Winde und Wahrheit
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Description
Der neue Originalband »Wind and Truth« erscheint im Deutschen in zwei Teilen, »Winde und Wahrheit« und »Der Kampf der Meister«.
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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Der Wind flüstert eine Prophezeiung
Nach mehreren Jahren Wartezeit ist es endlich wieder soweit: Der mutige Leser darf eine weitere Reise ins stürmische Roschar unternehmen und sich an der Seite unerschrockener Helden, strahlender Ritter und Eide schwörender Götter in ein episches Abenteuer stürzen. Allein um den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen, bräuchte man vermutlich ein ganzes Kapitel, also fange ich davon gar nicht erst an. Wichtig ist nur, dass die Sturmlichtchroniken mal wieder auf ganzer Linie überzeugen konnten. Nachdem es vier Jahre her ist, seitdem der letze Teil erschienen ist, herrschte in meinem Kopf zugegebenermaßen einige Verwirrung, dennoch hat die Lektüre Spaß gemacht. Roschar und darüber hinaus das ganze Kosmeer sind eine so unglaubliche, kaum vorstellbare Welt, dass man wohl kaum nicht verwirrt sein kann. Dennoch schafft der Autor es, den Leser trotz aller Verwirrung nicht endlos zu frustrieren, sonder ihn stattdessen zu unterhalten, zu fordern und mitzureißen – auf mehr als 1200 Seiten voller Abenteuer, Strategie, bunter Charaktere, erstaunlicher Ideen und vorstellungssprengendem Worldbuilding. Auch wenn man als Leser kaum in der Lage ist, das große Ganze in dieser Geschichte zu sehen, hat man doch zu keiner Zeit das Gefühl, dass der Autor nicht genau weiß, was er tut. Mit anderen Worten: Sanderson hat den Titel „Moderner Tolkien“ wohl durchaus verdient und entführt uns hoffentlich schon bald wieder auf eine epische Heldenreise in den Welten in seinem Kopf. Zum Glück müssen wir nicht lange auf den vorerst letzten Teil warten und können schon bald wieder mit den Windläufern den Himmel erobern. Einen Kritikpunkt muss ich jetzt aber trotzdem bringen, aber nicht am Buch selbst sondern am Verlag: Man hat vergessen, die sogar im Inhaltsverzeichnis angegebenen Illustrationen auf die Vorsatzblätter zu drucken, genau wie auch das Wendecover fehlt… ein bisschen peinlich.

Seele an Seele (und sehr viel Seife): Roschars Wellness-Programm mit Adolin 🫦🔥🧼
1232 Seiten und es ist trotzdem nur die Hälfte?! 😄🙈 Brandon kann ja nichts dafür, dass wir Deutschen für alles doppelt so viele Wörter brauchen (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, oder?). Aber ich fackel jetzt nicht lange, die Rezension muss raus (ohne Sterne, weil: ich will das GANZE Ding!), und ich stürze mich direkt in den nächsten Teil. Ich MUSS wissen, wie es mit meinem Berserker-Adolin weitergeht. Sanderson hat es wieder getan! 🫡 Er hat mich so tief in die Details von Roschar gezogen, dass ich beim Auftauchen fast vergessen habe wie man in der echten Welt atmet. Ich liebe diese Komplexität, dieses Sandi-Detail-Level, aber mein Gott... die Wehmut kickt jetzt schon so hart! Der Gedanke, diese Welt bald verlassen zu müssen, fühlt sich an wie ein drohender Beziehungs-Breakup nach 10 Jahren. Ich will hier nicht weg! 😭 Und Leuteeee, wir müssen reden! DIE Duschszene. 🫦 Ich dachte kurz, ich hätte im Regal versehentlich ins Spicy-Romance-Fach gegriffen! Dass Brando Sando uns so einen Moment schenkt, hätte ich in tausend Stürmen nicht erwartet. 😍🤣 Warum ist das noch kein TikTok-Trend? #onlyoneshower Es war nicht einfach nur heiß, es war eben wirklich „Seele an Seele“ (und, naja, auch ein bisschen Haut an Haut, was mein Fangirl-Herz sehr gefreut hat). Sanderson ist offiziell in seiner „Hot-Book-Summer“-Ära angekommen und ich bin ABSOLUT hier dafür, kekekeke! Aber jetzt zu Adolin, mein Herz, mein Held, meine Wallungen. 🤭 Mein Gott, dieser Mann weckt Gefühle in mir! Ich habe richtige mütterliche Schutzinstinkte und gleichzeitig absolute Fangirl-Anfälle. Wie er da als Nicht-Strahlender zum ultimativen Bindeglied wird, macht mich so unglaublich stolz. 🥹 Und mal ehrlich, Adolin im Berserker-Modus? Einfach nur HOT. Hehe. 😎 Wie er ohne Magie zur absoluten Naturgewalt wird, hat mir richtiges Herzklopfen verpasst. Shallan hat recht, er ist das prächtigste Mannsbild von ganz Roschar! Ich schwöre es euch, wenn Brandon diesem Engel im letzten Teil auch nur ein Haar krümmt, werde ich persönlich zum Bringer der Leere! 👊🔥 Und oh mein Gott, Lift! Ich war so hin- und hergerissen zwischen „Aww“ und „OMG“. Wie sie mit dem kleinen Gavinor spricht und ihn mit genau den richtigen Worten tröstet... da hab ich gemerkt unsere kleine Nervensäge wird langsam erwachsen. 🥹 Aber kaum hat sie bewiesen wie viel Tiefgang sie hat, schielt sie schon wieder auf die Knackärsche der Soldaten. 😂 Ich kann sie so gut verstehen, würde mir diesen Augenschmaus auch nicht entgehen lassen! Lift bleibt einfach der ultimative Vibe-Check. Ein gigantisches Meisterwerk. Ich liebe diese Charaktere, als wären sie meine eigene Familie. Ich bin bereit für das Finale, aber ich habe jetzt schon Angst vor der Stille danach.

Einfach nur grandios!
