Das Licht
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Description
Book Information
Author Description
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Faulkner-Preis, dem Prix Médicis, dem Henry David Thoreau Prize und dem Rea Award für Kurzgeschichten ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Sprich mit mir« (Roman 2021), »Blue Skies« (Roman, 2023), »I Walk Between the Raindrops« (Storys, 2024) und »No Way Home« (Roman, 2025).
Posts
Fitz, Anfang der 60er Jahre Doktorand in Harvard, wird eines Tages auf eine LSD-Party seines Professors Timothy Leary eingeladen. Was anfänglich noch wissenschaftlichen Zwecken dient oder zumindest damit verbrämt wird, ändert letztendlich Fitz' Leben. Er verbringt erst zwei Sommer mit Frau und Kind in Mexiko mit Learys Truppe und anschließend in der Kommune Millbrook, wo aber die großen Visionen mehr oder weniger an der Realität scheitern... Ich lese gern Bücher von T.C. Boyle, insofern bin ich dem Autor gegenüber vermutlich ein wenig voreingenommen. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir ein versöhnlicheres Ende für Fitz und seine Familie gewünscht hätte. Aber das hätte vermutlich das Scheitern von Utopien an der Realität nicht so gut illustriert.
Boyle beschreibt hier gut wie man trotz Ziel, abhängig werden kann. Die Stimmungen von Fitz und co sind eig zu jedem Zeitpunkt sehr gut fühlbar. Hat sehr Spaß gemacht das Buch zu lesen.
In anderen Reviews habe ich gelesen das sich die Thematik rund um die Sessions mit dem all umwogendem LSD-25 ständig wiederholt. Ja, das stimmt, aber es wird finde ich nicht langweilig sondern, war es für mich eher spannend. Ich wollte wissen was denn jetzt passieren würde, in was die Geschichte nun endet und wohin es führt oder was für Erkenntnisse daraus entstehen würden. Wenn man sich auf das akademische Interesse der Gruppe an dem “Experiment”, welches sich immer weiter davon entfernt, einlässt dann kann man sehr viel Spaß mit diesem Buch haben. Und die verschiedenen Gefühle von den Charakteren nachvollziehen und selbst mit fühlen. 4 Sterne weil wenn es auch perfekt ist, kann es noch perfekter sein 🤝😂 Sonst würde es ja heißen das auch der Autor nicht writer entwicklen könnte 🤝

T.C. Boyle ist ein grossartiger Schriftsteller. Er ist ein exzellenter Beobachter und beschreibt seine Personen, die Handlungsorte und die Ereignisse immer sehr detailliert. Man fühlt sich wirklich in Learys Hexenküche versetzt, wenn man sieht, wie sein Doktorrand Fitz und dessen Frau Joanie immer weiter in den Abwärsrausch der Parallelwelt geraten. Auch wenn Boyle keineswegs die Probleme der Droge und deren Auswirkungen verharmlost, hatte ich das Gefühl, dass man sich auf einem grossen LSD Trip befindet. Als Kind der 70er bin ich da wohl eher voreingenommen. Für mich ist es eines der schwächeren Bücher von T.C. Boyle.
Bei diesem Roman habe ich wirklich die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Die Handlung plätschert einfach vor sich hin, die Spannung scheint immer wieder mal auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten und dann passiert einfach wieder nichts. Dazu kommt, dass manche Passagen unglaubliche Längen haben und an anderer Stelle folgt auf einen „Cliffhanger“ ein Zeitsprung von über einem Jahr und das ohne die vorangegangene Situation aufzulösen! Fitz‘ Aufnahme in den inneren Kreis und seine erste Teilnahme an einer LSD-Party lesen sich noch spannend und auch wie der Konsum sich langsam steigert, finde ich interessant. Aber mit jedem weiteren Drogen-Exzess wird es repetitiv und langweilig. Vor allem, weil der Höhepunkt ausbleibt. Es gibt einfach keinen. Aber das wurde mir erst am Ende des Buches bewusst. Bis dahin hatte ich wirklich immer wieder Hoffnung. Die Schilderungen des Drogenkonsums und den damit einhergehenden Bewusstseinserweiterungen erscheinen mir recht harmlos und wirken überhaupt nicht abschreckend. Auch körperliche Entzugserscheinungen werden überhaupt nicht thematisiert. Lediglich eine psychische Abhängigkeit wird dadurch suggeriert, dass die Mitglieder immer häufiger „das Sakrament“ verlangen. Allerdings könnte der ständige Drogenkonsum auch am mangelnden Interesse an anderen Aktivitäten liegen. Zu den Personen lässt sich allerdings positiv anmerken, dass die Hauptpersonen Fitz und seine Frau Joanie jeweils eine unterschiedliche Entwicklung durchlaufen. Auch die sich ablösende Erzählweise aus Fitz' und Joanies Sicht sorgen für eine nette Abwechslung.
