Fahrenheit 451
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Description
Book Information
Author Description
Ray Bradbury wurde 1920 in Waukegan, Illinois geboren. 1934 zog seine Familie nach Los Angeles, und schon bald entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. Mit den Erzählungsbänden "Die Mars-Chroniken" (1950) und "Der illustrierte Mann" (1951), vor allem aber mit "Fahrenheit 451" (1953) wurde er weit über die Grenzen der Science-Fiction hinaus bekannt. In den folgenden Jahren schrieb er neben weiteren Erzählungen zahlreiche Kriminalromane, Essays und Drehbücher. Bradbury gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
Characteristics
6 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Abgebrochen bei 40 %
Ich wollte es so gerne mögen, vor allem da die Geschichte mittlerweile aktueller denn je ist, aber ich konnte mich nicht mit dem Schreibstil anfreunden. Selbst nach mehreren Versuchen konnte ich das Buch nicht beenden. Am meisten hat mich das ständige Auftreten von sprachlichen Mitteln gestört. Versteht mich nicht falsch, ich schätze gut platzierte Stilmittel, aber hier nehmen sie einfach überhand. Gefühlt wurden hier alle möglichen sprachlichen Mittel wie eine Checkliste abgearbeitet. Zudem findet man hier Metaphern bis zum Erbrechen. Sprachlich/stilistisch durchaus interessant geschrieben, mit wichtiger Botschaft, aber für mich nicht überzeugend.
Sehr aktuell
Wenn man bedenkt, dass die Urfassung des Romanes schon in den 1940er Jahren entstanden, wird es einem gruselig. Das Thema ist aktuell und erschreckend realitätsnah. Vermutlich gehört es deshalb gerade in den USA zu den „banned books „. Der Schreibstil ist wie in anderen Werken des Autors etwas sperrig und anspruchsvoll.
Der Roman, der seinem Schöpfer weltweite Berühmtheit einbrachte.
451 °F ist die Temperatur, bei der Papier sich entzündet und verbrennt. Bradberys philosophische Dystopie zeichnet ein düsteres Bild der Entwicklung der postindustriellen Gesellschaft: Es ist eine Welt der Zukunft, in der alle gedruckten Veröffentlichungen von einer speziellen Feuerwehrbrigade gnadenlos vernichtet werden, in der das Aufbewahren von Büchern gesetzlich verfolgt wird und interaktives Fernsehen erfolgreich zur allgemeinen Verdummung beiträgt. (Die ältere Übersetzung von Fritz Güttinger ist teilweise hölzern und abgehackt. )
✨ Re-Read ✨ „Es war eine Lust, Feuer zu legen“ 🔥
Es ist mindestens 10 Jahre her, dass ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich musste seitdem immer wieder daran denken. Es handelt sich um einen modernen Klassiker aus dem Jahre 1953. Er könnte aber nicht aktueller sein. Es ist beklemmend wie dystopisch damals manch heutige Gegebenheiten angesehen wurden und wie diese als Gefahr für die eigene Mündigkeit angesehen wurden. Natürlich ist die Zensur und Entmündigung, die in diesem Roman behandelt wird, sehr überspitzt dargestellt. Jedoch erkennt man daran trotzdem parallelen zur heutigen Gesellschaft. Ich will auch gar nicht zu sehr Spoilern, weshalb ich nicht auf den Inhalt ansich eingehen werde. Der Schreibstil ist gemäß der Zeit, wann es erschienen ist. Wenn man sich darauf einlässt, ist er auch gut. Es gibt oftmals Stellen, an denen es durchaus auch Wirr sein kann. Vor allem wenn es um Gefühle der betreffenden Personen geht. Die Ausbrüche und die sich daraus ergebenden Monologe sind sowohl gefühlsgeladen, als auch wirr. Ich finde, dass es ein durchaus wichtiger Roman ist, den man gelesen haben sollte. Es bringt einen zum Nachdenken und rüttelt einen vielleicht auch etwas wach.
Unglaublich wie aktuell dieses Buch wirkt
Fahrenheit 451 spielt in einer dystopischen Welt, in welcher Bücher verboten sind und die Menschen das freie Denken aufgegeben haben. Anstatt dessen lässt man sich von interaktiven Videowänden unterhalten. Ein wirklicher Austausch unter den Menschen findet nicht mehr statt. Menschen die nicht das vorgesetzte Unterhaltungsprogramm konsumieren gelten als Sonderlinge und werden beobachtet. Der Besitz von Büchern wird verfolgt und die Bücher von der Feuerwehr verbrannt… Der Hauptcharakter Guy Montag ist ein solcher Feuerwehrmann, welcher jedoch über das Buch hinweg aus dieser Gesellschaft und der damit verbundenen Lebensweise ausbricht. Die dabei dargestellte Welt kommt einem dabei stellenweise wirklich erschreckend aktuell und real vor. Ein ums andere Mal musste ich mich daran erinnern, dass dieses Buch bereits über 70 Jahre alt ist und keine aktuelle Bucherscheinung ist. Zwar ist der Schreibstil nicht unbedingt einfach, aber ich würde es dennoch, gerade in unserer heutigen Zeit, jedem ans Herz legen dieses Werk zu lesen. Vielleicht würden dann mehr Menschen Parallelen erkennen und ihr handeln mehr hinterfragen…
Ein Aufstand gegen das Vergessen
Das Buch ist kurz und rückt die wichtigen Themen gut in den Fokus. Manipulation durch Massenmedien, Zensur und Verlust des selbstständigen Denkens sind das Hauptthema. Teils haben mich manche Szenen zum Schaudern gebracht, da es viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit gibt. Das Ende zeigt, dass es stets Hoffnung gibt, solange es Menschen gibt, die das Gute (oder die Bücher ;) ) in den Gedanken tragen
wow
ich hab mir jahrelang sagen lassen, ich soll dieses buch lesen, bin nie dazu gekommen. jetzt hab ich es durch und bin überwältigt, wie gut dieses buch ist. vor allem in einer zeit, in der bücher verboten werden. auch mit dem gedanken in welcher zeit dieses buch verfasst wurde, nach einer zeit in der bücher verbrannt wurden. einfach crazy! 5/5 sterne without a doubt
Der Einstieg war etwas holprig, doch nach und nach hat mich die Geschichte immer mehr überzeugt. 🐦🔥
Die Themen der Geschichte werden wohl immer aktuell bleiben: die Dauerberieselung durch Werbung und Drama aus Bildschirmen und Kopfhörern, die Unfähigkeit, einen klaren Gedanken zu fassen, die Frage «Bin ich glücklich?» und das schreckliche Gefühl, etwas zu tun, obwohl man innerlich etwas anderes empfindet.

Erschreckend aktuell!
"Mehr Sport für jedermann, Jubel, Trubel, Gemeinschaftsgefühl, und man braucht nicht mehr zu denken [...]. Veranstalte und veranstalte und überveranstalte [...]. Immer mehr [...]. Der Geist nimmt immer weniger auf. Ratlosigkeit." Das klingt doch irgendwie sehr wie unser jetziger Zeitgeist...
Erweiterung meiner Liste "Lieblingsbücher"
Fahrenheit 451 von Ray Bradbury erzählt von einer Welt, in der Bücher verboten sind und Menschen in dauernder Ablenkung leben. Wir begleiten den Feuer(wehr)mann Montag, der Bücher verbrennt, bis er einen Wendepunkt erlangt und zu fragen beginnt. Schritt für Schritt merkt er: Nicht das Papier zählt, sondern das, was Bücher in uns eröffnen, z.B. Zweifel, Tiefe, Mitgefühl. Der Roman wirkt heute noch erstaunlich nah. Er zeigt, wie leichte Unterhaltung Gedanken ersetzt und wie schnell wir uns an Lärm gewöhnen. Bradbury schreibt poetisch und klar. Besonders das Ende berührt: Nach der Zerstörung bleibt Hoffnung. Wissen kann heilen, wenn wir es bewahren und teilen. Eine kurze, starke Geschichte über Freiheit, Aufmerksamkeit und die Kraft des Lesens. Sie macht Mut, langsamer zu werden, wieder hinzusehen und Worte als Heilmittel zu nutzen. Ein zeitloses Buch meiner Meinung nach, um es nicht nur zu lesen, sondern ins eigene Leben zu holen.

