Der Ruf der Klingen

Der Ruf der Klingen

by Brandon Sanderson·Book 5 of 12
Ebook
4.4259
GerechtigkeitMagieDalinarWords Of Radiance

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Description

Episch, packend, bildgewaltig – die große Fortsetzung der Sturmlicht-Chroniken

Man nennt sie die Splitterklingen – gewaltige Schwerter, deren magische Kraft jedes Material durchtrennt und die ihren Trägern übermenschliche Stärke verleiht. Doch wer genau hinhört, kann im Flüstern der Klingen das Geheimnis einer ganzen Welt entdecken …

Die Völker von Roschar stehen vor der größten Bedrohung seit vielen Tausend Jahren. Eine neue Wüstwerdung droht, die völlige Zerstörung des ganzen Kontinents durch einen gewaltigen magischen Sturm. Hervorgerufen wurde dieser Sturm durch die Parschendi, eines der Völker, das bislang von allen anderen unterdrückt und versklavt wurde. Nun sind sie erwacht und trachten danach, ihre Ketten abzuwerfen. Sie sammeln sich bereits zu einer großen Streitmacht, um im Gefolge des Sturms ganz Roschar mit Krieg zu überziehen und Rache für ihr jahrtausendelanges Leid zu suchen. Einzig Kaladin, der Sturmgesegnete, und seine Getreuen können sich den Bringern der Leere entgegenstellen. Mit ihren neuentdeckten Kräften haben sie die sagenumwobenen Ritterorden neu gegründet, und neue Hoffnung keimt in den Herzen der Menschen auf. Doch je mehr Kaladin über die Parschendi erfährt, umso größer sind seine Zweifel. Welches Volk kann von sich behaupten, der wahren Gerechtigkeit zu dienen – und wer steckt wirklich hinter dem Bösen, das ganz Roschar zu überschatten droht?

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Ebook
Pages
960
Price
13.99 €

Author Description

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
5%
15%
N/A
80%
N/A
30%
N/A
20%
10%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
70%
95%
80%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

30
All
4

Groß, komplex und stellenweise fordernd 🧩 „Der Ruf der Klingen“ fühlt sich weniger wie ein abgeschlossenes Buch an.

„Der Ruf der Klingen“ fühlt sich für mich wie ein Buch an, das weniger darauf abzielt, mich sofort zu begeistern, sondern mich langsam und konsequent tiefer in seine Welt hineinzuziehen. Und genau das tut es – nur eben nicht ohne Reibung. Man merkt deutlich, dass hier etwas Großes vorbereitet wird. Die Handlung wirkt stellenweise weniger wie ein klassischer Spannungsbogen und mehr wie das Zusammensetzen eines riesigen Puzzles 🧩. Vieles ergibt plötzlich Sinn, vieles bleibt bewusst noch im Nebel. Besonders stark fand ich die Entwicklung der Figuren. Dalinars Vergangenheit bekommt ein Gewicht, das man nicht einfach abschütteln kann, Shallans innere Zerrissenheit wird immer komplexer – und auch Kaladin hat mich wieder abgeholt. Sein innerer Konflikt zwischen Pflicht, Schutz und persönlicher Überforderung wirkt greifbar und ehrlich. Gerade diese moralischen Spannungen machen ihn für mich zu einer der stärksten Figuren der Reihe. Auch die Zwischenspiele haben für mich diesmal nochmal an Bedeutung gewonnen. Sie wirken zunächst wie kleine Abzweigungen, öffnen aber immer wieder den Blick für die größere Welt und zeigen, wie vielschichtig Roshar eigentlich ist 🌍. Oft sind es genau diese kurzen Einblicke, die im Nachhinein die größte Wirkung entfalten. Trotzdem: Es ist kein Band, der mich durchgehend im Leseflow gehalten hat. Manche Abschnitte verlangen Geduld, manche Zusammenhänge erschließen sich erst im Nachhinein. Das ist nicht schlecht – aber eben auch nicht immer leicht zugänglich. Unterm Strich bleibt für mich ein sehr starkes Buch, das vor allem als Fundament für das Kommende funktioniert. Vieles fügt sich zusammen, aber eben langsam. Und genau deshalb fühlt sich die Reise noch lange nicht abgeschlossen an 🌩️ 4 von 5 Sternen.

