Das Herz der Sonne
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Description
Ein Mann, der sich seit Langem nur noch »der Nomade« nennt, wacht in einer ihm fremden Welt auf. Noch ehe er herausfinden kann, wo er ist, wird er mit anderen Menschen in der grauen Morgendämmerung draußen angekettet, wo er gleich unter den Strahlen einer alles verbrennenden Sonne sterben soll. Doch noch ist etwas von der Magie seiner Heimatwelt Roschar in ihm. Mit letzter Kraft kann er sich befreien – aber damit hat sein Schicksal als Held dieser Welt gerade erst begonnen …
Brandon Sanderson ist mit internationalen Fantasy-Bestsellern wie seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«-Saga berühmt geworden. 2022 hat er mit vier neuen Büchern einen Crowdfunding-Rekord gebrochen und die größte Kickstarter-Kampagne aller Zeiten erreicht. »Das Herz der Sonne« ist einer dieser sagenhaften Romane – lupenreine Sanderson-Fantasy und perfekter Lesestoff für alle seine Fans! Die anderen drei Bände der Kampagne erscheinen in den anderen beiden Sanderson-Verlagen Piper und Droemer-Knaur.
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
Posts
Der Ritter stößt einen langen Seufzer aus, ist aber gezwungen, die Wahrheit zuzugeben. Nomad ist in seiner Dummheit wenigstens standhaft. 🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪
Mit Das Herz der Sonne habe ich nun das letzte Buch der „Secret-Project“-Reihe von Brandon Sanderson beendet. Wie alle Bände der Reihe ist auch dieses eine eigenständige Geschichte. Allerdings soll gerade dieser Teil – nach allem, was ich gelesen habe – besonders viele Anspielungen und Easter Eggs für Fans der Sturmlicht-Chroniken enthalten und stärker im Kosmeer verwoben sein. Ich selbst habe die Sturmlicht-Chroniken noch nicht gelesen (sie warten aber schon bereit im Regal). Ob das Vorwissen das Verständnis deutlich erleichtert, kann ich daher nicht sicher sagen – ich vermute es aber. Und ich bin jetzt schon gespannt, welche vertrauten Details mir später beim großen Sturmlicht-Abenteuer wieder begegnen werden. Wie immer liefert Sanderson eine unglaublich eigenständige, faszinierende Welt mit einem kreativen Magiesystem, das nur er in dieser Form erschaffen kann. Genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern: diese Mischung aus origineller Idee, gutem Worldbuilding, interessanten Figuren und einer dynamischen Handlung. All das findet man auch in Das Herz der Sonne, und allein dadurch war es für mich schon ein starkes Leseerlebnis. Manchmal allerdings war die Geschichte dieses Mal etwas verwirrend. Ich habe nicht immer direkt verstanden, was unser Protagonist eigentlich tut oder warum die Magie genau so funktioniert. 😅 Überraschenderweise störte mich das aber kaum – denn das Ende bringt vieles zusammen, ergibt rückblickend Sinn und lässt einen die Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen. Wie gewohnt gibt es neben epischen Momenten auch Humor, kluge Beobachtungen und kleine moralische Botschaften. Diese Mischung trifft bei mir einfach jedes Mal ins Schwarze. Fazit ✨️ Ein kreatives, kosmisches Abenteuer voller Ideenreichtum, Atmosphäre und Herz. Für mich ein starkes Buch – vermutlich mit noch mehr Tiefe, wenn man bereits im Sturmlicht-Universum zuhause ist. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, in das große Hauptwerk des Kosmeers einzutauchen.

Überleben unter tödlicher Sonne: Nomads Reise in „das Herz der Sonne“
„das Herz der Sonne“ war mein erster Roman von Brandon Sanderson und ich war sofort von seiner lebendigen Erzählweise und seinen eindrucksvollen Beschreibungen fasziniert. Die Welt, die er erschafft, ist außergewöhnlich interessant und das Erzähltempo ist atemberaubend schnell. Kaum gibt es einen Moment zum Atemholen, da eine Actionszene die nächste jagt und wir ständig neue Details über den Planeten entdecken. Neben Nomad begegnen wir weiteren Charakteren, die zwar nicht alle tiefgehend erkundet werden, jedoch durch ihre kleinen Entwicklungen sympathisch und greifbar bleiben. **Fazit:** Rückblickend betrachtet, fand ich den Roman insgesamt sehr gut. Er mag vielleicht kein Meisterwerk sein, doch seine unterhaltsame Erzählweise und die Vielzahl an kreativen Ideen haben mich begeistert. Ich freue mich darauf, weitere Bücher von Brandon Sanderson zu lesen und werde mir besonders seine bekannte Reihe „Die Sturmlicht-Chroniken“ vornehmen.

Fantasy trifft Space-Age. Ein Teaser für die Cosmeer-Zukunft.
Im vierten und letzten der „Secret Projects“ von Brandon Sanderson begleiten wir den Charakter Nomad in der Space-Age Zukunft des Cosmeers. Dieser ist einer der Weltenspringer in Sandersons Universum Cosmeer, er kann also zwischen den verschiedenen Planeten, auf denen die Handlung der einzelnen Romanreihen spielt, hin und her wechseln. Woher er kommt und woher er die Fähigkeiten dazu hat gehört zu den Mysterien, dessen Aufklärung Sanderson gerne in seine Handlung einwebt. Nomad strandet zu Beginn des Buches auf einem bislang unbekannten Planeten. Er ist auf der Flucht vor der „Nachtbrigade“, doch anstatt sich hier kurz ausruhen zu können bekommt er die nächsten Probleme. Das Sonnenlicht ist hier tödlich, die Bevölkerung lebt in fliegenden Städten und ist auf der permanenten Flucht vor dem Tageslicht. In diesem ewigen Schatten wird Nomad in einen Konflikt zwischen dem tyrannischen „Zunderkönig“ und einer Gruppe Rebellen hineingezogen, der so rasant erzählt wird, dass weder Nomad noch die Leser:innen zur Ruhe kommen. Zu allem Überfluss geht Nomads „Investitur“, also seine magische Kraftquelle, zur Neige und er kann seine magischen Fähigkeiten nicht zum Kampf einsetzen. Die letzten Einträge von Sanderson haben meiner Meinung nach leider in Ihrer Qualität nachgelassen. Die Entwicklung von kreativen eigenständigen Handlungen mit kleineren Anspielungen an andere Einträge des Cosmeers hin zu einer weniger subtilen Erzählweise tut den Büchern nicht gut. Jeder Figur im Cosmeer benutzt nun die gleichen Begriffe wie „Investitur“, „Atemwerteinheiten“ etc. Der Mystery Aspekt an Sandersons Schreibstil ist eine seiner großen Stärken. Diese werden hier durch pseudowissenschaftliche Erklärungen und Vereinheitlichungen kaputt gemacht. Die kosmischen Ereignisse überschatten die planetaren und lassen den Leser das Interesse an der eigentlichen Handlung der Romane verlieren. Am stärksten ist mir dies im zweiten Zyklus der Nebelgeborenen Reihe aufgefallen. Was auf Scadriel passiert erscheint einfach nicht so wichtig im Vergleich zu den vielen Anspielungen auf andere Welten und Ereignisse, während im grandiosen ersten Zyklus die Welt selbst mit ihren individuellen Besonderheiten die Bücher zu dem gemacht haben als was sie heute gefeiert werden. So ging es mir auch mit „Das Herz der Sonne“. Mein Interesse galt weniger den neuen Figuren als viel mehr den alten. Wer ist Nomad? Warum kann er nicht Kämpfen? Wer ist die Nachtbrigade und warum ist sie hinter ihm her? Der Autor schreibt gewohnt gut. Der Roman hat ein hohes Erzähltempo und springt nur von einer Action-Sequenz zur nächsten. Trotzdem kommt die Charakterentwicklung von Nomad nicht zu kurz. Für Cosmeer Fans eine Art Teaser auf das, was uns in der Zukunft der Reihe erwartet. Für neue Leser:innen ein gut geschriebener Roman, dessen rasantes Tempo allerdings über fehlende Tiefe hinwegtäuscht. Auch glaube ich, dass die vielen Cosmeer-Anteile der Handlung, vor allem die Anspielungen auf die Sturmlicht Chroniken, für Sanderson-Erstleser:innen verwirrend sein können, auch wenn diese keine Spoiler enthalten. Ich würde daher eher empfehlen „Das Herz der Sonne“ erst zu lesen, wenn man vorher zumindest die ersten 3 Nebelgeborenen Romane, die ersten 6 Bände der Sturmlicht Chroniken und „Sturmklänge“ gelesen hat. Kann man gut zwischendrin mal lesen. Kein Cosmeer-Essential.
