Unschuld

Unschuld

Hardback
4.0454
Atmosphärische SpannungStellaAmerikanische OstküsteRosendale

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Description

»Es ist fesselnd, es ist packend, es ist berührend.« Christine Westermann

Wenn alle lügen. Und niemand unschuldig ist.


Molly Carver bleiben fünfunddreißig Tage, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Seit Jahren sitzt er für den Mord an dem sechzehnjährigen Casper Rosendale im Gefängnis – nun soll das Urteil vollstreckt werden. Auf der Suche nach Antworten kehrt Molly zurück in das Ostküstendorf ihrer Kindheit. Unter falschem Namen beginnt sie, als Hausmädchen für die Rosendales zu arbeiten, eine Familie, die einmal einflussreicher war als die Rockefellers …

Emotional und eindringlich zeichnet Takis Würger das Portrait einer Gesellschaft voller Widersprüche und zeigt uns, was sich wirklich hinter den schillernden Fassaden dieser Welt abspielt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
304
Price
22.70 €

Author Description

Takis Würger, geboren 1985, berichtete als Journalist für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel u. a. aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Mit 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. 2017 erschien sein Debütroman Der Club, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert war und mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde. 2019 erschien der Roman Stella, 2021 der biografische Bericht Noah – Von einem, der überlebte. Seine Bücher sind in zwölf Ländern erschienen. Für seinen aktuellen Roman Unschuld hat Takis Würger mehrere Monate im Hudson Valley recherchiert.

Posts

100
All
4

Ein stiller, kluger Roman über Schuld, Macht und Menschen, die an ihrer Welt zerbrechen

Unschuld war mein erstes Buch von Takis Würger und definitiv nicht mein letztes. Sein Schreibstil hat mich direkt überzeugt. Er erzählt schnell, knapp und eher distanziert, aber genau das hat für mich unglaublich gut funktioniert. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man komplett durch die Geschichte getragen wird und trotzdem steckt wahnsinnig viel zwischen den Zeilen. Eigentlich ist das Buch eine Mischung aus Roman und Krimi, aber die eigentliche Stärke liegt für mich woanders. Nicht nur in der Frage, was damals passiert ist, sondern in allem, was dahinter steckt. Die Menschen, ihre Vergangenheit, ihre Familien und diese kaputte Welt, in der sie leben. Besonders Molly ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie wirkt oft still und zurückhaltend, aber gleichzeitig spürt man die ganze Zeit, wie viel in ihr arbeitet. Generell fand ich die Figuren extrem gelungen geschrieben. Niemand ist einfach nur gut oder böse. Alle tragen ihre eigenen Verletzungen, ihre Fehler und ihre Geschichte mit sich herum. Genau das macht das Buch so spannend. Auch die Gegenüberstellung der beiden Familien fand ich richtig stark. Auf der einen Seite die Rosendales mit ihrem Reichtum, ihrem Einfluss und dieser perfekten Fassade und auf der anderen Seite Molly und ihre deutlich einfachere Welt. Dahinter steckt aber viel mehr als nur arm gegen reich. Themen wie Medikamentenabhängigkeit, Waffenprobleme in den USA oder die Todesstrafe werden auf eine sehr kluge Art eingebaut, ohne dass es jemals belehrend wirkt. Die Spannung entwickelt sich eher langsam und genau das hat für mich gepasst. Das Buch lebt nicht von riesigen Wendungen oder permanenter Action, sondern von Atmosphäre, den Figuren und diesem unterschwelligen Gefühl, dass jeder etwas verschweigt. Die Perspektivwechsel haben das zusätzlich verstärkt, weil man dadurch immer tiefer in die Charaktere eintaucht und ihre Entscheidungen besser versteht. Das Ende hat sich für mich total rund angefühlt. Trotzdem hätte ich stellenweise gerne noch mehr gehabt, weil manche Themen und Figuren so viel Potenzial hatten. 100 Seiten mehr hätten dem Buch, glaube ich, echt nicht geschadet. Für mich war das ein wirklich starker Roman mit viel Tiefgang, spannenden gesellschaftlichen Themen und Figuren, die mir deutlich näher gegangen sind, als ich am Anfang erwartet hätte.

