Die Splitter der Macht
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Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich bin endgültig verloren im Cosmere
Gerade noch rechtzeitig konnte Schallan den Zugang zur Festung Urithiru öffnen, wo Dalinar Kholin und seine Verbündeten mitsamt ihren Truppen vor dem neuen Ewigsturm in Sicherheit sind. Hier finden auch die ersten der neuen strahlenden Ritter zusammen, neben Schallan und Kaladin Renarin Kholin und Dalinar selbst, als frisch erwählter Bindeschmied. Eine Atempause wird ihnen allerdings nicht gewährt, denn der Sturm hat den Bann, unter dem die versklavten Parscher standen, hinweggefegt, so dass diese nach Jahrhunderten wieder klar denken können. Die Verschmolzenen, wiedererwachte alte Seelen aus dem Volk der ursprünglichen Bewohner Roschars, sowie die Sprengsel der Leere sammeln sie für den Krieg gegen die Menschen. Dalinar setzt alles daran, Verbündete unter den Monarchen Roschars zu finden, die ihre Eidtore für ihn öffnen. Dabei hat er aber einen langen Weg vor sich und muss mühevoll Vertrauen aufbauen, denn die anderen Völker Roschars erwarten von den Alethi im Allgemeinen und vom Schwarzdorn im Besonderen allenfalls Gewalt, Krieg und Eroberung. Schallan nutzt ihre Verbindung zu den Geisterblütern und ihre ständig wachsenden Fähigkeiten als Lichtweberin und als Spionin, um einige der Geheimnisse Urithirus aufzudecken und stößt dabei auf eine Reihe mysteriöser Morde und ein äußerst gefährliches Wesen. Dabei hat sie aber auch noch Zeit, ihre Beziehung zu Adolin Kholin zu vertiefen. Schließlich wird es Zeit zu einer Expedition nach Kholinar, der Hauptstadt Alethkars, zu der jegliche Verbindung abgebrochen ist und aus der König Elkohar seine Frau und seinen Sohn retten will. Hier warten Gegner, die Kaladin, Adolin, Schallan und ihre Verbündeten an ihre Grenzen und darüber hinaus führen. War das wieder spannend! Über 2000 Seiten und es war nie wirklich langweilig. Immer ging es voran, jedes Kapitel brachte etwas Neues und wie immer kam es auf den letzten paar Hundert Seiten zu einem epischen Showdown. Sanderson ist wirklich ein absolutes Ausnahmetalent im Worldbuilding und Storytelling. Wie immer fand ich auch die Charakterentwicklung ganz besonders eindrucksvoll. Insbesondere Schallans Persönlichkeit(en) stechen hier hervor - ziemlich verrückt, was hier passiert. Wieder fühle ich besonders mit Kaladin mit. Was dieser Mann alles ertragen muss! Und er steht jedes Mal wieder auf. Einer meiner besonderen Lieblinge ist ja Renarin, und hier erfahren wir auch endlich ein bisschen mehr darüber, warum er sich so seltsam verhält. Dann sind da noch Taravangian und das Diagramm. Was für ein krasser Scheiß! Das ist ein Charakter, den ich auf der einen Seite theoretisch absolut verstehen und andererseits in der Radikalität seiner Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Eine absolute Kontrastfigur zu Dalinar in seiner Auffassung, dass der Zweck die Mittel heiligt.
5 🌟 Der wichtigste Schritt, den ein Mann gehen kann,.... ist der nächste. Immer der nächste Schritt, Kaladin.
Ohne Umschweife: Dieses Buch hat mich fertiggemacht! Das ist kein Buch, das man einfach liest. Man fühlt es. Man atmet es. Und es wird dich emotional so mitnehmen, dass du dich am Ende fragen wirst, wie du die nächste Seite noch umblättern sollst. Es ist ein Meisterwerk an Charakterschöpfung! Sanderson nimmt uns mit auf eine herzzerreißende Tour durch die dunkelsten Ecken von Dalinars Vergangenheit. Die Rückblenden in Dalinars Vergangenheit sind keine süßen Kindheitserinnerungen, sondern eine brutale Lektion in "Wie man eine ganze Nation in Schutt und Asche legt, bevor man überhaupt zum Helden wird." Wir sehen, wie der junge Schwarzdorn die Kunst des Krieges perfektioniert, während er gleichzeitig die Kunst des emotionalen Scheiterns zelebriert. Er war so sehr mit dem Töten beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie er eine liebenswerte Frau wie Evi und einen großen Teil seiner eigenen Seele verlor. Und dann, diese unglaubliche Szene, in der Dalinar versucht, seine Schuld mit einer Schnapsflasche zu begraben, nur um von seinem kleinen, verängstigten Sohn getröstet zu werden. (Diese Szene hat mich zerlegt! 🥲) Ganz ehrlich, man möchte ihm die Flasche aus der Hand schlagen und sagen: "Komm schon, du hast Götter und Armeen bekämpft, jetzt kämpf mal gegen deine eigenen Dämonen!" Aber das ist genau das Geniale daran! Dalinar ist der Beweis, dass selbst die mächtigsten Krieger vor den eigenen Gefühlen kapitulieren. Dieses Buch ist aber nicht nur Dalinars Therapie-Sitzung in Überlänge, sondern auch der Moment, in dem alles eskaliert. Kaladin, Shallan, Adolin – alle kämpfen an ihrer eigenen Front und am Ende mündet alles in einem der epischsten Showdowns der Fantasy-Literatur! Man sitzt da, mit klopfendem Herzen und der festen Überzeugung, dass Sanderson jeden Moment einen der geliebten Charaktere opfern wird. 🫣😬 Es ist so verdammt gut, dass ihr nach der letzten Seite nur noch mit offenem Mund dasitzen werdet und euch fragt, was zum Geier gerade passiert ist. Absolute Leseempfehlung, aber haltet Taschentücher und vielleicht einen guten Schnaps bereit.