Bereit für den nächsten Sturm? 🌪🌀 Jetzt mit noch mehr Epik und Drama! ☄️🥹

Eine Sternebewertung spare ich mir hier (so wie ich es mir vorgenommen habe, auch wenns weh tut hier keine verdiente 5 🌟 zu vergeben), denn dieses Buch ist ja nur die erste Hälfte eines größeren Werks. Man bewertet ja auch keinen halben Marathon! Aber ich kann euch versprechen: Es lohnt sich absolut, diese Reise mitzugehen. Oh, meine lieben Sturmlicht-Enthusiasten, hier kommt meine Rezi zum 5ten (3 1/2) Teil der Sturmlichtchroniken und ich kann euch sagen, Brandon Sanderson hat mich hier mal wieder komplett in seinen Bann gezogen. Das ist nicht nur ein Buch, das ist ein Erlebnis! Was mich diesmal am meisten gepackt hat, ist die Reise mit Dalinar Kholin (einer meiner potenziellen Bookboyfriends oder doch eher Daddy 😘🤭). Mein geliebter "Schwarzer Dorn", der sonst so unerschütterlich wirkt. Ich dachte, ich kenne ihn gut, aber dieser Band? Der hat mir gezeigt, wie wenig ich wirklich wusste! Wir tauchen so tief in seine Vergangenheit ein, dass es sich anfühlt, als säße ich direkt neben ihm bei einer intensiven, manchmal schmerzhaften, aber immer faszinierenden Therapie-Sitzung. Es ist unglaublich, wie Sanderson es schafft, seine Geschichte so menschlich und nahbar zu machen. Und dann erfahren wir endlich etwas über Evi, seine erste Frau. Sie war für mich immer so eine geheimnisvolle Gestalt (klar, weil er sich bisher nicht mal an ihren Namen erinnern und ihn wortwörtlich, nicht hören konnte - lul da würde jetzt meine Referenz zu FF7 wieder kommen, aber lassen wir das 😝☺️🫣), eine Ahnung am Rande von Dalinars Erinnerungen. Ihre Geschichte, ihre Beziehung zu Dalinar, das hat mich wirklich berührt und mir so viel (aber lange nicht alles) erklärt, warum Dalinar der Mann ist, den wir heute kennen (und lieben, trotz all seiner Vergangenheit). Es ist eine so zarte und doch so mächtige Enthüllung, die mein Herz wirklich erreicht hat. Klar, Kaladin kämpft immer noch mit seinen Dämonen (und jedem, der ihm in die Quere kommt), und Shallan jongliert ihre Identitäten mit einer Eleganz, die ich nur bewundern kann. Die Story rast nur so dahin, voller Wendungen, die mich immer wieder aufschrecken ließen. Es ist ein tiefgreifendes Eintauchen in die Seele dieser Charaktere, besonders in die von Dalinar. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mich immer wieder gewundert. Wenn ihr die "Sturmlicht-Chroniken" liebt, dann werdet ihr diesen Band verehren. Er hat mich einmal mehr daran erinnert, warum diese Reihe so besonders für mich ist.

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5

Rezension siehe Die Splitter der Macht

4.5

Auftakt zu noch Größerem…

Ich habe überlegt, ob ich das Buch schon bewerte, da es zusammen mit „Die Splitter der Macht“ eigentlich ein Werk von Sandersson ist. Ich versuche es dennoch… …und Leute, was soll ich sagen. Ich bin 2026 zum absoluten High Fantasy und vor allem Sandersson Fan geworden. Der Schreibstil, der Aufbau, diese Welt. Einfach Hammer! Das Buch vertieft noch viele weitere Orte, die vorher nur kurz erwähnt wurden. Spannend vor allem hier die Bezüge zu Tashikk und dem Vorbuch „Tänzerin am Abgrund“. Wie damals bei George RR Martin will ich einfach immer mehr und mehr von allem. Der hier langsame Erzählstil ist überhaupt nicht mehr schlimm, man merkt, dass etwas großes für „Die Splitter der Macht“ vorbereitet wird. Ich bin sehr gespannt, wie alles zusammenläuft und wie aus den Nebensträngen am Ende wieder ein Big Bang wird. Ich gebe 4,5 Sterne bis hierhin, ändere eventuell auf 5 wenn es dann wirklich dazu kommt im zweiten Teil 😍