"Manchmal zeugt es nicht von Schwäche, sondern von Stärke, wenn man sich erhebt und fortgeht." Mit "Winde der Wahrheit" gehen wir nun in großen Schritten auf das Ende der ersten Ära von Brandon Sandersons Sturmlichtchroniken zu. Im Deutschen handelt es sich hierbei um Band 11, die zweite Hälfte des letzten Buches erscheint dann unter dem Namen "Der Kampf der Meister" im September diesen Jahres. Diese beiden letzten Bücher befassen sich nun mit den letzten zehn Tagen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Siefener. "Weil die Wahrheit die Lüge ist, die zur Wirklichkeit geworden ist." Bei so langen Reihen ist es immer schwer nicht zu spoilern, daher versuche ich relativ vage zu bleiben: Im Kern geht es in dieser Reihe um die Herrschaft über das mittlerweile sehr kriegsgebeutelte Roschar. Die Bringer der Leere gegen die Menschen - jede Seite kämpft im Namen ihres Gottes. Jede Seite wähnt sich im Recht. Doch die letzte Entscheidung soll nun in zehn Tagen fallen, wenn die beiden von ihren Göttern ernannten Kämpfer, das entscheidende Duell ausfechten werden. Dalinar Kholin wurde vom Sturmvater erwählt und er weiß, dass er Hilfe benötigen wird, wenn er Odium und seinen Kämpfer besiegen will. Alles hängt nun von ihm und den Anhängern Ehrs ab ... "Aber Menschen zerbrechen nun einmal, und manchmal trifft es noch eher die Starken als die Schwachen, weil ihnen viel mehr aufgeladen wird." Ich bin wieder vollkommen hin und weg von diesem Band und habe richtig gemerkt, wie sehr ich diese Welt, diese Geschichte und all ihre Bewohner vermisst habe. Sanderson erzählt in gewohnt bildgewaltiger Art und nimmt mich vollkommen gefangen. Gerade auch die etwas ruhigeren und zwischenmenschlichen Passagen haben mir wieder sehr gut gefallen, lassen sie doch ebenso wie die Rückblenden rund um Seth vergessen, dass wir inmitten eines großen Krieges stecken. In diesem Buch laufen nun viele Stränge zusammen und Sanderson gibt vieles preis, dass er uns bisher verschwiegen hat. So fand ich unter anderem den Part rund um Seth sehr interessant und aufschlussreich. Ist Seth uns doch bisher nur als höriger Attentäter bekannt, bekommen wir durch die Rückblenden ein Gespür für die Seele, den Menschen, der hinter der Fassade steckt. Und auch über die Geschichte um die Herolde erfahren wir durch Dalinars Augen einiges mehr. Sandersons Charaktere in dieser Reihe sind ohnehin mit die besten und komplexesten, die ich kenne. Jede Person ist einzigartig. Jede Person hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Ihre individuellen Probleme. Das ist etwas, das ich an dieser Reihe ganz besonders schätze. Und natürlich Sandersons Worldbuilding! Für mich ist und bleibt dies eine meiner liebsten Reihen.

Zehn Tage bis zum Kampf der Meister. Zehn Tage bleiben Dalinar, Kaladin, Schallan und den anderen, um die Welt vor Odiums Herrschaft zu retten. Doch was wird es kosten? Während Dalinar mit Navani im geistigen Reich nach Antworten sucht, bereitet Adolin die Verteidigung einer Stadt vor, und Kaladin begibt sich mit Szeth auf eine Pilgerreise, um dessen Land von der Dunkelheit zu befreien. Renarin versucht derweil die Wahrheit zu entschlüsseln, und Schallan arbeitet im Schatten daran, die gefährlichen Geisterblüter ein für allemal zu vernichten. Ich sag euch es ist sturmverdammt spannend 🤩😍 die über 2000 Seiten waren viel zu wenig 😂 Aber nun ist es wirklich vorbei. Zumindest fürs erste. Wie lange habe ich das Ende ersehnt und doch gefürchtet? Die Reise ist vorbei und meine Freunde, die Charaktere, haben ihr Ziel erreicht 🥲 Doch einen Lichtblick gibt es: die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wer Sanderson kennt, weiß, dass dieser Mann in größeren Dimensionen denkt. Das Cosmere ist groß und voller Abenteuer. Wohin wird es uns wohl als nächstes verschlagen? Ich bin gespannt 😁 Reise vor Ziel ✊️ Fazit: Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich diese Reihe Liebe 🤍

Winde und Wahrheit war ein gigantischer Auftakt zum Finale! Dieser Wälzer war mit seinen 1300 Seiten wirklich pure Perfektion, auch wenn man bei der Dicke erstmal schlucken muss. Adolin war in diesem Band einfach wundervoll. Er ist und bleibt der moralische Anker der Gruppe und seine Szenen haben mein Herz so gewärmt. Er gibt die Hoffnung nie auf! Ich bin sehr gespannt, was Maya in Schadesmar erreicht. Die Atmosphäre im Allgemeinen ist sehr aufgeladen. Das Duell der Kampfmeister sitzt einem förmlich im Nacken. Die Reise durch Schinovar ist so düster und interessant! Sanderson versteht es einfach wie kein Zweiter, die Komplexität seiner Welt darzustellen. Ich musste zwar öfter mal was nachschlagen weil Roschar inzwischen so riesig ist, aber das gehört bei ihm irgendwie einfach dazu. Ich bin noch gar nicht bereit, vorerst mit der Reihe abzuschließen. Mir graut es wenig davor weiterzulesen. Wie kann man nach so vielen Seiten immer noch so viele Fragen haben? Hoffentlich überstehe ich das emotional! 🫡
Endlich geht es weiter auf Roshar
Da ist er also, der erste Teil des Abschlussbandes von Ära 1 der Sturmlichtchronik. Sandersons komplexestes und umfangreichstes Werk. Das Herzstück der Cosmere-Erzählungen. Ich konnte es kaum erwarten, wieder in die Welt einzutauchen und all die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen. So fühlte sich das Lesen auch direkt an wie ein „Nach-Hause-Kommen“: Kaladin, Shallan, Adolin, Dalinar und die anderen sind mir nach dieser langen gemeinsamen Reise schon sehr ans Herz gewachsen. Sanderson greift die Erzählstränge aus dem vorherigen Band genau dort auf, wo sie endeten. Dadurch, dass wir nun auch immer wieder Wechsel des POV innerhalb der Kapitel haben, passiert ständig etwas – wobei nicht immer die Handlung vorangetrieben wird, sondern auch die Innenleben der Protagonisten genug Raum erhalten. Wie in jedem Sturmlicht-Band wird das Leben eines Charakters in Rückblicken gezeigt: Dieses Mal erleben wir die Vergangenheit von Szeth, der bisher stets mysteriös geblieben war. Die Einblicke in sein Leben und wie es überhaupt dazu kam, dass er der wurde, wer er nun ist, haben mir sehr gut gefallen. Das Thema Mental Health begegnet uns auch in diesem Band und wieder geht Sanderson sehr einfühlsam mit dem Thema um. Gut, dass er sich durch mehrere Sensitive Reader beraten lässt, die darauf achten, dass die Darstellung psychischer Erkrankungen respektvoll und realistisch erfolgt. Mit dem weiteren Voranschreiten der Reihe werden die Zusammenhänge im Cosmere immer deutlicher – als jemand, der alles, was bisher aus Sandersons Universum erschienen ist, gelesen hat, liebe ich das sehr. