Siddhartha
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Description
Siddhartha, die Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbständigen Leben, zeigt, dass Erkenntnis nicht durch Lehren zu vermitteln ist, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden kann.
Book Information
Author Description
Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Interessante Denkanstöße
Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Wunderbar. Ein Buch über Alles.
Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.
(E-Book) Erst etwas holprig...
... Dann habe ich gut reingefunden und ein tolles Zitat gespeichert : Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist mit dem Fluß des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig. 🙏

In der Stille liegt der Weg
„Siddhartha“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen – ein Buch voller Leichtigkeit und zugleich tiefer Spiritualität. Beim Lesen spürt man eine innere Ruhe, als würde man selbst am Fluss sitzen und nachdenken. Es regt an, ohne zu überfordern, und hat bei mir ein wohltuendes Gefühl hinterlassen, das noch lange nachwirkt. Ich werde es definitiv ein zweites Mal lesen – einfach, weil es sich anfühlt wie ein Gespräch mit der Seele.

Hat mich überrascht
Ich mag klassische Literatur und im Falle von Siddhartha, sogar wenn die Sprachkultur eine dichterische ist. Ich hätte ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen abholen wird. Ich fand die Geschichte von Siddhartha sehr schön geschrieben und man konnte sich mit ihr auch identifizieren obwohl er sein Leben als Prinz beginnt. Was natürlich die wenigsten, wenn nicht gar keiner nachempfinden können. Letztendlich aber hat er nach dem Sinn des Lebens gesucht und er hat ihn in seinem Glauben gefunden. Er hat beide Seiten kennen gelernt, die geistliche Welt und die materialistische Welt und er hat es vollbracht sich in beiden Welten einzuleben aber hat sich am Ende für die entschieden, die ihn zu Erleuchtung geführt hat, in der er seinen Frieden gefunden hat und er zum Buddha wurde. Das fand ich selber als höchst zufrieden stellend. Selten dass ich Bücher mit so einem guten Gefühl abschließe, wie es Siddhartha bei mir hinterlassen hat. Grandios
Kein Buch über Buddha — sondern über das Leben selbst
Ich habe dieses Buch gelesen, lange bevor ich wusste, was Philosophie ist. Hesse schreibt einfach. Fast zärtlich. Aber was er erzählt ist tief — ein Mann, der alles hinter sich lässt, nicht aus Verzweiflung, sondern aus Suche. Und das Schönste: Er findet die Antwort nicht bei Buddha. Nicht in einer Lehre. Sondern im Fluss. Im Zuhören. Im Leben. Für mich, der die Gedanken des Buddhismus liebt, war das keine Geschichte. Es war ein Spiegel.
Ich kann mit dem Buch gar nichts anfangen
Ich hatte mich eigentlich so auf dieses Buch gefreut. Wurde es hier immer so gelobt. Doch ich kam nicht rein. Die Art des Schreibstil ist einfach nicht meine. Ich habe 54 Seite versucht das Buch eine Chance zu geben. Jetzt liegt es seit Wochen rum und ich merkte wie sehr ich mich quälen müsste damit wieder anzufangen und weiterzulesen. Doch ein Buch soll Spaß machen und keine Quälerei sein. Deswegen werde ich es abbrechen, was ich eigentlich nicht meine Art ist. Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist einfach nicht für mich gemacht.
"Siddhartha" von Hermann Hesse ist ein Roman über den Sinn des Lebens und den Wandel, den wir Menschen im Laufe unseres Lebens durchlaufen. Die Sprache Hesses ist zwar einfach gehalten, verleiht der Geschichte jedoch eine große Tiefe und regt intensiv zum Nachdenken an. Die Figuren, die im Buch auftauchen: Siddhartha, Govinda, Kamala, Vasudeva usw. spiegeln die verschiedenen Stationen des Menschseins wider. Siddharthas Entwicklung verdeutlicht, dass der Sinn des Lebens nicht im Außen zu finden ist, sondern in dem, was wir in uns selbst erschaffen. Erleuchtung entsteht, wenn wir der Gegenwart Bedeutung schenken und den Sinn in uns selbst entdecken. Vom Fluss lernt Siddhartha letztlich, dass nichts bleibt und alles fließt, und doch alles zur gleichen Zeit existiert. Die zentrale Botschaft Hesses lautet: Das Leben ist kein Ziel, sondern ein Werden und im Werden liegt der Sinn.
