For Whom the Bell Tolls
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Description
High in the pine forests of the Spanish Sierra, a guerrilla band prepares to blow up a vital bridge.
Robert Jordan, a young American volunteer on the republican side of the Spanish Civil War, has been sent to handle the dynamiting.
There, in the mountains, he finds the dangers and the intense comradeship of war. And there he discovers Maria, a young woman who has escaped from Franco's rebels. It is in these desperate days that his fate will be set.
Book Information
Posts
Interesting book but only for readers with patience
The book is considered a literary masterpiece and a breakthrough for Ernest Hemingway, but it has its flaws. The novel is set during the Spanish Civil War and the protagonist is the American professor Robert Jordan. Robert Jordan is depicted as the “archetypal hero” who travels to Spain to fight for freedom and against the fascists on the side of the Republic. There he has the task of blowing up an important bridge together with a partisan group. Hemingway himself traveled to Spain during the Civil War and the book is inspired by his experiences. The plot takes place over 4 days in May 1937 and as the book is around 490 pages long, it is very drawn out. One has the feeling that some actions are not brought to the point and are unnecessarily prolonged over several pages. Descriptions are often repeated, which sometimes makes you lose interest in reading. However, the book also deals with philosophical themes. These include the futility of war, the transience of time and the worthlessness of human life. In the course of the story you are often reminded that you should live your life as if it were your last day and that you often experience more emotions in 4 days than in your entire life. Timeless themes and human virtues are also addressed. These include loyalty, bravery and making sacrifices for your beliefs. Another central theme is devoted love, which is described in detail through the relationship of Maria and Robert Jordan but does not seem realistic. It is important to mention that the thoughts of the characters and especially of the protagonist were staged in great detail, making them seem very natural. All in all, a good book that deals with many interesting topics, but it could be more compact.
„Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, spannender und zugleich ziemlich harter Roman über Krieg, Pflicht und Liebe, der mich trotz seiner Länge immer wieder gepackt hat. …
Im Mittelpunkt steht der Amerikaner Robert Jordan, der im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner kämpft und den Auftrag bekommt, gemeinsam mit einer Guerillagruppe eine wichtige Brücke zu sprengen. Aus dieser militärischen Mission entwickelt sich nicht nur ein Kampf gegen die Faschisten, sondern auch ein dauerndes Ringen innerhalb der Gruppe um Vertrauen, Mut und die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Gleichzeitig lernt Jordan Maria kennen, und zwischen den beiden entsteht inmitten von Gewalt und Angst eine kurze, intensive Liebe, die dem Roman eine sehr menschliche, fast fragile Seite gibt. Was mich an dem Buch besonders beeindruckt, ist Hemingways klare, direkte Sprache. Er schreibt ohne große Umwege, aber genau dadurch wirken die Spannungen, die Bedrohung und die inneren Konflikte der Figuren umso stärker. Die Beschreibungen der Kämpfe und des Zusammenlebens in der Gruppe sind oft packend und zeigen, wie schnell aus Hoffnung Misstrauen, Angst und Verrat werden können. Das berühmte Leitmotiv „Kein Mensch ist eine Insel“ verleiht dem Roman zusätzlich eine starke moralische Tiefe, weil es die Verbundenheit der Menschen trotz aller Gewalt hervorhebt. Gleichzeitig habe ich beim Lesen auch gemerkt, dass der Roman nicht ganz frei von Schwächen ist. Die Handlung ist stark auf Robert Jordan zugeschnitten, und manche Figuren wirken eher als Träger bestimmter Haltungen oder Konflikte denn als wirklich gleichwertige Persönlichkeiten. Besonders die Frauenfiguren werden aus heutiger Sicht nicht immer besonders differenziert dargestellt, was den Roman an manchen Stellen etwas altmodisch erscheinen lässt. Trotzdem überwiegt für mich klar die Kraft des Buches: Es verbindet politische Geschichte, Liebesgeschichte und existenzielle Fragen zu einem Roman, der lange nachhallt und zu Recht als Klassiker gilt.

Kann man aber muss man nicht
Ich muss zugeben, dass mich die Schreibweise von Hemingway nicht wirklich greift. Ich habe zwar nur zwei Werke von ihm gelesen, aber da finde ich Fitzgerald um Längen besser dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch sich gelohnt hat zu lesen. Es hat dichterische Sprachkultur wie für Hemingway üblich und erzählt eine schöne, recht romantische Geschichte mit einem etwas ernüchternden Ausgang. Wenn man die Gelegenheit hat, es zu lesen, würde ich es auch empfehlen aber dafür extra einen Kauf zu tätigen, eher nicht, es sei denn, man kann im gebrauchten Zustand einen billigen Schnapper machen.
