Der Club

Der Club

Softcover
3.9531
OxbridgeWürgerEliteKrimi

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Description

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Er bekommt ein Stipendium für die Universität in Cambridge - als Gegenleistung soll er dort ein Verbrechen aufklären. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden - dem Club mit dem Schmetterlingssiegel -, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Bald merkt er, dass hinter den alten Mauern der britischen Oberschicht Geheimnisse lauern, über die keiner spricht. Was ist Hans bereit zu geben, um dazuzugehören? Muss er das Falsche tun, um das Richtige zu erreichen?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
240
Price
13.40 €

Author Description

Takis Würger, geboren 1985, ist Redakteur beim Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Im Alter von 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Dort boxte er als Schwergewicht für den Cambridge University Amateur Boxing Club und wurde Mitglied in verschiedenen studentischen Klubs.

Posts

85
All
5

Vielleicht war das der Grund, warum alte Menschen gebeugt gingen, weil sie durch das Gewicht von Entscheidungen runtergedrückt wurden, die vielleicht richtig waren, sich aber falsch anfühlten.

In diesem Buch werden Recht, Gerechtigkeit und moralische Werte als Bälle eines Jongleurs so handwerklich meisterhaft benutzt, dass man beim Lesen selbst kaum weiß, was richtig und falsch ist. Takis Würger liefert uns viele sanfte Charaktere in einem rauen, bis hin zu kriminellen, Umfeld, welches nur von Widersprüchen und Geheimnissen lebt. Dabei sind die Figuren so nahbar geschrieben, dass man sie sich einerseits als Freund*innen wünscht, andererseits aber auch verachten kann. Man taucht in eine Welt ein, der man so gut wie niemandem wünscht, sie je betreten zu müssen. Ein Geflecht aus Boxsport, Partys und einer elitären Gruppe innerhalb einer elitären Studentenverbindung (selbstverständlich nur von Männern) trifft auf eigentlich sensible Menschen, aus denen viel schlechtes hervorgerufen wird. Die Grenzen der Moral werden auf eine harte Probe gestellt und man fragt sich in fast jedem Kapitel, wie man selbst handeln würde. Durch die Erzählweise aus der Ich-Perspektive aller mehr oder auch weniger Beteiligten ist das Buch unbeschreiblich lebendig und tiefgründig. Es ist wie ein Puzzle, welches durch rückgewandte Erzählungen immer mehr seines eigenen Bildes preisgibt und in einem würdigen Finale zusammengesetzt wird. Hierbei taucht man tief in die eigene soziale Herkunft und die Gedankenwelten jeder Figur ein und bekommt einen ungestellten Eindruck, teilweise aus mehreren Perspektiven, auf jede Situation. Ein wahnsinnig anspruchsvolles aber absolut lesenswertes Buch. Teilweise durchaus obszön, aber auf keinen Fall etwas, was man verpasst haben sollte, wenn man sich auf die moralischen Werte unserer Gesellschaft beruft und sich hiermit auseinandersetzt.

3.5

🥊 elitärer Fightclub 👊🏼

Hans, ein junger Deutscher mit schwieriger Vergangenheit, erhält ein Stipendium für die Universität Cambridge. Dort bekommt er einen Auftrag: Er soll sich in einen elitären Studentenclub „Pitt Club“ einschleusen. Während Hans versucht, sich der neuen Welt aus Tradition, Privilegien und strengen sozialen Regeln anzupassen, erkennt er immer mehr die dunklen Dynamiken hinter der glänzenden Fassade. Der Roman erzählt die Ereignisse aus mehreren Perspektiven und beleuchtet, wie weit Loyalität, Schweigen und Macht reichen können. „Der Club“ ist ein Roman, der Einblick in eine abgeschottete Elitewelt bietet. Die kürzeren Kapitel und Perspektivwechsel erzeugen eine gewisse Spannung, und die zugrunde liegende Idee ist interessant und vielschichtig. Trotz seiner relativ geringen Länge wirkt die Handlung jedoch stellenweise etwas langgezogen – einige Abschnitte verlieren an Tempo, was den Lesefluss bremst. Stilistisch bleibt das Buch eher nüchtern und distanziert, was sowohl zur Elite-Universitätskulisse passt als auch emotional auf Distanz halten kann. Insgesamt ein solides, gut lesbares Buch mit einer interessanten Prämisse.

4.5

Ich hatte das Buch schon lange auf meiner Leseliste, aber immer wieder nach hinten geschoben. Jetzt bin ich echt froh, dass ich es endlich gelesen habe – ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde! Der Schreibstil von Takis Würger ist direkt, atmosphärisch und hat mich sofort in die Geschichte reingezogen. Die Kapitel sind kurz gehalten, und im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Perspektiven anderer Charaktere hinzu, was mir sehr gut gefallen hat! In dem Buch geht es unter anderen um Freundschaft und Liebe, Wut, Rache und Machtmissbrauch – stark erzählt, spannend und mit viel Gefühl. Ein wirklich tolles Buch!

