Der Kampf der Meister

Der Kampf der Meister

Hardback
4.571

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Description

Der gewaltige Krieg um die Welt Roschar nimmt immer größere Dimensionen an. Die einst verschollen geglaubten Strahlenden Ritter stellen sich mit ihren magischen Kräften den Bringern der Leere entgegen. Der ehemalige Attentäter Szeth begibt sich zurück in sein Heimatland Schinovar, aus dem er einst verbannt wurde, um dort den Einfluss der dunklen Götter zurückzudrängen. Doch die Zeit drängt, denn auch unter den Göttern selbst schwelt ein uralter Konflikt.

Der neue Originalband »Winds and Truth« erscheint im Deutschen in zwei Teilen, »Winde und Wahrheit« und »Der Kampf der Meister«.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Hardback
Pages
928
Price
26.80 €

Author Description

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

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Geschafft!

Da ist es endlich, das Finale - aber nur des bisher fertig gestellten ersten Zyklus, Sanderson schreibt natürlich noch einen zweiten, ebenso umfangreichen! Zehn Tage bis zum Duell der Kampfmeister! Wie in einem Countdown läuft die Handlung diesmal ab. Die Zeit bis zur endgültigen Entscheidung rast dahin für diejenigen, die zuvor noch wichtige Quests beenden müssen, während andere, deren Aufgabe im Durchhalten besteht, sich völlig erschöpfen. Dalinar Kholin zweifelt an seiner Fähigkeit, Odium oder dessen Kampfmeister zu schlagen. Die Frage danach, was mit Ehrs göttlicher Kraft geschehen ist und ob er sie vielleicht für sich selbst nutzen kann, treibt ihn um. Gemeinsam mit Navani dringt er ins Geistige Reich ein, um Antworten zu finden, doch die Suche verläuft überhaupt nicht wie geplant. Kaladin wird zusammen mit Szeth nach Schinovar gesandt. Während der frühere Attentäter nach dem Schatten sucht, der über seiner Heimat liegt, ist es Kaladins Aufgabe, seine neuen Ideen zur Heilung seelisch Verwundeter an ihm und dem Herold Ischar zu erproben. Außerdem hat Schelm darauf bestanden, dass er fleißig auf der Flöte übt und dem Wind zuhört. Das Duell ist Dalinars Aufgabe, aber was von Kaladin erwartet wird, ist ebenso wichtig, wie er erfährt. Schallan will nun ein für alle Mal den Geisterblütlern Einhalt gebieten und versichert sich dafür der Hilfe Renarins und Rlains. Gemeinsam decken sie parallel zu Dalinar viele Geheimnisse aus der Vergangenheit auf. Jasnah, Sigzil und Adolin müssen an drei verschiedenen Fronten die Verteidigung gegen Odiums Truppen anführen. Vor allem Adolins Erlebnisse in Azimir habe ich in mich aufgesogen, so spannend und episch war es! Es ist schwer, mehr zu schreiben, ohne zu spoilern. Ich kann nur sagen, dass es schon auf den letzten ca. 300 Seiten von Winde und Wahrheit so spannend war, dass ich dachte, jetzt muss doch gleich der Höhepunkt kommen. Stattdessen ging es dann in Kampf der Meister noch einmal 900 Seiten so weiter. Immer wieder ein neuer Twist, ein neues Drama, eine neue Erkenntnis - wo nimmt der Mann nur seine Ideen her! Mit dem Ende war ich nur teilweise zufrieden. Für einige Charaktere hätte ich mir etwas Besseres gewünscht. Da es aber noch weitergeht, bin ich zuversichtlich, dass sich so manche Situation doch verbessern wird.

5

5 🌟Vom Sturmlicht verzehrt, vom Schöpfer verraten. Mein kognitiver Freitod auf den Trümmern einer gnadenlosen Saga.