Ein fesselnder Roman
„Siddhartha“ von Hermann Hesse ist eine zeitlose Erzählung über die Suche nach Sinn, Selbsterkenntnis und innerem Frieden. In ruhiger, poetischer Sprache begleitet der Roman den Protagonisten auf seinem Weg zwischen Askese, Sinnlichkeit und Erkenntnis. Hesse zeigt, dass wahre Weisheit nicht gelehrt, sondern nur erlebt werden kann. Ein schmales, aber tiefgründiges Buch, das lange nachwirkt und zum Innehalten einlädt.
Melancholische Suche nach dem Sinn
Dieses Buch zeigt einmal mehr, das es nicht viele Seiten benötigt, um viel auszusagen. Wir begleiten Siddhartha, welcher auf der Suche nach dem Lebenssinn ist. Dabei muss er immer wieder seine eigenen Erfahrungen sammeln, um ihm so näher zu kommen. Spirituelle und philosophische Themen werden angesprochen, genau wie der kapitalistische Leidensweg, den wir alle erleben. Schöne zeitlose Geschichte, die zum nachdenken anregt. 4,25/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Geistreich, anregend und inspirierend ist diese Erzählung von Siddhartha (der sein Ziel erreicht hat). Welcher Weg ist der richtige? Was ist der Sinn des Lebens? Wie können wir Erfüllung finden und weise werden? Hesse führt den Leser auf den Weg, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen, genau hinzuhören, zu sehen, was in uns liegt und macht Mut Altes abzuschütteln und sich der Veränderung, dem Fluss des Lebens hinzugeben.
Es ist kurzweilig und spannend zu lesen. Kleine Eigensinnigkeiten stören mich aber schon etwas.
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Wahrscheinlich nicht viel, da der Klappentext mich nicht sonderlich angesprochen hatte. Ein Typ, der sich den Vorstellungen des Vaters widersetzt um nach seinem eigenen Glück zu suchen. Die erste Hälfte der Beschreibung war nach ein paar Seiten abgehakt. Die andere Hälfte umfasste das restliche Buch. Wie der Name des Buches vermuten lässt, befinden wir uns inhaltlich in Indien. Siddhartha sucht seine spirituelle Heimat in den Subreligionen des Buddhismus. Das klingt zwar etwas trocken, aber ist es aber nicht. Der komplette Lebensweg mit allen Irrungen und verschlungenen Wegen, die mehrfach hinterfragte Haltung und Revidierung, das Neuorientieren und die komplexen Gedankengänge Siddharthas sind wunderbar zu verfolgen. Das Ende hätte mir gern noch etwas eindeutiger sein können. Die Rezension schreibe ich jetzt fast einen Monat später. Unter anderem deshalb, weil mich der Schluss noch immer in den Wahnsinn treibt.

Es gibt vieles über “Siddhartha” zu sagen; viele Weisheiten, Denkanstöße, wunderbare und schmerzhafte Erkenntnis über das (eigene) Leben, die diese kurze Reise einem schenkt. Vieles würde bereits in unzähligen Rezensionen gesagt. Sollte ich eine Erkenntnis herausstellen müssen, die dieses Buch mir nahegelegt hat, dann, dass die eigene Weisheit nicht von Lehrern gelehrt werden, nicht von einer Lehre aufgenommen werden kann, sondern durch das eigene Tun, das eigene Handeln, ja durch die eigene Erfahrungen kommen muss und nur kommen kann. Kurzum: durch das leben, das vollumfängliche leben des Lebens, durch die vielen Irrwege die man gehen wird, die Rückschläge und Erfolge, so findet man zu sich selbst und zu der eigenen Weisheit.
