The strength of the few
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Description
Dieser mit Spannung erwartete Nachfolger von „The will oft he many“ – einem der am meisten gelobten und meistverkauften Fantasy-Romane – begleitet Vis, der sich mit einem gefährlichen Geheimnis auseinandersetzt, das die Geschichte in alternativen Dimensionen enträtseln könnte.
OMNE TRIUM PERFECTUM
Die Hierarchie nennt mich noch immer Vis Telimus. Feiert mich noch immer als Catenicus. Und glaubt noch immer zu wissen, wer ich bin. Doch nach all dem, was geschehen ist – und angesichts dessen, was ich fürchte, das noch kommen wird –, weiß ich nicht, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich bin nicht mehr eins. Ich habe das Iudicium gewonnen und alles verloren – und die uralte Vorrichtung jenseits des Labyrinths hat mich – eigentlich unmöglich – über drei getrennte Welten hinweg vervielfältigt. In Obiteum, Luceum und Res ist nun jeweils eine andere Version meiner selbst. Drei verschiedene Körper, drei verschiedene Leben. Ich muss mich verstecken; kämpfen; politisch taktieren. Ich muss trainieren; vertrauen; lügen. Ich muss töten; heilen; mich beweisen – wieder und wieder und wieder. Ich werde geliebt und gehasst und bin völlig allein. Vor allem aber muss ich Antworten finden, bevor es zu spät ist. Die Natur dessen verstehen, was mit mir geschehen ist – und warum. Ich muss einen Weg finden, den bevorstehenden Kataklysmus aufzuhalten, denn wenn alles, was ich erfahren habe, wahr ist, bin ich vielleicht der Einzige, der das kann.
„Islingtons Welten sind außergewöhnlich detailliert und durchdacht, was es mühelos macht, sich in diese zu begeben. Durch die perfekte Balance zwischen Charakterentwicklung und Handlungsdynamik werden Fantasy-Fans nach mehr verlangen.“
Publishers Weekly
Book Information
Characteristics
11 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
großartiger Mindfuck
"Das älteste Argument dafür, etwas Falsches zu tun, ist, dass es alle tun." Was ein Akt. Was ein Epos. Ich fand schon den ersten Band grandios und trotz einiger Schwierigkeiten besticht der zweiten Band mit seiner Brillanz. Das komplexe Worldbuilding ist so gut und die Reihe lebt von Intrigen und Konflikte und Drama. Vis als Charakter bleibt ein Symphatieträger, er ist jemand deren Handlungen ich absolut nachempfinden kann. Mit dem man mitfühlen kann. Dem man gerne auch mal schütteln möchte. Die Nebenchrakter wachsen einen mehr ans Herz. Ganz klarer Star für mich ist ja auch der Alupi Diago. Wehe irgendwas passiert mit dem Wolf! Anfangs hatte ich jedoch wie viele andere so meine Schwierigkeiten. Denn wir haben hier jetzt drei Perspektiven - drei unterschiedliche Vis, in drei unterschiedlichen Welten. Res, die uns bekannte Welt aus Band 1. Und die bleibt auch weiterhin mein Favorit. Luceum, die ich in meinem Kopf liebevoll Druidenland nenne (und bei mir auf dem zweiten Platz liegt) und Obiteum (für mich Pyramidenland und für mich die "schlechteste" Welt). Kapitelüberschriften wären schon toll gewesen, aber irgendwann kam man in die Geschichte rein. Wie alles in einander verzahnt ist und die Handlung teilweise wie Dominosteine fallen und eine Wende nach der anderen kommt - es war so gut. Und diese ständigen Cliffhänger - meine Nerven, ich weiß gar nicht wie ich jetzt so lange auf den dritten Band warten soll....ich hoffe ich kann dann der Handlung wieder folgen. Das erste und letzte Drittel fand ich persönlich am besten, die Mitte hatte hier und da schon seine Längen und ab und an war man schon bisschen verwirrt - dennoch ist dies eine würdige Fortsetzung einer epischen Welt und Geschichte.
Am Ende zählt nur die Stärke der wenigen 🏛 Ein typischer Mittelband mit geilem Ende 3,5-4 ⭐️
UNTÄTIGKEIT ERGREIFT PARTEI! Ich würde behaupten der Satz beschreibt sehr gut die Motivation der Bücher und kann ich persönlich genauso unterschreiben 🤭 Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich einfach zu viel erwartet habe nach dem ersten, absolut grandiosem Band 🫠 Es war so ein typischer zweiter Teil mit sehr vielen Längen, die halt am Ende zu etwas Großem führen, aber der Weg dahin war nicht einfach...Nach dem Ende glaube ich aber das der 3. Band einiges wieder rausholen kann 🤗 Ich kann leider keine vernünftige Rezi schreiben ohne massive SPOILER zum 1. Band. Also an alle die The will of the Many noch nicht gelesen haben: Nicht weiterlesen ‼️‼️‼️‼️ Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt und wir begleiten Vis immer Kapitelweise in den 3 Welten, Res, Obiteum und Luceum. An sich fand ich es echt gut gemacht, denn obwohl ich mir Kapitelüberschriften zur jeweiligen Welt gewünscht hätte, konnte man immer gut rauslesen wo wir uns gerade befinden. Der Anfang war auch super spannend, vorallem weil das Worldbuilding wirklich genial ist. Aber den ganzen 2. Teil fand ich teilweise soooo schleppend und "langweilig ", vorallem in Luceum habe ich mich oft gefragt wo das hinführen soll und wie das mit den anderen Welten zusammenhängt 🙃 Versteht mich nicht falsch, alles in allem gab es immer mal wieder spannende Szenen die mich zum dranbleiben ermutigt haben, aber so richtig fesseln konnte mich leider erst komplett der 3. Teil🫣 Dafür fand ich den umso besser ! Es war super spannend, Actionreich, emotional und sowieso super komplex 🤭 Ich glaube aber einfach das wahrscheinlich nichts mich sooo sehr gecatched hätte wie The will of the Many, da fand ich einfach jede einzelne Seite sooo genial. Dadurch hatte ich einfach eine verdammt hohe Erwartungshaltung...🥲 Aber eins muss man dem Autor wirklich lassen, er kann wirklich absolut geniale Cliffhanger und Plottwists schreiben🙏🏽

„Der älteste Grund, etwas Falsches zu tun ist, dass alle es tun.“
Nachdem sich Vis durch die Intrigen der catenischen Akademie gekämpft und das scheinbar unmögliche vollbracht hat, wird seine Welt erneut auf den Kopf gestellt, denn alles, was er über das Reich, gegen dessen Unterdrückung er ankämpft, zu wissen glaubte, stellt sich als einzelner Tropfen in einem ganzen Ozean heraus. Währenddessen zieht Krieg über das Land und er muss entscheiden, an welcher Seite er stehen wird… Es fällt schwer, eine Inhaltszusammenfassung zum zweiten Teil der Hierarchy-Reihe zu schreiben. Der Grund: Es passiert einfach viel zu viel und vor allem viel zu viel Abgefahrenes. Der Autor hat die Kunst der Handlungsstränge, die aufeinander einwirken wie Dominosteine, wirklich perfektioniert und hält den Leser damit in Atem – fast 900 Seiten lang, auch wenn man an manchen Stellen kaum noch hinterherkommt. Der Weltenaufbau, der Fantasy-Aspekt und vor allem die Vielseitigkeit der Handlung fordern viel Aufmerksamkeit und Mitdenken vom Leser, diese Reihe wird eher eingefleischte Fantasy-Fans auf ihre Kosten bringen als Einsteiger, die vielleicht von der Masse an Möglichkeiten, Intrigen und Grausamkeiten überfordert sein könnten. Vis, der dem Leser schon in Teil eins als unnachgiebiger, aber emphatischer Protagonist ans Herz gewachsen ist, überflügelt sich selbst auf den Seiten dieses Buches wieder und wieder, mit Genialität, manchmal auch mit einem Hauch eiskalt berechneten Wahnsinns, und mit seinem unerlässlichen Streben danach, das Richtige zu tun und dafür bis an seine Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Wie der Vorgänger ist das Buch politisch und häufig nachdenklich und sinnt über die Frage nach, wie weit man gehen darf, sich gegen Ungerechtigkeit aufzulehnen, wie viele Opfer man in Kauf nehmen darf, bevor man selbst zum Täter wird. Kurzum, „The Strength of the Few“ kann durchaus mit Band eins mithalten, mit Spannung wie mit Vielseitigkeit. Der Fokus liegt jetzt anders als im ersten Teil, das Buch fühlt sich ganz anders an, noch düsterer und komplexer als der Vorgänger. Auch das Storytelling hat sich verändert, was an manchen Stellen etwas schade ist, wenn auch verständlich. Mit diesem Buch ist die Welt der Handlung schlagartig deutlich größer geworden und so hatte der Autor leider nicht die Möglichkeit, auf alle neuen Charaktere und Vis’ Beziehungen zu ihnen genau einzugehen. Das war einer der Aspekte, der in „The Will of the Many“ besonders wichtig war, und fällt nun leider ein bisschen hinten runter. Dafür gibt es viele Antworten, viel Worldbuilding, viel Spannung und endlos viele Wendungen … und noch mehr Fragen, immerhin kommt ja noch ein Buch, man merkt, der Autor hat noch Großes vor (und wird die Köpfe seiner Leser ordentlich zum Qualmen bringen) Wer gern epische Fantasy liest, sich für das römische Reich interessiert und in einer unfassbar komplexen Welt untertauchen möchte, dem kann man die Hierarchy-Reihe nur empfehlen, Vis’ Reise und sein Kampf können unterhalten, fesseln und auch nachdenklich machen – und natürlich einen riesigen Knoten im Kopf produzieren: Fantasy nach bestem Rezept.

Wieder super stark, auch wenn mich die Perspektivwechsel manchmal etwas rausgebracht haben – aber dieses Ende macht die Wartezeit auf Band 3 jetzt schon unerträglich!!!
The Strength of the Few konnte mich auch als zweiter Band wieder sehr überzeugen. Besonders spannend fand ich, wie sich die Geschichte weiter öffnet und immer mehr Zusammenhänge sichtbar werden, ohne dass dabei die Atmosphäre oder das Gefühl für die Figuren verloren geht. Man merkt einfach, wie viel hinter dieser Reihe steckt, und gerade die politischen Entwicklungen und neuen Fragen haben mich wieder komplett abgeholt. Was mich diesmal stellenweise etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, waren die Perspektivwechsel. Gerade wenn ich bei einer Szene total drin war und unbedingt wissen wollte, wie es dort weitergeht, kam oft der Sprung in eine andere Handlungsebene. Das hat die Spannung zwar nicht genommen, aber manchmal kurz unterbrochen. Dafür hat das Ende nochmal richtig geliefert – so ein Schluss, bei dem man sofort anfängt zu überlegen, hofft, dass die eigene Vermutung stimmt, und am liebsten direkt Band 3 lesen würde… Genau wegen solcher Momente bleibt die Reihe für mich etwas Besonderes. Jetzt bleibt leider nur warten… und 2027 fühlt sich wirklich noch sehr weit weg an!
Der Autor ging mit Teil zwei einen anderen Weg als erwartet. Ich persönlich hätte es mir anders gewünscht. Die Geschichte ist aber sehr gut, sowie der Schreibstil.... Werde ich den dritten Teil irgendwann lesen? Ich weiß es nicht 🫣
Am Anfang kam ich sehr gut rein in The Strength of the Few. Jedoch fand ich, ohne zu spoilern, ab dem zweiten Drittel des Buches bestimmte Handlungsstränge uninteressant oder sie sprachen mich einfach nicht an. Danach und gegen Ende des Buches ging es jedoch richtig ab und der Cliffhanger war zwar nicht so fies wie beim ersten Teil, aber trotzdem frustrierend. Der erste Band hat zwar eher meinem persönlichen Geschmack entsprochen, jedoch fand ich diesmal das Magiesystem sehr spannend.
Der extrem komplexe Weltenaufbau zieht einen vollständig in die Geschichte hinein. Zum Glück steht ein Glossar zur Verfügung, ohne das man sich stellenweise verloren fühlen könnte. Intrigen, Machtfragen und folgenschwere Entscheidungen prägen den Verlauf der Handlung und fordern sowohl den Protagonisten als auch die Leser:innen kontinuierlich heraus. Besonders bemerkenswert ist, wie plötzliche Wendungen und scheinbare Fügungen den Weg des Protagonisten erschweren, ohne dass er dabei sein übergeordnetes Ziel aus den Augen verlieren darf. Aufjedenfall auch etwas für Fans der griechisch/römischen Antike! Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen, belohnt diese aber mit Tiefe, Spannung und einem vielschichtigen Erzählerlebnis.
Es macht mich krank wie gut dieses Buch ist
Ich will echt nicht viel über das Buch sagen, weil man sich hier überhaupt nicht spoilern lassen darf und ins kalte Wasser geschmissen werden muss. Dieses Buch war einfach so guuuut. Ich konnte es fast die ganze Zeit nicht aus der Hand legen. Jedes Kapitel endet in einem „Mini-Cliffhanger“, sodass ich unbedingt immer weiterlesen wollte. Am Ende hat es sich zwar etwas gezogen (das Buch hat schließlich 800 Seiten Substanz), war aber nicht weiter schlimm, da der Rest krass überzeugt hat. Und man, der Autor versteht es echt einem Herzschmerz zuzufügen. Aber dadurch lässt er einen auch auf die beste Art leiden. Es sei hier noch angemerkt, dass es sich bei dieser Reihe um recht komplexe Fantasy handelt. Also man muss schon sehr konzentriert dabei sein um nichts zu verpassen und alles zu verstehen. Das muss einem wirklich bewusst sein und man muss sich darauf einlassen können. Auch wenn ich will, dass jeder diese Reihe liest, würde ich euch empfehlen mit dem ersten Buch erst anzufangen wenn der 3. Teil erscheint. Ich habe gelesen, dass es insgesamt 4 Bücher in der Reihe werden und, dieser Schmerz jetzt nach dem zweiten auf den dritten Band warten zu müssen, ist ungelogen nicht in Worte zu fassen. James Islington, für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass du das lesen solltest: Ich borge dir freiwillig meinen rechten Arm, damit du den 3. Teil schneller fertig schreiben kannst, mein Meister!

Was war das für ein wilder Ritt durch den zweiten Teil der Hierarchy-Reihe.?! Ich schwanke zwischen „Ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht!“ und „Ich muss mich erstmal von der ganzen Sache erholen“….

