Das Reich der Grasländer 2
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Description
Dreißig Jahre herrschten König Simon und Königin Miriamel über ihre Königreiche in Frieden. Aber nun ist die totgeglaubte Nornenkönigin Utuk’ku wiedererwacht, und ein neuer Krieg wirft seine Schatten voraus. In dem riesigen Panorama der Völker von Osten Ard wird es vor allem auf zwei Einzelne ankommen: Prinz Morgan, den unzuverlässigen Thronfolger, und Unver, einen stolzen und grausamen Wilden, vom Volk der Graslandbewohner.
In den weiten Ebenen des Graslandes mit ihren Nomadenclans hat eine Legende Gestalt angenommen: Dem geheimnisvollen Unver ist gelungen, was seit unzähligen Jahren niemand mehr geschafft hat. Er hat die wilden Kämpfer geeint. Von ihrem alten Hass auf alle Stadtbewohner getrieben, werden sie zur tödlichen Bedrohung für die Länder und Völker des Hochkönigtums. Aber die sind viel zu sehr mit kleinlichen Streitereien und Intrigen beschäftigt, als dass sie die Gefahr erkennen.
»Tad Williams entfaltet ein riesiges bewegendes Panorama und knüpft die Erzählstränge gekonnt zu einem Ganzen.«
Publishers Weekly
Book Information
Author Description
Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.
Posts
Ich habe dieses Buch gemeinsam mit @phantastischezeit gelesen. Und wenn ihr epische High Fantasy liebt, können wir euch diese Reihe nur ans Herz legen.
"Niemand kann mich hören. Mein geliebter Gefährte ist nicht mehr, mein Volk ist für mich verloren. Meine Kinder und Kindeskinder sind für mich unerreichbar, und ich bin zwischen einer Welt und einer anderen gefangen, zwischen dem Leben und dem, was danach kommt. Warum wehklagen? Dies ist unser Los, der Weg des Volkes, zu spät zu erkennen, was wir von Geburt an in unseren Herzen hätten wissen sollen. Großmutter, es war falsch von mir, nicht auf dich zu hören. Die Stimmen lügen, bis die Lügen Wahrheit werden." Auch in "Das Reich der Grasländer" hat uns Tad Williams wieder einmal davon überzeugt, was für ein großartiger Erzähler von epischen Geschichten er ist. Wir sind nun im zweiten Buch (im Deutschen Buch 3 und 4) der Reihe "Der letzte König von Osten Ard" angelangt und wieder sehr begeistert von dieser atmosphärischen Geschichte, mit ihrem grandiosen Worldbuilding und den wirklich gut ausgearbeiteten Charakteren. Eins steht fest: Tad Williams versteht sein Handwerk. "Dein Blut ist ein einzelner, scharlachroter Faden, der sich durch das große Bild zieht, das wir weben. Die Toten lügen nicht, und ich sage dir eins - dein Geschlecht hat ein Schicksal, das nicht einmal ich vollständig sehen kann." König Simon und Königin Miriamel müssen nun mit ihren Vertrauten und ihren Liebsten an allen Fronten kämpfen. Die Gefahr kommt von vielen Seiten und das Reich droht an allen Enden zu zerfallen. Aus dem Norden droht großes Unheil von den Nornen, doch zu allem Überfluss brodelt es auch in Nabban und Thrithingen, ganz abgesehen davon, dass der König von Hernystir den Verstand verloren zu haben scheint und sich mit Mächten einlässt, die Osten Ard dem Untergang weihen ... "Aber solange ich mein Schwert und meinen Dolch habe, kann ich zumindest selbst bestimmen, wie ich sterbe." In diesem Buch bekommen wir viele verschiedene Schauplätze geliefert, was eine tolle Abwechslung und auch Spannung bietet. So können wir aus verschiedenen Sichten erleben, wie sich die Situation im Reich zuspitzt. Dieses zweite Buch ist gespickt mit Verrat und Intrigen, die nicht immer leicht zu durchschauen sind und manche Dinge wollen oder wollten wir vielleicht auch nicht wahrhaben. Was die Charaktere betrifft wiederholen wir uns wahrscheinlich, aber Williams hat hier wirklich sehr authentische und nahbare Figuren erschaffen. Figuren an deren Seite wir gerne reisten und Figuren, die wir nun von einer anderen Seite kennenlernen und sie mehr und mehr verstehen - ihr Inneres lernen zu sehen. Auch Cornelia Holfelder-von der Tann und Wolfram Ströle möchten wir lobend für die Übersetzung erwähnen. Denn auch sie haben großartige Arbeit geleistet.