Mein erstes Buch von Hermann Hesse und ich frag mich gerade warum ich das jetzt erst gelesen habe?! Habe es in einen Rutsch gelesen...und ich denke das ist wieder so eins der Bücher die ich bestimmt nochmal lesen werde. Es stecken viele schöne Lebensweisheiten in den Buch, die zum Nachdenken anregen.
Klassiker 1
Was soll man sagen, über ein Buch über das schon so viel gesagt wurde? Sich da kurz zufassen und dies spoilerfrei zu tun ist schwer. Mich hat die Sprache überzeugt. Lange Sätze voller Inhalt aber nicht verschachtelt, sondern bildgewaltig. Eine Erzählung voller sein und werden. Eine Entwicklung voller Höhen und Tiefen. Und irgendwie völlig anders als erwartet. Eine Geschichte die sacken muss und sich wahrscheinlich dann erst völlig entfalten kann und auch erst dann vollumfänglich verstanden und verarbeitet werden kann.
Siddhartha ist Hermann Hesses beliebtestes Werk. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit dem Buch. Doch mit der Zeit konnte ich mich an den Schreibstil gewöhnen. Die Geschichte war entspannt.
In der Geschichte geht es um die Suche eines jungen Brahmanen nach dem Sinn des Lebens. Dabei erlangt er in jedem Abschnitt seines Lebensweges neue Erkenntnisse.

Ein Zeitloses Werk!
Obwohl die philosophischen Ansichten des Buches nicht zu 100 % meinen eigenen Sichtweisen entsprechen, hat mich Siddhartha tief beeindruckt. Besonders stark finde ich die Message, dass man Weisheit nicht einfach von Lehrern übernehmen kann. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass jeder seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Erfahrungen machen muss – inklusive aller Umwege und Fehler. Ein inspirierendes Buch für alle, die Individualität und die Suche nach der eigenen Wahrheit schätzen. Kurze, aber sehr gehaltvolle Lektüre! Obwohl oft Vergleiche zu Der Alchemist gezogen werden, muss ich – auch wenn viele das sicher anders sehen – sagen, dass mir persönlich Der Alchemist besser gefallen hat als Siddhartha.

Inspirierend
Nachdem mir der Steppenwolf von Hermann Hesse gar nicht gefallen hat muss ich zugeben Siddhartha hat mehr überzeugt. Die Erzählung ging deutlich flüssiger und nachvollziehbarer voran. Die Gedanken und das Erlebte regt zum nachdenken an und inspiriert zu gleicher Zeit. Durchaus eine Empfehlung wert auch wenn der Anfang sich etwas zäh angefühlt hatte.
Locker Top 3 der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe. Die Sprache in diesem Buch ist echt was eigenes aber jeder Satz ist wirklich wie Zucker für die Gedanken, man wird absolut süchtig. Auch die Thematik find ich super interessant auch wenn ich normalerweise nicht der Spirituelle Typ bin. Das Buch bietet in Hundert Seiten mehr Gedankenstoff als so manches Philosophisches Traktat. Ich wusste nicht dass man die Deutsche Sprache so schön gestalten kann. Der Werdegang Siddharthas ist erst etwas ungreifbar aber dann, ja fast schon relateable. Nichts zieht sich alles hat ihren Sinn. Jeder Satz bis aufs äußerste ausgeklügelt. 10/10
Der individuelle Weg der Selbstfindung
Hesse entführt uns in das vorchristliche Indien auf eine Suche nach Erkenntnis und Erleuchtung. Der Leser begleitet den Brahmanensohn Siddhartha durch ein Leben voller Dualitäten, das ganz der Selbstfindung gewidmet ist. Ob er sich strenger Askese unterwirft oder sich sinnlichen Genüssen hingibt — keines der Extreme scheint ihn seinem Ziel näherzubringen. Schließlich ist es sein individueller Weg, geprägt durch seine gesammelten Erfahrungen als Teil eines größeren Ganzen, der ihn zu innerer Erfüllung führt. Mit philosophischer Tiefe auf wenigen Seiten versteht es Hesse, durch seine poetische Sprache und tiefgründigen Metaphern lebendige Bilder im Kopf der Leser zu erzeugen. Diese besondere Erzählweise schafft eine angenehme Leseatmosphäre, die zum Nachdenken anregt. Wer jedoch ein spannendes Abenteuer erwartet, wird von der eher ereignisarmen Handlung enttäuscht sein. Hesses Werk zielt nicht auf Unterhaltung oder die Identifikation mit einem nahbaren Protagonisten ab, sondern möchte auf einer tiefergehenden Ebene wirken. Obwohl ich kein Experte der buddhistischen und hinduistischen Lehren bin, wirkt Hesses Darstellung dieser Konzepte oft eurozentriert und romantisch verklärt. Das erleichtert zwar das Verständnis, könnte aus religiöser Sicht jedoch als weniger authentisch empfunden werden. Zudem stellt Hesse den Weg zur Erleuchtung stark individualistisch dar. Darüber lässt sich sicherlich streiten — ich denke jedoch, dass auch Gemeinschaft und zwischenmenschliche Verbundenheit eine bedeutende Rolle auf dieser Reise spielen können.