Die Splitter der Macht hat mich völlig fertiggemacht. Brandon Sanderson schafft es einfach immer wieder, noch eine Schippe draufzulegen! Besonders der Handlungsstrang in Kholinar war für mich ein absolutes Highlight, diese düstere Atmosphäre rund um den Kult der Sprengsel war so greifbar und unheimlich interessant. Überhaupt fasziniert mich die Hintergrundgeschichte der Ungemachten immer mehr, da steckt noch so viel Mysterium drin. Der riesige Gänsehaut-Moment dieses Buches war für mich aber Dalinar. Seine Vergangenheit zu verfolgen war einfach nur tragisch. Sanderson beschreibt sein Leiden so realistisch, dass man sich total mitgenommen fühlt. Man versteht endlich, welche Last er wirklich trägt. Dadurch wurde das Ende umso schöner und kraftvoller. "Du kannst meinen Schmerz nicht haben." ❤️🩹
Band 6 der Sturmlichtchroniken ist das bislang dickste Buch der Reihe und umfasst rund 1100 Seiten. Und ich bin froh, immer ein Notizbuch mit meinen Gedanken und Zusammenfassungen zur Hand zu haben - die Handlung und deren Hintergründe ist so komplex und umfangreich, dass ich ohne meine Aufzeichnungen die Google-Suchfunktion nach Namen und Begriffen sehr strapazieren würde. Trotz - oder gerade wegen - des Anspruchs der Geschichte folgt man der Handlung gespannt, ergeben sich doch immer wieder ungeahnte Plottwists und Entdeckungen. Ich liebe es jedesmal, wenn lose Enden plötzlich zusammenfinden. Wer sich auf diese Mammutreihe einlässt, wird mit wirklich großartigen Charakteren, Schauplätzen und monumentaler Handlung belohnt. Es lohnt sich, diese Reise auf sich zu nehmen.
Das dritte Buch der Sturmlicht-Chroniken "Oathbringer" wurde für die deutsche Übersetzung auch wieder in zwei Bücher aufgeteilt: Der Ruf der Klingen und Die Splitter der Macht. Die Handlung dieser 2.000 Seiten hier kurz und knackig zusammenzufassen versuche ich an dieser Stelle gar nicht erst. Was ich aber sagen kann ist, dass hier Dalinar mehr in den Vordergrund rückt. Vor allem Dalinars Vergangenheit, die zuvor immer mal angedeutet wurde, wird hier näher beleuchtet. Diese Kapitel waren aufschlussreich und interessant für das Verständnis seines Charakters. Ansonsten geht es lange Zeit sehr gemächlich zu und erst zum Ende geht sandersontypisch wieder richtig die Post ab 📬 Da muss man wissen, ob epische 300 Seiten am Ende bei 2000 Seiten insgesamt einem reichen. Ich hätte vor diesem Ende jedenfalls eine schlechtere Bewertung gegeben. Vor allem, weil wir uns lange in Schadesmar aufhalten und dieser Teil hat mit mir überhaupt nicht gevibet. Man muss aber auch sagen, dass die vielen geilen Charaktermomente, die es in dem Buch gibt, vor allem deshalb so gut funktionieren, weil man so viel Zeit in den Köpfen der Charaktere verbringt. Da sind mit Dalinar, Kaladin, Schallan, Adolin und Navani natürlich wieder alle bekannten Protas dabei. Eine sehr willkommene Ergänzung waren außerdem ein paar POVs von Brücke Vier. Ich merke aber auch so langsam, dass es wohl clever gewesen wäre ein paar Notizen mitzuschreiben. Gerade, wenn es um Sprengsel, Herolde, Götter, Ungemachte u. a. geht, wird es allmählich doch etwas unübersichtlich. Ein Glossar wäre dafür auch toll gewesen. ✏📑 Für mich ist es daher der schwächste Teil bisher aber, wie gesagt, mit einigen der besten Momente der Reihe.

Kann es nur empfehlen ✌🏻
„ Die Splitter der Macht“ ist kein Buch dass man einfach mal so überfliegen kann. Das Worldbuilding, die Handlung und die Hintergründe sind unglaublich komplex und vielschichtig. In diesem Teil erfahren wir mehr über eine zentrale Figur und zwar über Dalinar (General, schwarzer Prinz) und dessen Vergangenheit. Dalinars Vergangenheit ist geprägt von einer Reihe von Ereignissen, die sowohl sein Charakter als auch seine Entscheidungen maßgeblich beeinflusst haben. In Rückblicken erleben wir seine Jugend, seine ersten Schlachten und die Herausforderungen, denen er als Anführer gegenüber stand. Diese Erinnerungen offenbaren die inneren Konflikte, mit denen er zu kämpfen hat und die Bürde der Verantwortung die er seit jeher trägt. Sein Streben nach Ehre und Gerechtigkeit wird ständig auf die Probe gestellt und man beginnt die tiefere Bedeutung seines Handelnden zu erkennen. Die Schatten seiner Vergangenheit, die ihn bis in die Gegenwart begleitet haben zu verstehen…
Woah, also, es ist erneut absolut episch... Allerdings jetzt mittlerweile auch so komplex, dass ich mir teilweise doch auch ein bisschen schwer mit getan habe.