Ein stiller, kluger Roman über Schuld, Macht und Menschen, die an ihrer Welt zerbrechen
4.5

Ein Highlight, ich hatte Gänsehaut in der Sommerhitze der Geschichte.

Das Buch ist relativ kurz und hat einen recht einfachen Schreibstil, der für mich aber trotzdem Details vermittelt und bei mir viele Bilder erzeugt hat. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl die Figuren zu verstehen, auch wenn das bei einigen Handlungen natürlich nicht der Fall war. Für mich wurde die Geschichte zu einem Highlight, weil sie Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich habe durchgehend mitgefiebert, der Effekt wurde durch die Überschriften wie viele Tage es noch bis zur Hinrichtung sind zusätzlich verstärkt. Zwischendurch war ich unglaublich wütend, am Ende überwiegte das Mitgefühl mit den Protagonisten. Die Atmosphäre habe ich eigentlich durchgehend als bedrückend empfunden, aber es passte gut zur Erzählung. Und Für mich hat die Stimmung auch einen Teil der Geschichte erzählt. Das Ende war aus meiner Sicht gut gemacht. Aufgrund des Schreibstils musste man während der gesamten Geschichte immer wieder auch zwischen den Zeilen lesen, auch am Ende. Das fiel mir aber überraschend leicht. Das Buch packt einen nur dann, wenn man sich darauf einlassen kann, für mich hat es sich sehr gelohnt. Es werden wichtige Themen behandelt und das löst definitiv viel aus. Es gab in meiner Ausgabe keine Triggerwarnung, aber der Klappentext in Kombination mit dem Nachwort sollten gut vorbereiten. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist definitiv nicht von der fröhlichen Sorte, aber ist es sehr bewegend und leider auch (immer noch) aktuell.

Ein Highlight, ich hatte Gänsehaut in der Sommerhitze der Geschichte.
4

Kurzweilig und angenehm zu lesen

Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden am Stück gelesen, da es spannend und gleichzeitig sehr einfach zu lesen war. Ich mochte die Beziehung von Molly zu ihrem Vater Flo und ihrem Onkel Mick so so gerne, das hat mich sehr berührt. Die Vorstellung, wie viel eine solche Bindung wert ist und wie schön die Erinnerungen und das Vertrauen sind, die sie zu beiden hat, beneide ich fast. Die Story an sich war ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm fand, da der Fokus für mich auf diesem anderen Thema lag, ich mochte die Sprünge in die Vergangenheit total gerne. Die Charaktere dieses Buchs sind mir in kurzer Zeit echt ans Herz gewachsen. Für Casper und Lou hätte ich mir eine Zukunft gewünscht, auch die beiden waren tolle Charaktere und der „Mord“ ist sehr „unfair“.

Kurzweilig und angenehm zu lesen
4

Eine gute Geschichte, aber sehr kurz. Es gibt Themen die man eigentlich besser erklären könnte, zb die Krankheit von Flo. Es war eine kurze, knackige und interessante Story. Etwas vorhersehbar.

4.5

Spannend und gut wegzulesen.