Ich habe immer etwas Scheu davor, meine Lieblingsbücher aus der Jugendzeit nochmals zu lesen. Die Gefahr des Missfallens würde in diesem Fall schwerer wiegen als bei Erstlektüren. Wie bei vielen Anderen auch, stand Hermann Hesse ganz oben auf der Lieblingsautorenliste zu Schulzeiten, zumal meine Deutsch-LK-Lehrerin ihn rigoros ablehnte, was schon alleine Grund war, Hesse als Widerstand zu mögen. Was fasziniert die Jugend auch heute noch an Hermann Hesse? Ich denke, es liegt an seiner Linie, aus jedem Werk einen Entwicklungsroman zu machen. In Lebensphasen, in denen Selbstfindung und Persönlichkeitsentdeckung hoch im Kurs stehen, inspirieren Hesses Figuren einfach. Ob man nun unter dem Schuldruck leidet wie Unterm Rad, ob man wie Goldmund offenen Herzens mit allen Sinnen die Welt entdecken will, ob man sich mehr als intellektueller Denker wie Narziss sieht, als einen Einzelgänger wie der Steppenwolf oder als spirituell Suchender wie Siddhartha. Mich hatte vor 31 Jahren bei erstmaligen Lesen besonders der Anfang fasziniert, wie Siddhartha als junger Brahmane in jeglicher Hinsicht die beste Schule des Lebens bekommt und dann trotzdem von zu Hause ausbricht, um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu begeben (er nennt es das Atman, das in jedem Menschen steckt). Und nun, was sagt mir das Buch nach so vielen Jahren? Im Grunde bin ich einen ähnlichen Weg wie Siddhartha gegangen, habe mich Glaubensgemeinschaften angeschlossen, wieder von ihnen entfernt und lebte bei den „Kindermenschen“, also in einem Alltag mit Beruf und Familie und dem Streben nach allerlei Irdischem. Doch jetzt stehe ich wie Siddhartha an einem Wendepunkt, wie er vor dem Fluss beim Fährmann Vasudeva, habe Vieles zurückgelassen und lerne in Therapien achtsam zu leben. Erstaunlich, wie viel Buddhismus sich in dem ganzen Coaching- und Therapieprogrammen heutzutage befindet. Eine der zentralen Aussagen des Buchs ist, dass man Weisheit nicht erlernen kann. Wissen schon. Aber Weisheit muss man erfahren und erleben. Da helfen keine Bücher. Man muss es tun. Aber man braucht Wegbegleiter, die einem zu diesem Tun hinführen. Und ein solcher Wegbegleiter ist dieser Klassiker von Hermann Hesse, der vor gut 100 Jahren veröffentlicht wurde. Ich bin froh, dass ich es nochmal gelesen und sogar noch mehr gemocht und verstanden habe als vor vielen Jahren. Hermann Hesse schrieb nicht nur für die Jugend, sondern gerade fürs Alter. Denn wie sonst sollte man beurteilen, wie es sich anfühlt, wenn liebgewonnene Lebensabschnitte enden und neue Abschnitte auch wieder einen Zauber enthalten.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Siddhartha, die Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbständigen Leben, zeigt, dass Erkenntnis nicht durch Lehren zu vermitteln ist, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden kann.