Fieser Cliffhanger, der Lust auf mehr macht!
Das Königreich von Simon und Miriamel ist bedroht, aber nicht nur von außen. Sondern auch im Inneren brodelt es. Denn Hernystir hat sich mit den Nornen zusammengetan. Auch gibt es bei den Clans im Grasland Unmut. Durch die verschiedenen Erzählstränge lernt man die Charaktere immer besser kennen. Es ist interessant, wie sie teilweise zusammen gehören, sich kennen oder aufeinander treffen. Das hat Tad Williams genial verwoben. Diese Erzählweise nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. So könnte der Eindruck erweckt werden, dass die Charaktere sich kaum weiterentwickeln, aber das tun sie eben über die ganze Zeit hinweg. Viele Intrigen sind gewoben worden und nehmen ihre Opfer langsam in die Falle. So nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Auch durch unerwartete Ereignisse erzeugt der Autor weiter Spannung. Immer tiefer zieht es einen in die Geschichte hinein. Dabei offenbart Tad Williams immer mehr Details zu den Nornen und den Sithi, aber auch zu den Bräuchen der jeweiligen menschlichen Herzogtümer. Dies verstärkt das Verständnis für das ein oder andere Volk und zeigt, wie komplex diese Fantasywelt ist. Der letzte Cliffhanger war schon fies, dieser ist es noch viel mehr. Denn gefühlt liegt alles in Scherben und alles hängt in der Luft. Doch etwas muss man sich noch auf die Fortsetzung gedulden. Andreas Fröhlich schafft es wieder, die passende Atmosphäre mit seiner Stimme zu schaffen und gestaltet somit das Zuhören sehr angenehm. Da ich nicht viel spoilern möchte, habe ich diesmal beide Hörbücher hier verpackt. Es war richtig packend und gerade in der Zeit im Krankenhaus konnte ich sie gut hintereinander weg hören. Oft habe ich die Luft angehalten und war einfach nur fasziniert von den Ereignissen. Das Ende hat mich geschockt und ich warte nun auf den nächsten Band. Es gibt 5 von 5 Wölfe!
In einer Zwei-Nacht-und-Nebel-Aktion habe ich die Fortsetzung der Trilogie durchgelesen. Ok, ich habe die vier Bücher quergelesen und wenig geschlafen, aber irgendwie hatte es mich gepackt, Osten Ard endlich abschließen zu können. Spoiler: Klappte natürlich nicht, der vierte Band ist noch nicht erschienen. Aber gut, zumindest einen großen Teil der Reise habe ich hinter mich gebracht. Vom Drachenbeinthron war ich sehr begeistert (gibt von mir auch einen Beitrag dazu), wohingegen mich der erste Teil der Fortsetzung fast schon verzweifelt zurückließ. Die Handlung lahm, fast profan, die Charaktere platt und stereotyp, wo war „mein“ Osten Ard geblieben? Ich kann insofern Entwarnung geben, dass Tad Williams wieder zu seinen Wurzeln zurückfindet und der zweite sowie dritte Teil (nicht auf dem Bild, da nur als ebook gelesen) doch deutlich mehr dem Drachenbeinthron ähnelt: weniger oberflächliches Kleinklein, mehr Worldbuilding, deutlich mehr Komplexität. Und dennoch habe ich quergelesen. Die Gründe sind sehr subjektiv, denn tatsächlich macht Tad Williams gar nicht so viel anders als beim Drachenbeinthron. Wenn ich ganz ehrlich bin, war für mich der Drachenbeinthron innerlich abgeschlossen. Ich merkte, dass ich die Gebrechen