Von Mäusen und Menschen

Von Mäusen und Menschen

Softcover
4.0608
American DreamGroßdruck RomaneFreundschaftGroßdruckbände

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Description

Dramatische Geschichte um zwei ungleiche Freunde

Steinbecks Klassiker in der Erzählerbibliothek

Der bärenstarke, aber geistig zurückgebliebene Lennie zieht mit George durchs Land, um sich als Erntehelfer eine paar Dollar zu verdienen. Ihr großer Traum ist es, sich auf einer eigenen Farm zur Ruhe zu setzen und Kaninchen zu züchten. Doch Lennies Bedürfnis, junge Hunde, Mäuse und andere kleine Tiere zu »streicheln«, bringt die beiden in Schwierigkeiten. Auf der Suche nach neuen Jobs verflucht George seinen Gefährten Lennie, bringt es aber nicht übers Herz, ihn alleine zu lassen. Als Lennie beginnt, die Frau des Gutsbesitzers zu »streicheln«, ist das Unheil vorprogrammiert.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
128
Price
12.40 €

Author Description

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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26%
18%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

72
All
3

Kurze, nette Lektüre mit tragischer Wendung

Haben das Buch als Klassenlektüre im Unterricht gelesen, aber es war definitiv eines der besseren Lektüren. Es war interessant und recht spaßig zu lesen. Tragisch ist es allerdings trotzdem :(

3

Ein amerikanischer Klassiker, der sich schnell weglesen lässt, mich aber nur mäßig begeistert. Offensichtlich habe ich mit amerikanischen Klassikern so meine Mühe. Die Geschichte/ Novelle zweier Männer, die zu Zeiten der Großen Depression nach Arbeit suchen kann man mal gelesen haben.

5

Schon so viel davon gehört und es hat nicht enttäuscht.

Ach Lenny, du gute Seele. ❤️

4.5

4,5 Sterne. Von allen Klassikern, die ich bisher gelesen habe, ist dieser mein absoluter Favorit. Auf den paar Seiten steckt soviel drin und das Ende habe ich so überhaupt nicht kommen sehen und ich hatte echt Tränen in den Augen und musste mich erstmal sammeln.

4

Traurig, grausam und trotzdem irgendwie schön.

Beim Lesen dieses Buches lief in meinem Kopf unablässig einer dieser Nachmittagsfilme auf Kabel 1 Classics ab. & Jetzt fühl dich da mal genau hinein: diese Kulisse - staubig, kerniges Bild, raue Männer, die für ihren Lebensunterhalt hart schuften und die hart miteinander umgehen. Aber unter diesem ganzen rauen Gehabe, verbirgt sich doch Herz und Freundschaft. John Steinbeck, Nobelpreisträger und selbst in Kalifornien aufgewachsen, kannte die Welt der Wanderarbeiter aus der Nähe und man spürt das. Er schreibt so, dass man nicht liest, sondern sieht. Im Mittelpunkt steht eine unwahrscheinliche Freundschaft: der kleine, clevere George und der große, unbeholfene Lenny, der die Welt mit den Händen begreift – weiches Fell, glatte Seide, er liebt alles, was sich gut in den Händen anfühlt. Diese Vorliebe und seine enorme körperliche Kraft, mit der er nicht umzugehen weiß, bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten machen ihn verletzlich. George weiß das, und deshalb passt er auf ihn auf - so gut er eben kann. Was mich in diese Geschichte so hineingesogen hat, kann ich nicht vollständig benennen. Die Knappheit vielleicht. Oder das Gefühl, dass unter der schlichten Sprache etwas sehr Schweres liegt. Dieses Buch ist traurig. Tief traurig, auf eine Art, die sich mit fortschreiten der Geschichte langsam ankündigt. Ich war wirklich dort, auf den Feldern Kaliforniens, unter den Erntehelfern und ich habe gespürt, wie zerbrechlich das alles ist: diese Freundschaft, dieser kleine Traum, den die beiden mit sich tragen und der eigentlich das einzige ist, das die beiden so gegensätzlichen Protagonisten miteinander teilen.

Traurig, grausam und trotzdem irgendwie schön.
4.5

Von einer brüderlichen Liebe, geistiger Behinderung und einer ganzen Gesellschaft, in der jeder auf seine Art einsam ist und Hoffnung auf eine bessere Zukunft hat.

