Das Imperium der Stille

Das Imperium der Stille

by Christopher Ruocchio·Book 1 of 3
Softcover
4.040
Space OperaFerne ZukunftHadrian MarloweAußerirdische

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Description

In einer weit entfernten Zukunft hat die Menschheit die Galaxie besiedelt und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Seit vielen Hundert Jahren befindet sich das Imperium im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin, die mit ihren gewaltigen Eisschiffen bereits Tausende Planeten zerstört haben - einem Krieg, in dem sich Hadrian Marlowe als Held hervorgetan hat. Umso schwerer wiegt sein Verrat, wegen dem er auf seine Hinrichtung wartet: Er hat ein ganzes Sonnensystem ausgelöscht. Nun, kurz vor seinem Tod, erinnert sich Hadrian an sein Leben. Dies ist seine Geschichte …

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Space Opera
Format
Softcover
Pages
992
Price
20.60 €

Author Description

Christopher Ruocchio konnte lesen, bevor er zu sprechen begann. Als er feststellte, dass er kein Astronaut werden würde, beschloss er, Romanautor zu werden, und begann zu schreiben. Er ist Absolvent der North Carolina State University und arbeitet als Assistant Editor bei Baen Books. Mit »Das Imperium der Stille« veröffentlichte er seinen ersten Roman. Christopher Ruocchio lebt in Raleigh, North Carolina.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
43%
N/A
N/A
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73%
N/A
75%
76%
83%
59%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
93%
100%
100%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

6
All
4

Sehr langatmig aber interessant und spannend

Es ist eine wirklich interessante und schöne Story, allerdings auch sehr ausführlich erzählt. Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht und ich werde den nächsten Teil lesen. 🖤

Sehr langatmig aber interessant und spannend
5

1 Jahr hat es jetzt so ziemlich gedauert, damit ich das Buch abschließen konnte, nicht, weil ich es schlecht fand, sondern weil in meinem Leben so viel passiert ist, wie Hadrian in diesem Buch. Während dieses Jahres ging meine Beziehung zu ende. Ich bin in die Selbstständigkeit gegangen. Ich habe mich mit meinen Brüdern zerstritten und wieder versöhnt. Und dieses Buch war ein sporadischer Begleiter, ich hatte einfach keinen Kopf zum Lesen. Und genauso wie ich das Buch jetzt abschließen konnte, kann ich auch so langsam mit der Vergangenheit abschließen. Es ist kein perfektes Buch, aber emotional hänge ich dadran und das macht es für mich so grandios.

5

Ein wirklich großartiger Auftakt, der Lust auf mehr davon macht.

"Wir stellen uns gerne vor, dass es möglich sei, aufzustehen und sich zu wehren. Ein Held zu sein. Aber das ist es nicht; zumindest ist es nicht leicht. Dies war nicht mein Augenblick. Ich war kein Held. Das bin ich heute nicht, und damals war ich es auch nicht. Ich war nur ein kleiner Dieb." "Das Imperium der Stille" ist das Debüt des Autors Christopher Ruocchio und der Auftakt zu seiner Sonnenfresser-Reihe. Übersetzt wurde es aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt. "Geschichten sind nicht der stets dahinfließenden Zeit unterworfen. Sie durchdringen die Ewigkeit." Darum geht's: Hadrian Marlowe ist ein junger Adliger auf Delos. Sein Vater, Lord Alistair Diomedes Friedrich Marlowe, ist der Archon der Präfektur Meidua und Herr von Devil's Rest. Lord Marlowe hält seinen Ältesten für zu weich und beschließt, dass sein jüngster Sohn, Crispin, sein Erbe antreten soll. Hadrian hingegen soll in die Kantorei, eine religiöse Organisation, geschickt werden. Doch dieser möchte seit jeher Scholastiker - eine Art Gelehrter - werden und fühlt sich von seinem Vater verraten und verkauft. Und so bleibt ihm nur die Flucht. Mit der Hilfe seiner Mutter gelangt er auf ein Raumschiff, dass ihn auf den Planeten Teikros bringen soll, doch so einiges läuft schief und für Hadrian beginnt eine richtige Tortur... Erzählt wird uns diese Geschichte von Hadrian selbst, der, nachdem er ein ganzes Sonnensystem zerstört hat, in einer Zelle eingesperrt auf seine Hinrichtung wartet und sein Leben nun für uns niederschreibt. Das Ganze liest sich sehr angenehm und authentisch. Nicht immer ist Hadrian mit seinem Verhalten in der Vergangenheit einverstanden, was mir beim Lesen ähnlich ging - manchmal merkt man ihm zu Beginn das verwöhnte Adelssöhnchen und den unüberlegten Jüngling an - aber im Laufe der Geschichte und seiner Erfahrungen gibt sich das auch. Im Nachhinein hat mich die Art und Weise des Erzählens sehr an Hobbs Weitseher-Reihe erinnert. Auch bei Hobb begleiten wir den Prota durch sein Leben, oft passiert seitenweise gar nicht viel oder überhaupt nichts, aber die Geschichte hat eine unglaubliche Sogwirkung. Genauso ging es mir mit Ruocchios Geschichte auch. Die Welt bzw. das Universum, das hier geschaffen wurde ist sehr komplex. Es spielt weit in der Zukunft, aber trotz des Fortschritts mutet vieles an das Altertum an. Interessant fand ich die Art und Weise wie Adlige ihre Kinder "zeugen". Diese haben zwar die Gene ihrer Eltern, werden aber im Labor optimiert. Kein Zeugungsakt, keine schmerzhafte Geburt ... eine saubere Angelegenheit. Der wissbegierige Leser findet im hinteren Teil des Buches viele Informationen zu den wichtigen Familien/Häusern, zu den Planeten der Galaxie und auch Erklärungen zu einigen Begriffen. So etwas liebe ich ja sehr! Ich bin dem Buch mit meiner Rezi sicher nicht ausreichend gerecht geworden, aber es gehört definitiv mit zu den Büchern, die ich jederzeit wieder lesen würde. "Wenn es denn so etwas wie die Vergangenheit und die Zukunft gibt, dann existieren auch sie lediglich als Gegenwart in ihrer eigenen Zeit. Die Vergangenheit gibt es nur in der Erinnerung, die Zukunft nur in der Erwartung der Menschen. Keine von beiden ist real. Vergangenheit und Zukunft, unser Leben und unsere Träume, sind Geschichten. Wir sind am Ende alle Geschichten."