5

Ist er wirklich unschuldig? ⚖️

Durch eine überaus positive und gute Rezension bin ich auf dieses Buch gestoßen, wobei auch das Cover sehr anziehend war. Der Protagonistin Molly Carver bleiben nur noch wenige Tage, um zu beweisen, dass ihr Vater nicht den 16 jährigen Caspar Rosendale vor zehn Jahren getötet hat. Er hat den Mord zwar gestanden, doch sie glaubt nicht daran, dass er zu sowas imstande ist. Molly kehrt daher in ihren Heimatort zurück und schleust sich als Hausmädchen in das Anwesen der Familie Rosendale ein. Sie sind sehr vermögend und schnell merkt Molly, dass die Vergangenheit noch komplizierter ist als gedacht.. Eine sehr mitreißende und emotionale Geschichte über Unrecht, soziale Ungleichheiten, Suchterkrankungen und Missbrauch an Kindern. Wer diese Themen nicht mag bzw. verkraftet, sollte es nicht lesen. Die Protagonistin Molly empfand ich als sehr sympathisch, sodass man permanent mit ihr mitgefiebert hat. Ihre Zerrissenheit war deutlich spürbar und die Arroganz der Rosendales war teilweise echt unerträglich. Es gibt keine Romantisierung der genannten Problematiken, allgemein besitzt die Handlung einen sehr harschen und unnachgiebigen Ton. Das Buch hat mich wirklich beeindruckt zurückgelassen und ist vor allem in seiner Gänze immer noch ein aktuelles Thema.

Ist er wirklich unschuldig? ⚖️
3.5

War eine tolle Story. Leider etwas vorhersehbar und meiner Meinung nach nicht richtig ausgereift. Da hätte man noch einiges rausholen können.

4

Lesenswert

Ein sehr kurzweiliges Buch, das wichtige Themen behandelt. Hat mir gut gefallen, auch, wenn es anders war als erwartet. Ich bin von einem Gerichtsfall ausgegangen, das ist nicht der Fall. Vom Gefühl hat es mich ein bisschen an "Der Gott des Waldes" erinnert aber ohne die Längen und mit mehr emotionaler Tiefe. Die Beziehungen zwischen den Protagonisten mochte ich sehr, sie sind nicht perfekt aber so intensiv und besonders. Hier liegt für mich auch die Stärke des Romans.

4.5

Spannend bis zum Schluss

Spannend bis zum Schluss – ein Gesellschaftsroman mit Tiefgang Molly wächst bei ihrem Onkel auf, nachdem ihr Vater vor zehn Jahren den Mord an Caspar gestanden hat. Doch Molly ist überzeugt: Er war unschuldig. Jetzt bleiben ihr nur noch 35 Tage, um das Gegenteil zu beweisen. Entschlossen verfolgt sie einen riskanten Plan und schleust sich undercover in das Haus der Familie des Opfers ein. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Während eine Handlungsebene Caspars Geschichte von vor zehn Jahren erzählt, spielt die andere in der Gegenwart und begleitet Mollys Suche nach der Wahrheit. Diese Struktur erzeugt eine stetig wachsende Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Doch das Buch ist mehr als ein klassischer Kriminalroman. Es greift gesellschaftlich relevante Themen auf wie überforderte Eltern, illegalen Waffenbesitz, Drogenkonsum und die unheilbare Erbkrankheit Chorea Huntington. Dadurch gewinnt die Geschichte an Tiefe und regt zum Nachdenken an. Ich habe den Roman mit großem Interesse gelesen und kann ihn allen empfehlen, die spannende Unterhaltung mit gesellschaftlichem Anspruch schätzen.

4

Netter Roman, so gesetzt, dass man sich beim Lesen sehr zügig vorkommt. ;)

Mir half die gute Mystery Geschichte über die ungewöhnliche Protagonistin hinweg. Wirklich gut gelungen ist der Qualitäts-Minimalismus mit dem der Roman vorgetragen wird, nichts ist unwichtig oder gestreckt, alles fühlt sich wertig und relevant an. Die Perspektivwechsel sind eindrücklich und präzise. Man merkt dem Buch die Recherche an, wenn zwei unterschiedliche Lebensrealitäten in den USA skizziert werden. Meinem persönlichen Geschmack fehlte ein feingliederiger Umgang mit der deutschen Sprache, aber das sollte niemanden abhalten, dieses Buch zu lesen.