Ein Buch welches man unbedingt lesen sollte.
Ein kraftvoller, intensiver Roman über Mut, Loyalität und die Wucht persönlicher Entscheidungen. Ernest Hemingway schreibt klar, direkt und ohne Schnörkel und genau das trifft. Die Figuren wirken roh und echt, ihre Konflikte sind greifbar. Zwischen Spannung und stillen Momenten entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Kein leichtes Buch, aber ein starkes. Eine klare Lese-Empfehlung.
Dieser Kurzroman versteht sich als eine Parabel des Lebens. Dies finde ich an seinen Büchern sehr spannend. Es geht, wie der Titel schon sagt, darum, dass die Glocken für uns alle irgendwann mal läuten. Wir alle können dem Tod nicht entfliehen. Dieses Thema verpackt Ernest gut in seiner Geschichte über Robert Jordan. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen, weil er in einfachen Worten und kurzen Sätzen schreibt. I love it! Ein Buch das man gelesen haben muss 😍
Heute möchte ich euch "Wem die Stunde schlägt" von Ernest Hemingway aus dem Jahre 1940 vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen Roman, der in einer Etappe des spanischen Bürgerkrieges spielt. Die verschiedenen Charaktere des Werks beschreiben hier ihre Erlebnisse und Gefühle, die sie in diesem grausamen Krieg bereits gemacht haben. Dementsprechend werden alle wichtigen Charaktere auch gut beleuchtet und der Leser lernt sie kennen. Die Geschichte spielt sich in nur etwa 70 Stunden ab, aber ich dachte, dass es viel länger war. Es ist so viel passiert, dass ich manchmal den Anschluss verloren hatte. Robert Jordan, ein Guerillakämpfer, soll eine Brücke sprengen, sobald ein Angriff losgeht, damit die Gegner keine Munition etc. beschaffen können. Dafür benötigt er Hilfe und verbündet sich mit dem Guerillakämpfer Pablo. Doch der hat andere Pläne und somit geraten die beiden Guerillakämpfer aneinander. Der Roman wurde hauptsächlich aus der Sicht von Robert Jordan geschrieben. Daher finden sich darin auch Anspielungen auf sein vorheriges Leben in den USA. Außerdem wird die Liebelei mit Maria dadurch auch immer wieder in den Vordergrund gerückt. Immer wieder wurde ich jedoch im Lesefluss unterbrochen, da es zu längeren Wiederholungen der Sätze und Worte kam. Spannend empfand ich die Übereinstimmungen von Personen, die es auch im wahren Leben gab, wie z. B. André Marty, der wirklich so verrückt gewesen sein soll, wie im Buch beschrieben. Außerdem ist es auch korrekt, dass die Kommunisten der Volksfront geholfen haben und gegen das Franco-Regime waren. Dies weiß ich aus eigener Erfahrung, da mein Urgroßvater Reinhold Beutler selbst im spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Volksfront und bis zur Flucht nach Frankreich gekämpft hat. Daher hat das Buch für mich auch einen emotionalen Mehrwert. Das Buch behandelt vor Allem das Thema der Kameradschaft, denn ohne diese, hätte das ungleiche 'Team' niemals den Erfolg gehabt, der dabei herauskam. Weiterhin versucht Hemingway dem Leser den 'Suizid' näher zu bringen, indem er den Freitod rechtfertigt. Dies hat er im Endeffekt auch für sich selbst ausgewählt. Zum Schluss möchte ich euch noch meine Lieblingsfiguren benennen. Diese sind Anselmo (auch der Alte genannt) und Pilar (die schlagfertigste Frau, die ich seit langem in einem Buch hatte). Beide Charaktere haben mir sehr viel Freude bereitet. Für mich ist das Buch ein absolutes Muss. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen und dank dem Buddyread mit Britta, war es noch besonderer. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen. ✨️

Über weite Teile spannend
Hemingway und Krieg folgt erzählerisch einem gewissen Muster. So ist auch hier die Dynamik zwischen Robert Jordan und Maria manchmal ein bisschen schwierig. Gleiches gilt für die Sprache, die sich immer wieder mit dem N-Wort schmückt, schlecht über Sinti und Roma spricht und sogar einen Charakter nur als "Zigeuner" betitelt. Muss man aber natürlich auch ein bisschen aus seiner Zeit sehen. Ansonsten schafft Hemingway es sehr kompakt über drei Tage zu schreiben, in denen einem oftmals ganz schön der Puls mitgeht. Ich fand die Übersetzung hier und da nicht so gut, wenige Sätze sind grammatikalisch schlicht falsch - das gesamte Leseerlebnis wurde bei mir dadurch aber nicht beeinflusst.
