Der Besuch der alten Dame
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Description
Book Information
Author Description
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiografisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
Characteristics
28 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
✨Re-Read✨ Gaslighting at its best
Ich musste dieses Buch leider damals zur Schulzeit lesen. Ich fands furchtbar. Ich fand solche Bücher schrecklich. Es hat mir den Spaß am Lesen genommen. Doch nun habe ich es gewagt. Ich dachte mir, dass seit dem einige Jahre vergangen sind und mein Interesse an Klassikern inzwischen freiwilliger Natur ist. Außerdem gibt es eine Buchbloggerin, die total auf Dürrenmatts Bücher steht und ich dachte mir, dass die dann ja gar nicht so schlimm sein können. Ich fand es echt gut. Sprachlich schon eine Herausforderung, vor allem deswegen, weil oft sehr metaphorisch Gesprochen wurde und die Art in Form eines Theaterstücks nicht immer einfach ist. Auch war es manchmal verwirrend nachvollziehen, wer nun was gesagt oder getan hat. Aber es war trotzdem echt gut. Das Genre der "tragischen Komödie" finde ich interessant. Einerseits will man schmunzeln und andererseits denkt man ziemlich nach. Das ist verwirrend. Aber grade hier mochte ich dieses groteske Verhalten der Bürger sehr. Das war Gaslightingvom allerfeinsten. Außerdem ist das eine Badass Frau diese Claire. Ich finde es so toll solche starken Charaktere in älteren Romanen zu sehen. Es war definitiv nicht mein letztes Buch dieses Autors. Vielleicht versuche ich meine schlechte Erfahrung mit Schullektüren aufzuarbeiten und versuche diese nochmal zu lesen. Hier hat es zumindest sinn gemacht.
„Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.“ ~ Claire Zachanassian (Klara Wäscher)
Sehr kurzweiliges, zeitloses und unterhaltsames Stück mit Tiefe und teils sehr absurdem Humor. Hält, was es verspricht und ich bin froh, dass ich diese „Schullektüre“, die in meinem Jahrgang wohl nicht vorgesehen war, noch nachgeholt habe.

Geld gegen Gerechtigkeit
Claire kommt zurück, ist reich und will sich der Stadt rächen. Ihr Angebot ist, dass sie Geld für Gerechtigkeit zahlt oder besser gesagt, für Mord. Die Stadt zögert, dann kippt die Moral der Zivilisten. Bei der alten Dame ist alles mit Geld möglich. Alles in allem ist das eine sehr gute Schullektüre.
Kurzweiliger Klassiker
Kurzweilige Geschichte, die weiterhin aktuelle Fragen bezüglich der Moral stellt. Da es kein Roman, sondern eine Tragikomödie ist, die man sich wie ein Drehbuch verfasst vorstellen muss, stört das evtl den persönlichen Lesefluss. Daher rühren auch meine zwei Sterne Abzug, ganz subjektiv. Die Handlung an sich, trotz ihrer Kürze, wäre eine 4 von 5. Könnte mir die Story gut von Wes Anderson auf Leinwand gebracht vorstellen.
Tja, nach dem Lesen des Lektüreschlüssels macht es Sinn. Aber es ist nicht meins. Die Kinder machen es halt in der Schule. Ich finde diese Konzentration auf Rache echt abstoßend. Wäre ich Claire Zachanassian würde ich stattdessen was Besseres und Schöneres mit dem Geld machen statt alte Wunden zu lecken. Zudem ist die Sprache altmodisch, Schullektüre halt. Gut, dass ich die Schule schon fertig habe und lesen darf, was ich mag.
Ohne das komplizierte, komische Ende sogar eigentlich noch besser🙃
Ich muss sagen, irgendwie hat mir die Geschichte gefallen. Ein Drama zu lesen,war zwar was Neues für mich, aber hat Spaß gemacht. Claire hatte ihren ganz eigenen Humor, der echt ziemlich amüsant war. Kleine, witzige Details, wie die Namen, die Claire ihren Männern, Begleitern gibt, machen die Geschichte irgendwie noch besser. Klar, manches ist schon echt kompliziert und ich hätte gern mehr Brutalität gesehen 🤪. Aber die große Moralfrage in dem Buch ist natürlich deutlich beim Leser angekommen. Manchmal war’s trotzdem komisch, deshalb von mir: 3,75 ⭐️

Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu meinem Bordell.
Daß die Menschen Sie töten, IIl? Sie jagen mich wie ein wildes Tier. Man soll nicht die Menschen fürchten, sondern Gott, nicht den Tod des Leibes, den der Seele. (...) Die Hölle liegt in Ihnen. Sie sind älter als ich und meinen die Menschen zu kennen, doch kennt man nur sich. Weil Sie ein Mädchen um Geld verraten haben, einst vor vielen Jahren, glauben Sie, auch die Menschen würden Sie nun um Geld verraten. Sie schließen von sich selbst auf andere. Nur allzu natürlich. Der Grund unserer Furcht liegt in unserem Herzen, liegt in unserer Sünde: Wenn Sie dies erkennen, besiegen Sie, was Sie quält, erhalten Waffen, dies zu vermögen.
Wie weit würdest du für Geld und Wohlstand gehen?
Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ stellt genau diese Frage und gibt eine erschreckend klare Antwort. Die Bürger des verarmten Städtchens Güllen hoffen auf Rettung, als die reiche Claire Zachanassian in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sie bietet ihnen eine Milliarde, unter einer Bedingung: Die Einwohner sollen den Mann töten, der ihr in Jugendjahren Unrecht getan hat. Zuerst empört, lehnen die Güllener ab. Doch langsam wachsen neue Schulden, teure Wünsche sowie schleichend die Bereitschaft, den Preis für ihren Wohlstand zu zahlen. Wer glaubt, Dürrenmatt übertreibe, sollte einmal an die Bewohner des Mururoa-Atolls denken: Auch sie liessen für ein paar Carrefour-Filialen und Kinos zu, dass Frankreich dort Atomtests durchführte. Wie in Güllen wurde die moralische Verantwortung in ein stilles Kollektiv verschoben: „Wir alle profitieren vom Wohlstand, also sind wir unschuldig.“ Beide Geschichten zeigen, wie leicht sich ethische Grenzen auflösen, wenn Geld und kollektiver Eigennutz im Spiel sind. Ich habe über Dürrenmatts messerscharfen Witz gelacht und darüber, wie unbarmherzig er uns den Spiegel vorhält. Sein Stück ist zeitlos, weil es zeigt, wie auch heute knallharte ökonomische Interessen in einem Kokon aus Moral verpackt werden. Ein Klassiker, der nicht nur gelesen, sondern verstanden werden will.