Ein grandios-gewaltiger "Mindfuck", der das Höchstmaß an Konzentration und sicher auch mind. einen ReRead erfordert - absolut krass! 🤯
Alter war dieses Buch wieder gut! Es hat nach Band 1 die Welt nochmal so krass erweitert und was am Ende alles passiert lässt einen nur sprachlos zurück! Weißt nicht, wann eine Reihe mich seit langem mal wieder so gefesselt hat! Mega! 🙈😍

Episch 🔺️
Dieses Buch hat mich mehr Nerven gekostet, als ich gedacht hab! Und jetzt fall ich erstmal in ein Loch und liebe alles daran! Ich dachte Band 1 war komplex und nervenaufreibend, da wusste ich noch nicht, was mich noch erwarten würde. Eine gelungene Fortsetzung, krasse Wendungen und wie zu erwarten eine würdige Fortsetzung! Ich kann Band 3 kaum erwarten. Jeder der mit sich hadert diese Reihe zu lesen: Tut es endlich! Es ist jede Sekunde wert. 》Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.《 S. 438

Band Zwei knüpft nahtlos an den ersten Band an und wirft einen somit wieder gleich mitten ins Geschehen. Die Pause zwischen den Bänden sollte daher nicht allzu groß sein, denn sonst könnte man (wie ich) etwas Schwierigkeiten haben, mit Namen und Gegebenheiten klarzukommen. Das fing sich bei mir aber mit dem Voranschreiten der Geschichte wieder recht gut. Die Namen machten mir dabei ein wenig länger Probleme; ich konnte manche einfach nicht auseinanderhalten oder richtig zuordnen. Auch das legte sich aber. Die Geschichte wird wesentlich komplexer als im ersten Teil, denn man folgt nun drei Handlungssträngen. Jeder davon ist absolut individuell und anders: nicht vorhersehbar, abwechslungsreich und mit tollen Charakteren. Ich hatte irgendwie den Gedanken, dass die Reihe hier endet, und fragte mich daher die ganze Zeit, wie er diese ganzen Handlungen in so kurzer Zeit zusammenbringen will, wenn er so viel Zeit in deren Aufbau steckt. Im letzten Drittel war mir dann klar, dass ich einem Irrtum unterlag. Das ist noch lange nicht fertig. Was gut ist, denn so bekommen die Geschichte und der Weltenbau ihre gebührende Zeit, um zu wachsen. Durch die mehr gewordenen Handlungen leiden die Charaktere ein klein wenig, was aber einfach am Umfang liegt. Trotzdem ist es nicht negativ, sondern absolut ausreichend. Einzig das Ende fand ich unbefriedigend, das ist einfach so mitten drin. Höhepunkt, zack, Ende. Man hängt in allen drei Situationen absolut in der Luft. Ich hoffe daher auf einen sehr, sehr baldigen dritten Band. Fantasyfans werden hier nicht enttäuscht. Auf jeden Fall lesen!

Besser kann eine Fortsetzung nicht sein. Komplex, politisch, originell, hoch emotional, ein Muss für alle, die Fantasy lieben.
Hattet ihr dieses Jahr schon ein Highlight? Mein erstes Jahreshighlight ist, wenig überraschend, “The Strength of the Few”. Ich hatte hohe Erwartungen und gleichzeitig ein bisschen Angst. Denn Band 2 ist eine Mischung aus Fantasy und Sci-if und Sci-if lese ich nur selten. Vorab: ich werde ausnahmsweise auf eine Zusammenfassung des Inhalts verzichten. Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass ich ansonsten einen wirklich großen Teil des Plots verraten würde. Meinung: Dieses Buch war einfach großartig! In der ersten Hälfte plätschert die Handlung noch etwas dahin, ohne, dass man sicher ist, wohin das Ganze führt. Und dann kommt die zweite Hälfte und der Plot entfaltet, auch emotional, seine volle Wucht. Das Tempo ist hoch und man hat bei allem, was passiert, kaum Zeit Luft zu holen. Die Wendungen haben es in sich und ich saß mehr als einmal sprachlos vor dem Buch. Wer Game of Thrones gesehen hat: Charaktere sind bei James Islington ebenso wenig sicher wie dort. Ich hätte mehrmals fast geweint, war schockiert und musste das Buch auch mal weglegen, um zu verarbeiten, was ich da gelesen habe. Wer mich kennt weiß, ich werde beim Lesen nur in Ausnahmefällen so emotional. Band 2 ist unglaublich bewegend und gleichzeitig eine ganze Nummer komplexer als Teil 1. Das Buch bleibt dabei genauso politisch und nachdenklich wie sein Vorgänger, indem es Fragen stellt wie: Wie lange heiligt der Zweck die Mittel und ab wann wird man selbst zu dem Bösen, das man bekämpft? Welche Wege würden wir einschlagen, wenn Umstände anders wären? James Islington hat sich spätestens jetzt in mein Herz geschrieben und ich freue mich riesig auf die übrigen beiden Bände der Reihe. Fazit: Besser kann eine Fortsetzung nicht sein. Komplex, politisch, originell, hoch emotional, ein Muss für alle, die Fantasy lieben. Ein riesiges Dankeschön geht an den Adrian Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Was war das Bitte? 🤩🤩🤩
Meine Güte, ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen. Aber das war Mega. So komplex, gut durchdacht und intensiv war schon lange nichts mehr. Man denkt, jetzt hat man es gecheckt und dann passiert wieder was unerwartetes und trotzdem genau passendes. Ein bisschen ambivalent fand ich die POV Sprünge. Da ist man in einer Version angekommen und es passiert gleich was wird man in eine andere Richtung geschoben. Mega gut und ärgerlich gleichzeitig. Wie auch beim ersten Buch, finde ich die Stimme die das Hörbuch gesprochen hat, ein bisschen zu reif für den Charakter. Was aber nur persönliche Präferenz ist. Der Sprecher hat es ansonsten großartig gemacht. Ich habe wirklich so so oft mit offenem Mund dagesessen oder mit Tränen in den Augen. Jetzt versuche ich gerade noch das Ende aufzudröseln damit mein beschränkter Verstand das alles begreifen kann. Und bitte bitte lieber Autor lass das zum Schluss das sein was ich mir erhoffe.

47 Tage später... so lange hab ich an dem Buch gelesen. So gefordert hat es mich. So überfordert war ich. Nachdem ich mich bei Band 1 so verloren gefühlt habe, hab ich mir bei Band 2 mit den 3 unterschiedlichen Welt nicht mehr die Mühe gemacht und es einfach akzeptiert.😂 Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich GUT es war. Es passieren so viele Dinge und das tlw. Gleichzeitig. Dadurch das jedes oder fast jedes Kapitel in einer anderen Welt spielt, springt man als Leser/-in viel hin und her. Manchmal wirkt es so als wäre die eine Welt spannender als die andere oder es passiert gerade da was großes und dann landet man in der anderen Welt. Kann etwas nervig sein, aber es findet alles irgendwie zusammen. Wirklich. 🤓 Viel kann ich nicht verraten ohne zu spoilern, deshalb lest es! Es lohnt sich. Es gibt emotionale Momente, schwierige Situationen und unfassbare Plottwists. Mein Hirn und Herz kamen nicht mehr mit. Ich war aufgewühlt, enttäuscht und traurig. Am Ende wünsche ich allen, die das Buch lesen werden: Ich hoffe ihr leidet genauso wie ich! Empfehlung und die besten Wünsche von Bookie zu Bookie. Ich geh mal in mein Kissen weinen bis Band 3 erscheint. -> Oh hallo SuB.... 😬
Nach wie vor eine der besten Fantasy-Reihen, die ich gelesen habe.
Auch im zweiten Teil geht’s mit den drei Geschichtssträngen spannend weiter. Es gibt unglaublich viel Worldbuilding, die Charaktere sind komplex und man weiß als Leser*in auch nicht, wem man vertrauen kann. Der einzige negative Punkt an dem Buch ist, dass man jetzt vermutlich noch recht lange auf den nächsten Band warten muss 😭 Ich kann es nach wie vor nur empfehlen, wer auf komplexes Worldbuilding, spannende Magiesysteme und interessante Charaktere steht, wird hier zu 100% fündig. Ich fand auch, dass man in dem Teil deutlich gemerkt hat, dass der Autor sich unter anderem von Brandon Sanderson inspirieren lässt, was für mich ein riesiger Pluspunkt ist 😊
Eine Geschichte, die fordert und gleichzeitig alles gibt, was man sich von so einem Werk erhofft. Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht, dass es mich zum Weinen bringt. Episch.
Langatmig in dreifacher Ausführung
Durch die drei Welten in denen Vis synchron unterwegs ist, werden hier drei Geschichten parallel erzählt, was einen stellenweise echt aus dem Lesefluss wirft. Ansonsten ist die Charakterentwicklung von allen Vis' und wie sich die Story entwickelt recht interessant, aber in Summe viel zu langatmig.
Einfach wow!
"Angst, sagte mir mein Vater einst, ist einfach unsere Erkenntnis eines Mangels an Kontrolle." Mit "The Strenght of the Few" liefert uns James Islington den zweiten Band seiner Hierarchy-Reihe. Band 1 hat mich schon sehr begeistert, doch Band 2 legt da noch eine Schippe drauf. "Beherrsche einen Mann, und er wird alles tun, was du dir vorstellen kannst. Freunde dich mit ihn an, und er wird mehr als das tun." Ich habe das Iudicium gewonnen ... doch zu welchem Preis? Mir bleibt jedoch wenig Zeit zum Verschnaufen, denn die Republik ist im Aufruhr. Das Vertrauen zwischen den Ministerien ist seit dem Iudicium zerstört. Und obwohl ich immer noch als Held gefeiert werde, gibt es doch nicht wenige, die mich abgrundtief hassen. Noch immer bewahre ich mein größtes Geheimnis darüber, wer ich wirklich bin ... selbst meinen Freunden gegenüber. Dieser ständige Spagat zwischen verstecken und kämpfen, dem politischen Taktieren, das alles zermürbt mich auf Dauer genauso wie die Frage danach, wem ich noch vertrauen kann. Und über allem steht die Frage: "Was ist mit mir beim Iudicium geschehen?" ... "Der Tod, beharrte Eidhin einst, ist unser wichtigster Horizont. Er ist wichtig, weil wir ein Ende dessen brauchen, was wir sehen können. Ohne ihn würden wir orientierungslos treiben, überwältigt, ohne etwas, woran wir uns ausrichten könnten. Ohne ihn könnten wir uns nie auf das wirklich Wichtige konzentrieren: das, was vor uns liegt." Band 1 endete mit einem richtigen wtf-Moment und genau hier setzt Band 2 nun ein. Vis gibt es nun in drei verschiedenen Welten: In Res, seiner eigentlichen Welt, die dem Römischen Reich ähnelt, in Obiteum, einer futuristisch anmutenden, furchtbaren Welt und in Luceum, einer Welt, die der der Kelten ähnlich ist. Diese drei Welten geben der Geschichte eine unglaubliche Komplexität und Vielschichtigkeit und erfordert natürlich auch wachsame Leser. Islington zieht uns tief in diese Welten hinein und schafft es durch sein erzählerisches Können, diese Welten lebendig werden zu lassen. Ich war mittendrin, habe mitgefiebert und mit Vis gelitten und gekämpft. Es gab einige überraschende Momente, Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Islingtons liefert uns nicht nur eine sehr komplexe Welt bzw. Welten, auch seine Charaktere und deren Entwicklungen sind großartig. Die Freundschaften, aber auch die Feindschaften, sind voller Gefühl, absolut nachvollziehbar und fühlen sich greifbar, real an. Und auch dieses Buch endet wieder mit einem wtf-Moment. Auch hier war ich auf den letzten Seiten wieder geschockt. Nun warte ich sehnsüchtig auf das nächste Buch, denn ich muss wissen wie es weitergeht. "Das älteste Argument dafür, etwas Falsches zu tun, ist, dass es alle tun." Für mich war das wieder mehr als großartig! Was hier an Ideen drinsteckt ist unglaublich! Bücher wie dieses sind es, die mich begeistern und die mir wieder zeigen, warum ich dieses Genre so gerne lese. Und da Sony Pictures sich die Filmrechte gerade gesichert hat, kommen wir ja vielleicht auch bald auf den Genuss das Ganze im Kino zu sehen. Wer Lust hat auf eine komplexe Fantasywelt mit ein paar Science Fiction Einflüssen hat, die durchdrungen ist von politischen Intrigen und Machtkämpfen, die sich mit Moral und Schuld, Opfern und Tätern auseinandersetzt, der kann an dieser Reihe nicht vorbeigehen!

Ich hätte nicht gedacht, dass es noch besser werden könnte als Band 1! Aber wow diese 3 Welten haben mich umgehauen! Es ist unfassbar spannend, weil wir ständig zwischen den Welten hin- und herspringen und nur häppchenweise Hintergründe und Wissen zugeteilt bekommen. Dabei erfahren wir auch ganz viel über die Zusammenhänge (gab mir auch bisschen B&A Vibes, weil hier echt viel zusammenhängt 😍), weil in jeder Welt andere Dinge ans Licht kommen. Ich liebe den Schreibstil und einfach alles an der Geschichte. Es ist komplex und vielschichtig mit ganz viel Tiefe (insbesondere was Moral, Schuld, Opfer, Krieg …) angeht. Obwohl unser Protagonist erst 18 ist, würde ich es auf keinen Fall als Jugendbuch bezeichnen! Es gibt viel zu viele düstere Abgründe, Mord, Krieg, … und ich könnte mir vorstellen, dass gerade der ganze moralische Aspekt einfach für viele noch zu „hart“ ist. Das Worldbuilding ist wirklich außergewöhnlich, die Story spannend, die Charaktere entwickeln sich extrem weiter und es werden so viele wichtige Themen behandelt. Ein absolutes Meisterwerk! Ich hoffe der Autor schafft es wie geplant Ende 2026 Teil 3 zu veröffentlichen! Key Facts: - High Fantasy mit dystopischen Touch - Keine Romance - Vielschichtige + komplexe Charaktere - Sehr düster und blutig (Krieg)
144 Vek's later... I need a minute to process
6/5 Sterne Lebenshighlight
Diese Reihe ist einfach unglaublich. Bin nur so durch die Bücher durchgeflogen und das trotz jeweils 800 Seiten und mehr . Die Geschichte ist so komplex, dieses ganze System ist wahnsinnig komplex und trotzdem hat es so Spaß gemacht es zu lesen. Band 2 hat mich mit diesem System von 3 Welten nochmal komplett gepackt und ich wollte nicht mehr raus aus diesen Geschichten.Das Ende lässt mich nun schmerzlich auf Band 3 warten…
"Die Stärke der Wenigen ist alles, was zählt."
- spoilerfrei - Ein wirklich sehr emotionaler Band. Ginge es nur darum hätte das Buch von mir 5/5 🌟 bekommen. Ich habe allerdings ein paar Kritikpunkte: 1. Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten reinzukommen, also würde ich definitiv empfehlen vorher nochmal die letzten 1-2 Kapitel des vorherigen Bandes zu lesen 🙈 2. Mir haben einfach die tiefen freundschaftlichen Bande gefehlt, die man aus dem 1. Band kannte. Der 2. Band war sehr Plot-getrieben und die Charaktere und ihre Beziehungen kamen für mich persönlich zu kurz. 3. Ich fand den kompletten ersten Teil des Buchs irgendwie öde und langgezogen. Spannend wurde es erst ab 60% für mich. Gerade das Kapitel mit dem Rennen war extrem unnötig langgezogen für mich. 4. Ich habe bis zum Schluss das Gefühl gehabt, ich habe nur die Hälfte des Buches verstanden 😅 das war sooo kompliziert, obwohl ich permanent ins Glossar gegangen bin. Das lag zum Teil auch einfach an der Lingo des Buches. Viele Begriffe und viele, unter denen man sich während des Lesens nichts abspeichert als Bedeutung. Ich glaube den Band muss ich irgendwann nochmal lesen um alles zu verstehen und vorher das Glossar studieren 🤣 Was wieder sehr schön war, waren der tolle Schreibstil und die kurzen Kapitel. Die beiden Dinge haben es definitiv einfacher gemacht durch das Buch zu kommen. Ich finde trotzdem, dass gerade am Anfang einiges hätt kürzer gefasst werden können. Ich habe aber auch so viel annotiert in dem Buch. Es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen und ich habe immer mal wieder starke game of thrones vibes empfangen 👀❤️ Fazit: Ein Buch mit Längen und einer sehr komplizierten Welt, das mich aber trotzdem überzeugen konnte. Freue mich auf Band 3 (auch wenn ich froh bin diesen dicken Schinken hinter mir zu haben 😂) 💖

