MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen
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Description
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
Posts
Tacenda wurde gezeichnet. Dies ist Fluch und Segen zugleich: Tagsüber erblindet sie, erhält nachts allerdings ihr Augenlicht zurück. Zudem bietet ihr Gesang Schutz vor den bösen Kreaturen der Umgebung - bis er es eines Tages eben nicht mehr tut. Dabei verliert sie alles und schwört Rache. Sie verdächtigt den Lord, schließlich erzählt man sich, er stehe mit Dämonen im Bunde. Obwohl Davriel zwar nicht von dieser Welt zu sein scheint, sind für das Verbrechen an ihrem Dorf dennoch dunklere Mächte verantwortlich. Herausragend war für mich in diesem Buch das Zusammenspiel und Miteinander der Charaktere sowie der Sarkasmus und schwarze Humor. Es war unerwartet witzig und hat mich sehr gut unterhalten. Besonders zu erwähnen ist hier Davriel, der einfach ein Original ist. Er will eigentlich nur seine Ruhe und wenn möglich keine Scherereien haben. Eine gute Tasse Tee und seine ausgeprägten Nickerchen sind ihm heilig und wenn er dabei gestört wird, kann er leicht ungehalten werden. Im Prinzip ist er überheblich, egoistisch, stur und teilweise schon fast kindisch. Dementsprechend wahrscheinlich niemand, den man mögen würde. Ich fand ihn aber von der ersten Sekunde an toll. Die Geschichte wird sowohl aus seiner, als auch aus Tacendas Sicht erzählt. Neben ihm verblasst das junge Mädchen schon fast ein wenig, aber dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wie Fräulein Hochwasser, Knirschgnar und Brerig sind einfach genial und sehr liebenswert gezeichnet. Der Schreibstil ist locker, leicht und schnell zu lesen. Das Lesen macht einfach Spaß, weil ständig etwas passiert, es nie langweilig wird und herrlich kurzweilig ist. Es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen, ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ab und zu auch ein wenig gruselig. Ich mag die düstere, bedrohliche Welt und damit auch die dichte Atmosphäre, die Brandon Sanderson erschaffen hat. Wer Fantasy lesen möchte, in der Magie, Geister, Dämonen und Engel eine Rolle spielen, der sollte sich "Die Kinder des Namenlosen" nicht entgehen lassen! Es wird bestimmt nicht das letzte Buch des Autoren gewesen sein, das ich gelesen habe.
Mein erster Sanderson... Und ich wechsel wohl lieber zu seinen anderen, bekannten Romanen. Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist, zu sagen, dass man ohne Vorkenntnisse zu MTG dieses Buch nicht lesen könne, aber der:diejenige war einfach nur blöd. Im Buch kommen vollkommen fremde Charaktere vor, die nicht einmal mein Magic-Obernerd kennt. Die Geschichte hat nichts mit den Spielepraktiken zu tun. Auch ist die Handlung recht kurz und zu skurril und absurd, als dass sie einen entscheidenden Mehrwert für das Spiel hätte. Es gibt viele lustige Momente, vielleicht sogar ein paar zu viele, die Ernsthaftigkeit der Situation geht sehr oft flöten. Es ist ein bisschen wie Sherlock Holmes, nur mit Dämonen und Magie. Sanderson selbst hat gesagt, er habe die Novelle extra so verfasst, dass Nichtspieler die Welt und ihre Wesen verstehen können. Keine Erklärungen zu Spielzügen oder dem System, sondern zur Welt. Und das hat er erfolgreich getan. Es ist eine nette kurze Story, die in dem Multiversum von Magic spielt und vielleicht einige kleine Hinweise zu bestimmten Karten wie Artefakten oder Kreaturen liefert. Zwingend notwendig ist diese Lektüre aber nicht. Wobei auch die älteren Bücher wohl nicht ganz so prickelnd sein sollen. Ich bleib einfach beim Kartenspiel, das macht immer Laune