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass die Verbindungen zur Mistborn-Reihe immer intensiver werden. Die Reihe um die Nebelgeborenen zu kennen ist kein Muss, um diesen Roman zu genießen, aber es gibt der Geschichte und dem Cosmere als umfassenden Rahmen noch viel mehr Tiefe. Was dieses Mal neu ist, ist die Tagestruktur des Buches. Es verbleiben lediglich zehn Tage bis zu einem großen Ereignis (aus Spoilergründen sag ich nicht, was da passieren soll). Die Abschnitte des Buchs markieren die einzelnen Tage. Die Zeitkomponente bleibt so ständig im Fokus. Wie zu erwarten bei einem geteilten Buch endet dieser Band auch mit einem Cliffhanger bei Tag 6. Zum Glück kommt der abschließende Teil „Kampf der Meister“ bereits im September auf Deutsch heraus. Alle Akteure sind nun in Position gebracht für das große Finale. „Winde und Wahrheit“ hat meine Erwartungen voll erfüllt und mich wieder auf Roshar zurückversetzt. Es gab ein paar Längen (aber hey, das ist bei 1231 auch nicht verwunderlich), die die Spannung etwas gebremst haben, aber die Sturmlicht-Chronik war noch nie ein Action-Blockbuster, sondern hat sich immer Zeit genommen für die Charaktere und ihre Entwicklung. 4 von 5 Sternen gibt´s für den ersten Teil des Abschlussbandes von mir.

Wieder unfassbar gut
Auch nach 9 Bänden kann mich diese Reihe noch immer begeistern. Das Charakterbuildung ist einfach großartig, die Komplexität, aber auch Logik, der Welt/Magie und Geschichte insgesamt sind beeindruckend. Ich liebe es, dass wir hier (und dann im nächsten Band) die letzten 10 Tage vor dem letzten epischen Kampf so ausgiebig durchleben dürfen. Und gleichzeitig habe ich mich über die Rückblenden in Szeths Vergangenheit gefreut, da ich ihn einfach super faszinierend finde. Ich freue mich auf den 10. finalen Band - und habe gleichzeitig auch Angst vor dem Ende.
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 @team.bloggerportal 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. I was pretty skeptical-prepared to be annoyed. But… it actually worked surprisingly well. This first part ends with day six, and while it’s obviously not a complete story, it still felt like a solid and satisfying chunk of the narrative. The book is packed with Cosmere content — returning characters, lore drops, and tons of small connections. It really gives off MCU vibes in the way it builds on the wider universe. If you’re not caught up on the rest of the Cosmere, you’ll probably miss a lot. POVs even shift mid-chapter sometimes, which adds to the sense of urgency and momentum. There’s just a lot going on.😵💫 Maya’s development really stood out to me — her growth and her relationship with Adolin were some of my favorite parts. Setz also surprised me. I didn’t expect to enjoy his chapters this much, but Sword-nimi kind of stole the show. Their dynamic is emotional, funny, and just really well written. I'm genuinely excited to see where their arc goes in Part 2.🖤⚔️ On the flip side… I’m not a fan of Kaladin’s therapy plotline. 🤨 It felt drawn out and awkward in places — kind of like Shallan’s arc in Rhythm of War. Also, the humor leaned more toward slapstick this time, which didn’t always land for me. The book ends right as things are about to escalate. You can feel the tension building, and I’m hyped to see where it all leads next. 🙌🏻 The German translation was solid — even the name changes, which felt odd at first, didn’t bother me after a few chapters. The physical quality of the book is excellent: sturdy binding, good paper, and overall very well made. 🤌🏻 That said, the missing endpapers are a bit of a letdown. 🇩🇪 🇩🇪 Ich war ziemlich skeptisch – überzeugt, dass es mich nerven würde. Aber… es hat überraschend gut funktioniert. Dieser erste Teil endet am sechsten Tag, und auch wenn es natürlich keine vollständige Geschichte ist, fühlt es sich trotzdem wie ein solider und zufriedenstellender Abschnitt der Handlung an. Das Buch ist vollgepackt mit Cosmere-Inhalten – altbekannte Figuren, neue Enthüllungen und jede Menge kleine Verbindungen. Es erinnert stark ans MCU, wie hier auf dem größeren Universum aufgebaut wird. Wenn man den Rest des Cosmere nicht kennt, verpasst man wahrscheinlich einiges. Die Perspektiven wechseln sogar manchmal mitten im Kapitel, was dem Ganzen noch mehr Dringlichkeit und Tempo verleiht. Es passiert einfach wahnsinnig viel. 😵💫 Mayas Entwicklung ist mir besonders aufgefallen – ihr Wachstum und ihre Beziehung zu Adolin gehörten zu meinen Lieblingsstellen. Auch Szeth hat mich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mir seine Kapitel so gut gefallen würden, aber Schwert-Nimi hat ihm irgendwie die Show gestohlen. Die Dynamik zwischen den beiden ist emotional, witzig und einfach richtig gut geschrieben. Ich bin echt gespannt, wie ihre Geschichte in Teil 2 weitergeht. 🖤⚔️ Andererseits… bin ich kein Fan von Kaladins Therapie-Handlungsstrang. 🤨 Er zog sich stellenweise und wirkte manchmal unangenehm – ähnlich wie Shallans Arc in Rhythmus des Krieges. Auch der Humor war diesmal eher slapstickartig, was für mich nicht immer funktioniert hat. Das Buch endet genau in dem Moment, in dem sich alles zuspitzt. Man spürt, wie sich die Spannung aufbaut, und ich bin total gespannt, wie es weitergeht. 🙌🏻 Die deutsche Übersetzung war solide – selbst die Namensänderungen, die sich anfangs etwas komisch angefühlt haben, haben mich nach ein paar Kapiteln nicht mehr gestört. Die physische Qualität des Buches ist ausgezeichnet: stabiler Einband, gutes Papier, insgesamt sehr hochwertig. 🤌🏻 Allerdings sind die fehlenden Vorsatzseiten etwas enttäuschend.