Das ganze Buch hat mir durchgängig ein unbehagliches Gefühl gegeben. Meine Empathie gegenüber Lennie hat es fast unerträglich gemacht, mitzuerleben, was jeden Moment passieren könnte. Ich war konstant angespannt, weil ich dachte, es muss bestimmt früher oder später schief gehen. Trotzdem hat Steinbeck es geschafft, dass auch ich die Hoffnung auf die „eigene Farm“ hatte und geglaubt, dass sie es wirklich schaffen können. Dieses Hin und Her zwischen der Hoffnung auf die Erfüllung des Traumes auf der einen Seite und dieser unangenehmen Vorahnung, dass es schief gehen muss, auf der anderen Seite hat das Buch in meinen Augen echt herausstechen lassen. Und obwohl ich mit der Geschichte amerikanischer Farmhelfer aus den 30ern absolut keine Berührungspunkte habe und einige Punkte für mich in der heutigen Zeit absolut nicht nachvollziehbar sind (Stichwort Umgang mit Schwarzen, N-Wort überall, wie selbstverständlich und emotionslos Tiere getötet werden, wenn sie keinen Mehrwert haben), kann ich verstehen warum es ein Klassiker ist und warum es auch heute noch wert ist zu lesen. Aber eben besonders auch wegen der eben angesprochenen Punkte, die nochmal einen neuen Fokus auf die sozialen Veränderungen von damals zu heute legen.

4

Ich tu mir bei diesem Klassiker sehr schwer mit der Einordnung. 1937 geschrieben ist es kein Stück sensibel gegenüber marginalisierten Menschen, aber das spiegelt wohl die gesellschaftliche Haltung der damaligen Zeit wider. Meine Übersetzung aus 1982 macht es nicht besser. Davon abgesehen ist es eine durchaus mitreißende Novelle, die Freundschaft, harte Arbeit und die Hoffnung auf ein besseres Leben in den Vordergrund rückt.

5

„Die bestgelegten Pläne von Mäusen und Menschen gehen oft schief.“

Der schottische Dichter Robert Burns schrieb – als er beim Pflügen versehentlich das Nest einer Maus zerstörte – den Satz: „Die bestgelegten Pläne von Mäusen und Menschen gehen oft schief.“ Auf diesen Vers spielt der Romantitel an – und er markiert das Thema des Buches: Es gibt Lebensphasen, in denen unsere Entscheidungsfreiheit drastisch schrumpft und das Leben uns in Zwangslagen treibt, in denen nur noch zwischen zwei Übeln zu wählen ist. Was wie ein Paradox wirkt – etwa die Entscheidung, einem Freund Leid zu ersparen, indem man ihm selbst das Letzte antut – entlarvt sich als tragische Konsequenz aus Liebe, Verantwortung und den engen Spielräumen einer gnadenlosen Wirklichkeit. So verschiebt der Roman den Blick auf den „American Dream“: weniger verheißungsvoller Aufstieg als Prüfstein der Moral. Er stellt uns die unbequeme Frage: Will man sich der Wahrheit stellen, oder lieber in einer glücklichen Illusion leben (und sterben)?!

„Die bestgelegten Pläne von Mäusen und Menschen gehen oft schief.“
5

Eigentlich möchte ich noch mehr Punkte vergeben denn Steinbecks Von Mäusen und Menschen gehört seit jeher zu meinen Alltime Favorits und daran wird sich auch nie etwas ändern, das hier ist und bleibt ganz grosse Literatur knd ich finde jeder sollte das zumindest einmal gelesen haben. Roh, unverblümt, ehrlich und traurig zugleich.

4.5

Amerikanischer Klassiker

Schöne Geschichte, schnell zu lesen und trauriges Ende. Meine arme Seele konnte bloß beim Lesen so viele tote Tiere schwer ertragen (der Welpe war eine Schippe zu viel) 😅 auch wenn es von Lenny versehentlich geschah, ich konnte ihn deswegen nicht ganz in mein Herz schließen, obwohl ich es wirklich wollte

5

Eine Geschichte über ein hartes Leben, Freundschaft, Träume mit einem traurig schönem Ende.

