Toxisch Reich

Toxisch Reich

Softcover
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Description

»Extremer Reichtum ist eines der größten Übel unserer Zeit.« Sebastian Klein Sebastian Klein ist durch den Verkauf der App Blinkist über Nacht Multimillionär geworden – und hat daraufhin 90 Prozent seines Vermögens abgegeben. Denn er ist überzeugt, dass großer Reichtum unserer Gesellschaft schadet. In seinem Buch erklärt er, warum große Vermögen in den Händen von Einzelpersonen zutiefst undemokratisch sind, den Klimawandel befeuern und soziale Ungleichheit antreiben. Damit wirft er ein Schlaglicht auf ein Thema, das die Politik gerne in einen Mantel des Schweigens hüllt: die Superreichen und ihre Rolle in dieser Gesellschaft. Warum werden ausgerechnet diese Menschen von der Erbschaftssteuer befreit? Warum wird Arbeit höher besteuert als Vermögen? Und warum können manche Menschen mit dem Privatjet zu Taylor Swift jetten, während andere in Armut leben und ihre Heizrechnung nicht bezahlen können? Kleins Analysen sind nicht nur augenöffnend, sondern auch ein leidenschaftlicher Appell für mehr soziale Gerechtigkeit, für die er konkrete Ideen liefert.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Economics
Format
Softcover
Pages
208
Price
19.60 €

Author Description

Sebastian Klein ist Psychologe, Unternehmer und Autor. Er gründete unter anderem Blinkist und Neue Narrative. Als er durch den Verkauf von Blinkist über Nacht zum Multimillionär wurde, entschied er, einen Großteil seines Vermögens aufzugeben und gemeinnützig zu widmen. Im Mai 2023 ging ein Beitrag dazu in den sozialen Medien viral und erreichte über zwei Millionen Menschen, es folgten zahlreiche Medienauftritte. Im Magazin Neue Narrative erscheint seit 2017 seine Kolumne »Milliarden vs. Milliardäre«, in der es um Vermögen und Ungleichheit geht.

Posts

15
All
5

Wichtig und gut. Aber ich habe keine Hoffnung mehr. Patriarchat und Kapitalismus haben so vielen das Hirn frittiert. 😔

5

Highlight, LEST ES!💯

- Hörbuchversion - Nach dem ganzen Epstein Skandal wollte ich mich gerne etwas mehr in die Geschichte der Reichen einlesen. Und was soll ich sagen, das Buch hat mir die Augen doppelt geöffnet. Ich möchte gar nicht zu viel zum Inhalt sagen außer dass es viel um Reichtum, Macht, Armut und Wirtschaft und Gesellschaft geht. Was ich aber sagen möchte ist, dass absolut jeder dieses Buch gelesen oder gehört haben sollte, selbst jene, die das Thema nicht wirklich interessiert. Denn das hier betrifft uns alle und ist so wichtig 😩 ✍️ Zum Schluss ist hier noch eins meiner vielen Lieblingszitate: "Von ihm habe zum Beispiel gelernt, dass in Deutschland unzählige Menschen im Gefängnis sitzen, weil sie schwarz gefahren sind oder kleine Diebstähle begangen haben, während andere den Staat um Millionen betrügen und unbehelligt davonkommen."

Highlight, LEST ES!💯
5

WERBUNG | Rezension ✨ Toxisch Reich | Sebastian Klein | Oecom | 208 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Toxisch Reich ist spontan mit gekommen aus der Buchhandlung. Sebastian Klein stellt hier die These auf, das Überreichtum eine Gefahr für die Demokratie ist. Und nach der Lektüre kann ich ihm nur (noch mehr) zustimmen. Viele, leicht verständlich aufgearbeitete Fakten und Daten sowie Zahlen und Diagramme geben einem einen guten Überblick über das Thema. Viele Probleme der heutigen Zeit könnten total einfach durch eine faire Besteuerung gelöst werden. Aber rechte und konservative Politik von und für Reiche (weiße Männer) schürt ein narrativ, das Menschen gegeneinander aufstachelt, die Lüge der Leistungsgesellschaft aufrecht erhält und nach unten tritt. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Einfach verständlich und schnell gelesen oder gehört. Das Hörbuch habe ich begleitend zum Buch über Storytel laufen lassen. Eine klare Empfehlung! ❓Würdest du das Buch lesen❓

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5

Absolute Leseempfehlung 🙏🏼

„Es gibt kein Land der Welt, das Arbeit stärker, und Vermögen geringer besteuert als Deutschland. Und das ist ein Problem.“ Hätte ich dieses Buch gelesen statt gehört, wäre es voller Randbemerkungen und Klebezettelchen. Ich war vor diesem Buch schon wütend auf die extreme Ungleichheit in Deutschland, jetzt bin ich es noch mehr!