Ein Blick in eine mögliche Zukunft
Was wir in Fahrenheit 451 zu lesen bekommen, ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig, denn im Kern geht es um nichts anderes als Zensur. Eine Zensur, die so radikal geworden ist, dass jedes geschriebene Wort verboten wird, das Menschen zum eigenständigen Denken und zur Bildung einer eigenen Meinung anregen könnte. Gerade Leser wie wir, die sich aus Leidenschaft mit Büchern beschäftigen, wissen, welche Kraft von ihnen ausgehen kann. Bücher können den Geist auf eine Weise anregen, wie es kaum ein anderes Medium vermag. Dieses Werk ist vielleicht auch besonders für gläubige Menschen interessant, da es widerspiegelt, dass selbst heute in vielen Ländern bestimmte Bücher verboten sind – vor allem solche, die den Machthabern ein Dorn im Auge sind und die Menschen in eine Richtung beeinflussen könnten, die von der Regierung nicht gewünscht ist. Daher sehe ich Fahrenheit 451 nicht nur als eine fiktive Geschichte, sondern vielmehr als einen möglichen Blick in eine Zukunft, die gar nicht so unrealistisch erscheint. Ray Bradbury hat viele beeindruckende Werke geschrieben, doch für mich ist dies sein bestes und definitiv eine klare Empfehlung – zumal es ein relativ kurzes Buch ist, das man gut lesen kann, anstatt einen Film zu schauen.
Eine bedrückende Geschichte, aktueller denn je.
Dieses Buch hat von Anfang an eine beklemmende, sehr bedrückende Atmosphäre. Obwohl die Geschichte so alt ist, könnte sie momentan nicht aktueller sein. Ich hoffe sehr, dass es genügend Menschen auf dieser Welt gibt, die dieses Buch gelesen haben und den Mund aufmachen (gerade in der aktuellen Situation in den USA). Auf jeden Fall lesenswert, aber für mich, die absolute Angst vor Feuer hat, eine ziemliche Herausforderung.
„»Klassiker werden zu viertelstündigen Hörspielen zusammengestrichen, dann nochmals gekürzt, um eine Spalte von zwei Minuten Lesedauer zu füllen, und enden schließlich als Inhaltsangabe von zehn oder zwölf Zeilen in einem Lexikon. Ich übertreibe natürlich. Die Lexika waren Nachschlagewerke. Es gab aber viele Leute, die ›Hamlet‹ (…) lediglich aus einer einseitigen Zusammenfassung kannten, aus einem Buch, das mit den Worten angepriesen wurde: ›Jetzt können Sie endlich alle Klassiker lesen. Lassen Sie sich von Ihren Nachbarn nicht überflügeln!‹ Verstehst du? Aus der Kinderstube an die Universität und wieder in die Kinderstube zurück - da hast du die geistige Entwicklung der letzten fünf Jahrhunderte oder gar länger.«“
__________________________________________________________ Ein bemerkenswertes Werk! Die Parallelen zur heutigen Zeit waren beängstigend und habe eine nachdenkliche und zugleich bedrückende Stimmung hinterlassen. Mich hat dieses Buch nach dem Lesen sehr beschäftigt (und tut es auch immer noch) aber auf einer Weise, die mich im Alltag regelmäßig innehalten lässt. Eine große Empfehlung!
Brennende Seite und glühende Ideen
Guy Montag hat als Feuerwehrmann die Aufgabe Bücher zu vernichten. Doch als Guy der ungewöhnlichen Clarisse begegnet, beginnt er sich eine eigenartige Frage zu stellen, die alles verändern wird: Bin ich Glücklich? Ray Bradbury schreibt sehr symbolisch und das hat es für mich erforderlich gemacht, das Buch sehr gründlich zu lesen. Viele Gedanken und Ideen sind sehr philosophisch und man verliert sich leicht darin, verliert hin und wieder sogar den Bezug zur Handlung. Dennoch, ich war wie gefesselt von dieser Geschichte, dieser Darstellung der Gesellschaft, die so dystopisch erscheint und doch vielleicht gar nicht so weit weg ist.
Erschreckend eindrucksvoll
Eine Welt in der Bücher verboten sind und wenn du dich welche besitzt, werden sie verbrannt. Notfalls auch mit dir. Dieses Buch gehört mittlerweile zu den Klassikern und doch ist es irgendwie so aktuell und zeitlos, was es gleich noch ein wenig erschreckender macht. Denn was passiert, wenn Wissen nicht mehr zugänglich ist, wenn Zensur herrscht? Hier malt die Dystopie von Ray Bradbury ein düsteres Bild, dass sich (leider) viel zu gut nachfühlen lässt.
»Die Welt ist -nicht- in Ordnung«
Ein so unfassbar wichtiges Buch, das so viel mehr als nur ein Buch über Bücher ist! Es ist sehr packend, emotional und (leider!) immer noch erschreckend aktuell. Fahrenheit 451 muss man unbedingt gelesen haben. Es geht um den Feuerwehrmann Guy Montag. Die Häuser sind inzwischen feuerfest – die Feuerwehr ist nicht mehr dafür da Brände zu löschen, sondern sie zu legen um Bücher zu verbrennen. Lange stellt er das System nicht infrage, bis Begegnungen und eigene Zweifel ihn wachrütteln und er beginnt zu begreifen, was die Gesellschaft verloren hat. Ich wünschte, ich hätte schon eher zu dem Buch gegriffen, nun habe ich es in einem Tag durchgelesen. Ein absoluter must-read Klassiker, besonders zur heutigen Zeit! »Die rebellischen Gemüter sind so gut wie ausgestorben. Und von den wenigen, die es noch gibt, sind die meisten Feiglinge wie ich.« »Jedermann ist doch heutzutage so überzeugt, dass -ihm- nie etwas geschieht. Andere kommen um, -er- kommt davon. Es gibt keine Folgen und keine Verantwortung. Nur, dass es sie eben -doch- gibt. Aber sprechen wir lieber nicht davon, wie? Wenn einen die Folgen ereilen, ist es ohnehin zu spät. «

451 Grad Fahrenheit oder 232 Grad Celsius – die Temperatur, bei der Papier verbrennt
Eine weitere zeitlose Dystopie stellt definitiv "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury aus dem Jahr 1953 dar. Bücher gelten in seine entworfenen zukünftigen Gesellschaft als Ursache für Kummer und politische sowie ideologische Unruhen, da sie das selbstständige Denken fördern. Das Werk ist reich an Allegorie und Symbolik, wodurch er immer wieder Kritik an Zensur, Medienkonsum und dehumanisiernde Technologien übt. Die Grundstimmung des Buches ist kühl und abgeklärt, passend zum beschriebenen Inhalt. Der Leser begleitet Guy Montag bei seiner Entwicklung, angestoßen von einem jungen Mädchen, hin zu einem freien und hinterfragendem Denken. Die Handlung birgt wenig Überraschungen, bleibt aber dank der Grundatmosphäre konstant spannend. Ein kurzes Werk, das an Aktualität nicht verloren hat, im Gegenteil, und ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Pflichtlektüre zum Nachdenken.
Fahrenheit 451 - Ray Bradbury +++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | Geschenk] Inhalt/Klappentext: 451 Grad Fahrenheit, 232 Grad Celsius: die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt In der Zukunft ist das Lesen von Büchern streng verboten, und es ist die Aufgabe der Feuerwehr, Bücher aufzustöbern und zu verbrennen. Pflichtgetreu versieht Feuerwehrmann Guy Montag seinen Dienst. Doch als er die junge Clarisse kennenlernt, ändert sich seine Einstellung, und er begeht eine folgenschwere Tat: Er liest ein Buch. Meinung: Bereits 1953 schrieb Bradbury seine Dystopie, in der das Lesen von Büchern verboten ist. Dabei hat sie absolut nichts an Aktualität verloren. „Fahrenheit 451“ stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, und endlich bin ich dazu gekommen. Und ich muss sagen, dass mich das Buch stark gefordert hat. Vor allem der Sprachstil war in meiner Ausgabe so anspruchsvoll, dass man sehr konzentriert mitdenken musste. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich alles vollständig verstanden habe. Ich werde es sicher noch einmal als Hörbuch hören – so ein Werk muss man einfach mehrmals konsumieren; denn es ist so aktuell, dass man meinen könnte, Bradbury habe es gestern geschrieben. Ich bin froh, dieses Buch endlich gelesen zu haben. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Bewertung: Auf Anregung von kapitelweise.lesen verzichte ich zukünftig auf eine Bewertung mit Sternen. Autorin: Ray Bradbury Verlag: Diogenes Seiten: 240 Genre: Roman (Dystopie) Übersetzung: Fritz Güttinger Ersterscheinung: 1953 (2008 meine Ausgabe) Meine Version: Taschenbuch

"Gib einem Mann ein paar Verszeilen, und er glaubt Herr über die ganze Schöpfung zu sein." In einer Welt in der ein jeder glüchlich sein will, man sich fragt "wann fang ich an, mir selbst Gedanken zu machen?", Wissen den Menschen in Verzweiflung bringt und die tiefsten unschönen Emotionen hervorruft. Eine Welt in der der Mensch ein "Unmensch" ist, der über "Unmenschen" redet; der Krieg keinen Kummer bereitet denn "es ist immer jemand anders, heißt es, nie der eigene Mann" der fällt. In der die Feuerwehr "Hüter der Seelenruhe" ist und die Menschen von der "berechtigten Angst vor Minderwertigkeitsgefühlen" schützt durch das Feuer, das säubert und sie verzaubert in ihrem Verzehr. Ein Meisterwerk, dass einen umhaut und erst so wirklich bewusst macht, wie wichtig es ist ein Buch in die Hand zu nehmen. Wissen ist unbezahlbar und doch so gefährlich. Wenn man sich vor Augen hält wie sehr Bücher die Menschheit beeinflusst, informiert und zum nachdenken anregt. "Sie können verhindern, dass wir immer wieder dieselben Fehler machen"...
Aktueller denn je
Dieses Buch greift Themen auf die aktueller nicht sein könnten und es viel mir nicht schwer direkt einzusteigen. Dieses Buch regt zum nachdenken und auch zum hinterfragen an. Man kann viele Parallelen zur heutigen Zeit sehen was doch erstaunlich und erschreckend zu gleich war . Für mich eine absolute Pflichtlektüre und absolut zu empfehlen.
Fesselnd, spannend und vorallem wichtig.
Ähnlich wichtig wie „Farm der Tiere“ finde ich, dass man Fahrenheit 451 in der Schule lesen sollte. Es ist fast erschreckend, wie viele Referenzen man zur heutigen Zeit ziehen kann. Natürlich war es in dem Buch alles sehr drastisch, doch denkt man darüber nach, ist das alles garnicht so fernab. Zudem ist es kurz und ich persönlich finde, dass es wundervoll geschrieben ist. Man sollte es lesen, gerade jetzt und sich danach überlegen, was wirklich wichtig für einen ist. Absolut lesenswert- und da ich dieses Buch schon unter ein „Klassiker“ ranken würde, muss ich sagen, dass es absolut nicht unter den Vorurteilen von Klassikern steht;„langweilig“ und „Öde“. Sondern eher das genaue Gegenteil! Lest es selbst, oder lasst es sein- müsst ihr wissen. Ganz viel Liebe xxx
Wenn Dummheit zur Pflicht wird und keiner es merkt
Eine Welt, in der Bücher gefährlich sind, weil sie zum Nachdenken anregen. Eine Welt, in der Bildschirme flimmern, doch echte Gespräche verstummen. Eine Welt, in der Erinnerungen an die Vergangenheit verbrannt werden, damit niemand merkt, was fehlt. Eine Welt, in der Intellekt und Intelligenz als Feinde gelten, wo Wissen unterdrückt wird, damit alle gleich dumm sind und niemand hinterfragt, niemand widerspricht, niemand aufwacht. Fahrenheit 451 ist keine gewöhnliche Dystopie, vielmehr eine Warnung, ein Spiegel, wozu der Mensch fähig ist. Lustig fand ich, dass in Bradburys Zukunftsvision Turbinenautos mit 150 km/h über die Highways rasen. Auf einer deutschen Autobahn wird man bei der Geschwindigkeit höchstens von einem BMW Fahrer mit Lichthupe zur Schnecke gemacht.😂 Und dann noch die 70 Meter langen Werbetafeln, weil die Menschen so schnell Auto fahren, dass sie normale Plakate gar nicht mehr lesen könnten. Heute würden sie einfach auf TikTok scrollen und dabei trotzdem nichts mitbekommen👀
Ein Buch, das einem das Denken zurückgibt!
Fahrenheit 451 von Ray Bradbury ist für mich eines der beeindruckendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Bücher verboten sind und Menschen durch Technik und Propaganda abgelenkt werden. Der Protagonist Montag, ein Feuerwehrmann, der Bücher verbrennen soll, beginnt, diese Welt zu hinterfragen. Besonders beeindruckt hat mich seine Entwicklung: vom angepassten Arbeiter hin zu einem freien, denkenden Menschen, der die Bedeutung von Wissen erkennt. Die Figur Clarisse hat mich stark berührt, weil sie durch ihre Fragen “Warum?” und ihre Neugier einen Kontrast zur gedankenlosen Gesellschaft bietet – das hat mich auch an unser heutiges Leben erinnert. Bradbury hat mit seinen Visionen moderner Technologien wie AirPods, Tablets und 4K-Bildschirmen absolut ins Schwarze getroffen. Es zeigt, wie sehr unsere Welt sich manchmal in eine ähnliche Richtung bewegt. Dieses Buch ist nicht nur eine Warnung vor einer kontrollierten Gesellschaft, sondern auch ein Aufruf, selbst zu denken und die Bedeutung von Büchern und Wissen zu schätzen. Für mich ist Fahrenheit 451 eine klare 10 von 5 Sternen. Jeder sollte dieses Buch lesen – es öffnet Augen und verändert Sichtweisen.

