Noah – Von einem, der überlebte

Noah – Von einem, der überlebte

Softcover
4.5285

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Description

»Noah […] sei vielen, vor allem jungen Lesern ans Herz gelegt.« Michael Brenner, Jüdische Allgemeine

Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot.

Takis Würger, der unter anderem den Euregio-Schüler-Literaturpreis erhalten hat, erzählt die Lebensgeschichte des Noah Klieger – von seiner Kindheit im Frankreich der 1920er Jahre, seinem Überleben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten bis zu seinem Engagement für die Staatsgründung Israels.

»Die Erinnerungen eines jüdischen Helden. Gut, dass Noah Kliegers Geschichte für kommende Generationen festgehalten ist. Ein bewegendes, erschütterndes, wunderbares Buch.« Philipp Engel, Jüdische Allgemeine

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
192
Price
14.40 €

Author Description

Takis Würger, geboren 1985, berichtete als Journalist für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel u. a. aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Mit 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. 2017 erschien sein Debütroman Der Club, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert war und mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde. 2019 erschien der Roman Stella, 2021 der biografische Bericht Noah – Von einem, der überlebte. Seine Bücher sind in zwölf Ländern erschienen. Für seinen aktuellen Roman Unschuld hat Takis Würger mehrere Monate im Hudson Valley recherchiert.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
74%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
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Pace

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Writing Style

Simple100%
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Minimalistisch (100%)

Posts

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5

Takis Würger hat hier zusammen mit dem Zeitzeugen Noah Klieger ein wichtiges Buch für die Nachwelt geschrieben.

Noah war 13 Jahre alt, als er sich bei der deutschen Besetzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation angeschlossen hat, um jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. 3 Jahre später, mit 16, wurde er bei einer Kontrolle erwischt und nach Auschwitz deportiert. In seiner Erzählung nimmt er uns mit, was er in den furchtbaren Jahren dort erlebt hat, was er mit ansehen musste und wie er diese Zeit dort überlebt hat, trotzdem er an 3 Todesmärschen teilnehmen musste. Doch auch nach diesen schicksalshaften Jahren und der Befreiung aus Auschwitz, war Noah noch nicht am Ende seiner Leidensgeschichte angekommen. Zusammen mit 4500 anderen Juden machte er sich 1947 auf den Weg von Frankreich nach Palästina- die Heimat... auch hier erwarten den Leser hoch traumatische Erinnerungen. Im vierten Kapitel des Buches berührt er nochmals enorm mit den Fragen nach dem Warum!? Ich lese und befasse mich immer wieder mit den Erlebnissen und Geschichten aus dieser Zeit. Und aktuell ist es wieder wichtiger und aktueller denn je, daran zu erinnern, aufzuklären und ein ganz klares Zeichen zu setzen, dass es nie wieder dazu kommen darf. Die Bücher von den Zeitzeugen wie Noah Klieger oder Margot Friedländer sollten definitiv zu Pflichtlektüren in jeder Schule gehören. Tolles Buch, weil extrem wichtig und gut umgesetzt. Ganz klar 5 Sterne!

5

Erschütternder Zeitzeugenbericht Takis Würger hat nach vielen langen Gesprächen mit Noah Klieger dessen fast unglaubliche Lebensgeschichte zu Papier gebracht. Unbedingt lesenwert

Inhalt im Klappentext

5

Dieses Buch sollte Schullektüre sein und vor allem Menschen mit rechtem Gedankengut oder demokratiefeindlichen Tendenzen vor die Nase gehalten werden! Noah Klieger, ein Zeitzeuge, berichtet über die Gräueltaten der Nazis, er überlebte Auschwitz und noch andere Widrigkeiten. Takis Würger hat diese Erinnerungen feinfühlig umgesetzt. Undedingt lesen!

5

Eine bewegende Lebensgeschichte und wie ich finde eine Pflichtlektüre!

4.5

Ein ungemein aufwühlendes Buch das mich sehr bewegt hat. Besonders der Abschluss von Teil 4 wo Noah Klieger die Frage des Warum aufwürft! Sowie die Erinnerung an seine Weggefährten haben mich sehr berührt. Ein Buch das nicht ausschweifend daher kommt, aber alles sagt. Gegen das Vergessen!