Dieser Band setzt nahtlos an den Vorgänger an, da die Bücher im deutschen ja gesplittet wurden. Allerdings ist bei mir doch ein bisschen Zeit zwischen den beiden Büchern vergangen, sodass ich mir definitiv einen recap gewünscht hätte. Ich hab mir zunächst absolut schwer getan, wieder in die Handlung, die Charaktere und die Komplexität der Welt zu finden. Doch dann so ab 150 Seiten wurde es wieder besser, mehr und mehr Details kamen zurück und ich konnte wieder besser mit der story connecten. Nichtsdestotrotz habe ich wirklich lange für dieses Buch gebraucht, gute zwei Wochen hab ich jetzt daran gelesen (zwischendurch auch mal leichtere Kost eingeschoben). Es ist also definitiv nichts, was man mal so eben wegliest. Der große Plottwist des Buchs wurde tatsächlich mehrfach durch foreshadowing angeteasert, aber als es dann so war, war ich doch echt geplättet. Die Welt Roschar ergibt nun so viel mehr Sinn! Ab diesem Plottwist wurde es auch wieder aaaabsolut episch - und etwas wirr... Die POVs haben sich dann wirklich halbseitig gewechselt. Und das war mir persönlich doch ein bisschen zu viel. Daher kann ich keine fünf Sterne vergeben, ich hab mir teils einfach doch schwer getan mit dem Buch. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzungen, umso mehr, da Band 5 ja nun endlich auf englisch erschienen ist, und noch dieses Jahr auch auf deutsch veröffentlicht wird. Fazit: Wer auf Fantasy steht, kommt an Sanderson einfach nicht vorbei.
Leben vor Tod
Wahnsinn. Dieser Teil war Avengers: Infinity War gemixt mit den guten Teilen von Game of Thrones - von vorne bis hinten absolut fesselnd und genauso viele Fragen beantwortend wie neu stellend. Der dritte Teil gönnt nicht eine Atempause in einem fulminanten Finale zwischen der drohenden Niederlage der Menschen, dem Aufstieg Dalinars, dem Erscheinen neuer Strahlenden und einer allumfassenden Schlacht vor den Toren einer strategisch bedeutenden Stadt. Der andauernde Sichtenwechsel hier ließ einen die vergehenden Situationen aus mehreren Blickwinkeln sehen und ermöglichte dadurch das Gefühl, sehr tief in dieser Schlacht teilzunehmen. Die Grundsteine für die nächsten Teile sind gefühlt verheißungsvoll wie nie zuvor und deuten auf ein episches, wenn auch tragisches Finale hin, für das ich mehr als bereit bin! 5/5, no notes.
Es steigert sich mit jedem Buch!
Ich habe das Gefühl, jedes Buch der Sturmlicht-Chroniken, dass ich lese, ist besser als das vorherige. Ja, auch weil nur jedes zweite Buch ein wirkliches "Ende" hat, aber nicht nur deswegen! Während Dalinar weiterhin verzweifelt versucht, eine Koalition aller Herrscher Roschars aufzubauen um die Bringer der Leere aufzuhalten müssen Kaladin, Adolin, Elhokar und Schallan sich nach Kholinar aufmachen, bevor die Hauptstadt Alethkars von Parscher-Truppen überrannt wird. Zeitgleich kehren immer mehr von Dalinars schrecklichen Erinnerungen zurück, die er sich eigentlich durch einen Pakt mit einem uralten Sprengsel hatte entfernen lassen. Und während sein Sohn mit seinen Gefährten gezwungenermaßen durch das unheimliche Schadesmar, das Land der Sprengsel, irrt, muss Dalinar sich nicht nur erneut seinen Taten stellen, sondern auch mit der Bedrohung Odiums fertig werden.. Wie gesagt, es wird irgendwie mit jedem Buch besser. Der tiefe Einblick, den wir in diesem Buch in Dalinars Vergangenheit erhalten haben hat mir sehr gut gefallen, endlich wurde die ganze Geschichte aufgeklärt! Natürlich fühlt man mit diesem Wissen noch mehr mit ihm mit. Kaladin ist nach wie vor einer meiner Lieblingscharaktere, wobei mir auch Adolin immer mehr ans Herz wächst. Selbst Schallan, deren Kapitel mir bis jetzt meist nicht so gut gefallen hatten, hatte in diesem Buch mit ihrer Existenzkrise eine sehr interessante Storyline. Mit den ganzen Plot Twists vom Ende, die ich ja mittlerweile schon von Sanderson gewohnt bin, freue ich mich wieder mal sehr auf den nächsten Teil!
Ich kann nicht aufhören weiter zu lesen!
Langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch sagen soll, ohne groß zu spoilern. Jedenfalls passiert in diesem Band WEITAUS mehr als noch in den letzten Büchern der Reihe - für Sandersons Verhältnisse wird hier ordentlich auf die Tube gedrückt! Besonders die Rückblenden aus Dalinars Leben und dem Verlust einer ihm wichtigen Person haben mich sehr berührt. Normalerweise hasse ich Rückblenden, da ich mir immer denke „ich will wissen wie es weiter geht!“, aber Sanderson schreibt so unfassbar spannend, dass es mich nie gestört hat. Ich kann es kaum abwarten mit dem nächsten Band anzufangen! Langsam fängt die Sturmlicht Chroniken an für mich persönlich die Nebelgeboren-Reihe abzulösen als Sandersons bestes Werk. LEBEN VOR TOD!