5

Mit zahlreichen Fakten, Grafiken und Quellen belegt Klein seine These, dass extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet. Anschaulich macht er deutlich, warum wir den Begriff „Leistungsgerechtigkeit“ bisher falsch interpretieren und liefert zugleich interessante Lösungsansätze dafür, wie eine „neue Leistungsgesellschaft“ strukturiert sein könnte, in der Wohlstand für alle möglich ist. Reformansätze zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit und zur Besteuerung von Einkommen und Kapital bieten sinnvolle Diskussionsanlässe. Abgerundet wird Kleins Buch durch einen optimistischen Blick in die Zukunft. Am meisten zum Nachdenken angeregt hat mich das Kapitel „Vermögen schützt vor Strafe“ - und insbesondere die Erkenntnis, wie fehlendes Vermögen fatale Folgen haben kann. Die dramatische Anzahl von „Ersatzfreiheitsstrafen“ für kleine Vergehen als häufigste Form der Freiheitsstrafe hat mich erschüttert. Ein lesenswertes Buch!

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4.5

Für so ein großes Thema ist es echt gut zusammengefasst. Die Sprache ist verständlich, hat das Lesen sehr angenehm gemacht. Und ich fand auch das letzte Kapitel gut und notwendig um nicht in absoluter Hilflosigkeit und Wut zurückgelassen zu werden.

5

Erhellend und unterstützend

Das Buch stellt alle Aspekte wie überreiche und ungleiche, Verteilung innerhalb der Gesellschaft. Die Demokratie gefährden sehr gut, da. Die Argumente sind nachvollziehbar und die Lösungsansätze realistisch, nur leider von den Politikern nicht gewollt. Ich vermute Politiker sind so vom Lobbyismus getrieben, dass ihnen der eigene Reichtum näher ist, als das Wohl der Gesellschaft.

5

Sehr "rund" und informativ

Die Verteilung des Vermögens und die volkswirtschaftliche Funktion unseres Systems sind Themen, über die viel zu wenig geredet und die auch politisch gar nicht erst angefasst werden. Reichtümer mehren sich ins Unermessliche, während das Herumtreten auf benachteiligten Menschen immer salonfähiger wird. Dieses Buch liefert eine gute Grundlage, um dem entgegenzuhalten und enthält zudem Fakten, die am besten jeder mal gehört haben sollte. Das alles gehört VIEL mehr in den gesellschaftspolitischen Diskurs. - auch für Themenfremde geeignet (leicht verständlich und übersichtlich) - 1a Strukturierung - visuelle Statistiken - kurze Kapitel - viele wichtige Unterthemen - Lösungsansätze Info, da ich es aus anderen Rezis entnommen habe: das Buch behandelt an für sich nur Deutschland. Bei Interesse an anderen Ländern, internationalen Vergleichen usw passen andere Bücher wahrscheinlich besser.

5

Richtig, richtig gutes Buch! Dass großer Reichtum irgendwie ungerecht ist und niemand Milliarden braucht, ist denke ich den meisten klar. Wie fatal Überreichtum aber für unsere Gesellschaft ist, wie demokratische Prinzipien durch Geld einfach ausgehebelt werden können und dass sich die Ungerechtigkeit durch verschiedenste Bereiche der Gesellschaft zieht, war mir persönlich nicht bewusst, es wird in diesem Buch aber sehr gut dargestellt. Auch dass Deutschland selbst im Vergleich zu anderen Industrieländern extrem ungerecht ist und seine Kontroll- und Rückverteilungsmechanismen immer weiter abbaut sollte uns allen ein Warnsignal sein. Im zweiten Teil wird dann auf mögliche Alternativen eingegangen, wie wir für eine Gesellschaft wirtschaften können und nicht für ndie Bereicherung einzelner, es waren einige interessante Ideen dabei, die sich zwar immer noch im Rahmen eines kapitalistischen Systems bewegen, aber trotzdem sehr erstrebenswert sind. Ich würde nichtmal unbedingt sagen, dass das Buch aus einer besonders linken Perspektive geschrieben ist, eher aus einer demokratischen. Wirklich jede:r sollte dieses Buch lesen!