Tacenda ist tagsüber blind, doch dafür kann sie mit einem Lied die Ungeheuer vertreiben, die ihr Dorf terrorisieren. Aber ihre Gabe versagt plötzlich und sie verliert alles - und der Herr des Herrenhauses, Davriel Cane, scheint dafür verantwortlich. Als sie ihre Familie rächen will, muss sie feststellen, dass die Sache viel komplizierter ist, als es scheint. Obwohl Tacenda ein unfassbar traumatisches Erlebnis hatte, bleibt sie ziemlich gefasst, auch wenn sie verwirrt ist. Sie lebt zwar in dieser magischen Welt, aber auch für sie ist das meiste unbekannt, also begleitet sie mit ihrer Unwissenheit den Leser dadurch. Am besten gefiel mir wohl Davriel Cane, der faule und mächtige Fürst, der dieser Sache auf den Grund gehen will, um seinen Namen wieder reinzuwaschen. Er nimmt seine Pflichten nicht ernst, macht gerne Nickerchen und trickst Dämonen aus. Seine desinteressierte, beiläufige Art ist einfach zu amüsant, um ihn nicht zu mögen. Mit dem Kartenspiel "Magic: The Gathering" habe ich eigentlich nichts zu tun, ich hatte bis zu diesem Buch nicht einmal davon gehört, aber bei Brandon Sanderson kann ich nicht widerstehen, also war ich doch neugierig auf diese Geschichte. Ich habe dann doch fünf Minuten recherchiert, um mehr über dieses Multiversum zu erfahren und fühlte mich dann bereit. Das Buch hat weniger als dreihundert Seiten, also haben wir eine riesige Welt, aber nur eine kleine Bühne. Man merkt da schon häufiger, dass es viel tiefer geht und man nur an der Oberfläche kratzt. Viele Zusammenhänge sind nicht sofort offensichtlich, aber ich konnte den Beschreibungen trotzdem sehr gut folgen. Es ist eine Menge los, daher bleibt es eigentlich durchgehend spannend. Das Multiversum würde ich schon gerne weiter erkunden, auch wenn andere Bücher dann leider nicht mehr von Brandon Sanderson sind. Fazit Die Geschichte um Tacenda, Davriel, Dämonen und Engel war spannend und unterhaltsam. Darum hat mir "Die Kinder des Namenlosen" gut gefallen, auch wenn es eine ziemlich große Welt für ein ziemlich kleines Buch war.
An ein Buch von Brandon Sanderson habe ich höhere Erwartungen, aber trotzdem ein gute Buch
Die Sprache ist gewohnt gut, teilweise witzig und humorvoll, die Figuren, vielschichtig ausgearbeitet, überraschen im Lauf der Geschichte mit unerwarteten (oder zu Beginn nicht vermuteten) Charakterzügen. Es gibt auch den bei Sanderson üblichen Plottwist, allerdings nicht so überraschend und gefinkelt wie in den Büchern von ihm, die ich schon gelesen habe. Möglicherweise hat man mehr Freude an diesem Buch, wenn man das Kartenspiel kennt. Die Kenntnis des Spiels ist aber für das Verständnis keine Voraussetzung. Ein gutes, unterhaltsames, aber nicht herausragendes Buch.
Sanderson's books with a more mystery-focused plot just don't seem to be my favourites. While he managed to fascinate me with this world and I enjoyed the characters, the whole plot just never really came together for me. Maybe because there isn't enough of it, they only go question like two people and the rest of the book is just the main cast interacting. Which could be something I like but in this relatively short book it wasn't enough. I liked the discussion of fantasy clichés like good and evil or destiny/being the chosen one. It wasn't anything new for modern fantasy but it still appreciate it. The structure of the book provided a nice change in tone, from being only in Tacenda's head, with the frustration and sadness, to having Davriel and his demons around, who provided comic relief and a contrast with their detachment from Tacenda's way of life. It was fun to be around the cast and while they weren't Sanderson's deepest, they all had really interesting aspects and nuances to them. While I don't want that to influence my rating, but I can't promise since it absolutely influences my enjoyment: The translation I was reading was somewhat off. Some phrases were just translated literally without regards to if that sounds good or not, while some words and phrases were made to be old timey or fairy tale like which just seemed unnatural. Nothing actually bad about the book itself, the plot just wasn't exactly my cup of tea.