5

„Der Club“, Heimliche Treffen einer Studentenbewegung und nächtlich verbotene Boxkämpfe . Wie so oft spielt, Geld Anerkennung, der Wunsch dabei sein zu wollen eine große Rolle, bis alles fürchterlich aus dem Ruder läuft und sogar die Vergangenheit einen einholt.

Wie alle Bücher von Takis Würger super geschrieben. Jedoch stellenweise nichts für schwache Nerven.

4

Der Club

Die Geschichte ist durchaus spannend. Es geht um Rache von Studentinnen mehrerer Generationen, die sexuelle Opfer eines Männerclubs an einer Eliteuni wurden. Der Werdegang des Protagonisten hat mir jedoch am besten gefallen. Manchmal konnte ich den Zusammenhang zwischen der Kindheit und der Rolle in der Aufdeckung des kranken Systems nicht ganz nachvollziehen. Mein nächstes Buch des Autors wird auf jeden Fall Für Polina sein.

4

Hat mir überraschenderweise unheimlich gut gefallen!

3.5

Das Buch habe ich in einer Buchwanderrunde gelesen und bereue es nicht, auch wenn das Buch Schwächen hat. Stärken sind aufjedenfall die Mehrspektivität und die Entwicklung der Charaktere. Gerade Alex mochte ich anfangs nicht. Ich muss aber auch sagen, dass ein Teil des Endes schnell vorhersehbar war. Gefallen haben mir die Umsetzung der Themen Freundschaft, Rache und Missbrauch. Letzteres nicht nur auf sexuellen Missbrauch bezogen.

4.5

In einem Rutsch durchgelesen!

Das ging aber schnell. Ja klar, dieses Buch ist eher ein Büchlein, aber trotzdem bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Dieses Buch könnte ebensogut auch eine Netflix Serie sein, genauso wie das andere Buch dass ich an diesem Wochenende gelesen habe ("Views"). Eine rasante Story aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Je mehr Personen man kennenlernt desto mehr Perspektiven kamen dazu. Das hat mir sehr gut gefallen. Und man wusste nie so genau wem zu trauen war auch wenn am Ende das Gefühl nicht getrübt hat und es doch genauso ausging wie gedacht (bis auf die letzten zwei Seiten, die waren nochmal die Kirsche auf dem Plottwist Kuchen).

4.5

Liked it.

Man merkt, dass er weiß, wovon er schreibt. Spannend. Das Buch war 2017 auf der Shortlist für den Preis Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen. Mit Polina wird er da dieses Jahr bestimmt auch wieder drauf sein. Vielleicht fand „Der Club“ sogar noch besser??!!

4

"Lange Zeit vor diesem Abend, bei einer meiner ersten Boxstunden, hatte ich gelernt, dass nicht der Schlag wehtut, denn ein Schädelknochen ist hart, sondern die Erniedrigung, und weil ich ein kleiner Mann war, von dem niemand erwartete, dass er einen 100 Kilogramm schweren Mann mit einem hellblauen Blazer besiegen würde, könnte ich nur gewinnen." Es ist großartig, wie Takis Würger seine Leser mitnimmt - in diesem Buch an den Ort eines Verbrechens, ein Elite-College in Cambridge und den dortigen Upperclass-Boxclub. Den roten Faden nie verlierend, ist der Autor einfach ein guter Erzähler, der mich 'Der Club' in einem Rutsch durchlesen ließ.

2.5

Es ist schon ein packend geschriebenes, schnell voranschreitendes Buch. Jedoch fand ich die Geschichte und die Aufklärung des Verbrechens in einem Studentenclub in Cambridge zu einfach. Die Figuren waren fast alle klar zu unterteilen in Gute und Böse. Und das Buch enthält sehr explizite Beschreibungen sexualisierter Gewalt, die so detailliert meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen, damit die Geschichte funktioniert.

4.5

Eine faszinierende Geschichte über Unrecht! Sehr gut geschrieben, so dass man sie in einem Rutsch durchlesen kann.

4

Packende Geschichte, großartig eingesprochen

Vorsicht, das Buch behandelt potentiell triggernde Themen. Dieses Buch lebt von seinen wechselnden Perspektiven, im Hörbuch großartig von mehreren Sprechenden vertont und glaubwürdig dargeboten. Es lässt sich schnell weglesen - ich habe dennoch lange gebraucht, weil die Handlung recht vorhersehbar war.

5

Am Anfang dachte ich, das ist nicht so meins!! ABER das dranbleiben hat sich wirklich gelohnt. Story und Charaktere top, hab einfach ne Weile gebraucht bis ich durchgesehen habe. Auch dieses Mal hab ich das Ende nicht kommen sehen😲 Kann es nur empfehlen

5

Ein wunderbares Buch !!!