der nun alternden Protagonisten gar nicht miterleben wollte. Ja, und leider lag der Fokus auf Charakteren, die mich entweder schon im „Original“ nicht besonders reizten oder beim nun neuen Auftauchen eher langweilten. Selbst die Sithi verloren etwas an ihrem Zauber. Und ein großes Problem war für mich die Fülle an Nebenhandlungen, Charakteren und Ausschweifungen. Ich wusste zwar grob, wohin mich der Autor leiten wollte, doch es war mir einfach zu viel des Guten. Am Ende habe ich mich auf zwei Handlungsstränge konzentriert. Ich persönlich hätte nach dem Drachenbeinthron aufhören sollen, doch wer hartgesotten ist und/oder das Leben mancher Charaktere weiterverfolgen möchte, dem kann ich den zweiten und dritten Band der Fortsetzung sehr empfehlen. Den ersten Band (Hexenholzkrone) kann man sich schenken.
Auch Teil 2 dieses zweiten Bandes über den letzten König von Osten Ard hatte zu Beginn seine Längen. Womöglich war ich da in jüngeren Jahren toleranter oder schnell zu begeistern als heute, wo ich weniger epische Fantasy lese. Zum Glück finden aber gegen Ende einige der zahllosen Handlungsstränge zusammen, die Handlungen an den verschiedenen Schauplätzen nehmen deutlich an Fahrt auf und der Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger. So war es dann doch wieder eine große Freude, sich von Tad Williams nach Osten Ard führen zu lassen. Mir gefielen die Handlungsstränge, in denen sich die jeweiligen Hauptpersonen durch die fremden Land kämpfen müssen wesentlich besser als die Kapitel, bei denen es um Politik und das Ringen um Macht ging. Vor allem Königin Miriamel in Nabban war teilweise etwas zäh. Ärgerlich ist nun, dass Band 3 noch nicht übersetzt wurde, obwohl er schon seit einigen Jahren vorliegt. Im Netz kann man leider keine Infos finden, wie der Klett Cotta Verlag weiter vorgehen wird. Ich hoffe, es wird nicht so ein endloses Warten wie bei Rothfuss oder Martin.
Darum geht es: Dreißig Jahre herrschten König Simon und Königin Miriamel über ihre Königreiche in Frieden. Aber nun ist die totgeglaubte Nornenkönigin Utuk’ku wiedererwacht, und ein neuer Krieg wirft seine Schatten voraus. In dem riesigen Panorama der Völker von Osten Ard wird es vor allem auf zwei Einzelne ankommen: Prinz Morgan, den unzuverlässigen Thronfolger, und Unver, einen stolzen und grausamen Wilden, vom Volk der Graslandbewohner. In den weiten Ebenen des Graslandes mit ihren Nomadenclans hat eine Legende Gestalt angenommen: Dem geheimnisvollen Unver ist gelungen, was seit unzähligen Jahren niemand mehr geschafft hat. Er hat die wilden Kämpfer geeint. Von ihrem alten Hass auf alle Stadtbewohner getrieben, werden sie zur tödlichen Bedrohung für die Länder und Völker des Hochkönigtums. Aber die sind viel zu sehr mit kleinlichen Streitereien und Intrigen beschäftigt, als dass sie die Gefahr erkennen. Ich glaube das erste Buch der Reihe habe ich in der 9. Klasse gelesen – und das ist schon eine Weile her… Dennoch liebe ich diese Reihe noch immer und habe sie schon mehrfach rereaded. Und natürlich bin sehr glücklich damit, dass es jetzt wieder weitergeht… allerdings hoffe ich sehr, dass es dann