Die Entdeckung des Himmels
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Description
Eine in das umtriebige und abgründige 20. Jahrhundert ausschwärmende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, eine Liebe, die aufmüpfigen Sechziger, die pragmatischen Siebziger und die windigen Achtziger Jahre und den langen Nachhall der Kriegs- und Nachkriegszeit; über ein ungewöhnliches Kind, das einen noch ungewöhnlicheren «Auftrag» hat; einen Astronomen und Don Juan, der nie zur Ruhe kommt, und ein Sprachgenie, das in der Politik Karriere macht.
Book Information
Author Description
Geboren am 29.Juli 1927 in Haarlem, Sohn eines ehemaligen Offiziers aus Österreich-Ungarn, welcher im Zweiten Weltkieg mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und einer Jüdin aus Frankfurt; seine später geschiedenen Eltern sprachen Deutsch miteinander. Mulisch verfasste zwischen 1947 und 1959 einige Romane und literarische Artikel und Rezensionen in niederländischen Zeitungen (Berichterstatter u.a. für "Elseviers Weekblad"). Die Teilnahme am Eichmann-Prozeß verarbeitete er in der Reportage "Strafsache 40/61", das 1963 mit dem Vijverberg - Prijs ausgezeichnet wurde. Seither schrieb er Romane, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Opernlibretti, Essays, Manifeste und philosophische Werke. Spätestens mit seinem in sechzehn Sprachen übersetzten politischen Roman "Das Attentat" wurde er weltberühmt, die Verfilmung von Fons Rademakers erhielt einen Oscar. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 1995 den Niederländischen Literaturpreis.Harry Mulisch starb 2010 im Alter von 83 Jahren.
Posts
Da reicht keine Kurzbeschreibung
Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen. Zum großen Teil habe ich viele Sachen nicht verstanden, weil ich mich mit der Politik der sechziger Jahre in den Niederlanden nicht auskenne. Der Auschwitz Aspekt hat mich sehr für sich einnehmen können, da ich einfach eine Schwäche für alles rund um das Thema zweiter Weltkrieg habe. Die Beziehung der Figuren zueinander ist sehr außergewöhnlich. Häufig kam ich mit den intellektuellen Dialogen nicht mit, aber das schmälert nichts an der Geschichte selbst. Ich konnte und wollte nicht aufhören zu lesen. Wer Philosophie, Politik, Astronomie und generell viel historisches Wissen mag, wird die Konversationen lieben. Und wie könnte ich mich nicht ein bisschen in Quinten verkuckt haben? Er ist überirdisch schön, was seinem Auftrag geschuldet ist. Henry Mulisch hat wirklich ein tolles Buch geschrieben.
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Eine in das umtriebige und abgründige 20. Jahrhundert ausschwärmende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, eine Liebe, die aufmüpfigen Sechziger, die pragmatischen Siebziger und die windigen Achtziger Jahre und den langen Nachhall der Kriegs- und Nachkriegszeit; über ein ungewöhnliches Kind, das einen noch ungewöhnlicheren «Auftrag» hat; einen Astronomen und Don Juan, der nie zur Ruhe kommt, und ein Sprachgenie, das in der Politik Karriere macht.
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Geboren am 29.Juli 1927 in Haarlem, Sohn eines ehemaligen Offiziers aus Österreich-Ungarn, welcher im Zweiten Weltkieg mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und einer Jüdin aus Frankfurt; seine später geschiedenen Eltern sprachen Deutsch miteinander. Mulisch verfasste zwischen 1947 und 1959 einige Romane und literarische Artikel und Rezensionen in niederländischen Zeitungen (Berichterstatter u.a. für "Elseviers Weekblad"). Die Teilnahme am Eichmann-Prozeß verarbeitete er in der Reportage "Strafsache 40/61", das 1963 mit dem Vijverberg - Prijs ausgezeichnet wurde. Seither schrieb er Romane, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Opernlibretti, Essays, Manifeste und philosophische Werke. Spätestens mit seinem in sechzehn Sprachen übersetzten politischen Roman "Das Attentat" wurde er weltberühmt, die Verfilmung von Fons Rademakers erhielt einen Oscar. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 1995 den Niederländischen Literaturpreis.Harry Mulisch starb 2010 im Alter von 83 Jahren.
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Da reicht keine Kurzbeschreibung
Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen. Zum großen Teil habe ich viele Sachen nicht verstanden, weil ich mich mit der Politik der sechziger Jahre in den Niederlanden nicht auskenne. Der Auschwitz Aspekt hat mich sehr für sich einnehmen können, da ich einfach eine Schwäche für alles rund um das Thema zweiter Weltkrieg habe. Die Beziehung der Figuren zueinander ist sehr außergewöhnlich. Häufig kam ich mit den intellektuellen Dialogen nicht mit, aber das schmälert nichts an der Geschichte selbst. Ich konnte und wollte nicht aufhören zu lesen. Wer Philosophie, Politik, Astronomie und generell viel historisches Wissen mag, wird die Konversationen lieben. Und wie könnte ich mich nicht ein bisschen in Quinten verkuckt haben? Er ist überirdisch schön, was seinem Auftrag geschuldet ist. Henry Mulisch hat wirklich ein tolles Buch geschrieben.