Was für ein besonderes Buch . Ich habe es ab der 1. Seite geliebt ! Die äußere Einteilung in die Sichtweisen der einzelnen Charaktere machen die Geschichte leicht verständlich und "rund" . Die umstrittenen Machenschaften von Clubs an Elite Unis sind kein neues Thema, auch ist die Welt des Boxens bislang nicht unbedingt interessant für mich gewesen . Und dennoch ist dieses schmale Buch, in dem es um die Vergeltung eines furchtbaren Missbrauchs geht und dessen Ende ein wenig vorhersehbar wird, ganz große Erzählkunst und ein Highlight für mich. Große Leseempfehlung.

Ein wunderbares Buch !!!
2.5

Hinterlässt bei mir ein Geschmäckle

Der Club von Takis Würger lässt mich irgendwie wenig begeistert und unentschlossen zurück. Zwischen Eliteclub, Missbrauch, Misogynie und Homophobie stellt sich mir bei dem Debütroman von Takis Würger die Frage, welche moralischen Grundsätze im Text verhandelt werden. An manchen Stellen finde ich die Charakterentwicklung flach. Ein Beispiel hierfür ist der super-männliche, arrogante Schnösel, dem als Abwertung nur „schwul“ und „behindert“ zur Verfügung stehen. Es wird zwar deutlich, was damit bezweckt wird, im ersten Moment war ich irritiert. Das hätte auch tiefgründiger sein können. Der Roman ist in meiner Lesart auf die Männer der Geschichte fokussiert und spielt mit vielen gesellschaftlichen Vorurteilen. Leider bin ich mit keiner der Romanfiguren so recht warm geworden. Am ehesten noch konnte ich bei Billy und Charlotte ankommen. Was der Roman bei mir angeregt hat, ist die Auseinandersetzung mit der interessanten und vielseitigen Besprechung des Œuvres des Autors im Literaturbetrieb. Spannend!

4

Abstufungen toxischer Männlichkeit im elitären Universitätsclub in Cambridge

Ein einsamer Waisenjunge muss sich in Takis Würgers Roman undercover seinen Platz in einem geheimen Männerbund erboxen. Die verschiedenen Erzählperspektiven lassen unterschiedlichste Motivationen und Moralvorstellungen erahnen. Es kommen (fast zu) viele Personen mit teils stereotypen, teils überraschenden Ansichten zur Sprache. Diese Vielfalt und immer wieder neu ans Licht kommenden Erlebnisse bringen eine abwechslungsreiche und an Fahrt aufnehmende Handlung mit sich, deren Ende befriedigt, wenn auch nicht emotional greift.

4.5

Ein sehr eindringliches Buch, das mit der Zeit immer intensiver wird, je mehr sich das Bild der Straftat zusammensetzt.

„Beim Hunger war es ein Loch gewesen, das ich im Bauch gespürt hatte. Die Einsamkeit war ein Loch, das ich in meinem ganzen Körper spürte, als wäre von mir nur die Hülle eines Menschen übrig geblieben.“ „Wer dazugehören will, muss die Regeln nicht verstehen – er muss sie ertragen können.“ „[…] aber es war nicht diese Stärke, die mich anzog, ich spürte ihren Schmerz. Ich wusste nicht, woher er kam, doch er war da und zog mich an. Ich glaube, dass wir in unserer Schwäche zueinanderfanden.“

4

Ein kleines Büchlein mit großem Inhalt. Takis Würger schreibt unglaublich bildhaft, seine Figuren sind extrem realistisch und reißen einen sofort mit. Alle Teile der Geschichte setzen sich nach und nach zusammen und es ist faszinierend, wie Takis Würger mit nur wenigen Worten eine Spannung erzeugt, die einen am liebsten immer schneller lesen lässt.

3.5

Das Buch wird ja sehr gehypt. Der Schreibstil ist auch sehr interessant. Am Ende hatte ich mir sowohl unter dem Buch als auch unter dem Ende (während des Lesens) etwas größeres vorgestellt. Okay zu lesen, aber den Hype nicht wert.