"Wem die Stunde schlägt" ist erst mein zweites Buch von Hemingway nach "Der alte Mann und das Meer". Aber da mir letzteres sehr zugesagt hat, hatte ich schon länger vor, mich noch weiter mit dem Werk Hemingways zu beschäftigen. Wie auch der alte Mann, ist dieses Buch ein sehr ruhiges, das in seinem ganz persönlichen Tempo erzählt wird. Wenn man bedenkt, dass die Handlung im Spanischen Bürgerkrieg spielt, mag dieses Erzähltempo überraschen, dennoch passt es zur Tiefgründigkeit Hemingways. Er verarbeitet hier viele seiner eigenen Erfahrungen und dies spürt man aus dem Text heraus. Wahrscheinlich gerade deswegen las ich die gedanklichen Zwiegespräche Robert Jordans am liebsten. Waren dies auch die Gedanken Hemingways? Machte er ähnliche Erfahrungen durch wie sein Held? "Wem die Stunde schlägt" ist ein sehr philosophisches, nachdenkliches Werk, das einem viel über den Krieg vermittelt, ohne zu sehr in die Details zu gehen. Da wir in der Schule den Spanischen Bürgerkrieg nicht durchgenommen hatten, habe ich mir nun selber ein bisschen etwas dazu nachgelesen. Spannend fand ich auch den Dualismus der Frauenfiguren. Maria und Pilar könnten unterschiedlicher nicht sein. Passt der Spitzname "Häschen" sehr gut zur braven, fast schon farblosen Musterfreundin Maria, so ist Pilar eine richtige Matrone, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Maria war mir persönlich fast schon zu perfekt geschildert, da fand ich Pilar um einiges faszinierender. Aber welcher Mann träumt im Krieg nicht von einer Frau, die zu Hause auf ihn wartet und deren grösstes Glück es ist, den Mann zu bedienen? Vor Pilar dagegen fürchten sich die Männer wohl eher... Dieses Buch war eine sehr beeindruckende Lektüre, die mich neugierig macht, auf weitere Werke Hemingways. Den ich nun als feste Grösse unter den modernen Klassikern noch mehr zu schätzen weiss.
Description
High in the pine forests of the Spanish Sierra, a guerrilla band prepares to blow up a vital bridge.
Robert Jordan, a young American volunteer on the republican side of the Spanish Civil War, has been sent to handle the dynamiting.
There, in the mountains, he finds the dangers and the intense comradeship of war. And there he discovers Maria, a young woman who has escaped from Franco's rebels. It is in these desperate days that his fate will be set.
Book Information
Posts
Interesting book but only for readers with patience
The book is considered a literary masterpiece and a breakthrough for Ernest Hemingway, but it has its flaws. The novel is set during the Spanish Civil War and the protagonist is the American professor Robert Jordan. Robert Jordan is depicted as the “archetypal hero” who travels to Spain to fight for freedom and against the fascists on the side of the Republic. There he has the task of blowing up an important bridge together with a partisan group. Hemingway himself traveled to Spain during the Civil War and the book is inspired by his experiences. The plot takes place over 4 days in May 1937 and as the book is around 490 pages long, it is very drawn out. One has the feeling that some actions are not brought to the point and are unnecessarily prolonged over several pages. Descriptions are often repeated, which sometimes makes you lose interest in reading. However, the book also deals with philosophical themes. These include the futility of war, the transience of time and the worthlessness of human life. In the course of the story you are often reminded that you should live your life as if it were your last day and that you often experience more emotions in 4 days than in your entire life. Timeless themes and human virtues are also addressed. These include loyalty, bravery and making sacrifices for your beliefs. Another central theme is devoted love, which is described in detail through the relationship of Maria and Robert Jordan but does not seem realistic. It is important to mention that the thoughts of the characters and especially of the protagonist were staged in great detail, making them seem very natural. All in all, a good book that deals with many interesting topics, but it could be more compact.
„Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, spannender und zugleich ziemlich harter Roman über Krieg, Pflicht und Liebe, der mich trotz seiner Länge immer wieder gepackt hat. …
Im Mittelpunkt steht der Amerikaner Robert Jordan, der im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner kämpft und den Auftrag bekommt, gemeinsam mit einer Guerillagruppe eine wichtige Brücke zu sprengen. Aus dieser militärischen Mission entwickelt sich nicht nur ein Kampf gegen die Faschisten, sondern auch ein dauerndes Ringen innerhalb der Gruppe um Vertrauen, Mut und die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Gleichzeitig lernt Jordan Maria kennen, und zwischen den beiden entsteht inmitten von Gewalt und Angst eine kurze, intensive Liebe, die dem Roman eine sehr menschliche, fast fragile Seite gibt. Was mich an dem Buch besonders beeindruckt, ist Hemingways klare, direkte Sprache. Er schreibt ohne große Umwege, aber genau dadurch wirken die Spannungen, die Bedrohung und die inneren Konflikte der Figuren umso stärker. Die Beschreibungen der Kämpfe und des Zusammenlebens in der Gruppe sind oft packend und zeigen, wie schnell aus Hoffnung Misstrauen, Angst und Verrat werden können. Das berühmte Leitmotiv „Kein Mensch ist eine Insel“ verleiht dem Roman zusätzlich eine starke moralische Tiefe, weil es die Verbundenheit der Menschen trotz aller Gewalt hervorhebt. Gleichzeitig habe ich beim Lesen auch gemerkt, dass der Roman nicht ganz frei von Schwächen ist. Die Handlung ist stark auf Robert Jordan zugeschnitten, und manche Figuren wirken eher als Träger bestimmter Haltungen oder Konflikte denn als wirklich gleichwertige Persönlichkeiten. Besonders die Frauenfiguren werden aus heutiger Sicht nicht immer besonders differenziert dargestellt, was den Roman an manchen Stellen etwas altmodisch erscheinen lässt. Trotzdem überwiegt für mich klar die Kraft des Buches: Es verbindet politische Geschichte, Liebesgeschichte und existenzielle Fragen zu einem Roman, der lange nachhallt und zu Recht als Klassiker gilt.

Kann man aber muss man nicht
Ich muss zugeben, dass mich die Schreibweise von Hemingway nicht wirklich greift. Ich habe zwar nur zwei Werke von ihm gelesen, aber da finde ich Fitzgerald um Längen besser dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch sich gelohnt hat zu lesen. Es hat dichterische Sprachkultur wie für Hemingway üblich und erzählt eine schöne, recht romantische Geschichte mit einem etwas ernüchternden Ausgang. Wenn man die Gelegenheit hat, es zu lesen, würde ich es auch empfehlen aber dafür extra einen Kauf zu tätigen, eher nicht, es sei denn, man kann im gebrauchten Zustand einen billigen Schnapper machen.
Ein Buch welches man unbedingt lesen sollte.
Ein kraftvoller, intensiver Roman über Mut, Loyalität und die Wucht persönlicher Entscheidungen. Ernest Hemingway schreibt klar, direkt und ohne Schnörkel und genau das trifft. Die Figuren wirken roh und echt, ihre Konflikte sind greifbar. Zwischen Spannung und stillen Momenten entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Kein leichtes Buch, aber ein starkes. Eine klare Lese-Empfehlung.
Dieser Kurzroman versteht sich als eine Parabel des Lebens. Dies finde ich an seinen Büchern sehr spannend. Es geht, wie der Titel schon sagt, darum, dass die Glocken für uns alle irgendwann mal läuten. Wir alle können dem Tod nicht entfliehen. Dieses Thema verpackt Ernest gut in seiner Geschichte über Robert Jordan. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen, weil er in einfachen Worten und kurzen Sätzen schreibt. I love it! Ein Buch das man gelesen haben muss 😍
Heute möchte ich euch "Wem die Stunde schlägt" von Ernest Hemingway aus dem Jahre 1940 vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen Roman, der in einer Etappe des spanischen Bürgerkrieges spielt. Die verschiedenen Charaktere des Werks beschreiben hier ihre Erlebnisse und Gefühle, die sie in diesem grausamen Krieg bereits gemacht haben. Dementsprechend werden alle wichtigen Charaktere auch gut beleuchtet und der Leser lernt sie kennen. Die Geschichte spielt sich in nur etwa 70 Stunden ab, aber ich dachte, dass es viel länger war. Es ist so viel passiert, dass ich manchmal den Anschluss verloren hatte. Robert Jordan, ein Guerillakämpfer, soll eine Brücke sprengen, sobald ein Angriff losgeht, damit die Gegner keine Munition etc. beschaffen können. Dafür benötigt er Hilfe und