Sehr fesselnd und intensiv – ein echtes Highlight
Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Die Kapitel springen zwischen den verschiedenen Welten hin und her, was fast jedes Mal kleine Cliffhanger erzeugt und dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will. Gleichzeitig hat mir das den Lesefluss stellenweise etwas genommen – daher „nur“ 4,5 Sterne. Ansonsten wieder sehr gut geschrieben, aber definitiv kein Buch für mal eben zwischendurch.
Grandioses Worldbuilding, starke Weiterentwicklung und eine epische Fortsetzung – auch ohne Romance ein klares Fünf-Sterne-Highlight.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesem Buch fünf Sterne gebe – einfach weil ich normalerweise immer ein bisschen Romance brauche, um komplett emotional investiert zu sein. Und ja, ich shippe Vis und Eidhin weiterhin. Das werde ich vermutlich auch nie aufgeben. Aber: Es hat mich irgendwann nicht mehr gestört, dass daraus (noch) nichts entstanden ist. Das Worldbuilding ist einfach zu stark. Zu durchdacht. Zu groß. Die Weiterentwicklung im zweiten Teil hat mich komplett überzeugt. Die Welt fühlt sich nicht nur größer an, sondern auch gefährlicher, politischer, komplexer. Alles greift ineinander, alles hat Gewicht. Und genau das hat mir unfassbar viel Spaß gemacht. Vis’ Entwicklung, die Machtstrukturen, die philosophischen Untertöne – das alles war so gut ausgearbeitet, dass ich gemerkt habe: Okay. Ich brauche hier gerade keine Romance. Ich brauche diese Geschichte. Und allein das ist für mich ein riesiges Kompliment an dieses Buch. Für jemanden, der normalerweise emotional-romantisch liest, hat es mich geschafft, rein über Worldbuilding, Plot und Atmosphäre komplett zu fesseln. Deshalb ganz klar: fünf Sterne. Epische Fantasy, klug konstruiert, ambitioniert und absolut lesenswert.
Unglaublich Spannend, Unglaublich Komplex...eine unglaubliche Fortsetzung der Hierarchie Reihe.
The Strength of the Few setzt die spannende und komplexe Welt des ersten Bandes nahtlos fort. Zu Beginn muss ich zu geben, hat mich die Welt oft verwirrt und ich musste mich immer wieder orientieren wo man gerade ist und worum es geht (da wäre eine kleine Ortsangabe ganz hilfreich gewesen).Das verflog aber schnell und man fiel von Cliffhanger in Cliffhanger. Die Story packet einen nochmal mehr und man fiebert mit jedem Satz mit,wie Vis Geschichte weiter geht. Und immer wieder kommt eine neue Wendung, eine neue Offenbarung die einen sprachlos lässt und wieder neue Überlegungen der Geschehnisse anregt....die dann doch nochmal übertroffen werden. Absolute Empfehlung die Reihe zu lesen und ich freue mich schon extrem auf den dritten Teil. Auch wenn ich erstmal alles Sacken lassen muss. 🦈
Ich mag die erschaffene Welt von Islington sehr + die Idee ist mal etwas anderes. Allerdings ist mir das Buch an mancher Stelle zu komplex
Eine Dystopie im Gewand epischer Fantasy, die mit Science-Fiction-Logik denkt. Oder so
Wow! Beim Lesen habe ich mich oft verloren gefühlt. Nicht nur einmal, sondern über lange Strecken. Der Mittelteil zieht sich, ist dicht, kompliziert, voller Details, die ich nicht sofort einordnen konnte. Ich habe langsam gelesen, Sätze mehrfach, manchmal einfach weiter, obwohl ich wusste, dass ich nicht alles verstanden habe. Das war anstrengend und ehrlich gesagt zwischendurch auch frustrierend. Und trotzdem bin ich drangeblieben. Erst am Ende wurde mir klar, warum. Rückblickend ergibt genau diese Überforderung Sinn. Dieses Gefühl, den Überblick zu verlieren, ist kein Fehler der Geschichte, sondern Teil davon. Niemand hat hier klare Antworten. Niemand versteht das ganze System. Und genauso fühlt es sich auch beim Lesen an. Besonders stark fand ich, wie präsent das zentrale Thema ist: Wie weit bin ich persönlich bereit zu gehen, um etwas zu verändern? Und ab welchem Punkt wird man selbst zu dem, was man eigentlich bekämpfen wollte? Diese moralischen Grauzonen werden nicht aufgelöst. Sie bleiben stehen. Unbequem. Ehrlich. Was mich überrascht hat: Der zähe Mittelteil wirkt im Nachhinein fast notwendig. Viele Dinge, die sich beim Lesen wie Längen angefühlt haben, bekommen später Gewicht. Man merkt, dass hier nichts einfach nur passiert, sondern vorbereitet wird – auch wenn man das erst versteht, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Dieses Buch fordert Geduld. Es will, dass man zweifelt, sich verläuft, zurückdenkt. Und genau deshalb wirkt das Ende so stark. Nicht als Erlösung, sondern als Moment des Innehaltens. Mit offenen Fragen. Und dem Gefühl, dass man das Buch evtl gleich noch einmal lesen möchte 😄 diesmal mit dem Wissen von jetzt.

Soeben das Hörbuch auf Audible abgeschlossen. Grandios von Stefan Kaminski gesprochen, über 30h intensiver Sprech Blockbuster. Der erste Teil war sehr stark, der zweite Teil ist deutlich komplexer und verlangt besonders beim Hören viel Konzentration ab. Ich musste manchmal das Buch zur Hilfe greifen bei dee Namensvielfalt. Meiner Meinung nach ein dringend benötigter Lückenfüller in einer Genre-Nische, die mit Red Rising und anderen kleineren Titeln kaum Beachtung bekommt. Starkes Ding, auch wenn es sicherlich nicht für jeden eine perfekte Fortsetzung des 1. Teils darstellt. Mehr dazu in meinem kommenden Video auf youtube im Theorien und Spoilertalk 💪🏼

Was ein Schinken! Aber ein verdammt Guter! Der erste Teil war schon stark und hat eine Lücke auf dem Markt bedient, der zweite geht sehr komplex weiter. Hörbuch übrigens eine 10/10
Angst ist ein Mangel an Kontrolle. Und ich bin es leid, Angst zu haben. Ich möchte wieder Gerechtigkeit in der Welt sehen können.
The Strength of the Few ist Band 2 der Hierarchy Reihe. In diesem wird die ganze Zeit zwischen drei verschiedenen Welten (Res, Obiteum und Luceum) hin- und her gesprungen. Dabei endet jedes Kapitel so spannend, das man gar nicht in die nächste Welt wechseln oder aufhören möchte. Ich hatte keine Probleme, zwischen den Welten zu unterscheiden. Der Schreibstil war gut verständlich, obwohl jede Menge Namen, Orte, Titel und Fachbegriffe genutzt werden, die ich ab und zu im Glossar nachschlagen musste. In Res sind definitiv die sympathischsten Charaktere. Insbesondere Eidhin und Aequa (und den Alupi Diago) lernt man noch einmal besser kennen und auch an Callidus wird oft erinnert. Erst zum Ende hin entscheidet Vis sich endlich zu tun, was er für richtig hält und nicht, was ihm von anderen Menschen aufgezwungen wird. Insbesondere die letzten Kapitel sind sehr vielversprechend für das, was in Band 3 kommen könnte. In Obiteum erfährt man durch Caeror neue Techniken zur Nutzung von Willen, den Hintergrund des Labyrinths aus Band 1 und das Ziel, welches Vis erreichen muss. Die Charaktere waren zum Großteil unwichtig für die Storyline. Höchstens vier Personen waren relevant für Vis und diese waren meiner Meinung nach in Ordnung, aber nicht besonders ansprechend. Anfangs war Obiteum für mich am spannendsten, aber zwischendurch hat es ein bisschen an Tempo verloren. Zum Ende hin gab es aber auch hier unerwartete Wendungen und einen Cliffhanger, der vor dem Hintergrund des ausstehenden dritten Bandes eigentlich nicht das sein kann wonach es klingt. Luceum hat sich zu Beginn etwas zäh angefühlt. Vis konnte die Sprache nicht und hat lange nichts über die Synchronität oder die Nutzung von Willen gelernt. Die neuen Charaktere sind interessant, ich habe aber keine großen Sympathien entwickelt oder groß mit ihnen mitgefiebert. Zum Ende hin hat die Storyline aber immer mehr Fahrt aufgenommen und meiner Meinung nach endet sie mit dem spannendsten Cliffhanger. Alles in allem war The Strength of the Few durchgehend spannend und es fühlt sich trotz der Länge des Buches nie ein Kapitel wie ein Lückenfüller an. Gerade der letzte Satz hat nochmal anders wehgetan und ich kann es kaum erwarten, bis Band 3 rauskommt.
Eine Sci-Fi/Fantasy Achterbahnfahrt - einfach episch!
Eins vorweg: Ja, man braucht schon ein wenig Frustrationstoleranz, um die Sprünge zwischen den Welten zu fiesen Zeitpunkten zu ertragen und sich immer wieder auf den anderen Erzählstrang einzulassen. Wenn man das unvoreingenommen kann und sich Islingtons Art, wie er diese Geschichte x 3 erzählt hingibt, wird man einfach nur belohnt. Es ist alles dabei: Intrigen, Freundschaft, das Ringen um Macht, Verrat, Schlachten und Kämpfe und sehr viele unterschiedliche, praktische Anwendungsarten von Willen 🫣. Die Handlung knüpft direkt an "The will of the many" an. Viele Fragen werden beantwortet, mindestens genauso viele neue aufgeworfen. Ich habe das Buch gestern beendet und bin (positiv) emotional wirklich durch. Was für ein Abenteuer. Aber wie bei allen Göttern soll ich jetzt noch über ein Jahr auf die Fortsetzung warten? 😬
Res>Obiteum>Luceum
Beendet und ich habe so viele Fragen. Wir erleben 3x Vis, 3x Worldbuilding inklusive unterschiedlicher Willenssysteme und neuer Figuren und 3x höchst komplexer Plot. Es war krass auf jeglicher Ebene und die Wechsel zwischen den Welten erforderten richtiges Gehirnjogging. Die Geschichte in Luceum hat mir am wenigsten gefallen. Vis war sehr passiv, wollte das ruhige Landleben genießen und ist einfach von einem Schauplatz zum nächsten gepurzelt. Die neuen Freundschaften und Beziehungen konnte ich nicht nachvollziehen und über sein Desinteresse nicht hinwegsehen. Das hätte mir als extra Novella genügt. Der Rest war aber fantastisch, wenn auch weniger mitreisend als Buch 1. Die Tiefe geht einfach verloren, wenn man drei Welten parallel spielen lässt. So viele Rätsel, doppelte Spielchen, Abenteuer und Prüfungen. Es passiert wahnsinnig viel und ich brauche Antworten!
Absolut genial
Band 2 hat mir tatsächlich noch besser gefallen als Band 1. So viel Spannung, Nervenkitzel, Weisheit, Freundschaft, Tiefe,...! Das Wordbuilding ist weiterhin einfach nur wahnsinnig gut. Am allerbesten gefallen mir die vielen, aber durchaus durchdachten Charaktere. Sie sind unfassbar vielschichtig und entwickeln sich stetig weiter. Nichts ist vorhersehbar und immer alles möglich! Das macht es für mich besonders spannend. Ich habe immer sehr mitgefiebert! Das Magiesystem ist wirklich schwer zu fassen und einfach nur cool! Eine unheimlich komplexe Welt, oder eher drei! Auch der Cliffhanger war wieder mega fies. Ich hoffe so sehr Band 3 lässt nicht all zu lange auf sich warten!!! Ich liebs!

Wahnsinn!
Ich weiß gar nicht so recht wie ich zusammenfassend meine Begeisterung formulieren soll. Vis wird in drei Welten repliziert und wir verfolgen seine drei komplett unterschiedlichen Werdegänge in diesen. Es ist unheimlich spannend Zusammenhänge zu erkennen und seinen Erkenntnissen zu folgen. Es gibt so vieles aufzunehmen und diese Spannung zu verfolgen, dass man nur so von Kapitel zu Kapitel fliegt! Ich liebe den zweiten Teil ebenso wie den ersten und kann den dritten kaum erwarten. Der Schreibstil von Islington ist einzigartig. Er beschreibt die Welten so gut, dass ich mich hineinversetzen kann. Die Erkenntnis, dass er für Res Rom als Grundlage hat und für Luceum und Obiteum dann Britannien und Ägypten ist wirklich beeindruckend! Auch die Nebencharaktere schließt man sehr ins Herz und entwickelt viel Gefühl für diese, sodass mir des Öfteren auch mal die ein oder andere Träne kam… Und die Cliffhanger am Ende hauen mal wieder richtig rein. Ich kann diese beiden bis jetzt erschienenen Bücher nur wärmstens empfehlen!
Band 2 hat mich sooooo fertiggemacht! Worldbuilding und Magiesystem verdreifachen sich mal eben undich musste echt schauen, dass ich mitkomme. Es ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Es gab so viele krasse, berührende undauch fuchtbare Momente, und das Ende ist gemeeeein. 😭 Würde am liebsten direkt weiterlesen.
Mixed-Feelings mit The Strength of the Few ...
Teil 1 war erfrischend, spannend und einer meiner Highlights 2025!!! Mit Teil 2 habe ich mich jedoch leider etwas schwer getan. Während der erste Teil im High Fantasy-Bereich einsortiert werden kann, jedoch erkennbare Young Adult Elemente verkörpert, war ich nicht darauf vorbereitet einen so umfangreichen und komplexen 2. Teil zu erhalten. Mal eben nebenbei lesen war nicht mehr. Vis wirkte deutlich härter, aber auch zielführender (manchmal mehr schlecht als recht). Ich musste wirklich längere Lesesession einlegen, um das umfangreiche World-Building und die rasanten Wechsel 3er Welten!!! zu verfolgen und bildlich darstellen zu können. Es ist eine interessante, bewegende und durchaus packende Geschichte mit einer Vielzahl an Plottwists. ABER: Die Story und die Kernelemente aus dem 1. Teil wurden mir meiner Meinung nach hier nicht genug aufgegriffen. Obiteum und Lucium beinhalten beide lesewürdige, fesselende Momente jedoch lag mein Fokus durchgehend auf Res. Ich wollte tiefer in die Hierarchie, Ursprünge genauer erkunden, Intrigen besser beleuchten etc. Werden Buch 3 und 4 dies aufgreifen? Möglicherweise. Ich werde Vis' Geschichte defintiv weiter verfolgen und freue mich auf das Wiedersehen der einzelnen Charaktere. Für ein 2. Highlight hat es leider nicht gereicht.