Ich kann einfach nicht glauben, dass dieses Buch von dem Autor in den 50er Jahren geschrieben worden ist. Es ist erschreckend, wie die Welt, die Ray Bradbury erfunden hat, an die heutige Welt erinnert. Der Schreibstil ist prägnant, bildhaft und teilweise überraschend poetisch. Er fordert Aufmerksamkeit, weil die Bedeutungen oft zwischen den Zeilen liegen. Im Zentrum des Romans steht Guy Montag, ein Feuerwehrmann, der seine Aufgabe zunächst pflichtbewusst und ohne sie zu hinterfragen erledigt. Erst durch die Begegnung mit der jungen Clarisse und dem älteren Faber gerät sein bisheriges Weltbild ins Wanken. Schritt für Schritt wird ihm die innere Leere seines Lebens sowie die geistige Verarmung der Gesellschaft bewusst. Seine Wandlung vom loyalen Vollstrecker eines unterdrückenden und überwachenden Systems hin zu einem selbstständig und kritisch denkenden Menschen bildet den Kern der Geschichte.
Ein literarisches Meisterwerk 🖤
Ein Buch, was wichtiger und aktueller, als in der heutigen Zeit nicht sein könnte und wohl ein Buch, was niemals an Wert und Wichtigkeit verliert. Wenn man überlegt in welcher Zeit es geschrieben wurde, ist das wirklich sehr "verrückt". Ich frage mich, wieso wir so etwas damals in der Schule nicht gelesen haben.

Nachdenklich... Lange habe ich nichts mehr gelesen und dieses Buch hat mir mit seinen Seiten neue Sichtweisen aufgezeigt. Ein Dystopie, die uns über den Wert und Zusammenhang der Zeit, des Buches und Menschens aufklärt. Diese Verkettung empfand ich als äußerst gelungen. Nicht zu verachten waren auch die symbolischen Ebenen der Pflanzenwelt, religiöse Motive und der Belletristik im Allgemeinen, was das Buch zu einem Genuss des Suchens machte. Die Suche nach einem Sinn in Worten, Sätzen und Absätzen im Buch weitete sich so zu einer Sinnsuche und Hinterfragen des eigenen Handelns aus. Zudem war es erschreckend wie aktuell das Thema des Buches ist, obwohl wir, wie im Buch auch stand, aus den Erkenntnissen der Vergangenheit lernen sollten und es doch nicht tun beziehungsweise schaffen.
Ich hatte etwas ganz anderes erwartet..
Ich bin über Booktok auf dieses Buch aufmerksam geworden und die Vorstellung von einer Welt ohne Bücher schockierte mich. Ich habe eine ganz andere Storyline erwartet, aber wurde dennoch nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr tiefgründig, teilweise lyrisch und ehrlich. Das ganze Setting ist sehr drückend und gruselig, die Vorstellung, dass die Welt in ein paar Jahren wirklich so aussehen könnte ist erdrückend. Das Ende schlägt ein wie eine Bombe und lässt einen nachdenklich zurück. Ich werde dieses Buch jedem empfehlen.
◽️Science-Fiction/ Dystopie ◽️
"Es kam nicht von oben, von der Regierung. Es fing nicht mit Verordnungen und Zensur an, nein! Technik, Massenkultur und Minderheitendruck brachten es ganz von allein fertig. Ihnen verdanken wir es, wenn unser Glück heute ungetrübt ist." Der Roman ist einerseits sehr abgedreht, andererseits erschreckend nah an unserer heutigen Realität. Regt in jedem Fall zum Nachdenken an. Der metaphorisch-poetische Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer leicht zu verstehen (Tipp hier: auf den Übersetzer achten und in Leseproben reinlesen). Empfehlenswert!
Ein dystopischer Klassiker aus den 50‘ern. Bradbury hat etwas großartiges geschaffen. Guy Montag lebt mit seiner Frau in einer Welt, deren Regierung dafür sorgt, dass sie Zerstreuung und Ablenkung erfahren. Alles ist laut, bunt und schwere Gedanken oder generell Gedanken werden durch Drogen weggewischt. Montag ist Feuermann. Richtig. Er löscht keine Feuer, er legt sie. Es werden dabei Bücher verbrannt, die sich illegal bei Menschen noch in Besitz finden. Diese Handlung hat so eine Brisanz und nimmt immer mehr an Fahrt auf. Stellenweise fühlte ich mich beim Lesen selbst regelrecht außer Puste. Bradbury verwendet oftmals kurze Wiederholungen, knappe Ausrufe und erhöht das Tempo innerhalb des Textes. Generell hat er, ähnlich wie Orwell, damals eine Dystopie verfasst, die heute nicht mehr weit von der Realität entfernt ist. Es geht darum, dass die Technik so weit voranschreitet und immer schnelllebiger wird, sodass die meisten Menschen generell Literatur ablehnen. Alles muss jetzt und gleich verfügbar sein. Die Aufmerksamkeitsspanne reduziert sich immer weiter und niemand kann generell noch entschleunigen. Die Regierung in dieser Dystopie begrüßt das natürlich. Menschen hinterfragen nichts mehr, ja sie kommen auch gar nicht mehr dazu, sich überhaupt in ruhigen Momenten Gedanken zu machen, da alles laut und bunt ist. Täglich sind sie einer Dauerbeschallung ausgesetzt. Mit Sicherheit haben die meisten Menschen diesen Klassiker schon gelesen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte das unbedingt machen und sich hinterher Zeit nehmen, um zu reflektieren. Mir hat der Text extrem gut gefallen.
Zum Glück habe ich meine Bücher
Beim Lesen des Buches habe ich mich sehr glücklich geschätzt, es in der Hand halten zu dürfen und nicht Bedenken haben zu müssen, dass ein Salamander vor meiner Tür hält und die Feuermänner mir die Bude abfackeln. Die Geschichte von Guy Montag ist interessant erzählt und alle Charaktere fügen sich toll in das Gesamtgeschehen ein. Ein gelungener Roman, der sich mit Hinblick auf die heutige Zeit erstaunlich gut lesen lässt. Die Hörmuscheln haben mich an Menschen erinnert, welche permanent mit ihren Air Pods in den Ohren herumlaufen und die Wände, an die Dauerbeschallung durch Tiktok und Social Media. Mildred wäre heutzutage bestimmt eine tolle Influencerin 😂
Lesenswert, aber nicht großartig
Definitiv lesenswert, trotzdem musste ich mich teilweise echt dazu bewegen das Werk weiterlesen zu wollen. In meinen Augen waren die Charaktere sehr eindimensional und erst zum Ende hin entwickelte sich der Protagonist diesbezüglich weiter. Des Weiteren ist die Welt ist nicht vollständig ausgereift und man hinterfragt teilweise die Strukturen und wie diese funktionieren, anders als in anderen dystopischen Werken bspw. In 1984, wo gesellschaftliche Strukturen sehr klar dargelegt werden und die damit aufkommenden Probleme sehr genau mit den dystopischen Veränderungen verbunden sind. Der Inhalt des Werks bleibt weiterhin aktuell, sodass es sich trotzdem um ein lesenswerten Text handelt, der teilweise leider etwas zu kurz kommt.
Wieder mal großartig
Bradburys wohl bekanntestes Werk hat diesen Status nicht ohne Grund: Mitreißend, nachdenklich, und wie immer so kreativ und liebevoll geschrieben. Dabei ist die Geschichte selbst gleichermaßen erschreckend wie hoffnungsvoll, und beschäftigt einen auch noch, wenn man die letzte Seite hinter sich hat. Denn sie ist vor allem eins: Zeitlos. Ich habe nichts als Respekt vor diesem Mann und seinem Werk. Mir wird bewusst, dass er sicher einer der Hauptgründe ist, warum ich mehr lese als je zuvor. Danke, Ray!
"There must be something in books, something we can’t imagine, to make a woman stay in a burning house; there must be something there. You don’t stay for nothing." Ich hoffe sehr, das Buch wird in naher Zukunft nicht zu einem "ich habs doch gesagt ...". Gemessen an den aktuellen politischen Entwicklungen dürfte das Thema demnächst relevanter denn je werden. In den USA gibt es bereits book bans, die u.a. dieses Buch an Schulen und in Bibliotheken verbieten. Zusätzlich verweist das Buch darauf, dass Menschen gezielt mit gleichgeschalteter und oberflächlicher Unterhaltung bei Laune gehalten werden und jede Form des Diskurses als nervig und ungemütlich dargestellt wird. Wir sehen ähnliche Entwicklungen heute in Tiktok und der starken Zunahme von künstlicher Intelligenz in der Kunst, im Verlagswesen und darin, dass wir Phrasen wie "ich frag mal ChatGPT" schon vollkommen selbstverständlich nutzen. In diesem Zusammenhang liest sich das Buch wie eine düstere Vorahnung.
Erschreckend aktuelle Dystopie
Das Buch ist wohl sehr bekannt, aber ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie davon gehört hatte. Obwohl es gerade für Büchernerds DIE Dystopie zu sein scheint. Es kam im Original 1953 heraus und diese Ausgabe ist aus dem Jahr 1984. Den Schreibstil fand ich doch sehr holprig und anspruchsvoll und ich brauchte etwas, bis ich mich reingefunden hatte. Dazu kommt doch eine eher, in heutigen Augen, altertümliche Übersetzung in dieser Ausgabe zum Beispiel heißt es an Stelle: xy wurde „inne“ statt xy „bemerkte“. So veraltete Worte fielen mir des öfteren auf. Inhaltlich befinden wir uns irgendwo in der Zukunft in einem nicht genau benannten Staat. Ich tippe allerdings auf die heutigen USA. Bücher sind komplett verboten und die Feuerwehr löscht keine Brände mehr. Da die Menschen in feuerfesten Häusern leben, war das nicht mehr nötig. Dafür sorgt jetzt die Feuerwehr dafür, dass das Bücherverbot aufrecht erhalten wird und rückt regelmäßig aus, wenn jemand mit Büchern oder gar einer Bibliothek erwischt (denunziert) wurde, um diese inklusive der Häuser mit Flammenwerfern und Kerosin zu verbrennen. Wenn nötig, sogar inklusive der Besitzer. Guy Montag ist so ein Feuerwehrmann. Bis er irgendwann verbotener Weise ein Buch aufschlägt und liest. Da kommen ihm Zweifel… Angesichts der heutigen Situation in den USA, wo die Liste der zensierten Bücher in Schulen und Bibliotheken immer mehr wächst, machte das Buch mich schon nachdenklich. Auch in Bezug auf die heutige Woke Bewegung oder das heute teilweise praktizierte Umschreiben ältere Bücher, wo Begriffe vorkommen, die in der heutigen Zeit as unpassend angesehen werden (Rassismus, Frauenfeindlichkeit ect). All das ist in der Geschichte dieses Staates auch passiert.
Eine düstere und erschreckend aktuelle Zukunftsvision.
In einer Gesellschaft, in der Bücher verboten sind und Gedanken kontrolliert werden, beginnt ein Feuerwehrmann zu zweifeln und setzt alles aufs Spiel. Die Atmosphäre ist mitunter kafkaesk und in seiner Unausweichlichkeit hat es mich an Besuch der alten Dame erinnert. Spannend, beklemmend und zeitlos relevant! 🔥 Absolute Leseempfehlung.
Eine Gesellschaftskritik von 1953 und ich frage mich warum haben wir den größten Bagger aller Zeiten noch nicht gebaut und den Krieg begraben haben. Stattdessen hat sich ein Großteil der Gesellschaft für die Wand entschieden anstelle selber zu denken.
TFahrenheit 451 spielt in einer dystopischen Zukunft, in der Bücher verboten und „Feuerwehrmänner“ damit beauftragt sind, Bücher zu verbrennen, anstatt Feuer zu löschen. Die Handlung folgt Guy Montag, einem Feuerwehrmann, der allmählich die Leere und Oberflächlichkeit seiner Gesellschaft erkennt und anfängt, gegen das System zu rebellieren. Bradburys Roman ist eine scharfe Kritik an Zensur, Medienkontrolle und der schleichenden Verdummung durch endlose Ablenkungen – und viele der beschriebenen Entwicklungen erscheinen heute beklemmend realistisch. Ich fragst mich, warum wir immer wieder Technologien nutzen, um Mauern zu errichten, anstatt sie abzubauen. Diese „Mauer“ ist in “Fahrenheit 451” sehr symbolisch: Die Wandbildschirme, die den Bürgern die Realität vorenthalten und sie permanent beschallen, stehen für eine Gesellschaft, die sich mehr für bequeme Unterhaltung interessiert als für Wahrheit oder kritisches Denken. Bradbury zeigt, wie ein Überfluss an seichter, manipulativer Unterhaltung den Einzelnen in eine passive und gedankenlose Haltung drängt, die letztlich jede Neugier, Reflexion und Widerstandsfähigkeit gegen autoritäre Strukturen erstickt. Statt Ressourcen zu verwenden, um das Leben zu verbessern, werden sie in Oberflächlichkeiten oder sogar in zerstörerische Vorhaben investiert. Bradbury wollte zeigen, wie ein oberflächliches Streben nach Glück und Ruhe – ohne echten Dialog oder Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit – langfristig in Stagnation und Resignation mündet. Hätten die Menschen in “Fahrenheit 451” die „größten Bagger aller Zeiten“ gebaut, um metaphorisch das Leid, den Krieg und die Ignoranz zu begraben, hätten sie ihre Welt verbessern können. Doch das System, das die Bürger in ihrer Passivität gefangen hält, hätte dann in Frage gestellt werden müssen. Fazit “Fahrenheit 451” ist ein Appell an die Menschheit, die Freiheit des Denkens und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion zu bewahren, anstatt sich von Medien, Technik oder Konsum in eine gedankenlose und passive Existenz drängen zu lassen. Wir müssen darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist und wie wir Technologie und Wissen nutzen können, um Brücken zu bauen und das Leben zu verbessern, anstatt uns hinter Wänden zu verstecken und mit leeren Ablenkungen zufrieden zu geben.