bald auch sein Ende nimmt. Oft ist es ja so, dass wenn eine Buchreihe verlängert wird, es sich unnötig zieht…. Aber jetzt bin ich noch sehr zufrieden! Tad Williams versteht es meisterlich die Welt von Osten Ard mit seinen vielen Bewohnern wieder aufleben zu lassen! Wir begegnen die alten, lieb gewonnene Charaktere und sind wieder schnell in der fantastischen Geschichte gefangen. Und nicht nur sprachlich wird der Leser von der Geschichte gefesselt, auch von der Geschichte selbst. In jeden Teil des Landes Osten Ard sind Konflikte und mehrere Kriege werfen ihre Schatten voraus. Und wie sollte es anders sein, es endet mit einen bösen Cliffhänger… Ein absolutes Fantasyabenteuer: 4 von 5 Sterne
Auch Teil 2 dieses zweiten Bandes über den letzten König von Osten Ard hatte zu Beginn seine Längen. Womöglich war ich da in jüngeren Jahren toleranter oder schnell zu begeistern als heute, wo ich weniger epische Fantasy lese. Zum Glück finden aber gegen Ende einige der zahllosen Handlungsstränge zusammen, die Handlungen an den verschiedenen Schauplätzen nehmen deutlich an Fahrt auf und der Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger. So war es dann doch wieder eine große Freude, sich von Tad Williams nach Osten Ard führen zu lassen. Mir gefielen die Handlungsstränge, in denen sich die jeweiligen Hauptpersonen durch die fremden Land kämpfen müssen wesentlich besser als die Kapitel, bei denen es um Politik und das Ringen um Macht ging. Vor allem Königin Miriamel in Nabban war teilweise etwas zäh. Ärgerlich ist nun, dass Band 3 noch nicht übersetzt wurde, obwohl er schon seit einigen Jahren vorliegt. Im Netz kann man leider keine Infos finden, wie der Klett Cotta Verlag weiter vorgehen wird. Ich hoffe, es wird nicht so ein endloses Warten wie bei Rothfuss oder Martin.
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Dreißig Jahre herrschten König Simon und Königin Miriamel über ihre Königreiche in Frieden. Aber nun ist die totgeglaubte Nornenkönigin Utuk’ku wiedererwacht, und ein neuer Krieg wirft seine Schatten voraus. In dem riesigen Panorama der Völker von Osten Ard wird es vor allem auf zwei Einzelne ankommen: Prinz Morgan, den unzuverlässigen Thronfolger, und Unver, einen stolzen und grausamen Wilden, vom Volk der Graslandbewohner.
In den weiten Ebenen des Graslandes mit ihren Nomadenclans hat eine Legende Gestalt angenommen: Dem geheimnisvollen Unver ist gelungen, was seit unzähligen Jahren niemand mehr geschafft hat. Er hat die wilden Kämpfer geeint. Von ihrem alten Hass auf alle Stadtbewohner getrieben, werden sie zur tödlichen Bedrohung für die Länder und Völker des Hochkönigtums. Aber die sind viel zu sehr mit kleinlichen Streitereien und Intrigen beschäftigt, als dass sie die Gefahr erkennen.
»Tad Williams entfaltet ein riesiges bewegendes Panorama und knüpft die Erzählstränge gekonnt zu einem Ganzen.«
Publishers Weekly
Book Information
Author Description
Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.
Posts
Ich habe dieses Buch gemeinsam mit @phantastischezeit gelesen. Und wenn ihr epische High Fantasy liebt, können wir euch diese Reihe nur ans Herz legen.