5

Rezension | Der Club von Takis Würger Beschreibung   Schon früh verlor Hans seine Eltern, so dass seine Erziehung zum größten Teil die Mönche an seiner neuen Heimat, dem Internat, übernahmen. Kurz nach seinem Schulabschluss holt ihn dann doch noch seine einzige verbliebene Verwandte, seine Tante Alex, an die Cambridge Universität in London. Dort soll Hans ein mysteriöses Verbrechen aufklären.   Obwohl Hans nicht genau weiß auf was er sich da einlässt, beschließt er diesem Abenteuer offen zu begegnen. Unter falschem Namen trägt er sich an der Cambridge Universität ein. Durch sein Hobby, das Boxen, öffnet sich schließlich die Tür zum elitären Pitt Club. Genau dort soll das schreckliche Verbrechen seinen Ursprung genommen haben und Hans muss sich schließlich entscheiden, ob er etwas Falsches tun soll um Gerechtes zu erreichen.   Meine Meinung   Takis Würger’s Roman „Der Club“ ist schon rein äußerlich recht minimalistisch gehalten. Die Farben des elitären Pitt Clubs hinterlegen den Buchtitel sowie die Nennung des Autors und Verlags. Genau dieser reduzierte Stil setzt sich in der Geschichte fort.   In eindrücklicher Sprache schildert Takis Würger die prägende Kindheit von Hans. Er fühlt sich von seiner Tante im Stich gelassen als sie ihn nach dem Tod seiner Eltern nicht zu sich nach England nimmt. Bei den Mönchen im Internat lebt er ziemlich zurückgezogen, nur das Boxen mit dem afrikanischen Koch gibt ihm den nötigen Halt und die Kraft für den Alltag.   Als Hans den Deal mit seiner Tante Alex eingeht, im Gegenzug zu einem Stipendiumsplatz an Cambridge ein Verbrechen in den Reihen des Pitt Clubs aufzuklären, nimmt die Geschichte spürbar an Fahrt auf. Neue Protagonisten betreten die Spielfläche und Hans macht eine spürbare Entwicklung durch. Zum einen findet er zum ersten Mal Anschluss in der Gesellschaft, zum anderen verliebt er sich in die etwas ältere Charlotte.   Zu Beginn steht der Leser genau wie Hans vor dem Rätsel, welches Verbrechen sich in diesen elitären Kreisen ereignet hat. Auch wenn um das Verbrechen bis zuletzt ein großes Geheimnis gemacht wird, kann man doch recht schnell erahnen in welche Richtung das Ganze läuft. So überrascht es dann recht wenig, dass nicht nur Alex für eine Straftat Vergeltung möchte, sondern auch Charlotte in gewisser Weise in die Geschichte verwickelt ist.   Am beeindruckendsten an diesem leicht kriminalistischen Aufdeckungsroman hat mir die Erzählweise von Takis Würger gefallen. In prägnanten und kurzen Abschnitten schlüpft man in die Haut diverser Protagonisten. Die einzelnen Perspektiven werden nicht nur durch die Abschnittsüberschriften, sondern vor allem auch durch stilistische Mittel in der Sprache untermalt. Die einzelnen Figuren nehmen jede für sich genommen, eine unvergleichliche Gestalt mit diversen Charakterzügen an.   Die schonungslose und direkte Art von Alex steht dabei im direkten Kontrast zu Hans schüchternen Wesen das seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat. Da ist es kein Wunder, dass Alex die Antwort auf die Kernfrage: „Darf man etwas Unrechtes (wie Selbstjustiz) tun, um somit das Richtige (Rache/Gerechtigkeit) zu erreichen?“, für sich schon gefunden hat. Hans hingegen macht sich die Aufgabe, herauszufinden was das Richtige ist, nicht leicht.   Über den Autor   Takis Würger, geboren 1985, berichtete für das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Im Alter von 28 Jahren kündigte er seine Arbeit als Reporter und ging nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Er boxte als Schwergewicht für Cambridge University Amateur Boxing Club, kämpfte gegen Oxford und brach sich eine Rippe und die Hand. Er ist ein Cambridge Blue, Mitglied im Hawk`s Club, bei den Adonians, im Pitt Club und einer Drinking Society, deren Name hier nicht genannt werden darf. Verbrechen hat er in den Clubs keine begangen. (Quelle: Kein & Aber Verlag)   Fazit   Trotz des minimalistischen Stils erzeugt Takis Würger ein emotionales Leseabenteuer bei dem vor allem die Moral auf den Prüfstand gestellt wird. Absolut lesenswert!