If the world widescreen basketballs and footballs itself to drown in MTV, no Beattys are needed to ignite the kerosene or hunt the reader. 🔥
Because you don’t have to burn books, do you, if the world starts to fill up with non-readers, non-learners, non-knowers? - Ray Bradbury, Fahrenheit 451 This quote is EVERYTHING 🙌🏻 This book made me think, sent shivers down my spine and brought tears to my eyes. Although I have to say I had a hard time getting into it, I can only recommend to read Fahrenheit 451. 🫣 That may sound idealistic or pathetic but: Even though this book was written many years ago it might be more relevant than ever. So go read it!

Zum Glück nur ne Dystopie und nicht die Realität 🫣
„Fahrenheit 451“ war für mich ein besonderes, aber gleichzeitig sehr herausforderndes Leseerlebnis. Ja, das Buch ist kurz – aber die Sprache und der Schreibstil haben es mir am Anfang echt schwer gemacht. Ich musste mich teilweise richtig konzentrieren, um reinzukommen, weil vieles sehr verschachtelt und ungewöhnlich formuliert ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe, was Bradbury mit seiner Botschaft sagen wollte. Trotzdem hat mich die Dystopie an sich total beeindruckt: diese beklemmende Zukunft, in der Bücher verbrannt werden und Denken unerwünscht ist, fand ich enorm kraftvoll und erschreckend aktuell. Am Ende bleibt für mich: ein wichtiges, intensives Buch – aber eben auch eines, das ich als schwierig und anstrengend zu lesen empfunden habe. Deshalb bekommt es von mir solide drei Sterne.

⭐️⭐️⭐️✨ 3.5/5 Sterne
Mal was anderes als das was ich sonst lese 🙈 Fahrenheit 451 hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee des Buches ist unglaublich stark: Guy Montag ist Feuerwehrmann in einer Welt, in der Feuerwehren keine Brände löschen, sondern Bücher verbrennen. Alles, was Denken, Hinterfragen oder echte Gefühle auslösen könnte, soll ausgelöscht werden. Erst als Montag Clarisse begegnet und sie ihn fragt, ob er glücklich ist, beginnt er, sein ganzes Leben infrage zu stellen – und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was mir wirklich gefallen hat, ist die Botschaft des Buches. Es zeigt, wie wertvoll Freiheit, Denken und Lesen sind, und wie schnell eine Gesellschaft abstumpfen kann, wenn man ihr diese Dinge nimmt. Auch die Idee, dass man manchmal Altes loslassen muss, um Neues zu beginnen, fand ich sehr stark. Womit ich aber extrem zu kämpfen hatte, war der Schreibstil. Das Buch ist in drei große Teile eingeteilt, aber im Grunde gibt es keine richtigen Kapitel. Man wird einfach in die Welt hineingeworfen, ohne Erklärung, ohne Orientierung. Vieles versteht man erst später, manches bleibt verwirrend. Ich musste mir nach jedem Teil eine Zusammenfassung durchlesen, um sicherzugehen, dass ich alles richtig verstanden habe. Das hat mir geholfen, aber es zeigt auch, wie anspruchsvoll und teilweise anstrengend der Stil ist. Außerdem finde ich es gut, dass das Buch in Schulen gelesen wird – die Themen sind wichtig und regen zum Nachdenken an. Ich habe es freiwillig gelesen, weil ich viel darüber gehört habe, und ich bereue es nicht. Aber der Schreibstil war für mich persönlich der größte Stolperstein. Interessanterweise bin ich mit Klassikern aus dem 19. Jahrhundert teilweise besser klargekommen als mit diesem Buch aus den 1950ern. Trotzdem bleibt die Botschaft stark: Freiheit ist wertvoll. Denken ist wertvoll. Und manchmal muss man Dinge hinterfragen, auch wenn es unbequem ist. Genau das nehme ich aus dem Buch mit – auch wenn es für mich stilistisch nicht perfekt war. Vibe: 🔥📚🚫📺🧠🌑🚨 Ray Bradbury war definitiv ein kluger Mann, und ich bin froh, dass er solche Geschichten geschrieben hat. Für mich bleibt es aber ein Buch mit einer großartigen Botschaft, das mich stilistisch nicht komplett überzeugen konnte.