Theaterstück
Das Buch musste meine Tochter vor ca. 3 Jahren in der Schule lesen. Dachte mir, ich brauch mal was schnelles zum Lesen. Ist halt ein altes Buch. Sehr gewohnheitsbedürftig, nicht so mein Geschmack. Bin mit dem Ende nicht zu Frieden. Leider gibt es diese Situationen immer noch, Geld regiert die Welt, sieht man derzeit an Amerika. Ist schon traurig, dass man einem ehemaligen Freund nicht vergeben kann, auch wenn das vergangene schlimm war.
Dürrenmatt erzählt eine groteske Geschichte über Gerechtigkeit, Korruption und die Verführbarkeit des Menschen. Die alte Claire Zachanassian kehrt als reiche, kalt berechnende Frau in ihre verarmte Heimatstadt zurück und bietet den Bürgern eine Milliarde – unter der Bedingung, dass sie ihren früheren Liebhaber töten, der sie einst verleugnete und ihr Leben zerstörte. Was zunächst als unmoralisches Angebot empört zurückgewiesen wird, verändert sich mit der Zeit subtil, aber gnadenlos. Die Menschen kaufen plötzlich teure Dinge „auf Kredit“, reden ihr Handeln schön und überzeugen sich selbst, dass der Mord „schon irgendwie gerecht“ wäre. Die gesellschaftliche Moral kippt – leise, langsam, aber unumkehrbar. Ich frage mich, ob ein ganzes Gemeinwesen bereit sein könnte, seine Werte zu verkaufen, wenn der Preis nur hoch genug ist. Und wie gefährlich würde es, wenn moralische Verantwortung durch eine kollektive Entscheidungen verwässert wird. Dann verschwindet doch die Verantwortung, oder? Geld regiert die Welt. Schon klar, aber würde eine Gesellschaft wirklich so weit gehen? Einzelne vielleicht, dies liest man ja immer mal. Aber eine ganze Gemeinde… Das Stück lässt mich verwirrt und nachdenklich zurück.
Was wärst du bereit für eine Milliarde zu tun? 🤑💸⚖️
Claire Zachanassian kehrt als Multimilliardärin in ihr verarmtes Heimatdorf Güllen zurück. Doch sie kommt nicht als Retterin, sondern als Racheengel. Ihr Angebot: eine Milliarde für die Güllener, wenn sie ihren einstigen Geliebten Alfred Ill töten. Ill, der sie einst verraten, mit einem Kind hat sitzen lassen und vor Gericht ihre Ehre zerstört hat. Die empörten Dorfbewohner weisen das Angebot zunächst entrüstet zurück. Doch ganz langsam beginnt sich etwas in Güllen zu verändern. Was als moralische Verweigerung beginnt, wird zum schleichenden Konsens: Die ersten Bewohner gönnen sich plötzlich teure Anschaffungen, Kredite werden aufgenommen, und die wirtschaftliche Misere scheint wie weggeblasen. Der Preis dafür? Ein Menschenleben. Dürrenmatt führt uns vor, wie sich eine Gemeinschaft Stück für Stück ihre eigene Schuld schönredet, bis am Ende das Unvermeidliche geschieht: Alfred Ill wird geopfert. Die Güllener sind nicht besser als Claire – sie sind nur weniger ehrlich. „Der Besuch der alten Dame“ ist so bitterböse, dass es fast wehtut. Dürrenmatt mischt schwarzen Humor mit zynischen Spitzen und einer gnadenlosen Gesellschaftskritik. Seine Figuren sind keine tiefgründigen Charakterstudien, sondern bewusst überzeichnete Archetypen, die die moralische Verkommenheit und Verführbarkeit der menschlichen Natur entlarven. Besonders beeindruckend ist, wie der Konflikt zwischen Geld und Moral im Laufe des Stücks eskaliert – von Entrüstung über Ausflüchte bis hin zu kollektivem Mord. Das Dorf Güllen wird zur Parabel auf eine Welt, in der moralische Werte schnell ihren Wert verlieren, wenn das Preisschild stimmt. Trotz seiner fast 70 Jahre hat das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüßt. In einer Zeit, in der alles der Wirtschaftlichkeit untergeordnet wird – von Bildung bis hin zu sozialen Werten –, ist Güllen kein fiktiver Ort mehr. Es ist überall. Die Verlockung des Geldes, der Druck, „marktkonform“ zu sein, und der schleichende Verfall von Menschlichkeit und Werten sind auch 2025 allgegenwärtig. Das macht Dürrenmatts pessimistische Botschaft so eindringlich: Wir sind alle Güllener, bereit, unsere Prinzipien aufzugeben, wenn der Preis nur hoch genug ist. Und genau das ist der Spiegel, den uns dieses Stück vorhält. Nach „Die Physiker“ hat mich Dürrenmatt endgültig in seinen Bann gezogen. Ich bin jetzt Fangirl. Seine Werke sind so böse, tiefgründig und gesellschaftskritisch – und gleichzeitig unverschämt zynisch und bitterböse-komisch. Der Untertitel „eine tragische Komödie“ könnte nicht treffender sein, denn Dürrenmatt spielt meisterhaft mit den klassischen Dramen-Kategorien, wirbelt sie durcheinander und serviert uns ein Ergebnis, das gleichermaßen fasziniert und verstört. Großartig! Tiefgründig, kurzweilig, unterhaltsam – ein Werk, das zum Nachdenken anregt, dabei sprachlich einfach und zugänglich bleibt. Ein zeitloser Klassiker, der auch heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. Eine absolute Pflichtlektüre! 🖤 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll. 🙈
Äh...ja. 😅 Tatsächlich ist das Cover gar nicht so schlecht, obwohl es von diesem Verlag ist. Der Schreibstil war...hmmpf... alt. Ohne Emotionen. Manchmal etwas witzig, aber hauptsächlich, weil es dämlich war. Es gab einige sinnlose Passagen. Ab dem Anhang war sowieso alles nutzlos. Die Charaktere waren schlecht beschrieben und hatten keine Tiefe. Die Handlung war an sich nicht schlecht, aber am Ende ging es mir viel zu schlecht. Ich will das Buch jetzt auch nicht zu schlecht machen, weil ich so etwas nie freiwillig lesen würde (Schullektüre), aber es war einfach nur langweilig. Dieses Wort beschreibt das Buch am besten: Sinnlos. 🤷♀️ Sorry, meins war es nicht. Es war einfach viel zu alt. 🫡 Die Geschichte war vorhersehbar und kompliziert zugleich. Irgendwann habe ich gar nicht mehr versucht, ein paar Dinge zu verstehen. Die schnellen Bühnenwechsel waren einfach nur dumm. Total aus der Handlung gerissen werden und dann doch nicht - hä?

