Das gelobte Land
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Description
Er blieb Fragment und fasziniert dennoch nachhaltig: Der Roman »Das gelobte Land«, an dem Remarque bis zu seinem Tod im September 1970 arbeitete, bietet ein schillerndes Bild des New York der Vierzigerjahre, der Weltmetropole, Kunststadt und Emigrantenhochburg.
Ludwig Sommer hat es geschafft: Er ist als deutscher Flüchtling dem Naziregime entkommen und mit jüdischem Pass auf Umwegen nach New York gelangt. Er findet Anschluss an die Emigrantenszene und Anstellung bei einem Kunsthändler. Binnen Kurzem steht ihm das gesellschaftliche Leben der Stadt offen, er bewegt sich zwischen rauschenden Festen, teuren Restaurants und exklusiven Appartements – und doch kann er die Unbeschwertheit nicht zurückgewinnen.
Erinnerungen an die Flucht suchen ihn heim, an die Monate in einem Versteck unter einem belgischen Museum und die Gefangenschaft in einem deutschen Konzentrationslager, wo er Zeuge der Ermordung seines Vaters wurde. Während er aufgrund seines Kunstverstands und seines kaufmännischen Geschicks immer erfolgreicher wird, quält ihn die Frage, ob ein Leben im Angesicht des Holocaust moralisch überhaupt vertretbar ist.
Die Nachricht von der Befreiung Paris’ weckt Hoffnung auf eine Rückkehr und die Aussicht auf Rache, doch als kurz darauf Jessie Stein, eine selbstlose Unterstützerin der Emigranten, schwer erkrankt, entschließt sich Sommer zu bleiben. Und dann eröffnet sich die Möglichkeit, seiner Geliebten Maria Fiola nach Hollywood zu folgen.
Das Ende bleibt offen, mehrere Skizzen Remarques sind überliefert, aber das Nachwort von Tilmann Westphalen liefert Aufschluss über die Entstehungsgeschichte und das mögliche Ende.
Book Information
Author Description
Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.
Posts
Gutes Buch mit kleinem eklatanten Mangel....
Remarque halt. Toller Schreibstil, spannende und ans Herz gehende Geschichte. Diesmal aus dem Blickwinkel eines Emigranten der es nach Amerika geschafft hat. In der Nacht von Lissabon haben wir ja schon viel erzählt bekommen, wie es vor dieser Station so war (eine andere Hauptperson natürlich). Man wird nicht enttäuscht und kann eine Einblick gewinnen, wie sich Deutsche und andere Kriegsflüchtlinge des 2. Weltkriegs in der neuen Welt durchschlagen mussten. Insgesamt ein tolles Bauch wie von Remarque gewohnt. Doch dann - es gibt kein richtiges Ende. Remarque konnte den Roman nicht abschließen und auch nicht nocheinmal überarbeiten. Zweites stört wenig. Das Ende fehlt mir aber sehr. Auch wenn man mit ein wenig Fantasie in die letzten Worte des Buches viel Bedeutung legen kann - es befriedigt nicht ganz. Dennoch für alle Remarque -Fans ein oder vergessenes Pflicht-Buch.
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Er blieb Fragment und fasziniert dennoch nachhaltig: Der Roman »Das gelobte Land«, an dem Remarque bis zu seinem Tod im September 1970 arbeitete, bietet ein schillerndes Bild des New York der Vierzigerjahre, der Weltmetropole, Kunststadt und Emigrantenhochburg.
Ludwig Sommer hat es geschafft: Er ist als deutscher Flüchtling dem Naziregime entkommen und mit jüdischem Pass auf Umwegen nach New York gelangt. Er findet Anschluss an die Emigrantenszene und Anstellung bei einem Kunsthändler. Binnen Kurzem steht ihm das gesellschaftliche Leben der Stadt offen, er bewegt sich zwischen rauschenden Festen, teuren Restaurants und exklusiven Appartements – und doch kann er die Unbeschwertheit nicht zurückgewinnen.
Erinnerungen an die Flucht suchen ihn heim, an die Monate in einem Versteck unter einem belgischen Museum und die Gefangenschaft in einem deutschen Konzentrationslager, wo er Zeuge der Ermordung seines Vaters wurde. Während er aufgrund seines Kunstverstands und seines kaufmännischen Geschicks immer erfolgreicher wird, quält ihn die Frage, ob ein Leben im Angesicht des Holocaust moralisch überhaupt vertretbar ist.
Die Nachricht von der Befreiung Paris’ weckt Hoffnung auf eine Rückkehr und die Aussicht auf Rache, doch als kurz darauf Jessie Stein, eine selbstlose Unterstützerin der Emigranten, schwer erkrankt, entschließt sich Sommer zu bleiben. Und dann eröffnet sich die Möglichkeit, seiner Geliebten Maria Fiola nach Hollywood zu folgen.
Das Ende bleibt offen, mehrere Skizzen Remarques sind überliefert, aber das Nachwort von Tilmann Westphalen liefert Aufschluss über die Entstehungsgeschichte und das mögliche Ende.
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Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.
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Gutes Buch mit kleinem eklatanten Mangel....
Remarque halt. Toller Schreibstil, spannende und ans Herz gehende Geschichte. Diesmal aus dem Blickwinkel eines Emigranten der es nach Amerika geschafft hat. In der Nacht von Lissabon haben wir ja schon viel erzählt bekommen, wie es vor dieser Station so war (eine andere Hauptperson natürlich). Man wird nicht enttäuscht und kann eine Einblick gewinnen, wie sich Deutsche und andere Kriegsflüchtlinge des 2. Weltkriegs in der neuen Welt durchschlagen mussten. Insgesamt ein tolles Bauch wie von Remarque gewohnt. Doch dann - es gibt kein richtiges Ende. Remarque konnte den Roman nicht abschließen und auch nicht nocheinmal überarbeiten. Zweites stört wenig. Das Ende fehlt mir aber sehr. Auch wenn man mit ein wenig Fantasie in die letzten Worte des Buches viel Bedeutung legen kann - es befriedigt nicht ganz. Dennoch für alle Remarque -Fans ein oder vergessenes Pflicht-Buch.