Characteristics
6 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
Ray Bradbury wurde 1920 in Waukegan, Illinois geboren. 1934 zog seine Familie nach Los Angeles, und schon bald entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. Mit den Erzählungsbänden "Die Mars-Chroniken" (1950) und "Der illustrierte Mann" (1951), vor allem aber mit "Fahrenheit 451" (1953) wurde er weit über die Grenzen der Science-Fiction hinaus bekannt. In den folgenden Jahren schrieb er neben weiteren Erzählungen zahlreiche Kriminalromane, Essays und Drehbücher. Bradbury gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
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Abgebrochen bei 40 %
Ich wollte es so gerne mögen, vor allem da die Geschichte mittlerweile aktueller denn je ist, aber ich konnte mich nicht mit dem Schreibstil anfreunden. Selbst nach mehreren Versuchen konnte ich das Buch nicht beenden. Am meisten hat mich das ständige Auftreten von sprachlichen Mitteln gestört. Versteht mich nicht falsch, ich schätze gut platzierte Stilmittel, aber hier nehmen sie einfach überhand. Gefühlt wurden hier alle möglichen sprachlichen Mittel wie eine Checkliste abgearbeitet. Zudem findet man hier Metaphern bis zum Erbrechen. Sprachlich/stilistisch durchaus interessant geschrieben, mit wichtiger Botschaft, aber für mich nicht überzeugend.
Sehr aktuell
Wenn man bedenkt, dass die Urfassung des Romanes schon in den 1940er Jahren entstanden, wird es einem gruselig. Das Thema ist aktuell und erschreckend realitätsnah. Vermutlich gehört es deshalb gerade in den USA zu den „banned books „. Der Schreibstil ist wie in anderen Werken des Autors etwas sperrig und anspruchsvoll.
Der Roman, der seinem Schöpfer weltweite Berühmtheit einbrachte.
451 °F ist die Temperatur, bei der Papier sich entzündet und verbrennt. Bradberys philosophische Dystopie zeichnet ein düsteres Bild der Entwicklung der postindustriellen Gesellschaft: Es ist eine Welt der Zukunft, in der alle gedruckten Veröffentlichungen von einer speziellen Feuerwehrbrigade gnadenlos vernichtet werden, in der das Aufbewahren von Büchern gesetzlich verfolgt wird und interaktives Fernsehen erfolgreich zur allgemeinen Verdummung beiträgt. (Die ältere Übersetzung von Fritz Güttinger ist teilweise hölzern und abgehackt. )
✨ Re-Read ✨ „Es war eine Lust, Feuer zu legen“ 🔥
Es ist mindestens 10 Jahre her, dass ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich musste seitdem immer wieder daran denken. Es handelt sich um einen modernen Klassiker aus dem Jahre 1953. Er könnte aber nicht aktueller sein. Es ist beklemmend wie dystopisch damals manch heutige Gegebenheiten angesehen wurden und wie diese als Gefahr für die eigene Mündigkeit angesehen wurden. Natürlich ist die Zensur und Entmündigung, die in diesem Roman behandelt wird, sehr überspitzt dargestellt. Jedoch erkennt man daran trotzdem parallelen zur heutigen Gesellschaft. Ich will auch gar nicht zu sehr Spoilern, weshalb ich nicht auf den Inhalt ansich eingehen werde. Der Schreibstil ist gemäß der Zeit, wann es erschienen ist. Wenn man sich darauf einlässt, ist er auch gut. Es gibt oftmals Stellen, an denen es durchaus auch Wirr sein kann. Vor allem wenn es um Gefühle der betreffenden Personen geht. Die Ausbrüche und die sich daraus ergebenden Monologe sind sowohl gefühlsgeladen, als auch wirr. Ich finde, dass es ein durchaus wichtiger Roman ist, den man gelesen haben sollte. Es bringt einen zum Nachdenken und rüttelt einen vielleicht auch etwas wach.
Unglaublich wie aktuell dieses Buch wirkt
Fahrenheit 451 spielt in einer dystopischen Welt, in welcher Bücher verboten sind und die Menschen das freie Denken aufgegeben haben. Anstatt dessen lässt man sich von interaktiven Videowänden unterhalten. Ein wirklicher Austausch unter den Menschen findet nicht mehr statt. Menschen die nicht das vorgesetzte Unterhaltungsprogramm konsumieren gelten als Sonderlinge und werden beobachtet. Der Besitz von Büchern wird verfolgt und die Bücher von der Feuerwehr verbrannt… Der Hauptcharakter Guy Montag ist ein solcher Feuerwehrmann, welcher jedoch über das Buch hinweg aus dieser Gesellschaft und der damit verbundenen Lebensweise ausbricht. Die dabei dargestellte Welt kommt einem dabei stellenweise wirklich erschreckend aktuell und real vor. Ein ums andere Mal musste ich mich daran erinnern, dass dieses Buch bereits über 70 Jahre alt ist und keine aktuelle Bucherscheinung ist. Zwar ist der Schreibstil nicht unbedingt einfach, aber ich würde es dennoch, gerade in unserer heutigen Zeit, jedem ans Herz legen dieses Werk zu lesen. Vielleicht würden dann mehr Menschen Parallelen erkennen und ihr handeln mehr hinterfragen…
Ein Aufstand gegen das Vergessen
Das Buch ist kurz und rückt die wichtigen Themen gut in den Fokus. Manipulation durch Massenmedien, Zensur und Verlust des selbstständigen Denkens sind das Hauptthema. Teils haben mich manche Szenen zum Schaudern gebracht, da es viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit gibt. Das Ende zeigt, dass es stets Hoffnung gibt, solange es Menschen gibt, die das Gute (oder die Bücher ;) ) in den Gedanken tragen
wow
ich hab mir jahrelang sagen lassen, ich soll dieses buch lesen, bin nie dazu gekommen. jetzt hab ich es durch und bin überwältigt, wie gut dieses buch ist. vor allem in einer zeit, in der bücher verboten werden. auch mit dem gedanken in welcher zeit dieses buch verfasst wurde, nach einer zeit in der bücher verbrannt wurden. einfach crazy! 5/5 sterne without a doubt
Der Einstieg war etwas holprig, doch nach und nach hat mich die Geschichte immer mehr überzeugt. 🐦🔥
Die Themen der Geschichte werden wohl immer aktuell bleiben: die Dauerberieselung durch Werbung und Drama aus Bildschirmen und Kopfhörern, die Unfähigkeit, einen klaren Gedanken zu fassen, die Frage «Bin ich glücklich?» und das schreckliche Gefühl, etwas zu tun, obwohl man innerlich etwas anderes empfindet.

Erschreckend aktuell!
"Mehr Sport für jedermann, Jubel, Trubel, Gemeinschaftsgefühl, und man braucht nicht mehr zu denken [...]. Veranstalte und veranstalte und überveranstalte [...]. Immer mehr [...]. Der Geist nimmt immer weniger auf. Ratlosigkeit." Das klingt doch irgendwie sehr wie unser jetziger Zeitgeist...
Erweiterung meiner Liste "Lieblingsbücher"
Fahrenheit 451 von Ray Bradbury erzählt von einer Welt, in der Bücher verboten sind und Menschen in dauernder Ablenkung leben. Wir begleiten den Feuer(wehr)mann Montag, der Bücher verbrennt, bis er einen Wendepunkt erlangt und zu fragen beginnt. Schritt für Schritt merkt er: Nicht das Papier zählt, sondern das, was Bücher in uns eröffnen, z.B. Zweifel, Tiefe, Mitgefühl. Der Roman wirkt heute noch erstaunlich nah. Er zeigt, wie leichte Unterhaltung Gedanken ersetzt und wie schnell wir uns an Lärm gewöhnen. Bradbury schreibt poetisch und klar. Besonders das Ende berührt: Nach der Zerstörung bleibt Hoffnung. Wissen kann heilen, wenn wir es bewahren und teilen. Eine kurze, starke Geschichte über Freiheit, Aufmerksamkeit und die Kraft des Lesens. Sie macht Mut, langsamer zu werden, wieder hinzusehen und Worte als Heilmittel zu nutzen. Ein zeitloses Buch meiner Meinung nach, um es nicht nur zu lesen, sondern ins eigene Leben zu holen.