Moral mit Klassik
Ein Klassiker. Außerdem auch eine moralisch hochinteressante Geschichte, die geschickt mit Humor verpackt ist. Besonders das Zitat „ Die Welt macht mich zur Hure, da mache ich sie zum Bordell“ ist absolut köstlich und zeigt den bitterbösen Witz, der das Stück durchzieht. Trotzdem war der Lesefluss für mich äußerst anstrengend die Schreibweise wirkt sperrig und hinderlich, was das Lesen weniger angenehm macht. Ich verstehe dennoch, warum das Werk in der Schule gelesen wird. Die Themen Gerechtigkeit, Rache und Moral sind zeitlos und regen zum Nachdenken an, auch wenn der Stil es einem nicht immer leicht macht.
4⭐️
Schullektüren sind ja meistens nicht sonderlich interessant, doch ich muss wirklich sagen, dass mir dieses Drama ausgesprochen gut gefallen hat. Es wurde 1955 oder so 😅 verfasst, doch es ist immer noch sehr aktuell; man kann es noch sehr gut in der heutigen Zeit lesen und auf aktuelle Ereignisse beziehen. Auf jeden Fall Lesenswert! Man muss nur beachten, dass es als Theaterstück geschrieben wurde, d.h. es ist anders geschrieben als ein Roman, aber das stört nicht wirklich. Nur ist es ein wenig unrealistisch mit der Situation von Güllen, aber der Punkt kam rüber.
Ein unerwarteter Besuch der das ganze Leben von Herr Ill auf den Kopf stellt ✨👍🏼🥲
Diese Buch hier war mal wieder was ganz anderes, als das, was ich sonst so lese 😅🫶🏼. Es war aber auf jeden Fall mal eine gute Abwechslung zu den ganzen Fantasy und Romance Büchern, die ich gelesen habe 😌✨. Die Handlung von dem Buch fand ich wirklich interessant 😻😻 und auch sehr spannend und fesselnd 🥹🫶🏼, aber irgendwie fand ich den Schreibstil ein bisschen gewöhnungsbedürftig 😅✨, da man hierbei eine Art „Dialog“ als Buch hat ✨. Außerdem ist das Buch jetzt ja auch schon ein bisschen älter, weshalb ich manche Wörter nicht so gut deuten konnte 😅🫶🏼🌸. Trotzdem war es mal sehr cool so eine Art von Buch zu lesen ☺️🍃. 💕Spoiler Warnung💕 Ich hatte aber am Ende wirklich ein bisschen Mitleid mit Herr Ill, da so eine Strafe wirklich zu hoch für etwas ist, was vielleicht vor 60 Jahren passiert ist 🥲😭 Hier sieht man schon wieder, was die Menschen alles machen wegen Geld. Das finde ich wirklich krass 🥲👍🏼 💕Spoiler Warnung Ende💕 Dieses Buch hier würde ich besonders Leuten empfehlen, die sich für wichtige Themen interessieren und gerne Klassiker lesen ✨🥹😌. 💸👩🏼🦳🔙🩸⚰️⚖️

Kurzweilig, charmant, lustig…und doch tiefgründig.
Eine arrogante alte Dame, reichste Frau der Welt, unglücklich trotz allen Reichtums. Da will sie plötzlich mit Geld Gerechtigkeit kaufen, für ein Jahrzehnte lang verjährtes Vergehen, und verlangt den Tod des damaligen Täters. Der Preis sind eine Milliarde für die Gesellschaft. Die Leute sind zuerst empört, doch wie schnell ändern sich die Meinungen wenn Geld und Armut gegenüber stehen… Eine sehr tolles, humorvolles Schauspiel, welches heutzutage aktueller denn je ist. Hier kommt der Verlust der Menschlichkeit für Reichtum, Gruppenzwang und der Verkauf der eigenen Moral für Geld zutage. Ja sogar der Rufmord und das Canceln ist teil des Stückes. Mit ganz tollen Charakteren. Sehr lesenswert!

Kann man mal lesen
Ich musste das Buch damals für die Schule lesen und ich hab es gehasst. Aber ich wollte den ganzen nochmal eine Chance geben. Es hat mir nun besser gefallen als früher, aber es wird nicht mein Lieblingsbuch 😂 Die Geschichte habe ich nun etwas besser verstanden. Aber ich fand es sehr anstrengend zu lesen. Bildlich konnte ich mir alles sehr gut vorstellen, so als würde ich grade wirklich im Theater sitzen.
,,Du warst jung und schön. Dir gehörte die Zukunft. Ich wollte dein Glück. Da mußte ich auf das meine verzichten."
Eigentlich mochte ich bisher nicht viele Bücher, die ich für die Schule lesen musste, jedoch hat mich dieses positiv überrascht! Am Anfang hatte ich bedenken, dass ich sehr langsam lesen würde, da die Sprache sehr schwer ist. Jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt. Auch , dass das Buch ein Theaterstück ist, hat mich zum Ende hin kaum noch gestört. Die Story an sich war wirklich spannend und das Thema war mega interessant. Auch die Personen mochte ich sehr gerne. Sie waren interessant geschrieben und man konnte jeden verstehen und nachvollziehen, wie er sich fühlt. Das Ende hat mich recht überrascht, jedoch hätte ich gerne gelesen, wie es mit dem Dorf, in dem die ganze Geschichte spielt, weiter geht.