In Erwartung des Endes
Dieser Teil der Reihe ist nicht schlecht gewesen - aber bei weitem nicht der beste Teil. Durch die zeitlich super eingeschränkte Erzählspanne gab es gefühlt sehr wenig wirklichen Storyfortschritt, sondern jedes einzelne POV ist nur Vorbereitung auf den letzten Teil. Und das ist auch der größte Pluspunkt des Buches - es setzt den letzten Teil wirklich gut auf. Ich freue mich drauf, weiterzulesen - aber dieser Teil hat mich bisher am wenigsten abgeholt, da kaum Antworten geliefert und stattdessen nur noch mehr Fragen aufgeworfen wurden. Hier hätte ich mit mehr gerechnet - gespannt darauf, wie die Reihe ausgehen wird, bin ich natürlich nach wie vor. Lasst uns hoffen, dass der letzte Band nochmal einen Höhepunkt darstellt.
Ein komplexer und etwas überladener vorletzter Teil, der nach einer gewissen Eingewöhnungszeit durchweg spannend ist.
Nun ist der vorletzte Teil der Sturmlichtchroniken mit über 1200 Seiten gelesen. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich nicht möchte, dass diese Reihe endet und trotzdem bin ich sehr froh, die 1200 Seiten jetzt erst einmal geschafft zu haben. Der Einstieg viel mir sehr schwer. Roschars Welt und Magiesystem ist mittlerweile einfach zu komplex geworden. Ich musste immer wieder Begriffe und Personen nachlesen, da ich die feinen Unterschiede nicht mehr kannte. Hier sehe ich auch ein großes Problem der Geschichte. Sanderson möchte einfach zu viel. Ich bewundere ihn für seinen komplexen Weltenaufbau, aber in Teil 11 habe ich nun gemerkt, dass ich an gewissen Stellen einfach nicht mehr mitkomme. Was sehr schade ist. Mittlerweile fehlt mir auch die Motivtion mitzudenken, da das System einfach viel zu komplex ist und der Leser keine Anhaltspunkte erhält. Hinweise oder Easter Eggs würde ich zurzeit einfach überlesen oder nicht verstehen, da es einfach zu komplex geworden ist. Hinzu kommen die vielen Sichtweisen. Manche Abschnitte sind aus der Sicht von 10 verschiedenen Personen geschrieben, die alle einen anderen Teil der Geschichte beobachten und voran bringen. Auch hier bewundere ich, wie am Ende jeder Handlungsstrang zusammen geführt wird. Aber ich kann mir die verschiedenen Figuren mit ihren Problemen, Wünschen, Träumen und Ängste einfach nicht merken. So kommt es leider, dass mich bestimmte Geschehnisse auch kaum noch berühren. Sanderson versucht auch verschiedene psychologische Probleme mit einzubeziehen, was für mich jedoch zu aufgesetzt wird. Ich als Leser hätte es wirklich bevorzugt, wenn wir bei deutlich weniger Sichtweisen geblieben wären. Andererseits ist die Geschichte durch die vielen Handlungsstränge durchweg spannend. Überall passiert etwas und das Buch konnte mich so über 1200 Seiten gut unterhalten. Ich brauche nun trotzdem erst einmal eine kleine Pause, bevor der finale Band angefangen wird. Ich hoffe sehr, dass ich alles verstehen werde und die Geschichte mich noch überraschen kann.
Fesselnd und spannend bis zum Schluss!
Eine gelungene Fortsetzung der legendären Buchreihe. Das Buch beleuchtet vor allem Charaktere, von denen bisher nur wenig bekannt war. Es enthüllt viele spannende Geheimnisse und lässt die Geschichte weiter auf ihren Höhepunkt zusteuern. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht! Ein Muss für alle Sturmlicht Chroniken und Brandon Sanderson Fans.
Ich nähere mich dem Ende und ich will das nicht😩
1/2 des originalen letzten Bandes sind somit gelesen und mit „der Kampf der Meister“ wird die Serie vorerst ihren Abschluss finden…und das will ich einfach nicht. Die ausführliche Review kommt dann nach Beendigung des „zweiten Parts“. Ich kann nur soviel sagen dass ich hoffe, dass all die Handlungsstränge zu einem befriedigenden Ende gelangen werden. Nach so vielen Büchern hängt man dann doch ganz schön an den Charakteren und ich will nur das Beste für sie. Und ich weiß jetzt schon, dass ich diesbezüglich höchstwahrscheinlich noch böse auf die Schnauze fallen werde. Es geht direkt weiter, ich kann und will nicht aufhören, aber will genauso wenig, dass die Reise endet. Aber wie würde ein strahlender Ritter sagen in solch einem Moment? Stärke vor Schwäche! 🌪️💪🏼
Die Bücher der Reihen haben immer mal ihre Längen, aber bei diesem traten sie nochmal vermehrt auf. Da alles in diesem Tagesrhythmus geschehen muss, wirken manche Geschichten doch sehr gestreckt und sind auch stellenweise langweilig. Nichtsdestotrotz vermag es Sanderson eine spannende Welt zu erschaffen (in der ich aber auch weiterhin nicht immer alles verstehe) und weiterzuerzählen. Ich will jetzt ja auch wissen, was mit den Charakteren geschieht, die ich schon so lange verfolge.