SciFi meets Fantasy
Mega und doch nur 4 Sterne. Es ist das 3. Buch von den Secret Projekts von Sanderson, welches ich gelesen habe und das Buch vor dem ich am meisten Respekt hatte. Warum? Weil ich von Anfang an ahnte, dass es nicht zu100 Prozent meinen Geschmack treffen wird. Und ich sollte Recht behalten, doch aus ganz anderen Gründen. Denn anders als Tress oder the frugial Wizard, hatte ich bei diesem Buch nicht das Gefühl, dass es unabhängig von Sandersons Reihen lesbar ist. Zu viele "Fremdwörter" und " Fachbegriffe" . Zu viele unbekannte Vorgeschichten, bei denen ich das Gefühl hatte, ich müsste sie eigentlich kennen... Sanderson selbst schreibt auch in seinem Nachwort, dass es seinen Fans gewidmet ist . Das merkt man tatsächlich. Aber der Schreibstil ist gewohnt bildgewaltig. Lässt einen förmlich den fremden Planeten vor dem inneren Auge entstehen. Und auch ohne Kenntnis der Vorgeschichte des Hauptcharakters ist mir das Ende doch ans Herz gegangen. Und auch wenn ich das Buch nicht vollumfänglich weiterempfehlen kann, macht es Lust auf mehr. Mehr Kosmeer und vielleicht doch mehr Geschichten von Sanderson. Verdammnis.
Ein rasantes und actiongeladenes Abenteuer mit vielen Kosmeer-Easter-Eggs und einer ergreifenden Charakterentwicklung!
DAS HERZ DER SONNE - der 4. Roman der „Secret-Projects“, den Sanderson seinen Lesern gewidmet hat 📚 REZENSION - 4,5 Sterne „Er hatte keine Antworten. Er kannte sein Ziel nicht. Vielleicht war er deshalb so verloren. Es fiel schwer, jemand zu sein, wenn man nicht wusste, wohin man unterwegs war.“ (S.396) Nomad ist ein Mann, der zwischen den Welten des Kosmeers umherreisen kann. Zusammen mit ihm, werden wir als Leser in eine neue unbekannte Welt geworfen und entdecken sie mit ihm gemeinsam; auf Canticum ist die Erde verbrannt und voller Lava, denn die Sonne besitzt immense zerstörerische Kraft, sodass die Menschen mit fliegenden Städten bestehend aus Luftschiffen beständig vor ihr auf der Flucht sind und auf der Schattenseite leben. Der Zunderkönig entpuppt sich als grausamer Herrscher dieser Welt, und die Energiegewinnung mittels der Sonnenherzen hat einen brutalen Hintergrund. Nomad schließt sich einer Gruppe an, die vor der Herrschaft des Zunderkönigs flieht und einen Zufluchtsort sucht. Nomads Ziel ist es zunächst eigentlich nur, wieder von dieser Welt zu verschwinden - doch seine neue Verbündeten wachsen ihm ans Herz ihre Schicksale verbinden sich…. Der Anfang des Buchs war für mich noch etwas verwirrend; denn wie oben schon erwähnt, werden wir einfach in diese unbekannte Welt geworfen und wissen überhaupt nicht, was los ist. Nach und nach kommt aber Licht ins Dunkel und die Geschichte entpuppt sich als ein rasantes und actiongeladenes Abenteuer mit vielen Kosmeer-Easter-Eggs und einer ergreifenden Charakterentwicklung! Nomad ist ein Charakter, der unter anderem Namen auch in den Sturmlicht-Chroniken vorkommt; durch das komplette Buch hinweg finden sich so viele Hinweise auf seinen Charakter, dass man als bekennender Leser der Sturmlicht-Chroniken unablässig am Rätseln ist, wer dieser Charakter sein könnte; das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Gleichzeitig wird hier aber auch auf Ereignisse angespielt, die in den Sturmlicht-Chroniken noch nicht stattgefunden haben, was ein ganz besonderer und spannender Move von Sanderson ist! Kann man das Buch lesen, wenn man die Sturmlicht-Chroniken noch nicht gelesen hat? Hier gehen die Meinungen auseinander; ich persönlich habe die ersten 3 bzw. im Deutschen die ersten 6 Bände gelesen und war dankbar um das Wissen, das mir ein paar Anker für das Weltenverständnis gegeben hat und wodurch ich auch empfänglich war für die ganzen Anspielungen und „Rätsel“, die Sanderson eingebaut hat. Meines Erachtens hilft es also schon, wenn man sich schon ein bisschen mit den Sturmlicht-Chroniken auskennt. Die letzten 100 Seiten haben das Buch in meiner Achtung noch mehr steigen lassen; denn hier steht die Charakterentwicklung Nomads im Vordergrund; die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, dessen Transformation und Entwicklung zu etwas Neuem; das hat mich auch richtig berührt und das Buch in meiner Gesamtbewertung noch weiter nach oben steigen lassen. „Das Herz der Sonne“ hat mir total Lust gemacht, wieder bzw. weiter ins Kosmeer einzusteigen, Bücher zu rereaden bzw. weitere Bücher zu lesen - was will man mehr 😄

Das vierte Buch aus Sandersons "secret project" erzählt eine Geschichte aus dem Kosmeer. Ein Nomade strandet auf einem Planeten, dessen tödliche Sonne alles Leben sofort verbrennt. Der Zunderkönig herrscht dort und will alle Bewohner unterdrücken. Nomad wird in den Konflikt hineingezogen will helfen. Mit unbändiger Fantasie macht Sanderson den Anhängern seines Kosmeer-Universums ein Geschenk und erzählt eine spannende, abwechslungsreiche Geschichte, die vor Einfällen nur so übersprudelt - unverkennbar auch der Bezug zu "Mad Max". Tolles Buch, Leseempfehlung.
𝐃𝐚𝐬 𝐇𝐞𝐫𝐳 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞 oder #secretproject 4 habe ich nun gelesen und fand es im Wesentlichen gut. Wir begleiten in dieser Geschichte Nomad, der mit seinem Sprengsel Auxilium auf einem kleinen Planeten landet und direkt mitten hinein in eine Hinrichtung gerät. Menschen werden hier anscheinend hingerichtet, in dem sie der tödlichen Sonne ausgesetzt werden. Von den Toten bleibt dann nur eins zurück: ein Sonnenherz, welches wie eine kleine Kraftzelle den Menschen Energie zur Verfügung stellt. Nomad muss sich schleunigst aus dieser Situation befreien und nach Wegen suchen, seine Investitur wieder aufzuladen, um in eine andere Welt springen zu können. Nomad ist also ein Weltenspringer und er ist ein Prota, den wir bereits aus den Sturmlichtchroniken kennen. Nur spielt alles einige Zeitalter später. Wir sind in einer Science Fiction- Ära angekommen. Dieses Buch beinhaltet eine schnelle actionreiche Geschichte mit einem sehr einfachen Fantasythema: nämlich Gut gegen Böse oder Rebellen gegen einen Tyrannen. Es ist spannend und mal wieder vom Weltenbau her sehr innovativ. Aber wir müssen damit leben, dass wir übernächste Buch lesen und dass Band 5 der Stormlight Archives noch bitter fehlt. Dramatische Dinge scheinen in der Zwischenzeit auf Roshar passiert zu sein, aber wir wissen nicht - was! Ich persönlich hätte das gern vorher gewusst, andere fanden diese Taktik des Autors besonders brilliant. Alles in allem gehe ich mit mehr Fragen aus dem Buch als ich hineibgegangen bin. Eine Empfehlung für alle Kosmeerfans.