4

„Bei uns ist es anders. Wir haben eine Zukunft.“

Ein eindrucksvoller literarischer Exkurs in eine Zeit der Armut und gescheiterten Träume. Eine Erzählung über zerbrechliche Hoffnung und eine Entwicklung, die unaufhaltsam auf das Unausweichliche zusteuert. Die Geschichte gewährt einen mitfühlenden Einblick, in die Schicksale jener, die vor allem zur damaligen Zeit von Ausgrenzung, Mittellosigkeit und Unterdrückung betroffen waren. Lesenswerter Roman, der ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.

5

Von Mäusen, Kaninchen, Träumen, Farmen, Kameradschaft und Menschen

In meinen Augen zu Recht ein Klassiker und eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Verantwortungsgefühl und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Verbundenheit und Loyalität der beiden Protagonisten hat mich sehr berührt und auch alle weiteren Charaktere treten fein abgestuft in die Erzählung. Alles in allem ein auf den Punkt gebrachtes Sittenportrait einer nicht allzu lang vergangenen Zeit mit dem Herz am richtigen Fleck. "Was zum Teufel ist denn mit diesen beiden los?"

5

Ich kann es nur weiterempfehlen

Es war sehr leicht zu lesen und hat auch einen festgehalten und nicht losgelassen! Ich finde immer den Anfang eines Buches sehr wichtig und da muss ich sagen das Steinbeck das super hinbekommen hat bzw die Übersetzung von Mirijam Pressler. Tolle Übersetzung!

5

Kurz, aber tiefgehend!

Wow, wie kann man nur auf 128 Seiten so eine tolle Geschichte verpacken? Ich habe mich echt in die Geschichte reinziehen lassen und fand das Ende doch sehr krass und erschütternd. Aber, klare Lese-Empfehlung!

5

Sehr schöne Story mit traurigen Ende

Hat etwas von Steven kings green mile… Grosser starker bursche der unschuldig wie ein kund denkt und handelt. Leider bringt er sich jedesmal durch unüberlegte Handlungen in Schwierigkeiten und ohne seinen Kumpel George wär“s ihm schon lange an den Kragen gegangen Sehr schön und authentisch geschrieben, konnte mich gleich in die Geschichte und die Charaktere einfühlen. Leider endet die geschichte sehr tragisch. Hat mich sehr berührt

5

So eine rührend Geschichte über Zusammenhalt und Freundschaft. Die Sprache und Ausdrücke sind nicht mehr zeitgemäß, aber darüber hinaus ist es eine wirklich tolle Geschichte.

4

"Was zum Teufel ist mit diesen beiden Kerlen los?" Zitat Schlusssatz, Seite 125 Ein Drehbuch hatte der amerikanische Schriftsteller wohl erst im Sinn, als er die Geschichte schrieb, die später als "Von Mäusen und Menschen" (1937) publiziert wurde. Und das merkt man dem gestrafft erzählten Roman mit einer sehr übersichtlichen Anzahl an Figuren auch positiv an. An einem heißen Tag versuchen sich zwei sehr unterschiedliche Gefährten an einem Gewässer abzukühlen. Der kleine, aber gewitzte George und der hünenhafte, aber einfältige Lennie sind Wanderarbeiter auf dem Weg zur nächsten Arbeitsstelle. Aus dem Gespräch der beiden, erhält der Leser sogleich einen Einblick in die Lage der beiden. Die Schicksalgefährten haben einen gemeinsamen Traum, sie wollen Geld verdienen und etwas davon auf die hohe Kante legen, um irgendwann eigenes Land und eine Farm zu besitzen. Dabei ist Lennie besonders wichtig, dass er sich dann um "die Kaninchen kümmern kann." Allerdings scheint Lennie ein Problem mit seinen Bärenkräften zu haben, die beide immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Auch wenn sie den letzten "Zwischenfall" beschönigen, kann George nicht umhin, seinen Freund eindringlich zu warnen und gibt ihm auch klare Anweisungen für den Fall, dass bei der neuen Stelle die Situation erneut eskalieren sollte. Auf der Farm angekommen, steht recht schnell fest, dass es sich bei diesem Aufenthaltsort um ein wahres Pulverfass handelt. Obwohl Lennie seinen Freund drängt, den Ort zu verlassen, möchte dieser bleiben. Dies wiederum lässt ein gewisses Misstrauen beim Leser aufkommen und warum beschleicht einem zunehmend das Gefühl, welches sich mit den englischen Worten "get rid of" beschreiben lässt? FAZIT Der Roman wird als Gesellschaftskritik gegen den American Dream gesehen und diese ist offensichtlich. Er wurde recht schnell als Theaterstück aufgeführt und fürs Kino adaptiert. Die flott erzählte und spannende Handlung ist auch für jüngere Leser ansprechend und zu Recht ist der Stoff auch als Schullektüre beliebt. In seiner Ausdrucksweise ist er seiner Zeit verhaftet, was sich jeweils in der abwertenden Bezeichnung der weiblichen und der schwarzen Figur zeigt. Die Interpretationen zwischen den Zeilen können unterschiedlich und damit sehr spannend ausfallen! Unbedingte Leseempfehlung.