Ein Blick in eine mögliche Zukunft
Was wir in Fahrenheit 451 zu lesen bekommen, ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig, denn im Kern geht es um nichts anderes als Zensur. Eine Zensur, die so radikal geworden ist, dass jedes geschriebene Wort verboten wird, das Menschen zum eigenständigen Denken und zur Bildung einer eigenen Meinung anregen könnte. Gerade Leser wie wir, die sich aus Leidenschaft mit Büchern beschäftigen, wissen, welche Kraft von ihnen ausgehen kann. Bücher können den Geist auf eine Weise anregen, wie es kaum ein anderes Medium vermag. Dieses Werk ist vielleicht auch besonders für gläubige Menschen interessant, da es widerspiegelt, dass selbst heute in vielen Ländern bestimmte Bücher verboten sind – vor allem solche, die den Machthabern ein Dorn im Auge sind und die Menschen in eine Richtung beeinflussen könnten, die von der Regierung nicht gewünscht ist. Daher sehe ich Fahrenheit 451 nicht nur als eine fiktive Geschichte, sondern vielmehr als einen möglichen Blick in eine Zukunft, die gar nicht so unrealistisch erscheint. Ray Bradbury hat viele beeindruckende Werke geschrieben, doch für mich ist dies sein bestes und definitiv eine klare Empfehlung – zumal es ein relativ kurzes Buch ist, das man gut lesen kann, anstatt einen Film zu schauen.
Eine bedrückende Geschichte, aktueller denn je.
Dieses Buch hat von Anfang an eine beklemmende, sehr bedrückende Atmosphäre. Obwohl die Geschichte so alt ist, könnte sie momentan nicht aktueller sein. Ich hoffe sehr, dass es genügend Menschen auf dieser Welt gibt, die dieses Buch gelesen haben und den Mund aufmachen (gerade in der aktuellen Situation in den USA). Auf jeden Fall lesenswert, aber für mich, die absolute Angst vor Feuer hat, eine ziemliche Herausforderung.
„»Klassiker werden zu viertelstündigen Hörspielen zusammengestrichen, dann nochmals gekürzt, um eine Spalte von zwei Minuten Lesedauer zu füllen, und enden schließlich als Inhaltsangabe von zehn oder zwölf Zeilen in einem Lexikon. Ich übertreibe natürlich. Die Lexika waren Nachschlagewerke. Es gab aber viele Leute, die ›Hamlet‹ (…) lediglich aus einer einseitigen Zusammenfassung kannten, aus einem Buch, das mit den Worten angepriesen wurde: ›Jetzt können Sie endlich alle Klassiker lesen. Lassen Sie sich von Ihren Nachbarn nicht überflügeln!‹ Verstehst du? Aus der Kinderstube an die Universität und wieder in die Kinderstube zurück - da hast du die geistige Entwicklung der letzten fünf Jahrhunderte oder gar länger.«“
__________________________________________________________ Ein bemerkenswertes Werk! Die Parallelen zur heutigen Zeit waren beängstigend und habe eine nachdenkliche und zugleich bedrückende Stimmung hinterlassen. Mich hat dieses Buch nach dem Lesen sehr beschäftigt (und tut es auch immer noch) aber auf einer Weise, die mich im Alltag regelmäßig innehalten lässt. Eine große Empfehlung!
Brennende Seite und glühende Ideen
Guy Montag hat als Feuerwehrmann die Aufgabe Bücher zu vernichten. Doch als Guy der ungewöhnlichen Clarisse begegnet, beginnt er sich eine eigenartige Frage zu stellen, die alles verändern wird: Bin ich Glücklich? Ray Bradbury schreibt sehr symbolisch und das hat es für mich erforderlich gemacht, das Buch sehr gründlich zu lesen. Viele Gedanken und Ideen sind sehr philosophisch und man verliert sich leicht darin, verliert hin und wieder sogar den Bezug zur Handlung. Dennoch, ich war wie gefesselt von dieser Geschichte, dieser Darstellung der Gesellschaft, die so dystopisch erscheint und doch vielleicht gar nicht so weit weg ist.
Erschreckend eindrucksvoll
Eine Welt in der Bücher verboten sind und wenn du dich welche besitzt, werden sie verbrannt. Notfalls auch mit dir. Dieses Buch gehört mittlerweile zu den Klassikern und doch ist es irgendwie so aktuell und zeitlos, was es gleich noch ein wenig erschreckender macht. Denn was passiert, wenn Wissen nicht mehr zugänglich ist, wenn Zensur herrscht? Hier malt die Dystopie von Ray Bradbury ein düsteres Bild, dass sich (leider) viel zu gut nachfühlen lässt.
»Die Welt ist -nicht- in Ordnung«
Ein so unfassbar wichtiges Buch, das so viel mehr als nur ein Buch über Bücher ist! Es ist sehr packend, emotional und (leider!) immer noch erschreckend aktuell. Fahrenheit 451 muss man unbedingt gelesen haben. Es geht um den Feuerwehrmann Guy Montag. Die Häuser sind inzwischen feuerfest – die Feuerwehr ist nicht mehr dafür da Brände zu löschen, sondern sie zu legen um Bücher zu verbrennen. Lange stellt er das System nicht infrage, bis Begegnungen und eigene Zweifel ihn wachrütteln und er beginnt zu begreifen, was die Gesellschaft verloren hat. Ich wünschte, ich hätte schon eher zu dem Buch gegriffen, nun habe ich es in einem Tag durchgelesen. Ein absoluter must-read Klassiker, besonders zur heutigen Zeit! »Die rebellischen Gemüter sind so gut wie ausgestorben. Und von den wenigen, die es noch gibt, sind die meisten Feiglinge wie ich.« »Jedermann ist doch heutzutage so überzeugt, dass -ihm- nie etwas geschieht. Andere kommen um, -er- kommt davon. Es gibt keine Folgen und keine Verantwortung. Nur, dass es sie eben -doch- gibt. Aber sprechen wir lieber nicht davon, wie? Wenn einen die Folgen ereilen, ist es ohnehin zu spät. «

451 Grad Fahrenheit oder 232 Grad Celsius – die Temperatur, bei der Papier verbrennt
Eine weitere zeitlose Dystopie stellt definitiv "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury aus dem Jahr 1953 dar. Bücher gelten in seine entworfenen zukünftigen Gesellschaft als Ursache für Kummer und politische sowie ideologische Unruhen, da sie das selbstständige Denken fördern. Das Werk ist reich an Allegorie und Symbolik, wodurch er immer wieder Kritik an Zensur, Medienkonsum und dehumanisiernde Technologien übt. Die Grundstimmung des Buches ist kühl und abgeklärt, passend zum beschriebenen Inhalt. Der Leser begleitet Guy Montag bei seiner Entwicklung, angestoßen von einem jungen Mädchen, hin zu einem freien und hinterfragendem Denken. Die Handlung birgt wenig Überraschungen, bleibt aber dank der Grundatmosphäre konstant spannend. Ein kurzes Werk, das an Aktualität nicht verloren hat, im Gegenteil, und ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Pflichtlektüre zum Nachdenken.
Fahrenheit 451 - Ray Bradbury +++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | Geschenk] Inhalt/Klappentext: 451 Grad Fahrenheit, 232 Grad Celsius: die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt In der Zukunft ist das Lesen von Büchern streng verboten, und es ist die Aufgabe der Feuerwehr, Bücher aufzustöbern und zu verbrennen. Pflichtgetreu versieht Feuerwehrmann Guy Montag seinen Dienst. Doch als er die junge Clarisse kennenlernt, ändert sich seine Einstellung, und er begeht eine folgenschwere Tat: Er liest ein Buch. Meinung: Bereits 1953 schrieb Bradbury seine Dystopie, in der das Lesen von Büchern verboten ist. Dabei hat sie absolut nichts an Aktualität verloren. „Fahrenheit 451“ stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, und endlich bin ich dazu gekommen. Und ich muss sagen, dass mich das Buch stark gefordert hat. Vor allem der Sprachstil war in meiner Ausgabe so anspruchsvoll, dass man sehr konzentriert mitdenken musste. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich alles vollständig verstanden habe. Ich werde es sicher noch einmal als Hörbuch hören – so ein Werk muss man einfach mehrmals konsumieren; denn es ist so aktuell, dass man meinen könnte, Bradbury habe es gestern geschrieben. Ich bin froh, dieses Buch endlich gelesen zu haben. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Bewertung: Auf Anregung von kapitelweise.lesen verzichte ich zukünftig auf eine Bewertung mit Sternen. Autorin: Ray Bradbury Verlag: Diogenes Seiten: 240 Genre: Roman (Dystopie) Übersetzung: Fritz Güttinger Ersterscheinung: 1953 (2008 meine Ausgabe) Meine Version: Taschenbuch

"Gib einem Mann ein paar Verszeilen, und er glaubt Herr über die ganze Schöpfung zu sein." In einer Welt in der ein jeder glüchlich sein will, man sich fragt "wann fang ich an, mir selbst Gedanken zu machen?", Wissen den Menschen in Verzweiflung bringt und die tiefsten unschönen Emotionen hervorruft. Eine Welt in der der Mensch ein "Unmensch" ist, der über "Unmenschen" redet; der Krieg keinen Kummer bereitet denn "es ist immer jemand anders, heißt es, nie der eigene Mann" der fällt. In der die Feuerwehr "Hüter der Seelenruhe" ist und die Menschen von der "berechtigten Angst vor Minderwertigkeitsgefühlen" schützt durch das Feuer, das säubert und sie verzaubert in ihrem Verzehr. Ein Meisterwerk, dass einen umhaut und erst so wirklich bewusst macht, wie wichtig es ist ein Buch in die Hand zu nehmen. Wissen ist unbezahlbar und doch so gefährlich. Wenn man sich vor Augen hält wie sehr Bücher die Menschheit beeinflusst, informiert und zum nachdenken anregt. "Sie können verhindern, dass wir immer wieder dieselben Fehler machen"...
Aktueller denn je
Dieses Buch greift Themen auf die aktueller nicht sein könnten und es viel mir nicht schwer direkt einzusteigen. Dieses Buch regt zum nachdenken und auch zum hinterfragen an. Man kann viele Parallelen zur heutigen Zeit sehen was doch erstaunlich und erschreckend zu gleich war . Für mich eine absolute Pflichtlektüre und absolut zu empfehlen.
Fesselnd, spannend und vorallem wichtig.
Ähnlich wichtig wie „Farm der Tiere“ finde ich, dass man Fahrenheit 451 in der Schule lesen sollte. Es ist fast erschreckend, wie viele Referenzen man zur heutigen Zeit ziehen kann. Natürlich war es in dem Buch alles sehr drastisch, doch denkt man darüber nach, ist das alles garnicht so fernab. Zudem ist es kurz und ich persönlich finde, dass es wundervoll geschrieben ist. Man sollte es lesen, gerade jetzt und sich danach überlegen, was wirklich wichtig für einen ist. Absolut lesenswert- und da ich dieses Buch schon unter ein „Klassiker“ ranken würde, muss ich sagen, dass es absolut nicht unter den Vorurteilen von Klassikern steht;„langweilig“ und „Öde“. Sondern eher das genaue Gegenteil! Lest es selbst, oder lasst es sein- müsst ihr wissen. Ganz viel Liebe xxx
Wenn Dummheit zur Pflicht wird und keiner es merkt
Eine Welt, in der Bücher gefährlich sind, weil sie zum Nachdenken anregen. Eine Welt, in der Bildschirme flimmern, doch echte Gespräche verstummen. Eine Welt, in der Erinnerungen an die Vergangenheit verbrannt werden, damit niemand merkt, was fehlt. Eine Welt, in der Intellekt und Intelligenz als Feinde gelten, wo Wissen unterdrückt wird, damit alle gleich dumm sind und niemand hinterfragt, niemand widerspricht, niemand aufwacht. Fahrenheit 451 ist keine gewöhnliche Dystopie, vielmehr eine Warnung, ein Spiegel, wozu der Mensch fähig ist. Lustig fand ich, dass in Bradburys Zukunftsvision Turbinenautos mit 150 km/h über die Highways rasen. Auf einer deutschen Autobahn wird man bei der Geschwindigkeit höchstens von einem BMW Fahrer mit Lichthupe zur Schnecke gemacht.😂 Und dann noch die 70 Meter langen Werbetafeln, weil die Menschen so schnell Auto fahren, dass sie normale Plakate gar nicht mehr lesen könnten. Heute würden sie einfach auf TikTok scrollen und dabei trotzdem nichts mitbekommen👀
Ein Buch, das einem das Denken zurückgibt!
Fahrenheit 451 von Ray Bradbury ist für mich eines der beeindruckendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Bücher verboten sind und Menschen durch Technik und Propaganda abgelenkt werden. Der Protagonist Montag, ein Feuerwehrmann, der Bücher verbrennen soll, beginnt, diese Welt zu hinterfragen. Besonders beeindruckt hat mich seine Entwicklung: vom angepassten Arbeiter hin zu einem freien, denkenden Menschen, der die Bedeutung von Wissen erkennt. Die Figur Clarisse hat mich stark berührt, weil sie durch ihre Fragen “Warum?” und ihre Neugier einen Kontrast zur gedankenlosen Gesellschaft bietet – das hat mich auch an unser heutiges Leben erinnert. Bradbury hat mit seinen Visionen moderner Technologien wie AirPods, Tablets und 4K-Bildschirmen absolut ins Schwarze getroffen. Es zeigt, wie sehr unsere Welt sich manchmal in eine ähnliche Richtung bewegt. Dieses Buch ist nicht nur eine Warnung vor einer kontrollierten Gesellschaft, sondern auch ein Aufruf, selbst zu denken und die Bedeutung von Büchern und Wissen zu schätzen. Für mich ist Fahrenheit 451 eine klare 10 von 5 Sternen. Jeder sollte dieses Buch lesen – es öffnet Augen und verändert Sichtweisen.