Spannendes Worldbuilding, aber für Kosmeer-einsteiger sind einige Fragen offen.
Ich habe den Band vor dem Lesen als Einzelband verstanden, die vielen Anspielungen an die Vorgeschichte des Hauptcharakters Nomad machen aber neugierig mehr dazu zu lesen, wie er zu dem würde, was er ist. Wenn man sich mit dieser Verwirrung abgefunden hat entdeckt man ein fantastisches Worldbuilding indem die Menschen mit ihren Städten auf einer konstanten Flucht vor dem Sonnenaufgang sind. Gleichzeitig müssen sie sich gegen einen Tyrannen zur Wehr setzen, der sie in Energiequellen umwandeln möchte. Gut dass Nomad kommt um zu helfen, der prophezeite Mann im Sonnenlicht oder vielleicht doch einfach ein Krieger mit fortschrittlicherer Technologie? Als Kritikpunkt könnte man evtl anbringen, dass der Plot Tendenzen zum "White savior" hat, ein Fremder kommt, rettet die armen Einheimischen, die alles tun was er sagt, weil er in deren Umwelt besser weiß, was zu tun ist und dann weiterzieht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Bewohner von Biike mehr Ideen und Entscheidungen mit eingebracht hätten.
Genial, unglaublich, grandios!
"Die Person, zu der er geworden war, gefiel ihm zwar auch nicht, aber diejenige, die er einmal gewesen war, vermisste er keine Spur. Nicht wirklich. Er hatte gelebt, war gewachsen, gefallen und ... hatte sich verändert." "Das Herz der Sonne" von Brandon Sanderson ist das vierte Buch seiner Secret Projects, das er nur für seine Fans geschrieben hat und das sich mit einer Figur aus den Sturmlichtchroniken befasst. (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Siefener.) Rein von der Geschichte her, würde ich sagen, dass das Buch durchaus auch zu lesen ist, ohne dass man die Sturmlichtchroniken bereits kennt, jedoch hat man wahrscheinlich den größten Spaß und vor allem das Aha-Erlebnis, wenn man die Reihe - zumindest den größten Teil - gelesen hat. Doch erst einmal zum Buch: Wir haben hier einen Charakter namens Nomad, der von Welt zu Welt springen kann. Und so kommt es, dass er auf Canticum landet. Doch diese Welt des Kosmeers ist so ganz anders als alles, was Nomad bisher zu Gesicht bekommen hat. Die Sonne hat hier eine so immense Kraft, dass die komplette Oberfläche zu Lava und Schlacke verbrannt wird, sobald die Sonne aufgeht und den Boden berührt. Die Sonne verbrennt wirklich alles! Daher leben die Menschen hier auf fliegenden Städten, die ihre Bahnen ziehen und sich dabei immer auf der Nachtseite der Welt bewegen. Relativ schnell muss Nomad jedoch am eigenen Leib erfahren, wie kurz das Leben unter dem tyrannischen Zunderkönig sein kann. Doch Nomad kann den Planeten so schnell nicht wieder verlassen und ist so gezwungen, sich mit dem Planeten, den Einheimischen und dem Zunderkönig auseinanderzusetzen. Dabei stößt er jedoch auf mehr Probleme als gedacht ... Dieses Buch habe ich gefeiert und verschlungen! Sanderson hat hier wieder einmal seine Genialität und seine grenzenlose Fantasie unter Beweis gestellt. Was er hier wieder an Worldbuilding geleistet hat, ist wirklich grandios, unglaublich und unfassbar genial! Die meisten von euch wissen ja, dass Sanderson mein Lieblingsautor ist, von dem ich blind Bücher kaufe ohne vorher zu wissen worum es überhaupt geht. Denn wo Sanderson draufsteht, kann ich definitiv nichts falsch machen. Und auch bei "Das Herz der Sonne" wurde ich nicht enttäuscht. Auch hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht herumzurätseln wer Nomad wohl ist? Ist es ein Charakter, den ich kennen müsste? Tja, und die Auflösung entlockte mir ein leises Quitschen, war sie doch überraschend... Das Nachwort von Sanderson hat mich dann auch emotional noch einmal sehr berührt, vor allem die letzte Seite des Nachworts.

Wenn die Sonne alles verbrennt…
•Buchrezi• 🫠 Zum Inhalt: Nomad wacht in einer fremden Welt auf. Schnell wird klar, die Sonne auf diesem, ihm fremden Planeten, zerstört alles, was ihr in die Quere kommt. Die Menschen sind sonderbar, teilweise schwer verbrannt und somit befindet sich Nomad schneller in einem Kampf, als ihm lieb ist. Doch er hilft der richtigen Seite und kann somit auf einem der Schiffe fliehen, die diesen Planeten und ihre Bewohner*innen besiedeln. Denn die alles verbrennende Sonne zwingt die Menschen permanent auf der Flucht zu sein. Zwischen einem ihm unbekannten Volk, die hoffen der tödlichen Sonne entfliehen zu können, wird ihnen klar, dass Nomad eventuell die langersehnte Rettung sein könnte. Oder möchte er einfach nur sich selbst retten…? Mein Fazit: Der Einstieg in die Geschichte, wow! Nomad wird direkt in einen Kampf katapultiert, der an eine Gladiatorenarena erinnert. Und so geht es direkt weiter, die Gegner*innen wirken wie Zombies und werden angeführt vom Zunderkönig. Was ist hier passiert? Und wieso lebt überhaupt jemand auf einem Planeten, auf dem die Sonne alles gnadenlos verbrennt? Ich mochte die Geschichte sehr, ABER das Buch ist nicht als Queereinstieg geeignet. Und deswegen fällt mir eine Bewertung super schwer, die Geschichte ist super rasant erzählt, Nomad ist sympathisch, hat seine ganz eigene Story und er hat einen Begleiter… warum er diesen hat und woher dieser kommt… tja, dafür hätte auch ich vorher tiefer ins Sandersonuniversum einsteigen müssen, bislang bin ich erst beim zweiten Teil der Sturmlicht-Chroniken und stand somit oft auf dem Schlauch 🤷🏼♀️ und ich vermute, ich hab mich auch gespoilert… schade 😕. Ich hab gedacht, dass es sich endlich mal um ein Buch von Sanderson handelt, wo man kein Vorwissen braucht und nicht gleich in eine mehrteilige Reihe einsteigen muss. Falsch gedacht 🤷🏼♀️. Somit fällt mir eine abschließende Bewertung echt schwer, die Story ist rasant und super cool! Das Setting, die Bewohner*innen, Nomad und ja auch der Zunderkönig sind interessant und spannend zu verfolgen. Bei vielem fehlte mir Vorwissen… ich hätte mich vorab besser informieren sollen. Trotzdem vergebe ich volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️! Brandon Sanderson kann einfach Bücher schreiben!
Episch, spannendes Abenteuer. Es gibt einige Bezüge zu den Stumlichtchroniken, trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Kenntnisse dieser Saga lesen, da es die Vorgeschichte dessen ist und in sich abgeschlossen. Die Charaktere sind sehr gut geformt. Der Verlauf der Handlung ist fantastisch gewählt und ausgearbeitet. Sandersons Schreibstil ist sehr episch, mir fehlt aber ein wenig in der Art ein Hauch Humor. Alles in allem aber vollends empfehlenswert.