Spannend und sehr kompliziert geht es weiter in Band 2. Eine super Mischung aus SciFi und Fantasy. Ich fand allerdings manches etwas abstrus / verwirrend. Außerdem finde ich den Protagonisten weiterhin etwas zu Gary Stue mäßig und ich habe nicht sooo viel emotionale Bindung zu ihm, wie ich es gerne hätte.
𝐓𝐡𝐞 𝐒𝐭𝐫𝐞𝐧𝐠𝐭𝐡 𝐎𝐟 𝐓𝐡𝐞 𝐅𝐞𝐰 ist der zweite Band der sogenannten Hierarchie Reihe von James Islington. Wir haben vor kurzem dieses Buch in einer großen Leserunde gelesen und ich muß schon sagen, bisher habe ich noch keinen Autor gelesen, der so ambitionierte komplexe Plots schreibt. Und ich kann sagen, der zweite Band ging genauso weiter wie der erste Band endete. Ich möchte überhaupt nicht spoilern, deshalb verrate ich auch nicht, auf welcher Idee dieses zweite Buch beruht. Nur soviel: es ist schon abgefahren und wieder einmal war höchste Konzentration gefragt. Mehr als 100 Seiten habe ich mir hier pro Tag nicht zugemutet und dennoch kann ich nicht behaupten, dass ich wirklich alles richtig verstanden habe. Diese Hierarchie Reihe ist etwas ganz Besonderes. Der epische Anspruch ist enorm und es scheppert auch ganz gewaltig. Doch in dem ganzen politischen und kriegerischen Wirrwarr sehen wir Themen wie Freundschaft, Familie, persönliche Entwicklung. Richtig gut hat mir die Ausarbeitung der verschiedenen Welten gefallen. Sie waren alle drei sehr unterschiedlich, so dass ich hier nie Orientierungsprobleme hatte. Das Ende war genauso phänomenal wie bei Band 1 und lässt einen wirklich Band 3 heiss erwarten. Warum war es dennoch kein 5⭐️ Read? Hier und da ist mir die Komplexität einfach too much. Die verschiedenen Handlungsstränge wirken teils überfrachtet und das Pacing ist zu wechselhaft.

Ein Meisterwerk
The strength of the few – Band 2 | Noch größer, noch intensiver, noch gnadenloser Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Niveau aus Band 1 noch gesteigert werden kann – aber genau das schafft The strength of the few im zweiten Teil. Dieses Buch ist keine einfache Fortsetzung. Es erweitert alles, was im ersten Band aufgebaut wurde, und hebt die Geschichte auf ein völlig neues Level. Die Welt wird größer, komplexer und gleichzeitig greifbarer. Die verschiedenen Ebenen greifen immer stärker ineinander und erzeugen eine Spannung, die sich von Kapitel zu Kapitel weiter aufbaut. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent die Handlung vorangetrieben wird. Es gibt kaum Leerlauf – stattdessen entsteht ein Sog, der einen förmlich durch die Seiten zieht. Immer wieder enden Kapitel so, dass man einfach weiterlesen muss. Und genau dann, wenn man glaubt, das System verstanden zu haben, wird man eines Besseren belehrt. Die größte Stärke bleibt jedoch die Charakterentwicklung. Vis wächst weiter über sich hinaus, trifft schwierige Entscheidungen und bewegt sich immer tiefer in moralischen Grauzonen. Seine Entwicklung wirkt dabei jederzeit glaubwürdig und nachvollziehbar. Man fiebert mit, leidet mit und stellt sich immer wieder die Frage, wie man selbst in seiner Situation handeln würde. Auch die Nebenfiguren sind erneut ein Highlight. Beziehungen entwickeln sich weiter, Vertrauen wird aufgebaut – und ebenso schnell wieder erschüttert. Genau das macht die Geschichte so intensiv: Nichts ist sicher, niemand ist unantastbar. Was dieses Buch aber wirklich herausstechen lässt, ist die Art, wie es mit Erwartungen spielt. Wendungen kommen unerwartet, fühlen sich aber nie willkürlich an. Stattdessen merkt man, dass alles sorgfältig vorbereitet wurde. Viele Ereignisse entfalten ihre volle Wirkung erst im Nachhinein, wenn man beginnt, die Zusammenhänge zu erkennen. Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl: Sprachlosigkeit. Dieses Buch ist intensiv, emotional und fordert den Leser auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Es ist kein klassisches Fantasy-Abenteuer – es ist ein komplexes, durchdachtes und manchmal auch gnadenloses Erlebnis. Für mich setzt Band 2 die Reihe nicht nur fort, sondern hebt sie endgültig in die Kategorie „außergewöhnlich“. Und jetzt heißt es warten…😢
Was für ein Buch 🤯
Ja, die Geschichte ist kompliziert und nicht ganz einfach zu lesen, ähnlich wie in Band 1. Aber es lohnt sich so sehr. Ich finde es einfach wahnsinnig spannend, ich sehe die Welt vor mir und fühle alles mit. Hier geht es nicht um romantische Liebe, aber um Freundschaft und Überzeugungen in einer abgefahrenen Welt. Aufgrund der Komplexität würde ich eher 4,5 Sterne geben.
War wieder sehr spannend und guuut. Und dieses Ende🙈 lässt mich den nächsten Teil kaum erwarten.👍
„Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.“ Mit „The strength of the Few“ holt uns James Islington genau da ab, wo er uns im ersten Teil seiner Hierarchy- Reihe zurückgelassen hat. Strauchelnd, voller Trauer und den Cliffhanger-Moment noch in den Gliedern - und er fordert den Leser mit neuen Überraschungen, mit neuen Komplexitäten und neuen Welten heraus. Wisst ihr was? Das hat mir nicht das geringste ausgemacht! Seine Bücher starre ich sehr gerne sprachlos an, während mein Hirn versucht die Tetrissteine in die richtigen Lücken zu bugsieren. Ich hatte „Will of the many“ zuvor nicht noch einmal gelesen, sondern ein Bonuskapitel, in dem Vis, der Protagonist und Ich-Erzähler, monologartig die Ereignisse von Band eins noch einmal rekapituliert. Mir hat das als Einstieg vollkommen ausgereicht und mir auch die nötige emotionale Grundrichtung eingeflüstert. Ihr könnt das Bonuskapiteln im Netz finden. Ich musste mich zunächst zurechtfinden und klammerte mich an die schon bekannte Welt (Res) und an die Truppe, die zu Freunden geworden war. Neben dieser römisch inspirierten Welt hatte Islington noch zwei andere in Petto - Obiteum, eine entfernt an das alte Ägypten erinnernde Welt und Luceum, wo Druiden und Clankämpfe an der Tagesordnung sind. Wir erkunden alle drei. Ich persönlich fühlte mich auch in allen dreien zuhause nach einer gewissen Schnupperzeit. Islington hat bewusst auf die drei Welten zurückgegriffen: Res kannten wir schon auf dem letzten Buch, Luceum ist dem Fantasyleser bekannt mit seinen Driuden, Speeren und dem englisch-irischen Setting - so blieb für ihn eigentlich nur noch Obiteum, das er erklären musste und dass er auch als ein bisschen surreale Spielwiese gebrauchen konnte. Dadurch, dass alle paar Kapitel die Welten wechselten, wurde es für mich auch nie langweilig. Im Gegenteil, ich wollte unbedingt wissen, wie es in Luceum weitergeht, wenn ich die ersten Zeilen von Res gelesen hatte und umkehrt. Das brachte ein ständig wachsendes Gefühl der Dringlichkeit mit sich, das mich förmlich ans Buch klettete. Gleichzeitig gestaltete Islington seine Welten und Magiesystem, das auf dem Willen basiert, aus - und zwar so verteilt, dass trotz dessen dass es komplexer wurde und neue Komponenten hinzukamen, ich immer am Ball blieb - und Tetris spielte. Aber warum? Normalerweise verzweifle ich doch beim Tetris und scheide schon bei den ersten Leveln aus! Die Figuren nahmen mich an die Hand: Vis, der voller Gram und Zorn trotzdem seine Freunde im Blick hatte, Aequa, voller Lebensfreude, Eidhin, immer ein Grinsen auf dem Gesicht - ganz zu schweigen von den neuen Freunden in anderen Welten! Es galt so viele actiongeladene Situationen zu meistern und so viele Intrigen zu unterwandern, dass man gar nicht dazu kam, irgendwo in dem Buch nach Längen zu suchen. Genau diese Balance zwischen World- und Characterbuilding ist James Islingtons große Stärke, mit der er reihenweise Tetriswürfel pulverisiert! Er verknüpft eine spannende, komplexe Handlung mit tollen Charakteren und essentiellen Fragen, wie weit man bereit ist zu gehen. Zum Schluss entlässt er uns mit einem großen Cliffhänger - ich hungere förmlich nach dem dritten Teil.
Grandioser Sprecher, komplexe Geschichte
Den 2. Teil der Reihe habe ich als Hörbuch gehört (wie auch schon das erste Buch). Der Sprecher ist wahnsinnig gut. Er verkörpert die einzelnen Personen unfassbar genial. Die Geschichte an sich ist sehr komplex geworden. Und für mich etwas zu komplex für ein Hörbuch. Gelesen hätte ich es sicher noch besser gefunden. Der Schreibstil ist toll. Anschaulich, flüssig, intelligent. Was mir tatsächlich fehlt, ist etwas mehr Geschichte und Inhalt zu den Nebencharakteren, ein paar Nebenstränge, die diese Welt noch etwas besser aufbauen würde. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall. Jedoch nicht unbedingt als Hörbuch.
Selten so ein gutes Buch gelesen. Spannung in drei Welten. Geil!
𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘼𝙢𝙗𝙞𝙩𝙞𝙤𝙣𝙞𝙚𝙧𝙩. 𝙆𝙤𝙢𝙥𝙡𝙚𝙭. 𝙈𝙖𝙨𝙨𝙞𝙫. Diese Fortsetzung erweitert die Welt auf eine Weise, mit der ich wirklich NICHT gerechnet habe. Der Umfang wird so viel größer, die Einsätze steigen, und plötzlich passiert einfach… so unglaublich viel. 😅 Ich mochte die Struktur mit den mehreren Perspektiven tatsächlich sehr … auch wenn es im Grunde alles Versionen derselben Person sind … einer Person, die ich nicht besonders mochte, lol. Nicht alle Perspektiven waren gleich interessant, und manchmal war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt und musste erst mal herausfinden, in wessen Kopf ich mich gerade befinde. Das Pacing war je nach POV eine ziemliche Achterbahnfahrt. Aber die Action? Richtig gut. Die Sci-Fi-Elemente und das Worldbuilding waren für mich ganz klar das Highlight. Die Welt wurde enorm erweitert, und ich war komplett dabei. Was mich wirklich überrascht hat, ist die Richtung, in die sich die Reihe entwickelt. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Und statt meine Fragen zu beantworten … hat dieses Buch sie einfach vervielfacht. Alles wurde noch komplizierter. Noch verwirrender. Und dieser Cliffhanger am Ende? Entschuldigung?? 👀 Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen … auch wenn ich emotional noch nicht ganz bei den Charakteren angekommen bin. Ich liebe die Story, die Action und diese enorme Größe des Ganzen. Bevor ich mit Band 3 starte, werde ich definitiv Band 1 und 2 noch einmal lesen – keine Chance, dass ich mir all diese Details merke. Vielleicht diesmal als Hörbuch 😅 Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, wie am Ende (hoffentlich??) alles zusammenkommt. Danke an @adrian_verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar
Peak fiction
Unvorhersehbar, emotional, meisterhaft
Klappentext: Die Hierarchie nennt mich noch immer Vis Telimus. Feiert mich noch immer als Catenicus. Und glaubt noch immer zu wissen, wer ich bin. Doch nach all dem, was geschehen ist – und angesichts dessen, was ich fürchte, das noch kommen wird –, weiß ich nicht, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich bin nicht mehr eins. Ich habe das Iudicium gewonnen und alles verloren – und die uralte Vorrichtung jenseits des Labyrinths hat mich – eigentlich unmöglich – über drei getrennte Welten hinweg vervielfältigt. In Obiteum, Luceum und Res ist nun jeweils eine andere Version meiner selbst. Drei verschiedene Körper, drei verschiedene Leben. Ich muss mich verstecken; kämpfen; politisch taktieren. Ich muss trainieren; vertrauen; lügen. Ich muss töten; heilen; mich beweisen – wieder und wieder und wieder. Ich werde geliebt und gehasst und bin völlig allein. Vor allem aber muss ich Antworten finden, bevor es zu spät ist. Die Natur dessen verstehen, was mit mir geschehen ist – und warum. Ich muss einen Weg finden, den bevorstehenden Kataklysmus aufzuhalten, denn wenn alles, was ich erfahren habe, wahr ist, bin ich vielleicht der Einzige, der das kann. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐⭐ The Strength of the Few knüpft nahtlos an den ersten Band der Hierarchy-Reihe an und lässt einen sofort wieder in Vis’ Welt eintauchen. Ich konnte glücklicherweise direkt nach dem ersten Band mit diesem Teil fortfahren. James Islington erschafft drei völlig unterschiedliche Welten, die sich alle auf ihre eigene Weise lebendig anfühlen: Luceum mit seinen richtig intensiven Wikinger-Vibes, Obiteum, das mich sofort an das alte Ägypten erinnert hat, Res mit einem römischen Setting. Die Schreibweise ist unglaublich mitreißend – ich fühlte wirklich mit Vis mit. Die Handlung überrascht immer wieder; Wendungen treten völlig unerwartet auf, sind aber nie unlogisch oder übertrieben. Es macht einfach Spaß, sich auf diese komplexe, vielschichtige Geschichte einzulassen und die Auswirkungen kleiner Entscheidungen auf das große Ganze zu beobachten. Irgendwo hatte ich gelesen, dass es sich um eine Dilogie handelt... Das ist falsch... Es wird also mindestens noch eine. Teil geben... Wann? Das weiss noch keiner... Insgesamt: spannend, emotional und absolut fesselnd – ein Must-Read für Fans epischer Fantasy, die komplexe Welten, starke Charaktere und unvorhersehbare Wendungen lieben.
Characteristics
11 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Dieser mit Spannung erwartete Nachfolger von „The will oft he many“ – einem der am meisten gelobten und meistverkauften Fantasy-Romane – begleitet Vis, der sich mit einem gefährlichen Geheimnis auseinandersetzt, das die Geschichte in alternativen Dimensionen enträtseln könnte.
OMNE TRIUM PERFECTUM
Die Hierarchie nennt mich noch immer Vis Telimus. Feiert mich noch immer als Catenicus. Und glaubt noch immer zu wissen, wer ich bin. Doch nach all dem, was geschehen ist – und angesichts dessen, was ich fürchte, das noch kommen wird –, weiß ich nicht, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich bin nicht mehr eins. Ich habe das Iudicium gewonnen und alles verloren – und die uralte Vorrichtung jenseits des Labyrinths hat mich – eigentlich unmöglich – über drei getrennte Welten hinweg vervielfältigt. In Obiteum, Luceum und Res ist nun jeweils eine andere Version meiner selbst. Drei verschiedene Körper, drei verschiedene Leben. Ich muss mich verstecken; kämpfen; politisch taktieren. Ich muss trainieren; vertrauen; lügen. Ich muss töten; heilen; mich beweisen – wieder und wieder und wieder. Ich werde geliebt und gehasst und bin völlig allein. Vor allem aber muss ich Antworten finden, bevor es zu spät ist. Die Natur dessen verstehen, was mit mir geschehen ist – und warum. Ich muss einen Weg finden, den bevorstehenden Kataklysmus aufzuhalten, denn wenn alles, was ich erfahren habe, wahr ist, bin ich vielleicht der Einzige, der das kann.
„Islingtons Welten sind außergewöhnlich detailliert und durchdacht, was es mühelos macht, sich in diese zu begeben. Durch die perfekte Balance zwischen Charakterentwicklung und Handlungsdynamik werden Fantasy-Fans nach mehr verlangen.“
Publishers Weekly
Book Information
Posts
großartiger Mindfuck
"Das älteste Argument dafür, etwas Falsches zu tun, ist, dass es alle tun." Was ein Akt. Was ein Epos. Ich fand schon den ersten Band grandios und trotz einiger Schwierigkeiten besticht der zweiten Band mit seiner Brillanz. Das komplexe Worldbuilding ist so gut und die Reihe lebt von Intrigen und Konflikte und Drama. Vis als Charakter bleibt ein Symphatieträger, er ist jemand deren Handlungen ich absolut nachempfinden kann. Mit dem man mitfühlen kann. Dem man gerne auch mal schütteln möchte. Die Nebenchrakter wachsen einen mehr ans Herz. Ganz klarer Star für mich ist ja auch der Alupi Diago. Wehe irgendwas passiert mit dem Wolf! Anfangs hatte ich jedoch wie viele andere so meine Schwierigkeiten. Denn wir haben hier jetzt drei Perspektiven - drei unterschiedliche Vis, in drei unterschiedlichen Welten. Res, die uns bekannte Welt aus Band 1. Und die bleibt auch weiterhin mein Favorit. Luceum, die ich in meinem Kopf liebevoll Druidenland nenne (und bei mir auf dem zweiten Platz liegt) und Obiteum (für mich Pyramidenland und für mich die "schlechteste" Welt). Kapitelüberschriften wären schon toll gewesen, aber irgendwann kam man in die Geschichte rein. Wie alles in einander verzahnt ist und die Handlung teilweise wie Dominosteine fallen und eine Wende nach der anderen kommt - es war so gut. Und diese ständigen Cliffhänger - meine Nerven, ich weiß gar nicht wie ich jetzt so lange auf den dritten Band warten soll....ich hoffe ich kann dann der Handlung wieder folgen. Das erste und letzte Drittel fand ich persönlich am besten, die Mitte hatte hier und da schon seine Längen und ab und an war man schon bisschen verwirrt - dennoch ist dies eine würdige Fortsetzung einer epischen Welt und Geschichte.
Am Ende zählt nur die Stärke der wenigen 🏛 Ein typischer Mittelband mit geilem Ende 3,5-4 ⭐️
UNTÄTIGKEIT ERGREIFT PARTEI! Ich würde behaupten der Satz beschreibt sehr gut die Motivation der Bücher und kann ich persönlich genauso unterschreiben 🤭 Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich einfach zu viel erwartet habe nach dem ersten, absolut grandiosem Band 🫠 Es war so ein typischer zweiter Teil mit sehr vielen Längen, die halt am Ende zu etwas Großem führen, aber der Weg dahin war nicht einfach...Nach dem Ende glaube ich aber das der 3. Band einiges wieder rausholen kann 🤗 Ich kann leider keine vernünftige Rezi schreiben ohne massive SPOILER zum 1. Band. Also an alle die The will of the Many noch nicht gelesen haben: Nicht weiterlesen ‼️‼️‼️‼️ Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt und wir begleiten Vis immer Kapitelweise in den 3 Welten, Res, Obiteum und Luceum. An sich fand ich es echt gut gemacht, denn obwohl ich mir Kapitelüberschriften zur jeweiligen Welt gewünscht hätte, konnte man immer gut rauslesen wo wir uns gerade befinden. Der Anfang war auch super spannend, vorallem weil das Worldbuilding wirklich genial ist. Aber den ganzen 2. Teil fand ich teilweise soooo schleppend und "langweilig ", vorallem in Luceum habe ich mich oft gefragt wo das hinführen soll und wie das mit den anderen Welten zusammenhängt 🙃 Versteht mich nicht falsch, alles in allem gab es immer mal wieder spannende Szenen die mich zum dranbleiben ermutigt haben, aber so richtig fesseln konnte mich leider erst komplett der 3. Teil🫣 Dafür fand ich den umso besser ! Es war super spannend, Actionreich, emotional und sowieso super komplex 🤭 Ich glaube aber einfach das wahrscheinlich nichts mich sooo sehr gecatched hätte wie The will of the Many, da fand ich einfach jede einzelne Seite sooo genial. Dadurch hatte ich einfach eine verdammt hohe Erwartungshaltung...🥲 Aber eins muss man dem Autor wirklich lassen, er kann wirklich absolut geniale Cliffhanger und Plottwists schreiben🙏🏽

