Einer unserer Besten: der Weltbestseller der Anti-Kriegsliteratur»Man hat den Menschen gesagt: Du darfst nicht töten. Aber man hat ihnen auch gesagt: Du mußt gut zielen, damit Du triffst.«Erich Maria RemarqueErich Maria Remarques Abrechnung mit dem Krieg machte ihn 1929 schlagartig bekannt. »Im Westen nichts Neues« wurde eines der sensationellsten Erfolgsbücher der deutschen Literatur überhaupt. 1933 verboten, erlebte das Buch nach dem Zweiten Weltkrieg eine Renaissance, die bis heute ungebrochen anhält.Unmittelbar nach seinem Welterfolg schrieb Remarque Erzählungen, die erst 1993 aus seinem Nachlass in dem Band »Der Feind« veröffentlicht wurden. Sie handeln von den Erlebnissen der Menschen, die der Hölle der Schützengräben entronnen sind und sich nun in der Nachkriegszeit zurechtfinden müssen.
"Im Westen nichts Neues" ist ein zeitloses Manifest gegen die Sinnlosigkeit des Krieges.
Es macht einen wütend, schockiert und zerreißt einem das Herz 💔
Auch 100 Jahre später noch von erschreckender Aktualität
Ein literarisches Mahnmal, das jeder Mensch in seinem Leben einmal gelesen haben sollte ☝️
8 hours ago
4.5
"Im Westen nichts Neues" ist ein zeitloses Manifest gegen die Sinnlosigkeit des Krieges.
Es macht einen wütend, schockiert und zerreißt einem das Herz 💔
Auch 100 Jahre später noch von erschreckender Aktualität
Ein literarisches Mahnmal, das jeder Mensch in seinem Leben einmal gelesen haben sollte ☝️
Zurzeit habe ich es mit Klassikern😄
Im Westen nix neues, ein alt bekannter Titel und so wichtig!
Tatsächlich habe ich das Buch, das erste mal in mein Leben gelesen und es stand schon lange auf meine Leseliste.
Ich persönlich kenne Im Westen nix neues nur als Film, die sehr alte Verfilmung und die Neuste. Beide Filme sind sehr Eindrucksvoll.
Das Buch geht von Anfang an gleich in die vollen und erläutert die Schrecken des Krieges, was es mit einem Soldaten macht (im Grunde mit dem Menschen, Soldaten sind in erster Linie Menschen) .
Der Autor schafft es hier, das Bild des Krieges in all seiner Hässlichkeit super darzustellen mit all den Psychischen und Physischen folgen.
Auch die Erzählweise ist was besonders , er schreibt aus der Sicht von Paul unserem Soldaten, der diesen 1 Weltkrieg mit erlebt.
Doch es wird nicht wie ein Tagebuch eintrage gelesen und auch nicht als würde Paul es uns wissentlich erzählen bzw zu uns sprechen und trotzdem schafft der Autor hier es so zu schreiben, als wäre man wirklich an der Front.
Den den Passagen wo er Heimaturlaub hat, wirken hier sehr Abstrakt. Gerade kommt man aus der Schlacht und soll sich im alltagsleben zu recht finden.
Durch diese Passage sieht man wie einige Leute auf Grund der Propaganda, ein verzerrtes Bild vom Krieg haben und das einige Leute noch so großspurig daher reden können.
Was Paul dazu veranlasst sich von diesen Leuten zu distanzieren.
Die Filme sind in mein Augen wirklich gut gelungen, doch das Buch ist besser. Allein schon weil einige Szenen die im Buch vorhanden sind , nicht im Film vorkommen.
Szenen die doch noch was Menschliches zeigen und Gefühlvoll sind.
Mir ist bewusst das ich mich wiederhole, doch auch Im Westen nix neues sollte auch nicht in Vergessenheit geraten und in Schulen Thematisiert werden.
Es ist so wichtig!
Apr 7, 2026
5.0
Zurzeit habe ich es mit Klassikern😄
Im Westen nix neues, ein alt bekannter Titel und so wichtig!
Tatsächlich habe ich das Buch, das erste mal in mein Leben gelesen und es stand schon lange auf meine Leseliste.
Ich persönlich kenne Im Westen nix neues nur als Film, die sehr alte Verfilmung und die Neuste. Beide Filme sind sehr Eindrucksvoll.
Das Buch geht von Anfang an gleich in die vollen und erläutert die Schrecken des Krieges, was es mit einem Soldaten macht (im Grunde mit dem Menschen, Soldaten sind in erster Linie Menschen) .
Der Autor schafft es hier, das Bild des Krieges in all seiner Hässlichkeit super darzustellen mit all den Psychischen und Physischen folgen.
Auch die Erzählweise ist was besonders , er schreibt aus der Sicht von Paul unserem Soldaten, der diesen 1 Weltkrieg mit erlebt.
Doch es wird nicht wie ein Tagebuch eintrage gelesen und auch nicht als würde Paul es uns wissentlich erzählen bzw zu uns sprechen und trotzdem schafft der Autor hier es so zu schreiben, als wäre man wirklich an der Front.
Den den Passagen wo er Heimaturlaub hat, wirken hier sehr Abstrakt. Gerade kommt man aus der Schlacht und soll sich im alltagsleben zu recht finden.
Durch diese Passage sieht man wie einige Leute auf Grund der Propaganda, ein verzerrtes Bild vom Krieg haben und das einige Leute noch so großspurig daher reden können.
Was Paul dazu veranlasst sich von diesen Leuten zu distanzieren.