Das Herz der Sonne" hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Es ist das erste Buch seit Harry Potter, das ich in einem Zug durchgelesen habe. Die rasante, actionreiche Handlung und die unerwarteten Wendungen haben mich sogar in meinen Träumen begleitet. Ein absolutes Highlight und ein Muss für jeden, der sich nach einem Abenteuer sehnt, das die Grenzen der Realität überschreitet.
Ein rasantes Abenteuer, das mich träumen ließ! Nachdem ich lange kein Buch gefunden hatte, das mich so fesseln konnte wie einst die Harry Potter Reihe, bin ich auf "Das Herz der Sonne" gestoßen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen und Ereignisse, so reich an Action und Wendungen, dass es mich in seinen Bann zog. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und habe jede freie Minute genutzt, um weiterzulesen. So sehr, dass ich sogar davon geträumt habe! Auch wenn die Geschichte in meinen Träumen eine andere Wendung nahm, war ich beim Aufwachen umso gespannter, wie sie sich tatsächlich weiterentwickeln würde. Die Art und Weise, wie die Handlung gestrickt ist – schnell, überraschend und doch stimmig – macht "Das Herz der Sonne" zu einem Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Es hat mich wieder daran erinnert, wie magisch Lesen sein kann, und das ist ein Gefühl, das ich seit Harry Potter vermisst hatte. Für alle, die nach einem Buch suchen, das die Liebe zum Lesen neu entfacht, voller Abenteuer und unerwarteter Wendungen, kann ich "Das Herz der Sonne" wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur eine Geschichte, die man liest, sondern erlebt und sogar davon träumt. Ein absolutes Muss für alle, die Bücher lieben, die sie in andere Welten entführen.
Eine super spannende Sci-Fi Einzelgeschichte die den Leser packt und in eine fremde Welt entführt!
Inhalt: "Das Herz der Sonne" erzählt die epische Geschichte von Nomad, einem Mann, der sich im Kosmeer auf der Flucht befindet. Als er eines Tages festgekettet erwacht wird im bewusst ,dass sowohl er als auch andere Menschen kurz dabei sind von einer alles verbrennenden Sonne bis auf die Knochen verbrannt zu werden. In letzter Sekunde gelingt es ihm sich zu befreien und so beginnt seine Geschichte als Held des Planeten, da es die Menschen darin und das Geheimnis des Planeten zu retten gilt. Rezension: Zu Beginn musste ich mich an den Schreibstil von Brandon Sanderson gewöhnen, da er sehr detailliert alles beschreibt. Diese Ausführlichkeit verleiht der Welt jedoch eine beeindruckende Tiefe und Lebendigkeit, die im Laufe der Geschichte immer mehr zur Geltung kommt. Die Charaktere sind sehr facettenreich und ihre Gefühle und Motivationen wurden meisterhaft dargestellt. Man konnte sich gut in ihre Lage versetzen und ihre emotionalen Höhen und Tiefen nachvollziehen. Das Buch war durchweg spannend und es wurde nie langweilig. Insgesamt ist "Das Herz der Sonne" ein beeindruckendes Werk, das durch seine detaillierte Welt, die tiefgründigen Charaktere und die durchgehende Spannung überzeugt.
Großartiges Worldbuilding, spannende Story
Die ersten 30-40 Seiten hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Story reinzukommen. Es ist so viel passiert und es gab sehr viele Informationen zum Planeten bzw. dessen Besonderheiten. Das hat mich doch etwas verwirrt. Aber es wurde besser - nein, großartig. Das Worldbuilding ist wieder, Sanderson-typisch, einzigartig und erinnert ein bisschen an Mad Max. Und die Geschichte ist auch spannend. Nicht nur, weil man als Kosmeer-Fan viele Bezüge zu anderen Kosmeer-Romanen bekommt, sondern auch weil immer mehr das Gefühl aufkommt, dass man Nomad aus den Sturmlicht-Chroniken kennen könnte. Spätestens als ein altbekannter Charakter aus den Sturmlicht-Chroniken auftaucht, ist mein Herz aufgegangen und ich wurde richtig emotional. Generell würde ich schon empfehlen, dass man vorher die anderen Kosmeer-Bücher (insbesondere Sturmlicht-Chroniken) gelesen haben sollte, um das ganze Lesevergnügen auszuschöpfen - auch wenn es sich um einen abgeschlossenen Einzelband handelt. Außerdem gibt es doch viele "wissenschaftliche" Begriffe und Erklärungen. Wer das nicht so mag, sollte vielleicht generell auf andere Sanderson-Bücher zurückgreifen. Für mich als Sanderson- und Kosmeer-Fan und Sci-fi-Liebhaberin war es ein tolles Lesevergnügen 🥰
Eine weitere Reise geht zu Ende. Ein Mann der in ständiger Flucht lebt, gejagt von einer großen Macht. Aber auf dem Planeten, auf den er nun geflohen ist, macht es ihm nicht sonderlich leicht. Plötzlich steht er einem weiteren Hindernisse entgegen. Es ist faszinierend, wie Sanderson es immer wieder schafft Leser:innen in seine Welten so in den Bann zu ziehen. Super geschrieben, mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und interessanten Welt. Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht! ♥️
Trotz wenig Cosmere-Vorwissen gut zu lesen
Ich habe noch keins der Stormlight Archive-Bücher beendet (nur Mistborn und Tress bisher im Cosmere). Am Anfang des Buchs dachte ich, dass das ein Problem sein wird und ich wenig verstehe, aber viel hat sich zumindest so weit für mich aufgeklärt, dass ich viel Spaß an dem Buch hatte und jetzt deutlich mehr Lust auf die anderen Reihen im Cosmere habe und gleich mal endlich Way of Kings weiterlese. Nomad ist ein Hauptcharakter, der es mir am Anfang etwas schwer gemacht hat, ihn zu verstehen, aber ich mag es sehr, wie man ihn langsam immer mehr lieb gewinnt (zumindest, wenn man ihn vorher noch nicht kannte). Man fühlt wirklich, wie hoffnungslos die Situation auf dem Planeten scheint und hofft immer nur, dass es jetzt doch wieder irgendwie klappt, dass sie alle nicht sterben. Das wäre aber auch mit mein einziger Kritikpunkt: Nomad kommt dahin, als Outsider, ohne irgendein Wissen über diese Welt, und wird irgendwie zu einer Art Erlöser. Ich sehe zwar, wie das durch seine langen Erfahrungen mit ganz verschiedenen Planeten und dem Cosmere funktioniert, dass er schnell viel versteht, aber mir funktionierte das dann doch etwas zu smooth für ihn. Irgendwie hinterlässt das für mich noch ein etwas schlechtes Gefühl... Ansonsten, tolles Buch, eher fast-paced und weniger kompliziert und worldbuilding-heavy im Vergleich zu anderen Büchern von Brandon Sanderson.
This one didn't get me, but also maybe because I haven't read other series from Brandon Sanderson. I couldn't connect with the characters, also the names are so similar (audiobooks work differently). There are a lot of descriptions of flying vehicles and how the physics work which did't get me at all. I can imagine that other people find this interesting and essential for the world building, I on the other hand was bored and stopped paying attention. There are still some quotes (Sanderson is a wise man) I noted down. But all in all not my cup of tea.
5/5 9.75/10 Questo libro è veramente bello riguardo al tempo narrativo: Sanderson non si è preso il solito tempo per spiegare il worldbuilding del libro in questione. La cosa più bella è scoprire i segreti dietro al protagonista e necessito sapere di più dietro di lui. Spero tanto di avere altro riguardo a lui.