3

Flüssig und literarisch geschrieben, sympathische Hauptfigur spricht wichtige Themen in der amerikanischen Gesellschaft an. Trotzdem ist die Handlung sehr sprunghaft und das Buch kann einen nicht so richtig in den Bann ziehen.

3

Keine neue Geschichte

Das Buch ist ok, die Charaktere bleiben aber teilweise sehr oberflächlich. Viele Stränge der Geschichte werden angerissen aber dann nicht fertig erzählt oder nur in zwei Sätzen. Die Geschichte an sich ist nichts Neues, habe schon sehr ähnliche bzw. gleiche Enden gelesen.

5

Ein sehr spannendes Buch bis zum Ende. Konnte es schlecht weglegen.

3

Überfrachtet

Ich habe mich beim Lesen öfter gefragt, wie viele große Themen eigentlich in einen einzigen Roman passen. Unschuld will sehr viel auf einmal: Schuld, Moral, Medikamentenmissbrauch, Waffenbesitz, Gewalt, Traumata, soziale und ökonomische Ungleichheit, persönliche Tragödien. Das ist ambitioniert, aber am Ende einfach zu viel. Kein schlechtes Buch, aber eines, das sich selbst im Weg steht. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.

5

Jaaaaaaaaaaa! Takis Würger kann es einfach! Spannend und einfach gut!

4

Eine Geschichte die anregt Als ich dieses doch sehr auffällige grüne Cover gesehen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwarten würde. Der Klappentext wirkt auf mich sehr ansprechend, ebenfalls die vielen guten Rezensionen bisher. Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt. Kapitel hat es nur 3 - es gibt aber genügend Abschnitte und auch Personenwechsel. Es liest sich absolut flüssig und wirklich auch schnell, an einem Nachmittag hat man das rum. Das Hauptthema ist schnell erzählt, in der Geschichte gibt es aber noch sehr viele andere Tiefgründigen Geschichten und am Schluss des Buchs gibt es noch Erklärungen dazu, was sehr spannend ist. Der Schreibstil ist kühl, unaufgeregt, pragmatisch, an einigen Stellen emotionslos. Der Charakter von Molly ist sehr maskulin, ich hätte sie gerne an einigen Stellen weicher erlebt. Insgesamt finde ich das Buch empfehlenswert zum lesen, es ist eine super Geschichte die einen auf eine spannende Reise nimmt.

4

Nicht so tiefgreifend wie erhofft, aber gut und atmosphärisch geschrieben. Hat viel Unterhaltungswert und ist somit ein gutes Buch für zwischendurch.

5

Absolute Empfehlung. Ich habe es in einem Tag gelesen.

4.5

Schuld oder Unschuld ? Böse oder gut ? Krimi oder Roman ?

Mir hat das Buch sehr gefallen, ein fesselndes Leseerlebnis - auch wenn die Auflösung einen nicht unerwartet trifft und auch die Thematik "unschuldig im Todestrakt", keine neu erfundene ist. Interessant, wie unterschiedlich die Dynamik der beiden Familien ist- auf der einen Seite, die des reichen Waffenlobbyisten, mit Alkoholekzessen, Medikamenten- und Drogenmissbrauch, einer überforderten 'abgedrehten" Mutter ...und andererseits Mollys 'Familie', die in einer feuchten Kellerwohnung lebt, bestehend aus dem Onkel und dem inhaftierten Vater - jedoch mit Wärme und Fürsorge füreinander. Meine besondere Sympathie galt Joel, ein Opfer, das schuldlos zum Täter wird Ein wenig dünn bleibt der Charakter des verurteilten Vaters, ebenso wie sein Motiv, die Tat auf sich zu nehmen ( allein seine tödliche Erkrankung als Motiv zu sehen, ist mir zu vage). Alles in alles für mich ein solides, gutes Lesevergnügen, auch aufgrund Würgers Schreibstil.

