Wellenbrecher
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Sechster Roman von Minette Walters, schon der Name " Wellenbrecher" hat mich an dem Buch gereizt. Ich wurde nicht enttäuscht.
Ein grausamer Mord, ein herum irrendes autistisches Kind, ein verdächtiger Ehemann, ein verdächtiger Bekannter, ein guter Freund, erfahrene Polizeibeamte, enttäuschte Mütter und enttäuschte Töchter, eine Liebesgeschichte, Pferde, Hunde, Beiboote, Jachten, Inseln, die englische Küste, das Meer und natürlich die Wellen. Die Schlagworte sprechen für sich, es gilt einen Mord aufzuklären. Die Beweisaufnahme belastet zunehmend die beiden Hauptverdächtigen. Wer war es? Wer hatte überhaupt ein Motiv? Nach intensiven Ermittlungen wirkt das hübsche Opfer keineswegs mehr wie ein Engel. Weitere schreckliche Vergehen werden angedeutet und führen den Leser immer wieder auf vermeintliche Fährten. Irgendwann konzentriert man sich auf einen Verdächtigen und zack, kommt ein neuer potenzieller Mörder ins Spiel. Ein Roman, wie man den Schreibstil aus anderen Büchern der Autorin kennt. Die Geschichte stützt sich weitgehend auf die Sicht mehrerer Ermittlungsbeamte (... einer nutzt sogar die Gelegenheit seiner Angebeteten näher zu kommen). Diesmal sind die Beamten tatsächlich die Guten, haben es aber nicht einfach mit der Aufkärung. Der Leser nimmt an allem teil, sei es im Rahmen der Story oder durch protokollierte Zeugenaussagen, Polizeiberichte sowie psychologische Gutachten. Die tiefgezeichneten Charaktere lassen keine Motive offen, wenn auch manche erst zum Schluß gründlich offenbart werden. Die Liebesgeschichte finde ich ganz nett. Nur habe ich mich gefragt, warum die Autorin so sehr auf die Charaktere der beiden eingeht. Die anderen Polzeibeamten liefen mehr oder weniger nebenher. Sollten der pfiffige "Dorfpolizist" und die Pferdenärrin in irgendeinem späteren Roman von Minette Walters mal wieder auftauchen? Wir werden sehen! Ein feingewobener Kriminalroman, der den Leser bis zum Schluß in die Irre führt und erst durch das fingerdeutende Psychogramm auf den wahren Täter zeigt. Klasse Roman. Lesenswert! "Ermittelnde Polizeibeamte sind die ersten, die um die Unbekannten trauern. Sie lernen bei ihren Recherchen die Opfer oft intensiver kennen, wie die Nächststehenden der Toten."

Ein sehr solides Buch, was durch seine Charaktere glänzt , was es so sympathisch macht. Es ist ziemlich schnell klar wer der Mörder ist, doch wie er gemacht hat und warum ist sehr Interessant. Es geht hier viel um Misstrauen, Eifersucht, Rache und eine verletzte Freundschaft, die im Grunde keine Ist. Und auch um Liebe. Besonders die Charaktere Maggie und Nick haben es mir angetan. Der Lesefluss geht sehr fließend, man kann der Story optimal folgen auch bei denn wechseln der Charaktere. Wer auf entspannte Spannung steht ohne Brutalität ist hier genau richtig.
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Sechster Roman von Minette Walters, schon der Name " Wellenbrecher" hat mich an dem Buch gereizt. Ich wurde nicht enttäuscht.
Ein grausamer Mord, ein herum irrendes autistisches Kind, ein verdächtiger Ehemann, ein verdächtiger Bekannter, ein guter Freund, erfahrene Polizeibeamte, enttäuschte Mütter und enttäuschte Töchter, eine Liebesgeschichte, Pferde, Hunde, Beiboote, Jachten, Inseln, die englische Küste, das Meer und natürlich die Wellen. Die Schlagworte sprechen für sich, es gilt einen Mord aufzuklären. Die Beweisaufnahme belastet zunehmend die beiden Hauptverdächtigen. Wer war es? Wer hatte überhaupt ein Motiv? Nach intensiven Ermittlungen wirkt das hübsche Opfer keineswegs mehr wie ein Engel. Weitere schreckliche Vergehen werden angedeutet und führen den Leser immer wieder auf vermeintliche Fährten. Irgendwann konzentriert man sich auf einen Verdächtigen und zack, kommt ein neuer potenzieller Mörder ins Spiel. Ein Roman, wie man den Schreibstil aus anderen Büchern der Autorin kennt. Die Geschichte stützt sich weitgehend auf die Sicht mehrerer Ermittlungsbeamte (... einer nutzt sogar die Gelegenheit seiner Angebeteten näher zu kommen). Diesmal sind die Beamten tatsächlich die Guten, haben es aber nicht einfach mit der Aufkärung. Der Leser nimmt an allem teil, sei es im Rahmen der Story oder durch protokollierte Zeugenaussagen, Polizeiberichte sowie psychologische Gutachten. Die tiefgezeichneten Charaktere lassen keine Motive offen, wenn auch manche erst zum Schluß gründlich offenbart werden. Die Liebesgeschichte finde ich ganz nett. Nur habe ich mich gefragt, warum die Autorin so sehr auf die Charaktere der beiden eingeht. Die anderen Polzeibeamten liefen mehr oder weniger nebenher. Sollten der pfiffige "Dorfpolizist" und die Pferdenärrin in irgendeinem späteren Roman von Minette Walters mal wieder auftauchen? Wir werden sehen! Ein feingewobener Kriminalroman, der den Leser bis zum Schluß in die Irre führt und erst durch das fingerdeutende Psychogramm auf den wahren Täter zeigt. Klasse Roman. Lesenswert! "Ermittelnde Polizeibeamte sind die ersten, die um die Unbekannten trauern. Sie lernen bei ihren Recherchen die Opfer oft intensiver kennen, wie die Nächststehenden der Toten."

Ein sehr solides Buch, was durch seine Charaktere glänzt , was es so sympathisch macht. Es ist ziemlich schnell klar wer der Mörder ist, doch wie er gemacht hat und warum ist sehr Interessant. Es geht hier viel um Misstrauen, Eifersucht, Rache und eine verletzte Freundschaft, die im Grunde keine Ist. Und auch um Liebe. Besonders die Charaktere Maggie und Nick haben es mir angetan. Der Lesefluss geht sehr fließend, man kann der Story optimal folgen auch bei denn wechseln der Charaktere. Wer auf entspannte Spannung steht ohne Brutalität ist hier genau richtig.