Description
Ein Mann, der sich seit Langem nur noch »der Nomade« nennt, wacht in einer ihm fremden Welt auf. Noch ehe er herausfinden kann, wo er ist, wird er mit anderen Menschen in der grauen Morgendämmerung draußen angekettet, wo er gleich unter den Strahlen einer alles verbrennenden Sonne sterben soll. Doch noch ist etwas von der Magie seiner Heimatwelt Roschar in ihm. Mit letzter Kraft kann er sich befreien – aber damit hat sein Schicksal als Held dieser Welt gerade erst begonnen …
Brandon Sanderson ist mit internationalen Fantasy-Bestsellern wie seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«-Saga berühmt geworden. 2022 hat er mit vier neuen Büchern einen Crowdfunding-Rekord gebrochen und die größte Kickstarter-Kampagne aller Zeiten erreicht. »Das Herz der Sonne« ist einer dieser sagenhaften Romane – lupenreine Sanderson-Fantasy und perfekter Lesestoff für alle seine Fans! Die anderen drei Bände der Kampagne erscheinen in den anderen beiden Sanderson-Verlagen Piper und Droemer-Knaur.
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
Posts
Der Ritter stößt einen langen Seufzer aus, ist aber gezwungen, die Wahrheit zuzugeben. Nomad ist in seiner Dummheit wenigstens standhaft. 🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪
Mit Das Herz der Sonne habe ich nun das letzte Buch der „Secret-Project“-Reihe von Brandon Sanderson beendet. Wie alle Bände der Reihe ist auch dieses eine eigenständige Geschichte. Allerdings soll gerade dieser Teil – nach allem, was ich gelesen habe – besonders viele Anspielungen und Easter Eggs für Fans der Sturmlicht-Chroniken enthalten und stärker im Kosmeer verwoben sein. Ich selbst habe die Sturmlicht-Chroniken noch nicht gelesen (sie warten aber schon bereit im Regal). Ob das Vorwissen das Verständnis deutlich erleichtert, kann ich daher nicht sicher sagen – ich vermute es aber. Und ich bin jetzt schon gespannt, welche vertrauten Details mir später beim großen Sturmlicht-Abenteuer wieder begegnen werden. Wie immer liefert Sanderson eine unglaublich eigenständige, faszinierende Welt mit einem kreativen Magiesystem, das nur er in dieser Form erschaffen kann. Genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern: diese Mischung aus origineller Idee, gutem Worldbuilding, interessanten Figuren und einer dynamischen Handlung. All das findet man auch in Das Herz der Sonne, und allein dadurch war es für mich schon ein starkes Leseerlebnis. Manchmal allerdings war die Geschichte dieses Mal etwas verwirrend. Ich habe nicht immer direkt verstanden, was unser Protagonist eigentlich tut oder warum die Magie genau so funktioniert. 😅 Überraschenderweise störte mich das aber kaum – denn das Ende bringt vieles zusammen, ergibt rückblickend Sinn und lässt einen die Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen. Wie gewohnt gibt es neben epischen Momenten auch Humor, kluge Beobachtungen und kleine moralische Botschaften. Diese Mischung trifft bei mir einfach jedes Mal ins Schwarze. Fazit ✨️ Ein kreatives, kosmisches Abenteuer voller Ideenreichtum, Atmosphäre und Herz. Für mich ein starkes Buch – vermutlich mit noch mehr Tiefe, wenn man bereits im Sturmlicht-Universum zuhause ist. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, in das große Hauptwerk des Kosmeers einzutauchen.

Überleben unter tödlicher Sonne: Nomads Reise in „das Herz der Sonne“
„das Herz der Sonne“ war mein erster Roman von Brandon Sanderson und ich war sofort von seiner lebendigen Erzählweise und seinen eindrucksvollen Beschreibungen fasziniert. Die Welt, die er erschafft, ist außergewöhnlich interessant und das Erzähltempo ist atemberaubend schnell. Kaum gibt es einen Moment zum Atemholen, da eine Actionszene die nächste jagt und wir ständig neue Details über den Planeten entdecken. Neben Nomad begegnen wir weiteren Charakteren, die zwar nicht alle tiefgehend erkundet werden, jedoch durch ihre kleinen Entwicklungen sympathisch und greifbar bleiben. **Fazit:** Rückblickend betrachtet, fand ich den Roman insgesamt sehr gut. Er mag vielleicht kein Meisterwerk sein, doch seine unterhaltsame Erzählweise und die Vielzahl an kreativen Ideen haben mich begeistert. Ich freue mich darauf, weitere Bücher von Brandon Sanderson zu lesen und werde mir besonders seine bekannte Reihe „Die Sturmlicht-Chroniken“ vornehmen.

Fantasy trifft Space-Age. Ein Teaser für die Cosmeer-Zukunft.
Im vierten und letzten der „Secret Projects“ von Brandon Sanderson begleiten wir den Charakter Nomad in der Space-Age Zukunft des Cosmeers. Dieser ist einer der Weltenspringer in Sandersons Universum Cosmeer, er kann also zwischen den verschiedenen Planeten, auf denen die Handlung der einzelnen Romanreihen spielt, hin und her wechseln. Woher er kommt und woher er die Fähigkeiten dazu hat gehört zu den Mysterien, dessen Aufklärung Sanderson gerne in seine Handlung einwebt. Nomad strandet zu Beginn des Buches auf einem bislang unbekannten Planeten. Er ist auf der Flucht vor der „Nachtbrigade“, doch anstatt sich hier kurz ausruhen zu können bekommt er die nächsten Probleme. Das Sonnenlicht ist hier tödlich, die Bevölkerung lebt in fliegenden Städten und ist auf der permanenten Flucht vor dem Tageslicht. In diesem ewigen Schatten wird Nomad in einen Konflikt zwischen dem tyrannischen „Zunderkönig“ und einer Gruppe Rebellen hineingezogen, der so rasant erzählt wird, dass weder Nomad noch die Leser:innen zur Ruhe kommen. Zu allem Überfluss geht Nomads „Investitur“, also seine magische Kraftquelle, zur Neige und er kann seine magischen Fähigkeiten nicht zum Kampf einsetzen. Die letzten Einträge von Sanderson haben meiner Meinung nach leider in Ihrer Qualität nachgelassen. Die Entwicklung von kreativen eigenständigen Handlungen mit kleineren Anspielungen an andere Einträge des Cosmeers hin zu einer weniger subtilen Erzählweise tut den Büchern nicht gut. Jeder Figur im Cosmeer benutzt nun die gleichen Begriffe wie „Investitur“, „Atemwerteinheiten“ etc. Der Mystery Aspekt an Sandersons Schreibstil ist eine seiner großen Stärken. Diese werden hier durch pseudowissenschaftliche Erklärungen und Vereinheitlichungen kaputt gemacht. Die kosmischen Ereignisse überschatten die planetaren und lassen den Leser das Interesse an der eigentlichen Handlung der Romane verlieren. Am stärksten ist mir dies im zweiten Zyklus der Nebelgeborenen Reihe aufgefallen. Was auf Scadriel passiert erscheint einfach nicht so wichtig im Vergleich zu den vielen Anspielungen auf andere Welten und Ereignisse, während im grandiosen ersten Zyklus die Welt selbst mit ihren individuellen Besonderheiten die Bücher zu dem gemacht haben als was sie heute gefeiert werden. So ging es mir auch mit „Das Herz der Sonne“. Mein Interesse galt weniger den neuen Figuren als viel mehr den alten. Wer ist Nomad? Warum kann er nicht Kämpfen? Wer ist die Nachtbrigade und warum ist sie hinter ihm her? Der Autor schreibt gewohnt gut. Der Roman hat ein hohes Erzähltempo und springt nur von einer Action-Sequenz zur nächsten. Trotzdem kommt die Charakterentwicklung von Nomad nicht zu kurz. Für Cosmeer Fans eine Art Teaser auf das, was uns in der Zukunft der Reihe erwartet. Für neue Leser:innen ein gut geschriebener Roman, dessen rasantes Tempo allerdings über fehlende Tiefe hinwegtäuscht. Auch glaube ich, dass die vielen Cosmeer-Anteile der Handlung, vor allem die Anspielungen auf die Sturmlicht Chroniken, für Sanderson-Erstleser:innen verwirrend sein können, auch wenn diese keine Spoiler enthalten. Ich würde daher eher empfehlen „Das Herz der Sonne“ erst zu lesen, wenn man vorher zumindest die ersten 3 Nebelgeborenen Romane, die ersten 6 Bände der Sturmlicht Chroniken und „Sturmklänge“ gelesen hat. Kann man gut zwischendrin mal lesen. Kein Cosmeer-Essential.