Book Information
Author Description
Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Posts
Interessante Denkanstöße
Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Wunderbar. Ein Buch über Alles.
Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.
(E-Book) Erst etwas holprig...
... Dann habe ich gut reingefunden und ein tolles Zitat gespeichert : Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist mit dem Fluß des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig. 🙏

In der Stille liegt der Weg
„Siddhartha“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen – ein Buch voller Leichtigkeit und zugleich tiefer Spiritualität. Beim Lesen spürt man eine innere Ruhe, als würde man selbst am Fluss sitzen und nachdenken. Es regt an, ohne zu überfordern, und hat bei mir ein wohltuendes Gefühl hinterlassen, das noch lange nachwirkt. Ich werde es definitiv ein zweites Mal lesen – einfach, weil es sich anfühlt wie ein Gespräch mit der Seele.

Hat mich überrascht
Ich mag klassische Literatur und im Falle von Siddhartha, sogar wenn die Sprachkultur eine dichterische ist. Ich hätte ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen abholen wird. Ich fand die Geschichte von Siddhartha sehr schön geschrieben und man konnte sich mit ihr auch identifizieren obwohl er sein Leben als Prinz beginnt. Was natürlich die wenigsten, wenn nicht gar keiner nachempfinden können. Letztendlich aber hat er nach dem Sinn des Lebens gesucht und er hat ihn in seinem Glauben gefunden. Er hat beide Seiten kennen gelernt, die geistliche Welt und die materialistische Welt und er hat es vollbracht sich in beiden Welten einzuleben aber hat sich am Ende für die entschieden, die ihn zu Erleuchtung geführt hat, in der er seinen Frieden gefunden hat und er zum Buddha wurde. Das fand ich selber als höchst zufrieden stellend. Selten dass ich Bücher mit so einem guten Gefühl abschließe, wie es Siddhartha bei mir hinterlassen hat. Grandios
Kein Buch über Buddha — sondern über das Leben selbst
Ich habe dieses Buch gelesen, lange bevor ich wusste, was Philosophie ist. Hesse schreibt einfach. Fast zärtlich. Aber was er erzählt ist tief — ein Mann, der alles hinter sich lässt, nicht aus Verzweiflung, sondern aus Suche. Und das Schönste: Er findet die Antwort nicht bei Buddha. Nicht in einer Lehre. Sondern im Fluss. Im Zuhören. Im Leben. Für mich, der die Gedanken des Buddhismus liebt, war das keine Geschichte. Es war ein Spiegel.
Ich kann mit dem Buch gar nichts anfangen
Ich hatte mich eigentlich so auf dieses Buch gefreut. Wurde es hier immer so gelobt. Doch ich kam nicht rein. Die Art des Schreibstil ist einfach nicht meine. Ich habe 54 Seite versucht das Buch eine Chance zu geben. Jetzt liegt es seit Wochen rum und ich merkte wie sehr ich mich quälen müsste damit wieder anzufangen und weiterzulesen. Doch ein Buch soll Spaß machen und keine Quälerei sein. Deswegen werde ich es abbrechen, was ich eigentlich nicht meine Art ist. Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist einfach nicht für mich gemacht.
"Siddhartha" von Hermann Hesse ist ein Roman über den Sinn des Lebens und den Wandel, den wir Menschen im Laufe unseres Lebens durchlaufen. Die Sprache Hesses ist zwar einfach gehalten, verleiht der Geschichte jedoch eine große Tiefe und regt intensiv zum Nachdenken an. Die Figuren, die im Buch auftauchen: Siddhartha, Govinda, Kamala, Vasudeva usw. spiegeln die verschiedenen Stationen des Menschseins wider. Siddharthas Entwicklung verdeutlicht, dass der Sinn des Lebens nicht im Außen zu finden ist, sondern in dem, was wir in uns selbst erschaffen. Erleuchtung entsteht, wenn wir der Gegenwart Bedeutung schenken und den Sinn in uns selbst entdecken. Vom Fluss lernt Siddhartha letztlich, dass nichts bleibt und alles fließt, und doch alles zur gleichen Zeit existiert. Die zentrale Botschaft Hesses lautet: Das Leben ist kein Ziel, sondern ein Werden und im Werden liegt der Sinn.