5

Es gibt Bücher, die man liest und wieder vergisst. Und es gibt Bücher, die einen nicht mehr loslassen. "Noah" von Takis Würger gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. In eindringlicher, fast lakonischer Sprache erzählt Würger die wahre Geschichte von Noah Klieger – einem Mann, der den Holocaust überlebte, der kämpfte, der Hoffnung fand und der sein Leben dem Erinnern und Erzählen widmete. Ein Zeitzeugnis, das unter die Haut geht und gerade in unserer heutigen Zeit von enormer Bedeutung ist. Ein Leben im Angesicht des Todes Die ersten Seiten reißen uns sofort mitten hinein in den Albtraum, den Noah als junger Mann durchleben musste. Auschwitz. Der Ort des unvorstellbaren Grauens. Noahs Entscheidung, sich als Boxer auszugeben, rettet ihm das Leben – die zusätzliche Ration Suppe macht den Unterschied zwischen Leben und Tod. Doch das ist nur der Anfang seiner Leidensgeschichte. Todesmärsche, Hunger, Kälte, der allgegenwärtige Tod. Bis zur Befreiung durch die Alliierten ist jeder Moment ein Kampf ums Überleben. Zwischen Hoffnung und Heimatlosigkeit Nach der Befreiung kehrt Noah nach Brüssel zurück, doch was bedeutet "nach Hause kommen", wenn die Heimat nicht mehr dieselbe ist? Wenn Familie und Freunde ermordet wurden? Getrieben von der Vision eines jüdischen Staates versucht er, mit der "Exodus" nach Palästina zu fliehen – eine Reise voller Hoffnungen und Hindernisse. Der Wunsch nach Sicherheit, nach einem Ort, an dem Juden in Frieden leben können, bleibt seine treibende Kraft. Was bleibt? Noah überlebte. Doch was wurde aus den anderen? Das Buch zeichnet nicht nur sein Schicksal nach, sondern wirft auch die Frage auf, wie die Überlebenden mit ihrer Vergangenheit umgehen. Noah selbst wird Journalist, bereist die Welt, berichtet über Kriege und Konflikte, erzählt als Zeitzeuge seine Geschichte, damit sie nicht vergessen wird. Die Kraft der Worte Takis Würger wählt eine bewusst knappe, fast minimalistische Sprache. Kurze, eindringliche Sätze durchziehen das gesamte Buch und machen Noahs Geschichte noch intensiver. Gerade diese Prägnanz macht das Buch so einprägsam. Man könnte über sein Leben ganze Romanreihen füllen, doch in dieser Form wird die Unmenschlichkeit der Täter und das unermessliche Leid der Opfer umso deutlicher. Die Nachworte – sowohl von Takis Würger als auch von Noahs Nichte – sind essenziell, um die besondere Erzählweise des Buches zu verstehen. Sie bieten eine psychologische und literarische Einordnung und könnten sogar vorab gelesen werden, um den Text noch bewusster wahrzunehmen. Ein unverzichtbares Zeitzeugnis "Noah" ist mehr als eine Biografie. Es ist eine Mahnung. Gerade heute, in Zeiten des erstarkenden Rechtsextremismus, ist es wichtiger denn je, sich zu erinnern und zu handeln. Noah Klieger konnte keine Antwort auf die Frage "Warum?" finden. Doch wir können dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Fazit: Lesenswert! 5 von 5 Sternen.

4

Takis Würger schreibt in kurzen Sätzen die Geschichte Noah's aus dem KZ Auschwitz, das Überleben und die Zeit danach. Ich fand das Buch so stark, so kraftvoll wie Noah in jungen gewesen ist. Beeindruckend wie es der Autor schafft auf so wenigen Seiten soviel Geschichte aufzuschreiben. Takis Würger hat ein unglaubliches Talent Charaktere so zu beschreiben die einen direkt ins Herz treffen.

5

"Die Hoffnung war da, auch beim stundenlangen Appellstehen vor den Deutschen, auch wenn der Hunger so stark wurde, dass Noah nichts mehr war als Hunger, auch wenn er blutete und hinkte und es keinen Grund mehr gab zu glauben, er könnte überleben, auch dann saß irgendwo tief in ihm diese Kraft, die sagte, vielleicht überlebst du ja doch." Erschütternd, bewegend und so wichtig gegen das Vergessen: Erinnerungen eines Auschwitz-Überlebenden.

5

Noah von Takis Würger ist ein unglaublich aufwühlendes Buch. Obwohl man bereits viel über die Gräueltaten des Nationalsozialismus kennt, trifft diese Geschichte mit voller Wucht. Sie lässt einen nicht los, sie geht unter die Haut und zwingt zum Hinsehen. Im Mittelpunkt steht Noah, ein Mensch von beeindruckender Stärke. Trotz unvorstellbarer Not bewahrt er seine Menschlichkeit und seine Hilfsbereitschaft. Gerade diese leise, fast selbstverständliche Güte macht ihn so eindrucksvoll. Noah kämpft nicht laut, sondern mit Würde, Mitgefühl und innerer Standhaftigkeit. Takis Würger erzählt klar und eindringlich, ohne zu beschönigen. Jede Seite macht spürbar, wie zerbrechlich Menschlichkeit ist – und wie wichtig sie bleibt. Dieses Buch erinnert daran, warum solche Geschichten niemals vergessen werden dürfen. Noah ist ein Buch, das jeder lesen sollte. Es erschüttert, es berührt und es bleibt.

5

Unglaubliche Lebensgeschichte !