4

4/5 Ich denke das ist eine faire Bewertung. Es ist kein besonderes Highlight, es gibt im Buch auch keinen besonderen Höhepunkt aus meiner Sicht, liegt ja auch an der Struktur der Übersetzung und das es erst der erste Teil ist, aber das Buch baut die Welt gut auf, wir erfahren viel und es fühlt sich nicht lang oder langatmig an, sondern eher wie ein gutes, mittlereres Buch ein längeren Reihe. Meistens sind das aber auch die Bücher, die nicht unbedingt ein Highlight sind, dafür aber einfach eine gute Grundlage für eine gute Welt und damit eine gute Buchreihe bieten 🙂

4

Der Ruf der Klingen nimmt im Vergleich zu den Vorgängern etwas das Tempo heraus. Der Fokus liegt stark auf der Charakterentwicklung von Dalinar und Schallan, die sich langsam in einer wahren Identitätskrise befindet. Man erfährt viel über die Hintergründe von Dalinar und lernt auch über seine Schattenseiten. Das Buch bietet enormen Tiefgang: Politik, Intrigen und die Beschaffenheit der Welt werden detailliert beleuchtet während das Worldbuilding rund um die Strahlenden, die Herolde und die Wüstwerdung weiter ausgebaut wird. Manchmal hatte ich ein wenig Probleme ganz durchzusteigen. Trotzdem (oder gerade deswegen) wurde es aber nie langweilig. Die vielen Mysterien und parallelen Storylines fesseln von Anfang bis Ende. Ich frage mich ständig, was da noch alles kommen wird! Alles in allem wie immer ein sehr gelungenes Buch. Pure Magie diese Reihe

3.5

Schwächster Teil der bisherigen Reihe

Der erste Teil des dritten Bandes der Sturmlicht-Chroniken startet sehr langsam. Sanderson betreibt viel Worldbuilding und lässt verschiedene Charaktere die Geschichte um den Mythos der Bringer der Leere erklären. Für mich haben sich die Hauptcharaktere leider nicht wirklich weiterentwickelt und mir hat die Interaktion zwischen ihnen ein wenig gefehlt. Auf der anderen Seite war es sehr spannend zu sehen, wie Nebencharaktere nun sehr viel mehr Tiefe bekommen haben. Ich werde nun erstmal zwei andere kürzere Bücher lesen, bis ich danach in den 2. Teil (1100 Seiten 😩) eintauchen werde.

4

Eine grandiose Reihe, aber für mich der bisher schwächste Band.

Ich habe extrem lange für dieses Buch gebraucht, dabei bin ich bisher nur so durch die Reihe gerauscht. In diesem Band sind für meinen Geschmack dann doch zu viele Längen und zu viele Details. Auf der anderen Seite wurden einige Fragen beantwortet und neue spannende Stränge beschrieben. Ich freue mich dennoch auf den nächsten Band und bin gespannt wie es weiter geht!

4

Nicht so gut wie die Vorgänger

Wieder ein Teil der Sturmlichtchroniken, der mich in seinen Bann gezogen hat - allerdings nicht ganz so wie es die Vorgänger vermocht haben. Der Erzählstrang rund um Dalinar wurde zunehmend verworrener, das Phänomen der Strahlenden greift um sich und die Figur von Schallan, die mir bisher sehr gut gefallen hat, ändert ihren Kurs. Dennoch reicht auch dieser Band um Lust auf den nächsten zu verspüren.