„Der älteste Grund, etwas Falsches zu tun ist, dass alle es tun.“
Nachdem sich Vis durch die Intrigen der catenischen Akademie gekämpft und das scheinbar unmögliche vollbracht hat, wird seine Welt erneut auf den Kopf gestellt, denn alles, was er über das Reich, gegen dessen Unterdrückung er ankämpft, zu wissen glaubte, stellt sich als einzelner Tropfen in einem ganzen Ozean heraus. Währenddessen zieht Krieg über das Land und er muss entscheiden, an welcher Seite er stehen wird… Es fällt schwer, eine Inhaltszusammenfassung zum zweiten Teil der Hierarchy-Reihe zu schreiben. Der Grund: Es passiert einfach viel zu viel und vor allem viel zu viel Abgefahrenes. Der Autor hat die Kunst der Handlungsstränge, die aufeinander einwirken wie Dominosteine, wirklich perfektioniert und hält den Leser damit in Atem – fast 900 Seiten lang, auch wenn man an manchen Stellen kaum noch hinterherkommt. Der Weltenaufbau, der Fantasy-Aspekt und vor allem die Vielseitigkeit der Handlung fordern viel Aufmerksamkeit und Mitdenken vom Leser, diese Reihe wird eher eingefleischte Fantasy-Fans auf ihre Kosten bringen als Einsteiger, die vielleicht von der Masse an Möglichkeiten, Intrigen und Grausamkeiten überfordert sein könnten. Vis, der dem Leser schon in Teil eins als unnachgiebiger, aber emphatischer Protagonist ans Herz gewachsen ist, überflügelt sich selbst auf den Seiten dieses Buches wieder und wieder, mit Genialität, manchmal auch mit einem Hauch eiskalt berechneten Wahnsinns, und mit seinem unerlässlichen Streben danach, das Richtige zu tun und dafür bis an seine Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Wie der Vorgänger ist das Buch politisch und häufig nachdenklich und sinnt über die Frage nach, wie weit man gehen darf, sich gegen Ungerechtigkeit aufzulehnen, wie viele Opfer man in Kauf nehmen darf, bevor man selbst zum Täter wird. Kurzum, „The Strength of the Few“ kann durchaus mit Band eins mithalten, mit Spannung wie mit Vielseitigkeit. Der Fokus liegt jetzt anders als im ersten Teil, das Buch fühlt sich ganz anders an, noch düsterer und komplexer als der Vorgänger. Auch das Storytelling hat sich verändert, was an manchen Stellen etwas schade ist, wenn auch verständlich. Mit diesem Buch ist die Welt der Handlung schlagartig deutlich größer geworden und so hatte der Autor leider nicht die Möglichkeit, auf alle neuen Charaktere und Vis’ Beziehungen zu ihnen genau einzugehen. Das war einer der Aspekte, der in „The Will of the Many“ besonders wichtig war, und fällt nun leider ein bisschen hinten runter. Dafür gibt es viele Antworten, viel Worldbuilding, viel Spannung und endlos viele Wendungen … und noch mehr Fragen, immerhin kommt ja noch ein Buch, man merkt, der Autor hat noch Großes vor (und wird die Köpfe seiner Leser ordentlich zum Qualmen bringen) Wer gern epische Fantasy liest, sich für das römische Reich interessiert und in einer unfassbar komplexen Welt untertauchen möchte, dem kann man die Hierarchy-Reihe nur empfehlen, Vis’ Reise und sein Kampf können unterhalten, fesseln und auch nachdenklich machen – und natürlich einen riesigen Knoten im Kopf produzieren: Fantasy nach bestem Rezept.

Wieder super stark, auch wenn mich die Perspektivwechsel manchmal etwas rausgebracht haben – aber dieses Ende macht die Wartezeit auf Band 3 jetzt schon unerträglich!!!
The Strength of the Few konnte mich auch als zweiter Band wieder sehr überzeugen. Besonders spannend fand ich, wie sich die Geschichte weiter öffnet und immer mehr Zusammenhänge sichtbar werden, ohne dass dabei die Atmosphäre oder das Gefühl für die Figuren verloren geht. Man merkt einfach, wie viel hinter dieser Reihe steckt, und gerade die politischen Entwicklungen und neuen Fragen haben mich wieder komplett abgeholt. Was mich diesmal stellenweise etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, waren die Perspektivwechsel. Gerade wenn ich bei einer Szene total drin war und unbedingt wissen wollte, wie es dort weitergeht, kam oft der Sprung in eine andere Handlungsebene. Das hat die Spannung zwar nicht genommen, aber manchmal kurz unterbrochen. Dafür hat das Ende nochmal richtig geliefert – so ein Schluss, bei dem man sofort anfängt zu überlegen, hofft, dass die eigene Vermutung stimmt, und am liebsten direkt Band 3 lesen würde… Genau wegen solcher Momente bleibt die Reihe für mich etwas Besonderes. Jetzt bleibt leider nur warten… und 2027 fühlt sich wirklich noch sehr weit weg an!
Der Autor ging mit Teil zwei einen anderen Weg als erwartet. Ich persönlich hätte es mir anders gewünscht. Die Geschichte ist aber sehr gut, sowie der Schreibstil.... Werde ich den dritten Teil irgendwann lesen? Ich weiß es nicht 🫣
Am Anfang kam ich sehr gut rein in The Strength of the Few. Jedoch fand ich, ohne zu spoilern, ab dem zweiten Drittel des Buches bestimmte Handlungsstränge uninteressant oder sie sprachen mich einfach nicht an. Danach und gegen Ende des Buches ging es jedoch richtig ab und der Cliffhanger war zwar nicht so fies wie beim ersten Teil, aber trotzdem frustrierend. Der erste Band hat zwar eher meinem persönlichen Geschmack entsprochen, jedoch fand ich diesmal das Magiesystem sehr spannend.
Der extrem komplexe Weltenaufbau zieht einen vollständig in die Geschichte hinein. Zum Glück steht ein Glossar zur Verfügung, ohne das man sich stellenweise verloren fühlen könnte. Intrigen, Machtfragen und folgenschwere Entscheidungen prägen den Verlauf der Handlung und fordern sowohl den Protagonisten als auch die Leser:innen kontinuierlich heraus. Besonders bemerkenswert ist, wie plötzliche Wendungen und scheinbare Fügungen den Weg des Protagonisten erschweren, ohne dass er dabei sein übergeordnetes Ziel aus den Augen verlieren darf. Aufjedenfall auch etwas für Fans der griechisch/römischen Antike! Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen, belohnt diese aber mit Tiefe, Spannung und einem vielschichtigen Erzählerlebnis.
Es macht mich krank wie gut dieses Buch ist
Ich will echt nicht viel über das Buch sagen, weil man sich hier überhaupt nicht spoilern lassen darf und ins kalte Wasser geschmissen werden muss. Dieses Buch war einfach so guuuut. Ich konnte es fast die ganze Zeit nicht aus der Hand legen. Jedes Kapitel endet in einem „Mini-Cliffhanger“, sodass ich unbedingt immer weiterlesen wollte. Am Ende hat es sich zwar etwas gezogen (das Buch hat schließlich 800 Seiten Substanz), war aber nicht weiter schlimm, da der Rest krass überzeugt hat. Und man, der Autor versteht es echt einem Herzschmerz zuzufügen. Aber dadurch lässt er einen auch auf die beste Art leiden. Es sei hier noch angemerkt, dass es sich bei dieser Reihe um recht komplexe Fantasy handelt. Also man muss schon sehr konzentriert dabei sein um nichts zu verpassen und alles zu verstehen. Das muss einem wirklich bewusst sein und man muss sich darauf einlassen können. Auch wenn ich will, dass jeder diese Reihe liest, würde ich euch empfehlen mit dem ersten Buch erst anzufangen wenn der 3. Teil erscheint. Ich habe gelesen, dass es insgesamt 4 Bücher in der Reihe werden und, dieser Schmerz jetzt nach dem zweiten auf den dritten Band warten zu müssen, ist ungelogen nicht in Worte zu fassen. James Islington, für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass du das lesen solltest: Ich borge dir freiwillig meinen rechten Arm, damit du den 3. Teil schneller fertig schreiben kannst, mein Meister!

Was war das für ein wilder Ritt durch den zweiten Teil der Hierarchy-Reihe.?! Ich schwanke zwischen „Ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht!“ und „Ich muss mich erstmal von der ganzen Sache erholen“….