Hatte erst Bedenken, ob sich ein Theaterstück als Buch nicht schwierig liest. Ich war aber schon auf der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Habe jetzt große Lust dieses Stück im Theater zu sehen. Eine komisch-groteske Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Hätte dieses Buch lieber in der Schule gelesen, als manch andere Pflichtlektüre.
Ich musste das Buch wegen der Schule lesen, ich bin positiv überrascht. Die Charaktere sind gut dargestellt und die Metaphern bzw. Stilmittel sind zu den entsprechenden Situationen gewählt, sodass es immer spannend bleibt. Durch einige Sachen wird man zwar verwirrt aber wenn man bis zum Ende gelesen hat merkt man, wie alles zusammen passt. Das hineininterpretieren macht bei diesem Buch so viel Spaß. Auf jeden fall empfehlenswert!
Positiv überrascht
Nachdem ich solche Werke während der Schulzeit eher öde fand, gab ich diesem Werk hier nochmal eine Chance. Ich verstehe nicht ganz, wieso ich damals als Schüler keinen Zugang dazu hatte. Ich verstehe auch nicht, wieso ich damals empört darüber war, wenn man das Stück innerhalb einer Woche lesen musste. Ich wünschte, ich hätte es damals so einfach gefunden wie heute. Denn nur zu gern würde ich mich jetzt mit meinem Lehrer über das Geschriebene unterhalten. Ich fand's super 🥰
☆ 3,5 Sterne ☆ Handlung: Die Milliadärin Claire Zachanassian besucht ihr Heimatdorf Güllen. Dieses ist verarmt, runtergekommen - ruiniert. Die Bewohner hoffen auf eine großzügige Spende, rechnen aber nicht mit dem besonderen Angebot der rachsuchenden alten Dame. Meine Meinung: Mit "Joa Schullektüre halt" ist es dieses Mal glaub ich nicht getan. Ich kann verstehen, wieso meine Deutschlehrerin dieses Buch ausgewählt hat. Man kann sehr gut über den Konflikt diskutieren. Es ist auch ziemlich amüsant, sobald man sich an den Schreibstil und die ganz eigene Atmosphäre gewöhnt hat. Die sprachlichen Mittel sind sehr interessant und der Austausch darüber war es auch. Allerdings wurde ich vom Ende enttäuscht. Man hätte so viel daraus machen können und das, was letztendlich daraus gemacht wurde, ist einfach nur sehr vorhersehbar. Das finde ich echt schade. Fazit: Es ist nichts, was ich in meiner Freizeit lesen würde, vor allem weil es ja ein Theaterstück ist. Wenn man davon jedoch absieht und sich ein bisschen auf das Buch einlässt, kann es Spaß machen. Es ist etwas ganz Neues, Anderes und auf jeden Fall die Erfahrung wert. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach eine klitzekleine Enttäuschung war, ist das Buch irgendwie eine Empfehlung.
Die Physiker hat mir besser gefallen.
Dieses Stück lies sich für mich nicht so flüssig lesen wie die Physiker. Auch die Story selber war mir eigentlich zu vorhersehbar aber vielleicht lag es auch nur daran das ich gestern die Physiker gelesen habe und heute „Der Besuch der alten Dame“ direkt hinterher. Da die Attitüde von Claire schnell klar war hatte ich auch schon ein ungefähre Ahnung wie es ausgehen wird. Ich würde als Einstieg in die Welt von Dürrenmatt „Die Physiker“ Empfehlen.
Kurzweilig geschriebenes Theaterstück
Die Multimillionärin Claire Zachanassian kommt nach vielen Jahren zurück in ihre Heimatstadt. Die Bürger der Stadt brauchen dringend Geld und Frau Zachanassian bietet ihnen ein unmoralisches Angebot an, was als Rache für die Vergangenheit dienen soll. Ein netter Pausensnack für zwischendurch, von 1955, leicht geschrieben und doch moralisch überdenkenswert. Ich hab es gerne gelesen :)
„Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.“
Immer wieder geistreich und witzig und dabei wirklich spannend. Der Titel ist, wie ich finde, etwas irreführend, weil es das nicht vermuten lässt. Aber wir haben hier es mit weit mehr als einer alten Dame zu tun. Die alte Dame kauft sich sozusagen einen Mord und das auch noch von einer ganzen Horde Einwohnern. Alles andere als langweilig. Ein interessantes Gedankenspiel und sicherlich fürchterlicherweise nicht allzu weit hergeholt. Für mich ist es definitiv wert, es irgendwann noch ein drittes Mal zu lesen, oder eine Theateraufführung zu besuchen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Kurzweiliger Klassiker über eine steinreiche Lady und ihre außergewöhnliche Heimkehr 💸
Viele, die ich kenne, mussten das Buch als Schullektüre im Deutschunterricht lesen. Bei mir war „Der Besuch der alten Damen“ nicht dabei. Darum habe ich nun ganz bewusst einen Klassiker gelesen, einfach weil ich Lust drauf hatte. Dadurch, dass es sich eigentlich um ein Theaterstück handelt, sind die Seiten sehr schnell gelesen. Die Bezeichnung „Tragische Komödie“ trifft absolut zu, denn ich musste immer wieder schmunzeln, als die vielen skurrilen Charaktere nach und nach auftraten. Allen voran natürlich die alte Dame, die die Lage durchweg fest im Griff hatte. Im Nachhinein freue ich mich wirklich, dass ich das Stück gelesen habe. Ich finde, es zählt zu den Klassikern, die man gelesen haben sollte - was auch wirklich nicht mehr als 3-4 Stunden in Anspruch nimmt.

Beste Schullektüre
Auch ich musste damals das Buch für die Schule lesen, aber es ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Ein etwas groteskes Werk, welches aber auf brillante Weise die verqueren Situationen des Lebens beschreibt. Ein Sinn von Gerechtigkeit, welcher sich einprägt: „Die Welt machte mich zu einer Hu**, nun mache ich sie zu einem Bordell!“ In meinen Augen ein Klassiker, der in die Regale gehört und auf jeden Fall gelesen werden sollte.
“Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell” Ein weiterer Klassiker, den ich unbedingt lesen wollte. Ich habe erst im Anhang die Notizen gelesen und kam erstmal nicht mit der Sprache/Schreibstil klar. Ich hatte Angst, dass es im Buch auch so ist, aber man kam super schnell in die Geschichte rein. Ich war schockiert und das nicht nur von einem Charakter, sondern wirklich von Allen. Es ist ein ganz schmaler Grad, bei dem man sich wirklich fragt, wie kann es soweit kommen. Wie kann es passieren, dass die Menschen solche Entscheidungen treffen, oder - die Entscheidung nicht treffen und einfach hoffen, dass es jemand anderes übernimmt. Wie sich die Angst und der Tod im Leben von Ill eingeschlichen haben, war wirklich gruselig. Die ethische Frage wird hier sehr deutlich. Wie weit darf man gehen. Darf man sich mit Geld alles kaufen? Darf man für Geld alles tun? Ist ein Menschenleben weniger wert, als der Wohlstand eines Dorfes? Kann man gut nebenbei lesen, ist allerdings auch kein nicht so besonders, dass ich 5 Sterne geben würde. Trotzdem mag ich die Geschichte gern.
"Leben? - Vegetieren. - Krepieren. - Das ganze Städtchen."
Hello Bücherfreunde, Friedrich Dürrenmatts Besuch der alten Dame war meine erstes Buch in 2024. Als tragische Komödie und damit ein Drama gehört das Buch zu einem Genre, zu dem ich seit der Schulzeit nicht mehr gegriffen habe. Dafür war ich allerdings positiv überrascht. Der Schreibstil hat mich gar nicht weiter gestört und das Buch war einfach zu lesen. Ich denke, die Geschichte wurde vom Autor mit Absicht ins groteske gezogen, um das doch ernste Thema in den Mittelpunkt zu stellen. Geld regiert die Welt, aber Geld allein macht nicht glücklich. Die einzigen Dinge die sich die alte Dame wirklich wünscht - Leben, Liebe und Vertrauen - sind die einzigen, die sie für alles Geld der Welt nicht bekommen kann. Die Tatsache, dass sie sich mit Geld Gerechtigkeit kaufen will und es ihr gelingt, stellt für mich bloße Kritik an der Gesellschaft dar. Denn wenn man sich die Gerechtigkeit kaufen kann, ist das nicht gerecht. Viel Spaß beim Lesen XOXO Jojo
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28 reviews
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Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Author Description
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiografisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
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✨Re-Read✨ Gaslighting at its best
Ich musste dieses Buch leider damals zur Schulzeit lesen. Ich fands furchtbar. Ich fand solche Bücher schrecklich. Es hat mir den Spaß am Lesen genommen. Doch nun habe ich es gewagt. Ich dachte mir, dass seit dem einige Jahre vergangen sind und mein Interesse an Klassikern inzwischen freiwilliger Natur ist. Außerdem gibt es eine Buchbloggerin, die total auf Dürrenmatts Bücher steht und ich dachte mir, dass die dann ja gar nicht so schlimm sein können. Ich fand es echt gut. Sprachlich schon eine Herausforderung, vor allem deswegen, weil oft sehr metaphorisch Gesprochen wurde und die Art in Form eines Theaterstücks nicht immer einfach ist. Auch war es manchmal verwirrend nachvollziehen, wer nun was gesagt oder getan hat. Aber es war trotzdem echt gut. Das Genre der "tragischen Komödie" finde ich interessant. Einerseits will man schmunzeln und andererseits denkt man ziemlich nach. Das ist verwirrend. Aber grade hier mochte ich dieses groteske Verhalten der Bürger sehr. Das war Gaslightingvom allerfeinsten. Außerdem ist das eine Badass Frau diese Claire. Ich finde es so toll solche starken Charaktere in älteren Romanen zu sehen. Es war definitiv nicht mein letztes Buch dieses Autors. Vielleicht versuche ich meine schlechte Erfahrung mit Schullektüren aufzuarbeiten und versuche diese nochmal zu lesen. Hier hat es zumindest sinn gemacht.
„Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.“ ~ Claire Zachanassian (Klara Wäscher)
Sehr kurzweiliges, zeitloses und unterhaltsames Stück mit Tiefe und teils sehr absurdem Humor. Hält, was es verspricht und ich bin froh, dass ich diese „Schullektüre“, die in meinem Jahrgang wohl nicht vorgesehen war, noch nachgeholt habe.