4.5

Was für ein Klassiker, bewegend

5

„Tu du auch einen großen Schluck nehmen George“

Oh man, dieses Buch hat mich fertig gemacht. Schon bei diesem ersten Dialog habe ich Lenny ins Herz geschlossen. Die Reise der Beiden zeigt die Realität des American Dream. Daher verwundert es nicht, dass es ein Standard in Amerikanischen Schulen ist. Diese kurze Geschichte ist herzerwärmend und tragisch wie keine Zweite. PS.: Lenny ich liebe dich. Ich hoffe du streichelst die Kaninchen, da wo du jetzt bist.

„Tu du auch einen großen Schluck nehmen George“
5

Einfachste Intensivität

Es ist kaum zu glauben wie es Steinbeck es in 128 Seiten schafft eine so simple Geschichte zu erzählen, deren Ende aber eine so gewaltigen Impuls auslöst. Es hinterlässt auf schönste Weise ein enorm unangenehmes Gefühl beim Leser. Absolut empfehlenswert.

5

Würde dem Buch gerne 10 Sterne geben. Steinbeck ist ein großartiger Erzähler! ⭐❤️

4

Wtf, ich lese das Ende an ’nem fucking Fluss, auf ’ner Bank chillend, während des Sonnenuntergangs UND es fängt literally „Let Down“ an zu spielen… Lennie ist ungelogen basically Frankensteins Monster. Die Erzählung deren Traums hat mich einfach jedes Mal an „Vinland Saga“ erinnert, und mich hätte es nicht gewundert, wenn Bro auf einmal mit „Far off to the west, far across the sea…“ angefangen hätte. Beim Ende hab ich mich wie in „The Walking Dead“ gefühlt, bei der „Look at the flowers, Lizzie“-Szene. Nur dass Lennie halt wesentlich korrekter ist als Lizzie. Alles in allem cooles, kurzes Buch mit ’ner soliden Main Story und Einblick in verschiedene komplexe Themen. Setzt sie, finde ich, zwar nicht alle jeweils meisterhaft um und reißt sie eher an, aber trotzdem nicht schlecht.

5

Großartige Sprache. Ich wsr sofort drin und möchte noch mehr vom Autor lesen

4.5

Traurig!

Das Werk spielt in Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Die Story ist wohl den meisten bekannt. George und der geistig zurückgebliebene Lennie versuchen, Geld als Erntehelfer zu verdienen, um sich ihren Traum von einer eigenen kleinen Farm inkl. Kaninchen zu erfüllen. Das Buch lässt einen mit einem unguten Gefühl zurück. Es macht einfach nur traurig. Deshalb mag ich es nicht. Und dennoch spricht es für das Werk, wenn es auf nur wenigen Seiten so viel transportieren kann.

5

Was für ein Gefühlfolles und Herzterreissendes Buch! Eine sehr traurige Geschichte über zwei Männer von deenen einer einfach nur ein schrecklisches Schicksal hat und einem einfach nur leidtun kann. Und der andere ein großes Herz hat und viel erduldet. Ein Klassiker der es definitiv wert ist gelesen zu werden

4

Vom verhängnisvollen Streben nach Glück...