Ein grandios-gewaltiger "Mindfuck", der das Höchstmaß an Konzentration und sicher auch mind. einen ReRead erfordert - absolut krass! 🤯
Alter war dieses Buch wieder gut! Es hat nach Band 1 die Welt nochmal so krass erweitert und was am Ende alles passiert lässt einen nur sprachlos zurück! Weißt nicht, wann eine Reihe mich seit langem mal wieder so gefesselt hat! Mega! 🙈😍

Episch 🔺️
Dieses Buch hat mich mehr Nerven gekostet, als ich gedacht hab! Und jetzt fall ich erstmal in ein Loch und liebe alles daran! Ich dachte Band 1 war komplex und nervenaufreibend, da wusste ich noch nicht, was mich noch erwarten würde. Eine gelungene Fortsetzung, krasse Wendungen und wie zu erwarten eine würdige Fortsetzung! Ich kann Band 3 kaum erwarten. Jeder der mit sich hadert diese Reihe zu lesen: Tut es endlich! Es ist jede Sekunde wert. 》Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.《 S. 438

Band Zwei knüpft nahtlos an den ersten Band an und wirft einen somit wieder gleich mitten ins Geschehen. Die Pause zwischen den Bänden sollte daher nicht allzu groß sein, denn sonst könnte man (wie ich) etwas Schwierigkeiten haben, mit Namen und Gegebenheiten klarzukommen. Das fing sich bei mir aber mit dem Voranschreiten der Geschichte wieder recht gut. Die Namen machten mir dabei ein wenig länger Probleme; ich konnte manche einfach nicht auseinanderhalten oder richtig zuordnen. Auch das legte sich aber. Die Geschichte wird wesentlich komplexer als im ersten Teil, denn man folgt nun drei Handlungssträngen. Jeder davon ist absolut individuell und anders: nicht vorhersehbar, abwechslungsreich und mit tollen Charakteren. Ich hatte irgendwie den Gedanken, dass die Reihe hier endet, und fragte mich daher die ganze Zeit, wie er diese ganzen Handlungen in so kurzer Zeit zusammenbringen will, wenn er so viel Zeit in deren Aufbau steckt. Im letzten Drittel war mir dann klar, dass ich einem Irrtum unterlag. Das ist noch lange nicht fertig. Was gut ist, denn so bekommen die Geschichte und der Weltenbau ihre gebührende Zeit, um zu wachsen. Durch die mehr gewordenen Handlungen leiden die Charaktere ein klein wenig, was aber einfach am Umfang liegt. Trotzdem ist es nicht negativ, sondern absolut ausreichend. Einzig das Ende fand ich unbefriedigend, das ist einfach so mitten drin. Höhepunkt, zack, Ende. Man hängt in allen drei Situationen absolut in der Luft. Ich hoffe daher auf einen sehr, sehr baldigen dritten Band. Fantasyfans werden hier nicht enttäuscht. Auf jeden Fall lesen!

Besser kann eine Fortsetzung nicht sein. Komplex, politisch, originell, hoch emotional, ein Muss für alle, die Fantasy lieben.
Hattet ihr dieses Jahr schon ein Highlight? Mein erstes Jahreshighlight ist, wenig überraschend, “The Strength of the Few”. Ich hatte hohe Erwartungen und gleichzeitig ein bisschen Angst. Denn Band 2 ist eine Mischung aus Fantasy und Sci-if und Sci-if lese ich nur selten. Vorab: ich werde ausnahmsweise auf eine Zusammenfassung des Inhalts verzichten. Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass ich ansonsten einen wirklich großen Teil des Plots verraten würde. Meinung: Dieses Buch war einfach großartig! In der ersten Hälfte plätschert die Handlung noch etwas dahin, ohne, dass man sicher ist, wohin das Ganze führt. Und dann kommt die zweite Hälfte und der Plot entfaltet, auch emotional, seine volle Wucht. Das Tempo ist hoch und man hat bei allem, was passiert, kaum Zeit Luft zu holen. Die Wendungen haben es in sich und ich saß mehr als einmal sprachlos vor dem Buch. Wer Game of Thrones gesehen hat: Charaktere sind bei James Islington ebenso wenig sicher wie dort. Ich hätte mehrmals fast geweint, war schockiert und musste das Buch auch mal weglegen, um zu verarbeiten, was ich da gelesen habe. Wer mich kennt weiß, ich werde beim Lesen nur in Ausnahmefällen so emotional. Band 2 ist unglaublich bewegend und gleichzeitig eine ganze Nummer komplexer als Teil 1. Das Buch bleibt dabei genauso politisch und nachdenklich wie sein Vorgänger, indem es Fragen stellt wie: Wie lange heiligt der Zweck die Mittel und ab wann wird man selbst zu dem Bösen, das man bekämpft? Welche Wege würden wir einschlagen, wenn Umstände anders wären? James Islington hat sich spätestens jetzt in mein Herz geschrieben und ich freue mich riesig auf die übrigen beiden Bände der Reihe. Fazit: Besser kann eine Fortsetzung nicht sein. Komplex, politisch, originell, hoch emotional, ein Muss für alle, die Fantasy lieben. Ein riesiges Dankeschön geht an den Adrian Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Was war das Bitte? 🤩🤩🤩
Meine Güte, ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen. Aber das war Mega. So komplex, gut durchdacht und intensiv war schon lange nichts mehr. Man denkt, jetzt hat man es gecheckt und dann passiert wieder was unerwartetes und trotzdem genau passendes. Ein bisschen ambivalent fand ich die POV Sprünge. Da ist man in einer Version angekommen und es passiert gleich was wird man in eine andere Richtung geschoben. Mega gut und ärgerlich gleichzeitig. Wie auch beim ersten Buch, finde ich die Stimme die das Hörbuch gesprochen hat, ein bisschen zu reif für den Charakter. Was aber nur persönliche Präferenz ist. Der Sprecher hat es ansonsten großartig gemacht. Ich habe wirklich so so oft mit offenem Mund dagesessen oder mit Tränen in den Augen. Jetzt versuche ich gerade noch das Ende aufzudröseln damit mein beschränkter Verstand das alles begreifen kann. Und bitte bitte lieber Autor lass das zum Schluss das sein was ich mir erhoffe.

47 Tage später... so lange hab ich an dem Buch gelesen. So gefordert hat es mich. So überfordert war ich. Nachdem ich mich bei Band 1 so verloren gefühlt habe, hab ich mir bei Band 2 mit den 3 unterschiedlichen Welt nicht mehr die Mühe gemacht und es einfach akzeptiert.😂 Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich GUT es war. Es passieren so viele Dinge und das tlw. Gleichzeitig. Dadurch das jedes oder fast jedes Kapitel in einer anderen Welt spielt, springt man als Leser/-in viel hin und her. Manchmal wirkt es so als wäre die eine Welt spannender als die andere oder es passiert gerade da was großes und dann landet man in der anderen Welt. Kann etwas nervig sein, aber es findet alles irgendwie zusammen. Wirklich. 🤓 Viel kann ich nicht verraten ohne zu spoilern, deshalb lest es! Es lohnt sich. Es gibt emotionale Momente, schwierige Situationen und unfassbare Plottwists. Mein Hirn und Herz kamen nicht mehr mit. Ich war aufgewühlt, enttäuscht und traurig. Am Ende wünsche ich allen, die das Buch lesen werden: Ich hoffe ihr leidet genauso wie ich! Empfehlung und die besten Wünsche von Bookie zu Bookie. Ich geh mal in mein Kissen weinen bis Band 3 erscheint. -> Oh hallo SuB.... 😬
Nach wie vor eine der besten Fantasy-Reihen, die ich gelesen habe.
Auch im zweiten Teil geht’s mit den drei Geschichtssträngen spannend weiter. Es gibt unglaublich viel Worldbuilding, die Charaktere sind komplex und man weiß als Leser*in auch nicht, wem man vertrauen kann. Der einzige negative Punkt an dem Buch ist, dass man jetzt vermutlich noch recht lange auf den nächsten Band warten muss 😭 Ich kann es nach wie vor nur empfehlen, wer auf komplexes Worldbuilding, spannende Magiesysteme und interessante Charaktere steht, wird hier zu 100% fündig. Ich fand auch, dass man in dem Teil deutlich gemerkt hat, dass der Autor sich unter anderem von Brandon Sanderson inspirieren lässt, was für mich ein riesiger Pluspunkt ist 😊
Eine Geschichte, die fordert und gleichzeitig alles gibt, was man sich von so einem Werk erhofft. Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht, dass es mich zum Weinen bringt. Episch.
Langatmig in dreifacher Ausführung
Durch die drei Welten in denen Vis synchron unterwegs ist, werden hier drei Geschichten parallel erzählt, was einen stellenweise echt aus dem Lesefluss wirft. Ansonsten ist die Charakterentwicklung von allen Vis' und wie sich die Story entwickelt recht interessant, aber in Summe viel zu langatmig.
Einfach wow!
"Angst, sagte mir mein Vater einst, ist einfach unsere Erkenntnis eines Mangels an Kontrolle." Mit "The Strenght of the Few" liefert uns James Islington den zweiten Band seiner Hierarchy-Reihe. Band 1 hat mich schon sehr begeistert, doch Band 2 legt da noch eine Schippe drauf. "Beherrsche einen Mann, und er wird alles tun, was du dir vorstellen kannst. Freunde dich mit ihn an, und er wird mehr als das tun." Ich habe das Iudicium gewonnen ... doch zu welchem Preis? Mir bleibt jedoch wenig Zeit zum Verschnaufen, denn die Republik ist im Aufruhr. Das Vertrauen zwischen den Ministerien ist seit dem Iudicium zerstört. Und obwohl ich immer noch als Held gefeiert werde, gibt es doch nicht wenige, die mich abgrundtief hassen. Noch immer bewahre ich mein größtes Geheimnis darüber, wer ich wirklich bin ... selbst meinen Freunden gegenüber. Dieser ständige Spagat zwischen verstecken und kämpfen, dem politischen Taktieren, das alles zermürbt mich auf Dauer genauso wie die Frage danach, wem ich noch vertrauen kann. Und über allem steht die Frage: "Was ist mit mir beim Iudicium geschehen?" ... "Der Tod, beharrte Eidhin einst, ist unser wichtigster Horizont. Er ist wichtig, weil wir ein Ende dessen brauchen, was wir sehen können. Ohne ihn würden wir orientierungslos treiben, überwältigt, ohne etwas, woran wir uns ausrichten könnten. Ohne ihn könnten wir uns nie auf das wirklich Wichtige konzentrieren: das, was vor uns liegt." Band 1 endete mit einem richtigen wtf-Moment und genau hier setzt Band 2 nun ein. Vis gibt es nun in drei verschiedenen Welten: In Res, seiner eigentlichen Welt, die dem Römischen Reich ähnelt, in Obiteum, einer futuristisch anmutenden, furchtbaren Welt und in Luceum, einer Welt, die der der Kelten ähnlich ist. Diese drei Welten geben der Geschichte eine unglaubliche Komplexität und Vielschichtigkeit und erfordert natürlich auch wachsame Leser. Islington zieht uns tief in diese Welten hinein und schafft es durch sein erzählerisches Können, diese Welten lebendig werden zu lassen. Ich war mittendrin, habe mitgefiebert und mit Vis gelitten und gekämpft. Es gab einige überraschende Momente, Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Islingtons liefert uns nicht nur eine sehr komplexe Welt bzw. Welten, auch seine Charaktere und deren Entwicklungen sind großartig. Die Freundschaften, aber auch die Feindschaften, sind voller Gefühl, absolut nachvollziehbar und fühlen sich greifbar, real an. Und auch dieses Buch endet wieder mit einem wtf-Moment. Auch hier war ich auf den letzten Seiten wieder geschockt. Nun warte ich sehnsüchtig auf das nächste Buch, denn ich muss wissen wie es weitergeht. "Das älteste Argument dafür, etwas Falsches zu tun, ist, dass es alle tun." Für mich war das wieder mehr als großartig! Was hier an Ideen drinsteckt ist unglaublich! Bücher wie dieses sind es, die mich begeistern und die mir wieder zeigen, warum ich dieses Genre so gerne lese. Und da Sony Pictures sich die Filmrechte gerade gesichert hat, kommen wir ja vielleicht auch bald auf den Genuss das Ganze im Kino zu sehen. Wer Lust hat auf eine komplexe Fantasywelt mit ein paar Science Fiction Einflüssen hat, die durchdrungen ist von politischen Intrigen und Machtkämpfen, die sich mit Moral und Schuld, Opfern und Tätern auseinandersetzt, der kann an dieser Reihe nicht vorbeigehen!

Ich hätte nicht gedacht, dass es noch besser werden könnte als Band 1! Aber wow diese 3 Welten haben mich umgehauen! Es ist unfassbar spannend, weil wir ständig zwischen den Welten hin- und herspringen und nur häppchenweise Hintergründe und Wissen zugeteilt bekommen. Dabei erfahren wir auch ganz viel über die Zusammenhänge (gab mir auch bisschen B&A Vibes, weil hier echt viel zusammenhängt 😍), weil in jeder Welt andere Dinge ans Licht kommen. Ich liebe den Schreibstil und einfach alles an der Geschichte. Es ist komplex und vielschichtig mit ganz viel Tiefe (insbesondere was Moral, Schuld, Opfer, Krieg …) angeht. Obwohl unser Protagonist erst 18 ist, würde ich es auf keinen Fall als Jugendbuch bezeichnen! Es gibt viel zu viele düstere Abgründe, Mord, Krieg, … und ich könnte mir vorstellen, dass gerade der ganze moralische Aspekt einfach für viele noch zu „hart“ ist. Das Worldbuilding ist wirklich außergewöhnlich, die Story spannend, die Charaktere entwickeln sich extrem weiter und es werden so viele wichtige Themen behandelt. Ein absolutes Meisterwerk! Ich hoffe der Autor schafft es wie geplant Ende 2026 Teil 3 zu veröffentlichen! Key Facts: - High Fantasy mit dystopischen Touch - Keine Romance - Vielschichtige + komplexe Charaktere - Sehr düster und blutig (Krieg)
144 Vek's later... I need a minute to process
6/5 Sterne Lebenshighlight
Diese Reihe ist einfach unglaublich. Bin nur so durch die Bücher durchgeflogen und das trotz jeweils 800 Seiten und mehr . Die Geschichte ist so komplex, dieses ganze System ist wahnsinnig komplex und trotzdem hat es so Spaß gemacht es zu lesen. Band 2 hat mich mit diesem System von 3 Welten nochmal komplett gepackt und ich wollte nicht mehr raus aus diesen Geschichten.Das Ende lässt mich nun schmerzlich auf Band 3 warten…
"Die Stärke der Wenigen ist alles, was zählt."
- spoilerfrei - Ein wirklich sehr emotionaler Band. Ginge es nur darum hätte das Buch von mir 5/5 🌟 bekommen. Ich habe allerdings ein paar Kritikpunkte: 1. Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten reinzukommen, also würde ich definitiv empfehlen vorher nochmal die letzten 1-2 Kapitel des vorherigen Bandes zu lesen 🙈 2. Mir haben einfach die tiefen freundschaftlichen Bande gefehlt, die man aus dem 1. Band kannte. Der 2. Band war sehr Plot-getrieben und die Charaktere und ihre Beziehungen kamen für mich persönlich zu kurz. 3. Ich fand den kompletten ersten Teil des Buchs irgendwie öde und langgezogen. Spannend wurde es erst ab 60% für mich. Gerade das Kapitel mit dem Rennen war extrem unnötig langgezogen für mich. 4. Ich habe bis zum Schluss das Gefühl gehabt, ich habe nur die Hälfte des Buches verstanden 😅 das war sooo kompliziert, obwohl ich permanent ins Glossar gegangen bin. Das lag zum Teil auch einfach an der Lingo des Buches. Viele Begriffe und viele, unter denen man sich während des Lesens nichts abspeichert als Bedeutung. Ich glaube den Band muss ich irgendwann nochmal lesen um alles zu verstehen und vorher das Glossar studieren 🤣 Was wieder sehr schön war, waren der tolle Schreibstil und die kurzen Kapitel. Die beiden Dinge haben es definitiv einfacher gemacht durch das Buch zu kommen. Ich finde trotzdem, dass gerade am Anfang einiges hätt kürzer gefasst werden können. Ich habe aber auch so viel annotiert in dem Buch. Es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen und ich habe immer mal wieder starke game of thrones vibes empfangen 👀❤️ Fazit: Ein Buch mit Längen und einer sehr komplizierten Welt, das mich aber trotzdem überzeugen konnte. Freue mich auf Band 3 (auch wenn ich froh bin diesen dicken Schinken hinter mir zu haben 😂) 💖