Ein fesselnder Roman
„Siddhartha“ von Hermann Hesse ist eine zeitlose Erzählung über die Suche nach Sinn, Selbsterkenntnis und innerem Frieden. In ruhiger, poetischer Sprache begleitet der Roman den Protagonisten auf seinem Weg zwischen Askese, Sinnlichkeit und Erkenntnis. Hesse zeigt, dass wahre Weisheit nicht gelehrt, sondern nur erlebt werden kann. Ein schmales, aber tiefgründiges Buch, das lange nachwirkt und zum Innehalten einlädt.
Melancholische Suche nach dem Sinn
Dieses Buch zeigt einmal mehr, das es nicht viele Seiten benötigt, um viel auszusagen. Wir begleiten Siddhartha, welcher auf der Suche nach dem Lebenssinn ist. Dabei muss er immer wieder seine eigenen Erfahrungen sammeln, um ihm so näher zu kommen. Spirituelle und philosophische Themen werden angesprochen, genau wie der kapitalistische Leidensweg, den wir alle erleben. Schöne zeitlose Geschichte, die zum nachdenken anregt. 4,25/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Geistreich, anregend und inspirierend ist diese Erzählung von Siddhartha (der sein Ziel erreicht hat). Welcher Weg ist der richtige? Was ist der Sinn des Lebens? Wie können wir Erfüllung finden und weise werden? Hesse führt den Leser auf den Weg, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen, genau hinzuhören, zu sehen, was in uns liegt und macht Mut Altes abzuschütteln und sich der Veränderung, dem Fluss des Lebens hinzugeben.
Es ist kurzweilig und spannend zu lesen. Kleine Eigensinnigkeiten stören mich aber schon etwas.
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Wahrscheinlich nicht viel, da der Klappentext mich nicht sonderlich angesprochen hatte. Ein Typ, der sich den Vorstellungen des Vaters widersetzt um nach seinem eigenen Glück zu suchen. Die erste Hälfte der Beschreibung war nach ein paar Seiten abgehakt. Die andere Hälfte umfasste das restliche Buch. Wie der Name des Buches vermuten lässt, befinden wir uns inhaltlich in Indien. Siddhartha sucht seine spirituelle Heimat in den Subreligionen des Buddhismus. Das klingt zwar etwas trocken, aber ist es aber nicht. Der komplette Lebensweg mit allen Irrungen und verschlungenen Wegen, die mehrfach hinterfragte Haltung und Revidierung, das Neuorientieren und die komplexen Gedankengänge Siddharthas sind wunderbar zu verfolgen. Das Ende hätte mir gern noch etwas eindeutiger sein können. Die Rezension schreibe ich jetzt fast einen Monat später. Unter anderem deshalb, weil mich der Schluss noch immer in den Wahnsinn treibt.

Es gibt vieles über “Siddhartha” zu sagen; viele Weisheiten, Denkanstöße, wunderbare und schmerzhafte Erkenntnis über das (eigene) Leben, die diese kurze Reise einem schenkt. Vieles würde bereits in unzähligen Rezensionen gesagt. Sollte ich eine Erkenntnis herausstellen müssen, die dieses Buch mir nahegelegt hat, dann, dass die eigene Weisheit nicht von Lehrern gelehrt werden, nicht von einer Lehre aufgenommen werden kann, sondern durch das eigene Tun, das eigene Handeln, ja durch die eigene Erfahrungen kommen muss und nur kommen kann. Kurzum: durch das leben, das vollumfängliche leben des Lebens, durch die vielen Irrwege die man gehen wird, die Rückschläge und Erfolge, so findet man zu sich selbst und zu der eigenen Weisheit.
Mein erstes Buch von Hermann Hesse und ich frag mich gerade warum ich das jetzt erst gelesen habe?! Habe es in einen Rutsch gelesen...und ich denke das ist wieder so eins der Bücher die ich bestimmt nochmal lesen werde. Es stecken viele schöne Lebensweisheiten in den Buch, die zum Nachdenken anregen.