Nicht so gut wie die Vorgänger
4

Band 5 der Sturmlichtchroniken nimmt das Tempo deutlich heraus und konzentriert sich - nach den sich überschlagenden Ereignissen des letzten Bandes - nun auf die Charakterentwicklung. Besonders Dalinar, in dessen Leben wir immer wieder in Rückblenden eintauchen, und seine Beweggründe lernen wir besser kennen. Zu Beginn tat ich mich mit dem radikal gedrosselten Tempo schwer und ich fand nicht richtig in die Geschichte, aber nach rund einem Viertel war die gewohnte Spannung wieder da - als eines der großen Rätsel, die von Anfang an aufgegeben wurden, sich plötzlich zu lösen schien. Überhaupt gewinnt man in diesem Band einiges an Einsichten und Kenntnis über das große Ganze, das der Geschichte zugrunde liegt. Es bleibt trotzdem komplex - ich habe inzwischen ein eigenes Notizbuch für die Sturmlichtchroniken, damit ich den Überblick behalte. 😁 Band 6 wartet, und ich bin gespannt, wie es im Lande Roschar mit den Herolden und den Bringern der Leere weitergeht.

5

Leben vor Tod Stärke vor Schwäche Reise vor Ziel

Im fünften Band der Sturmlicht Chroniken ist zwar nicht die große Aktion Party ausgebrochen, aber die Spannung bleibt bestehen! Trotz kleinerer Durststrecken und gemächlichen Tempo tauchen wir tiefer in die Charakteren ein. Dalinars Rückblicke sind spannend und man erfährt so einiges aus seiner Vergangenheit. Und was ist mit Schallan? Ihre Verwandlung bleibt ein Rätsel, das neugierig macht! Die Charaktere sind so interessant und raffiniert gestrickt wie ein gutes Rätsel. Auch wenn der fünfte Band mehr Politik als Story bietet, liest es sich prima und erweitert unser Wissen über die faszinierende Welt und wir erhalten ein tieferen Einblick in die unterschiedlichen Figuren. Ich bin gespannt, was in Roschar noch alles passiert.

4

Ein ruhigerer, aber tiefgründigerer Band, der weniger durch Tempo, als durch Charaktertiefe überzeugt.