Schuld oder Unschuld ?
Böse oder gut ?
Krimi oder Roman ?
4

Gut und flüssig geschrieben. Ich würde es weiter empfehlen.

3.5

Spannend, aber mit zu wenig Tiefe

Unschuld ist ein spannender Roman über Wahrheit, Macht und Schuld – gut geschrieben, aber emotional etwas distanziert. Takis Würger schafft es, mit Unschuld eine mitreißende Geschichte rund um Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Fassaden und die Suche nach Gerechtigkeit zu erzählen. Mollys Kampf um die Wahrheit hält einen bei der Stange, auch wenn die Handlung insgesamt recht vorhersehbar bleibt. Die Rosendales und ihre Welt wirken oft unnahbar, was dem Roman etwas an emotionaler Wucht nimmt. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und bleibt bis zum Ende interessant. 3,5 Sterne ✨️

Spannend, aber mit zu wenig Tiefe
4

Die Geschichte hat mir gut gefallen und auch die ungewöhnlichen Charaktere und der Schreibstil waren interessant.

4.5

Toller Schreibstil!

Darum geht's: Molly Carver möchte die Unschuld ihres Vaters beweisen, der für den Mord an Casper Rosendale im Todestrakt sitzt. Unter falschem Namen beginnt sie als Hausmädchen für die Rosendales zu arbeiten um herauszufinden, wer Casper wirklich getötet hat. Meine Meinung: Ich fand Takis Würgers Schreibstil wirklich toll. Die meiste Zeit wirkte die Geschichte "recht nüchtern" ohne große Ausschweifungen und Ausschmückungen erzählt, aber ich muss sagen, dass mir das wirklich gefallen hat. Das Buch ließ sich super flüssig lesen und war wirklich spannend. Die verschiedenen Erzählperspektiven waren super und auch die unterschiedlichen Charaktere total gut beschrieben und sehr authentisch. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, besonders für Menschen die Mal wieder "ein etwas anderes Buch" lesen möchten.

3.5

Die Geschichte hätte zwar noch mehr in die Tiefe gehen können aber für mich war es genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Von der ersten Seite an war ich voll drin in der Geschichte. Ich mochte Molly und ihre Familie sehr. Ich finde es immer schön zu lesen wenn eine Person, die schon schwere Schicksalsschläge erlebt hat, wenigstens noch Menschen in ihrem Umfeld hat die ihr gut tun und gut zu ihr sind.

3

Wer ist schuldig?

Molly Carver ist eine gebrochene junge Frau, seit ihr Vater vor zehn Jahren wegen Mordes verhaftet wurde. Doch nun, ein Monat vor seiner Hinrichtung, möchte sie seine Unschuld beweisen. Auch wenn dieser Plot ein Klassiker ist, hätte man bestimmt etwas Innovatives daraus machen können. Leider reihten sich für mich jedoch Klischee an Klischee und Fragezeichen an Fragezeichen. Denn Molly ist selbstverständlich tablettenabhängig und voller Wut und Verzweiflung; sie schleicht sich auf dem Anwesen einer der reichsten Familien Amerikas ein (denn klar, der Getötete war ein stinkreicher Junge, der aber eigentlich unglücklich in seiner überpriviligierten Familie war); außerdem gibt es da noch die hypersensible Hausherrin, die aber nur auf Kur vor sich hin vegetiert, den sich etwas zu nett verhaltenden Vater und den Bruder des damaligen Opfers, den Molly eigentlich hassen will, aber naja. Achso, und dann stellt sich natürlich noch die schwierige Frage, ob Mollys Vater unschuldig ist… Es haben mich insbesondere zum Ende noch ein paar andere Aspekte der Fall-Aufklärung gestört aber viel interessanter ist vielleicht die Frage, warum ich das Buch trotzdem nicht so schlecht fand, wie es klingt. Wahrscheinlich liegt das an Würgers flüssigem Schreibstil, durch den man nur so durchschlittert. Auch wenn sich der Plot vielen Klischees bedient, ist die Sprache angenehm modern und Gott sei Dank nicht kitschig. Und natürlich wollte ich schon wissen, was des Rätsels Lösung ist - auch wenn das leider eine Enttäuschung war.