Komplex, mit viel politischem Tiefgang und einem wahnsinns Finale
Das Buch ist definitiv sehr komplex und für Leute die kein Fan von komplexen Politischen Intrigen und einem längerem detaillierten Aufbau sind könnte es zwischendurch etwas langatmig werden. Die letzten 300 Seiten machen das aber wieder gut da geht es so dermaßen ab dass man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann.
Spannung, Mysterien und Epos - vereinige sie
Die Spannung bleibt hoch, die Gefahren wachsen weiter an. Nach und nach kommt Licht ins Dunkel der Frage, was eigentlich abgeht - und lässt einen geschockt zurück. Es kommen Figuren hinzu, die man sofort ins Herz oder davon ausschließt, und bestehende werden vertieft, die ein einfaches Schwarz-und-Weiß-Sehen nicht möglich machen. Die Welt wird größer und gleichzeitig kleiner. Und am Horizont warten noch tausend Mysterien, die auf eine Beantwortung hoffen. Wieder einmal ist der Schreibstil nichtssagend neutral. Diesmal sind mir zum Glück keine Fehler aufgefallen. Die Kapitelgestaltung an sich ist wieder wunderschön und liebevoll, wobei gegen Ende schnelle Perspektivenwechsel sich häufen, sodass eines nicht bei einer Perspektive bleibt. Das ist aber mehr als zu verkraften, da dies im Zuge des Finales notwendig ist. Kapitel um Kapitel verweilen auf dem erzählerischen Höhepunkt, sodass die Seiten nur so dahin fliehen. Die letzten 400 Seiten habe ich binnen 5 Tagen gelesen, weil ich schlichtweg nicht aufhören konnte. Für mich ist diese Buchreihe ein absolutes Fantasy-Schmuckstück, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Die nächsten beiden Bücher (das englische vierte) sind bereits gekauft und lesebereit.
Spoilerfrei: Auch eine gute Reihe darf man kritisieren dürfen. Leider war dieser sechste Band, trotz einiger interessanter Wendung und ein paar gelüfteten Geheimnissen, eine vergleichsweise Enttäuschung, zu den vorherigen Bänden. Es weckt, im Urwald der Beschreibungen, den Anschein als würde sehr viel passieren, aber wenn ich genauer darüber nachdenke, dann passierte doch recht wenig. Es wurde zu sehr in die Länge gezogen. Das Lesen wurde zunehmend anstrengend. Das großartige Konzept der ersten Bände und der Fokus auf die tollen Figuren verlor sich durch viele Nebensächlichkeiten der Nebenfiguren. Während es in den ersten Bänden harmonisch und gar sympathisch eingeflossen ist, bekommt man fast ein Schleudertrauma der wechselnden Perspektiven. Klar, es darf und soll an Tempo zulegen, und das kann Brandon Sanderson, aber nicht in diesem Band.
 Qualität mittelmäßig, für mich ist die Reise nach Roschar hiermit beendet.
Spoilerfrei: Zwei über 1000 Seiten lange Bände hintereinander, die eine extrem langsame  Erzählgeschwindigkeit haben sind für mich gelinde gesagt eine Zumutung. Es sind einfach zu viele uninteressante Handlungsstränge und ganze Kapitel, in denen nichts passiert. Die ständigen Rückblicke sind zwar teilweise nicht uninteressant, um die Hintergründe der Person besser zu verstehen, aber sie häufen sich dann doch arg. Außerdem scheint die Weiterentwicklung vieler Charaktere in diesem und auch in dem letzten Band ein wenig zum Stillstand gekommen zu sein. Ich finde, man geht ja einen gewissen Deal ein mit dem Author, wenn man eine solche große Reihe anfängt. Man geht einfach von einem grundsätzlichen Qualitätsanspruch aus. Wenn dann plötzlich nach vier super Bänden zwei extrem langweilige Bände kommen, fragt man sich, warum man überhaupt so viel Zeit in die Serie verschwendet hat? Ich bin eigentlich ziemlich abgehärtet, was große Reihen angeht und kann durchaus auch mal 1000 Seiten verkraften, die sehr langsam sind . Aber hier sind es direkt zwei Bücher und das ist einfach zu viel. Achtung: ab hier gewisse Spoiler Allein das hätte mich vielleicht noch nicht dazu gebracht, die Serie zu beenden. Aber ich persönlich finde die Darstellung von Shadesmar furchtbr. Sorry, aber ich muss immer an IKEA Bällebad denken. Das Magie-System mit den Sprengseln und den verschiedenen Fähigkeiten, Sturmlicht zu verwenden, finde ich ansich cool. Allerdings hat mich von Anfang an dieser Überbau mit den Großsprengseln/Halbgöttern genervt. Ich finde diese Charaktere komisch, nicht durchschaubar und eigentlich eher störend für die Handlung. In diesem Band hat der Fokus auf Schadesmar und die Götter dermaßen zugenommen auf Kosten der menschlichen Charakter und ihre Weiterentwicklung, dass ich auch deswegen die Lust verloren habe. Dies ist jetzt die zweite Reihe von Sanderson, die mich im Verlauf irgendwann geärgert hat (die letzte war Skyward). Deswegen ist für mich, nach vielen Lesetagen, Sanderson erstmal abgehakt.
