Getrieben von den Hetzreden ihres Lehrers Kantorek melden sich Paul Bäumer und seine Klassenkameraden freiwillig für den Kriegsdienst. In den Schützengräben der Westfront erleben sie hautnah und brutal die Sinnlosigkeit und das Grauen des Krieges.
Die Lesung von August Diehl öffnet uns Augen ud Ohren, wenn sie ungekürzt und in bestechender Einfachheit alles einer Stimme überlässt – einzigartig ergreifend und immer wieder hochgelobt.
"Im Westen nichts Neues" ist ein zeitloses Manifest gegen die Sinnlosigkeit des Krieges.
Es macht einen wütend, schockiert und zerreißt einem das Herz 💔
Auch 100 Jahre später noch von erschreckender Aktualität
Ein literarisches Mahnmal, das jeder Mensch in seinem Leben einmal gelesen haben sollte ☝️
7 Stunden vor
4,5
"Im Westen nichts Neues" ist ein zeitloses Manifest gegen die Sinnlosigkeit des Krieges.
Es macht einen wütend, schockiert und zerreißt einem das Herz 💔
Auch 100 Jahre später noch von erschreckender Aktualität
Ein literarisches Mahnmal, das jeder Mensch in seinem Leben einmal gelesen haben sollte ☝️
Zurzeit habe ich es mit Klassikern😄
Im Westen nix neues, ein alt bekannter Titel und so wichtig!
Tatsächlich habe ich das Buch, das erste mal in mein Leben gelesen und es stand schon lange auf meine Leseliste.
Ich persönlich kenne Im Westen nix neues nur als Film, die sehr alte Verfilmung und die Neuste. Beide Filme sind sehr Eindrucksvoll.
Das Buch geht von Anfang an gleich in die vollen und erläutert die Schrecken des Krieges, was es mit einem Soldaten macht (im Grunde mit dem Menschen, Soldaten sind in erster Linie Menschen) .
Der Autor schafft es hier, das Bild des Krieges in all seiner Hässlichkeit super darzustellen mit all den Psychischen und Physischen folgen.
Auch die Erzählweise ist was besonders , er schreibt aus der Sicht von Paul unserem Soldaten, der diesen 1 Weltkrieg mit erlebt.
Doch es wird nicht wie ein Tagebuch eintrage gelesen und auch nicht als würde Paul es uns wissentlich erzählen bzw zu uns sprechen und trotzdem schafft der Autor hier es so zu schreiben, als wäre man wirklich an der Front.
Den den Passagen wo er Heimaturlaub hat, wirken hier sehr Abstrakt. Gerade kommt man aus der Schlacht und soll sich im alltagsleben zu recht finden.
Durch diese Passage sieht man wie einige Leute auf Grund der Propaganda, ein verzerrtes Bild vom Krieg haben und das einige Leute noch so großspurig daher reden können.
Was Paul dazu veranlasst sich von diesen Leuten zu distanzieren.
Die Filme sind in mein Augen wirklich gut gelungen, doch das Buch ist besser. Allein schon weil einige Szenen die im Buch vorhanden sind , nicht im Film vorkommen.
Szenen die doch noch was Menschliches zeigen und Gefühlvoll sind.
Mir ist bewusst das ich mich wiederhole, doch auch Im Westen nix neues sollte auch nicht in Vergessenheit geraten und in Schulen Thematisiert werden.
Es ist so wichtig!
7. Apr. 2026
5,0
Zurzeit habe ich es mit Klassikern😄
Im Westen nix neues, ein alt bekannter Titel und so wichtig!
Tatsächlich habe ich das Buch, das erste mal in mein Leben gelesen und es stand schon lange auf meine Leseliste.
Ich persönlich kenne Im Westen nix neues nur als Film, die sehr alte Verfilmung und die Neuste. Beide Filme sind sehr Eindrucksvoll.