Geld gegen Gerechtigkeit
Claire kommt zurück, ist reich und will sich der Stadt rächen. Ihr Angebot ist, dass sie Geld für Gerechtigkeit zahlt oder besser gesagt, für Mord. Die Stadt zögert, dann kippt die Moral der Zivilisten. Bei der alten Dame ist alles mit Geld möglich. Alles in allem ist das eine sehr gute Schullektüre.
Kurzweiliger Klassiker
Kurzweilige Geschichte, die weiterhin aktuelle Fragen bezüglich der Moral stellt. Da es kein Roman, sondern eine Tragikomödie ist, die man sich wie ein Drehbuch verfasst vorstellen muss, stört das evtl den persönlichen Lesefluss. Daher rühren auch meine zwei Sterne Abzug, ganz subjektiv. Die Handlung an sich, trotz ihrer Kürze, wäre eine 4 von 5. Könnte mir die Story gut von Wes Anderson auf Leinwand gebracht vorstellen.
Tja, nach dem Lesen des Lektüreschlüssels macht es Sinn. Aber es ist nicht meins. Die Kinder machen es halt in der Schule. Ich finde diese Konzentration auf Rache echt abstoßend. Wäre ich Claire Zachanassian würde ich stattdessen was Besseres und Schöneres mit dem Geld machen statt alte Wunden zu lecken. Zudem ist die Sprache altmodisch, Schullektüre halt. Gut, dass ich die Schule schon fertig habe und lesen darf, was ich mag.
Ohne das komplizierte, komische Ende sogar eigentlich noch besser🙃
Ich muss sagen, irgendwie hat mir die Geschichte gefallen. Ein Drama zu lesen,war zwar was Neues für mich, aber hat Spaß gemacht. Claire hatte ihren ganz eigenen Humor, der echt ziemlich amüsant war. Kleine, witzige Details, wie die Namen, die Claire ihren Männern, Begleitern gibt, machen die Geschichte irgendwie noch besser. Klar, manches ist schon echt kompliziert und ich hätte gern mehr Brutalität gesehen 🤪. Aber die große Moralfrage in dem Buch ist natürlich deutlich beim Leser angekommen. Manchmal war’s trotzdem komisch, deshalb von mir: 3,75 ⭐️

Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu meinem Bordell.
Daß die Menschen Sie töten, IIl? Sie jagen mich wie ein wildes Tier. Man soll nicht die Menschen fürchten, sondern Gott, nicht den Tod des Leibes, den der Seele. (...) Die Hölle liegt in Ihnen. Sie sind älter als ich und meinen die Menschen zu kennen, doch kennt man nur sich. Weil Sie ein Mädchen um Geld verraten haben, einst vor vielen Jahren, glauben Sie, auch die Menschen würden Sie nun um Geld verraten. Sie schließen von sich selbst auf andere. Nur allzu natürlich. Der Grund unserer Furcht liegt in unserem Herzen, liegt in unserer Sünde: Wenn Sie dies erkennen, besiegen Sie, was Sie quält, erhalten Waffen, dies zu vermögen.
Wie weit würdest du für Geld und Wohlstand gehen?
Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ stellt genau diese Frage und gibt eine erschreckend klare Antwort. Die Bürger des verarmten Städtchens Güllen hoffen auf Rettung, als die reiche Claire Zachanassian in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sie bietet ihnen eine Milliarde, unter einer Bedingung: Die Einwohner sollen den Mann töten, der ihr in Jugendjahren Unrecht getan hat. Zuerst empört, lehnen die Güllener ab. Doch langsam wachsen neue Schulden, teure Wünsche sowie schleichend die Bereitschaft, den Preis für ihren Wohlstand zu zahlen. Wer glaubt, Dürrenmatt übertreibe, sollte einmal an die Bewohner des Mururoa-Atolls denken: Auch sie liessen für ein paar Carrefour-Filialen und Kinos zu, dass Frankreich dort Atomtests durchführte. Wie in Güllen wurde die moralische Verantwortung in ein stilles Kollektiv verschoben: „Wir alle profitieren vom Wohlstand, also sind wir unschuldig.“ Beide Geschichten zeigen, wie leicht sich ethische Grenzen auflösen, wenn Geld und kollektiver Eigennutz im Spiel sind. Ich habe über Dürrenmatts messerscharfen Witz gelacht und darüber, wie unbarmherzig er uns den Spiegel vorhält. Sein Stück ist zeitlos, weil es zeigt, wie auch heute knallharte ökonomische Interessen in einem Kokon aus Moral verpackt werden. Ein Klassiker, der nicht nur gelesen, sondern verstanden werden will.