4

Schon ein wenig zu spät, aber besser spät als nie, komme ich nun auch im „Club“ an. Ich gestehe, ich habe mich ein wenig geziert, „schon wieder“ ein gehyptes Buch zu lesen, da ich schon des Öfteren enttäuscht wurde. Aber nicht hier und nicht von Takis Würger! „Der Club“ hat mich bereits von der ersten Seite an fesseln können und danach auch nicht mehr losgelassen. Ohne viel über die Story gelesen zu haben, bin ich in Hans‘ Geschichte hineingestolpert, so konnte ich wenigstens frei von Erwartungen lesen. So viel wusste ich: Es geht ums Boxen. Da ich jetzt aber kein Sportfan bin, habe ich den Empfehlungen vertraut und mich einfach blind ins Abenteuer gestürzt. Nun ein paar Worte zum Inhalt: Hans ist noch jung, als er seine Eltern verliert. Da seine Tante Alex in England ihn nicht aufnimmt, fristet er seine Jahre bis zum Abitur in einem Internat. Das Boxen, mit dem er schon früh begonnen hat, hilft ihm durch die Trauer und mit seiner Einsamkeit fertig zu werden, denn Freunde hat er keine. Kurz bevor Hans sein Abitur macht, bekommt er einen Brief von seiner Tante: Er soll ihr bei einer wichtigen Ermittlung helfen. In Cambridge angekommen, erwarten Hans jedoch keine genaueren Details, sondern die Frage seiner Tante: „Du boxt doch noch, oder?“ Alex hat die junge Charlotte dazu auserkoren, Hans behilflich zu sein, Mitglied im Pitt Club zu werden, der elitäre Boxclub von Cambridge. Doch Hans kommt aus bescheidenen Verhältnissen und bringt zudem nicht den versnobbten Charakter mit, den die Mitglieder alle inne zu haben scheinen. Doch im Pitt Club scheint nicht alles mit rechten zuzugehen und es scheint, als würde Charlotte ihm auch einiges verheimlichen. Hans gelangt nicht nur in den Pitt Club und gewinnt einen Einblick in die Welt der elitären Boxer, sondern auch in die der „Schmetterlinge“ und ihren fragwürdigen Riten… In Cambridge habe ich gelernt, wie viel Großes der Mensch leisten kann: Er kann die Grundlagen der formalen Logik errechnen und ein Medikament gegen Malaria finden. Aber in Cambridge habe ich auch gelernt, was der Mensch in seinem Kern ist: ein Raubtier. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

3

Jedes Jahr im Rückblick. Mag ich es weniger

Boxclub in Cambridge oder

4.5

Gestern angefangen, heute beendet. Dieses Buch um den jungen Hans, der während seines Studiums in Cambridge unter falscher Identität Zugang zu einem der alten, elitären Clubs bekommt und dort in finstere Abgründe blicken muss, entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Aus unterschiedlichen Perspektiven in kurzen Abschnitten erzählt der Autor eine spannende, sehr berührende und aufwühlende Geschichte um Rache, Mißbrauch, Verrat und Freundschaft. Unbedingt lesen!

3.5

Der sprachlich und inhaltlich vielversprechende Einstieg in die Geschichte kann sich für mich in weiten Teilen des Buches nicht halten. Ich lese aber einfach auch nicht gerne über britisch unterkühltes, verrohtes „Oberschichtgehabe“. Durch und durch zu glatt erschienen mir die Charaktere. Das Ende nimmt dann aber gewaltig an Fahrt auf und obwohl dieses sehr klar gezeichnet wurde, hat es mich mit Fragen stehen lassen. Z.B. ist es wirklich möglich, solch eine Situation so unterschiedlich wahrzunehmen? 3,5 Sterne sind für mich eigentlich keine Empfehlung. Dieses Buch empfehle ich dennoch! „Aber in Cambridge habe ich auch gelernt, was der Mensch in seinem Kern ist: ein Raubtier.“

4.5

Mein erstes und bestimmt nicht mein letztes Buch von Tarkis Würger. Sein schnörkelloser, sachlicher Stil haben dem ernsten Thema der Geschichte viel mehr Emotion geschenkt als hätte er es mit Methaphern ausgeschmückt. Mich hat seine Erzählweise an von Schirrach erinnert, seine Beschreibung der elitären Welt an Suter und das Boxen war wie das Ringen bei Irving.

5

𝑬𝒊𝒏 𝒕𝒐𝒍𝒍𝒆𝒓 𝑩𝒍𝒊𝒄𝒌 ü𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒆𝒏 𝑻𝒆𝒍𝒍𝒆𝒓𝒓𝒂𝒏𝒅

Der Club wurde für unsere #bookstagram_wien Leserunde ausgesucht Ein relativ dünnes Buch dass es aber in sich hat … ziemlich unaufgeregt erzählt der Autor die Geschichte von Hans Stichler und dem elitären Pitt Club Eine Geschichte die so wohl jederzeit tatsächlich passieren kann, sicher schon passiert ist und leider auch ganz sicher wieder passieren wird Mit dem Erzählstil schafft es der Autor trotz der eher ruhigen Art des Buches mich als Leserin zu berühren und zum nachdenken anzuregen … besonders gut gefallen hat mir die Veränderung der Sichtweise von Charlottes Vater dem sein eigenes Handeln als Jugendlicher erst sehr spät klar und bewusst wird und der dann daraus seine Konsequenzen zieht … ich würde noch so viel mehr dazu sagen was aber nicht geht ohne zu Spoilern … Ein Buch das ich sonst nicht gelesen hätte - das ich aber wirklich großartig finde

𝑬𝒊𝒏 𝒕𝒐𝒍𝒍𝒆𝒓 𝑩𝒍𝒊𝒄𝒌 ü𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒆𝒏 𝑻𝒆𝒍𝒍𝒆𝒓𝒓𝒂𝒏𝒅
4.5