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Der neue Originalband »Wind and Truth« erscheint im Deutschen in zwei Teilen, »Winde und Wahrheit« und »Der Kampf der Meister«.
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Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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Der Wind flüstert eine Prophezeiung
Nach mehreren Jahren Wartezeit ist es endlich wieder soweit: Der mutige Leser darf eine weitere Reise ins stürmische Roschar unternehmen und sich an der Seite unerschrockener Helden, strahlender Ritter und Eide schwörender Götter in ein episches Abenteuer stürzen. Allein um den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen, bräuchte man vermutlich ein ganzes Kapitel, also fange ich davon gar nicht erst an. Wichtig ist nur, dass die Sturmlichtchroniken mal wieder auf ganzer Linie überzeugen konnten. Nachdem es vier Jahre her ist, seitdem der letze Teil erschienen ist, herrschte in meinem Kopf zugegebenermaßen einige Verwirrung, dennoch hat die Lektüre Spaß gemacht. Roschar und darüber hinaus das ganze Kosmeer sind eine so unglaubliche, kaum vorstellbare Welt, dass man wohl kaum nicht verwirrt sein kann. Dennoch schafft der Autor es, den Leser trotz aller Verwirrung nicht endlos zu frustrieren, sonder ihn stattdessen zu unterhalten, zu fordern und mitzureißen – auf mehr als 1200 Seiten voller Abenteuer, Strategie, bunter Charaktere, erstaunlicher Ideen und vorstellungssprengendem Worldbuilding. Auch wenn man als Leser kaum in der Lage ist, das große Ganze in dieser Geschichte zu sehen, hat man doch zu keiner Zeit das Gefühl, dass der Autor nicht genau weiß, was er tut. Mit anderen Worten: Sanderson hat den Titel „Moderner Tolkien“ wohl durchaus verdient und entführt uns hoffentlich schon bald wieder auf eine epische Heldenreise in den Welten in seinem Kopf. Zum Glück müssen wir nicht lange auf den vorerst letzten Teil warten und können schon bald wieder mit den Windläufern den Himmel erobern. Einen Kritikpunkt muss ich jetzt aber trotzdem bringen, aber nicht am Buch selbst sondern am Verlag: Man hat vergessen, die sogar im Inhaltsverzeichnis angegebenen Illustrationen auf die Vorsatzblätter zu drucken, genau wie auch das Wendecover fehlt… ein bisschen peinlich.

Seele an Seele (und sehr viel Seife): Roschars Wellness-Programm mit Adolin 🫦🔥🧼
1232 Seiten und es ist trotzdem nur die Hälfte?! 😄🙈 Brandon kann ja nichts dafür, dass wir Deutschen für alles doppelt so viele Wörter brauchen (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, oder?). Aber ich fackel jetzt nicht lange, die Rezension muss raus (ohne Sterne, weil: ich will das GANZE Ding!), und ich stürze mich direkt in den nächsten Teil. Ich MUSS wissen, wie es mit meinem Berserker-Adolin weitergeht. Sanderson hat es wieder getan! 🫡 Er hat mich so tief in die Details von Roschar gezogen, dass ich beim Auftauchen fast vergessen habe wie man in der echten Welt atmet. Ich liebe diese Komplexität, dieses Sandi-Detail-Level, aber mein Gott... die Wehmut kickt jetzt schon so hart! Der Gedanke, diese Welt bald verlassen zu müssen, fühlt sich an wie ein drohender Beziehungs-Breakup nach 10 Jahren. Ich will hier nicht weg! 😭 Und Leuteeee, wir müssen reden! DIE Duschszene. 🫦 Ich dachte kurz, ich hätte im Regal versehentlich ins Spicy-Romance-Fach gegriffen! Dass Brando Sando uns so einen Moment schenkt, hätte ich in tausend Stürmen nicht erwartet. 😍🤣 Warum ist das noch kein TikTok-Trend? #onlyoneshower Es war nicht einfach nur heiß, es war eben wirklich „Seele an Seele“ (und, naja, auch ein bisschen Haut an Haut, was mein Fangirl-Herz sehr gefreut hat). Sanderson ist offiziell in seiner „Hot-Book-Summer“-Ära angekommen und ich bin ABSOLUT hier dafür, kekekeke! Aber jetzt zu Adolin, mein Herz, mein Held, meine Wallungen. 🤭 Mein Gott, dieser Mann weckt Gefühle in mir! Ich habe richtige mütterliche Schutzinstinkte und gleichzeitig absolute Fangirl-Anfälle. Wie er da als Nicht-Strahlender zum ultimativen Bindeglied wird, macht mich so unglaublich stolz. 🥹 Und mal ehrlich, Adolin im Berserker-Modus? Einfach nur HOT. Hehe. 😎 Wie er ohne Magie zur absoluten Naturgewalt wird, hat mir richtiges Herzklopfen verpasst. Shallan hat recht, er ist das prächtigste Mannsbild von ganz Roschar! Ich schwöre es euch, wenn Brandon diesem Engel im letzten Teil auch nur ein Haar krümmt, werde ich persönlich zum Bringer der Leere! 👊🔥 Und oh mein Gott, Lift! Ich war so hin- und hergerissen zwischen „Aww“ und „OMG“. Wie sie mit dem kleinen Gavinor spricht und ihn mit genau den richtigen Worten tröstet... da hab ich gemerkt unsere kleine Nervensäge wird langsam erwachsen. 🥹 Aber kaum hat sie bewiesen wie viel Tiefgang sie hat, schielt sie schon wieder auf die Knackärsche der Soldaten. 😂 Ich kann sie so gut verstehen, würde mir diesen Augenschmaus auch nicht entgehen lassen! Lift bleibt einfach der ultimative Vibe-Check. Ein gigantisches Meisterwerk. Ich liebe diese Charaktere, als wären sie meine eigene Familie. Ich bin bereit für das Finale, aber ich habe jetzt schon Angst vor der Stille danach.

Einfach nur grandios!
