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The Sun Also Rises: The Hemingway Library Edition

3.6(97)
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About the book

The only authorized edition of Ernest Hemingway’s first novel.

“The ideal companion for troubled times: equal parts Continental escape and serious grappling with the question of what it means to be, and feel, lost.” —The Wall Street Journal

The Sun Also Rises is a classic example of Hemingway’s spare but powerful writing style. It celebrates the art and craft of Hemingway’s quintessential story of the Lost Generation—presented by the Hemingway family with illuminating supplementary material from the Hemingway Collection at the John F. Kennedy Library.

A poignant look at the disillusionment and angst of the post-World War I generation, the novel introduces two of Hemingway’s most unforgettable characters: Jake Barnes and Lady Brett Ashley. The story follows the flamboyant Brett and the hapless Jake as they journey from the wild nightlife of 1920s Paris to the brutal bullfighting rings of Spain with a motley group of expatriates. It is an age of moral bankruptcy, spiritual dissolution, unrealized love, and vanishing illusions. First published in 1926, The Sun Also Rises is “an absorbing, beautifully and tenderly absurd, heartbreaking narrative...a truly gripping story, told in lean, hard, athletic prose” (The New York Times).

The Hemingway Library Edition commemorates Hemingway’s classic novel with a personal foreword by Patrick Hemingway, the author’s sole surviving son, and an introduction by Sean Hemingway, grandson of the author. Hemingway considered the extensive rewriting that he did to shape his first novel the most difficult job of his life. Early drafts, deleted passages, and possible titles included in this new edition elucidate how the author achieved his first great literary masterpiece.

Editions (17)

ISBN9781501121968
PublisherScribner
Publication Date02/16/16
Pages320

Reviews & Ratings

97 ratings

7 reviews

3.6

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  • peter_f
    peter_f

    83 Followers

    5.0

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, aber auch etwas ernüchternder Roman über die Verlorenheit einer Generation nach dem Ersten Weltkrieg – sprachlich klar, atmosphärisch dicht und in seiner stillen Melancholie sehr stark. …

    Im Mittelpunkt steht Jake Barnes, ein amerikanischer Journalist, der mit Freunden in Paris lebt und dort in einem Kreis aus Bars, Gesprächen, Alkohol und zielloser Unruhe festhängt. Der erste Teil des Romans zeichnet dieses Leben der „Lost Generation“ in der französischen Hauptstadt nach: viel Nachtleben, viel Leere, viel Sehnsucht nach etwas, das sich nicht greifen lässt. Richtig in Bewegung kommt die Geschichte dann erst mit der Reise nach Spanien, zur Fiesta und zu den Stierkämpfen in Pamplona, wo die Figuren für ein paar Tage glauben, aus ihrem stillstehenden Leben auszubrechen. Besonders stark finde ich Hemingways Sprache: knapp, direkt und ohne jedes Pathos. Gerade diese Nüchternheit macht die innere Leere der Figuren so spürbar. Unter der scheinbaren Leichtigkeit liegt viel Bitterkeit, vor allem in Jakes Beziehung zu Brett Ashley, die von Anziehung, Unmöglichkeit und Verzicht geprägt ist. Ihre Nähe ist intensiv, aber nie erfüllbar, und genau daraus zieht der Roman einen großen Teil seiner Tragik. Auch die Beschreibungen der spanischen Landschaft und der Stierkämpfe bleiben im Kopf, weil Hemingway hier eine fast archaische Spannung erzeugt. Gleichzeitig hat mich „Fiesta“ nicht durchgehend begeistert. Der Roman wirkt stellenweise bewusst kühl und distanziert, sodass man emotional nicht immer ganz nah an die Figuren herankommt. Manche Passagen im Pariser Teil ziehen sich für meinen Geschmack etwas, weil das ziellose Umherirren zwar thematisch passt, erzählerisch aber auch ermüdend sein kann. Trotzdem entfaltet das Buch gerade in seiner Sprödigkeit eine große Wirkung: Es zeigt Menschen, die nach dem Krieg zwar weiterleben, aber innerlich verletzt und orientierungslos bleiben. Insgesamt ist „Fiesta“ ein wichtiger und sehr lesenswerter Roman, der mit wenigen Mitteln viel sagt. Wer auf klare Sprache, existentielle Stimmung und ein genaues Bild der Nachkriegsverlorenheit Wert legt, wird hier viel finden. Für mich ist es ein Buch, das weniger durch Handlung als durch Haltung und Atmosphäre überzeugt – und genau dadurch lange nachhallt.

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, aber auch etwas ernüchternder Roman über die Verlorenheit einer Generation nach dem Ersten Weltkrieg – sprachlich klar, atmosphärisch dicht und in seiner stillen Melancholie sehr stark.

…

    May 6, 2026

  • toffer
    toffer

    2 Followers

    5.0

    Als wäre man selbst dabei gewesen.

    „Fiesta“ von Ernest Hemingway ist genau das, was man von ihm erwartet: kurze, präzise Sätze und ein schnörkelloser Stil. Keine überflüssigen Worte, kein unnötiges Drama und gerade deshalb wirkt die Geschichte so stark. Die Handlung zieht schnell in ihren Bann. Die Schauplätze sind lebendig beschrieben, ohne sich in Details zu verlieren. Man ist einfach mittendrin. Trotz der inneren Zerrissenheit des Erzählers liegt über dem Buch eine gewisse Leichtigkeit. Eine Haltung zum Leben, die man selbst gern hätte – besonders in einer Zeit, die oft hektisch und belastend wirkt. Ein Roman, der ruhig erzählt ist und trotzdem lange nachhallt.

    Feb 27, 2026

  • evergreen
    evergreen

    40 Followers

    4.0

    Auch hier mag ich seinen puren, verknappten Schreibstil, der die nüchternsten Alltagsbeobachtungen wahr und fühlbar erscheinen lässt.

    Apr 7, 2023

3 of 7 reviews

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