Ein echtes Vorbild an Durchhaltevermögen und Lebensfreude … Was für ein beeindruckender Mann !! Unglaublich wie babarisch die Nazis gewütet haben. Leider ist die Antisemitismus noch immer nicht Geschichte :(

5

Ich finde es ist sehr wichtig, gerade in dieser Zeit, Bücher über den Holocaust zu lesen und diesen schrecklichen Teil unserer Geschichte nicht zu vergessen. Wie alle Bücher zum Holocaust ist auch dieses Buch sehr emotional und unbeschreiblich traurig, zu was Menschen in der Lage waren, anderen Menschen anzutun. Unbedingt lesenswert, wie jedes Buch von Takis Würger.

5

Ich hätte Noah gerne kennengelernt. Eine Geschichte die berührt, aufwühlt und nicht vergessen werden darf.

5

“Noah Klieger hat sie alle überlebt, Mengele und die Nationalsozialisten, die Exodus und das Meer, die Briten und die Feinde Israels, ein paar Kriege, das Alter, seine Freunde und einen Herzinfarkt. Auschwitz blieb.” Was für ein unglaublich intensives Buch. Die Geschichte von Noah Klieger, in kurzen aber einprägsamen Szenen beschrieben. Wir bekommen nur Auszüge seines Lebens erzählt, wirklich schlimme Momente, die Noah durchleiden musste, aufgrund dessen was Menschen anderen Menschen antun. Autor Takis Würger hat einen sehr sachlichen, reduzierten Erzählstil, in klaren deutlichen Worten wird hier unvorstellbares Leid geschildert. Die Schlaglichter sind oft nur knapp erzählt, Inhaftierung, Konzentrationslager, Todesmärsche, die Fahrt mit der Exodus. Doch auch wenn nicht alles in einen Zusammenhang gesetzt wurde,wenn es gar manchmal emotionslos und distanziert erzählt wurde, so war ich die ganze Zeit sehr nahe an Noah Klieger; an seinem Schicksal habe ich großen Anteil genommen. Ich hätte gerne mehr erfahren, mehr gelesen. Auch wenn das, was man hier liest, manchmal fast nicht ertragbar war. Die Nachworte sind sehr wichtig und auch sehr aufschlussreich, erfährt man doch, aus welcher Motivation Takis Würger das Buch geschrieben hat, wie der Kontakt mit Noah zustanden gekommen ist und gehalten wurde, wie und warum Noah Klieger so und nicht anders seine Geschichte erzählten konnte und wollte. Dies ist die Wahrheit des Noah Klieger, dies sind seine Erinnerungen, die vielleicht manchmal subjektiv waren aber dennoch nicht wahrhaftiger sein könnten. Ein unglaubliches wichtiges Buch über ein dunkles Stück deutscher Geschichte, das niemals in Vergessenheit geraten darf. Ein emotional mitnehmendes Buch, das jeder lesen sollte, das nachdenklich macht, das Fragen stellt, die man nicht beantworten kann. Und das mich zur Recherche anregt, über diesen Mann, der all dies überleben konnte und sein Leben, trotz Allem, leben und genießen konnte. Ganz großes Kino

5

Es gibt Bücher, die brauchen nicht viele Worte, nur die richtigen. Dieses hier ist eins davon. Denn bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben. Dieses Buch ist eins von denen, dass ihre Schilderungen nicht ersetzen, aber würdig lebendig erhalten kann. Ein wichtiges Buch, dazu noch großartig erzählt. Wer Probleme mit dem reduzierten, aber eindrücklichen Erzählstil hat, sollte die drei Nachworte vorab lesen. Sie zu kennen, nimmt dem Buch nichts, im Gegenteil. Allein hier lernt man so viel über "Oral History" in Bezug auf die Überlebenden des Holocaust und es wird sehr deutlich, warum Takis Würger das Buch so reduziert geschrieben und Noah Klieger es genau so gewollt hat. Mich hat Noah Kliegers Geschichte, so wie Takis Würger sie erzählt, sehr berührt.

5

Klappentext Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot. Meine Meinung Noah ist ein absolut wichtiges Buch, dass die Grausamkeit der Nationalsozialisten auf erschütternde Weise deutlich macht. Noahs Lebensgeschichte ist von enormer Bedeutung und sollte von absolut jedem gelesen werden. Es ist eine Geschichte gegen das Vergessen! Wenn es nach mir ginge, wäre dieses Buch Schullektüre. Die Anzahl der verbleibenden Zeitzeugen ist so gering, dass jede zu Papier gebrachte Geschichte von Überlebenden von enormer Bedeutung ist. Ich stelle es mir unfassbar schwer vor über diese traumatischen Erlebnisse mit jemandem zu sprechen, der das Ganze nicht selbst erlebt hat. Deshalb bin ich umso dankbarer, dass Noah seine Geschichte mit der Welt geteilt hat! Ich habe das Buch zur Hand genommen und erst wieder beiseitegelegt, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Die Geschichte von Noah hat mich so sehr ergriffen, erschüttert und zutiefst berührt. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen. Noah war so mutig und hat ums Überleben gekämpft, denn er hat es nicht eingesehen nur passiv an der Entscheidung über den Verlauf seines weiteren Lebens teilzuhaben. Dies zeigt sich besonders in einer sehr eindrucksvollen Szene in der Noah auf Josef Mengele trifft. Das Geschehen ist mir wirklich sehr nah gegangen und zeigt was für ein Kämpfer Noah war. Takis Würger erzählt die Geschichte von Noah sehr sachlich und nüchtern. Dadurch bietet er dem Leser genügend Raum um sich mit Noahs Geschichte und den Emotionen, die sie hervorruft, auseinanderzusetzten. Fazit „Noah – Von einem der überlebte“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen, dass erschüttert und zutiefst berührt! Große Leseempfehlung!