Mit „Der Ruf der Klingen“ eröffnet Brandon Sanderson nach dem monumentalen Höhepunkt von „Die Stürme des Zorns“ ein neues Kapitel in den Sturmlicht-Chroniken. Schon zu Beginn wird spürbar, dass sich das Erzähltempo wandelt: An die Stelle von gigantischen Schlachten, politischen Intrigen und weltbewegenden Enthüllungen tritt nun eine Phase der Sammlung – die sprichwörtliche Ruhe nach dem Sturm. Diese Verlangsamung bedeutet jedoch keineswegs Stillstand. Vielmehr nutzt Sanderson sie gezielt, um seinen Figuren und der Welt von Roschar mehr Tiefe zu verleihen und den Lesenden Raum für Reflexion zu geben. Sanderson hat sich längst den Ruf erarbeitet, ein Meister des Weltenbaus zu sein. Mit akribischer Detailfreude entwirft er Kulturen, Religionen, politische Gefüge und Magiesysteme, die so komplex wie faszinierend sind, und führt seine Leserschaft behutsam Schritt für Schritt in diese Geflechte ein. In „Der Ruf der Klingen“ treibt er dieses Vorgehen jedoch noch intensiver voran. Er nimmt sich die Zeit, Zusammenhänge nicht nur zu schildern, sondern sie auch zu ordnen, zu erklären und in neue Kontexte zu stellen. Die Magie wird aus ungewohnten Blickwinkeln beleuchtet, politische Strukturen verschieben sich, alte Gewissheiten werden hinterfragt. Für jene, die den hohen Pulsschlag der vorherigen Bände gewohnt sind, mag dieses gedrosselte Tempo zunächst irritierend wirken. Doch gerade in dieser Ruhe entfaltet sich die wahre Stärke des Romans: Sie erlaubt es, die dramatischen Ereignisse der Vergangenheit zu verarbeiten, Figuren und Entwicklungen neu zu verorten und ein tieferes Verständnis für die Bühne zu gewinnen, auf der das große Epos weitergeschrieben wird. Ein wesentlicher Unterschied zu den Vorgängerbänden ist der deutlich stärkere Fokus auf Dalinar. Während er bisher vor allem als verlässliche Stütze und strategischer Kopf in Erscheinung trat, rückt er in diesem Band endgültig ins Zentrum des Geschehens. Sanderson nimmt sich die Zeit, hinter die Fassade des unbeugsamen Heerführers zu blicken, und zeichnet das Bild eines Mannes, der gleichermaßen von Visionen angetrieben wie von Schuldgefühlen verfolgt wird. Dalinars Streben nach Einheit und Frieden kollidiert immer wieder mit den Schatten seiner Vergangenheit, die ihn nicht loslassen und ihn zugleich formen. Besonders eindringlich gelingt dies in den Rückblicken, die Stück für Stück Mosaiksteine seiner Geschichte enthüllen – mal erschütternd, mal erhellend, stets aber mit großer emotionaler Wucht. Dadurch entsteht ein facettenreiches Porträt, das ihn nicht nur als charismatischen Anführer, sondern auch als zutiefst menschliche Figur zeigt: einen Helden, der sich mit den Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen auseinandersetzen muss und dabei Gefahr läuft, sowohl an sich selbst als auch an der Verantwortung gegenüber seinem Volk zu zerbrechen. Anstatt sich in spektakulären Schlachten oder actiongeladenen Höhepunkten zu verlieren, schlägt Sanderson diesmal bewusst einen leiseren Ton an und richtet den Blick nach innen. Die großen Konflikte treten in den Hintergrund, um Platz für die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen zu schaffen. Freundschaften festigen sich, alte Wunden brechen wieder auf, und selbst Nebenfiguren gewinnen an Tiefe, weil ihre persönlichen Kämpfe und Sehnsüchte in den Vordergrund rücken. Die Konflikte, die nun ausgetragen werden, sind weniger Schlachten auf offenem Feld als vielmehr innere Auseinandersetzungen und Machtspiele im Kleinen – dadurch wirken sie umso intensiver und greifbarer. Gleichzeitig erweitert sich der Blick auf die Gesellschaft von Roschar. Strukturen, die bisher nur angedeutet wurden, treten deutlicher hervor; wir bekommen Einblicke in Hierarchien, Traditionen und Bruchlinien, die das Fundament dieser Welt tragen – und bedrohen. Unter der scheinbaren Ordnung schwillt ein Spannungsfeld aus religiösen, politischen und kulturellen Gegensätzen, das jederzeit eskalieren könnte. Gerade diese Verbindung aus intimer Charakterarbeit und groß angelegtem Weltenbau macht den Band zu einem unverzichtbaren Baustein des Gesamtwerks. Wer nach dem Donnerhall von „Die Stürme des Zorns“ ein weiteres Feuerwerk erwartet, könnte zunächst überrascht oder gar ernüchtert sein: „Der Ruf der Klingen“ ist nicht der lauteste, nicht der spektakulärste Band der Sturmlicht-Chroniken. Doch gerade in dieser Zurückhaltung liegt seine eigentliche Stärke. Denn während andere Teile der Reihe mit monumentalen Schlachten und atemberaubenden Enthüllungen glänzen, übernimmt dieser Band die Rolle des Architekten, der die Grundmauern für das Kommende legt. Sanderson beweist dabei einmal mehr, dass er sein Epos wie ein gewaltiges Bauwerk konstruiert. Jeder Band ist ein sorgfältig geformter Baustein in einer Konstruktion, die weit über das hinausgeht, was man beim ersten Lesen erfassen kann. „Der Ruf der Klingen“ mag nicht mit den ganz großen Gesten aufwarten, doch er zementiert das Fundament, auf dem künftige Konflikte, Enthüllungen und emotionale Höhepunkte ruhen werden. Wer bereit ist, diesen Abschnitt als notwendige Phase der Sammlung und Vorbereitung zu begreifen, erkennt seine unverzichtbare Bedeutung für das große Ganze. „Der Ruf der Klingen“ ist damit weniger ein Buch der großen Explosionen als vielmehr der stillen, aber tragenden Pfeiler. Es überzeugt nicht durch atemlose Spannung, sondern durch die Sorgfalt, mit der Sanderson seine Welt neu ausrichtet, seine Figuren vertieft und den Weg für die kommenden Ereignisse ebnet. Wer bereit ist, das langsamere Tempo als Teil dieser architektonischen Meisterleistung zu begreifen, wird mit wertvollen Einblicken belohnt – und mit dem Gefühl, beim Lesen Zeuge zu sein, wie sich Stück für Stück das Fundament eines der größten Fantasy-Epen unserer Zeit festigt.