Ich habe mich durch 9964 Seiten purer Epik gekämpft. Ich habe mit jeder Seite mehr Sturmlicht eingeatmet als Sauerstoff, habe in jeder schlaflosen Nacht verzweifelt auf ein Wunder gehofft und habe bei jedem Schicksalsschlag so sehr mitgelitten, als wäre mein eigenes Herz zersplittert. Ich bin durch dieses Epos nicht nur gewandert, ich bin darin ertrunken! Alles nur um am Ende festzustellen, dass Sanderson kein Autor ist, sondern ein kognitiver TERRORIST, der meine Seele im kognitiven Nirgendwo ausgesetzt hat. Was für eine hirnzerfetzende Reise! Ich dachte wirklich, nach diesem Marathon hätten wir uns ein Happy End verdient, aber Brando Sando hat mich einfach eiskalt verarscht!! Er schreibt keine Bücher, er schreibt emotionale Hinrichtungen!! ⚠️ Spoiler! ⚠️ ​Er hat uns die Regeln der Heilung jahrelang eingeprügelt, nur um uns dann dabei zuzusehen, wie wir hilflos miterleben, wie Adolin - mein Goldstück und das menschliche Herz dieser Geschichte - physisch und emotional zerlegt wird. Ich verweigere die Realität dieses Verlusts und bleibe in absoluter Verleugnung! Und dann Kaladin.... mein Sorgenkind ist jetzt also offiziell Sturmvater Junior? Sanderson hat ihn zum Halbgott-Herold-Hybrid befördert und Syl in eine spirituelle Rüstung verwandelt, statt ihnen endlich die Liebe zu gönnen, die sie nach all dem Schmerz verdient hätten. Mein Syladin-Herz blutet! Wer braucht schon eine kosmische Verschmelzung, wenn man einfach nur mal jemanden zum Festhalten wollte? ​Dass Shallan nun auch noch als lebender Weltuntergangs-Button enttarnt wurde und mutterseelenallein im Geistigen Reich festsitzt, ohne ihren Adolin auch nur berühren zu können, setzt dem Wahnsinn die Krone auf. Ich bin verwirrt, ich bin wütend und ich bin emotional so instabil, dass ich eigentlich in Sturmlicht mumifiziert werden müsste. Sanderson hat mich durch alle drei Reiche gejagt, Navani ins Koma geschickt und mich dann mit einem Cliffhanger von 9964 Seiten Anlauf im kognitiven Nirgendwo stehen lassen. Brandon, ich hasse dich dafür, dass du so verdammt gut bist! Ich würde jedes einzelne Wort dieser Folter noch einmal lesen und warte jetzt wahrscheinlich das nächste Jahrzehnt darauf, dass du mein Gehirn wieder zusammensetzt. Danke für nichts und danke für ALLES! Ich gehe jetzt erst mal eine Runde weinen, bis ich mein eigenes kleines Meer aus Tränen erschaffen habe, in dem ich zusammen mit meinen restlichen Hoffnungen versinken kann. Stört mich nicht, ich bin beschäftigt! 😭💔

5 🌟Vom Sturmlicht verzehrt, vom Schöpfer verraten. Mein kognitiver Freitod auf den Trümmern einer gnadenlosen Saga.
5

Ein Abschied, der das Herz zerreißt und gleichzeitig heilt

Die letzte Seite von Der Kampf der Meister ist gelesen, doch zurück bleibt ein kleines (riesiges) Loch in meinem Herzen. Nach zwölf gemeinsamen Büchern sind mir diese Charaktere fast wie Freunde ans Herz gewachsen. Da ihr Weg vorerst endet hinterlässt der Abschluss dieser langen, epischen Reise ein beinahe einsames Gefühl. Ich fürchte, ich wiederhole mich in all meinen Rezensionen aber es ist für mich immer wieder Wahnsinn, was Brandon Sanderson hier geschaffen hat. Die Fäden, die er über zehntausend Seiten hinweg gesponnen hat, laufen hier so gewaltig und emotional zusammen, dass man beim Lesen fast das Atmen vergisst. Alles greift ineinander, alles zahlt sich aus und trotzdem trifft es einen emotional härter, als man zuerst erwartet. Nach all der Zeit kann ich nur sagen: Die Sturmlicht-Chroniken sind eine absolute Leseempfehlung! Wer Fantasy liebt, kommt hier komplett auf seine Kosten. Die Reihe lässt mich auch Tage nach dem Beenden nicht los und ich glaube, ich werde noch eine ganze Weile brauchen um Roschar gedanklich zu verlassen! 💔

5

Ein mehr als würdiges Finale und ich freue mich schon auf die zweite Ära.