5

Pflichtlektüre!!!

5

Erschütternd, ehrlich und so wichtig!

5

Lebensgeschichte eines Holocaust-Überlebenden, der Zeitzeuge vieler historischer Momente ist.

Noahs Geschichte umfasst ca 150 der knapp 200 Seiten. Es folgen noch Nachworte von Takis Würger, Noahs Nichte und XX. Noahs Leben mag auf den 150 Seiten kurz ausfallen, aber so erinnert er sich, so hat er sie erzählt. Dabei beschönigt er nicht, vor allem nicht seine Zeit in den Konzentrationslagern. Die Erzählung endet aber nicht nach dem Sieg der Alliierten über Deutschland. Noah erzählt auch, was danach passiert ist. Wie er von Frankreich aus in das heutige Israel reisen wollte. Eine intensive, bewegende, ehrliche und wichtige Lebensgeschichte. Ich bin dankbar, dass Takis Würger sie gemeinsam mit Noah aufschrieb. Das Nachwort setzt sich auch nochmal mit dem Thema Erinnerungen auseinander und beleuchtet von verschiedenen Blickwinkeln und anhand verschiedener Studien, in wie weit Erinnerungen glaubwürdig sind oder verändert und manipuliert werden können. Von der ersten bis zur letzten Seite ein sehr wichtiges und interessantes Werk, dass ich in einem Rutsch gelesen habe.

5

Eine Geschichte, die nie vergessen werden darf!

4.5

Wichtige Zeitgeschichte auf dem Punkt gebracht

Ein wirklich wichtiges Buch was die ganze Zeit irgendwie so ein Unwohlsein hervorruft. Ich glaube das ist besonders durch die einfache, prägnante Schreibweise. Bspw. „Gott war ein Niemand , Gott hatte Auschwitz erlaubt, es gibt keine Arche“ diese Gedanken von Noah so auf dem Punkt aufzuschreiben machen was mit einen und erreichen jeden. Dieses Buch sollte in weiterführenden Schulen Lektüren bei adäquater Begleitung. Den Halben Stern Abzug gibt es für das für mich übertrieben lange Nachwort von Sharon Kangisser Cohen. Es war für mich nicht wichtig wie Erinnerungen bewertet werden und entstehen. Noah Klieger ist ein wichtiger Zeitzeuge gewesen und seine Erinnerungen sind es die erzählt werden sollten. Ob es nun Mengele war der eine Selektion durchgeführt hat oder ein anderer Kriegsverbrecher ist für mich irrelevant und nicht wichtig für das Buch.

5

In den vergangenen Jahren hat es wohl nur wenige Neuerscheinungen gegeben, die für so viel Gesprächs- und vor allem Zündstoff innerhalb der Literaturbranche gesorgt haben wie Takis Würgers Roman "Stella". Trotz der massiven Kritik – oder vermutlich eher: Der massiven Kritik zum Trotz –, die Würger damals vor allem von Seiten des Feuilletons einstecken musste, hat er sich mit seinem Nachfolger "Noah: Von einem, der überlebte" erneut in ähnliche Wasser begeben: Auf rund 150 Seiten schildert er die Lebensgeschichte des Auschwitz-Überlebenden Noah Klieger. Bereits bei einer Lesung Anfang 2019 hatte er von seiner Arbeit an dem Buch und seiner gemeinsamen Zeit mit Klieger erzählt und schon da war Würger deutlich anzumerken, wie sehr ihn dieses dunkle Thema der Geschichte im Allgemeinen und Noahs persönliche Geschichte im Besonderen beschäftigen. Damals äußerte der Autor auch, dass er schon auf die Reaktionen des Feuilletons auf sein neues Werk gespannt sei. Nun, etwa zwei Jahre später, liegt das Ergebnis seiner Bemühungen vor und die Kritiker haben gegenüber Würger diesmal größtenteils Gnade walten lassen, doch zwischen den vielen anerkennenden Worten sind auch ein paar kritische Töne zu vernehmen. Auch mit "Noah" liefert Takis Würger also wieder reichlich Gesprächsstoff. Das ist aber auch gut so, denn dieses Buch hat vor allem aufgrund seines aufschlussreichen, berührenden Inhalts sämtliche Aufmerksamkeit und insbesondere eine große Leserschaft verdient. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Emerald Notes nachzulesen.