"Manchmal zeugt es nicht von Schwäche, sondern von Stärke, wenn man sich erhebt und fortgeht." Mit "Winde der Wahrheit" gehen wir nun in großen Schritten auf das Ende der ersten Ära von Brandon Sandersons Sturmlichtchroniken zu. Im Deutschen handelt es sich hierbei um Band 11, die zweite Hälfte des letzten Buches erscheint dann unter dem Namen "Der Kampf der Meister" im September diesen Jahres. Diese beiden letzten Bücher befassen sich nun mit den letzten zehn Tagen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Siefener. "Weil die Wahrheit die Lüge ist, die zur Wirklichkeit geworden ist." Bei so langen Reihen ist es immer schwer nicht zu spoilern, daher versuche ich relativ vage zu bleiben: Im Kern geht es in dieser Reihe um die Herrschaft über das mittlerweile sehr kriegsgebeutelte Roschar. Die Bringer der Leere gegen die Menschen - jede Seite kämpft im Namen ihres Gottes. Jede Seite wähnt sich im Recht. Doch die letzte Entscheidung soll nun in zehn Tagen fallen, wenn die beiden von ihren Göttern ernannten Kämpfer, das entscheidende Duell ausfechten werden. Dalinar Kholin wurde vom Sturmvater erwählt und er weiß, dass er Hilfe benötigen wird, wenn er Odium und seinen Kämpfer besiegen will. Alles hängt nun von ihm und den Anhängern Ehrs ab ... "Aber Menschen zerbrechen nun einmal, und manchmal trifft es noch eher die Starken als die Schwachen, weil ihnen viel mehr aufgeladen wird." Ich bin wieder vollkommen hin und weg von diesem Band und habe richtig gemerkt, wie sehr ich diese Welt, diese Geschichte und all ihre Bewohner vermisst habe. Sanderson erzählt in gewohnt bildgewaltiger Art und nimmt mich vollkommen gefangen. Gerade auch die etwas ruhigeren und zwischenmenschlichen Passagen haben mir wieder sehr gut gefallen, lassen sie doch ebenso wie die Rückblenden rund um Seth vergessen, dass wir inmitten eines großen Krieges stecken. In diesem Buch laufen nun viele Stränge zusammen und Sanderson gibt vieles preis, dass er uns bisher verschwiegen hat. So fand ich unter anderem den Part rund um Seth sehr interessant und aufschlussreich. Ist Seth uns doch bisher nur als höriger Attentäter bekannt, bekommen wir durch die Rückblenden ein Gespür für die Seele, den Menschen, der hinter der Fassade steckt. Und auch über die Geschichte um die Herolde erfahren wir durch Dalinars Augen einiges mehr. Sandersons Charaktere in dieser Reihe sind ohnehin mit die besten und komplexesten, die ich kenne. Jede Person ist einzigartig. Jede Person hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Ihre individuellen Probleme. Das ist etwas, das ich an dieser Reihe ganz besonders schätze. Und natürlich Sandersons Worldbuilding! Für mich ist und bleibt dies eine meiner liebsten Reihen.

Zehn Tage bis zum Kampf der Meister. Zehn Tage bleiben Dalinar, Kaladin, Schallan und den anderen, um die Welt vor Odiums Herrschaft zu retten. Doch was wird es kosten? Während Dalinar mit Navani im geistigen Reich nach Antworten sucht, bereitet Adolin die Verteidigung einer Stadt vor, und Kaladin begibt sich mit Szeth auf eine Pilgerreise, um dessen Land von der Dunkelheit zu befreien. Renarin versucht derweil die Wahrheit zu entschlüsseln, und Schallan arbeitet im Schatten daran, die gefährlichen Geisterblüter ein für allemal zu vernichten. Ich sag euch es ist sturmverdammt spannend 🤩😍 die über 2000 Seiten waren viel zu wenig 😂 Aber nun ist es wirklich vorbei. Zumindest fürs erste. Wie lange habe ich das Ende ersehnt und doch gefürchtet? Die Reise ist vorbei und meine Freunde, die Charaktere, haben ihr Ziel erreicht 🥲 Doch einen Lichtblick gibt es: die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wer Sanderson kennt, weiß, dass dieser Mann in größeren Dimensionen denkt. Das Cosmere ist groß und voller Abenteuer. Wohin wird es uns wohl als nächstes verschlagen? Ich bin gespannt 😁 Reise vor Ziel ✊️ Fazit: Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich diese Reihe Liebe 🤍

Winde und Wahrheit war ein gigantischer Auftakt zum Finale! Dieser Wälzer war mit seinen 1300 Seiten wirklich pure Perfektion, auch wenn man bei der Dicke erstmal schlucken muss. Adolin war in diesem Band einfach wundervoll. Er ist und bleibt der moralische Anker der Gruppe und seine Szenen haben mein Herz so gewärmt. Er gibt die Hoffnung nie auf! Ich bin sehr gespannt, was Maya in Schadesmar erreicht. Die Atmosphäre im Allgemeinen ist sehr aufgeladen. Das Duell der Kampfmeister sitzt einem förmlich im Nacken. Die Reise durch Schinovar ist so düster und interessant! Sanderson versteht es einfach wie kein Zweiter, die Komplexität seiner Welt darzustellen. Ich musste zwar öfter mal was nachschlagen weil Roschar inzwischen so riesig ist, aber das gehört bei ihm irgendwie einfach dazu. Ich bin noch gar nicht bereit, vorerst mit der Reihe abzuschließen. Mir graut es wenig davor weiterzulesen. Wie kann man nach so vielen Seiten immer noch so viele Fragen haben? Hoffentlich überstehe ich das emotional! 🫡
Endlich geht es weiter auf Roshar
Da ist er also, der erste Teil des Abschlussbandes von Ära 1 der Sturmlichtchronik. Sandersons komplexestes und umfangreichstes Werk. Das Herzstück der Cosmere-Erzählungen. Ich konnte es kaum erwarten, wieder in die Welt einzutauchen und all die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen. So fühlte sich das Lesen auch direkt an wie ein „Nach-Hause-Kommen“: Kaladin, Shallan, Adolin, Dalinar und die anderen sind mir nach dieser langen gemeinsamen Reise schon sehr ans Herz gewachsen. Sanderson greift die Erzählstränge aus dem vorherigen Band genau dort auf, wo sie endeten. Dadurch, dass wir nun auch immer wieder Wechsel des POV innerhalb der Kapitel haben, passiert ständig etwas – wobei nicht immer die Handlung vorangetrieben wird, sondern auch die Innenleben der Protagonisten genug Raum erhalten. Wie in jedem Sturmlicht-Band wird das Leben eines Charakters in Rückblicken gezeigt: Dieses Mal erleben wir die Vergangenheit von Szeth, der bisher stets mysteriös geblieben war. Die Einblicke in sein Leben und wie es überhaupt dazu kam, dass er der wurde, wer er nun ist, haben mir sehr gut gefallen. Das Thema Mental Health begegnet uns auch in diesem Band und wieder geht Sanderson sehr einfühlsam mit dem Thema um. Gut, dass er sich durch mehrere Sensitive Reader beraten lässt, die darauf achten, dass die Darstellung psychischer Erkrankungen respektvoll und realistisch erfolgt. Mit dem weiteren Voranschreiten der Reihe werden die Zusammenhänge im Cosmere immer deutlicher – als jemand, der alles, was bisher aus Sandersons Universum erschienen ist, gelesen hat, liebe ich das sehr. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass die Verbindungen zur Mistborn-Reihe immer intensiver werden. Die Reihe um die Nebelgeborenen zu kennen ist kein Muss, um diesen Roman zu genießen, aber es gibt der Geschichte und dem Cosmere als umfassenden Rahmen noch viel mehr Tiefe. Was dieses Mal neu ist, ist die Tagestruktur des Buches. Es verbleiben lediglich zehn Tage bis zu einem großen Ereignis (aus Spoilergründen sag ich nicht, was da passieren soll). Die Abschnitte des Buchs markieren die einzelnen Tage. Die Zeitkomponente bleibt so ständig im Fokus. Wie zu erwarten bei einem geteilten Buch endet dieser Band auch mit einem Cliffhanger bei Tag 6. Zum Glück kommt der abschließende Teil „Kampf der Meister“ bereits im September auf Deutsch heraus. Alle Akteure sind nun in Position gebracht für das große Finale. „Winde und Wahrheit“ hat meine Erwartungen voll erfüllt und mich wieder auf Roshar zurückversetzt. Es gab ein paar Längen (aber hey, das ist bei 1231 auch nicht verwunderlich), die die Spannung etwas gebremst haben, aber die Sturmlicht-Chronik war noch nie ein Action-Blockbuster, sondern hat sich immer Zeit genommen für die Charaktere und ihre Entwicklung. 4 von 5 Sternen gibt´s für den ersten Teil des Abschlussbandes von mir.

Wieder unfassbar gut
Auch nach 9 Bänden kann mich diese Reihe noch immer begeistern. Das Charakterbuildung ist einfach großartig, die Komplexität, aber auch Logik, der Welt/Magie und Geschichte insgesamt sind beeindruckend. Ich liebe es, dass wir hier (und dann im nächsten Band) die letzten 10 Tage vor dem letzten epischen Kampf so ausgiebig durchleben dürfen. Und gleichzeitig habe ich mich über die Rückblenden in Szeths Vergangenheit gefreut, da ich ihn einfach super faszinierend finde. Ich freue mich auf den 10. finalen Band - und habe gleichzeitig auch Angst vor dem Ende.
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 @team.bloggerportal 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. I was pretty skeptical-prepared to be annoyed. But… it actually worked surprisingly well. This first part ends with day six, and while it’s obviously not a complete story, it still felt like a solid and satisfying chunk of the narrative. The book is packed with Cosmere content — returning characters, lore drops, and tons of small connections. It really gives off MCU vibes in the way it builds on the wider universe. If you’re not caught up on the rest of the Cosmere, you’ll probably miss a lot. POVs even shift mid-chapter sometimes, which adds to the sense of urgency and momentum. There’s just a lot going on.😵💫 Maya’s development really stood out to me — her growth and her relationship with Adolin were some of my favorite parts. Setz also surprised me. I didn’t expect to enjoy his chapters this much, but Sword-nimi kind of stole the show. Their dynamic is emotional, funny, and just really well written. I'm genuinely excited to see where their arc goes in Part 2.🖤⚔️ On the flip side… I’m not a fan of Kaladin’s therapy plotline. 🤨 It felt drawn out and awkward in places — kind of like Shallan’s arc in Rhythm of War. Also, the humor leaned more toward slapstick this time, which didn’t always land for me. The book ends right as things are about to escalate. You can feel the tension building, and I’m hyped to see where it all leads next. 🙌🏻 The German translation was solid — even the name changes, which felt odd at first, didn’t bother me after a few chapters. The physical quality of the book is excellent: sturdy binding, good paper, and overall very well made. 🤌🏻 That said, the missing endpapers are a bit of a letdown. 🇩🇪 🇩🇪 Ich war ziemlich skeptisch – überzeugt, dass es mich nerven würde. Aber… es hat überraschend gut funktioniert. Dieser erste Teil endet am sechsten Tag, und auch wenn es natürlich keine vollständige Geschichte ist, fühlt es sich trotzdem wie ein solider und zufriedenstellender Abschnitt der Handlung an. Das Buch ist vollgepackt mit Cosmere-Inhalten – altbekannte Figuren, neue Enthüllungen und jede Menge kleine Verbindungen. Es erinnert stark ans MCU, wie hier auf dem größeren Universum aufgebaut wird. Wenn man den Rest des Cosmere nicht kennt, verpasst man wahrscheinlich einiges. Die Perspektiven wechseln sogar manchmal mitten im Kapitel, was dem Ganzen noch mehr Dringlichkeit und Tempo verleiht. Es passiert einfach wahnsinnig viel. 😵💫 Mayas Entwicklung ist mir besonders aufgefallen – ihr Wachstum und ihre Beziehung zu Adolin gehörten zu meinen Lieblingsstellen. Auch Szeth hat mich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mir seine Kapitel so gut gefallen würden, aber Schwert-Nimi hat ihm irgendwie die Show gestohlen. Die Dynamik zwischen den beiden ist emotional, witzig und einfach richtig gut geschrieben. Ich bin echt gespannt, wie ihre Geschichte in Teil 2 weitergeht. 🖤⚔️ Andererseits… bin ich kein Fan von Kaladins Therapie-Handlungsstrang. 🤨 Er zog sich stellenweise und wirkte manchmal unangenehm – ähnlich wie Shallans Arc in Rhythmus des Krieges. Auch der Humor war diesmal eher slapstickartig, was für mich nicht immer funktioniert hat. Das Buch endet genau in dem Moment, in dem sich alles zuspitzt. Man spürt, wie sich die Spannung aufbaut, und ich bin total gespannt, wie es weitergeht. 🙌🏻 Die deutsche Übersetzung war solide – selbst die Namensänderungen, die sich anfangs etwas komisch angefühlt haben, haben mich nach ein paar Kapiteln nicht mehr gestört. Die physische Qualität des Buches ist ausgezeichnet: stabiler Einband, gutes Papier, insgesamt sehr hochwertig. 🤌🏻 Allerdings sind die fehlenden Vorsatzseiten etwas enttäuschend.