Der Autor Brandon Sanderson ist in der Fantasy kein neuer Name, ganz im Gegenteil, er hat sich schon mit vielen Büchern einen Namen gemacht bei Fantasy-Fans und als ich sah, dass wieder was Neues von ihm rausgekommen ist, musste ich es gleich lesen. Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind … SCHREIBSTIL Zunächst war ich wirklich überrascht von den wenigen Seitenzahlen, da der Autor eigentlich für was anderes bekannt ist, und fing an der Stelle schon etwas an zu Zweifeln. Nach einem schnellen Einstieg ist man auch sofort in der Geschichte und der Schreibstil war passend leicht und flüssig zu lesen. Im Gegensatz zu seinen anderen Romanen, fallen hier die Beschreibungen von Orten und Personen deutlich kleiner aus. Auch die Welt in der wir uns befinden wurden in wenigen Zügen gezeichnet und es kann sein, dass es daran liegt, dass das Buch auf einer sehr bekannten Kartenreihe basiert, weswegen er sich hier kurz hält. PURE UNTERHALTUNG Dafür punktete die Geschichte, wenn es um den Unterhaltungsfaktor geht: es ist spannend, amüsant und erreicht damit sein Ziel! Besonders Davriel habe ich ins Herz geschlossen, der Charakter hat einfach was an sich, dass man mehr von ihm lesen möchten und ich bin gespannt, wie es mit ihm weiter geht. Bei so wenigen Seiten werde ich nicht näher auf den Inhalt eingehen, als der Klappentext verrät. Jedoch kann ich sagen, dass auf jeden Fall noch Überraschungen auf euch warten. Sonst ist wichtig zu erwähnen, dass ist ein Fantasyroman, wo die Charaktere das wichtigste an der Geschichte sind. Sanderson hat eine handvoll unterhaltsame Personen eingebunden in die Geschehnisse, wobei natürlich nicht der gewohnte Tiefgang da ist, wie sonst bei ihm. Doch ich möchte mich hier gar nicht beschweren! Denn es ist schon eine Wohltat mal einen schnellen, spaßigen Fantasyroman zu lesen ohne episch lange Schlachten und Geschichtserzählungen. FAZIT Das Buch erreicht seinen Zweck: es unterhält. Ich denke, genau dafür ist es da und erst mit jedem weiteren Band wird es an Tiefe gewinnen. Es ist ein guter Einstieg in eine neue Reihe, die, wenn ich mich nicht ganz verkuckt habe, immer von einem anderen Autoren weiter geschrieben wird. Und ich bin gespannt, was der nächste Autor uns zu erzählen hat!
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Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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Tacenda wurde gezeichnet. Dies ist Fluch und Segen zugleich: Tagsüber erblindet sie, erhält nachts allerdings ihr Augenlicht zurück. Zudem bietet ihr Gesang Schutz vor den bösen Kreaturen der Umgebung - bis er es eines Tages eben nicht mehr tut. Dabei verliert sie alles und schwört Rache. Sie verdächtigt den Lord, schließlich erzählt man sich, er stehe mit Dämonen im Bunde. Obwohl Davriel zwar nicht von dieser Welt zu sein scheint, sind für das Verbrechen an ihrem Dorf dennoch dunklere Mächte verantwortlich. Herausragend war für mich in diesem Buch das Zusammenspiel und Miteinander der Charaktere sowie der Sarkasmus und schwarze Humor. Es war unerwartet witzig und hat mich sehr gut unterhalten. Besonders zu erwähnen ist hier Davriel, der einfach ein Original ist. Er will eigentlich nur seine Ruhe und wenn möglich keine Scherereien haben. Eine gute Tasse Tee und seine ausgeprägten Nickerchen sind ihm heilig und wenn er dabei gestört wird, kann er leicht ungehalten werden. Im Prinzip ist er überheblich, egoistisch, stur und teilweise schon fast kindisch. Dementsprechend wahrscheinlich niemand, den man mögen würde. Ich fand ihn aber von der ersten Sekunde an toll. Die Geschichte wird sowohl aus seiner, als auch aus Tacendas Sicht erzählt. Neben ihm verblasst das junge Mädchen schon fast ein wenig, aber dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wie Fräulein Hochwasser, Knirschgnar und Brerig sind einfach genial und sehr liebenswert gezeichnet. Der Schreibstil ist locker, leicht und schnell zu lesen. Das Lesen macht einfach Spaß, weil ständig etwas passiert, es nie langweilig wird und herrlich kurzweilig ist. Es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen, ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ab und zu auch ein wenig gruselig. Ich mag die düstere, bedrohliche Welt und damit auch die dichte Atmosphäre, die Brandon Sanderson erschaffen hat. Wer Fantasy lesen möchte, in der Magie, Geister, Dämonen und Engel eine Rolle spielen, der sollte sich "Die Kinder des Namenlosen" nicht entgehen lassen! Es wird bestimmt nicht das letzte Buch des Autoren gewesen sein, das ich gelesen habe.