SciFi meets Fantasy
Mega und doch nur 4 Sterne. Es ist das 3. Buch von den Secret Projekts von Sanderson, welches ich gelesen habe und das Buch vor dem ich am meisten Respekt hatte. Warum? Weil ich von Anfang an ahnte, dass es nicht zu100 Prozent meinen Geschmack treffen wird. Und ich sollte Recht behalten, doch aus ganz anderen Gründen. Denn anders als Tress oder the frugial Wizard, hatte ich bei diesem Buch nicht das Gefühl, dass es unabhängig von Sandersons Reihen lesbar ist. Zu viele "Fremdwörter" und " Fachbegriffe" . Zu viele unbekannte Vorgeschichten, bei denen ich das Gefühl hatte, ich müsste sie eigentlich kennen... Sanderson selbst schreibt auch in seinem Nachwort, dass es seinen Fans gewidmet ist . Das merkt man tatsächlich. Aber der Schreibstil ist gewohnt bildgewaltig. Lässt einen förmlich den fremden Planeten vor dem inneren Auge entstehen. Und auch ohne Kenntnis der Vorgeschichte des Hauptcharakters ist mir das Ende doch ans Herz gegangen. Und auch wenn ich das Buch nicht vollumfänglich weiterempfehlen kann, macht es Lust auf mehr. Mehr Kosmeer und vielleicht doch mehr Geschichten von Sanderson. Verdammnis.
Ein rasantes und actiongeladenes Abenteuer mit vielen Kosmeer-Easter-Eggs und einer ergreifenden Charakterentwicklung!
DAS HERZ DER SONNE - der 4. Roman der „Secret-Projects“, den Sanderson seinen Lesern gewidmet hat 📚 REZENSION - 4,5 Sterne „Er hatte keine Antworten. Er kannte sein Ziel nicht. Vielleicht war er deshalb so verloren. Es fiel schwer, jemand zu sein, wenn man nicht wusste, wohin man unterwegs war.“ (S.396) Nomad ist ein Mann, der zwischen den Welten des Kosmeers umherreisen kann. Zusammen mit ihm, werden wir als Leser in eine neue unbekannte Welt geworfen und entdecken sie mit ihm gemeinsam; auf Canticum ist die Erde verbrannt und voller Lava, denn die Sonne besitzt immense zerstörerische Kraft, sodass die Menschen mit fliegenden Städten bestehend aus Luftschiffen beständig vor ihr auf der Flucht sind und auf der Schattenseite leben. Der Zunderkönig entpuppt sich als grausamer Herrscher dieser Welt, und die Energiegewinnung mittels der Sonnenherzen hat einen brutalen Hintergrund. Nomad schließt sich einer Gruppe an, die vor der Herrschaft des Zunderkönigs flieht und einen Zufluchtsort sucht. Nomads Ziel ist es zunächst eigentlich nur, wieder von dieser Welt zu verschwinden - doch seine neue Verbündeten wachsen ihm ans Herz ihre Schicksale verbinden sich…. Der Anfang des Buchs war für mich noch etwas verwirrend; denn wie oben schon erwähnt, werden wir einfach in diese unbekannte Welt geworfen und wissen überhaupt nicht, was los ist. Nach und nach kommt aber Licht ins Dunkel und die Geschichte entpuppt sich als ein rasantes und actiongeladenes Abenteuer mit vielen Kosmeer-Easter-Eggs und einer ergreifenden Charakterentwicklung! Nomad ist ein Charakter, der unter anderem Namen auch in den Sturmlicht-Chroniken vorkommt; durch das komplette Buch hinweg finden sich so viele Hinweise auf seinen Charakter, dass man als bekennender Leser der Sturmlicht-Chroniken unablässig am Rätseln ist, wer dieser Charakter sein könnte; das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Gleichzeitig wird hier aber auch auf Ereignisse angespielt, die in den Sturmlicht-Chroniken noch nicht stattgefunden haben, was ein ganz besonderer und spannender Move von Sanderson ist! Kann man das Buch lesen, wenn man die Sturmlicht-Chroniken noch nicht gelesen hat? Hier gehen die Meinungen auseinander; ich persönlich habe die ersten 3 bzw. im Deutschen die ersten 6 Bände gelesen und war dankbar um das Wissen, das mir ein paar Anker für das Weltenverständnis gegeben hat und wodurch ich auch empfänglich war für die ganzen Anspielungen und „Rätsel“, die Sanderson eingebaut hat. Meines Erachtens hilft es also schon, wenn man sich schon ein bisschen mit den Sturmlicht-Chroniken auskennt. Die letzten 100 Seiten haben das Buch in meiner Achtung noch mehr steigen lassen; denn hier steht die Charakterentwicklung Nomads im Vordergrund; die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, dessen Transformation und Entwicklung zu etwas Neuem; das hat mich auch richtig berührt und das Buch in meiner Gesamtbewertung noch weiter nach oben steigen lassen. „Das Herz der Sonne“ hat mir total Lust gemacht, wieder bzw. weiter ins Kosmeer einzusteigen, Bücher zu rereaden bzw. weitere Bücher zu lesen - was will man mehr 😄

Das vierte Buch aus Sandersons "secret project" erzählt eine Geschichte aus dem Kosmeer. Ein Nomade strandet auf einem Planeten, dessen tödliche Sonne alles Leben sofort verbrennt. Der Zunderkönig herrscht dort und will alle Bewohner unterdrücken. Nomad wird in den Konflikt hineingezogen will helfen. Mit unbändiger Fantasie macht Sanderson den Anhängern seines Kosmeer-Universums ein Geschenk und erzählt eine spannende, abwechslungsreiche Geschichte, die vor Einfällen nur so übersprudelt - unverkennbar auch der Bezug zu "Mad Max". Tolles Buch, Leseempfehlung.
𝐃𝐚𝐬 𝐇𝐞𝐫𝐳 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞 oder #secretproject 4 habe ich nun gelesen und fand es im Wesentlichen gut. Wir begleiten in dieser Geschichte Nomad, der mit seinem Sprengsel Auxilium auf einem kleinen Planeten landet und direkt mitten hinein in eine Hinrichtung gerät. Menschen werden hier anscheinend hingerichtet, in dem sie der tödlichen Sonne ausgesetzt werden. Von den Toten bleibt dann nur eins zurück: ein Sonnenherz, welches wie eine kleine Kraftzelle den Menschen Energie zur Verfügung stellt. Nomad muss sich schleunigst aus dieser Situation befreien und nach Wegen suchen, seine Investitur wieder aufzuladen, um in eine andere Welt springen zu können. Nomad ist also ein Weltenspringer und er ist ein Prota, den wir bereits aus den Sturmlichtchroniken kennen. Nur spielt alles einige Zeitalter später. Wir sind in einer Science Fiction- Ära angekommen. Dieses Buch beinhaltet eine schnelle actionreiche Geschichte mit einem sehr einfachen Fantasythema: nämlich Gut gegen Böse oder Rebellen gegen einen Tyrannen. Es ist spannend und mal wieder vom Weltenbau her sehr innovativ. Aber wir müssen damit leben, dass wir übernächste Buch lesen und dass Band 5 der Stormlight Archives noch bitter fehlt. Dramatische Dinge scheinen in der Zwischenzeit auf Roshar passiert zu sein, aber wir wissen nicht - was! Ich persönlich hätte das gern vorher gewusst, andere fanden diese Taktik des Autors besonders brilliant. Alles in allem gehe ich mit mehr Fragen aus dem Buch als ich hineibgegangen bin. Eine Empfehlung für alle Kosmeerfans.