So viele WTFs habe ich selten in einem Buch erlebt
So viele WTFs habe ich selten in einem Buch erlebt. Es hat so viel Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt wie viel Weisheit und gute Ratschläge in den Charakteren steckt. Die Plotttwists waren so unvorhersehbar, Holy!!!!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
Posts
Ich bin endgültig verloren im Cosmere
Gerade noch rechtzeitig konnte Schallan den Zugang zur Festung Urithiru öffnen, wo Dalinar Kholin und seine Verbündeten mitsamt ihren Truppen vor dem neuen Ewigsturm in Sicherheit sind. Hier finden auch die ersten der neuen strahlenden Ritter zusammen, neben Schallan und Kaladin Renarin Kholin und Dalinar selbst, als frisch erwählter Bindeschmied. Eine Atempause wird ihnen allerdings nicht gewährt, denn der Sturm hat den Bann, unter dem die versklavten Parscher standen, hinweggefegt, so dass diese nach Jahrhunderten wieder klar denken können. Die Verschmolzenen, wiedererwachte alte Seelen aus dem Volk der ursprünglichen Bewohner Roschars, sowie die Sprengsel der Leere sammeln sie für den Krieg gegen die Menschen. Dalinar setzt alles daran, Verbündete unter den Monarchen Roschars zu finden, die ihre Eidtore für ihn öffnen. Dabei hat er aber einen langen Weg vor sich und muss mühevoll Vertrauen aufbauen, denn die anderen Völker Roschars erwarten von den Alethi im Allgemeinen und vom Schwarzdorn im Besonderen allenfalls Gewalt, Krieg und Eroberung. Schallan nutzt ihre Verbindung zu den Geisterblütern und ihre ständig wachsenden Fähigkeiten als Lichtweberin und als Spionin, um einige der Geheimnisse Urithirus aufzudecken und stößt dabei auf eine Reihe mysteriöser Morde und ein äußerst gefährliches Wesen. Dabei hat sie aber auch noch Zeit, ihre Beziehung zu Adolin Kholin zu vertiefen. Schließlich wird es Zeit zu einer Expedition nach Kholinar, der Hauptstadt Alethkars, zu der jegliche Verbindung abgebrochen ist und aus der König Elkohar seine Frau und seinen Sohn retten will. Hier warten Gegner, die Kaladin, Adolin, Schallan und ihre Verbündeten an ihre Grenzen und darüber hinaus führen. War das wieder spannend! Über 2000 Seiten und es war nie wirklich langweilig. Immer ging es voran, jedes Kapitel brachte etwas Neues und wie immer kam es auf den letzten paar Hundert Seiten zu einem epischen Showdown. Sanderson ist wirklich ein absolutes Ausnahmetalent im Worldbuilding und Storytelling. Wie immer fand ich auch die Charakterentwicklung ganz besonders eindrucksvoll. Insbesondere Schallans Persönlichkeit(en) stechen hier hervor - ziemlich verrückt, was hier passiert. Wieder fühle ich besonders mit Kaladin mit. Was dieser Mann alles ertragen muss! Und er steht jedes Mal wieder auf. Einer meiner besonderen Lieblinge ist ja Renarin, und hier erfahren wir auch endlich ein bisschen mehr darüber, warum er sich so seltsam verhält. Dann sind da noch Taravangian und das Diagramm. Was für ein krasser Scheiß! Das ist ein Charakter, den ich auf der einen Seite theoretisch absolut verstehen und andererseits in der Radikalität seiner Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Eine absolute Kontrastfigur zu Dalinar in seiner Auffassung, dass der Zweck die Mittel heiligt.
5 🌟 Der wichtigste Schritt, den ein Mann gehen kann,.... ist der nächste. Immer der nächste Schritt, Kaladin.
Ohne Umschweife: Dieses Buch hat mich fertiggemacht! Das ist kein Buch, das man einfach liest. Man fühlt es. Man atmet es. Und es wird dich emotional so mitnehmen, dass du dich am Ende fragen wirst, wie du die nächste Seite noch umblättern sollst. Es ist ein Meisterwerk an Charakterschöpfung! Sanderson nimmt uns mit auf eine herzzerreißende Tour durch die dunkelsten Ecken von Dalinars Vergangenheit. Die Rückblenden in Dalinars Vergangenheit sind keine süßen Kindheitserinnerungen, sondern eine brutale Lektion in "Wie man eine ganze Nation in Schutt und Asche legt, bevor man überhaupt zum Helden wird." Wir sehen, wie der junge Schwarzdorn die Kunst des Krieges perfektioniert, während er gleichzeitig die Kunst des emotionalen Scheiterns zelebriert. Er war so sehr mit dem Töten beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie er eine liebenswerte Frau wie Evi und einen großen Teil seiner eigenen Seele verlor. Und dann, diese unglaubliche Szene, in der Dalinar versucht, seine Schuld mit einer Schnapsflasche zu begraben, nur um von seinem kleinen, verängstigten Sohn getröstet zu werden. (Diese Szene hat mich zerlegt! 🥲) Ganz ehrlich, man möchte ihm die Flasche aus der Hand schlagen und sagen: "Komm schon, du hast Götter und Armeen bekämpft, jetzt kämpf mal gegen deine eigenen Dämonen!" Aber das ist genau das Geniale daran! Dalinar ist der Beweis, dass selbst die mächtigsten Krieger vor den eigenen Gefühlen kapitulieren. Dieses Buch ist aber nicht nur Dalinars Therapie-Sitzung in Überlänge, sondern auch der Moment, in dem alles eskaliert. Kaladin, Shallan, Adolin – alle kämpfen an ihrer eigenen Front und am Ende mündet alles in einem der epischsten Showdowns der Fantasy-Literatur! Man sitzt da, mit klopfendem Herzen und der festen Überzeugung, dass Sanderson jeden Moment einen der geliebten Charaktere opfern wird. 🫣😬 Es ist so verdammt gut, dass ihr nach der letzten Seite nur noch mit offenem Mund dasitzen werdet und euch fragt, was zum Geier gerade passiert ist. Absolute Leseempfehlung, aber haltet Taschentücher und vielleicht einen guten Schnaps bereit.