Theaterstück
Das Buch musste meine Tochter vor ca. 3 Jahren in der Schule lesen. Dachte mir, ich brauch mal was schnelles zum Lesen. Ist halt ein altes Buch. Sehr gewohnheitsbedürftig, nicht so mein Geschmack. Bin mit dem Ende nicht zu Frieden. Leider gibt es diese Situationen immer noch, Geld regiert die Welt, sieht man derzeit an Amerika. Ist schon traurig, dass man einem ehemaligen Freund nicht vergeben kann, auch wenn das vergangene schlimm war.
Dürrenmatt erzählt eine groteske Geschichte über Gerechtigkeit, Korruption und die Verführbarkeit des Menschen. Die alte Claire Zachanassian kehrt als reiche, kalt berechnende Frau in ihre verarmte Heimatstadt zurück und bietet den Bürgern eine Milliarde – unter der Bedingung, dass sie ihren früheren Liebhaber töten, der sie einst verleugnete und ihr Leben zerstörte. Was zunächst als unmoralisches Angebot empört zurückgewiesen wird, verändert sich mit der Zeit subtil, aber gnadenlos. Die Menschen kaufen plötzlich teure Dinge „auf Kredit“, reden ihr Handeln schön und überzeugen sich selbst, dass der Mord „schon irgendwie gerecht“ wäre. Die gesellschaftliche Moral kippt – leise, langsam, aber unumkehrbar. Ich frage mich, ob ein ganzes Gemeinwesen bereit sein könnte, seine Werte zu verkaufen, wenn der Preis nur hoch genug ist. Und wie gefährlich würde es, wenn moralische Verantwortung durch eine kollektive Entscheidungen verwässert wird. Dann verschwindet doch die Verantwortung, oder? Geld regiert die Welt. Schon klar, aber würde eine Gesellschaft wirklich so weit gehen? Einzelne vielleicht, dies liest man ja immer mal. Aber eine ganze Gemeinde… Das Stück lässt mich verwirrt und nachdenklich zurück.
Was wärst du bereit für eine Milliarde zu tun? 🤑💸⚖️
Claire Zachanassian kehrt als Multimilliardärin in ihr verarmtes Heimatdorf Güllen zurück. Doch sie kommt nicht als Retterin, sondern als Racheengel. Ihr Angebot: eine Milliarde für die Güllener, wenn sie ihren einstigen Geliebten Alfred Ill töten. Ill, der sie einst verraten, mit einem Kind hat sitzen lassen und vor Gericht ihre Ehre zerstört hat. Die empörten Dorfbewohner weisen das Angebot zunächst entrüstet zurück. Doch ganz langsam beginnt sich etwas in Güllen zu verändern. Was als moralische Verweigerung beginnt, wird zum schleichenden Konsens: Die ersten Bewohner gönnen sich plötzlich teure Anschaffungen, Kredite werden aufgenommen, und die wirtschaftliche Misere scheint wie weggeblasen. Der Preis dafür? Ein Menschenleben. Dürrenmatt führt uns vor, wie sich eine Gemeinschaft Stück für Stück ihre eigene Schuld schönredet, bis am Ende das Unvermeidliche geschieht: Alfred Ill wird geopfert. Die Güllener sind nicht besser als Claire – sie sind nur weniger ehrlich. „Der Besuch der alten Dame“ ist so bitterböse, dass es fast wehtut. Dürrenmatt mischt schwarzen Humor mit zynischen Spitzen und einer gnadenlosen Gesellschaftskritik. Seine Figuren sind keine tiefgründigen Charakterstudien, sondern bewusst überzeichnete Archetypen, die die moralische Verkommenheit und Verführbarkeit der menschlichen Natur entlarven. Besonders beeindruckend ist, wie der Konflikt zwischen Geld und Moral im Laufe des Stücks eskaliert – von Entrüstung über Ausflüchte bis hin zu kollektivem Mord. Das Dorf Güllen wird zur Parabel auf eine Welt, in der moralische Werte schnell ihren Wert verlieren, wenn das Preisschild stimmt. Trotz seiner fast 70 Jahre hat das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüßt. In einer Zeit, in der alles der Wirtschaftlichkeit untergeordnet wird – von Bildung bis hin zu sozialen Werten –, ist Güllen kein fiktiver Ort mehr. Es ist überall. Die Verlockung des Geldes, der Druck, „marktkonform“ zu sein, und der schleichende Verfall von Menschlichkeit und Werten sind auch 2025 allgegenwärtig. Das macht Dürrenmatts pessimistische Botschaft so eindringlich: Wir sind alle Güllener, bereit, unsere Prinzipien aufzugeben, wenn der Preis nur hoch genug ist. Und genau das ist der Spiegel, den uns dieses Stück vorhält. Nach „Die Physiker“ hat mich Dürrenmatt endgültig in seinen Bann gezogen. Ich bin jetzt Fangirl. Seine Werke sind so böse, tiefgründig und gesellschaftskritisch – und gleichzeitig unverschämt zynisch und bitterböse-komisch. Der Untertitel „eine tragische Komödie“ könnte nicht treffender sein, denn Dürrenmatt spielt meisterhaft mit den klassischen Dramen-Kategorien, wirbelt sie durcheinander und serviert uns ein Ergebnis, das gleichermaßen fasziniert und verstört. Großartig! Tiefgründig, kurzweilig, unterhaltsam – ein Werk, das zum Nachdenken anregt, dabei sprachlich einfach und zugänglich bleibt. Ein zeitloser Klassiker, der auch heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. Eine absolute Pflichtlektüre! 🖤 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll. 🙈
Äh...ja. 😅 Tatsächlich ist das Cover gar nicht so schlecht, obwohl es von diesem Verlag ist. Der Schreibstil war...hmmpf... alt. Ohne Emotionen. Manchmal etwas witzig, aber hauptsächlich, weil es dämlich war. Es gab einige sinnlose Passagen. Ab dem Anhang war sowieso alles nutzlos. Die Charaktere waren schlecht beschrieben und hatten keine Tiefe. Die Handlung war an sich nicht schlecht, aber am Ende ging es mir viel zu schlecht. Ich will das Buch jetzt auch nicht zu schlecht machen, weil ich so etwas nie freiwillig lesen würde (Schullektüre), aber es war einfach nur langweilig. Dieses Wort beschreibt das Buch am besten: Sinnlos. 🤷♀️ Sorry, meins war es nicht. Es war einfach viel zu alt. 🫡 Die Geschichte war vorhersehbar und kompliziert zugleich. Irgendwann habe ich gar nicht mehr versucht, ein paar Dinge zu verstehen. Die schnellen Bühnenwechsel waren einfach nur dumm. Total aus der Handlung gerissen werden und dann doch nicht - hä?