Klassiker 1
Was soll man sagen, über ein Buch über das schon so viel gesagt wurde? Sich da kurz zufassen und dies spoilerfrei zu tun ist schwer. Mich hat die Sprache überzeugt. Lange Sätze voller Inhalt aber nicht verschachtelt, sondern bildgewaltig. Eine Erzählung voller sein und werden. Eine Entwicklung voller Höhen und Tiefen. Und irgendwie völlig anders als erwartet. Eine Geschichte die sacken muss und sich wahrscheinlich dann erst völlig entfalten kann und auch erst dann vollumfänglich verstanden und verarbeitet werden kann.
Siddhartha ist Hermann Hesses beliebtestes Werk. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit dem Buch. Doch mit der Zeit konnte ich mich an den Schreibstil gewöhnen. Die Geschichte war entspannt.
In der Geschichte geht es um die Suche eines jungen Brahmanen nach dem Sinn des Lebens. Dabei erlangt er in jedem Abschnitt seines Lebensweges neue Erkenntnisse.

Ein Zeitloses Werk!
Obwohl die philosophischen Ansichten des Buches nicht zu 100 % meinen eigenen Sichtweisen entsprechen, hat mich Siddhartha tief beeindruckt. Besonders stark finde ich die Message, dass man Weisheit nicht einfach von Lehrern übernehmen kann. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass jeder seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Erfahrungen machen muss – inklusive aller Umwege und Fehler. Ein inspirierendes Buch für alle, die Individualität und die Suche nach der eigenen Wahrheit schätzen. Kurze, aber sehr gehaltvolle Lektüre! Obwohl oft Vergleiche zu Der Alchemist gezogen werden, muss ich – auch wenn viele das sicher anders sehen – sagen, dass mir persönlich Der Alchemist besser gefallen hat als Siddhartha.

Inspirierend
Nachdem mir der Steppenwolf von Hermann Hesse gar nicht gefallen hat muss ich zugeben Siddhartha hat mehr überzeugt. Die Erzählung ging deutlich flüssiger und nachvollziehbarer voran. Die Gedanken und das Erlebte regt zum nachdenken an und inspiriert zu gleicher Zeit. Durchaus eine Empfehlung wert auch wenn der Anfang sich etwas zäh angefühlt hatte.
Locker Top 3 der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe. Die Sprache in diesem Buch ist echt was eigenes aber jeder Satz ist wirklich wie Zucker für die Gedanken, man wird absolut süchtig. Auch die Thematik find ich super interessant auch wenn ich normalerweise nicht der Spirituelle Typ bin. Das Buch bietet in Hundert Seiten mehr Gedankenstoff als so manches Philosophisches Traktat. Ich wusste nicht dass man die Deutsche Sprache so schön gestalten kann. Der Werdegang Siddharthas ist erst etwas ungreifbar aber dann, ja fast schon relateable. Nichts zieht sich alles hat ihren Sinn. Jeder Satz bis aufs äußerste ausgeklügelt. 10/10
Der individuelle Weg der Selbstfindung
Hesse entführt uns in das vorchristliche Indien auf eine Suche nach Erkenntnis und Erleuchtung. Der Leser begleitet den Brahmanensohn Siddhartha durch ein Leben voller Dualitäten, das ganz der Selbstfindung gewidmet ist. Ob er sich strenger Askese unterwirft oder sich sinnlichen Genüssen hingibt — keines der Extreme scheint ihn seinem Ziel näherzubringen. Schließlich ist es sein individueller Weg, geprägt durch seine gesammelten Erfahrungen als Teil eines größeren Ganzen, der ihn zu innerer Erfüllung führt. Mit philosophischer Tiefe auf wenigen Seiten versteht es Hesse, durch seine poetische Sprache und tiefgründigen Metaphern lebendige Bilder im Kopf der Leser zu erzeugen. Diese besondere Erzählweise schafft eine angenehme Leseatmosphäre, die zum Nachdenken anregt. Wer jedoch ein spannendes Abenteuer erwartet, wird von der eher ereignisarmen Handlung enttäuscht sein. Hesses Werk zielt nicht auf Unterhaltung oder die Identifikation mit einem nahbaren Protagonisten ab, sondern möchte auf einer tiefergehenden Ebene wirken. Obwohl ich kein Experte der buddhistischen und hinduistischen Lehren bin, wirkt Hesses Darstellung dieser Konzepte oft eurozentriert und romantisch verklärt. Das erleichtert zwar das Verständnis, könnte aus religiöser Sicht jedoch als weniger authentisch empfunden werden. Zudem stellt Hesse den Weg zur Erleuchtung stark individualistisch dar. Darüber lässt sich sicherlich streiten — ich denke jedoch, dass auch Gemeinschaft und zwischenmenschliche Verbundenheit eine bedeutende Rolle auf dieser Reise spielen können.