Sehr kurzweilige Unterhaltung

Das Buch hat mich auf einer ungeahnt langen Bahnfahrt gut unterhalten. Der 19-jährige Hans wird von seiner Tante Alex nach Cambrigde geholt. Dort soll er sich auf ihren Wunsch, einem elitären Club anschließen, um mehrere Verbrechen aufzuklären. Es geht in dem Buch um Schuld, Machtmissbrauch, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen und (falscher) Freundschaft. Takis Würger erzählt die Handlung aus Sicht der Protagonist*innen. Somit erhält man unterschiedliche Perspektiven auf die Handlung und die Charaktere. Das macht das Lesen sehr abwechslungsreich und hat mir gut gefallen. Auch wenn man schnell ahnt, um welche Art von Verbrechen es sich handelt, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es war mein erstes Buch des Autors, aber bestimmt nicht das letzte...

Sehr kurzweilige Unterhaltung
4

Das Buch bekommt 3 Sterne, die Sprecherinnen und Sprecher 5.

5

Super spannende Geschichte eines elitären Clubs, bei der man merkt, dass Rache manchmal mehr hilft als „nur“ Gerechtigkeit oder auch die Gerechtigkeit sein kann.

4

Hat mich zum nachdenken und reflektieren angeregt

Ich tue mich gerade schwer schon eine Rezession zu schreiben,da noch viele Gedanken zu diesem Buch gedacht werden wollen. Wir erleben mit, wie Hans reifer wird,welche Entscheidungen er trifft und wie wichtig die Menschen in unserem Leben sind.Auch ein Koch kann ein Leben verändern.Relativ schnell wird klar um welches ernste Thema es geht und der Klappentext beschreibt es gut.Irgendwie zart wird über heftiges geschrieben.Wut,Rache,Verluste und Anderssein.Takis Würger hat es geschafft,dass auch die Randfiguren interessant sind und man sich nicht einen Satz lang langweilt.Was ist mit Billy???Warum hat er in Cambridge so arm gelebt?? Unmöglich schon etwas Neues zu lesen.Erst muss dieses noch verarbeitet werden. Wenn ein Buch diesen Zustand hinterlässt ist es ein gutes Buch.

5

DER CLUB Takis Würger Was für ein geniales Buch! Ich bin eingetaucht in die Welt der Cambridge-Studenten, habe mich zwischen ihnen treiben lassen – und war gleichzeitig abgestoßen von ihrer Selbstherrlichkeit und ihrem Snobismus. Ja, stellenweise war ich regelrecht angewidert davon, wie sie mit vollen Händen Papis Geld verprassen, ohne je etwas Eigenes im Leben erreicht zu haben. Takis Würger erzählt eindrucksvoll von einem fiktiven Verbrechen, begangen von Studenten einer Elite-Universität – und doch beschlich mich beim Lesen das ungute Gefühl, dass diese Geschichte der Realität näherkommt, als uns lieb ist. Unser junger deutscher Protagonist Hans hat früh seine Eltern verloren. Er ist ein stiller, anständiger Junge, der nie viele Freunde hatte. Statt durch die Straßen zu ziehen, zog er sich lieber mit einem Buch zurück. Nur beim Boxen blüht er auf – hier zeigt er Stärke, Mut und Emotion. Eines Tages lädt ihn seine Tante Alex nach London ein. Hans ist überrascht, denn nach dem Tod seiner Eltern hatte sie ihn nicht aufgenommen, sondern ins Internat geschickt – ein Vertrauensbruch, den er nie ganz überwunden hat. Doch nun bittet sie ihn um einen Gefallen: Er soll sich um ein Stipendium an der Elite-Uni Cambridge bemühen – und dort versuchen, in den berüchtigten Pitt Club aufgenommen zu werden. Ein exklusiver Zirkel, der nur wenigen Auserwählten offensteht. Hans soll dort herausfinden, wer hinter den Verbrechen steckt, die sich in den Kreisen der privilegierten Mitglieder ereignen. Was für ein spannendes Buch! Ach, ich wiederhole mich … also lest es einfach selbst. Ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe es an nur einem Tag verschlungen. Große Leseempfehlung für ein weiteres Buch aus der Feder Takes Würger. 5/5

Post image
5

Spannende Geschichte über Studentische Verbindungen in Cambridge, über gut und böse. Man wird als Leser in die Geschichte hineingesogen.

