Tanz mit dem Schafsmann
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Description
Book Information
Author Description
Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, ist der international gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Roman "Gefährliche Geliebte" entzweite das Literarische Quartett, mit "Mister Aufziehvogel" schrieb er das Kultbuch seiner Generation. Ferner hat er die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.
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So viele Seiten und irgendwie weiß ich trotzdem nicht, was ich da gelesen hab
Tja, ich weiß auch nicht so richtig. Das war wirklich ein seltsames Buch. Die Geschichte hat nirgends so richtig hin geführt. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen, wahrscheinlich, weil es so ambivalent war. Keine Ahnung, was ich davon halte.
Das schlechtestes Buch, das ich je gelesen habe
Eigentlich hätte mir das Buch gefallen müssen. Ich liebe Bücher, die kaum Handlung haben und sich eher auf Zwischenmenschliches konzentrieren. Aber dieses Buch hatte überhaupt keinen nachvollziehbaren roten Faden. Die Beschreibung der Handlungsorte ist so rudimentär, dass es überall spielen könnte. Und das bei einem Buch, das sonst alles unnötig in die Länge zieht. Und sich dauerhaft in nichtigen Details verliert. Man hätte die Hälfte einkürzen können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Es gibt seitenweise Exkurse, die weder mit der Handlung verbunden sind, noch irgendwas zu ihr beitragen. Aber das aller größte Problem ist der Protagonist! Er hat mich einfach nur von der ersten Seite an wütend gemacht. Seine Handlungen sind für seinen Charakter zwar nachvollziehbar, aber so unfassbar überspitzt, dass sie trotzdem total unverständlich bleiben. Wie kommt man von einem Traum über ein Hotel, dass man vor x Jahren mit einer Geliebten besucht hat, darauf, dass diese ihm damit sagen möchte, dass sie dort auf ihn wartet? Er ist so wahnhaft egozentrisch, dass er glaubt nur er könnte seinen Job gut machen und alle anderen wären furchtbar und eine Schande für die Branche. Aber gleichzeitig hat er so wenig Selbstwert, dass es ihn nicht wundert, dass er alleine ist und der Meinung ist, dass niemand, auch seine ehemaligen Geschäftspartner/Arbeitgeber, ihn bräuchte. Am weswegen ich das Buch abgebrochen habe, war weil er sich konsequent an dieses Kind ran macht. Sie ist 13 oder 14. Und er sagt ihr ständig wie hübsch und reif sie ist. Mal davon abgesehen, dass auch seine sonstigen Werte Frauen gegenüber quasi nicht existieren. Ein Beispiel: Er bringt eine junge Dame in ihren frühen 20ern dazu sich mit ihm zu betrinken, um sie dann nach Hause zu bringen. Sie kann nicht mehr alleine gehen und er jammert nachher seitenweise darüber, warum er nicht mit ihr geschlafen hat. Zusammengefasst ist er ein depressiver, sexistischer, egozentrischer, pädophilier Mann. Und bis zur Mitte hatte er 0 Charakterentwicklung. Ich hab mich noch nie so bei einem Buch über dessen Protagonisten aufgeregt.
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Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, ist der international gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Roman "Gefährliche Geliebte" entzweite das Literarische Quartett, mit "Mister Aufziehvogel" schrieb er das Kultbuch seiner Generation. Ferner hat er die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.
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So viele Seiten und irgendwie weiß ich trotzdem nicht, was ich da gelesen hab
Tja, ich weiß auch nicht so richtig. Das war wirklich ein seltsames Buch. Die Geschichte hat nirgends so richtig hin geführt. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen, wahrscheinlich, weil es so ambivalent war. Keine Ahnung, was ich davon halte.
Das schlechtestes Buch, das ich je gelesen habe
Eigentlich hätte mir das Buch gefallen müssen. Ich liebe Bücher, die kaum Handlung haben und sich eher auf Zwischenmenschliches konzentrieren. Aber dieses Buch hatte überhaupt keinen nachvollziehbaren roten Faden. Die Beschreibung der Handlungsorte ist so rudimentär, dass es überall spielen könnte. Und das bei einem Buch, das sonst alles unnötig in die Länge zieht. Und sich dauerhaft in nichtigen Details verliert. Man hätte die Hälfte einkürzen können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Es gibt seitenweise Exkurse, die weder mit der Handlung verbunden sind, noch irgendwas zu ihr beitragen. Aber das aller größte Problem ist der Protagonist! Er hat mich einfach nur von der ersten Seite an wütend gemacht. Seine Handlungen sind für seinen Charakter zwar nachvollziehbar, aber so unfassbar überspitzt, dass sie trotzdem total unverständlich bleiben. Wie kommt man von einem Traum über ein Hotel, dass man vor x Jahren mit einer Geliebten besucht hat, darauf, dass diese ihm damit sagen möchte, dass sie dort auf ihn wartet? Er ist so wahnhaft egozentrisch, dass er glaubt nur er könnte seinen Job gut machen und alle anderen wären furchtbar und eine Schande für die Branche. Aber gleichzeitig hat er so wenig Selbstwert, dass es ihn nicht wundert, dass er alleine ist und der Meinung ist, dass niemand, auch seine ehemaligen Geschäftspartner/Arbeitgeber, ihn bräuchte. Am weswegen ich das Buch abgebrochen habe, war weil er sich konsequent an dieses Kind ran macht. Sie ist 13 oder 14. Und er sagt ihr ständig wie hübsch und reif sie ist. Mal davon abgesehen, dass auch seine sonstigen Werte Frauen gegenüber quasi nicht existieren. Ein Beispiel: Er bringt eine junge Dame in ihren frühen 20ern dazu sich mit ihm zu betrinken, um sie dann nach Hause zu bringen. Sie kann nicht mehr alleine gehen und er jammert nachher seitenweise darüber, warum er nicht mit ihr geschlafen hat. Zusammengefasst ist er ein depressiver, sexistischer, egozentrischer, pädophilier Mann. Und bis zur Mitte hatte er 0 Charakterentwicklung. Ich hab mich noch nie so bei einem Buch über dessen Protagonisten aufgeregt.