5

Ein so so wichtiges Buch. Ein Buch, das jeder lesen sollte.

4.5

Außergewöhnlicher Mensch, der Unvorstellbares überlebte

"Die Erinnerung nicht am Leben zu erhalten, bedeutet, die Wahrheit über das, was wirklich passiert ist, zu vergessen." Wir dürfen nicht vergessen. Besonders jetzt, in der heutigen Zeit, nicht. Und dieses Buch hilft dabei, das Leid und die Gräueltaten nicht zu vergessen. Und die Menschen dahinter. Noah Klieger war einer dieser Menschen.

5

Unbedingte Leseempfehlung!

Erschreckend und berührend - so liest sich die Geschichte von Noah Klieger, der Auschwitz überlebte und sich zeitlebens für den Staat Israel einsetzte. Takis Würger hat mit ihm gesprochen und so einen unglaublich wichtigen Zeitzeugenbericht aufgeschrieben, der nie in Vergessenheit geraten sollte!

5

an mancher Stelle nicht ganz sauber recherchiert, aber beeindruckende Lebensgeschichte! Es ist so wichtig, diese Geschichten festzuhalten

5

Dieses Buch , die Biographie, die Reise in eine lange, dunkle, grausame Zeit Deutschlands, muss gelesen werden. Sie darf nicht vergessen werden. Gerade in der heutigen Zeit muss sich jeder Mensch vergegenwärtigen, wozu Politikverdrossenheit und Populismus gepaart mit manipulativer Rhetorik in der Geschichte geführt haben. Welch Grauen für alle Menschen weltweit daraus entstanden sind. Was Menschen anderen Menschen antun können. Es darf nichts vergessen werden!!! 🕊️✌🏻

5

Ha! Ich liebe es, wenn ein Lesejahr so gut aufhört, wie es angefangen hat und das war bei mir in 2021 der Fall. Mein letztes Buch in 2021 war „Noah – von einem der überlebte“ von Takis Würger. Der Journalist und Autor erzählt in seinem Buch die grandios faszinierende aber auch mitunter sehr grausame Lebensgeschichte von Norbert „Noah“ Klieger, der das KZ in Auschwitz überlebt hat und auch die die gefährliche Überfahrt nach Palästina auf der Exodus im Jahr 1947. Was für ein Leben und was für ein toller Mann Noah Klieger war. Ich habe im Anschluss an das Buch mehrere Interviews oder Berichte auf Youtube über ihn geschaut, weil ich ihn noch nicht loslassen konnte. Wenn das Leben nicht so grausam sein wäre, würde ich ja sagen, die besten Geschichten erzählt das Leben selbst. Ich kann mir wirklich schönere, glücklichere Geschichten vorstellen, die ich lesen kann, aber selten hat mich ein Leben/ ein Mensch so sehr fasziniert wie das von Noah Klieger. Ich hatte hier ein Déjà-vu, denn mit vielleicht 14 oder 15 Jahren (das ist eine Weile her) war ich auf meiner ersten Autoren-Lesung und zwar von Valentin Senger zu „Kaiserhofstraße 12“, der ebenfalls als Jude das Dritte Reich überlebt und von seinem Leben erzählt hat. Diese schlimme Zeit darf nie in Vergessenheit geraten, gerade wo so viele Zeitzeugen inzwischen nicht mehr am Leben sind und wir die eigenen Verwandten vielleicht nicht mehr fragen können. Aber Bücher wie „Noah“ oder „Kaiserhofstraße“ und viele andere halten die Erinnerung wach und müssen in die Welt hinausgetragen werden, wo es die Autoren und Zeitzeugen selbst nicht mehr können. Ich scheue mich wirklich, Büchern über die Zeit des Zweiten Weltkrieges 5 Sterne zu geben, egal ob Roman oder Non-Fiction. Nur weil ein Buch ein wichtiges Thema behandelt, ein Thema/ eine Zeit die nicht vergessen werden darf, ist trotzdem noch nicht jedes Buch auch gut erzählt. Doch hier ist das der Fall. Takis Würger findet den perfekten Ton, die perfekte Mischung. Mit seinen teilweise sehr kurzen und einfachen Sätzen, und einer Erzählweise, die fast schon nüchtern und emotionslos wirkt, hat er mich voll und ganz packen können. Gerade diese Art, Noahs Geschichte zu erzählen, macht sie so unfassbar eindrücklich. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper, mir liefen Schauer über den Rücken, ich war fassungslos und ich habe geweint. Und gerade auch die Überfahrt der Exodus nach Palästina macht mich neugierig. Ich möchte mehr über die Geschichte erfahren, die Gründung des Staates Israel. Ich werde mich hier definitiv nach weiterem Lesestoff umschauen. Und ich möchte mehr von Takis Würger lesen, vor allen seinen Roman „Stella“, so umstritten er auch sein mag. „Über vieles aus Noahs Leben hätte ich gerne mehr geschrieben, über seine Kindheit, das Verhältnis zu seinen Eltern, den Tag seiner Befreiung, wie er genau den Mann erinnerte, der ihn im Schonungsblock selektierte. Ich habe Noah danach gefragt, aber auf manche Fragen konnte oder wollte er nicht antworten.“ Das Zitat ist ein Absatz aus dem Nachwort von Takis Würger und eins dürfte nach dieser Rezension klar sein: Ich hätte auch gerne sehr viel mehr über Noah, seine Familie und sein Leben gelesen. Aber ich kann auch verstehen, wenn Noah nicht alles erzählen wollte oder konnte. Die insgesamt drei Nachworte, das von Takis Würger, von Noahs Nichte und das von Sharon Kangisser Cohen sind wahnsinnig aufschlussreich.