Die Filme sind in mein Augen wirklich gut gelungen, doch das Buch ist besser. Allein schon weil einige Szenen die im Buch vorhanden sind , nicht im Film vorkommen.
Szenen die doch noch was Menschliches zeigen und Gefühlvoll sind.
Mir ist bewusst das ich mich wiederhole, doch auch Im Westen nix neues sollte auch nicht in Vergessenheit geraten und in Schulen Thematisiert werden.
Es ist so wichtig!
Jeder Soldat bleibt nur durch tausend Zufälle am Leben. Und jeder Soldat glaubt und vertraut dem Zufall.
Gewaltig ist ein Wort, dass dem Inhalt dieses Buches in keiner Weise das Wasser reichen kann. Diese Erlebnisse aus der Perspektive eines jungen, ansatzweise perspektivlosen Menschen, der direkt nach der Schulzeit als Soldat in den Krieg geht, sind so eindrücklich umschrieben, dass man sich nur wenig in sein eigenes 17-20 jähriges Ich zurückversetzen kann um eine Vorstellung dieses Lebens zu gewinnen.
Die bedrückende Armut und der familiäre Zusammenhalt, der dem Buch von Erich Maria Remarque kurz nach der Hälfte eine unvergleichliche Abkehr in der sozialen Betrachtungsweise des Protagonisten Paul auf den Krieg gibt, ist beispiellos erzählt.
Aus jedem einzelnen Kapitel des Buches wird deutlich, wie sehr ein Krieg junge Soldatinnen und Soldaten verändert, obwohl diese keinerlei Drang nach Gewalt und Zerstörung des Gegners verspüren. Auf Seite 83 wird dies mit dem Zitat „Aus uns sind gefährliche Tiere geworden. Wir kämpfen nicht, wir verteidigen uns vor der Vernichtung.“ sehr verdeutlicht. In der Szenerie eines von Hand getöteten französischen Soldaten wird mehr als deutlich, wie sehr sich der Blick verändert, wenn einem bewusst wird, dass der angedachte Feind ebenfalls in Menschengestalt auftritt.
Über den ganzen Roman hinweg, wird die Kritik an Kriegsführung und dem Verheizen (junger) Menschen immer lauter, wie auf Seite 37 „Er schlägt vor, eine Kriegserklärung solle eine Art Volksfest werden mit Eintrittskarten und Musik wie bei Stiergefechten. Dann müßten in der Arena die Minister und Generäle der beiden Länder in Badehosen, mit Knüppeln bewaffnet, aufeinander losgehen. Wer übrigbliebe, dessen Land hätte gesiegt. Das wäre einfacher und besser als hier, wo die falschen Leute sich bekämpfen.“ In dem sozialen Geflecht der Armee zeigt aber, was eine Nation stark machen kann: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt junger Menschen in einer Extremsituation, die ihres Gleichen sucht.
Ein absolutes Muss in jeder Bibliothek und wer es nicht gelesen hat, verpasst einiges!
Apr 11, 2025
5.0
Jeder Soldat bleibt nur durch tausend Zufälle am Leben. Und jeder Soldat glaubt und vertraut dem Zufall.
Gewaltig ist ein Wort, dass dem Inhalt dieses Buches in keiner Weise das Wasser reichen kann. Diese Erlebnisse aus der Perspektive eines jungen, ansatzweise perspektivlosen Menschen, der direkt nach der Schulzeit als Soldat in den Krieg geht, sind so eindrücklich umschrieben, dass man sich nur wenig in sein eigenes 17-20 jähriges Ich zurückversetzen kann um eine Vorstellung dieses Lebens zu gewinnen.
Die bedrückende Armut und der familiäre Zusammenhalt, der dem Buch von Erich Maria Remarque kurz nach der Hälfte eine unvergleichliche Abkehr in der sozialen Betrachtungsweise des Protagonisten Paul auf den Krieg gibt, ist beispiellos erzählt.
Aus jedem einzelnen Kapitel des Buches wird deutlich, wie sehr ein Krieg junge Soldatinnen und Soldaten verändert, obwohl diese keinerlei Drang nach Gewalt und Zerstörung des Gegners verspüren. Auf Seite 83 wird dies mit dem Zitat „Aus uns sind gefährliche Tiere geworden. Wir kämpfen nicht, wir verteidigen uns vor der Vernichtung.“ sehr verdeutlicht. In der Szenerie eines von Hand getöteten französischen Soldaten wird mehr als deutlich, wie sehr sich der Blick verändert, wenn einem bewusst wird, dass der angedachte Feind ebenfalls in Menschengestalt auftritt.
Über den ganzen Roman hinweg, wird die Kritik an Kriegsführung und dem Verheizen (junger) Menschen immer lauter, wie auf Seite 37 „Er schlägt vor, eine Kriegserklärung solle eine Art Volksfest werden mit Eintrittskarten und Musik wie bei Stiergefechten. Dann müßten in der Arena die Minister und Generäle der beiden Länder in Badehosen, mit Knüppeln bewaffnet, aufeinander losgehen. Wer übrigbliebe, dessen Land hätte gesiegt. Das wäre einfacher und besser als hier, wo die falschen Leute sich bekämpfen.“ In dem sozialen Geflecht der Armee zeigt aber, was eine Nation stark machen kann: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt junger Menschen in einer Extremsituation, die ihres Gleichen sucht.
Ein absolutes Muss in jeder Bibliothek und wer es nicht gelesen hat, verpasst einiges!