George und sein geistig einfacher Kumpel Lennie schlagen sich als Farmarbeiter mit Gelegenheitsjobs durch. Ihr Ziel: eines Tages ein eigenes Stück Land zu besitzen. Beide schuften hart um an ihr Ziel zu gelangen. Während George seine freie Zeit beim Kartenspielen und Trinken verbringt, liebt Lennie es, sich mit Tieren zu umgeben. Am liebsten streichelt er kleine Mäuse, die er in seinen Kleidertaschen trägt. Gleichzeitig träumt Lennie von einer Kaninchenfarm auf dem zukünftigen Landbesitz. Als eines Tages Curlie und dessen Frau an der Arbeitsstelle von Lennie und George auftauchen, gerät die Welt der beiden Glücksritter aus den Fugen , denn Lennies Sehnsucht, anderen Lebewesen zu Leibe zu rücken um diese streicheln zu können, beschränkt sich nicht auf Tiere und macht auch vor der Frau des neuen Farmarbeiters nicht halt. John Steinbeck schildert in seiner 1937 erschienenen Erzählung "Von Mäusen und Menschen" (original: "Of mice and men") die Schattenseiten des American Dreams und die damit verbundenen Schmerzen seiner Protagonisten. Mit einfachen Worten gelingt Steinbeck in der Erzählung von Lennie und George ein einfühlsames Portrait zweier Anti-Helden, deren Streben nach Glück schließlich in einer Katastrophe endet. Mich persönlich hat die Erzählung des 1962 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten Amerikaners Steinbeck fasziniert und gleichzeitig tief berührt, weshalb ich das schmale Büchlein überaus gerne weiterempfehle.

4

Das erste Mal habe ich vor ein paar Jahren von diesem Buch gehört, als einer meiner Lieblingscharaktere in der Serie LOST - Sawyer - davon sprachen. Ich war einfach neugierig darauf, Sawyer dadurch noch besser kennenlernen zu können, immerhin ist es das oder zumindest eines seiner Lieblingsbücher. Als ich dann angefangen habe zu lesen, wusste ich gar nicht, was mich erwartet. Den Schreibstil fand ich ganz nett und ich habe gut in die Geschichte reingefunden. Und obwohl ich immer noch keine Ahnung hatte, worauf die Geschichte hinauslaufen wird - Klappentexte lese ich vorher ja nicht -, war es echt schön, die Geschichte zu lesen. Vor allem, dass die Charaktere wirklich so real beschrieben waren, hat mich überrascht, denn so oft kommt das nicht vor. Natürlich möchte ich nicht spoilern und es ist schwierig, das genau so zu schreiben. Dennoch war das Ende sehr überraschend. Ich hatte bis zum Schluss wirklich keine Ahnung, habe zweimal geraten, wie die Geschichte enden könnte und lag beide Male daneben. Auf die Lehre, die ich für mich aus der Geschichte gezogen habe, kann ich demzufolge auch nicht weiter eingehen. Dennoch finde ich es bemerkenswert, wie tief die Freundschaft von Lennie und George geht und wie krass das Ende für George gewesen sein muss. Es ist so erschreckend, aber andererseits kann ich seine Entscheidung auch sehr gut nachvollziehen. Fazit: ❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Von Mäusen und Menschen habe ich wirklich sehr gern gelesen. Eine tolle Abwechslung zwischen den "leichten" Geschichten, die ich noch so lese. Eine wirkliche Leseempfehlung von mir. Diese Geschichte hätte von mir aus noch etwas länger sein können, aber eigentlich war die Länge genau richtig :-D

5

Eine große Geschichte in einem kleinen Buch.

5

Mein Herz ist zersplittert 🥺

Kleines Buch, aber große Bindung was die Protagonisten angeht 😅 das ungleiche paar arbeitet auf verschiedenen Höfen, um sich einen eigenen Hof irgendwann leisten zu können. Lenny wird für immer in meinem Herzen leben. 🖤