4.5

Große Leseempfehlung für diese fesselnde Geschichte

Worum geht’s? Was ist der Mensch bereit zu geben um dazuzugehören? Sollte man das Falsche tun, um das Richtige zu erreichen? —>Bitte nach links wischen für die Inhaltsangabe auf Bild 2. Mein Leseeindruck: Ein grandioses Werk! Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Hans Stichler erhält ein Stipendium für die Universität in Cambridge - als Gegenleistung soll er dort ein Verbrechen aufklären. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schnell merkt er allerdings, dass hinter den alten Mauern der britischen Oberschicht Geheimnisse lauern, über die niemand spricht. Man merkt deutlich das Können Würgers, die Arbeit, die Ideen, die er in seine Werke steckt, das Herzblut für das Schreiben. Nun, die ein oder andere Stelle hätte ich gerne etwas gemächlicher umschifft gehabt. Dennoch, ist jedes Wort, jeder Satz gut durchdacht und stimmig erzählt, die Geschichte beruht teils auf wahren Begebenheiten und gemachten Erfahrungen des Autors, trifft einen mit entsprechender Wucht. Der Sprachstil ist direkt und präzise. Ich werde diese spannende, faszinierende Geschichte nicht vergessen, soviel ist sicher. Sie regt zum Nachdenken an und fordert den Leser heraus. Wirklich ganz groß! Cover und Titel sind für mich stimmig und gefällt mir gut!

Große Leseempfehlung für diese fesselnde Geschichte
4

Dieser Roman hat schon lange im Schrank auf mich gewartet und mir nur wirklich gut gefallen.

3.5

Ich wurde durch einen Bücher Podcast auf dieses Buch aufmerksam. Besonders gefallen haben mir die Erzählungen aus Sicht der verschiedenen Charaktere. Man lernt sie dadurch ein wenig näher kennen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte hat mir auch gefallen. Das Ende war ein wenig abrupt. Warum nur 3.5 Sterne- es hinterlässt bei mir nicht dieses „Cool das ich dieses Buch gelesen habe!“ Gefühl. Wenn es nicht mit Lob überschüttet worden wäre, würd ich es vllt nach oben korrigieren. So war meine Erwartung deutlich höher. Kurzum: Kann man ganz gut mal lesen.

3.5

Hat mir insgesamt gut gefallen, vor allem für einen Roman. Nur im letzten Drittel hatte es mich kurz verloren. Aber aktuelle& interessante Geschichte

5

Eine eindrucksvolle Geschichte.

5

Wow! Was ist die Wahrheit? In dieser Geschichte bin ich als Leser*in immer auf der Suche. Was ist richtig, was ist falsch. Was ist moralisch vertretbar! Die Geschichte hat mich umgehauen und beschäftigt mich.

5

Hat mir richtig gut gefallen. Kluge Geschichte über die Frage, was es heißt das richtige zu tun und über Rache.

5

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Toller Schreibstil, eine "gute" Story und überhaupt.

3

Mochte das Setting sehr gern. Leider konnte ich nicht so viel Bindung zu den Personen aufbauen und die Geschichte hat mich (vielleicht deshalb) nicht gepackt. Trotz allem war es ein gutes Buch.

4

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte war sehr interessant. Ich dachte nicht, dass es in dem Buch um so tiefgründige Themen gehen würde, aber ich mochte es. Die Perspektive zu Macht, Wahrheit und Gerechtigkeit war roh und super formuliert. Oft wurden die Perspektiven gewechselt, was einen noch mehr in die Geschichte einsinken lässt. Einfach eine super Leseerfahrung.

4

Ein Happy End ohne Happy End.

4

Habe ich sehr gerne gelesen. Gute Story und Umsetzung.

1

Selten haben mich über ein Buch so geärgert! Nicht nur, weil das Buch im Boxermilieu spielt, das mir schon immer zuwider war. Es ist eine Parade von arroganten Widerlingen, die saufen, prügeln, unmotiviert in der Gegend rumurinierrn -kotzen und -masturbieren, sich an Zwergenweitwurf ergötzen usw.. Auch die Handlung ist weder "hingebungsvoll angelegt" noch spannend, noch erschließt sich mir sonst irgendwie, warum das Buch von der Kritik so gefeiert wurde. Nach knapp der Hälfte habe ich mich genug geärgert - Abbruch!