5

"Ich weiß, es ist schwer zu ertragen, aber es war so" - Noah Klieger

Unbedingt lesen, alle!

5

Dieses Buch sollte man/frau lesen!

4

Never forget! Solche Biografien dürfen nie vergessen werden

5

Beeindruckend!

Worum geht's? Takis Würger erzählt in diesem Buch die Geschichte von Noah Klieger, der Auschwitz überlebte. Ich habe schon viel über dieses Buch gehört und wollte es nun selbst lesen. Die Geschichte von Noah wird als Bericht wiedergegeben. Das war am Anfang seltsam, doch hat es die Gräuel, die Noah erlebte, lesbarer gemacht. Das Bewusstsein, dass er genau das gesehen und am eigenen Leib erfahren hat, macht die Unmenschlichkeit des Dritten Reiches und seiner Vernichtungsindustrie nur noch unfassbarer. Der weitere Verlauf seiner Lebensgeschichte hat mich dann leider emotional etwas verloren. Mir kam da die aktuelle Situation im Nahen Osten in die Quere. Zu gern hätte ich Noahs Meinung dazu gewusst, aber (leider oder Gott sei Dank für ihn) erlebte er den Krieg nicht mehr. Die Nachworte, vor allem das letzte, haben mir sehr geholfen, die komplette Geschichte einzuordnen. Fazit: ein immens wichtiges Buch, da die Geschehnisse von damals nie vergessen werden dürfen. Vor allem nicht die Grausamkeit und Unmenschlichkeit.

5

„Ich weiß, es ist schwer zu ertragen, aber es war so.“ Noah Klieger Die ersten Sätze des Buches haben mir eine Gänsehaut beschert. Ich wusste, was mit diesem Buch auf mich zukommt. Habe ich nicht genug Bücher über den Holocaust gelesen? Kenne ich nicht mittlerweile alle Geschichten? Die Antwort ist simpel: Nein! NOAH Takis Würger „Mengele schenkte Kindern im Lager Schokolade, manche nannten ihn Väterchen. Er ließ einen Kindergarten einrichten und orderte Milch und Grießbrei mit Zucker und Butter dorthin. Manchen Kindern ließ er die Augäpfel aus den Köpfen schneiden, weil ihm die Farbe der Regenbogenhaut gefiel.“ (S. 30) Noah Klieger ist 16 Jahre alt, als er bei einer Razzia im besetzten Belgien von der Gestapo festgenommen wird. Er hatte sich zuvor einer Gruppe angeschlossen, die jüdische Kinder in die Schweiz schmuggelt. Noah wird nach Monowitz gebracht, das Lager gehört zum KZ Auschwitz. Nur wegen seines Geschicks und Gespür für Situation überlebt er und endet nicht in der Gaskammer. Zweieinhalb Jahre später wird er von den Russen befreit. „Noah erlebte die Deutschen als penibel im Umgang mit Zahlen. Rückten 126 Häftlinge morgens mit Kommando 93 zur Arbeit aus, dann mussten abends 126 Häftlinge einrücken. Alles andere bedeutete, dass jemand geflohen war, und dann suchten und hängten die Deutschen ihn. Es mussten 126 Häftlinge gezählt werden, ob tot oder lebendig. Noah trug abends Tote und Halbtote auf dem Rücken mit in das Lager und legte sie beim Zählappell auf den Haufen zu den anderen. Noah gewöhnte sich an Leichen. Ihr Geruch machte ihm nichts aus.“ (S. 41) 1947 flieht er mit tausenden anderen Juden auf der Exodus nach Palästina, wo er allerdings nicht ankommt. Denn zuvor wird das Schiff von der britischen Marine angegriffen. Ein bewegtes Leben, hier von Taxis Würger, in einem wunderbaren Schreibstil, festgehalten. Ein wichtiges Thema, ein Zeitzeugenbericht und unvergessen! Grosse Leseempfehlung 5 /5 P.S. Auf dem Foto seht ihr Stolpersteine, die es in vielen Städten, vor Häusern, auf den Gehwegen, gibt, zur Erinnerungen an jüdische Bewohner und Mitbürger, die festgenommen und deportiert wurden. Noah überlebte die Shoah, viele andere nicht.