5

Steinbecks berühmtes Werk war einer jener Klassiker, die mich eigentlich nie sonderlich reizten. Bis ich dann in Italien diese wundervolle Penguin-Ausgabe fand und sie einfach haben musste. Und manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder und ein Buch wird von seinem Dasein als SUBling erlöst. So geschehen mit "Of Mice and Men". Das Lesen des kurzen Stücks ging recht schnell und zügig vonstatten, dafür tue ich mir mit einer Rezension sehr schwer. Nicht, weil das Buch schlecht wäre, eher im Gegenteil. Steinbeck bringt auf nur wenigen Seiten so viel zur Sprache, dass es mir als Leser diese sozusagen verschlagen hat. Ich finde (mal wieder) kaum die richtigen Worte, um mein Leseerlebnis zu schildern. "Of Mice and Men" ist kurz, aber intensiv. Ein Happy End kann man hier nicht erwarten, schon alleine die Zusammenfassung lässt darauf schliessen. Steinbeck schreibt kurze, prägnante Sätze; man merkt, dass das Stück eigentlich als Drehbuch verfasst wurde. Die kurzen Beschreibungen der Umwelt können ohne Weiteres als Regieanweisungen aufgefasst werden. Dennoch entwickeln diese kurzen Sequenzen einen starken Eindruck und vermitteln sehr viel Gefühl für die Landschaft. Aber auch die Dialoge sind kurz gehalten und vor allem sind sie in Dialekt geschrieben. Fremdsprachigen Lesern könnte das teilweise Mühe bereiten, da die gesprochene Sprache auf dem Lande eine ganz andere ist als jene, die man in der Schule lernt. Doch ist genau das eine der grossen Pluspunkte der Geschichte. Es gibt dem Stück Glaubhaftigkeit, die Figuren werden noch greifbarer dadruch, dass sich jede anders ausdrückt. Wir treffen auf unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Hintergründen - natürlich verwenden all diese Personen ganz andere Worte, betonen anders etc. Der Autor schönt hier nichts. Melancholische Darstellungen vom Leben "On the Road" gibt es hier nicht. Es ist ein Buch, das von Träumen handelt und die brutale Realität zeigt. Dafür braucht es keine 300 Seiten, sondern nur die gut 120 von Steinbeck. Dieses Buch gehört zu den am kontroversesten diskutierten und am häufigsten zensierten Büchern. Auch wenn man dieses Werk also rasch durch hat, so bleibt einem die Geschichte und die Figuren darin erhalten. Dieses Buch kann man nicht einfach so vergessen. Es greift Themen auf, die uns bis heute begleiten, es ist intensiv und eindringlich. Ein verdienter und äusserst lesenswerter Klassiker.

4

Regt zum Nachdenken an und ist traurig....

4

Somehow my rating and review on this got lost. Now half a year later I don't remember much more than that I liked the book especially the ending. I think I originally gave 5 stars but since it obviously wasn't good enough to remember it I'll settle for 4 stars instead. Whatever!

0.5

= pro Eugenik-Drama

In der Geschichte zeigt John Steinbeck die hässliche Seite des amerikanischen Traums. Einer der wenigen Bücher bei denen ich weinen musste. Das Ende war so traurig.

Die Freunde George und Lennie treten einen neuen Job als Erntehelfer an. Ihr Traum ist es später eine eigene Farm zu besitzen. Leider ist das gar nicht so einfach, denn Lennie ist zwar sehr stark, aber geistig zurückgeblieben und gerät immer wieder in Schwierigkeiten.

In der Geschichte zeigt John Steinbeck die hässliche Seite des amerikanischen Traums. Einer der wenigen Bücher bei denen ich weinen musste. Das Ende war so traurig.
4.5

Ein Buch zum Nachdenken!

Wirklich eine sehr kurzweilige Lektüre, die einen traurig stimmt und zum Nachdenken anregt. Der sprachliche Stil ist sehr gut gewählt und spiegelt den Gedanken des Werks optimal wieder.

5

Kurzweiliger, wichtiger Klassiker, der in der Zeit der Great Depression spielt. Sollte man gelesen haben.

4.5

Toller Klassiker - liest sich sehr flüssig und man ist mitten in einem tragischen „American Dream“

