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Romance

What We Can Know

3.8(120)
Language
English
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About the book

A NEW YORK TIMES NOTABLE BOOK - NEW YORK TIMES BESTSELLER - From the Booker prize-winning, bestselling author of Atonement and Saturday, a genre-bending new novel full of secrets and surprises; an immersive exploration, across time and history, of what can ever be truly known.

ONE OF BARACK OBAMA'S FAVORITE BOOKS OF THE YEAR

"It gave me so much pleasure I sometimes felt like laughing. . . . It's a sophisticated entertainment of a high order." --The New York Times

"Brilliantly, and surprisingly, plotted."--The Washington Post - "A novelist of consummate skill."--The Wall Street Journal - "Elegantly structured and provocative."--Los Angeles Times

2014: At a dinner for close friends and colleagues, renowned poet Francis Blundy honors his wife's birthday by reading aloud a new poem dedicated to her, 'A Corona for Vivien'. Much wine is drunk as the guests listen, and a delicious meal consumed. Little does anyone gathered around the candlelit table know that for generations to come people will speculate about the message of this poem, a copy of which has never been found, and which remains an enduring mystery.

2119: Just over one hundred years in the future, much of the western world has been submerged by rising seas following a catastrophic nuclear accident. Those who survive are haunted by the richness of the world that has been lost. In the water-logged south of what used to be England, Thomas Metcalfe, a lonely scholar and researcher, longs for the early twenty-first century as he chases the ghost of one poem, 'A Corona for Vivian'. How wild and full of risk their lives were, thinks Thomas, as he pores over the archives of that distant era, captivated by the freedoms and possibilities of human life at its zenith. When he stumbles across a clue that may lead to the elusive poem's discovery, a story is revealed of entangled loves and a brutal crime that destroy his assumptions about people he thought he knew intimately well.

What We Can Know is a masterpiece, a fictional tour de force, a love story about both people and the words they leave behind, a literary detective story which reclaims the present from our sense of looming catastrophe and imagines a future world where all is not quite lost.

Editions (3)

ISBN9780593804728
PublisherKnopf Doubleday Publishing Group
Publication Date09/23/25
Pages320

Reviews & Ratings

120 ratings

30 reviews

3.8

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  • monsieurschaernee
    monsieurschaernee

    158 Followers

    4.0

    Ein Blick zurück aus der Zukunft.

    Ian McEwans „Was wir wissen können“ ist ein irritierendes, stellenweise durchaus auch sperriges Buch, das weniger unterhält als beunruhigt. Ich habe locker 120-150 Seiten gebraucht, um „reinzukommen“. Die Geschichte wird zunächst aus der Perspektive des Literaturwissenschaftlers Tom Jahr 2120 erzählt: er ist spezialisiert auf die Literatur unserer heutigen Zeit und blickt auf unsere Gegenwart zurück, rekonstruiert das Leben der damals handelnden Literaten und Figuren aus Fragmenten und Quellen – und macht dabei deutlich, wie sehr Geschichte immer Konstruktion und manchmal auch Verklärung ist (Florian Illies macht übrigens genau dasselbe nur von uns aus gesehen zurückblickend…). In der zweiten Hälfte des Buches kommt „die Gegenwart“ (Vivian Blundy - die Frau eines Lyrikers und Toms fiktiver „Schwarm“) zu Wort und es wird noch deutlicher, was es bedeutet Geschichte zu erforschen, zu interpretieren und nachzuvollziehen. Die entworfene Zukunft wirkt dabei aber erschreckend „vertraut“, beziehungsweise deutlich zu antizipieren und realistisch. Politische Macht bleibt elitär und teils autokratisch, Krisen eskalier(t)en, doch echtes Handeln wurde immer wieder aufgeschoben. Die Alzheimer-Krankheit spielt in der Erzählung eine große Rolle und steht meines Erachtens als Metapher für unseren Umgang mit dem Klimawandel. Alzheimer und Vergessen stehen dabei für die menschliche Bequemlichkeit: wir wissen, was zu tun wäre, nehmen es uns vor – und vergessen es wieder, weil wir am Gewohnten und Bequemen hängen - und darin gefangen sind. Die Figuren spiegeln diese Spannung wieder. Vivian bleibt trotz Einsicht passiv und vermeintlich leicht lenkbar, bzw. gibt sich Ihren Leidenschaften hin, umsorgt aber ebenso liebevoll ihren Partner; Francis (Lyriker und Forschungsgebiet von Tom) handelt – radikal, aber vielleicht notwendig und zum richtigen Zeitpunkt? Ist er Sinnbild für Protest und (ein)-geforderte Konsequenz, etwas in Bezug auf den Klimawandel? Die Parallelen zwischen Tom und Rose sowie Francis und Vivian zeigen, wie Ideen gesät, Menschen benutzt und dadurch Geschichte geformt wird. Ein besonderes, kühles Buch, das nicht viel Identifikation mit den Protagonisten zulässt, dafür aber durchaus zum Nachdenken anregt - allein schon aufgrund der ungewöhnlich konstruierten Erzählungsweise mit Blick aus der Zukunft in unsere Gegenwart. Sicher aber keine Alltags-Lektüre.

    Ein Blick zurück aus der Zukunft.

    Jan 6, 2026

  • domi1012
    domi1012

    615 Followers

    3.0

    Mein erster McEwan. Muss gestehen er war interessant jedoch hat er auch etwas zu langatmige Sequenzen. Es gibt mehrere Teile in diesem Buch und der letzte muss ich sagen war mit Abstand der beste. Für Fans von ihm sicher ein muss. Für solche die seine Bücher nicht kennen weiss ich nicht ob genau dieses das Beste zum starten ist. Da er ja sehr beliebt ist, will ich gerne noch ein anderes von ihm lesen und vergleichen.

    Jan 5, 2026

  • alpinereads
    alpinereads

    83 Followers

    1.5

    Das war eine Qual. Hätte ich nicht die Besprechung im Literaturclub und etliche Rezensionen dazu gelesen, hätte ich spätestens nach 70 Seiten abgebrochen. Sprunghaft, undurchsichtig, langweilig ist der erste Teil. Doch überall hiess es, dass der zweite Teil des Buches dafür entlöhne. Na gut, nach über 280 Seiten beginnt zum Glück endlich der 2. Teil und ja, der war lesbar, unterhaltend, spannend. Das hätte aber auch ein eigenes Buch sein können. Zu wenig Bezug zum ersten Teil (oder umgekehrt, da wir von der Zukunft in die Vergangenheit springen) und fehlende Charaktertiefe. Um Weiten besser als der erste Teil. Die vielen Lobeshymnen auf das Buch kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.

    May 7, 2026

3 of 30 reviews

SocialReads

Page-based comments

Page 8317%
bpanda
bpandaJan 29, 2026

Was für eine großartige Idee, dass man die Figuren nacheinander besser kennenlernt, weil keiner dem Gedicht zuhört, sondern in seine eigenen Gedanken versunken ist! Lässt mich diese ganze Passage mit einem Schmunzeln lesen.

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1 comment hidden

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