4.5

🌪️⚡️

Ich könnte direkt ein Copy Past machen von meiner Rezension des vorherigen Teils der Sturmlicht-Chroniken. Abgesehen davon war dieser hier eher ein „Aufbau-Band“ bzw. wurde das Original-Buch meines Wissens nach (mal wieder) aufgrund der länger geschriebenen deutschen Sprache zweigeteilt, was dafür gesorgt hat, dass in diesem Buch hier „nicht so viel passiert“ und dafür im nächsten Band (höchst wahrscheinlich) alles drunter und drüber laufen wird. Auch wenn in diesem Band, wie bereits gesagt, nicht „sonderlich viel story-mäßig spannendes“ passiert, wurde mir das Buch nie langweilig. Dafür schreibt mir Sanderson einfach zu gute interessante Charaktere, ob diese jetzt in einer Schlacht kämpfen oder in einer Kneipe sich fast besinnungslos trinken ist mir dann auch egal. Tatsächlich mochte ich sehr die Rückblicke in Dalinars Vergangenheit und seine stürmische (ha!) Jugend. Ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen. Leben vor Tod. Stärke vor Schwäche. Reise vor Ziel.

4

Der für mich bisher schwächste Band. Sehr ruhig und etwas langatmig.

5

Eeeeeendlich Erklärungen…

Gut wie immer. Direkt weiter mit dem nächsten Buch

5

Mysterien, Fragen, Konfrontationen und das Ende der Welt

Wieder handelt es sich um die erste Hälfte des eigentlichen dritten Buchs, weshalb das Ende plötzlich kommt und nichts abschließt. Der Schreibstil ist weiterhin einfach und unauffällig, wobei mir diesmal wenige Rechtschreib- und sogar ein Übersetzungsfehler aufgefallen ist. Die Kapitellängen sind sehr angenehm: mal 20 Seiten, mal unter 10. Das bringt Dynamik ins Lesen und macht großen Spaß, weil man das Gefühl bekommt, sehr weit voranzukommen. Die eigentliche Handlung ist grandios. Die Hauptfiguren werden immer weiter ausgebaut und entwickeln sich voran. Sie werden auf die Probe gestellt und sehen sich mit Zwickmühlen konfrontiert. Die Spannung steigt immer weiter, während mehr und mehr Mysterien entstehen und Fragen aufgeworfen werden. Die Kapitel, in denen dann die Antworten kommen, sind wahnsinnig befriedigend. Vieles bleibt ungeklärt, weil selbst die Sprengsel nicht alles wissen. Dieser Umstand lässt die Welt und das Magiesystem sehr interessant und beeindruckend werden. Ich rede in dieser Rezension um den heißen Brei herum, weil das Grandiose an diesem Buch und der ganzen Reihe in der Liebe zum Detail, in den Figuren, der Welt und der eigentlichen Geschichte steckt - und nichts davon möchte ich spoilern. Für mich ist es das stärkste „erste englische Hälfte“-Buch.

4

Sturmlichtchroniken - ein wahrer Fantasy-Epos

*Abgeschlossen* - der Ruf der Klingen (Sturmlichtchroniken Band 5) von Brandon Sanderson Nach vier mitreißenden Bänden in der Welt Roschars war *Der Ruf der Klingen* für mich bisher der schwächste Teil der Reihe. Dennoch zeigt Brandon Sanderson einmal mehr seine Stärke darin, komplexe Geschichten mit faszinierenden (politischen) Strukturen zu erschaffen, die nicht nur innerhalb seiner Welt funktionieren, sondern auch erstaunlich gut auf unsere übertragbar wirken – mit nur kleinen gedanklichen Anpassungen. Trotz einiger Längen und weniger fesselnder Entwicklungen im Vergleich zu den Vorgängern, bietet Band 5 weiterhin tiefgründige Charakterentwicklung, neue gesellschaftliche Dynamiken und eine dichte Atmosphäre, die das Universum der Sturmlichtchroniken lebendig hält. Sandersons Welt bleibt beeindruckend vielschichtig und regt auch auf philosophischer Ebene zum Nachdenken an. Ich vergebe 4 von 5 Sternen – aus Respekt vor dem gewaltigen Worldbuilding und der Vorfreude auf das, was mich in Band 6 (von 12!) erwartet. Die Sturmlichtchroniken sind und bleiben ein besonderes Fantasy-Erlebnis. Das Foto habe ich bereits zwei Tagen vor dem Abschluss des Buches aufgenommen, in der Erwartung bereits früher damit durch zu sein. Doch 938 Seiten brauchen ihre Zeit, auch im Campingurlaub 😄