Die Splitter der Macht hat mich völlig fertiggemacht. Brandon Sanderson schafft es einfach immer wieder, noch eine Schippe draufzulegen! Besonders der Handlungsstrang in Kholinar war für mich ein absolutes Highlight, diese düstere Atmosphäre rund um den Kult der Sprengsel war so greifbar und unheimlich interessant. Überhaupt fasziniert mich die Hintergrundgeschichte der Ungemachten immer mehr, da steckt noch so viel Mysterium drin. Der riesige Gänsehaut-Moment dieses Buches war für mich aber Dalinar. Seine Vergangenheit zu verfolgen war einfach nur tragisch. Sanderson beschreibt sein Leiden so realistisch, dass man sich total mitgenommen fühlt. Man versteht endlich, welche Last er wirklich trägt. Dadurch wurde das Ende umso schöner und kraftvoller. "Du kannst meinen Schmerz nicht haben." ❤️🩹
Band 6 der Sturmlichtchroniken ist das bislang dickste Buch der Reihe und umfasst rund 1100 Seiten. Und ich bin froh, immer ein Notizbuch mit meinen Gedanken und Zusammenfassungen zur Hand zu haben - die Handlung und deren Hintergründe ist so komplex und umfangreich, dass ich ohne meine Aufzeichnungen die Google-Suchfunktion nach Namen und Begriffen sehr strapazieren würde. Trotz - oder gerade wegen - des Anspruchs der Geschichte folgt man der Handlung gespannt, ergeben sich doch immer wieder ungeahnte Plottwists und Entdeckungen. Ich liebe es jedesmal, wenn lose Enden plötzlich zusammenfinden. Wer sich auf diese Mammutreihe einlässt, wird mit wirklich großartigen Charakteren, Schauplätzen und monumentaler Handlung belohnt. Es lohnt sich, diese Reise auf sich zu nehmen.
Das dritte Buch der Sturmlicht-Chroniken "Oathbringer" wurde für die deutsche Übersetzung auch wieder in zwei Bücher aufgeteilt: Der Ruf der Klingen und Die Splitter der Macht. Die Handlung dieser 2.000 Seiten hier kurz und knackig zusammenzufassen versuche ich an dieser Stelle gar nicht erst. Was ich aber sagen kann ist, dass hier Dalinar mehr in den Vordergrund rückt. Vor allem Dalinars Vergangenheit, die zuvor immer mal angedeutet wurde, wird hier näher beleuchtet. Diese Kapitel waren aufschlussreich und interessant für das Verständnis seines Charakters. Ansonsten geht es lange Zeit sehr gemächlich zu und erst zum Ende geht sandersontypisch wieder richtig die Post ab 📬 Da muss man wissen, ob epische 300 Seiten am Ende bei 2000 Seiten insgesamt einem reichen. Ich hätte vor diesem Ende jedenfalls eine schlechtere Bewertung gegeben. Vor allem, weil wir uns lange in Schadesmar aufhalten und dieser Teil hat mit mir überhaupt nicht gevibet. Man muss aber auch sagen, dass die vielen geilen Charaktermomente, die es in dem Buch gibt, vor allem deshalb so gut funktionieren, weil man so viel Zeit in den Köpfen der Charaktere verbringt. Da sind mit Dalinar, Kaladin, Schallan, Adolin und Navani natürlich wieder alle bekannten Protas dabei. Eine sehr willkommene Ergänzung waren außerdem ein paar POVs von Brücke Vier. Ich merke aber auch so langsam, dass es wohl clever gewesen wäre ein paar Notizen mitzuschreiben. Gerade, wenn es um Sprengsel, Herolde, Götter, Ungemachte u. a. geht, wird es allmählich doch etwas unübersichtlich. Ein Glossar wäre dafür auch toll gewesen. ✏📑 Für mich ist es daher der schwächste Teil bisher aber, wie gesagt, mit einigen der besten Momente der Reihe.

Kann es nur empfehlen ✌🏻
„ Die Splitter der Macht“ ist kein Buch dass man einfach mal so überfliegen kann. Das Worldbuilding, die Handlung und die Hintergründe sind unglaublich komplex und vielschichtig. In diesem Teil erfahren wir mehr über eine zentrale Figur und zwar über Dalinar (General, schwarzer Prinz) und dessen Vergangenheit. Dalinars Vergangenheit ist geprägt von einer Reihe von Ereignissen, die sowohl sein Charakter als auch seine Entscheidungen maßgeblich beeinflusst haben. In Rückblicken erleben wir seine Jugend, seine ersten Schlachten und die Herausforderungen, denen er als Anführer gegenüber stand. Diese Erinnerungen offenbaren die inneren Konflikte, mit denen er zu kämpfen hat und die Bürde der Verantwortung die er seit jeher trägt. Sein Streben nach Ehre und Gerechtigkeit wird ständig auf die Probe gestellt und man beginnt die tiefere Bedeutung seines Handelnden zu erkennen. Die Schatten seiner Vergangenheit, die ihn bis in die Gegenwart begleitet haben zu verstehen…
Woah, also, es ist erneut absolut episch... Allerdings jetzt mittlerweile auch so komplex, dass ich mir teilweise doch auch ein bisschen schwer mit getan habe.