In Erwartung des Endes
Dieser Teil der Reihe ist nicht schlecht gewesen - aber bei weitem nicht der beste Teil. Durch die zeitlich super eingeschränkte Erzählspanne gab es gefühlt sehr wenig wirklichen Storyfortschritt, sondern jedes einzelne POV ist nur Vorbereitung auf den letzten Teil. Und das ist auch der größte Pluspunkt des Buches - es setzt den letzten Teil wirklich gut auf. Ich freue mich drauf, weiterzulesen - aber dieser Teil hat mich bisher am wenigsten abgeholt, da kaum Antworten geliefert und stattdessen nur noch mehr Fragen aufgeworfen wurden. Hier hätte ich mit mehr gerechnet - gespannt darauf, wie die Reihe ausgehen wird, bin ich natürlich nach wie vor. Lasst uns hoffen, dass der letzte Band nochmal einen Höhepunkt darstellt.
Ein komplexer und etwas überladener vorletzter Teil, der nach einer gewissen Eingewöhnungszeit durchweg spannend ist.
Nun ist der vorletzte Teil der Sturmlichtchroniken mit über 1200 Seiten gelesen. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich nicht möchte, dass diese Reihe endet und trotzdem bin ich sehr froh, die 1200 Seiten jetzt erst einmal geschafft zu haben. Der Einstieg viel mir sehr schwer. Roschars Welt und Magiesystem ist mittlerweile einfach zu komplex geworden. Ich musste immer wieder Begriffe und Personen nachlesen, da ich die feinen Unterschiede nicht mehr kannte. Hier sehe ich auch ein großes Problem der Geschichte. Sanderson möchte einfach zu viel. Ich bewundere ihn für seinen komplexen Weltenaufbau, aber in Teil 11 habe ich nun gemerkt, dass ich an gewissen Stellen einfach nicht mehr mitkomme. Was sehr schade ist. Mittlerweile fehlt mir auch die Motivtion mitzudenken, da das System einfach viel zu komplex ist und der Leser keine Anhaltspunkte erhält. Hinweise oder Easter Eggs würde ich zurzeit einfach überlesen oder nicht verstehen, da es einfach zu komplex geworden ist. Hinzu kommen die vielen Sichtweisen. Manche Abschnitte sind aus der Sicht von 10 verschiedenen Personen geschrieben, die alle einen anderen Teil der Geschichte beobachten und voran bringen. Auch hier bewundere ich, wie am Ende jeder Handlungsstrang zusammen geführt wird. Aber ich kann mir die verschiedenen Figuren mit ihren Problemen, Wünschen, Träumen und Ängste einfach nicht merken. So kommt es leider, dass mich bestimmte Geschehnisse auch kaum noch berühren. Sanderson versucht auch verschiedene psychologische Probleme mit einzubeziehen, was für mich jedoch zu aufgesetzt wird. Ich als Leser hätte es wirklich bevorzugt, wenn wir bei deutlich weniger Sichtweisen geblieben wären. Andererseits ist die Geschichte durch die vielen Handlungsstränge durchweg spannend. Überall passiert etwas und das Buch konnte mich so über 1200 Seiten gut unterhalten. Ich brauche nun trotzdem erst einmal eine kleine Pause, bevor der finale Band angefangen wird. Ich hoffe sehr, dass ich alles verstehen werde und die Geschichte mich noch überraschen kann.
Fesselnd und spannend bis zum Schluss!
Eine gelungene Fortsetzung der legendären Buchreihe. Das Buch beleuchtet vor allem Charaktere, von denen bisher nur wenig bekannt war. Es enthüllt viele spannende Geheimnisse und lässt die Geschichte weiter auf ihren Höhepunkt zusteuern. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht! Ein Muss für alle Sturmlicht Chroniken und Brandon Sanderson Fans.
Ich nähere mich dem Ende und ich will das nicht😩
1/2 des originalen letzten Bandes sind somit gelesen und mit „der Kampf der Meister“ wird die Serie vorerst ihren Abschluss finden…und das will ich einfach nicht. Die ausführliche Review kommt dann nach Beendigung des „zweiten Parts“. Ich kann nur soviel sagen dass ich hoffe, dass all die Handlungsstränge zu einem befriedigenden Ende gelangen werden. Nach so vielen Büchern hängt man dann doch ganz schön an den Charakteren und ich will nur das Beste für sie. Und ich weiß jetzt schon, dass ich diesbezüglich höchstwahrscheinlich noch böse auf die Schnauze fallen werde. Es geht direkt weiter, ich kann und will nicht aufhören, aber will genauso wenig, dass die Reise endet. Aber wie würde ein strahlender Ritter sagen in solch einem Moment? Stärke vor Schwäche! 🌪️💪🏼
Die Bücher der Reihen haben immer mal ihre Längen, aber bei diesem traten sie nochmal vermehrt auf. Da alles in diesem Tagesrhythmus geschehen muss, wirken manche Geschichten doch sehr gestreckt und sind auch stellenweise langweilig. Nichtsdestotrotz vermag es Sanderson eine spannende Welt zu erschaffen (in der ich aber auch weiterhin nicht immer alles verstehe) und weiterzuerzählen. Ich will jetzt ja auch wissen, was mit den Charakteren geschieht, die ich schon so lange verfolge.


















