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The Sun Also Rises

3.6(97)
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About the book

A collectible hardcover edition of Hemingway’s classic novel of postwar disillusionment—the emblematic novel of the Lost Generation—featuring an introduction by Amor Towles, the multimillion-copy bestselling author of The Lincoln Highway, A Gentleman in Moscow, and Rules of Civility

A Penguin Vitae Edition

It's the early 1920s in Paris, and Jake, a wounded World War I veteran working as a journalist, is hopelessly in love with charismatic British socialite Lady Brett Ashley. Brett, however, settles for no one: an independent, liberated divorcée, all she wants out of life is a good time. When Jake, Brett, and a crew of their fellow expatriate friends travel to Spain to watch the bullfights, both passions and tensions rise. Amid the flash and revelry of the fiesta, each of the men vies to make Brett his own, until Brett’s flirtation with a confident young bullfighter ignites jealousies that set their group alight.

An indelible portrait of what Gertrude Stein called the Lost Generation—the jaded, decadent youth who gave up trying to make sense of a senseless world in the disaffected postwar era—The Sun Also Rises, Ernest Hemingway’s beloved first novel, is a masterpiece of modernist literature and one of the finest examples of the distinctly spare prose that would become his legacy to American letters.

Penguin Vitae—loosely translated as “Penguin of one’s life”—is a deluxe hardcover series from Penguin Classics celebrating a dynamic and diverse landscape of classic fiction and nonfiction from seventy-five years of classics publishing. Penguin Vitae provides readers with beautifully designed classics that have shaped the course of their lives, and welcomes new readers to discover these literary gifts of personal inspiration, intellectual engagement, and creative originality.

Editions (17)

ISBN9780143136866
PublisherPenguin Publishing Group
Publication Date01/18/22
Pages256

Reviews & Ratings

97 ratings

7 reviews

3.6

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  • peter_f
    peter_f

    83 Followers

    5.0

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, aber auch etwas ernüchternder Roman über die Verlorenheit einer Generation nach dem Ersten Weltkrieg – sprachlich klar, atmosphärisch dicht und in seiner stillen Melancholie sehr stark. …

    Im Mittelpunkt steht Jake Barnes, ein amerikanischer Journalist, der mit Freunden in Paris lebt und dort in einem Kreis aus Bars, Gesprächen, Alkohol und zielloser Unruhe festhängt. Der erste Teil des Romans zeichnet dieses Leben der „Lost Generation“ in der französischen Hauptstadt nach: viel Nachtleben, viel Leere, viel Sehnsucht nach etwas, das sich nicht greifen lässt. Richtig in Bewegung kommt die Geschichte dann erst mit der Reise nach Spanien, zur Fiesta und zu den Stierkämpfen in Pamplona, wo die Figuren für ein paar Tage glauben, aus ihrem stillstehenden Leben auszubrechen. Besonders stark finde ich Hemingways Sprache: knapp, direkt und ohne jedes Pathos. Gerade diese Nüchternheit macht die innere Leere der Figuren so spürbar. Unter der scheinbaren Leichtigkeit liegt viel Bitterkeit, vor allem in Jakes Beziehung zu Brett Ashley, die von Anziehung, Unmöglichkeit und Verzicht geprägt ist. Ihre Nähe ist intensiv, aber nie erfüllbar, und genau daraus zieht der Roman einen großen Teil seiner Tragik. Auch die Beschreibungen der spanischen Landschaft und der Stierkämpfe bleiben im Kopf, weil Hemingway hier eine fast archaische Spannung erzeugt. Gleichzeitig hat mich „Fiesta“ nicht durchgehend begeistert. Der Roman wirkt stellenweise bewusst kühl und distanziert, sodass man emotional nicht immer ganz nah an die Figuren herankommt. Manche Passagen im Pariser Teil ziehen sich für meinen Geschmack etwas, weil das ziellose Umherirren zwar thematisch passt, erzählerisch aber auch ermüdend sein kann. Trotzdem entfaltet das Buch gerade in seiner Sprödigkeit eine große Wirkung: Es zeigt Menschen, die nach dem Krieg zwar weiterleben, aber innerlich verletzt und orientierungslos bleiben. Insgesamt ist „Fiesta“ ein wichtiger und sehr lesenswerter Roman, der mit wenigen Mitteln viel sagt. Wer auf klare Sprache, existentielle Stimmung und ein genaues Bild der Nachkriegsverlorenheit Wert legt, wird hier viel finden. Für mich ist es ein Buch, das weniger durch Handlung als durch Haltung und Atmosphäre überzeugt – und genau dadurch lange nachhallt.

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, aber auch etwas ernüchternder Roman über die Verlorenheit einer Generation nach dem Ersten Weltkrieg – sprachlich klar, atmosphärisch dicht und in seiner stillen Melancholie sehr stark.

…

    May 6, 2026

  • toffer
    toffer

    2 Followers

    5.0

    Als wäre man selbst dabei gewesen.

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist genau das, was man von ihm erwartet: kurze, präzise Sätze und ein schnörkelloser Stil. Keine überflüssigen Worte, kein unnötiges Drama und gerade deshalb wirkt die Geschichte so stark. Die Handlung zieht schnell in ihren Bann. Die Schauplätze sind lebendig beschrieben, ohne sich in Details zu verlieren. Man ist einfach mittendrin. Trotz der inneren Zerrissenheit des Erzählers liegt über dem Buch eine gewisse Leichtigkeit. Eine Haltung zum Leben, die man selbst gern hätte – besonders in einer Zeit, die oft hektisch und belastend wirkt. Ein Roman, der ruhig erzählt ist und trotzdem lange nachhallt.

    Feb 27, 2026

  • evergreen
    evergreen

    40 Followers

    4.0

    Auch hier mag ich seinen puren, verknappten Schreibstil, der die nüchternsten Alltagsbeobachtungen wahr und fühlbar erscheinen lässt.

    Apr 7, 2023

3 of 7 reviews

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