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4

Noah Klieger war noch ein Jugendlicher, als er von den Nazis verhaftet und ins KZ gebracht wird. Von da an kämpft er um sein Überleben, immer mit der Hoffnung auf ein "danach". Ein bewegendes Schicksal von Takis Würger sehr gut erzählt. Mir gefiel auch die Aufteilung des Buches. Erst erfahren wir Noahs Geschichte, recht sachlich - wenig emotional, dann kommt Noah selbst zu Wort mit der Frage, die sich einfach nicht logisch beantworten lässt: "Wieso?", etwas das sich viele fragen. Und zum Schluss bekommen wir noch ein Nachwort von Noahs Nichte, sowie von einer Holocaust-Expertin. Alle bringen wichtige Beiträge zu diesem Buch, denn es wurde geschrieben, um gegen das Vergessen zu arbeiten. Die Überlebenden des Holocausts sind inzwischen fast alle verstorben, doch die Erinnerung muss weiter leben, gerade wenn man sich die aktuellen Geschehnisse ansieht. Wieder flammt Antisemitismus auf, wieder sind Rechte im Bundestag, wieder gibt es mehr und mehr rechtsradikale Übergriffe. Und wir dürfen nicht so tun, als würden wir nichts sehen. Wir dürfen sich die Vergangenheit nicht wiederholen lassen, nicht mal im kleinen oder Ansatz, gar nicht.

5

Unglaublich packend; stark geschrieben; eins der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe

5

Bedrückend, beängstigend und nachhallend.

3

Zu kurz

Die eigentliche Geschichte war sehr kurz. Das Nachwort dazu in Relation sehr lang.

4.5

Tief bewegend

Der Autor hat ein Talent tiefe Gefühle über eine sehr neutrale Schreibweise zu wecken. Bin wieder mal begeistert.

4

Sollte man gelesen haben

5

Eine dunkle Zeit, die nicht vergessen werden darf und sich auch nicht wiederholen darf - Ein beeindruckender Zeitzeugenbericht , der aufwühlend ist und aufzeigt, dass Menschen sich auch in dunkelsten Stunden sich an die Hoffnung klammern können, um zu überleben.

Nach Abschluss dieses Buches musste ich erstmal durchatmen. Tarkis Würger bringt uns die Erlebnisse von Noah Klieger nahe. Noah Klieger ein Mensch der auf Grund seiner Religion verfolgt gedemütigt, misshandelt wurde und das mit dem Ziel ihn zu töten. Nur weil er einer Religion angehörte, die -aus mir weiterhin unverständlichen Gründen - verächtet wurde. Trotz seiner Erlebnisse im Konzentrationslager Ausschwitz hat Noah Klieger es geschafft, sich seine Hoffnung zu bewahren und um sein Leben gekämpft. Eines Tages wollte er in Palästina den Juden ihre Heimat zurückgeben. Dieser Weg wurde ihm erst durch die Deutschen und dann bei der Überfahrt nach Palästina von den Britten schwer gemacht. Dennoch hat er auch in der größten Stunde der Not den Lebensmut behalten. Eine beeindruckende Geschichte, die uns durch Tarkis Würger von Noah Klieger selbst erzählt wird. Es ist bestimmt keine leichte Kost. Aber diese Zeitzeugen berichte sind ein wichtiger Bestandteil, dass sich die Menschheit gewahr wird, wozu Menschen fähig sind, wenn sie den falschen Folgen. Noah Klieger ist bis zu seinem Lebensende eine Frage nicht aus dem Kopf gegangen. Eine Frage, die sich vielen no h heute stellt und die man wohl nie wirklich benatworten kann. Die Frage nach dem Wieso. Wieso konnte ein ganzes Volk einem so bösen Menschen blind folgen und so viel Leid über frühere Freunde, Bekannt und Nachbarn bringen. Wieso!?