Ich habe immer etwas Scheu davor, meine Lieblingsbücher aus der Jugendzeit nochmals zu lesen. Die Gefahr des Missfallens würde in diesem Fall schwerer wiegen als bei Erstlektüren. Wie bei vielen Anderen auch, stand Hermann Hesse ganz oben auf der Lieblingsautorenliste zu Schulzeiten, zumal meine Deutsch-LK-Lehrerin ihn rigoros ablehnte, was schon alleine Grund war, Hesse als Widerstand zu mögen. Was fasziniert die Jugend auch heute noch an Hermann Hesse? Ich denke, es liegt an seiner Linie, aus jedem Werk einen Entwicklungsroman zu machen. In Lebensphasen, in denen Selbstfindung und Persönlichkeitsentdeckung hoch im Kurs stehen, inspirieren Hesses Figuren einfach. Ob man nun unter dem Schuldruck leidet wie Unterm Rad, ob man wie Goldmund offenen Herzens mit allen Sinnen die Welt entdecken will, ob man sich mehr als intellektueller Denker wie Narziss sieht, als einen Einzelgänger wie der Steppenwolf oder als spirituell Suchender wie Siddhartha. Mich hatte vor 31 Jahren bei erstmaligen Lesen besonders der Anfang fasziniert, wie Siddhartha als junger Brahmane in jeglicher Hinsicht die beste Schule des Lebens bekommt und dann trotzdem von zu Hause ausbricht, um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu begeben (er nennt es das Atman, das in jedem Menschen steckt). Und nun, was sagt mir das Buch nach so vielen Jahren? Im Grunde bin ich einen ähnlichen Weg wie Siddhartha gegangen, habe mich Glaubensgemeinschaften angeschlossen, wieder von ihnen entfernt und lebte bei den „Kindermenschen“, also in einem Alltag mit Beruf und Familie und dem Streben nach allerlei Irdischem. Doch jetzt stehe ich wie Siddhartha an einem Wendepunkt, wie er vor dem Fluss beim Fährmann Vasudeva, habe Vieles zurückgelassen und lerne in Therapien achtsam zu leben. Erstaunlich, wie viel Buddhismus sich in dem ganzen Coaching- und Therapieprogrammen heutzutage befindet. Eine der zentralen Aussagen des Buchs ist, dass man Weisheit nicht erlernen kann. Wissen schon. Aber Weisheit muss man erfahren und erleben. Da helfen keine Bücher. Man muss es tun. Aber man braucht Wegbegleiter, die einem zu diesem Tun hinführen. Und ein solcher Wegbegleiter ist dieser Klassiker von Hermann Hesse, der vor gut 100 Jahren veröffentlicht wurde. Ich bin froh, dass ich es nochmal gelesen und sogar noch mehr gemocht und verstanden habe als vor vielen Jahren. Hermann Hesse schrieb nicht nur für die Jugend, sondern gerade fürs Alter. Denn wie sonst sollte man beurteilen, wie es sich anfühlt, wenn liebgewonnene Lebensabschnitte enden und neue Abschnitte auch wieder einen Zauber enthalten.























