Dieser Band setzt nahtlos an den Vorgänger an, da die Bücher im deutschen ja gesplittet wurden. Allerdings ist bei mir doch ein bisschen Zeit zwischen den beiden Büchern vergangen, sodass ich mir definitiv einen recap gewünscht hätte. Ich hab mir zunächst absolut schwer getan, wieder in die Handlung, die Charaktere und die Komplexität der Welt zu finden. Doch dann so ab 150 Seiten wurde es wieder besser, mehr und mehr Details kamen zurück und ich konnte wieder besser mit der story connecten. Nichtsdestotrotz habe ich wirklich lange für dieses Buch gebraucht, gute zwei Wochen hab ich jetzt daran gelesen (zwischendurch auch mal leichtere Kost eingeschoben). Es ist also definitiv nichts, was man mal so eben wegliest. Der große Plottwist des Buchs wurde tatsächlich mehrfach durch foreshadowing angeteasert, aber als es dann so war, war ich doch echt geplättet. Die Welt Roschar ergibt nun so viel mehr Sinn! Ab diesem Plottwist wurde es auch wieder aaaabsolut episch - und etwas wirr... Die POVs haben sich dann wirklich halbseitig gewechselt. Und das war mir persönlich doch ein bisschen zu viel. Daher kann ich keine fünf Sterne vergeben, ich hab mir teils einfach doch schwer getan mit dem Buch. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzungen, umso mehr, da Band 5 ja nun endlich auf englisch erschienen ist, und noch dieses Jahr auch auf deutsch veröffentlicht wird. Fazit: Wer auf Fantasy steht, kommt an Sanderson einfach nicht vorbei.
Leben vor Tod
Wahnsinn. Dieser Teil war Avengers: Infinity War gemixt mit den guten Teilen von Game of Thrones - von vorne bis hinten absolut fesselnd und genauso viele Fragen beantwortend wie neu stellend. Der dritte Teil gönnt nicht eine Atempause in einem fulminanten Finale zwischen der drohenden Niederlage der Menschen, dem Aufstieg Dalinars, dem Erscheinen neuer Strahlenden und einer allumfassenden Schlacht vor den Toren einer strategisch bedeutenden Stadt. Der andauernde Sichtenwechsel hier ließ einen die vergehenden Situationen aus mehreren Blickwinkeln sehen und ermöglichte dadurch das Gefühl, sehr tief in dieser Schlacht teilzunehmen. Die Grundsteine für die nächsten Teile sind gefühlt verheißungsvoll wie nie zuvor und deuten auf ein episches, wenn auch tragisches Finale hin, für das ich mehr als bereit bin! 5/5, no notes.
Es steigert sich mit jedem Buch!
Ich habe das Gefühl, jedes Buch der Sturmlicht-Chroniken, dass ich lese, ist besser als das vorherige. Ja, auch weil nur jedes zweite Buch ein wirkliches "Ende" hat, aber nicht nur deswegen! Während Dalinar weiterhin verzweifelt versucht, eine Koalition aller Herrscher Roschars aufzubauen um die Bringer der Leere aufzuhalten müssen Kaladin, Adolin, Elhokar und Schallan sich nach Kholinar aufmachen, bevor die Hauptstadt Alethkars von Parscher-Truppen überrannt wird. Zeitgleich kehren immer mehr von Dalinars schrecklichen Erinnerungen zurück, die er sich eigentlich durch einen Pakt mit einem uralten Sprengsel hatte entfernen lassen. Und während sein Sohn mit seinen Gefährten gezwungenermaßen durch das unheimliche Schadesmar, das Land der Sprengsel, irrt, muss Dalinar sich nicht nur erneut seinen Taten stellen, sondern auch mit der Bedrohung Odiums fertig werden.. Wie gesagt, es wird irgendwie mit jedem Buch besser. Der tiefe Einblick, den wir in diesem Buch in Dalinars Vergangenheit erhalten haben hat mir sehr gut gefallen, endlich wurde die ganze Geschichte aufgeklärt! Natürlich fühlt man mit diesem Wissen noch mehr mit ihm mit. Kaladin ist nach wie vor einer meiner Lieblingscharaktere, wobei mir auch Adolin immer mehr ans Herz wächst. Selbst Schallan, deren Kapitel mir bis jetzt meist nicht so gut gefallen hatten, hatte in diesem Buch mit ihrer Existenzkrise eine sehr interessante Storyline. Mit den ganzen Plot Twists vom Ende, die ich ja mittlerweile schon von Sanderson gewohnt bin, freue ich mich wieder mal sehr auf den nächsten Teil!
Ich kann nicht aufhören weiter zu lesen!
Langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch sagen soll, ohne groß zu spoilern. Jedenfalls passiert in diesem Band WEITAUS mehr als noch in den letzten Büchern der Reihe - für Sandersons Verhältnisse wird hier ordentlich auf die Tube gedrückt! Besonders die Rückblenden aus Dalinars Leben und dem Verlust einer ihm wichtigen Person haben mich sehr berührt. Normalerweise hasse ich Rückblenden, da ich mir immer denke „ich will wissen wie es weiter geht!“, aber Sanderson schreibt so unfassbar spannend, dass es mich nie gestört hat. Ich kann es kaum abwarten mit dem nächsten Band anzufangen! Langsam fängt die Sturmlicht Chroniken an für mich persönlich die Nebelgeboren-Reihe abzulösen als Sandersons bestes Werk. LEBEN VOR TOD!