Ich kann einfach nicht glauben, dass dieses Buch von dem Autor in den 50er Jahren geschrieben worden ist. Es ist erschreckend, wie die Welt, die Ray Bradbury erfunden hat, an die heutige Welt erinnert. Der Schreibstil ist prägnant, bildhaft und teilweise überraschend poetisch. Er fordert Aufmerksamkeit, weil die Bedeutungen oft zwischen den Zeilen liegen. Im Zentrum des Romans steht Guy Montag, ein Feuerwehrmann, der seine Aufgabe zunächst pflichtbewusst und ohne sie zu hinterfragen erledigt. Erst durch die Begegnung mit der jungen Clarisse und dem älteren Faber gerät sein bisheriges Weltbild ins Wanken. Schritt für Schritt wird ihm die innere Leere seines Lebens sowie die geistige Verarmung der Gesellschaft bewusst. Seine Wandlung vom loyalen Vollstrecker eines unterdrückenden und überwachenden Systems hin zu einem selbstständig und kritisch denkenden Menschen bildet den Kern der Geschichte.
Ein literarisches Meisterwerk 🖤
Ein Buch, was wichtiger und aktueller, als in der heutigen Zeit nicht sein könnte und wohl ein Buch, was niemals an Wert und Wichtigkeit verliert. Wenn man überlegt in welcher Zeit es geschrieben wurde, ist das wirklich sehr "verrückt". Ich frage mich, wieso wir so etwas damals in der Schule nicht gelesen haben.

Nachdenklich... Lange habe ich nichts mehr gelesen und dieses Buch hat mir mit seinen Seiten neue Sichtweisen aufgezeigt. Ein Dystopie, die uns über den Wert und Zusammenhang der Zeit, des Buches und Menschens aufklärt. Diese Verkettung empfand ich als äußerst gelungen. Nicht zu verachten waren auch die symbolischen Ebenen der Pflanzenwelt, religiöse Motive und der Belletristik im Allgemeinen, was das Buch zu einem Genuss des Suchens machte. Die Suche nach einem Sinn in Worten, Sätzen und Absätzen im Buch weitete sich so zu einer Sinnsuche und Hinterfragen des eigenen Handelns aus. Zudem war es erschreckend wie aktuell das Thema des Buches ist, obwohl wir, wie im Buch auch stand, aus den Erkenntnissen der Vergangenheit lernen sollten und es doch nicht tun beziehungsweise schaffen.
Ich hatte etwas ganz anderes erwartet..
Ich bin über Booktok auf dieses Buch aufmerksam geworden und die Vorstellung von einer Welt ohne Bücher schockierte mich. Ich habe eine ganz andere Storyline erwartet, aber wurde dennoch nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr tiefgründig, teilweise lyrisch und ehrlich. Das ganze Setting ist sehr drückend und gruselig, die Vorstellung, dass die Welt in ein paar Jahren wirklich so aussehen könnte ist erdrückend. Das Ende schlägt ein wie eine Bombe und lässt einen nachdenklich zurück. Ich werde dieses Buch jedem empfehlen.
◽️Science-Fiction/ Dystopie ◽️
"Es kam nicht von oben, von der Regierung. Es fing nicht mit Verordnungen und Zensur an, nein! Technik, Massenkultur und Minderheitendruck brachten es ganz von allein fertig. Ihnen verdanken wir es, wenn unser Glück heute ungetrübt ist." Der Roman ist einerseits sehr abgedreht, andererseits erschreckend nah an unserer heutigen Realität. Regt in jedem Fall zum Nachdenken an. Der metaphorisch-poetische Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer leicht zu verstehen (Tipp hier: auf den Übersetzer achten und in Leseproben reinlesen). Empfehlenswert!
Ein dystopischer Klassiker aus den 50‘ern. Bradbury hat etwas großartiges geschaffen. Guy Montag lebt mit seiner Frau in einer Welt, deren Regierung dafür sorgt, dass sie Zerstreuung und Ablenkung erfahren. Alles ist laut, bunt und schwere Gedanken oder generell Gedanken werden durch Drogen weggewischt. Montag ist Feuermann. Richtig. Er löscht keine Feuer, er legt sie. Es werden dabei Bücher verbrannt, die sich illegal bei Menschen noch in Besitz finden. Diese Handlung hat so eine Brisanz und nimmt immer mehr an Fahrt auf. Stellenweise fühlte ich mich beim Lesen selbst regelrecht außer Puste. Bradbury verwendet oftmals kurze Wiederholungen, knappe Ausrufe und erhöht das Tempo innerhalb des Textes. Generell hat er, ähnlich wie Orwell, damals eine Dystopie verfasst, die heute nicht mehr weit von der Realität entfernt ist. Es geht darum, dass die Technik so weit voranschreitet und immer schnelllebiger wird, sodass die meisten Menschen generell Literatur ablehnen. Alles muss jetzt und gleich verfügbar sein. Die Aufmerksamkeitsspanne reduziert sich immer weiter und niemand kann generell noch entschleunigen. Die Regierung in dieser Dystopie begrüßt das natürlich. Menschen hinterfragen nichts mehr, ja sie kommen auch gar nicht mehr dazu, sich überhaupt in ruhigen Momenten Gedanken zu machen, da alles laut und bunt ist. Täglich sind sie einer Dauerbeschallung ausgesetzt. Mit Sicherheit haben die meisten Menschen diesen Klassiker schon gelesen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte das unbedingt machen und sich hinterher Zeit nehmen, um zu reflektieren. Mir hat der Text extrem gut gefallen.
Zum Glück habe ich meine Bücher
Beim Lesen des Buches habe ich mich sehr glücklich geschätzt, es in der Hand halten zu dürfen und nicht Bedenken haben zu müssen, dass ein Salamander vor meiner Tür hält und die Feuermänner mir die Bude abfackeln. Die Geschichte von Guy Montag ist interessant erzählt und alle Charaktere fügen sich toll in das Gesamtgeschehen ein. Ein gelungener Roman, der sich mit Hinblick auf die heutige Zeit erstaunlich gut lesen lässt. Die Hörmuscheln haben mich an Menschen erinnert, welche permanent mit ihren Air Pods in den Ohren herumlaufen und die Wände, an die Dauerbeschallung durch Tiktok und Social Media. Mildred wäre heutzutage bestimmt eine tolle Influencerin 😂
Lesenswert, aber nicht großartig
Definitiv lesenswert, trotzdem musste ich mich teilweise echt dazu bewegen das Werk weiterlesen zu wollen. In meinen Augen waren die Charaktere sehr eindimensional und erst zum Ende hin entwickelte sich der Protagonist diesbezüglich weiter. Des Weiteren ist die Welt ist nicht vollständig ausgereift und man hinterfragt teilweise die Strukturen und wie diese funktionieren, anders als in anderen dystopischen Werken bspw. In 1984, wo gesellschaftliche Strukturen sehr klar dargelegt werden und die damit aufkommenden Probleme sehr genau mit den dystopischen Veränderungen verbunden sind. Der Inhalt des Werks bleibt weiterhin aktuell, sodass es sich trotzdem um ein lesenswerten Text handelt, der teilweise leider etwas zu kurz kommt.
Wieder mal großartig
Bradburys wohl bekanntestes Werk hat diesen Status nicht ohne Grund: Mitreißend, nachdenklich, und wie immer so kreativ und liebevoll geschrieben. Dabei ist die Geschichte selbst gleichermaßen erschreckend wie hoffnungsvoll, und beschäftigt einen auch noch, wenn man die letzte Seite hinter sich hat. Denn sie ist vor allem eins: Zeitlos. Ich habe nichts als Respekt vor diesem Mann und seinem Werk. Mir wird bewusst, dass er sicher einer der Hauptgründe ist, warum ich mehr lese als je zuvor. Danke, Ray!
"There must be something in books, something we can’t imagine, to make a woman stay in a burning house; there must be something there. You don’t stay for nothing." Ich hoffe sehr, das Buch wird in naher Zukunft nicht zu einem "ich habs doch gesagt ...". Gemessen an den aktuellen politischen Entwicklungen dürfte das Thema demnächst relevanter denn je werden. In den USA gibt es bereits book bans, die u.a. dieses Buch an Schulen und in Bibliotheken verbieten. Zusätzlich verweist das Buch darauf, dass Menschen gezielt mit gleichgeschalteter und oberflächlicher Unterhaltung bei Laune gehalten werden und jede Form des Diskurses als nervig und ungemütlich dargestellt wird. Wir sehen ähnliche Entwicklungen heute in Tiktok und der starken Zunahme von künstlicher Intelligenz in der Kunst, im Verlagswesen und darin, dass wir Phrasen wie "ich frag mal ChatGPT" schon vollkommen selbstverständlich nutzen. In diesem Zusammenhang liest sich das Buch wie eine düstere Vorahnung.
Erschreckend aktuelle Dystopie
Das Buch ist wohl sehr bekannt, aber ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie davon gehört hatte. Obwohl es gerade für Büchernerds DIE Dystopie zu sein scheint. Es kam im Original 1953 heraus und diese Ausgabe ist aus dem Jahr 1984. Den Schreibstil fand ich doch sehr holprig und anspruchsvoll und ich brauchte etwas, bis ich mich reingefunden hatte. Dazu kommt doch eine eher, in heutigen Augen, altertümliche Übersetzung in dieser Ausgabe zum Beispiel heißt es an Stelle: xy wurde „inne“ statt xy „bemerkte“. So veraltete Worte fielen mir des öfteren auf. Inhaltlich befinden wir uns irgendwo in der Zukunft in einem nicht genau benannten Staat. Ich tippe allerdings auf die heutigen USA. Bücher sind komplett verboten und die Feuerwehr löscht keine Brände mehr. Da die Menschen in feuerfesten Häusern leben, war das nicht mehr nötig. Dafür sorgt jetzt die Feuerwehr dafür, dass das Bücherverbot aufrecht erhalten wird und rückt regelmäßig aus, wenn jemand mit Büchern oder gar einer Bibliothek erwischt (denunziert) wurde, um diese inklusive der Häuser mit Flammenwerfern und Kerosin zu verbrennen. Wenn nötig, sogar inklusive der Besitzer. Guy Montag ist so ein Feuerwehrmann. Bis er irgendwann verbotener Weise ein Buch aufschlägt und liest. Da kommen ihm Zweifel… Angesichts der heutigen Situation in den USA, wo die Liste der zensierten Bücher in Schulen und Bibliotheken immer mehr wächst, machte das Buch mich schon nachdenklich. Auch in Bezug auf die heutige Woke Bewegung oder das heute teilweise praktizierte Umschreiben ältere Bücher, wo Begriffe vorkommen, die in der heutigen Zeit as unpassend angesehen werden (Rassismus, Frauenfeindlichkeit ect). All das ist in der Geschichte dieses Staates auch passiert.
Eine düstere und erschreckend aktuelle Zukunftsvision.
In einer Gesellschaft, in der Bücher verboten sind und Gedanken kontrolliert werden, beginnt ein Feuerwehrmann zu zweifeln und setzt alles aufs Spiel. Die Atmosphäre ist mitunter kafkaesk und in seiner Unausweichlichkeit hat es mich an Besuch der alten Dame erinnert. Spannend, beklemmend und zeitlos relevant! 🔥 Absolute Leseempfehlung.
Eine Gesellschaftskritik von 1953 und ich frage mich warum haben wir den größten Bagger aller Zeiten noch nicht gebaut und den Krieg begraben haben. Stattdessen hat sich ein Großteil der Gesellschaft für die Wand entschieden anstelle selber zu denken.
TFahrenheit 451 spielt in einer dystopischen Zukunft, in der Bücher verboten und „Feuerwehrmänner“ damit beauftragt sind, Bücher zu verbrennen, anstatt Feuer zu löschen. Die Handlung folgt Guy Montag, einem Feuerwehrmann, der allmählich die Leere und Oberflächlichkeit seiner Gesellschaft erkennt und anfängt, gegen das System zu rebellieren. Bradburys Roman ist eine scharfe Kritik an Zensur, Medienkontrolle und der schleichenden Verdummung durch endlose Ablenkungen – und viele der beschriebenen Entwicklungen erscheinen heute beklemmend realistisch. Ich fragst mich, warum wir immer wieder Technologien nutzen, um Mauern zu errichten, anstatt sie abzubauen. Diese „Mauer“ ist in “Fahrenheit 451” sehr symbolisch: Die Wandbildschirme, die den Bürgern die Realität vorenthalten und sie permanent beschallen, stehen für eine Gesellschaft, die sich mehr für bequeme Unterhaltung interessiert als für Wahrheit oder kritisches Denken. Bradbury zeigt, wie ein Überfluss an seichter, manipulativer Unterhaltung den Einzelnen in eine passive und gedankenlose Haltung drängt, die letztlich jede Neugier, Reflexion und Widerstandsfähigkeit gegen autoritäre Strukturen erstickt. Statt Ressourcen zu verwenden, um das Leben zu verbessern, werden sie in Oberflächlichkeiten oder sogar in zerstörerische Vorhaben investiert. Bradbury wollte zeigen, wie ein oberflächliches Streben nach Glück und Ruhe – ohne echten Dialog oder Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit – langfristig in Stagnation und Resignation mündet. Hätten die Menschen in “Fahrenheit 451” die „größten Bagger aller Zeiten“ gebaut, um metaphorisch das Leid, den Krieg und die Ignoranz zu begraben, hätten sie ihre Welt verbessern können. Doch das System, das die Bürger in ihrer Passivität gefangen hält, hätte dann in Frage gestellt werden müssen. Fazit “Fahrenheit 451” ist ein Appell an die Menschheit, die Freiheit des Denkens und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion zu bewahren, anstatt sich von Medien, Technik oder Konsum in eine gedankenlose und passive Existenz drängen zu lassen. Wir müssen darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist und wie wir Technologie und Wissen nutzen können, um Brücken zu bauen und das Leben zu verbessern, anstatt uns hinter Wänden zu verstecken und mit leeren Ablenkungen zufrieden zu geben.