"Alle Menschen haben dieselbe Bestimmung, Dalinar. Aber wir sind keine Geschöpfe der Bestimmung. Es ist allein die Reise, die uns formt. Es sind unsere schwieligen Füße. Deine schwieligen Füße. Unser Rücken ist stark geworden, von dem schweren Gepäck auf unserer Reise. Unsere Augen sind offen. Deine Augen sind offen. Du hast die Schmerzen getragen, Dalinar. Vergiss das nicht. Denn das Wesen unserer Existenz liegt nicht in dem, was wir erreichen, sondern in der Methode dazu ..." "Der Kampf der Meister" ist der zweite Teil des Finales der ersten Ära der Sturmlichtchroniken. Und Brandon Sanderson liefert hier noch einmal hervorragend ab. (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Siefener.) "Am Ende sind es meine Lügen, die mir den Garaus machen. Eine Lektion, die ich nie lernen werde. Ich erkenne diesen Makel. Ich hoffe, dass er mich nicht eines Tages vernichten wird." Auf ganz Roschar toben Kämpfe zwischen den Menschen und den Bringern der Leere. Doch die eigentliche Entscheidung dieses endlosen Krieges soll zwischen den zwei von den Göttern erwählten Kämpfern in einem Duell ausgefochten werden. Dieses Duell findet in 10 Tagen statt. Und während der Gott Odium seine Krieger in Position bringt, versucht Dalinar die letzten Splitter von Ehrs Macht zu sammeln ... doch die Zeit läuft allmählich ab und der Sturmvater ist nicht gerade eine große Hilfe ... "Wenn der Narr verliert, wird er versuchen, das Brett umzustoßen und die Spielsteine zu zerstreuen. Dies gilt nicht nur für das Türme-Spiel." Sanderson Sturmlichtchroniken sind einfach gewaltig! In der Welt dieser Reihe konnte ich mich absolut verlieren. Die Flora und Fauna ist faszinierend, wie auch die Völker dieser Welt. Und wenn Sanderson eines kann, dann immer wieder atemberaubende Magiesysteme zu erschaffen. Ich frage mich immer wieder aufs Neue, wie man auf solche Ideen kommen kann? Was für ein grandioser Geist steckt in diesem Mann? Das Cosmere umfasst ja mehr als nur die Sturmlichtchroniken und ich staune und erfreue mich immer wieder an den Verbindungen und Aha-Momenten. Wenn ihr diese Reihe lest, kann ich euch nur empfehlen auch auf den entsprechenden Fanseiten zum Cosmere reinzuschauen, denn dann entfaltet sich die Komplexität dieser Welt in ihrer Gänze. "Er hatte ein schreckliches, mörderisches Leben geführt, aber er hatte immer daran geglaubt, dass es einen Ausweg gab. Ein Ende. Nämlich im Tod." Das Besondere an dieser Reihe sind definitiv die Charaktere, die so realistisch gezeichnet sind. Die mit all ihren Stärken und vor allem auch Schwächen, nicht nur sich selbst, sondern der kompletten Story eine unglaubliche Tiefe verleihen. Und die uns ganz deutlich vor Augen halten, dass auch Helden mit sich hadern und ihre ganz persönlichen Probleme haben. Niemand ist perfekt. Niemand ist geistig absolut gesund. Wir alle haben unsere Themen, an denen wir zu knabbern haben. Am Ende gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus der Reihe. Denn dieser Teil der Geschichte ist zu Ende, aber wir werden in einigen Jahren zurückkehren, wenn die zweite Ära beginnt ... Von mir eine absolute Leseempfehlung der Reihe an alle High Fantasy Fans, die nicht nur epische Geschichten und atemberaubende Welten lieben, sondern gerne auch etwas mehr Tiefe mögen. "Jede Entscheidung, die wir treffen, beeinflusst andere, und manchmal tut sie ihnen auch weh. Das ist nicht der Weg der Könige. Das ist der Weg des Lebens."