Description
Book Information
Author Description
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Faulkner-Preis, dem Prix Médicis, dem Henry David Thoreau Prize und dem Rea Award für Kurzgeschichten ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Sprich mit mir« (Roman 2021), »Blue Skies« (Roman, 2023), »I Walk Between the Raindrops« (Storys, 2024) und »No Way Home« (Roman, 2025).
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Fitz, Anfang der 60er Jahre Doktorand in Harvard, wird eines Tages auf eine LSD-Party seines Professors Timothy Leary eingeladen. Was anfänglich noch wissenschaftlichen Zwecken dient oder zumindest damit verbrämt wird, ändert letztendlich Fitz' Leben. Er verbringt erst zwei Sommer mit Frau und Kind in Mexiko mit Learys Truppe und anschließend in der Kommune Millbrook, wo aber die großen Visionen mehr oder weniger an der Realität scheitern... Ich lese gern Bücher von T.C. Boyle, insofern bin ich dem Autor gegenüber vermutlich ein wenig voreingenommen. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir ein versöhnlicheres Ende für Fitz und seine Familie gewünscht hätte. Aber das hätte vermutlich das Scheitern von Utopien an der Realität nicht so gut illustriert.
Boyle beschreibt hier gut wie man trotz Ziel, abhängig werden kann. Die Stimmungen von Fitz und co sind eig zu jedem Zeitpunkt sehr gut fühlbar. Hat sehr Spaß gemacht das Buch zu lesen.
In anderen Reviews habe ich gelesen das sich die Thematik rund um die Sessions mit dem all umwogendem LSD-25 ständig wiederholt. Ja, das stimmt, aber es wird finde ich nicht langweilig sondern, war es für mich eher spannend. Ich wollte wissen was denn jetzt passieren würde, in was die Geschichte nun endet und wohin es führt oder was für Erkenntnisse daraus entstehen würden. Wenn man sich auf das akademische Interesse der Gruppe an dem “Experiment”, welches sich immer weiter davon entfernt, einlässt dann kann man sehr viel Spaß mit diesem Buch haben. Und die verschiedenen Gefühle von den Charakteren nachvollziehen und selbst mit fühlen. 4 Sterne weil wenn es auch perfekt ist, kann es noch perfekter sein 🤝😂 Sonst würde es ja heißen das auch der Autor nicht writer entwicklen könnte 🤝

T.C. Boyle ist ein grossartiger Schriftsteller. Er ist ein exzellenter Beobachter und beschreibt seine Personen, die Handlungsorte und die Ereignisse immer sehr detailliert. Man fühlt sich wirklich in Learys Hexenküche versetzt, wenn man sieht, wie sein Doktorrand Fitz und dessen Frau Joanie immer weiter in den Abwärsrausch der Parallelwelt geraten. Auch wenn Boyle keineswegs die Probleme der Droge und deren Auswirkungen verharmlost, hatte ich das Gefühl, dass man sich auf einem grossen LSD Trip befindet. Als Kind der 70er bin ich da wohl eher voreingenommen. Für mich ist es eines der schwächeren Bücher von T.C. Boyle.
Bei diesem Roman habe ich wirklich die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Die Handlung plätschert einfach vor sich hin, die Spannung scheint immer wieder mal auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten und dann passiert einfach wieder nichts. Dazu kommt, dass manche Passagen unglaubliche Längen haben und an anderer Stelle folgt auf einen „Cliffhanger“ ein Zeitsprung von über einem Jahr und das ohne die vorangegangene Situation aufzulösen! Fitz‘ Aufnahme in den inneren Kreis und seine erste Teilnahme an einer LSD-Party lesen sich noch spannend und auch wie der Konsum sich langsam steigert, finde ich interessant. Aber mit jedem weiteren Drogen-Exzess wird es repetitiv und langweilig. Vor allem, weil der Höhepunkt ausbleibt. Es gibt einfach keinen. Aber das wurde mir erst am Ende des Buches bewusst. Bis dahin hatte ich wirklich immer wieder Hoffnung. Die Schilderungen des Drogenkonsums und den damit einhergehenden Bewusstseinserweiterungen erscheinen mir recht harmlos und wirken überhaupt nicht abschreckend. Auch körperliche Entzugserscheinungen werden überhaupt nicht thematisiert. Lediglich eine psychische Abhängigkeit wird dadurch suggeriert, dass die Mitglieder immer häufiger „das Sakrament“ verlangen. Allerdings könnte der ständige Drogenkonsum auch am mangelnden Interesse an anderen Aktivitäten liegen. Zu den Personen lässt sich allerdings positiv anmerken, dass die Hauptpersonen Fitz und seine Frau Joanie jeweils eine unterschiedliche Entwicklung durchlaufen. Auch die sich ablösende Erzählweise aus Fitz' und Joanies Sicht sorgen für eine nette Abwechslung.










