth und Kathy sind Kollegiaten in Halisham. Sie durchleben die Höhen und Tiefen der Kindheit und der Pubertät, die Abgeschiedenheit des Internats formt engen Bande zwischen den Jugendlichen. Die Schüler werden angehalten ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Doch alles Tun, alle Erlebnisse, das Fühlen und Handeln wird von den Lehrern - die in Halisham Aufseher heißen - auf einen einzigen Zweck ausgerichtet. hin ausgeichtet. Was für ein Buch! Wirklich das beste, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich möchte nicht mehr über die Handlung sagen, um für interessierte Leser nicht zu viel zu verraten. Kazuo schafft es die Internatsgeschichte auf sehr subtile Art mit einer schrecklichen Ahnung zu unterlegen. Und man sollte dieses Buch vom ersten bis zum letzten Wort lesen und am Schluß nochmals die ersten drei Worte in Betracht ziehen. Die Sprache ist einfach, authentisch und eindringlich. Die Botschaft des Buches ist ungemein zeitgemäß. Wirklich ein Volltreffer!
Extrem interessante und nachdenklich stimmende Thematik; interessante und komplexe Figuren und eine durch und durch melancholische bis tieftraurige Atmosphäre. Leider stellt der Roman mit seinen unzähligen langatmigen Stellen ein verschwendetes Potenzial dar; eine grossartige Idee, die hierbei "verschenkt" wurde.
Subtil tragisch, anders schön.
Die Sprache in diesem Buch ist einzigartig und von einer nüchternen einnehmenden Schönheit. Es war nicht leicht hineinzufinden aber nach 60 Seiten war ich gebannt. Keine Explosionen, keine schreiende Tragödie aber einige Überraschungen, die dann doch, auch durch die Abgeklärtheit der Erzählerin, tragisch sind. Ein wundervolles Buch, eine extravagante Erzählerstimme.
Gut zu lesen. Hat mir Spaß gemacht allerdings, ist es doch einfach eine furchtbare Geschichte.
Was ist, wenn du nur lebst, um benutzt zu werden? Wenn man dir nie die Wahrheit erzählt und du nie gelernt hast zu fragen? Kathy - eine liebe Person, von der ich mir hin und wieder mehr Rückhalt und Mut gewünscht hätte. Tommy - den ich wirklich gerne hatte. Der zornige Tommy, der es nicht leicht gehabt hatte. Ruth - zu der ich keinerlei Sympathie aufbauen konnte, selbst nach ihrer guten Tat im dritten Teil. Nein, für sie habe ich nur wenige Worte übrig. Miss Emily und Madame - sie glauben, dass sie alles richtig gemacht haben. Aber wie soll es auch sein? Sie haben das bestmögliche für ihre Produkte getan. Allerdings, stinkt es von allen Ecken letztendlich nach Egoismus. Letztendlich eine frustrierende, aussichtslos Geschichte aber dennoch des Lesens wert.
Bittersüß
Ein wirklich gut geschriebenes, tolles Buch. Es war faszinierend wie es dem Autor gelungen ist etwas so unvorstellbares auf die vorstellbarste und natürlichste Art aus der Perspektive der Betroffenen zu erzählen. Trotzdem habe ich lange gebraucht, um mit diesem Roman warm zu werden und wollte ihn die erste Hälfte oft gar nicht in die Hand nehmen. Insgesamt hinterlässt die Geschichte eine lastende Schwere bei mir.
Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro hat mich tief bewegt und lässt mich nicht mehr los. Es war eine dieser Geschichten, die sich still und leise in meinen Kopf schlichen, nur um dort für immer zu bleiben. Von Anfang an war klar, dass etwas an der Welt, in der die Kinder leben, nicht stimmt — keine Eltern, keine Nachnamen. Das Buch baut eine unheimlich dichte, melancholische Atmosphäre auf, die mich fast unbemerkt immer weiter in ihren Bann zog. Es ist ruhig erzählt, manchmal sogar distanziert — besonders aus Kathy H.’s Perspektive —, und genau das machte die schreckliche Normalität, in der die Figuren leben, so beklemmend. Ich gebe zu, dass der Anfang für mich sehr schleppend war, aber die zweite Hälfte hat alles wettgemacht. Das Ende hat mich mit einem Gefühl von Traurigkeit und Ohnmacht zurückgelassen. Die letzten Seiten waren herzzerreißend. Am meisten berührt hat mich, wie Kathy ihr eigenes Schicksal erzählt — nüchtern, fast ohne Emotionen, und doch schwang so viel verloren gegangene Hoffnung zwischen den Zeilen mit. Diese Geschichte wird mir noch lange im Kopf bleiben, und ich weiß jetzt schon, dass ich in Zukunft mehr Dystopien lesen möchte.
Alles was wir geben mussten.
War in Ordnung, hat mich aber leider nicht gecatcht. Hab vermutlich mehr erwartet.
Kazuo Ishiguro erzählt hier eine wichtige Geschichte über Menschen, die einander verpassen, über Hoffnung und Verzweiflung und ein wirklich grauenhaftes, dystopisches System, auf das ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen möchte - diese Geschichte entfaltet ihre Wirkung viel authentischer, wenn man beim Lesen nicht weiß, um was es tatsächlich geht - denn die Protagonist/-innen wissen es selbst vorerst auch nicht. "Klara und die Sonne" war mein erster Roman von Ishiguro und ich habe damals eine kritischere Reflexion von Moral und Ethik vermisst. Nach diesem Buch denke ich, dass es der Stil des Autoren ist, Denkanstöße zu geben - und das tiefere Nachdenken der Leserschaft zu überlassen. Und gerade das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Dieses Buch zwingt dazu, seine eigenen Ansätze von Moral immer wieder zu hinterfragen, sich selbst kritische und schmerzhafte Fragen zu stellen und übt dabei eine Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau. Es hat mich wirklich nachdenklich und aufgewühlt zurückgelassen und seitdem auch nicht mehr losgelassen.
Interessante Geschichte mit einem Ende, das mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch wenn es zwischendurch seine Längen hat, haben diese nicht sonderlich gestört.
The book was perfect for late fall/ november. The vibes catched me and the story itself was different (in a positive way). Throughout the book you slowly grasp what is going on and why Hailshaim even exists in the first place. The ending was heartbreaking, event though you kinda can suspect it.
Sehr bewegend, dystopisch und beunruhigend aktuell, gesellschaftskritisch und dabei wunderschön geschrieben.
Puh, super interessantes Buch, das mich etwas mitgenommen hat. Hätte man mir den großen Plottwist nicht gespoilert, wäre ich echt schockiert gewesen, gerade weil das Buch bis zur Hälfte so erzählt wird, dass man noch gar nicht weiß, was los ist und dann wird die große Enthüllung einfach so in einem Nebensatz erwähnt. Teilweise wurde für mich aber zu viel drumrum geredet und Dinge erzählt, die ich nicht relevant fand, stattdessen hätte ich mir am Ende mehr Informationen gewünscht. Trotzdem große Empfehlung!
Mussten wir von der Schule aus lesen, keine Ahnung warum es den Literaturnobelpreis gewonnen hat
Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen bis der große Twist eingesetzt und mich völlig mitgerissen hat.
spannendes buch. werde mir auf jeden fall auch den film anschauen!
unterschwellig brodelt das Grauen...
🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 [unbezahlte Werbung - selbst gekauft] ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 📖 Klappentext: Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, das auf den ersten Blick wirkt wir jedes andere: ein Sportplatz, freundliche Klassenzimmer, getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen. Doch die Kinder in Hailsham werden dazu erzogen, einer besonderen Bestimmung zu folgen - und sie spüren alle, dass sie keine richtige Zukunft haben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 💡𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Das Buch beschreibt das Leben der drei Freunde von Kindes- bis zum Erwachsenenalter, mit all den Problemen und Sorgen. Im Focus steht hier das Internat, welches recht idyllisch beschrieben wird. Neben all diesen Darstellungen des Internats, der Figuren und deren Freundschaften schwingt die ganze Zeit ein Geheimnis mit, etwas Düsteres, was die Hauptprotagonisten erahnen, es aber nie richtig zu Sprache bringen. Diese brodelnde, unterschwellige Gefahr steht im Kontrast zu der eher ruhigen Erzählerstimme, was für mich dieses Buch besonders und den Erzählstil so einzigartig macht. Was die Figuren betrifft, so wollte ich sie manchmal einfach nur packen und sie anschreien, etwas zu tun, sich zu wehren und sich ihrem Schicksal zu stellen. Am Ende wird die Spannung noch mal angeschraubt und es wird deutlich, welche Tragweite das Ganze hat und welches Grauen und Tragik sich hinter dem idyllischen Internat verbirgt. Definitiv ein Leseerlebnis und Empfehlung! Positiv: 💬 Ganz toller Erzählstil - das Bedrohliche brodelt unterschwellig 💡 "Stille Wasser sind tief" könnte das Motto des Buches sein 🔎Viel Liebe zum Detail und gute Beobachtungen 👦👧👧 wunderbare Figuren mit viel Tiefe 💔 tragisch, erschreckend, unmenschlich 😬 zum Ende hin spannend Nicht gefallen: 🤔 Manche Passagen etwas zu langatmig 📌 Weiteres zum Buch: Der Autor Kazuo Ishiguro wurde 2017 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Der Roman "Alles was wir geben mussten" wurde unter anderem für den Booker Prize 2005 nominiert (Short List). Der Roman wurde zudem 2010 mit Keira Knightley verfilmt. 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: 🌟4/5 Sterne

“[…] 𝘰𝘣 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘴𝘰 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘳 𝘳𝘦𝘵𝘵𝘦𝘯 [?]“ 𓍢ִ໋📓✧˚ ༘ ⋆🖊️ Unglaubliches Buch. Obwohl es ums Klonen geht, sollte man kein Science-Fiction im herkömmlichen Sinne erwarten. Es geht viel mehr um die Charaktere, ihre Beziehungen zu einander und wie sich dadurch die Frage nach ihrer Menschlichkeit beantworten lässt. Ishiguro wirft mit diesem Buch einen Blick auf eine mögliche Zukunft, die zum Nachdenken anregt und dabei emotional mitreißt. Das Schicksal der Figuren berührt sehr und zeigt neben anderen Klonklassikern wie „Blueprint“ eine andere, erschütternde Seite des Klondaseins aus der Sicht eines Klons. ᡣ𐭩⋆˚࿔ (@𝑎𝑝𝑜𝑐𝑎𝑙𝑦𝑝𝑠𝑒) 𝜗𝜚˚⋆
A very intricate story that doesn't let you go even after you've finished it and poses many questions about what it truly means to be human Not his best work in my opinion but definitely worth a read

Heart-wrenching Thought provoking Emotional Still hoping it was an open end and not all given to me so I could imagine a better happy ending at least. The story is raw and real, it creates a fantasy and keeps your check with the reality of humans, life and everything else. The characters were phenomenal, I don't know why, even though they story and a plot is completely different it give me similar vibes of Atonement, who else agrees with me on that? If not, don't mind me. I don't know. Maybe it is the back and forth and the big secret reveal at the end which breaks your heart into million pieces. The story moves slowly and sometimes it is even frustrating because not much is moving, also, Kathy, you are a terrible storyteller, you want to tell us a story and then you talk about once incident and say okay I will talk about it later, first two times was fine but it kept repeating and it made me really mad. Anyway by the end of the book the story made me full of emotions and hence I say no regrets.





















