Ein mehr als würdiges Finale und ich freue mich schon auf die zweite Ära.
3

4 Monate, 12 Bücher und über 10.000 Seiten. Meine Reise nach Roschar geht zu Ende. Hat es sich gelohnt? Die Antwort ist ein ganz klares Jein! Ich nutze diesen Beitrag um nicht nur über das letzte Buch, sondern die ganze Reihe zu sprechen. Ich habe wirklich ausnahmslos Gutes über die Sturmlicht-Chroniken gehört bevor ich die Bücher angefangen habe. Ich fing Der Weg der Könige an mit der Hoffnung am Ende nur zu bereuen es nicht schon viel früher gelesen zu haben. Und am Anfang sah es auch stark danach aus. Der Weg der Könige war eines meiner persönlichen Lesehighlights 2025. Es hat noch nicht alles geklickt aber vor allem Kaladin als vermeintlicher Hauptcharakter hat mich in seinen Bann gezogen. Die Aspekte der Welt, Magie usw., die sich mir noch nicht zu 100% erschlossen, würden noch folgen. Mit Die Worte des Lichts ging es stark weiter, auch wenn meine Kritikpunkte im Prinzip noch die gleichen waren wie beim ersten Buch. Ab dem dritten Band nahm der Lesespaß für mich spürbar ab, aber immer noch mit einigen großartigen Momenten eingesprenkelt. Und damit kommen wir zum letzten Buch. Was soll ich sagen? Ich bin einfach etwas unterwältigt. Alle Notizen, die ich mir gemacht habe, sind negativ. Der größte Elefant im Raum ist dabei die Länge. Das gilt eigentlich für die meisten Sturmlicht-Chroniken Bücher. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Hälfte der Seitenanzahl locker gereicht hätte. Vor allem im Nachhinein, da viele Elemente, die lange aufgebaut werden irgendwann völlig an Relevanz verlieren. Z. B. Schallans Brüder, die Geisterblüter, Lift und Rysn (die ja jeweils ein eigenes Buch bekommen haben), die Großprinzen,... Vieles wirkt als soll ein Bezug zum Kosmeer hergestellt werden (dazu kann ich nicht viel sagen, weil ich sonst nur Mistborn vor einigen Jahren mal gelesen habe). Ich habe auch festgestellt, dass ich die Rückblenden, Schelms Geschichten und einen der kürzeren Bände am meisten mochte. Also immer, wenn Sanderson sich kurz fasst und schneller zum Punkt kommt. Das ist vielleicht auch einfach Geschmackssache. Mein zweiter großer Kritikpunkt: nach über 10.000 Seiten muss das Ende nicht nur ok sein, sondern richtig scheppern! Ich will weinen, ich will jubeln, ich will mitfiebern! Nicht nur, dass das nicht der Fall gewesen ist. Es ist auch gar kein Ende. Eigentlich wird keine Handlung irgendwie zum Ende gebracht. Es war mir schon vorher klar, dass es noch eine zweite Ära mit weiteren 5 Büchern geben wird aber trotzdem bin ich der Meinung, dass es hier einen klaren Schluss hätte geben sollen. Die Struktur des Buches mit den 10 Tagen bis zum Duell der Kampfmeister hat für mich auch nicht funktioniert. Alle Charaktere teilen sich auf und interagieren deshalb praktisch gar nicht miteinander. Und für das Endergebnis hat davon kaum etwas eine Bedeutung, weil ja sowieso erst das Duell an Tag 10 über das Schicksal entscheidet. Dass viele Konflikte eher philosophisch angegangen und nicht nur durch einen Faustkampf entschieden werden, fand ich in der Theorie gut. Aber das machte es in der Praxis nicht sehr spannend über hunderte Seiten Kaladin als Therapeut von Szeth zu lesen. Ja, es ergibt Sinn für seine Entwicklung, war aber total langweilig und auch einfach nicht gut geschrieben. Um ganz fair zu sein, muss ich schon erwähnen, dass ich mir oftmals auch schlicht und einfach zu dumm vorkam um zu verstehen, was gerade passiert. Allen Handlungspunkten folgen, alle Andeutungen verstehen, das Magiesystem verinnerlichen etc. fiel mir mit jedem Buch immer schwerer. Ich glaube bei einem Reread würde das um einiges besser sein aber beim ersten Lesen war ich manchmal einfach überfordert. So bleibt am Ende Ernüchterung und die Frage, ob es das jetzt alles wert gewesen ist. So genau weiß ich es noch nicht. Bis es weitergeht wird es anscheinend noch ca. 8 Jahre dauern, vllt weiß ich bis dahin, ob ich die Reihe noch fortsetzen möchte oder nicht.