John Steinbeck stand schon lange auf meiner Leseliste. Als großer James Dean Fan habe ich -Jenseits von Eden- schon ewig unangetastet im Regal stehen. Durch meine Abobox der Büchergilde habe ich nun eine wunderbare illustrierte Sonderausgabe von Mäusen und Menschen lesen können. Worum geht’s? George und Lennie sind Wanderarbeiter und auf dem Weg um sich aus der Armut zu kämpfen. Ihr großer Traum: ein kleines Stück Land. Etwas „Eigenes“ besitzen und von niemanden abhängig sein. Sie sind fleißig und es könnte gelingen, wäre da nicht Lennie. Er ist geistig eingeschränkt und kann seine Kraft/Handlungen nicht kontrollieren, agiert wie ein Kleinkind. George versucht auf ihn aufzupassen, dennoch gerät Lennie (ohne böse Absicht) immer wieder in Schwierigkeiten. Die beiden müssen immer wieder weiterziehen. Und auch auf der aktuellen Farm lässt das Unglück nicht lange auf sich warten. Die Geschichte ist wirklich tragisch, mit dem Ende hätte ich so aber dennoch nicht gerechnet. John Steinbeck schreibt sehr reduziert, nüchtern. Nichts ist übertrieben emotional oder gar verklärt. Gerade dadurch wird die Tragik im Leben aller Figuren nur noch deutlicher. Ein toller Text, der auch heute nichts an seiner Wirkkraft verloren Die Illustrationen von Wächter passen perfekt zur Stimmung im Buch. Eine kleine Anmerkung: ich finde es nicht mehr zeitgemäß, wenn das N-Wort in Texten tatsächlich ausgeschrieben ist. Der Verlag verweist auf den Ursprungstext und die geschichtliche Einordnung, um nichts von der Intention des Autors zu verlieren. Distanziert sich ausdrücklich davon. Ich glaube man könnte auch komplett darauf verzichten, und es eben mit N**** kenntlich machen. Dem Leser wird die Bedeutung dadurch sicherlich nicht weniger bewusst.

3

Two farmhands, George and Lennie, arrive at their new work. They dream of a better life. An easier life, where they got a small piece of land and tend to the land and live from it. Reality looks quite differently though, since they got chased out of town and away from their old work, since Lennie, the stronger and not as bright one as George, caused a commotion. Lennie, as it turns out to be, causes trouble without really wanting to. — I enjoyed the vibe of the book but I feel like it went down too fast. I was wondering what must have happened before we both met George and Lennie, if Lennie had a similar path of destruction and George managed to clean up Lennies messes better. That George maybe was forced to do what he had to do because there were more witnesses or if George snapped and had enough of Lennie and the problems that came with him. I‘ve read a few reviews of this book and felt like that it wasn‘t that deep for me. There are a lot of analyses of it, how it also can be seen as a play etc. There‘s a lot written about how it is about the American Dream and how reality catches up. As a reader you can definitely sense that and the overall themes are not difficult to grasp. It‘s a nice classic to read inbetween books!

4

Ein wunderbar tragischer und doch gefühlvoller Klassiker. Hatte zwischeinzeitig einen kleinen Kloß im Hals. Werde es sicher nochmal lesen. So viel Mensch in so wenigen Seiten.

5

Nicht grundlos ein Klassiker. Das Buch hat mich sehr berührt.

5

Ich liebe die Werke von John Steinbeck, vor allem dieses! Ein absoluter Klassiker, muss man gelesen haben. In diesem Roman wird einem wieder klar, dass das Aussehen nichts über einen Menschen aussagt.

5

'Of Mice and Men' has been on my to-read list forever and a few months ago I finally got myself a copy. Even though I already knew the ending (as I have been spoilered while reading another book), it still shook me and I might have shed one or two tears. Personally, I think this book is a classic and a must read.

5

Gesellschaftskritisches Buch über Amerika der 1930er Jahre.

Jetzt habe ich auch endlich mal einen John Steinbeck gelesen. Von Mäusen und Menschen handelt von 2 armen Landarbeitern die von einer Farm zur nächsten ziehen um Geld zu verdienen und den Traum von einem besseren Leben träumen. Der eine ist ein ganz gescheiter, aber armer Kerl (George) der anderer ein großer starker im Wesen und Geiste sehr beschränkter Typ namens Lennie, den George unter seiner Fittiche hat, weil dieser wegen seiner Körperkraft gut arbeiten kann und so mit Geld verdient. Geistig ist er aber so beschränkt, dass er sehr wenig behalten kann und gerne Tagräume über Kaninchen träumt. Wesentlich ist, das er gerne samtiges streichelt und das wird ihm eines Tages zum Verhängnis. Das ist der Kern der Geschichte und darüber hinaus wird aufgezeigt wie erbärmlich es den Arbeitern auf den Farmen ging und was sie so erlebten und träumten. Bildlich hat John Steinbeck dies alles aufgezeigt. Neben der Armut auch die Einsamkeit einzelner Personen.

3.5

Solid short story

(proper review later)

5

Nachdenkliches Buch

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