Sturmlichtchroniken - ein wahrer Fantasy-Epos
5

Ich liebe alles daran

Man merkt richtig, dass die Story hier stark Fahrt aufnimmt und diese so schnell auch nicht wieder verlangsamen wird - and I'm all here for it!

3.5

Es hat sich sehr gezogen. Auf den letzten 300 Seiten ist es erst richtig spannend geworden. Ich mag diese Reihe , aber diese zu detaillierten Beschreibungen und auch die Sprünge sind manchmal schwierig zu greifen. Und mache Namen kann ich nicht mal im Kopf aussprechen. Habe mir schon einen Zettel erstellt, wo Namen und ihre Beziehungen für mich auf einen Blick ersichtlich sind. Aber ich werde auch das nächste Buch lesen.

5

Ruhig und doch spannend

Der Teil ist relativ ruhig, aber ich finde es spannend wie gut und sorgfältig die neue Spannung aufgebaut wird. Man lernt vor allem über Dalinar extrem viel und versteht jetzt umso mehr. Alles in allem wird die Politik der einzelnen Völker gut beschrieben und ich bin echt gespannt, was noch so rauskommt.

5

Fantastisches Buch, wie alle aus der Reihe. Ich verstehe warum manche sagen es würde sich im ersten Teil etwas ziehen, aber ich persönlich fand gerade das ganz schön und die Charaktere noch besser kennenzulernen

4

Gut wie immer, jedoch das erste Mal mit Längen...

Prinzipiell wieder ein super Teil der Sturmlichtchroniken. Ich hatte jedoch, vor allem im letzten Drittel, das erste Mal das Gefühl, dass lange Zeit kaum etwas passiert und es etwas zäher zu lesen wurde. Ich hoffe das ändert sich im nächsten Band wieder! Dann gibt's auch wieder 5⭐

3

Schwächer als die bisherigen, aber trotzdem gut zu lesen.

5

Von Buch zu Buch besser

Die Serie wird von Teil zu Teil spannender, komplexer, größer und besser! Auch wenn dieses Buch sich mehr als die Vorgänger mit Politik und weniger mit Action befasst liest es sich trotzdem super und trägt viel dazu bei die geniale Konstruktion dieser Welt weiter auszubauen.

4

4/5 (Hörbuch)

Bin gespannt wie es weiter geht

3

Ernüchternd

Leider für mich bisher der schlechteste Band von Brandon Sanderson (alle anderen waren bei mir mit mindestens 4,5 Sternen bewertet). Hier hat mir leider der Humor, die brillanten Dialoge und die Entwicklung gefehlt. Hatte dauernd das Gefühl die Charaktere und die Handlung drehen sich im Kreis. Durch dieses Buch musste ich mich wirklich (leider) durch quälen.

4.5

er tut es immer wieder

wenn ich diesen teil nicht ganz so stark fand wie den vorherigen, dann ist das wirklich meckern auf ganz ganz hohem niveau. sanderson schafft es erneut, die geschichte auf ein neues level zu heben, auch wenn es hier eher darum ging, das neue setting zu erkunden und die charaktere besser kennenzulernen. ich bin gespannt, was in roschar noch wartet!

4

3.8 ist eher ein Aufbaubuch.

4

Fällt ein bisschen ab gegenüber den ersten 4 Bänden, aber es gibt doch auch viel Hintergundinfos zu der Welt…

4.5

Im Gegensatz zu den Vorgängern ist die erste Hälfte dieses Buches etwas mühsamer zu lesen. Aber ab der Mitte des Buches haben wir wieder die gewohnte Qualität.

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