Das Buch geht von Anfang an gleich in die vollen und erläutert die Schrecken des Krieges, was es mit einem Soldaten macht (im Grunde mit dem Menschen, Soldaten sind in erster Linie Menschen) .
Der Autor schafft es hier, das Bild des Krieges in all seiner Hässlichkeit super darzustellen mit all den Psychischen und Physischen folgen.
Auch die Erzählweise ist was besonders , er schreibt aus der Sicht von Paul unserem Soldaten, der diesen 1 Weltkrieg mit erlebt.
Doch es wird nicht wie ein Tagebuch eintrage gelesen und auch nicht als würde Paul es uns wissentlich erzählen bzw zu uns sprechen und trotzdem schafft der Autor hier es so zu schreiben, als wäre man wirklich an der Front.
Den den Passagen wo er Heimaturlaub hat, wirken hier sehr Abstrakt. Gerade kommt man aus der Schlacht und soll sich im alltagsleben zu recht finden.
Durch diese Passage sieht man wie einige Leute auf Grund der Propaganda, ein verzerrtes Bild vom Krieg haben und das einige Leute noch so großspurig daher reden können.
Was Paul dazu veranlasst sich von diesen Leuten zu distanzieren.
Die Filme sind in mein Augen wirklich gut gelungen, doch das Buch ist besser. Allein schon weil einige Szenen die im Buch vorhanden sind , nicht im Film vorkommen.
Szenen die doch noch was Menschliches zeigen und Gefühlvoll sind.
Mir ist bewusst das ich mich wiederhole, doch auch Im Westen nix neues sollte auch nicht in Vergessenheit geraten und in Schulen Thematisiert werden.
Es ist so wichtig!
Jeder Soldat bleibt nur durch tausend Zufälle am Leben. Und jeder Soldat glaubt und vertraut dem Zufall.
Gewaltig ist ein Wort, dass dem Inhalt dieses Buches in keiner Weise das Wasser reichen kann. Diese Erlebnisse aus der Perspektive eines jungen, ansatzweise perspektivlosen Menschen, der direkt nach der Schulzeit als Soldat in den Krieg geht, sind so eindrücklich umschrieben, dass man sich nur wenig in sein eigenes 17-20 jähriges Ich zurückversetzen kann um eine Vorstellung dieses Lebens zu gewinnen.
Die bedrückende Armut und der familiäre Zusammenhalt, der dem Buch von Erich Maria Remarque kurz nach der Hälfte eine unvergleichliche Abkehr in der sozialen Betrachtungsweise des Protagonisten Paul auf den Krieg gibt, ist beispiellos erzählt.
Aus jedem einzelnen Kapitel des Buches wird deutlich, wie sehr ein Krieg junge Soldatinnen und Soldaten verändert, obwohl diese keinerlei Drang nach Gewalt und Zerstörung des Gegners verspüren. Auf Seite 83 wird dies mit dem Zitat „Aus uns sind gefährliche Tiere geworden. Wir kämpfen nicht, wir verteidigen uns vor der Vernichtung.“ sehr verdeutlicht. In der Szenerie eines von Hand getöteten französischen Soldaten wird mehr als deutlich, wie sehr sich der Blick verändert, wenn einem bewusst wird, dass der angedachte Feind ebenfalls in Menschengestalt auftritt.
Über den ganzen Roman hinweg, wird die Kritik an Kriegsführung und dem Verheizen (junger) Menschen immer lauter, wie auf Seite 37 „Er schlägt vor, eine Kriegserklärung solle eine Art Volksfest werden mit Eintrittskarten und Musik wie bei Stiergefechten. Dann müßten in der Arena die Minister und Generäle der beiden Länder in Badehosen, mit Knüppeln bewaffnet, aufeinander losgehen. Wer übrigbliebe, dessen Land hätte gesiegt. Das wäre einfacher und besser als hier, wo die falschen Leute sich bekämpfen.“ In dem sozialen Geflecht der Armee zeigt aber, was eine Nation stark machen kann: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt junger Menschen in einer Extremsituation, die ihres Gleichen sucht.