Komplex, mit viel politischem Tiefgang und einem wahnsinns Finale
Das Buch ist definitiv sehr komplex und für Leute die kein Fan von komplexen Politischen Intrigen und einem längerem detaillierten Aufbau sind könnte es zwischendurch etwas langatmig werden. Die letzten 300 Seiten machen das aber wieder gut da geht es so dermaßen ab dass man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann.
Spannung, Mysterien und Epos - vereinige sie
Die Spannung bleibt hoch, die Gefahren wachsen weiter an. Nach und nach kommt Licht ins Dunkel der Frage, was eigentlich abgeht - und lässt einen geschockt zurück. Es kommen Figuren hinzu, die man sofort ins Herz oder davon ausschließt, und bestehende werden vertieft, die ein einfaches Schwarz-und-Weiß-Sehen nicht möglich machen. Die Welt wird größer und gleichzeitig kleiner. Und am Horizont warten noch tausend Mysterien, die auf eine Beantwortung hoffen. Wieder einmal ist der Schreibstil nichtssagend neutral. Diesmal sind mir zum Glück keine Fehler aufgefallen. Die Kapitelgestaltung an sich ist wieder wunderschön und liebevoll, wobei gegen Ende schnelle Perspektivenwechsel sich häufen, sodass eines nicht bei einer Perspektive bleibt. Das ist aber mehr als zu verkraften, da dies im Zuge des Finales notwendig ist. Kapitel um Kapitel verweilen auf dem erzählerischen Höhepunkt, sodass die Seiten nur so dahin fliehen. Die letzten 400 Seiten habe ich binnen 5 Tagen gelesen, weil ich schlichtweg nicht aufhören konnte. Für mich ist diese Buchreihe ein absolutes Fantasy-Schmuckstück, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Die nächsten beiden Bücher (das englische vierte) sind bereits gekauft und lesebereit.
Spoilerfrei: Auch eine gute Reihe darf man kritisieren dürfen. Leider war dieser sechste Band, trotz einiger interessanter Wendung und ein paar gelüfteten Geheimnissen, eine vergleichsweise Enttäuschung, zu den vorherigen Bänden. Es weckt, im Urwald der Beschreibungen, den Anschein als würde sehr viel passieren, aber wenn ich genauer darüber nachdenke, dann passierte doch recht wenig. Es wurde zu sehr in die Länge gezogen. Das Lesen wurde zunehmend anstrengend. Das großartige Konzept der ersten Bände und der Fokus auf die tollen Figuren verlor sich durch viele Nebensächlichkeiten der Nebenfiguren. Während es in den ersten Bänden harmonisch und gar sympathisch eingeflossen ist, bekommt man fast ein Schleudertrauma der wechselnden Perspektiven. Klar, es darf und soll an Tempo zulegen, und das kann Brandon Sanderson, aber nicht in diesem Band.
 Qualität mittelmäßig, für mich ist die Reise nach Roschar hiermit beendet.
Spoilerfrei: Zwei über 1000 Seiten lange Bände hintereinander, die eine extrem langsame  Erzählgeschwindigkeit haben sind für mich gelinde gesagt eine Zumutung. Es sind einfach zu viele uninteressante Handlungsstränge und ganze Kapitel, in denen nichts passiert. Die ständigen Rückblicke sind zwar teilweise nicht uninteressant, um die Hintergründe der Person besser zu verstehen, aber sie häufen sich dann doch arg. Außerdem scheint die Weiterentwicklung vieler Charaktere in diesem und auch in dem letzten Band ein wenig zum Stillstand gekommen zu sein. Ich finde, man geht ja einen gewissen Deal ein mit dem Author, wenn man eine solche große Reihe anfängt. Man geht einfach von einem grundsätzlichen Qualitätsanspruch aus. Wenn dann plötzlich nach vier super Bänden zwei extrem langweilige Bände kommen, fragt man sich, warum man überhaupt so viel Zeit in die Serie verschwendet hat? Ich bin eigentlich ziemlich abgehärtet, was große Reihen angeht und kann durchaus auch mal 1000 Seiten verkraften, die sehr langsam sind . Aber hier sind es direkt zwei Bücher und das ist einfach zu viel. Achtung: ab hier gewisse Spoiler Allein das hätte mich vielleicht noch nicht dazu gebracht, die Serie zu beenden. Aber ich persönlich finde die Darstellung von Shadesmar furchtbr. Sorry, aber ich muss immer an IKEA Bällebad denken. Das Magie-System mit den Sprengseln und den verschiedenen Fähigkeiten, Sturmlicht zu verwenden, finde ich ansich cool. Allerdings hat mich von Anfang an dieser Überbau mit den Großsprengseln/Halbgöttern genervt. Ich finde diese Charaktere komisch, nicht durchschaubar und eigentlich eher störend für die Handlung. In diesem Band hat der Fokus auf Schadesmar und die Götter dermaßen zugenommen auf Kosten der menschlichen Charakter und ihre Weiterentwicklung, dass ich auch deswegen die Lust verloren habe. Dies ist jetzt die zweite Reihe von Sanderson, die mich im Verlauf irgendwann geärgert hat (die letzte war Skyward). Deswegen ist für mich, nach vielen Lesetagen, Sanderson erstmal abgehakt.
So viele WTFs habe ich selten in einem Buch erlebt
So viele WTFs habe ich selten in einem Buch erlebt. Es hat so viel Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt wie viel Weisheit und gute Ratschläge in den Charakteren steckt. Die Plotttwists waren so unvorhersehbar, Holy!!!!






