If the world widescreen basketballs and footballs itself to drown in MTV, no Beattys are needed to ignite the kerosene or hunt the reader. 🔥
Because you don’t have to burn books, do you, if the world starts to fill up with non-readers, non-learners, non-knowers? - Ray Bradbury, Fahrenheit 451 This quote is EVERYTHING 🙌🏻 This book made me think, sent shivers down my spine and brought tears to my eyes. Although I have to say I had a hard time getting into it, I can only recommend to read Fahrenheit 451. 🫣 That may sound idealistic or pathetic but: Even though this book was written many years ago it might be more relevant than ever. So go read it!

Zum Glück nur ne Dystopie und nicht die Realität 🫣
„Fahrenheit 451“ war für mich ein besonderes, aber gleichzeitig sehr herausforderndes Leseerlebnis. Ja, das Buch ist kurz – aber die Sprache und der Schreibstil haben es mir am Anfang echt schwer gemacht. Ich musste mich teilweise richtig konzentrieren, um reinzukommen, weil vieles sehr verschachtelt und ungewöhnlich formuliert ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe, was Bradbury mit seiner Botschaft sagen wollte. Trotzdem hat mich die Dystopie an sich total beeindruckt: diese beklemmende Zukunft, in der Bücher verbrannt werden und Denken unerwünscht ist, fand ich enorm kraftvoll und erschreckend aktuell. Am Ende bleibt für mich: ein wichtiges, intensives Buch – aber eben auch eines, das ich als schwierig und anstrengend zu lesen empfunden habe. Deshalb bekommt es von mir solide drei Sterne.

⭐️⭐️⭐️✨ 3.5/5 Sterne
Mal was anderes als das was ich sonst lese 🙈 Fahrenheit 451 hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee des Buches ist unglaublich stark: Guy Montag ist Feuerwehrmann in einer Welt, in der Feuerwehren keine Brände löschen, sondern Bücher verbrennen. Alles, was Denken, Hinterfragen oder echte Gefühle auslösen könnte, soll ausgelöscht werden. Erst als Montag Clarisse begegnet und sie ihn fragt, ob er glücklich ist, beginnt er, sein ganzes Leben infrage zu stellen – und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was mir wirklich gefallen hat, ist die Botschaft des Buches. Es zeigt, wie wertvoll Freiheit, Denken und Lesen sind, und wie schnell eine Gesellschaft abstumpfen kann, wenn man ihr diese Dinge nimmt. Auch die Idee, dass man manchmal Altes loslassen muss, um Neues zu beginnen, fand ich sehr stark. Womit ich aber extrem zu kämpfen hatte, war der Schreibstil. Das Buch ist in drei große Teile eingeteilt, aber im Grunde gibt es keine richtigen Kapitel. Man wird einfach in die Welt hineingeworfen, ohne Erklärung, ohne Orientierung. Vieles versteht man erst später, manches bleibt verwirrend. Ich musste mir nach jedem Teil eine Zusammenfassung durchlesen, um sicherzugehen, dass ich alles richtig verstanden habe. Das hat mir geholfen, aber es zeigt auch, wie anspruchsvoll und teilweise anstrengend der Stil ist. Außerdem finde ich es gut, dass das Buch in Schulen gelesen wird – die Themen sind wichtig und regen zum Nachdenken an. Ich habe es freiwillig gelesen, weil ich viel darüber gehört habe, und ich bereue es nicht. Aber der Schreibstil war für mich persönlich der größte Stolperstein. Interessanterweise bin ich mit Klassikern aus dem 19. Jahrhundert teilweise besser klargekommen als mit diesem Buch aus den 1950ern. Trotzdem bleibt die Botschaft stark: Freiheit ist wertvoll. Denken ist wertvoll. Und manchmal muss man Dinge hinterfragen, auch wenn es unbequem ist. Genau das nehme ich aus dem Buch mit – auch wenn es für mich stilistisch nicht perfekt war. Vibe: 🔥📚🚫📺🧠🌑🚨 Ray Bradbury war definitiv ein kluger Mann, und ich bin froh, dass er solche Geschichten geschrieben hat. Für mich bleibt es aber ein Buch mit einer großartigen Botschaft, das mich stilistisch nicht komplett überzeugen konnte.






















