5

Ein Buch, das mich nachdenklich zurücklässt

Die Bücher von Takis Würger gefallen mir sehr gut. Das Buch „Noah - von einem, der überlebte - habe ich zufällig mitgenommen. Ich war mir nicht sicher, ob ich ein Buch über den Holocaust und die Judenverfolgung lesen wollte. Das Buch ist mit 188 Seiten nicht dick, aber diese „wenigen“ Seiten haben es in sich. Der Autor erspart der Leserschaft keine Einzelheiten über die Leiden, die Noah erfährt und durchleben muss. Die Greueltaten haben mich entsetzt. Und doch kommt auch ein Noah zum Vorschein, der das Leben liebt und die Herausforderungen annimmt. Der nicht aufgibt, sondern aktiv etwas unternimmt um nicht unterzugehen. So grausam und entsetzlich die Geschichte der Juden im zweiten Weltkrieg in Deutschland und in den Lagern gewesen ist, ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Besonders nachdenklich war ich, als ich Noahs Fragen über ein „Wieso?“ gelesen habe. All diese Fragen können wir uns heute mit Blick auf die politische Lage in vielen Ländern wieder stellen. Wir können nur hoffen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

4.5

Zeitzeuge berichtet und Takis Würger schreibt es für die Nachwelt auf, danke an beide! ( R.IP Noah)

Takis Würger erzählt die Geschichte von Noah, einem Überlebendem des KZ Ausschwitz. Das Besondere durch die narrative Form ist, dass man das Gefühl hat, es erzählt Noah selbst. Interessant ist auch der Teil von Noahs Leben nach dem KZ. Auch das Nachwort von Takis, das von Noahs Nichte, und auch von Fr. Cohen, die einen wissenschaftlichen Part zum Thema „Erinnerungen aus psychologischer Sicht“ beigetragen hat, fand ich sehr bereichernd für das Buch. Von mir eine ganz klare Empfehlung!

5

Habe ich anfangs noch gedacht - hm, also eine weitere Holocaust-Geschichte - na gut - konnte ich mich schon mal nicht mehr der Emotionen entziehen!! Takis hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht! Wieviel kann einen Mensch ertragen?! Egal wie tief man sich glaubt, es geht immer noch was! Aufgeben? Keine Option! Kämpfen! Schließlich hat man nur das eine Leben! Für mich, neben dem Mahnmal, die große Botschaft dieses Buches! Danke Takis!!!

4.5

Zeitzeugendokument - durchgehend ergreifend und spannend.

5

Eine sehr beeindruckende Lebensgeschichte. Die Geschichte von Noah sollte jeder lesen.

4.5

4,5/5

Selbst nach der Lektüre mehrerer Bücher über die Zeit des Holocaust überrascht es immer wieder, welche neuen Geschichten ans Licht kommen – und was Menschen ertragen mussten, um zu überleben. Es ist erschütternd und zugleich beeindruckend, wozu der Überlebenswille fähig ist. Diese Geschichten sind nicht nur Zeugnisse des Überlebens, sondern auch Mahnungen, die Vergangenheit niemals zu vergessen – auch wenn die Menschheit leider oft allzu vergesslich ist.

5

Bildung pur

Takis Würger hat ein Meisterwerk geschrieben. Die Schrecken der Shoah und des Holocausts mit einem Detailgrad der verstört, den Magen dreht und durch die Gespräche von Noah sogar kurz schmunzeln lässt! Deutlich und klar - das muss wirklich jeder gelesen haben!!!

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Sein Buch Stella ist immer noch mein Favorit von Takis Würger, Aber jedes andere Buch von ihm hat mich abgeholt und ich hab auch dieses hier gern gelesen. Die Geschichte ist wirklich sehr interessant und ich finde so wichtig diese nicht zu vergessen.

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„Ich weiß, es ist schwer zu ertragen, aber es war so.“ - aus „Noah“ von Takis Würger und Noah Klieger „Noah“ erzählt die Lebensgeschichte von Noah Klieger, die niemals vergessen werden darf. Noah Klieger war Jude und überlebte Auschwitz und die sogenannten „Todesmärsche“. Zudem war er ein Schmuggler und Verfolgter, ein Häftling und Matrose - vor allem aber war er ein Kämpfer, ein Überlebender und ein Retter. Um dieses Buch zu schreiben, reiste Würger für mehrere Monate nach Tel Aviv um sich Kliegers Geschichte anzuhören und um diese, mit ihm gemeinsam, in Erinnerung zu halten. Seine Geschichte ist grausam und emotional und Würger verleiht dieser, durch seinen schonungslos ehrlichen und klaren Schreibstil, genau den richtigen Ton. Das Buch „Noah“ enthält die Erinnerung eines Menschen, der die Hölle überlebt hat und danach trotzdem ein beeindruckendes Leben geführt hat. Es enthält die Geschichte eines Helden, aus der wir lernen müssen und die niemals vergessen werden darf. Trotz allem finde ich es schade, dass auf dem Cover des Buches nur Würger als Autor kenntlich gemacht wird, da es sich in dem Buch um das Autorenduo Noah Klieger/Takis Würger handelt.

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Mit immer weniger lebenden Zeitzeugen ist es umso wichtiger, die Erinnerung an das Geschehene mit Büchern aufrecht zu erhalten. 'Noah' ist ein hervorragender Beitrag dazu. »Was sollen wir machen, wenn Sie nicht mehr da sind, um uns davon zu erzählen, was in Auschwitz passiert ist?« Noah schaute kurz zum Fenster, er atmete durch, dann schaute er mir ins Gesicht und sagte: »Ich weiß es nicht.«

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