Spannendes Worldbuilding, aber für Kosmeer-einsteiger sind einige Fragen offen.
Ich habe den Band vor dem Lesen als Einzelband verstanden, die vielen Anspielungen an die Vorgeschichte des Hauptcharakters Nomad machen aber neugierig mehr dazu zu lesen, wie er zu dem würde, was er ist. Wenn man sich mit dieser Verwirrung abgefunden hat entdeckt man ein fantastisches Worldbuilding indem die Menschen mit ihren Städten auf einer konstanten Flucht vor dem Sonnenaufgang sind. Gleichzeitig müssen sie sich gegen einen Tyrannen zur Wehr setzen, der sie in Energiequellen umwandeln möchte. Gut dass Nomad kommt um zu helfen, der prophezeite Mann im Sonnenlicht oder vielleicht doch einfach ein Krieger mit fortschrittlicherer Technologie? Als Kritikpunkt könnte man evtl anbringen, dass der Plot Tendenzen zum "White savior" hat, ein Fremder kommt, rettet die armen Einheimischen, die alles tun was er sagt, weil er in deren Umwelt besser weiß, was zu tun ist und dann weiterzieht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Bewohner von Biike mehr Ideen und Entscheidungen mit eingebracht hätten.
Genial, unglaublich, grandios!
"Die Person, zu der er geworden war, gefiel ihm zwar auch nicht, aber diejenige, die er einmal gewesen war, vermisste er keine Spur. Nicht wirklich. Er hatte gelebt, war gewachsen, gefallen und ... hatte sich verändert." "Das Herz der Sonne" von Brandon Sanderson ist das vierte Buch seiner Secret Projects, das er nur für seine Fans geschrieben hat und das sich mit einer Figur aus den Sturmlichtchroniken befasst. (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Siefener.) Rein von der Geschichte her, würde ich sagen, dass das Buch durchaus auch zu lesen ist, ohne dass man die Sturmlichtchroniken bereits kennt, jedoch hat man wahrscheinlich den größten Spaß und vor allem das Aha-Erlebnis, wenn man die Reihe - zumindest den größten Teil - gelesen hat. Doch erst einmal zum Buch: Wir haben hier einen Charakter namens Nomad, der von Welt zu Welt springen kann. Und so kommt es, dass er auf Canticum landet. Doch diese Welt des Kosmeers ist so ganz anders als alles, was Nomad bisher zu Gesicht bekommen hat. Die Sonne hat hier eine so immense Kraft, dass die komplette Oberfläche zu Lava und Schlacke verbrannt wird, sobald die Sonne aufgeht und den Boden berührt. Die Sonne verbrennt wirklich alles! Daher leben die Menschen hier auf fliegenden Städten, die ihre Bahnen ziehen und sich dabei immer auf der Nachtseite der Welt bewegen. Relativ schnell muss Nomad jedoch am eigenen Leib erfahren, wie kurz das Leben unter dem tyrannischen Zunderkönig sein kann. Doch Nomad kann den Planeten so schnell nicht wieder verlassen und ist so gezwungen, sich mit dem Planeten, den Einheimischen und dem Zunderkönig auseinanderzusetzen. Dabei stößt er jedoch auf mehr Probleme als gedacht ... Dieses Buch habe ich gefeiert und verschlungen! Sanderson hat hier wieder einmal seine Genialität und seine grenzenlose Fantasie unter Beweis gestellt. Was er hier wieder an Worldbuilding geleistet hat, ist wirklich grandios, unglaublich und unfassbar genial! Die meisten von euch wissen ja, dass Sanderson mein Lieblingsautor ist, von dem ich blind Bücher kaufe ohne vorher zu wissen worum es überhaupt geht. Denn wo Sanderson draufsteht, kann ich definitiv nichts falsch machen. Und auch bei "Das Herz der Sonne" wurde ich nicht enttäuscht. Auch hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht herumzurätseln wer Nomad wohl ist? Ist es ein Charakter, den ich kennen müsste? Tja, und die Auflösung entlockte mir ein leises Quitschen, war sie doch überraschend... Das Nachwort von Sanderson hat mich dann auch emotional noch einmal sehr berührt, vor allem die letzte Seite des Nachworts.

Wenn die Sonne alles verbrennt…
•Buchrezi• 🫠 Zum Inhalt: Nomad wacht in einer fremden Welt auf. Schnell wird klar, die Sonne auf diesem, ihm fremden Planeten, zerstört alles, was ihr in die Quere kommt. Die Menschen sind sonderbar, teilweise schwer verbrannt und somit befindet sich Nomad schneller in einem Kampf, als ihm lieb ist. Doch er hilft der richtigen Seite und kann somit auf einem der Schiffe fliehen, die diesen Planeten und ihre Bewohner*innen besiedeln. Denn die alles verbrennende Sonne zwingt die Menschen permanent auf der Flucht zu sein. Zwischen einem ihm unbekannten Volk, die hoffen der tödlichen Sonne entfliehen zu können, wird ihnen klar, dass Nomad eventuell die langersehnte Rettung sein könnte. Oder möchte er einfach nur sich selbst retten…? Mein Fazit: Der Einstieg in die Geschichte, wow! Nomad wird direkt in einen Kampf katapultiert, der an eine Gladiatorenarena erinnert. Und so geht es direkt weiter, die Gegner*innen wirken wie Zombies und werden angeführt vom Zunderkönig. Was ist hier passiert? Und wieso lebt überhaupt jemand auf einem Planeten, auf dem die Sonne alles gnadenlos verbrennt? Ich mochte die Geschichte sehr, ABER das Buch ist nicht als Queereinstieg geeignet. Und deswegen fällt mir eine Bewertung super schwer, die Geschichte ist super rasant erzählt, Nomad ist sympathisch, hat seine ganz eigene Story und er hat einen Begleiter… warum er diesen hat und woher dieser kommt… tja, dafür hätte auch ich vorher tiefer ins Sandersonuniversum einsteigen müssen, bislang bin ich erst beim zweiten Teil der Sturmlicht-Chroniken und stand somit oft auf dem Schlauch 🤷🏼♀️ und ich vermute, ich hab mich auch gespoilert… schade 😕. Ich hab gedacht, dass es sich endlich mal um ein Buch von Sanderson handelt, wo man kein Vorwissen braucht und nicht gleich in eine mehrteilige Reihe einsteigen muss. Falsch gedacht 🤷🏼♀️. Somit fällt mir eine abschließende Bewertung echt schwer, die Story ist rasant und super cool! Das Setting, die Bewohner*innen, Nomad und ja auch der Zunderkönig sind interessant und spannend zu verfolgen. Bei vielem fehlte mir Vorwissen… ich hätte mich vorab besser informieren sollen. Trotzdem vergebe ich volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️! Brandon Sanderson kann einfach Bücher schreiben!
Episch, spannendes Abenteuer. Es gibt einige Bezüge zu den Stumlichtchroniken, trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Kenntnisse dieser Saga lesen, da es die Vorgeschichte dessen ist und in sich abgeschlossen. Die Charaktere sind sehr gut geformt. Der Verlauf der Handlung ist fantastisch gewählt und ausgearbeitet. Sandersons Schreibstil ist sehr episch, mir fehlt aber ein wenig in der Art ein Hauch Humor. Alles in allem aber vollends empfehlenswert.