Sehr fesselnd und intensiv – ein echtes Highlight
Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Die Kapitel springen zwischen den verschiedenen Welten hin und her, was fast jedes Mal kleine Cliffhanger erzeugt und dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will. Gleichzeitig hat mir das den Lesefluss stellenweise etwas genommen – daher „nur“ 4,5 Sterne. Ansonsten wieder sehr gut geschrieben, aber definitiv kein Buch für mal eben zwischendurch.
Grandioses Worldbuilding, starke Weiterentwicklung und eine epische Fortsetzung – auch ohne Romance ein klares Fünf-Sterne-Highlight.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesem Buch fünf Sterne gebe – einfach weil ich normalerweise immer ein bisschen Romance brauche, um komplett emotional investiert zu sein. Und ja, ich shippe Vis und Eidhin weiterhin. Das werde ich vermutlich auch nie aufgeben. Aber: Es hat mich irgendwann nicht mehr gestört, dass daraus (noch) nichts entstanden ist. Das Worldbuilding ist einfach zu stark. Zu durchdacht. Zu groß. Die Weiterentwicklung im zweiten Teil hat mich komplett überzeugt. Die Welt fühlt sich nicht nur größer an, sondern auch gefährlicher, politischer, komplexer. Alles greift ineinander, alles hat Gewicht. Und genau das hat mir unfassbar viel Spaß gemacht. Vis’ Entwicklung, die Machtstrukturen, die philosophischen Untertöne – das alles war so gut ausgearbeitet, dass ich gemerkt habe: Okay. Ich brauche hier gerade keine Romance. Ich brauche diese Geschichte. Und allein das ist für mich ein riesiges Kompliment an dieses Buch. Für jemanden, der normalerweise emotional-romantisch liest, hat es mich geschafft, rein über Worldbuilding, Plot und Atmosphäre komplett zu fesseln. Deshalb ganz klar: fünf Sterne. Epische Fantasy, klug konstruiert, ambitioniert und absolut lesenswert.
Unglaublich Spannend, Unglaublich Komplex...eine unglaubliche Fortsetzung der Hierarchie Reihe.
The Strength of the Few setzt die spannende und komplexe Welt des ersten Bandes nahtlos fort. Zu Beginn muss ich zu geben, hat mich die Welt oft verwirrt und ich musste mich immer wieder orientieren wo man gerade ist und worum es geht (da wäre eine kleine Ortsangabe ganz hilfreich gewesen).Das verflog aber schnell und man fiel von Cliffhanger in Cliffhanger. Die Story packet einen nochmal mehr und man fiebert mit jedem Satz mit,wie Vis Geschichte weiter geht. Und immer wieder kommt eine neue Wendung, eine neue Offenbarung die einen sprachlos lässt und wieder neue Überlegungen der Geschehnisse anregt....die dann doch nochmal übertroffen werden. Absolute Empfehlung die Reihe zu lesen und ich freue mich schon extrem auf den dritten Teil. Auch wenn ich erstmal alles Sacken lassen muss. 🦈
Ich mag die erschaffene Welt von Islington sehr + die Idee ist mal etwas anderes. Allerdings ist mir das Buch an mancher Stelle zu komplex
Eine Dystopie im Gewand epischer Fantasy, die mit Science-Fiction-Logik denkt. Oder so
Wow! Beim Lesen habe ich mich oft verloren gefühlt. Nicht nur einmal, sondern über lange Strecken. Der Mittelteil zieht sich, ist dicht, kompliziert, voller Details, die ich nicht sofort einordnen konnte. Ich habe langsam gelesen, Sätze mehrfach, manchmal einfach weiter, obwohl ich wusste, dass ich nicht alles verstanden habe. Das war anstrengend und ehrlich gesagt zwischendurch auch frustrierend. Und trotzdem bin ich drangeblieben. Erst am Ende wurde mir klar, warum. Rückblickend ergibt genau diese Überforderung Sinn. Dieses Gefühl, den Überblick zu verlieren, ist kein Fehler der Geschichte, sondern Teil davon. Niemand hat hier klare Antworten. Niemand versteht das ganze System. Und genauso fühlt es sich auch beim Lesen an. Besonders stark fand ich, wie präsent das zentrale Thema ist: Wie weit bin ich persönlich bereit zu gehen, um etwas zu verändern? Und ab welchem Punkt wird man selbst zu dem, was man eigentlich bekämpfen wollte? Diese moralischen Grauzonen werden nicht aufgelöst. Sie bleiben stehen. Unbequem. Ehrlich. Was mich überrascht hat: Der zähe Mittelteil wirkt im Nachhinein fast notwendig. Viele Dinge, die sich beim Lesen wie Längen angefühlt haben, bekommen später Gewicht. Man merkt, dass hier nichts einfach nur passiert, sondern vorbereitet wird – auch wenn man das erst versteht, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Dieses Buch fordert Geduld. Es will, dass man zweifelt, sich verläuft, zurückdenkt. Und genau deshalb wirkt das Ende so stark. Nicht als Erlösung, sondern als Moment des Innehaltens. Mit offenen Fragen. Und dem Gefühl, dass man das Buch evtl gleich noch einmal lesen möchte 😄 diesmal mit dem Wissen von jetzt.

Soeben das Hörbuch auf Audible abgeschlossen. Grandios von Stefan Kaminski gesprochen, über 30h intensiver Sprech Blockbuster. Der erste Teil war sehr stark, der zweite Teil ist deutlich komplexer und verlangt besonders beim Hören viel Konzentration ab. Ich musste manchmal das Buch zur Hilfe greifen bei dee Namensvielfalt. Meiner Meinung nach ein dringend benötigter Lückenfüller in einer Genre-Nische, die mit Red Rising und anderen kleineren Titeln kaum Beachtung bekommt. Starkes Ding, auch wenn es sicherlich nicht für jeden eine perfekte Fortsetzung des 1. Teils darstellt. Mehr dazu in meinem kommenden Video auf youtube im Theorien und Spoilertalk 💪🏼

Was ein Schinken! Aber ein verdammt Guter! Der erste Teil war schon stark und hat eine Lücke auf dem Markt bedient, der zweite geht sehr komplex weiter. Hörbuch übrigens eine 10/10
Angst ist ein Mangel an Kontrolle. Und ich bin es leid, Angst zu haben. Ich möchte wieder Gerechtigkeit in der Welt sehen können.
The Strength of the Few ist Band 2 der Hierarchy Reihe. In diesem wird die ganze Zeit zwischen drei verschiedenen Welten (Res, Obiteum und Luceum) hin- und her gesprungen. Dabei endet jedes Kapitel so spannend, das man gar nicht in die nächste Welt wechseln oder aufhören möchte. Ich hatte keine Probleme, zwischen den Welten zu unterscheiden. Der Schreibstil war gut verständlich, obwohl jede Menge Namen, Orte, Titel und Fachbegriffe genutzt werden, die ich ab und zu im Glossar nachschlagen musste. In Res sind definitiv die sympathischsten Charaktere. Insbesondere Eidhin und Aequa (und den Alupi Diago) lernt man noch einmal besser kennen und auch an Callidus wird oft erinnert. Erst zum Ende hin entscheidet Vis sich endlich zu tun, was er für richtig hält und nicht, was ihm von anderen Menschen aufgezwungen wird. Insbesondere die letzten Kapitel sind sehr vielversprechend für das, was in Band 3 kommen könnte. In Obiteum erfährt man durch Caeror neue Techniken zur Nutzung von Willen, den Hintergrund des Labyrinths aus Band 1 und das Ziel, welches Vis erreichen muss. Die Charaktere waren zum Großteil unwichtig für die Storyline. Höchstens vier Personen waren relevant für Vis und diese waren meiner Meinung nach in Ordnung, aber nicht besonders ansprechend. Anfangs war Obiteum für mich am spannendsten, aber zwischendurch hat es ein bisschen an Tempo verloren. Zum Ende hin gab es aber auch hier unerwartete Wendungen und einen Cliffhanger, der vor dem Hintergrund des ausstehenden dritten Bandes eigentlich nicht das sein kann wonach es klingt. Luceum hat sich zu Beginn etwas zäh angefühlt. Vis konnte die Sprache nicht und hat lange nichts über die Synchronität oder die Nutzung von Willen gelernt. Die neuen Charaktere sind interessant, ich habe aber keine großen Sympathien entwickelt oder groß mit ihnen mitgefiebert. Zum Ende hin hat die Storyline aber immer mehr Fahrt aufgenommen und meiner Meinung nach endet sie mit dem spannendsten Cliffhanger. Alles in allem war The Strength of the Few durchgehend spannend und es fühlt sich trotz der Länge des Buches nie ein Kapitel wie ein Lückenfüller an. Gerade der letzte Satz hat nochmal anders wehgetan und ich kann es kaum erwarten, bis Band 3 rauskommt.
Eine Sci-Fi/Fantasy Achterbahnfahrt - einfach episch!
Eins vorweg: Ja, man braucht schon ein wenig Frustrationstoleranz, um die Sprünge zwischen den Welten zu fiesen Zeitpunkten zu ertragen und sich immer wieder auf den anderen Erzählstrang einzulassen. Wenn man das unvoreingenommen kann und sich Islingtons Art, wie er diese Geschichte x 3 erzählt hingibt, wird man einfach nur belohnt. Es ist alles dabei: Intrigen, Freundschaft, das Ringen um Macht, Verrat, Schlachten und Kämpfe und sehr viele unterschiedliche, praktische Anwendungsarten von Willen 🫣. Die Handlung knüpft direkt an "The will of the many" an. Viele Fragen werden beantwortet, mindestens genauso viele neue aufgeworfen. Ich habe das Buch gestern beendet und bin (positiv) emotional wirklich durch. Was für ein Abenteuer. Aber wie bei allen Göttern soll ich jetzt noch über ein Jahr auf die Fortsetzung warten? 😬
Res>Obiteum>Luceum
Beendet und ich habe so viele Fragen. Wir erleben 3x Vis, 3x Worldbuilding inklusive unterschiedlicher Willenssysteme und neuer Figuren und 3x höchst komplexer Plot. Es war krass auf jeglicher Ebene und die Wechsel zwischen den Welten erforderten richtiges Gehirnjogging. Die Geschichte in Luceum hat mir am wenigsten gefallen. Vis war sehr passiv, wollte das ruhige Landleben genießen und ist einfach von einem Schauplatz zum nächsten gepurzelt. Die neuen Freundschaften und Beziehungen konnte ich nicht nachvollziehen und über sein Desinteresse nicht hinwegsehen. Das hätte mir als extra Novella genügt. Der Rest war aber fantastisch, wenn auch weniger mitreisend als Buch 1. Die Tiefe geht einfach verloren, wenn man drei Welten parallel spielen lässt. So viele Rätsel, doppelte Spielchen, Abenteuer und Prüfungen. Es passiert wahnsinnig viel und ich brauche Antworten!
Absolut genial
Band 2 hat mir tatsächlich noch besser gefallen als Band 1. So viel Spannung, Nervenkitzel, Weisheit, Freundschaft, Tiefe,...! Das Wordbuilding ist weiterhin einfach nur wahnsinnig gut. Am allerbesten gefallen mir die vielen, aber durchaus durchdachten Charaktere. Sie sind unfassbar vielschichtig und entwickeln sich stetig weiter. Nichts ist vorhersehbar und immer alles möglich! Das macht es für mich besonders spannend. Ich habe immer sehr mitgefiebert! Das Magiesystem ist wirklich schwer zu fassen und einfach nur cool! Eine unheimlich komplexe Welt, oder eher drei! Auch der Cliffhanger war wieder mega fies. Ich hoffe so sehr Band 3 lässt nicht all zu lange auf sich warten!!! Ich liebs!

Wahnsinn!
Ich weiß gar nicht so recht wie ich zusammenfassend meine Begeisterung formulieren soll. Vis wird in drei Welten repliziert und wir verfolgen seine drei komplett unterschiedlichen Werdegänge in diesen. Es ist unheimlich spannend Zusammenhänge zu erkennen und seinen Erkenntnissen zu folgen. Es gibt so vieles aufzunehmen und diese Spannung zu verfolgen, dass man nur so von Kapitel zu Kapitel fliegt! Ich liebe den zweiten Teil ebenso wie den ersten und kann den dritten kaum erwarten. Der Schreibstil von Islington ist einzigartig. Er beschreibt die Welten so gut, dass ich mich hineinversetzen kann. Die Erkenntnis, dass er für Res Rom als Grundlage hat und für Luceum und Obiteum dann Britannien und Ägypten ist wirklich beeindruckend! Auch die Nebencharaktere schließt man sehr ins Herz und entwickelt viel Gefühl für diese, sodass mir des Öfteren auch mal die ein oder andere Träne kam… Und die Cliffhanger am Ende hauen mal wieder richtig rein. Ich kann diese beiden bis jetzt erschienenen Bücher nur wärmstens empfehlen!
Band 2 hat mich sooooo fertiggemacht! Worldbuilding und Magiesystem verdreifachen sich mal eben undich musste echt schauen, dass ich mitkomme. Es ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Es gab so viele krasse, berührende undauch fuchtbare Momente, und das Ende ist gemeeeein. 😭 Würde am liebsten direkt weiterlesen.
Mixed-Feelings mit The Strength of the Few ...
Teil 1 war erfrischend, spannend und einer meiner Highlights 2025!!! Mit Teil 2 habe ich mich jedoch leider etwas schwer getan. Während der erste Teil im High Fantasy-Bereich einsortiert werden kann, jedoch erkennbare Young Adult Elemente verkörpert, war ich nicht darauf vorbereitet einen so umfangreichen und komplexen 2. Teil zu erhalten. Mal eben nebenbei lesen war nicht mehr. Vis wirkte deutlich härter, aber auch zielführender (manchmal mehr schlecht als recht). Ich musste wirklich längere Lesesession einlegen, um das umfangreiche World-Building und die rasanten Wechsel 3er Welten!!! zu verfolgen und bildlich darstellen zu können. Es ist eine interessante, bewegende und durchaus packende Geschichte mit einer Vielzahl an Plottwists. ABER: Die Story und die Kernelemente aus dem 1. Teil wurden mir meiner Meinung nach hier nicht genug aufgegriffen. Obiteum und Lucium beinhalten beide lesewürdige, fesselende Momente jedoch lag mein Fokus durchgehend auf Res. Ich wollte tiefer in die Hierarchie, Ursprünge genauer erkunden, Intrigen besser beleuchten etc. Werden Buch 3 und 4 dies aufgreifen? Möglicherweise. Ich werde Vis' Geschichte defintiv weiter verfolgen und freue mich auf das Wiedersehen der einzelnen Charaktere. Für ein 2. Highlight hat es leider nicht gereicht.