Mein erster Sanderson... Und ich wechsel wohl lieber zu seinen anderen, bekannten Romanen. Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist, zu sagen, dass man ohne Vorkenntnisse zu MTG dieses Buch nicht lesen könne, aber der:diejenige war einfach nur blöd. Im Buch kommen vollkommen fremde Charaktere vor, die nicht einmal mein Magic-Obernerd kennt. Die Geschichte hat nichts mit den Spielepraktiken zu tun. Auch ist die Handlung recht kurz und zu skurril und absurd, als dass sie einen entscheidenden Mehrwert für das Spiel hätte. Es gibt viele lustige Momente, vielleicht sogar ein paar zu viele, die Ernsthaftigkeit der Situation geht sehr oft flöten. Es ist ein bisschen wie Sherlock Holmes, nur mit Dämonen und Magie. Sanderson selbst hat gesagt, er habe die Novelle extra so verfasst, dass Nichtspieler die Welt und ihre Wesen verstehen können. Keine Erklärungen zu Spielzügen oder dem System, sondern zur Welt. Und das hat er erfolgreich getan. Es ist eine nette kurze Story, die in dem Multiversum von Magic spielt und vielleicht einige kleine Hinweise zu bestimmten Karten wie Artefakten oder Kreaturen liefert. Zwingend notwendig ist diese Lektüre aber nicht. Wobei auch die älteren Bücher wohl nicht ganz so prickelnd sein sollen. Ich bleib einfach beim Kartenspiel, das macht immer Laune
Tacenda ist tagsüber blind, doch dafür kann sie mit einem Lied die Ungeheuer vertreiben, die ihr Dorf terrorisieren. Aber ihre Gabe versagt plötzlich und sie verliert alles - und der Herr des Herrenhauses, Davriel Cane, scheint dafür verantwortlich. Als sie ihre Familie rächen will, muss sie feststellen, dass die Sache viel komplizierter ist, als es scheint. Obwohl Tacenda ein unfassbar traumatisches Erlebnis hatte, bleibt sie ziemlich gefasst, auch wenn sie verwirrt ist. Sie lebt zwar in dieser magischen Welt, aber auch für sie ist das meiste unbekannt, also begleitet sie mit ihrer Unwissenheit den Leser dadurch. Am besten gefiel mir wohl Davriel Cane, der faule und mächtige Fürst, der dieser Sache auf den Grund gehen will, um seinen Namen wieder reinzuwaschen. Er nimmt seine Pflichten nicht ernst, macht gerne Nickerchen und trickst Dämonen aus. Seine desinteressierte, beiläufige Art ist einfach zu amüsant, um ihn nicht zu mögen. Mit dem Kartenspiel "Magic: The Gathering" habe ich eigentlich nichts zu tun, ich hatte bis zu diesem Buch nicht einmal davon gehört, aber bei Brandon Sanderson kann ich nicht widerstehen, also war ich doch neugierig auf diese Geschichte. Ich habe dann doch fünf Minuten recherchiert, um mehr über dieses Multiversum zu erfahren und fühlte mich dann bereit. Das Buch hat weniger als dreihundert Seiten, also haben wir eine riesige Welt, aber nur eine kleine Bühne. Man merkt da schon häufiger, dass es viel tiefer geht und man nur an der Oberfläche kratzt. Viele Zusammenhänge sind nicht sofort offensichtlich, aber ich konnte den Beschreibungen trotzdem sehr gut folgen. Es ist eine Menge los, daher bleibt es eigentlich durchgehend spannend. Das Multiversum würde ich schon gerne weiter erkunden, auch wenn andere Bücher dann leider nicht mehr von Brandon Sanderson sind. Fazit Die Geschichte um Tacenda, Davriel, Dämonen und Engel war spannend und unterhaltsam. Darum hat mir "Die Kinder des Namenlosen" gut gefallen, auch wenn es eine ziemlich große Welt für ein ziemlich kleines Buch war.