"Niemand kann mich hören. Mein geliebter Gefährte ist nicht mehr, mein Volk ist für mich verloren. Meine Kinder und Kindeskinder sind für mich unerreichbar, und ich bin zwischen einer Welt und einer anderen gefangen, zwischen dem Leben und dem, was danach kommt. Warum wehklagen? Dies ist unser Los, der Weg des Volkes, zu spät zu erkennen, was wir von Geburt an in unseren Herzen hätten wissen sollen. Großmutter, es war falsch von mir, nicht auf dich zu hören. Die Stimmen lügen, bis die Lügen Wahrheit werden." Auch in "Das Reich der Grasländer" hat uns Tad Williams wieder einmal davon überzeugt, was für ein großartiger Erzähler von epischen Geschichten er ist. Wir sind nun im zweiten Buch (im Deutschen Buch 3 und 4) der Reihe "Der letzte König von Osten Ard" angelangt und wieder sehr begeistert von dieser atmosphärischen Geschichte, mit ihrem grandiosen Worldbuilding und den wirklich gut ausgearbeiteten Charakteren. Eins steht fest: Tad Williams versteht sein Handwerk. "Dein Blut ist ein einzelner, scharlachroter Faden, der sich durch das große Bild zieht, das wir weben. Die Toten lügen nicht, und ich sage dir eins - dein Geschlecht hat ein Schicksal, das nicht einmal ich vollständig sehen kann." König Simon und Königin Miriamel müssen nun mit ihren Vertrauten und ihren Liebsten an allen Fronten kämpfen. Die Gefahr kommt von vielen Seiten und das Reich droht an allen Enden zu zerfallen. Aus dem Norden droht großes Unheil von den Nornen, doch zu allem Überfluss brodelt es auch in Nabban und Thrithingen, ganz abgesehen davon, dass der König von Hernystir den Verstand verloren zu haben scheint und sich mit Mächten einlässt, die Osten Ard dem Untergang weihen ... "Aber solange ich mein Schwert und meinen Dolch habe, kann ich zumindest selbst bestimmen, wie ich sterbe." In diesem Buch bekommen wir viele verschiedene Schauplätze geliefert, was eine tolle Abwechslung und auch Spannung bietet. So können wir aus verschiedenen Sichten erleben, wie sich die Situation im Reich zuspitzt. Dieses zweite Buch ist gespickt mit Verrat und Intrigen, die nicht immer leicht zu durchschauen sind und manche Dinge wollen oder wollten wir vielleicht auch nicht wahrhaben. Was die Charaktere betrifft wiederholen wir uns wahrscheinlich, aber Williams hat hier wirklich sehr authentische und nahbare Figuren erschaffen. Figuren an deren Seite wir gerne reisten und Figuren, die wir nun von einer anderen Seite kennenlernen und sie mehr und mehr verstehen - ihr Inneres lernen zu sehen. Auch Cornelia Holfelder-von der Tann und Wolfram Ströle möchten wir lobend für die Übersetzung erwähnen. Denn auch sie haben großartige Arbeit geleistet.

Fieser Cliffhanger, der Lust auf mehr macht!
Das Königreich von Simon und Miriamel ist bedroht, aber nicht nur von außen. Sondern auch im Inneren brodelt es. Denn Hernystir hat sich mit den Nornen zusammengetan. Auch gibt es bei den Clans im Grasland Unmut. Durch die verschiedenen Erzählstränge lernt man die Charaktere immer besser kennen. Es ist interessant, wie sie teilweise zusammen gehören, sich kennen oder aufeinander treffen. Das hat Tad Williams genial verwoben. Diese Erzählweise nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. So könnte der Eindruck erweckt werden, dass die Charaktere sich kaum weiterentwickeln, aber das tun sie eben über die ganze Zeit hinweg. Viele Intrigen sind gewoben worden und nehmen ihre Opfer langsam in die Falle. So nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Auch durch unerwartete Ereignisse erzeugt der Autor weiter Spannung. Immer tiefer zieht es einen in die Geschichte hinein. Dabei offenbart Tad Williams immer mehr Details zu den Nornen und den Sithi, aber auch zu den Bräuchen der jeweiligen menschlichen Herzogtümer. Dies verstärkt das Verständnis für das ein oder andere Volk und zeigt, wie komplex diese Fantasywelt ist. Der letzte Cliffhanger war schon fies, dieser ist es noch viel mehr. Denn gefühlt liegt alles in Scherben und alles hängt in der Luft. Doch etwas muss man sich noch auf die Fortsetzung gedulden. Andreas Fröhlich schafft es wieder, die passende Atmosphäre mit seiner Stimme zu schaffen und gestaltet somit das Zuhören sehr angenehm. Da ich nicht viel spoilern möchte, habe ich diesmal beide Hörbücher hier verpackt. Es war richtig packend und gerade in der Zeit im Krankenhaus konnte ich sie gut hintereinander weg hören. Oft habe ich die Luft angehalten und war einfach nur fasziniert von den Ereignissen. Das Ende hat mich geschockt und ich warte nun auf den nächsten Band. Es gibt 5 von 5 Wölfe!