Moral mit Klassik
Ein Klassiker. Außerdem auch eine moralisch hochinteressante Geschichte, die geschickt mit Humor verpackt ist. Besonders das Zitat „ Die Welt macht mich zur Hure, da mache ich sie zum Bordell“ ist absolut köstlich und zeigt den bitterbösen Witz, der das Stück durchzieht. Trotzdem war der Lesefluss für mich äußerst anstrengend die Schreibweise wirkt sperrig und hinderlich, was das Lesen weniger angenehm macht. Ich verstehe dennoch, warum das Werk in der Schule gelesen wird. Die Themen Gerechtigkeit, Rache und Moral sind zeitlos und regen zum Nachdenken an, auch wenn der Stil es einem nicht immer leicht macht.
4⭐️
Schullektüren sind ja meistens nicht sonderlich interessant, doch ich muss wirklich sagen, dass mir dieses Drama ausgesprochen gut gefallen hat. Es wurde 1955 oder so 😅 verfasst, doch es ist immer noch sehr aktuell; man kann es noch sehr gut in der heutigen Zeit lesen und auf aktuelle Ereignisse beziehen. Auf jeden Fall Lesenswert! Man muss nur beachten, dass es als Theaterstück geschrieben wurde, d.h. es ist anders geschrieben als ein Roman, aber das stört nicht wirklich. Nur ist es ein wenig unrealistisch mit der Situation von Güllen, aber der Punkt kam rüber.
Ein unerwarteter Besuch der das ganze Leben von Herr Ill auf den Kopf stellt ✨👍🏼🥲
Diese Buch hier war mal wieder was ganz anderes, als das, was ich sonst so lese 😅🫶🏼. Es war aber auf jeden Fall mal eine gute Abwechslung zu den ganzen Fantasy und Romance Büchern, die ich gelesen habe 😌✨. Die Handlung von dem Buch fand ich wirklich interessant 😻😻 und auch sehr spannend und fesselnd 🥹🫶🏼, aber irgendwie fand ich den Schreibstil ein bisschen gewöhnungsbedürftig 😅✨, da man hierbei eine Art „Dialog“ als Buch hat ✨. Außerdem ist das Buch jetzt ja auch schon ein bisschen älter, weshalb ich manche Wörter nicht so gut deuten konnte 😅🫶🏼🌸. Trotzdem war es mal sehr cool so eine Art von Buch zu lesen ☺️🍃. 💕Spoiler Warnung💕 Ich hatte aber am Ende wirklich ein bisschen Mitleid mit Herr Ill, da so eine Strafe wirklich zu hoch für etwas ist, was vielleicht vor 60 Jahren passiert ist 🥲😭 Hier sieht man schon wieder, was die Menschen alles machen wegen Geld. Das finde ich wirklich krass 🥲👍🏼 💕Spoiler Warnung Ende💕 Dieses Buch hier würde ich besonders Leuten empfehlen, die sich für wichtige Themen interessieren und gerne Klassiker lesen ✨🥹😌. 💸👩🏼🦳🔙🩸⚰️⚖️

Kurzweilig, charmant, lustig…und doch tiefgründig.
Eine arrogante alte Dame, reichste Frau der Welt, unglücklich trotz allen Reichtums. Da will sie plötzlich mit Geld Gerechtigkeit kaufen, für ein Jahrzehnte lang verjährtes Vergehen, und verlangt den Tod des damaligen Täters. Der Preis sind eine Milliarde für die Gesellschaft. Die Leute sind zuerst empört, doch wie schnell ändern sich die Meinungen wenn Geld und Armut gegenüber stehen… Eine sehr tolles, humorvolles Schauspiel, welches heutzutage aktueller denn je ist. Hier kommt der Verlust der Menschlichkeit für Reichtum, Gruppenzwang und der Verkauf der eigenen Moral für Geld zutage. Ja sogar der Rufmord und das Canceln ist teil des Stückes. Mit ganz tollen Charakteren. Sehr lesenswert!

Kann man mal lesen
Ich musste das Buch damals für die Schule lesen und ich hab es gehasst. Aber ich wollte den ganzen nochmal eine Chance geben. Es hat mir nun besser gefallen als früher, aber es wird nicht mein Lieblingsbuch 😂 Die Geschichte habe ich nun etwas besser verstanden. Aber ich fand es sehr anstrengend zu lesen. Bildlich konnte ich mir alles sehr gut vorstellen, so als würde ich grade wirklich im Theater sitzen.
,,Du warst jung und schön. Dir gehörte die Zukunft. Ich wollte dein Glück. Da mußte ich auf das meine verzichten."
Eigentlich mochte ich bisher nicht viele Bücher, die ich für die Schule lesen musste, jedoch hat mich dieses positiv überrascht! Am Anfang hatte ich bedenken, dass ich sehr langsam lesen würde, da die Sprache sehr schwer ist. Jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt. Auch , dass das Buch ein Theaterstück ist, hat mich zum Ende hin kaum noch gestört. Die Story an sich war wirklich spannend und das Thema war mega interessant. Auch die Personen mochte ich sehr gerne. Sie waren interessant geschrieben und man konnte jeden verstehen und nachvollziehen, wie er sich fühlt. Das Ende hat mich recht überrascht, jedoch hätte ich gerne gelesen, wie es mit dem Dorf, in dem die ganze Geschichte spielt, weiter geht.