4.5

Schön gelesen. Guter Inhalt. Um diese sehr wichtigen und richtigen Infos aber zu behalten, müsste ich es noch 3x lesen und mitarbeiten. Würde sich aber lohnen.

4

Sebastian Klein dürfte den meisten Menschen bekannt sein als einer der Gründer der App Blinkist. Der Verkauf seiner Anteile an der App hat ihn reich gemacht. Zudem engagiert er sich zum Beispiel über taxmenow für einen gerechteren Umgang mit Vermögen. Ähnlich wie Marlene Engelhorn widmet er sich entschlossen für eine gerechtere Gesellschaft und dafür, überreiche Menschen stärker zu besteuern, um deren Macht und schlechten Einfluss auf die Gesellschaft einzudämmen. Mit seinem Buch "Toxisch reich - Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet" erläutert er zum einen seine Beweggründe, einen Großteil seines Vermögens zu spenden, zum anderen, warum extremer Reichtum eine Gefahr für gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit Demokratien darstellt. Aufgeteilt ist das Buch im Wesentlichen in zwei Abschnitte, die in mehrere Kapitel unterteilt sind. Der erste Abschnitt behandelt das "Heute", als den Ist-Zustand. Der zweite Abschnitt widmet sich dem "Morgen", als unserer Zukunft bzw. einer wünschenswerten Zukunft. Um es vorwegzunehmen: Mir hat das Buch gefallen. Das liegt zum einen an dem angenehmen Schreibstil von Sebastian Klein, der keine abgehobenes Fachvokabular verwendet, sondern sich allgemeinverständlich ausdrückt. Zum anderen argumentiert er differenziert. Soll heißen: Er wettert nicht gegen Reichtum an sich, sondern gegen Überreichtum, wie er von Elon Musk, Marc Zuckerberg, Bill Gates, aber auch Susanne Klatten, die Oetker-Familie und so weiter angehäuft wurde und wird. An lebensnahen und gut verständlichen Beispielen zeigt er auf, dass diese Überreichen in vielerlei Hinsicht eine Gefahr nicht nur für unsere Gesellschaft und das Gemeinwohl darstellen, sondern auch für unsere Demokratie. Er zeigt auf, dass keiner (oder kaum einer) von den Überreichen ihren Reichtum allein durch eigene Arbeit/Leistung erschaffen hatte, sondern sie alle entweder durch Erbschaft (prominentestes Beispiel ist sicherlich Susanne Klatten) oder wohlhabendes Elternhaus (Gates, Musk, Zuckerberg etc.) Startbedingungen hatten, die der Mehrheit nicht zur Verfügung stehen. Er beschreibt auch, dass arme Menschen bei weitem nicht die gleichen Chancen haben wie Kinder aus wohlhabendem Haus. Er führt aus - und belegt dies -, dass arme Menschen nicht nur bei der Bildung, bei Jobchancen, sondern auch vor Gericht benachteiligt werden. Vor allem aber zeigt er auf, wie viel Macht extrem reiche Menschen angehäuft haben - nicht nur in den USA, wo es besonders auffällig ist, sondern auch in Deutschland. Das alles belegt Sebastian Klein sehr gut anhand von Fußnoten und Interviews. Einige Thesen spiegeln seine eigene Meinung wider - und das ist okay, denn der Großteil dessen, was er anführt, belegt er. Ich persönlich hätte mir bei einigen Meinungspassagen bzw. Rückschlüssen gewünscht, sie wären etwas deutlicher als solche gekennzeichnet gewesen, statt sie wie Fakten zu präsentieren. Der zweite Teil, "Morgen", ist ein Blick in die Zukunft wie Sebastian Klein sie sich wünscht, ohne ins Utopische abzugleiten. Er stellt Mittel und Wege vor, wie die extremen Ungleichheiten, die derzeit vorherrschen, seiner Meinung nach beseitigt werden können. Das fängt damit an, zum Beispiel mit dem gängigen "Leistungs"begriff aufzuräumen und Leistung nicht allein über die Anhäufung von Vermögen zu definieren, sondern darüber, welchen gesellschaftlichen Mehrwert Leistung erbringt. Es geht weiter mit einer echten progressiven Besteuerung. Auch hier bringt er sehr gute Beispiele, bezieht sich unter anderem auf Vorschläge der OECD und so weiter. Ich kann und will nicht jede Einzelheit des Buches wiedergeben, das würde den Rahmen der Rezension sprengen, aber "Toxisch reich" ist ein alles in allem sehr erhellendes Buch. Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was Sebastian Klein schreibt, aber er schreibt und argumentiert sehr gut und ich persönlich stimme ihm in den meisten Punkten zu. Ich habe unglaublich viele Passagen markiert, beenden möchte ich meinen Text zu dem Buch aber mit folgendem Zitat aus "Toxisch reich", das im Prinzip die beste Zusammenfassung des Buches liefert, die möglich ist: "In unserer hyperindividualisierten Gesellschaft wird gern ausgeblendet, dass Menschen mit viel Geld auch eine besonders hohe Verantwortung für das Wohl der ganzen Gesellschaft tragen. Es ist an der Zeit, von ihnen zu fordern, sich endlich dieser Verantwortung zu stellen."