In einer Zwei-Nacht-und-Nebel-Aktion habe ich die Fortsetzung der Trilogie durchgelesen. Ok, ich habe die vier Bücher quergelesen und wenig geschlafen, aber irgendwie hatte es mich gepackt, Osten Ard endlich abschließen zu können. Spoiler: Klappte natürlich nicht, der vierte Band ist noch nicht erschienen. Aber gut, zumindest einen großen Teil der Reise habe ich hinter mich gebracht. Vom Drachenbeinthron war ich sehr begeistert (gibt von mir auch einen Beitrag dazu), wohingegen mich der erste Teil der Fortsetzung fast schon verzweifelt zurückließ. Die Handlung lahm, fast profan, die Charaktere platt und stereotyp, wo war „mein“ Osten Ard geblieben? Ich kann insofern Entwarnung geben, dass Tad Williams wieder zu seinen Wurzeln zurückfindet und der zweite sowie dritte Teil (nicht auf dem Bild, da nur als ebook gelesen) doch deutlich mehr dem Drachenbeinthron ähnelt: weniger oberflächliches Kleinklein, mehr Worldbuilding, deutlich mehr Komplexität. Und dennoch habe ich quergelesen. Die Gründe sind sehr subjektiv, denn tatsächlich macht Tad Williams gar nicht so viel anders als beim Drachenbeinthron. Wenn ich ganz ehrlich bin, war für mich der Drachenbeinthron innerlich abgeschlossen. Ich merkte, dass ich die Gebrechen der nun alternden Protagonisten gar nicht miterleben wollte. Ja, und leider lag der Fokus auf Charakteren, die mich entweder schon im „Original“ nicht besonders reizten oder beim nun neuen Auftauchen eher langweilten. Selbst die Sithi verloren etwas an ihrem Zauber. Und ein großes Problem war für mich die Fülle an Nebenhandlungen, Charakteren und Ausschweifungen. Ich wusste zwar grob, wohin mich der Autor leiten wollte, doch es war mir einfach zu viel des Guten. Am Ende habe ich mich auf zwei Handlungsstränge konzentriert. Ich persönlich hätte nach dem Drachenbeinthron aufhören sollen, doch wer hartgesotten ist und/oder das Leben mancher Charaktere weiterverfolgen möchte, dem kann ich den zweiten und dritten Band der Fortsetzung sehr empfehlen. Den ersten Band (Hexenholzkrone) kann man sich schenken.
Auch Teil 2 dieses zweiten Bandes über den letzten König von Osten Ard hatte zu Beginn seine Längen. Womöglich war ich da in jüngeren Jahren toleranter oder schnell zu begeistern als heute, wo ich weniger epische Fantasy lese. Zum Glück finden aber gegen Ende einige der zahllosen Handlungsstränge zusammen, die Handlungen an den verschiedenen Schauplätzen nehmen deutlich an Fahrt auf und der Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger. So war es dann doch wieder eine große Freude, sich von Tad Williams nach Osten Ard führen zu lassen. Mir gefielen die Handlungsstränge, in denen sich die jeweiligen Hauptpersonen durch die fremden Land kämpfen müssen wesentlich besser als die Kapitel, bei denen es um Politik und das Ringen um Macht ging. Vor allem Königin Miriamel in Nabban war teilweise etwas zäh. Ärgerlich ist nun, dass Band 3 noch nicht übersetzt wurde, obwohl er schon seit einigen Jahren vorliegt. Im Netz kann man leider keine Infos finden, wie der Klett Cotta Verlag weiter vorgehen wird. Ich hoffe, es wird nicht so ein endloses Warten wie bei Rothfuss oder Martin.