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5

Zehn Tage bis zum Kampf der Meister. Zehn Tage bleiben Dalinar, Kaladin, Schallan und den anderen, um die Welt vor Odiums Herrschaft zu retten. Doch was wird es kosten? Während Dalinar mit Navani im geistigen Reich nach Antworten sucht, bereitet Adolin die Verteidigung einer Stadt vor, und Kaladin begibt sich mit Szeth auf eine Pilgerreise, um dessen Land von der Dunkelheit zu befreien. Renarin versucht derweil die Wahrheit zu entschlüsseln, und Schallan arbeitet im Schatten daran, die gefährlichen Geisterblüter ein für allemal zu vernichten. Ich sag euch es ist sturmverdammt spannend 🤩😍 die über 2000 Seiten waren viel zu wenig 😂 Aber nun ist es wirklich vorbei. Zumindest fürs erste. Wie lange habe ich das Ende ersehnt und doch gefürchtet? Die Reise ist vorbei und meine Freunde, die Charaktere, haben ihr Ziel erreicht 🥲 Doch einen Lichtblick gibt es: die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wer Sanderson kennt, weiß, dass dieser Mann in größeren Dimensionen denkt. Das Cosmere ist groß und voller Abenteuer. Wohin wird es uns wohl als nächstes verschlagen? Ich bin gespannt 😁 Reise vor Ziel ✊️ Fazit: Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich diese Reihe Liebe 🤍

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5

Reise vor Ziel

Vor Jahren, als ich mit dem ersten Roman der Sturmlicht-Chroniken anfing, hätte ich nie gedacht, welche Ausmaße die Buchreihe annehmen würde. Mit diesem Band endet die erste Hälfte des Erzählbogens auf eine Weise, die mich völlig überrascht hat. Die Charaktere begleiten mich seit Jahren und werden es wohl auch noch Jahre tun. Spannend wie zuvor, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Das Ende der ersten Hälfte

Puh, das war ein ganz schöner Ritt. 10 Bücher Sturmlicht-Chroniken (5 in Originalsprache) sind doch eine Menge Seiten voller Abenteuer und Geschichten aus Roschar. Dass dies nun erst den Mittelpunkt der Story darstellt ist schwer vorstellbar. Über weite Teile des Buchs war ich mir nicht sicher, wie gut ich das Dargebotene nun finden soll. Das Pacing der Story hat etwas unter den mannigfaltigen POVs gelitten - gefühlt hat es immer sehr lange gedauert, bis es in den einzelnen Erzählsträngen Fortschritte gab. Der Höhepunkt der Story hat aber doch einiges richtig gemacht - auch wenn die Urithiru-POV die schwächste Erzählstruktur hatte. Hier entzogen sich leider mitunter die Geschehnisse meinem Verständnis - warum zum Beispiel erscheint Dalinar zu einem Duell, ohne die Rahmenbedingungen, Abläufe oder sonstiges zu kennen? Die Story um Kaladin hat sich aber wieder einmal als der stärkste Part herausgestellt - "Ehr ist tot - aber ich schaue, was ich tun kann" ist schon eine starke Szene. Am Ende wurden nicht nur die elementaren Gesetze des Planeten auf den Kopf gestellt, die Umstände jedes einzelnen POV-Charakters und sogar gesamter Nationen sind komplett neu zu bewerten - hier beginnt wahrlich ein neues Zeitalter. Und sturmverdammt - das Ende hat dann doch Lust auf das noch Kommende gemacht. Einen großen Abzug muss man hier aber für die Übersetzung bzw. das Lektorat geben. Wie oft ich in diesem Band grammatikalische Fehler und auch inhaltliche Fehler (falsche Namen bspw) gefunden habe, ist nicht mehr feierlich. Hier würde ich mir eine bessere Qualitätskontrolle wünschen, denn es hat einen durchaus aus dem Lesefluss und der Immersion gebracht. Abschließend muss man aber sagen, dass die Sturmlicht-Chroniken zurecht solch ein Standing im Fantasy-Genre haben - ich freue mich auf den zweiten Teil und hoffe, dass wir hier zukünftig kein GRRM-Szenario vorfinden müssen (warten auf das nächste Buch für Dekaden)!