Ein absolutes Muss in jeder Bibliothek und wer es nicht gelesen hat, verpasst einiges!
11. Apr. 2025
5,0
Jeder Soldat bleibt nur durch tausend Zufälle am Leben. Und jeder Soldat glaubt und vertraut dem Zufall.
Gewaltig ist ein Wort, dass dem Inhalt dieses Buches in keiner Weise das Wasser reichen kann. Diese Erlebnisse aus der Perspektive eines jungen, ansatzweise perspektivlosen Menschen, der direkt nach der Schulzeit als Soldat in den Krieg geht, sind so eindrücklich umschrieben, dass man sich nur wenig in sein eigenes 17-20 jähriges Ich zurückversetzen kann um eine Vorstellung dieses Lebens zu gewinnen.
Die bedrückende Armut und der familiäre Zusammenhalt, der dem Buch von Erich Maria Remarque kurz nach der Hälfte eine unvergleichliche Abkehr in der sozialen Betrachtungsweise des Protagonisten Paul auf den Krieg gibt, ist beispiellos erzählt.
Aus jedem einzelnen Kapitel des Buches wird deutlich, wie sehr ein Krieg junge Soldatinnen und Soldaten verändert, obwohl diese keinerlei Drang nach Gewalt und Zerstörung des Gegners verspüren. Auf Seite 83 wird dies mit dem Zitat „Aus uns sind gefährliche Tiere geworden. Wir kämpfen nicht, wir verteidigen uns vor der Vernichtung.“ sehr verdeutlicht. In der Szenerie eines von Hand getöteten französischen Soldaten wird mehr als deutlich, wie sehr sich der Blick verändert, wenn einem bewusst wird, dass der angedachte Feind ebenfalls in Menschengestalt auftritt.
Über den ganzen Roman hinweg, wird die Kritik an Kriegsführung und dem Verheizen (junger) Menschen immer lauter, wie auf Seite 37 „Er schlägt vor, eine Kriegserklärung solle eine Art Volksfest werden mit Eintrittskarten und Musik wie bei Stiergefechten. Dann müßten in der Arena die Minister und Generäle der beiden Länder in Badehosen, mit Knüppeln bewaffnet, aufeinander losgehen. Wer übrigbliebe, dessen Land hätte gesiegt. Das wäre einfacher und besser als hier, wo die falschen Leute sich bekämpfen.“ In dem sozialen Geflecht der Armee zeigt aber, was eine Nation stark machen kann: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt junger Menschen in einer Extremsituation, die ihres Gleichen sucht.
Ein absolutes Muss in jeder Bibliothek und wer es nicht gelesen hat, verpasst einiges!
11. Apr. 2025
3 von 175 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque, geboren 1898 in Osnabrück, ist heute besonders bekannt für seine pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeiten des Krieges thematisiert. Der berühmteste dieser Romane ist Im Westen nichts Neues (1928). Remarque selbst wurde mit 19 Jahren als Soldat an die Westfront geschickt, wo er bereits einen Monat später durch Granatensplitter und einen Halsschuss verwundet wurde. Nach dem Krieg arbeitete Remarque als Lehrer, dann ab 1921 als Journalist und Schriftsteller. 1931 wurde er mit Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, allerdings legte der Deutsche Offiziers-Bund Protest ein, da Remarque das Bild der Deutschen Armee verunglimpfe. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden Remarques Arbeiten als "schändliches und unerwünschtes Schrifttum" verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Remarque emigrierte früh in die Schweiz, 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Ab 1939 lebte er offiziell in den USA, wo er auf weitere Emigranten wie Lion Feuchtwanger, Bertholt Brecht und Marlene Dietrich traf. 1947 erlangte Remarque die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ab 1948 lebte er abwechselnd in den USA und der Schweiz. Erich Maria Remarque starb am 25. September 1970 in seiner Wahlheimat Tessin.