3.5

Ein bisschen wenig Plot Florentin Carver sitzt im Todestrakt wegen Mordes an dem 16 jährigen Casper Rosendale ein, und sein Urteil soll in 35 Tagen vollstreckt werden. Seine Tochter Molly, die von seiner Unschuld überzeugt ist, schleust sich als Hausmädchen bei den Rosendales ein, um ihren Vater in letzter Sekunde noch vor der Giftspritze zu retten. Soviel zur Ausgangssituation. Man könnte meinen, es handele sich um einen Krimi, aber auf dem Cover steht Roman, zu Recht. Dem Autor geht es glaube ich auch weniger um einen Kriminalfall, als vielmehr um die Beziehungen der handelnden Personen zueinander und das Herausstellen von Missständen in den USA wie Medikamentenmissbrauch, das Recht auf Schusswaffenbesitz und die riesige Schere zwischen Arm und Reich zum Beispiel. Den Schreibstil von Takis Würger mochte ich dann auch sehr, den Plot umso weniger. Dieser ist total vorhersehbar und verläuft genauso, wie ich es schon frühzeitig vermutet hatte. Es gibt keinerlei Überraschungen, leider. Dennoch habe ich das Buch recht gerne gelesen. Es liest sich locker flockig weg. Besonders die Beziehung der Protagonistin Molly zu ihrem Onkel und ihrem Vater war so toll. Die Familie hat so gut wie keinen Besitz, lebt von der Hand in den Mund und hat doch soviel Herzenswärme. Molly ist auf der anderen Seite aber auch keine wirkliche Heldin. Sie hat ein schweres Suchtproblem, schluckt Tabletten wie Brausebonbons und bekommt ihr Stottern, dass sie von Kindheit an begleitet nicht in den Griff. Außerdem befürchtet sie eine Krankheit geerbt zu haben, traut sich aber nicht sich Klarheit zu verschaffen. Ihre raue Schale täuscht. So sind nicht nur die reichen Rosendales irgendwie „Versehrte“, sondern auch sie. Dies ist mein erstes Buch von Takis Würger und ich werde auf jeden Fall nochmal etwas anderes von ihm lesen, auch wenn „Unschuld„ für mich nicht der große Wurf war.

5

Spannend, herzerwärmend und unglaublich toll erzählt. Mal wieder ein sehr tolles Buch von Takis!

5

35 Tage. So viel Zeit bleibt der Hauptfigur Molly Carver, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Dieser sitzt nämlich seit Jahren an dem Mord des sechzehnjährigen Casper Rosendale im Gefängnis und soll die Todesstrafe bekommen. Ihre letzte Chance sieht sie darin, sich in die wohl mächtigste Familie der Stadt einzuschleusen - an dem Ort, an dem der Albtraum begann. Mit einem falschen Namen findet sie Arbeit bei den Rosendales und versucht die Wahrheit herauszufinden. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter all dem Glanz und Reichtum? Die Handlung wird aus mehreren Figuren und Zeitspannen erzählt. Auf den kommenden Seiten lernen wir auch den verstorbenen Casper kennen, der mit seiner tragischen Geschichte sofort ins Herz trifft. Wie ein Sog wird man an das Buch gefesselt und man möchte mit Molly gemeinsam herausfinden, was wirklich zu diesem tragischen Tod geführt hat. Mit „Unschuld“ hat Takis Würger ein wundervolles Buch geschrieben, das einen kritischen Blick auf die Gesellschaft der Oberschicht in den USA wirft und die dort beliebte Waffenlobby. Aber dies ist nur einer von vielen Punkten, wieso mich diese Geschichte so abholen konnte. Ich mag es, wenn Sätze unter die Haut gehen und bleiben. Und das war hier definitiv der Fall.