3

Sanderson ist ein Meister seines Fachs, aber bei den Sturmlichtchroniken wäre weniger deutlich mehr gewesen.

Nun ist es tatsächlich vorbei. Ich habe mehrere Jahre an den Sturmlichtchroniken gelesen und war sehr gespannt auf das Ende. Sanderson hat für mich eine Welt erschaffen, die einfach einzigartig ist. Zu Beginn der Sturmlichtchroniken war ich absolut begeistert und habe die Reihe jedem Fantasy-Fan empfohlen. Kaladin, Shallan und Dalinar sind mir einfach ans Herz gewachsen und ich bin ihrer Geschichte gerne gefolgt, vor allem, da die drei so unterschiedlich sind. Mit den verschiedensten Enthüllungen konnte mich Sanderson immer wieder überraschen und packen. Allerdings hat mir der letzte Teil leider fast gar nicht mehr gefallen. Die verschiedenen Tage sind aus der Sichtweise von mehr als 10 Personen geschrieben, sodass man gefühlt alle zwei Seiten aus der Handlung gerissen wird. Die Handlung teilt sich einfach auf zu viele Personen und Handlungsorte auf, sodass kein Spannungsbogen mehr entstehen kann. Ich hatte gar keine richtige Beziehung mehr zu den Figuren und konnte nicht mehr richtig mit ihnen mitfühlen, weil es einfach viel zu viele waren. Zudem habe ich gar nicht mehr richtig verstanden, wer auf welcher Seite steht, wer welche Möglichkeiten hat und aus welchen Beweggründen handelt. Ich konnte auch keine eigenen Theorien mehr entwickeln, da es einfach viel zu viele Informationen, Orte, Personen und Fachbegriffe waren. Ich denke, nach über 10.000 Seiten sollte der Leser eigentlich verstanden haben, um was es geht. Wenn man dann immernoch verwirrt ist und ein Glossar benötigt, sollte man vielleicht das ganze etwas weniger komplex gestalten. Alles in allem bin ich von den ersten Teilen und den Enthüllungen immer noch schwer begeistert, aber uneingeschränkt kann man die Sturmlichtchroniken auf jeden Fall nicht empfehlen. Nach diesem zähen und schwierigen letzten Teil ist es für mich gut, dass es erst einmal eine Roschar-Pause gibt. Ich werde den nächsten Zyklus vermutlich aus reiner Neugier irgendwann lesen, aber zurzeit habe ich erst einmal genug von Odiums&Ehrs Konflikt gelesen.