Darum geht es: Dreißig Jahre herrschten König Simon und Königin Miriamel über ihre Königreiche in Frieden. Aber nun ist die totgeglaubte Nornenkönigin Utuk’ku wiedererwacht, und ein neuer Krieg wirft seine Schatten voraus. In dem riesigen Panorama der Völker von Osten Ard wird es vor allem auf zwei Einzelne ankommen: Prinz Morgan, den unzuverlässigen Thronfolger, und Unver, einen stolzen und grausamen Wilden, vom Volk der Graslandbewohner. In den weiten Ebenen des Graslandes mit ihren Nomadenclans hat eine Legende Gestalt angenommen: Dem geheimnisvollen Unver ist gelungen, was seit unzähligen Jahren niemand mehr geschafft hat. Er hat die wilden Kämpfer geeint. Von ihrem alten Hass auf alle Stadtbewohner getrieben, werden sie zur tödlichen Bedrohung für die Länder und Völker des Hochkönigtums. Aber die sind viel zu sehr mit kleinlichen Streitereien und Intrigen beschäftigt, als dass sie die Gefahr erkennen. Ich glaube das erste Buch der Reihe habe ich in der 9. Klasse gelesen – und das ist schon eine Weile her… Dennoch liebe ich diese Reihe noch immer und habe sie schon mehrfach rereaded. Und natürlich bin sehr glücklich damit, dass es jetzt wieder weitergeht… allerdings hoffe ich sehr, dass es dann bald auch sein Ende nimmt. Oft ist es ja so, dass wenn eine Buchreihe verlängert wird, es sich unnötig zieht…. Aber jetzt bin ich noch sehr zufrieden! Tad Williams versteht es meisterlich die Welt von Osten Ard mit seinen vielen Bewohnern wieder aufleben zu lassen! Wir begegnen die alten, lieb gewonnene Charaktere und sind wieder schnell in der fantastischen Geschichte gefangen. Und nicht nur sprachlich wird der Leser von der Geschichte gefesselt, auch von der Geschichte selbst. In jeden Teil des Landes Osten Ard sind Konflikte und mehrere Kriege werfen ihre Schatten voraus. Und wie sollte es anders sein, es endet mit einen bösen Cliffhänger… Ein absolutes Fantasyabenteuer: 4 von 5 Sterne
Auch Teil 2 dieses zweiten Bandes über den letzten König von Osten Ard hatte zu Beginn seine Längen. Womöglich war ich da in jüngeren Jahren toleranter oder schnell zu begeistern als heute, wo ich weniger epische Fantasy lese. Zum Glück finden aber gegen Ende einige der zahllosen Handlungsstränge zusammen, die Handlungen an den verschiedenen Schauplätzen nehmen deutlich an Fahrt auf und der Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger. So war es dann doch wieder eine große Freude, sich von Tad Williams nach Osten Ard führen zu lassen. Mir gefielen die Handlungsstränge, in denen sich die jeweiligen Hauptpersonen durch die fremden Land kämpfen müssen wesentlich besser als die Kapitel, bei denen es um Politik und das Ringen um Macht ging. Vor allem Königin Miriamel in Nabban war teilweise etwas zäh. Ärgerlich ist nun, dass Band 3 noch nicht übersetzt wurde, obwohl er schon seit einigen Jahren vorliegt. Im Netz kann man leider keine Infos finden, wie der Klett Cotta Verlag weiter vorgehen wird. Ich hoffe, es wird nicht so ein endloses Warten wie bei Rothfuss oder Martin.