verbündet sich mit dem Guerillakämpfer Pablo. Doch der hat andere Pläne und somit geraten die beiden Guerillakämpfer aneinander. Der Roman wurde hauptsächlich aus der Sicht von Robert Jordan geschrieben. Daher finden sich darin auch Anspielungen auf sein vorheriges Leben in den USA. Außerdem wird die Liebelei mit Maria dadurch auch immer wieder in den Vordergrund gerückt. Immer wieder wurde ich jedoch im Lesefluss unterbrochen, da es zu längeren Wiederholungen der Sätze und Worte kam. Spannend empfand ich die Übereinstimmungen von Personen, die es auch im wahren Leben gab, wie z. B. André Marty, der wirklich so verrückt gewesen sein soll, wie im Buch beschrieben. Außerdem ist es auch korrekt, dass die Kommunisten der Volksfront geholfen haben und gegen das Franco-Regime waren. Dies weiß ich aus eigener Erfahrung, da mein Urgroßvater Reinhold Beutler selbst im spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Volksfront und bis zur Flucht nach Frankreich gekämpft hat. Daher hat das Buch für mich auch einen emotionalen Mehrwert. Das Buch behandelt vor Allem das Thema der Kameradschaft, denn ohne diese, hätte das ungleiche 'Team' niemals den Erfolg gehabt, der dabei herauskam. Weiterhin versucht Hemingway dem Leser den 'Suizid' näher zu bringen, indem er den Freitod rechtfertigt. Dies hat er im Endeffekt auch für sich selbst ausgewählt. Zum Schluss möchte ich euch noch meine Lieblingsfiguren benennen. Diese sind Anselmo (auch der Alte genannt) und Pilar (die schlagfertigste Frau, die ich seit langem in einem Buch hatte). Beide Charaktere haben mir sehr viel Freude bereitet. Für mich ist das Buch ein absolutes Muss. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen und dank dem Buddyread mit Britta, war es noch besonderer. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen. ✨️

Über weite Teile spannend
Hemingway und Krieg folgt erzählerisch einem gewissen Muster. So ist auch hier die Dynamik zwischen Robert Jordan und Maria manchmal ein bisschen schwierig. Gleiches gilt für die Sprache, die sich immer wieder mit dem N-Wort schmückt, schlecht über Sinti und Roma spricht und sogar einen Charakter nur als "Zigeuner" betitelt. Muss man aber natürlich auch ein bisschen aus seiner Zeit sehen. Ansonsten schafft Hemingway es sehr kompakt über drei Tage zu schreiben, in denen einem oftmals ganz schön der Puls mitgeht. Ich fand die Übersetzung hier und da nicht so gut, wenige Sätze sind grammatikalisch schlicht falsch - das gesamte Leseerlebnis wurde bei mir dadurch aber nicht beeinflusst.
"Wem die Stunde schlägt" ist erst mein zweites Buch von Hemingway nach "Der alte Mann und das Meer". Aber da mir letzteres sehr zugesagt hat, hatte ich schon länger vor, mich noch weiter mit dem Werk Hemingways zu beschäftigen. Wie auch der alte Mann, ist dieses Buch ein sehr ruhiges, das in seinem ganz persönlichen Tempo erzählt wird. Wenn man bedenkt, dass die Handlung im Spanischen Bürgerkrieg spielt, mag dieses Erzähltempo überraschen, dennoch passt es zur Tiefgründigkeit Hemingways. Er verarbeitet hier viele seiner eigenen Erfahrungen und dies spürt man aus dem Text heraus. Wahrscheinlich gerade deswegen las ich die gedanklichen Zwiegespräche Robert Jordans am liebsten. Waren dies auch die Gedanken Hemingways? Machte er ähnliche Erfahrungen durch wie sein Held? "Wem die Stunde schlägt" ist ein sehr philosophisches, nachdenkliches Werk, das einem viel über den Krieg vermittelt, ohne zu sehr in die Details zu gehen. Da wir in der Schule den Spanischen Bürgerkrieg nicht durchgenommen hatten, habe ich mir nun selber ein bisschen etwas dazu nachgelesen. Spannend fand ich auch den Dualismus der Frauenfiguren. Maria und Pilar könnten unterschiedlicher nicht sein. Passt der Spitzname "Häschen" sehr gut zur braven, fast schon farblosen Musterfreundin Maria, so ist Pilar eine richtige Matrone, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Maria war mir persönlich fast schon zu perfekt geschildert, da fand ich Pilar um einiges faszinierender. Aber welcher Mann träumt im Krieg nicht von einer Frau, die zu Hause auf ihn wartet und deren grösstes Glück es ist, den Mann zu bedienen? Vor Pilar dagegen fürchten sich die Männer wohl eher... Dieses Buch war eine sehr beeindruckende Lektüre, die mich neugierig macht, auf weitere Werke Hemingways. Den ich nun als feste Grösse unter den modernen Klassikern noch mehr zu schätzen weiss.