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4

Ein sehr spannendes Thema, der Klappentext des Buches hat mich sofort gepackt. Alles rund um das Thema Schuld ist sehr interessant und man kann so viel darüber diskutieren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte dauernd wissen, wie es weitergeht. Es hätte von mir aus gerne etwas tiefgründiger werden können. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen.

4.5

Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt.

Was würdest du machen, wenn dein Vater im Todestrakt sitzt, du aber von seiner Unschuld überzeugt bist? Mollys Vater sitzt im Todestrakt und es sind nur noch wenige Tage bis zu dem angesetzten Hinrichtungstermin. Er soll vor 10 Jahren einen Jungen ermordet haben. Molly, die von seiner Unschuld überzeugt ist, macht sich unter einem Decknamen zu der einflussreichen Famillie, deren Sohn ihr Vater ermordet haben soll, um die Wahrheit rauszufinden. Wir erleben die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Die eine beleuchtet Mollys Geschichte, wie sie versucht die Wahrheit über die Tat ihres Vaters herauszufinden. Die zweite beleuchtet das Leben des toten Jungen in der Vergangenheit. In seinem Buch beschäftigt sich Tarkis Würger mit einer unheilbaren Erbkrankheit, dem amerikanischen Waffenrecht und einer Wand aus Lügen und Schweigen. Ein bewegendes Buch über eine Tochter, die an die Unschuld ihres Vaters glaub und die Wahrheit über die Tat erfahren will. Ich kannte bisher nur ein Buch von Tarkis würger. Sein Schreibstil hat mich gleich in den Bann gezogen. Und auch in diesem Buch zieht mich Tarkis Würger durch seinen Schreibstil in den Bann. Die von ihm beschriebene Geschichte und die ernste Thematik wird durch deinen Erzählstil umso spannender und man kann es kaum erwarten zu erfahren, was nun wirklich hinter dem Todesurteil steckt. Eine absolute Empfehlung, insbesondere wenn man dem amerikanischen Waffenrecht und der Todesstrafe kritisch gegenübersteht.

5

„Ich wusste, dass mein nächstes Buch eine ganz andere Geschichte als NOAH sein sollte.“ So, oder ähnlich, sprach Takis Würger über sein Buch UNSCHULD bei der Lesung im Hause @heymann am 1. November 2022. Und genau das ist sie: UNSCHULD Takis Würger Die 23-jährige Molly Carver lebt bei ihrem Onkel Mick in einer kleinen Kellerwohnung in New York. In 35 Tagen soll ihr Vater Florentin die Giftspritze bekommen. Florentin Carvers ist seit 10 Jahren in Haft, des Mordes an Casper Rosendales angeklagt und zum Tode verurteilt. Eine grosse Untersuchung des Mordes gab es damals nicht - denn Florentin gestand die Tat. Molly, die an die Unschuld ihres Vaters glaubt, bleiben 35, Tage diese zu beweisen. „Manchmal glaubte Molly, wer so etwas erlebt hatte wie sie, der würde mit einem Teil von sich immer in der Vergangenheit bleiben, in der Zeit, als alles leicht gewesen war. Molly dachte, dass sie, seit sie vierzehn Jahre alt gewesen war, eigentlich nie wirklich in der Gegenwart gelebt hatte. Sie war nie ganz da. Manchmal war die Einsamkeit so groß, dass Molly sich fragte, wie sie weiteratmete." (S. 25) Es ist das zweite Buch, das ich in diesem Monat von Takis Würger gelesen habe. Nein, das war schlecht beschrieben. Zweiter Versuch: Es ist das zweite Buch, das ich in diesem Monat von Takis Würger inhaliert und weggesuchtet habe. Dieser Mann kann schreiben! Wie macht er das? Er lässt die Charaktere lebendig werden und zieht uns in den Roman hinein. Ich wollte einfach wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Grosse Leseempfehlung von mir! 5 /5 P.S. Takis Würger, ich bin dein Fan!