3

Hätte halb so dick sein können und man hätte nichts verpasst ...

„Das Imperium der Stille“ von Christopher Ruocchio entführt den Leser in eine ferne Zukunft, in der die Menschheit ein riesiges Sternenreich errichtet hat. Im Mittelpunkt steht der Protagonist Hadrian Marlowe, der sich als Held im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin hervorgetan hat. Umso schlimmer ist der Verrat, für den er auf seine Hinrichtung wartet: die Auslöschung eines ganzen Sternensystems. Jetzt, wo die Hinrichtung bevorsteht, erinnert sich Hadrian an sein Leben zurück. Das Buch lehnt sich stark an frühere Epochen der Menschheitsgeschichte an und bietet eine komplexe Welt mit genetisch optimierten höheren Gesellschaftsschichten. Es ist eine epische Erzählung, die sowohl die Weite des Weltraums als auch die Tiefe der menschlichen Erfahrung erforscht und eher an ein klassisches High-Fantasy-Epos als an eine Space Opera erinnert. Der Einstieg in diese komplexe Welt ist alles andere als einfach. Gerade am Anfang versteht man nicht unbedingt viel, da hilft auch das Glossar nicht wirklich weiter. Die Handlung kommt nur schleppend voran, was auch am Erzählstil liegt, denn der Protagonist Hadrian erzählt ziemlich trocken, was er alles erlebt hat. Und ganz ehrlich, das Buch hätte auch um die Hälfte kürzer sein können und es hätte der Geschichte überhaupt nicht geschadet. Denn so viele Ausschweifungen waren einfach unnötig und haben das Ganze durch die Erzählweise nur noch zäher gemacht, als es ohnehin schon war. Ich musste mich mehrmals fragen, wozu das alles gut sein soll, nur um festzustellen, dass Ruocchio einfach gerne palavert. Es hat keinen anderen Sinn. Die Charakterentwicklung von Hadrian Marlowe ist nicht besonders außergewöhnlich und weist einige Ungereimtheiten auf. So stammt Hadrian eigentlich aus einer vornehmen Familie und hat von klein auf gelernt, wie man mit der Elite spricht und dann unterbricht er andere ständig und benimmt sich generell eher wie ein bockiges Kleinkind. Er soll so vieles sein und ist überhaupt nicht so, wie er beschrieben wird und das macht ihn zu einer wirklich miesen Figur, der es ziemlich an Authentizität mangelt. „Das Imperium der Stille“ mag ein ambitioniertes Werk sein, das den Leser in eine komplexe und detaillierte Welt entführt. Während die Weltkonstruktion und das Potential der Geschichte durchaus lobenswert sind, scheint es vor allem an der Umsetzung und Lesbarkeit zu hapern. Für diejenigen, die sich auf die komplexe Sprache und die detaillierten Beschreibungen einlassen können und die absolute Monotonie ohne Spannung ertragen können, bietet das Buch jedoch eine reiche und lohnende Erfahrung.

4.5

Grandioser Start in die Sonnenfresser Reihe

Viele Rezensionen schreiben, dass der erste Teil dieser Reihe zäh ist und erst der zweite und dritte richtig gut werden. Ich muss dem klar widersprechen, wobei die Argumente durchaus ihre Berechtigung haben. Das Pacing ist über das gesamte Buch ziemlich langsam und es gibt auch wenig Action, aber dennoch habe ich die Geschichte sehr genossen und konnte das Buch kaum weglegen. Die Stärken liegen eindeutig in der Charakterentwicklung, dem Wortbuilding und dem wunderbaren Schreibstil. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und kann dieses Werk nur empfehlen!

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