5

I will protect myself, so that I may continue to protect others…

So, das wars jetzt wirklich und ich fühle mich leer. Was eine lange Reise, die mich 11 Bücher lang (eine Novelle fehlt mir noch) begleitet hat. Streng genommen ist die Geschichte noch nicht abgeschlossen, da genau wie bei den Nebelgeborenen eine „zweite Ära“ aufgemacht wird, aber das bedeutet unausweichlich, dass man sich von vielen Charakteren verabschieden muss, die man entweder nie wieder, in Rückblenden und manche erst in ein paar Jahren wiedersieht, wenn die Reihe fortgeführt wird. Ich werde diese Review nutzen, um die gesamte Geschichte bis hierhin zu bewerten. Und da kann ich nur volle 5 Sterne geben. Man merkt mit den Jahren, wie Sanderson immer besser wird und noch vielschichtigere Charaktere schreibt. Das Worldbuilding, die Charaktere, die Schicksale/Handlungen, Überraschungen…alles passt einfach. Natürlich hat man Sanderson typisch manchmal „ruhigere Kapitel“ und wenn dann auch nicht gerade die Lieblingscharaktere auftauchen und das Kindle einem sagt „im Kapitel verbleiben 40 Minuten“ kann es, wenn man gerne abends liest, gerne mal vorkommen, dass einem die Augen zufallen. Hier muss ich aber gerade Winde und Wahrheit sehr loben. Natürlich ist das auch dem Umstand geschuldet die Reihe fürs Erste zu einem Ende kommen zu lassen und das Ganze mündet natürlich in so manchen spannenden und herzzerreißenden Momenten, die natürlich alles andere als langatmig anmuten. Was ich etwas schade finde ist, dass es ein paar Nebencharaktere gab im Laufe der 10 Bücher, die leider gefühlt gar nicht mehr vorgekommen sind und ich mich schon frage, was diese zur Story beigetragen haben. Ich erinnere mich schon nicht einmal mehr an seinen Namen, aber es gab zumindest einen Charakter am Reinsee dessen Geschichte ich gerne weiter verfolgt hätte. Das gleiche gilt für die rätselhafte Insel im Westen Namens Aimia und deren Bewohner/innen um die in kleineren Kapiteln ein riesiges Mysterium erzeugt wird aber letztlich nichts daraus gemacht wird…naja jedenfalls gibt es dem Worldbuilding noch mehr Tiefe - wehe in kommenden Romanen werden solche Dinge nicht aufgegriffen! Insgesamt bin ich stark begeistert von der Reihe. Es ist für mich eine 10 von 10 Erfahrung gewesen, auch wenn die Nebelgeboren-Reihe für mich minimal weiter vorne liegt, was aber so sympathischen Charakteren wie Wayne oder den Kandras geschuldet ist. Außerdem sagt mir das Allomantie-Magie-System einfach etwas mehr zu. Leben vor Tod Stärke vor Schwäche Reise vor Ziel 🌪️🌪️🌪️🌪️🌪️🌪️

5

Ein grandioser, emotionaler Abschluss

Mit "Kampf der Meister" endet also die erste Ära der Sturmlichtchroniken. Ich fand es grandios und auch sehr emotional. Gerade die letzten 200/300 Seiten waren so rasant und spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders begeistert, haben mich mal wieder die Charaktere und deren Entwicklungen. Zu sehen wie Shallans, Adolins, Renarins, Dalinars, Kaladins, Szeths, usw. Reisen enden, war wirklich krass. Jeder einzelne von ihnen ist mir so sehr ans Herz gewachsen. Und wie es für Sanderson typisch ist, macht er es den Lesenden mit diesem Ende nicht leicht. Insgesamt waren die Sturmlichtchroniken eine fantastische Reise. Und ich bin froh, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, auch wenn wir die meisten der jetzigen Charaktere nicht mehr wiedersehen werden 😭

5

Banger

Finde es bissl schade, dass das Buch nicht nen abgeschlosseneres Ende hat (Wäre schön jz schlafen zu können ohne über Sigzil Schelm Schallan nach denken zu können). Aber so ist es wohl wenn 1. Das Cosmere immer größer wird und 2. Ist es ja auch noch nicht das Ende. Das einzige was bissl mühselig war waren unnötige Erklärungen, bei Sachen die schon in vorherigen Büchern dran kamen oder weil manchmal bissl zu viel ein Gedankengang eines Charakter erklärt wird

5

Finally it is done - ein würdiger Abschluß

10 Jahre begleitet mich die Serie nun schon. Der Weg der Könige erschien erstmals 2015. Das Buch findet einen würdigen Abschluss für den ersten Zeitbogen. Alle Stränge werden zusammengeführt. Auch wenn einige Enden für manche Leser sicher nicht das Happy End darstellen was sie gerne hätten. Wie kein anderer schafft es Sanderson vielschichte Charaktere, Magiesysteme und Lebensläufe zu schreiben die einen an das Buch fesseln. Das Buch ist ein einziger Pageturner. Ich hoffe das auch der zweite Zeitbogen genauso gut wird

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