3.5

Interessanter Einstieg

Das Buch ist ein interessanter Einstieg in Fragen der Verteilung und der sozialen Gerechtigkeit. Viele Themen werden angeschnitten, im Anhang gibt es Literaturempfehlungen dazu. Irritiert war ich von den Zusammenfassungen nach jedem Kapitel, sollen diese meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne Rechnung tragen? Als thematischen Einstieg durchaus eine Empfehlung.

4.5

Wenn doch nur mehr Menschen wären wie Sebastian Klein, wäre die Welt ein großes Stück besser!

In diesem Buch klärt Sebastian Klein über die ungerechte Verteilung des Vermögens in Deutschland und der Welt auf. Und das obwohl er selbst zu den oberen Prozenten dazu gehört. Er versteht seine Privilegen und die Pflichten/Verantwortung die er dadurch trägt. Dabei bringt er alles nachvollziehbar (für Einsteiger perfekt geeignet) auf den Punkt. Die eingebauten Grafiken fand ich sehr beeindruckend, da diese einem noch mal mehr bewusst werden lassen, welches Unrecht hinter den Zahlen wirklich steckt. Durch die knappe Seitenanzahl und den hervorragenden Lesefluss ist es auch ein sehr kurzweiliges Leseerlebnis, bei dem man jedoch eine Menge lernen kann! Dieses Buch sollte meiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben!

5

Warum extremer Reichtum uns allen schadet (und ich das vorher nie so gesehen habe) !

In Toxisch reich zeigt Sebastian Klein sehr verständlich, wie extremer Reichtum unserer Gesellschaft schadet, warum Vermögensungleichheit kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist und welche Auswirkungen das auf Demokratie, Klima und Chancengleichheit hat. Dabei verbindet er persönliche Erfahrungen mit Fakten, Studien, Argumenten und super Buchempfehlungen. Ich fand das Buch richtig stark. Ich habe mich vorher so gut wie gar nicht mit dem Thema beschäftigt und war dementsprechend uninformiert. Als Einstieg war es wirklich gut. Super zugänglich geschrieben und überhaupt nicht trocken, sondern eher wie ein ehrliches Gespräch, das einem die Augen öffnet. Hat mich oft zum Nachdenken gebracht und mir Fakten aufgezeigt, die mir vorher überhaupt nicht klar waren oder zu denen ich sogar eine ganz andere Sicht hatte. Außerdem waren sehr spannende Buchempfehlungen drin, die direkt in meine Wunschliste gekommen sind. Für mich (und andere Einsteiger ins Thema) eine absolute Leseempfehlung.

4

Eine wirklich gute Zusammenfassung der Zusammenhänge, die mit der Ungleichheit einer Gesellschaft einhergehen. Es ist leicht und unterhaltsam geschrieben, geht aber gut auf die einzelnen Aspekte, die durch dieses wirtschaftliche und gesellschaftliche betroffen sind, ein. Besonders haben mir die Kritik an Philanthrop*innen gefallen und das klare Aufzeigen der zusammenhänge von Armut-Gesundheit-Umwelt. Jedoch muss ich einen Stern abziehen, da es Passagen in den persönlichen Erzählungen des Autors gab, die mich aufhorchen ließen. Beispielsweise, dass dem Autor der Umfang und das Ausmaß der Armut in Deutschland bis in seine 30er nicht bewusst war, hat mich irritiert. Wenn man über diese Passagen hinweg sieht, sind die weiteren Inhalte des Buches jedoch durchaus lesenswert.

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