Hatte erst Bedenken, ob sich ein Theaterstück als Buch nicht schwierig liest. Ich war aber schon auf der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Habe jetzt große Lust dieses Stück im Theater zu sehen. Eine komisch-groteske Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Hätte dieses Buch lieber in der Schule gelesen, als manch andere Pflichtlektüre.
Ich musste das Buch wegen der Schule lesen, ich bin positiv überrascht. Die Charaktere sind gut dargestellt und die Metaphern bzw. Stilmittel sind zu den entsprechenden Situationen gewählt, sodass es immer spannend bleibt. Durch einige Sachen wird man zwar verwirrt aber wenn man bis zum Ende gelesen hat merkt man, wie alles zusammen passt. Das hineininterpretieren macht bei diesem Buch so viel Spaß. Auf jeden fall empfehlenswert!
Positiv überrascht
Nachdem ich solche Werke während der Schulzeit eher öde fand, gab ich diesem Werk hier nochmal eine Chance. Ich verstehe nicht ganz, wieso ich damals als Schüler keinen Zugang dazu hatte. Ich verstehe auch nicht, wieso ich damals empört darüber war, wenn man das Stück innerhalb einer Woche lesen musste. Ich wünschte, ich hätte es damals so einfach gefunden wie heute. Denn nur zu gern würde ich mich jetzt mit meinem Lehrer über das Geschriebene unterhalten. Ich fand's super 🥰
☆ 3,5 Sterne ☆ Handlung: Die Milliadärin Claire Zachanassian besucht ihr Heimatdorf Güllen. Dieses ist verarmt, runtergekommen - ruiniert. Die Bewohner hoffen auf eine großzügige Spende, rechnen aber nicht mit dem besonderen Angebot der rachsuchenden alten Dame. Meine Meinung: Mit "Joa Schullektüre halt" ist es dieses Mal glaub ich nicht getan. Ich kann verstehen, wieso meine Deutschlehrerin dieses Buch ausgewählt hat. Man kann sehr gut über den Konflikt diskutieren. Es ist auch ziemlich amüsant, sobald man sich an den Schreibstil und die ganz eigene Atmosphäre gewöhnt hat. Die sprachlichen Mittel sind sehr interessant und der Austausch darüber war es auch. Allerdings wurde ich vom Ende enttäuscht. Man hätte so viel daraus machen können und das, was letztendlich daraus gemacht wurde, ist einfach nur sehr vorhersehbar. Das finde ich echt schade. Fazit: Es ist nichts, was ich in meiner Freizeit lesen würde, vor allem weil es ja ein Theaterstück ist. Wenn man davon jedoch absieht und sich ein bisschen auf das Buch einlässt, kann es Spaß machen. Es ist etwas ganz Neues, Anderes und auf jeden Fall die Erfahrung wert. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach eine klitzekleine Enttäuschung war, ist das Buch irgendwie eine Empfehlung.
Die Physiker hat mir besser gefallen.
Dieses Stück lies sich für mich nicht so flüssig lesen wie die Physiker. Auch die Story selber war mir eigentlich zu vorhersehbar aber vielleicht lag es auch nur daran das ich gestern die Physiker gelesen habe und heute „Der Besuch der alten Dame“ direkt hinterher. Da die Attitüde von Claire schnell klar war hatte ich auch schon ein ungefähre Ahnung wie es ausgehen wird. Ich würde als Einstieg in die Welt von Dürrenmatt „Die Physiker“ Empfehlen.
Kurzweilig geschriebenes Theaterstück
Die Multimillionärin Claire Zachanassian kommt nach vielen Jahren zurück in ihre Heimatstadt. Die Bürger der Stadt brauchen dringend Geld und Frau Zachanassian bietet ihnen ein unmoralisches Angebot an, was als Rache für die Vergangenheit dienen soll. Ein netter Pausensnack für zwischendurch, von 1955, leicht geschrieben und doch moralisch überdenkenswert. Ich hab es gerne gelesen :)
„Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.“
Immer wieder geistreich und witzig und dabei wirklich spannend. Der Titel ist, wie ich finde, etwas irreführend, weil es das nicht vermuten lässt. Aber wir haben hier es mit weit mehr als einer alten Dame zu tun. Die alte Dame kauft sich sozusagen einen Mord und das auch noch von einer ganzen Horde Einwohnern. Alles andere als langweilig. Ein interessantes Gedankenspiel und sicherlich fürchterlicherweise nicht allzu weit hergeholt. Für mich ist es definitiv wert, es irgendwann noch ein drittes Mal zu lesen, oder eine Theateraufführung zu besuchen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Kurzweiliger Klassiker über eine steinreiche Lady und ihre außergewöhnliche Heimkehr 💸
Viele, die ich kenne, mussten das Buch als Schullektüre im Deutschunterricht lesen. Bei mir war „Der Besuch der alten Damen“ nicht dabei. Darum habe ich nun ganz bewusst einen Klassiker gelesen, einfach weil ich Lust drauf hatte. Dadurch, dass es sich eigentlich um ein Theaterstück handelt, sind die Seiten sehr schnell gelesen. Die Bezeichnung „Tragische Komödie“ trifft absolut zu, denn ich musste immer wieder schmunzeln, als die vielen skurrilen Charaktere nach und nach auftraten. Allen voran natürlich die alte Dame, die die Lage durchweg fest im Griff hatte. Im Nachhinein freue ich mich wirklich, dass ich das Stück gelesen habe. Ich finde, es zählt zu den Klassikern, die man gelesen haben sollte - was auch wirklich nicht mehr als 3-4 Stunden in Anspruch nimmt.

Beste Schullektüre
Auch ich musste damals das Buch für die Schule lesen, aber es ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Ein etwas groteskes Werk, welches aber auf brillante Weise die verqueren Situationen des Lebens beschreibt. Ein Sinn von Gerechtigkeit, welcher sich einprägt: „Die Welt machte mich zu einer Hu**, nun mache ich sie zu einem Bordell!“ In meinen Augen ein Klassiker, der in die Regale gehört und auf jeden Fall gelesen werden sollte.
“Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell” Ein weiterer Klassiker, den ich unbedingt lesen wollte. Ich habe erst im Anhang die Notizen gelesen und kam erstmal nicht mit der Sprache/Schreibstil klar. Ich hatte Angst, dass es im Buch auch so ist, aber man kam super schnell in die Geschichte rein. Ich war schockiert und das nicht nur von einem Charakter, sondern wirklich von Allen. Es ist ein ganz schmaler Grad, bei dem man sich wirklich fragt, wie kann es soweit kommen. Wie kann es passieren, dass die Menschen solche Entscheidungen treffen, oder - die Entscheidung nicht treffen und einfach hoffen, dass es jemand anderes übernimmt. Wie sich die Angst und der Tod im Leben von Ill eingeschlichen haben, war wirklich gruselig. Die ethische Frage wird hier sehr deutlich. Wie weit darf man gehen. Darf man sich mit Geld alles kaufen? Darf man für Geld alles tun? Ist ein Menschenleben weniger wert, als der Wohlstand eines Dorfes? Kann man gut nebenbei lesen, ist allerdings auch kein nicht so besonders, dass ich 5 Sterne geben würde. Trotzdem mag ich die Geschichte gern.
"Leben? - Vegetieren. - Krepieren. - Das ganze Städtchen."
Hello Bücherfreunde, Friedrich Dürrenmatts Besuch der alten Dame war meine erstes Buch in 2024. Als tragische Komödie und damit ein Drama gehört das Buch zu einem Genre, zu dem ich seit der Schulzeit nicht mehr gegriffen habe. Dafür war ich allerdings positiv überrascht. Der Schreibstil hat mich gar nicht weiter gestört und das Buch war einfach zu lesen. Ich denke, die Geschichte wurde vom Autor mit Absicht ins groteske gezogen, um das doch ernste Thema in den Mittelpunkt zu stellen. Geld regiert die Welt, aber Geld allein macht nicht glücklich. Die einzigen Dinge die sich die alte Dame wirklich wünscht - Leben, Liebe und Vertrauen - sind die einzigen, die sie für alles Geld der Welt nicht bekommen kann. Die Tatsache, dass sie sich mit Geld Gerechtigkeit kaufen will und es ihr gelingt, stellt für mich bloße Kritik an der Gesellschaft dar. Denn wenn man sich die Gerechtigkeit kaufen kann, ist das nicht gerecht. Viel Spaß beim Lesen XOXO Jojo





















