An ein Buch von Brandon Sanderson habe ich höhere Erwartungen, aber trotzdem ein gute Buch
Die Sprache ist gewohnt gut, teilweise witzig und humorvoll, die Figuren, vielschichtig ausgearbeitet, überraschen im Lauf der Geschichte mit unerwarteten (oder zu Beginn nicht vermuteten) Charakterzügen. Es gibt auch den bei Sanderson üblichen Plottwist, allerdings nicht so überraschend und gefinkelt wie in den Büchern von ihm, die ich schon gelesen habe. Möglicherweise hat man mehr Freude an diesem Buch, wenn man das Kartenspiel kennt. Die Kenntnis des Spiels ist aber für das Verständnis keine Voraussetzung. Ein gutes, unterhaltsames, aber nicht herausragendes Buch.
Sanderson's books with a more mystery-focused plot just don't seem to be my favourites. While he managed to fascinate me with this world and I enjoyed the characters, the whole plot just never really came together for me. Maybe because there isn't enough of it, they only go question like two people and the rest of the book is just the main cast interacting. Which could be something I like but in this relatively short book it wasn't enough. I liked the discussion of fantasy clichés like good and evil or destiny/being the chosen one. It wasn't anything new for modern fantasy but it still appreciate it. The structure of the book provided a nice change in tone, from being only in Tacenda's head, with the frustration and sadness, to having Davriel and his demons around, who provided comic relief and a contrast with their detachment from Tacenda's way of life. It was fun to be around the cast and while they weren't Sanderson's deepest, they all had really interesting aspects and nuances to them. While I don't want that to influence my rating, but I can't promise since it absolutely influences my enjoyment: The translation I was reading was somewhat off. Some phrases were just translated literally without regards to if that sounds good or not, while some words and phrases were made to be old timey or fairy tale like which just seemed unnatural. Nothing actually bad about the book itself, the plot just wasn't exactly my cup of tea.
Der Autor Brandon Sanderson ist in der Fantasy kein neuer Name, ganz im Gegenteil, er hat sich schon mit vielen Büchern einen Namen gemacht bei Fantasy-Fans und als ich sah, dass wieder was Neues von ihm rausgekommen ist, musste ich es gleich lesen. Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind … SCHREIBSTIL Zunächst war ich wirklich überrascht von den wenigen Seitenzahlen, da der Autor eigentlich für was anderes bekannt ist, und fing an der Stelle schon etwas an zu Zweifeln. Nach einem schnellen Einstieg ist man auch sofort in der Geschichte und der Schreibstil war passend leicht und flüssig zu lesen. Im Gegensatz zu seinen anderen Romanen, fallen hier die Beschreibungen von Orten und Personen deutlich kleiner aus. Auch die Welt in der wir uns befinden wurden in wenigen Zügen gezeichnet und es kann sein, dass es daran liegt, dass das Buch auf einer sehr bekannten Kartenreihe basiert, weswegen er sich hier kurz hält. PURE UNTERHALTUNG Dafür punktete die Geschichte, wenn es um den Unterhaltungsfaktor geht: es ist spannend, amüsant und erreicht damit sein Ziel! Besonders Davriel habe ich ins Herz geschlossen, der Charakter hat einfach was an sich, dass man mehr von ihm lesen möchten und ich bin gespannt, wie es mit ihm weiter geht. Bei so wenigen Seiten werde ich nicht näher auf den Inhalt eingehen, als der Klappentext verrät. Jedoch kann ich sagen, dass auf jeden Fall noch Überraschungen auf euch warten. Sonst ist wichtig zu erwähnen, dass ist ein Fantasyroman, wo die Charaktere das wichtigste an der Geschichte sind. Sanderson hat eine handvoll unterhaltsame Personen eingebunden in die Geschehnisse, wobei natürlich nicht der gewohnte Tiefgang da ist, wie sonst bei ihm. Doch ich möchte mich hier gar nicht beschweren! Denn es ist schon eine Wohltat mal einen schnellen, spaßigen Fantasyroman zu lesen ohne episch lange Schlachten und Geschichtserzählungen. FAZIT Das Buch erreicht seinen Zweck: es unterhält. Ich denke, genau dafür ist es da und erst mit jedem weiteren Band wird es an Tiefe gewinnen. Es ist ein guter Einstieg in eine neue Reihe, die, wenn ich mich nicht ganz verkuckt habe, immer von einem anderen Autoren weiter geschrieben wird. Und ich bin gespannt, was der nächste Autor uns zu erzählen hat!