Spannend und sehr kompliziert geht es weiter in Band 2. Eine super Mischung aus SciFi und Fantasy. Ich fand allerdings manches etwas abstrus / verwirrend. Außerdem finde ich den Protagonisten weiterhin etwas zu Gary Stue mäßig und ich habe nicht sooo viel emotionale Bindung zu ihm, wie ich es gerne hätte.
𝐓𝐡𝐞 𝐒𝐭𝐫𝐞𝐧𝐠𝐭𝐡 𝐎𝐟 𝐓𝐡𝐞 𝐅𝐞𝐰 ist der zweite Band der sogenannten Hierarchie Reihe von James Islington. Wir haben vor kurzem dieses Buch in einer großen Leserunde gelesen und ich muß schon sagen, bisher habe ich noch keinen Autor gelesen, der so ambitionierte komplexe Plots schreibt. Und ich kann sagen, der zweite Band ging genauso weiter wie der erste Band endete. Ich möchte überhaupt nicht spoilern, deshalb verrate ich auch nicht, auf welcher Idee dieses zweite Buch beruht. Nur soviel: es ist schon abgefahren und wieder einmal war höchste Konzentration gefragt. Mehr als 100 Seiten habe ich mir hier pro Tag nicht zugemutet und dennoch kann ich nicht behaupten, dass ich wirklich alles richtig verstanden habe. Diese Hierarchie Reihe ist etwas ganz Besonderes. Der epische Anspruch ist enorm und es scheppert auch ganz gewaltig. Doch in dem ganzen politischen und kriegerischen Wirrwarr sehen wir Themen wie Freundschaft, Familie, persönliche Entwicklung. Richtig gut hat mir die Ausarbeitung der verschiedenen Welten gefallen. Sie waren alle drei sehr unterschiedlich, so dass ich hier nie Orientierungsprobleme hatte. Das Ende war genauso phänomenal wie bei Band 1 und lässt einen wirklich Band 3 heiss erwarten. Warum war es dennoch kein 5⭐️ Read? Hier und da ist mir die Komplexität einfach too much. Die verschiedenen Handlungsstränge wirken teils überfrachtet und das Pacing ist zu wechselhaft.

Ein Meisterwerk
The strength of the few – Band 2 | Noch größer, noch intensiver, noch gnadenloser Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Niveau aus Band 1 noch gesteigert werden kann – aber genau das schafft The strength of the few im zweiten Teil. Dieses Buch ist keine einfache Fortsetzung. Es erweitert alles, was im ersten Band aufgebaut wurde, und hebt die Geschichte auf ein völlig neues Level. Die Welt wird größer, komplexer und gleichzeitig greifbarer. Die verschiedenen Ebenen greifen immer stärker ineinander und erzeugen eine Spannung, die sich von Kapitel zu Kapitel weiter aufbaut. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent die Handlung vorangetrieben wird. Es gibt kaum Leerlauf – stattdessen entsteht ein Sog, der einen förmlich durch die Seiten zieht. Immer wieder enden Kapitel so, dass man einfach weiterlesen muss. Und genau dann, wenn man glaubt, das System verstanden zu haben, wird man eines Besseren belehrt. Die größte Stärke bleibt jedoch die Charakterentwicklung. Vis wächst weiter über sich hinaus, trifft schwierige Entscheidungen und bewegt sich immer tiefer in moralischen Grauzonen. Seine Entwicklung wirkt dabei jederzeit glaubwürdig und nachvollziehbar. Man fiebert mit, leidet mit und stellt sich immer wieder die Frage, wie man selbst in seiner Situation handeln würde. Auch die Nebenfiguren sind erneut ein Highlight. Beziehungen entwickeln sich weiter, Vertrauen wird aufgebaut – und ebenso schnell wieder erschüttert. Genau das macht die Geschichte so intensiv: Nichts ist sicher, niemand ist unantastbar. Was dieses Buch aber wirklich herausstechen lässt, ist die Art, wie es mit Erwartungen spielt. Wendungen kommen unerwartet, fühlen sich aber nie willkürlich an. Stattdessen merkt man, dass alles sorgfältig vorbereitet wurde. Viele Ereignisse entfalten ihre volle Wirkung erst im Nachhinein, wenn man beginnt, die Zusammenhänge zu erkennen. Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl: Sprachlosigkeit. Dieses Buch ist intensiv, emotional und fordert den Leser auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Es ist kein klassisches Fantasy-Abenteuer – es ist ein komplexes, durchdachtes und manchmal auch gnadenloses Erlebnis. Für mich setzt Band 2 die Reihe nicht nur fort, sondern hebt sie endgültig in die Kategorie „außergewöhnlich“. Und jetzt heißt es warten…😢
Was für ein Buch 🤯
Ja, die Geschichte ist kompliziert und nicht ganz einfach zu lesen, ähnlich wie in Band 1. Aber es lohnt sich so sehr. Ich finde es einfach wahnsinnig spannend, ich sehe die Welt vor mir und fühle alles mit. Hier geht es nicht um romantische Liebe, aber um Freundschaft und Überzeugungen in einer abgefahrenen Welt. Aufgrund der Komplexität würde ich eher 4,5 Sterne geben.
War wieder sehr spannend und guuut. Und dieses Ende🙈 lässt mich den nächsten Teil kaum erwarten.👍
„Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.“ Mit „The strength of the Few“ holt uns James Islington genau da ab, wo er uns im ersten Teil seiner Hierarchy- Reihe zurückgelassen hat. Strauchelnd, voller Trauer und den Cliffhanger-Moment noch in den Gliedern - und er fordert den Leser mit neuen Überraschungen, mit neuen Komplexitäten und neuen Welten heraus. Wisst ihr was? Das hat mir nicht das geringste ausgemacht! Seine Bücher starre ich sehr gerne sprachlos an, während mein Hirn versucht die Tetrissteine in die richtigen Lücken zu bugsieren. Ich hatte „Will of the many“ zuvor nicht noch einmal gelesen, sondern ein Bonuskapitel, in dem Vis, der Protagonist und Ich-Erzähler, monologartig die Ereignisse von Band eins noch einmal rekapituliert. Mir hat das als Einstieg vollkommen ausgereicht und mir auch die nötige emotionale Grundrichtung eingeflüstert. Ihr könnt das Bonuskapiteln im Netz finden. Ich musste mich zunächst zurechtfinden und klammerte mich an die schon bekannte Welt (Res) und an die Truppe, die zu Freunden geworden war. Neben dieser römisch inspirierten Welt hatte Islington noch zwei andere in Petto - Obiteum, eine entfernt an das alte Ägypten erinnernde Welt und Luceum, wo Druiden und Clankämpfe an der Tagesordnung sind. Wir erkunden alle drei. Ich persönlich fühlte mich auch in allen dreien zuhause nach einer gewissen Schnupperzeit. Islington hat bewusst auf die drei Welten zurückgegriffen: Res kannten wir schon auf dem letzten Buch, Luceum ist dem Fantasyleser bekannt mit seinen Driuden, Speeren und dem englisch-irischen Setting - so blieb für ihn eigentlich nur noch Obiteum, das er erklären musste und dass er auch als ein bisschen surreale Spielwiese gebrauchen konnte. Dadurch, dass alle paar Kapitel die Welten wechselten, wurde es für mich auch nie langweilig. Im Gegenteil, ich wollte unbedingt wissen, wie es in Luceum weitergeht, wenn ich die ersten Zeilen von Res gelesen hatte und umkehrt. Das brachte ein ständig wachsendes Gefühl der Dringlichkeit mit sich, das mich förmlich ans Buch klettete. Gleichzeitig gestaltete Islington seine Welten und Magiesystem, das auf dem Willen basiert, aus - und zwar so verteilt, dass trotz dessen dass es komplexer wurde und neue Komponenten hinzukamen, ich immer am Ball blieb - und Tetris spielte. Aber warum? Normalerweise verzweifle ich doch beim Tetris und scheide schon bei den ersten Leveln aus! Die Figuren nahmen mich an die Hand: Vis, der voller Gram und Zorn trotzdem seine Freunde im Blick hatte, Aequa, voller Lebensfreude, Eidhin, immer ein Grinsen auf dem Gesicht - ganz zu schweigen von den neuen Freunden in anderen Welten! Es galt so viele actiongeladene Situationen zu meistern und so viele Intrigen zu unterwandern, dass man gar nicht dazu kam, irgendwo in dem Buch nach Längen zu suchen. Genau diese Balance zwischen World- und Characterbuilding ist James Islingtons große Stärke, mit der er reihenweise Tetriswürfel pulverisiert! Er verknüpft eine spannende, komplexe Handlung mit tollen Charakteren und essentiellen Fragen, wie weit man bereit ist zu gehen. Zum Schluss entlässt er uns mit einem großen Cliffhänger - ich hungere förmlich nach dem dritten Teil.
Grandioser Sprecher, komplexe Geschichte
Den 2. Teil der Reihe habe ich als Hörbuch gehört (wie auch schon das erste Buch). Der Sprecher ist wahnsinnig gut. Er verkörpert die einzelnen Personen unfassbar genial. Die Geschichte an sich ist sehr komplex geworden. Und für mich etwas zu komplex für ein Hörbuch. Gelesen hätte ich es sicher noch besser gefunden. Der Schreibstil ist toll. Anschaulich, flüssig, intelligent. Was mir tatsächlich fehlt, ist etwas mehr Geschichte und Inhalt zu den Nebencharakteren, ein paar Nebenstränge, die diese Welt noch etwas besser aufbauen würde. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall. Jedoch nicht unbedingt als Hörbuch.
Selten so ein gutes Buch gelesen. Spannung in drei Welten. Geil!
𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘼𝙢𝙗𝙞𝙩𝙞𝙤𝙣𝙞𝙚𝙧𝙩. 𝙆𝙤𝙢𝙥𝙡𝙚𝙭. 𝙈𝙖𝙨𝙨𝙞𝙫. Diese Fortsetzung erweitert die Welt auf eine Weise, mit der ich wirklich NICHT gerechnet habe. Der Umfang wird so viel größer, die Einsätze steigen, und plötzlich passiert einfach… so unglaublich viel. 😅 Ich mochte die Struktur mit den mehreren Perspektiven tatsächlich sehr … auch wenn es im Grunde alles Versionen derselben Person sind … einer Person, die ich nicht besonders mochte, lol. Nicht alle Perspektiven waren gleich interessant, und manchmal war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt und musste erst mal herausfinden, in wessen Kopf ich mich gerade befinde. Das Pacing war je nach POV eine ziemliche Achterbahnfahrt. Aber die Action? Richtig gut. Die Sci-Fi-Elemente und das Worldbuilding waren für mich ganz klar das Highlight. Die Welt wurde enorm erweitert, und ich war komplett dabei. Was mich wirklich überrascht hat, ist die Richtung, in die sich die Reihe entwickelt. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Und statt meine Fragen zu beantworten … hat dieses Buch sie einfach vervielfacht. Alles wurde noch komplizierter. Noch verwirrender. Und dieser Cliffhanger am Ende? Entschuldigung?? 👀 Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen … auch wenn ich emotional noch nicht ganz bei den Charakteren angekommen bin. Ich liebe die Story, die Action und diese enorme Größe des Ganzen. Bevor ich mit Band 3 starte, werde ich definitiv Band 1 und 2 noch einmal lesen – keine Chance, dass ich mir all diese Details merke. Vielleicht diesmal als Hörbuch 😅 Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, wie am Ende (hoffentlich??) alles zusammenkommt. Danke an @adrian_verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar
Peak fiction
Unvorhersehbar, emotional, meisterhaft
Klappentext: Die Hierarchie nennt mich noch immer Vis Telimus. Feiert mich noch immer als Catenicus. Und glaubt noch immer zu wissen, wer ich bin. Doch nach all dem, was geschehen ist – und angesichts dessen, was ich fürchte, das noch kommen wird –, weiß ich nicht, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich bin nicht mehr eins. Ich habe das Iudicium gewonnen und alles verloren – und die uralte Vorrichtung jenseits des Labyrinths hat mich – eigentlich unmöglich – über drei getrennte Welten hinweg vervielfältigt. In Obiteum, Luceum und Res ist nun jeweils eine andere Version meiner selbst. Drei verschiedene Körper, drei verschiedene Leben. Ich muss mich verstecken; kämpfen; politisch taktieren. Ich muss trainieren; vertrauen; lügen. Ich muss töten; heilen; mich beweisen – wieder und wieder und wieder. Ich werde geliebt und gehasst und bin völlig allein. Vor allem aber muss ich Antworten finden, bevor es zu spät ist. Die Natur dessen verstehen, was mit mir geschehen ist – und warum. Ich muss einen Weg finden, den bevorstehenden Kataklysmus aufzuhalten, denn wenn alles, was ich erfahren habe, wahr ist, bin ich vielleicht der Einzige, der das kann. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐⭐ The Strength of the Few knüpft nahtlos an den ersten Band der Hierarchy-Reihe an und lässt einen sofort wieder in Vis’ Welt eintauchen. Ich konnte glücklicherweise direkt nach dem ersten Band mit diesem Teil fortfahren. James Islington erschafft drei völlig unterschiedliche Welten, die sich alle auf ihre eigene Weise lebendig anfühlen: Luceum mit seinen richtig intensiven Wikinger-Vibes, Obiteum, das mich sofort an das alte Ägypten erinnert hat, Res mit einem römischen Setting. Die Schreibweise ist unglaublich mitreißend – ich fühlte wirklich mit Vis mit. Die Handlung überrascht immer wieder; Wendungen treten völlig unerwartet auf, sind aber nie unlogisch oder übertrieben. Es macht einfach Spaß, sich auf diese komplexe, vielschichtige Geschichte einzulassen und die Auswirkungen kleiner Entscheidungen auf das große Ganze zu beobachten. Irgendwo hatte ich gelesen, dass es sich um eine Dilogie handelt... Das ist falsch... Es wird also mindestens noch eine. Teil geben... Wann? Das weiss noch keiner... Insgesamt: spannend, emotional und absolut fesselnd – ein Must-Read für Fans epischer Fantasy, die komplexe Welten, starke Charaktere und unvorhersehbare Wendungen lieben.




















