Das Herz der Sonne" hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Es ist das erste Buch seit Harry Potter, das ich in einem Zug durchgelesen habe. Die rasante, actionreiche Handlung und die unerwarteten Wendungen haben mich sogar in meinen Träumen begleitet. Ein absolutes Highlight und ein Muss für jeden, der sich nach einem Abenteuer sehnt, das die Grenzen der Realität überschreitet.
Ein rasantes Abenteuer, das mich träumen ließ! Nachdem ich lange kein Buch gefunden hatte, das mich so fesseln konnte wie einst die Harry Potter Reihe, bin ich auf "Das Herz der Sonne" gestoßen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen und Ereignisse, so reich an Action und Wendungen, dass es mich in seinen Bann zog. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und habe jede freie Minute genutzt, um weiterzulesen. So sehr, dass ich sogar davon geträumt habe! Auch wenn die Geschichte in meinen Träumen eine andere Wendung nahm, war ich beim Aufwachen umso gespannter, wie sie sich tatsächlich weiterentwickeln würde. Die Art und Weise, wie die Handlung gestrickt ist – schnell, überraschend und doch stimmig – macht "Das Herz der Sonne" zu einem Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Es hat mich wieder daran erinnert, wie magisch Lesen sein kann, und das ist ein Gefühl, das ich seit Harry Potter vermisst hatte. Für alle, die nach einem Buch suchen, das die Liebe zum Lesen neu entfacht, voller Abenteuer und unerwarteter Wendungen, kann ich "Das Herz der Sonne" wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur eine Geschichte, die man liest, sondern erlebt und sogar davon träumt. Ein absolutes Muss für alle, die Bücher lieben, die sie in andere Welten entführen.
Eine super spannende Sci-Fi Einzelgeschichte die den Leser packt und in eine fremde Welt entführt!
Inhalt: "Das Herz der Sonne" erzählt die epische Geschichte von Nomad, einem Mann, der sich im Kosmeer auf der Flucht befindet. Als er eines Tages festgekettet erwacht wird im bewusst ,dass sowohl er als auch andere Menschen kurz dabei sind von einer alles verbrennenden Sonne bis auf die Knochen verbrannt zu werden. In letzter Sekunde gelingt es ihm sich zu befreien und so beginnt seine Geschichte als Held des Planeten, da es die Menschen darin und das Geheimnis des Planeten zu retten gilt. Rezension: Zu Beginn musste ich mich an den Schreibstil von Brandon Sanderson gewöhnen, da er sehr detailliert alles beschreibt. Diese Ausführlichkeit verleiht der Welt jedoch eine beeindruckende Tiefe und Lebendigkeit, die im Laufe der Geschichte immer mehr zur Geltung kommt. Die Charaktere sind sehr facettenreich und ihre Gefühle und Motivationen wurden meisterhaft dargestellt. Man konnte sich gut in ihre Lage versetzen und ihre emotionalen Höhen und Tiefen nachvollziehen. Das Buch war durchweg spannend und es wurde nie langweilig. Insgesamt ist "Das Herz der Sonne" ein beeindruckendes Werk, das durch seine detaillierte Welt, die tiefgründigen Charaktere und die durchgehende Spannung überzeugt.
Großartiges Worldbuilding, spannende Story
Die ersten 30-40 Seiten hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Story reinzukommen. Es ist so viel passiert und es gab sehr viele Informationen zum Planeten bzw. dessen Besonderheiten. Das hat mich doch etwas verwirrt. Aber es wurde besser - nein, großartig. Das Worldbuilding ist wieder, Sanderson-typisch, einzigartig und erinnert ein bisschen an Mad Max. Und die Geschichte ist auch spannend. Nicht nur, weil man als Kosmeer-Fan viele Bezüge zu anderen Kosmeer-Romanen bekommt, sondern auch weil immer mehr das Gefühl aufkommt, dass man Nomad aus den Sturmlicht-Chroniken kennen könnte. Spätestens als ein altbekannter Charakter aus den Sturmlicht-Chroniken auftaucht, ist mein Herz aufgegangen und ich wurde richtig emotional. Generell würde ich schon empfehlen, dass man vorher die anderen Kosmeer-Bücher (insbesondere Sturmlicht-Chroniken) gelesen haben sollte, um das ganze Lesevergnügen auszuschöpfen - auch wenn es sich um einen abgeschlossenen Einzelband handelt. Außerdem gibt es doch viele "wissenschaftliche" Begriffe und Erklärungen. Wer das nicht so mag, sollte vielleicht generell auf andere Sanderson-Bücher zurückgreifen. Für mich als Sanderson- und Kosmeer-Fan und Sci-fi-Liebhaberin war es ein tolles Lesevergnügen 🥰
Eine weitere Reise geht zu Ende. Ein Mann der in ständiger Flucht lebt, gejagt von einer großen Macht. Aber auf dem Planeten, auf den er nun geflohen ist, macht es ihm nicht sonderlich leicht. Plötzlich steht er einem weiteren Hindernisse entgegen. Es ist faszinierend, wie Sanderson es immer wieder schafft Leser:innen in seine Welten so in den Bann zu ziehen. Super geschrieben, mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und interessanten Welt. Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht! ♥️
Trotz wenig Cosmere-Vorwissen gut zu lesen
Ich habe noch keins der Stormlight Archive-Bücher beendet (nur Mistborn und Tress bisher im Cosmere). Am Anfang des Buchs dachte ich, dass das ein Problem sein wird und ich wenig verstehe, aber viel hat sich zumindest so weit für mich aufgeklärt, dass ich viel Spaß an dem Buch hatte und jetzt deutlich mehr Lust auf die anderen Reihen im Cosmere habe und gleich mal endlich Way of Kings weiterlese. Nomad ist ein Hauptcharakter, der es mir am Anfang etwas schwer gemacht hat, ihn zu verstehen, aber ich mag es sehr, wie man ihn langsam immer mehr lieb gewinnt (zumindest, wenn man ihn vorher noch nicht kannte). Man fühlt wirklich, wie hoffnungslos die Situation auf dem Planeten scheint und hofft immer nur, dass es jetzt doch wieder irgendwie klappt, dass sie alle nicht sterben. Das wäre aber auch mit mein einziger Kritikpunkt: Nomad kommt dahin, als Outsider, ohne irgendein Wissen über diese Welt, und wird irgendwie zu einer Art Erlöser. Ich sehe zwar, wie das durch seine langen Erfahrungen mit ganz verschiedenen Planeten und dem Cosmere funktioniert, dass er schnell viel versteht, aber mir funktionierte das dann doch etwas zu smooth für ihn. Irgendwie hinterlässt das für mich noch ein etwas schlechtes Gefühl... Ansonsten, tolles Buch, eher fast-paced und weniger kompliziert und worldbuilding-heavy im Vergleich zu anderen Büchern von Brandon Sanderson.
This one didn't get me, but also maybe because I haven't read other series from Brandon Sanderson. I couldn't connect with the characters, also the names are so similar (audiobooks work differently). There are a lot of descriptions of flying vehicles and how the physics work which did't get me at all. I can imagine that other people find this interesting and essential for the world building, I on the other hand was bored and stopped paying attention. There are still some quotes (Sanderson is a wise man) I noted down. But all in all not my cup of tea.
5/5 9.75/10 Questo libro è veramente bello riguardo al tempo narrativo: Sanderson non si è preso il solito tempo per spiegare il worldbuilding del libro in questione. La cosa più bella è scoprire i segreti dietro al protagonista e necessito sapere di più dietro di lui. Spero tanto di avere altro riguardo a lui.



