5

Rezension | Der Club von Takis Würger Beschreibung   Schon früh verlor Hans seine Eltern, so dass seine Erziehung zum größten Teil die Mönche an seiner neuen Heimat, dem Internat, übernahmen. Kurz nach seinem Schulabschluss holt ihn dann doch noch seine einzige verbliebene Verwandte, seine Tante Alex, an die Cambridge Universität in London. Dort soll Hans ein mysteriöses Verbrechen aufklären.   Obwohl Hans nicht genau weiß auf was er sich da einlässt, beschließt er diesem Abenteuer offen zu begegnen. Unter falschem Namen trägt er sich an der Cambridge Universität ein. Durch sein Hobby, das Boxen, öffnet sich schließlich die Tür zum elitären Pitt Club. Genau dort soll das schreckliche Verbrechen seinen Ursprung genommen haben und Hans muss sich schließlich entscheiden, ob er etwas Falsches tun soll um Gerechtes zu erreichen.   Meine Meinung   Takis Würger’s Roman „Der Club“ ist schon rein äußerlich recht minimalistisch gehalten. Die Farben des elitären Pitt Clubs hinterlegen den Buchtitel sowie die Nennung des Autors und Verlags. Genau dieser reduzierte Stil setzt sich in der Geschichte fort.   In eindrücklicher Sprache schildert Takis Würger die prägende Kindheit von Hans. Er fühlt sich von seiner Tante im Stich gelassen als sie ihn nach dem Tod seiner Eltern nicht zu sich nach England nimmt. Bei den Mönchen im Internat lebt er ziemlich zurückgezogen, nur das Boxen mit dem afrikanischen Koch gibt ihm den nötigen Halt und die Kraft für den Alltag.   Als Hans den Deal mit seiner Tante Alex eingeht, im Gegenzug zu einem Stipendiumsplatz an Cambridge ein Verbrechen in den Reihen des Pitt Clubs aufzuklären, nimmt die Geschichte spürbar an Fahrt auf. Neue Protagonisten betreten die Spielfläche und Hans macht eine spürbare Entwicklung durch. Zum einen findet er zum ersten Mal Anschluss in der Gesellschaft, zum anderen verliebt er sich in die etwas ältere Charlotte.   Zu Beginn steht der Leser genau wie Hans vor dem Rätsel, welches Verbrechen sich in diesen elitären Kreisen ereignet hat. Auch wenn um das Verbrechen bis zuletzt ein großes Geheimnis gemacht wird, kann man doch recht schnell erahnen in welche Richtung das Ganze läuft. So überrascht es dann recht wenig, dass nicht nur Alex für eine Straftat Vergeltung möchte, sondern auch Charlotte in gewisser Weise in die Geschichte verwickelt ist.   Am beeindruckendsten an diesem leicht kriminalistischen Aufdeckungsroman hat mir die Erzählweise von Takis Würger gefallen. In prägnanten und kurzen Abschnitten schlüpft man in die Haut diverser Protagonisten. Die einzelnen Perspektiven werden nicht nur durch die Abschnittsüberschriften, sondern vor allem auch durch stilistische Mittel in der Sprache untermalt. Die einzelnen Figuren nehmen jede für sich genommen, eine unvergleichliche Gestalt mit diversen Charakterzügen an.   Die schonungslose und direkte Art von Alex steht dabei im direkten Kontrast zu Hans schüchternen Wesen das seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat. Da ist es kein Wunder, dass Alex die Antwort auf die Kernfrage: „Darf man etwas Unrechtes (wie Selbstjustiz) tun, um somit das Richtige (Rache/Gerechtigkeit) zu erreichen?“, für sich schon gefunden hat. Hans hingegen macht sich die Aufgabe, herauszufinden was das Richtige ist, nicht leicht.   Über den Autor   Takis Würger, geboren 1985, berichtete für das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Im Alter von 28 Jahren kündigte er seine Arbeit als Reporter und ging nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Er boxte als Schwergewicht für Cambridge University Amateur Boxing Club, kämpfte gegen Oxford und brach sich eine Rippe und die Hand. Er ist ein Cambridge Blue, Mitglied im Hawk`s Club, bei den Adonians, im Pitt Club und einer Drinking Society, deren Name hier nicht genannt werden darf. Verbrechen hat er in den Clubs keine begangen. (Quelle: Kein & Aber Verlag)   Fazit   Trotz des minimalistischen Stils erzeugt Takis Würger ein emotionales Leseabenteuer bei dem vor allem die Moral auf den Prüfstand gestellt wird. Absolut lesenswert!

3

3,5⭐️ Für so ein kurzes Büchlein, war das eine recht runde Sache. Habe den Schreibstil zu Beginn als hölzern und berichthaft empfunden. Die Geschehnisse um Cambridge habe ich gern verfolgt. Ab da war der Schreibstil deutlich angenehmer. Boxen nimmt eine zentrale Rolle ein. Wer so gar nix damit anfangen kann, könnte sich davon gestört fühlen

4

"Der Club" ist mein erstes Buch des Autors. Aufmerksam wurde ich darauf durch die "Thalia next"-Funktion in deren App. Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein. Mich hat das Buch direkt auf den ersten Seiten packen können. Der überaus tolle und nüchterne Schreibstil des Autors vermittelt dem Leser so viele Emotionen, lässt die Protagonisten leben und bringt diese dem Leser auf sehr eindrucksvolle Weise näher. Die Geschichte wird aus den jeweiligen Sichten der Protagonisten erzählt, den Großteil erfahren wir allerdings von Hans, der Hauptperson. Die Perspektivwechsel haben bei mir eindeutig die Neugierde geweckt. Für mich ist das eine Geschichte, die unter die Haut geht. Über Freundschaft, Liebe und Rache.

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