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3.5

⭐️⭐️⭐️(⭐️)

Dem Grunde nach fand ich die Story sehr interessant - aber es stellten sich nach dem Lesen auch einige Fragen. Ich hätte insgesamt gern mehr Hintergrund zu den Motiven der Figuren gehabt. Was hat sie zu bestimmten Handlungen getrieben, warum haben sie sich so und nicht anders verhalten? Da kratzt das Buch (gewollt oder ungewollt?) leider oft nur an der Oberfläche. Die Auflösung des "Falles" empfand ich als etwas vorhersehbar. Irgendwie hatte ich nochmal mit einer Wendung gerechnet - die aber nicht kam.

⭐️⭐️⭐️(⭐️)
4.5

Der Roman entführt uns in eine amerikanische Kleinstadt, in der scheinbar eine Familie das Sagen hat, die Rosendales. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein grausames Geheimnis. Casper Rosendale wurde erschossen, Mollys Vater hat hiermit allerdings nicht das geringste zu tun, obwohl er dies behauptet. Die Story ist abwechselnd aus der Perspektive von Molly und Casper geschrieben, hin und wieder schleicht sich jemand anders kurz dazwischen. Die Tage bis zur Hinrichtung laufen ab, die Dynamik des Buches ist sehr gut, es lässt sich zügig lesen und ist wirklich spannend. Sollte man es jedoch aus der Hand legen, kann man nicht aufhören über die angesprochenen Themen nachzudenken. Das Verhalten der Eltern Rosendale, das Motiv von Mollys Vater die Schuld auf sich zu nehmen und (ich vor allem) über die Gefühle von Molly und dem jüngeren Sohn der Rosendales Joel. Es öffnete die Tür um über die gesellschaftlichen Probleme in den USA nachzudenken und einiges zu hinterfragen. Ich fand es super, das mehrere kritische Themen angeschnitten, aber nicht ausdiskutiert wurden, weil so bleibt Raum sich selbst mit den Themen zu beschäftigen.

2.5

Ich hatte andere Erwartungen an das Buch. Es ist nicht sonderlich viel passiert - die letzten 60 Seiten waren dann schneller als der Rest des Buches 🤗

4

Mochte die Geschichte sehr gerne, bin beim Lesen total durch die Seiten geflogen. Molly war eine tolle Protagonistin und ich hätte gern noch mehr über sie und ihr Leben erfahren

1

Ich habe selten so ein schlechtes Buch gehört!! Die Sprecherin war leider genau so, wie der Inhalt in diesem Buch! Keinerlei Spannung, unsympathische Protagonisten…langweilige Story! Die Story hätte viel mehr Potenzial gehabt…

5

Unglaublicher Schreibstil trifft unglaubliche Geschichte

Mit Unschuld habe ich mein erstes Buch von Takis Würger gelesen und bin einfach nur begeistert von diesem unglaublichen Schreibstil. Außerdem war die Geschichte auch einfach toll und spannend von Anfang bis Ende. Das Buch ist wirklich jedem zu empfehlen ob Thriller Fan oder Roman Fan oder sonst irgendwem. Das Buch kann einem nur gefallen.

4

Solider Spannungsroman, spannend, für zwischendurch

„Unschuld“ ist der zweite Roman, den ich von Takis Würger gelesen habe – ein Buch für nette Lesestunden. Mollys Vater sitzt im Gefängnis und ist zum Tode verurteilt. Seit zehn Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen, sie kann einfach nicht verstehen, warum er den Mord an dem Sohn der Familie Rosendale – von dem sie überzeugt ist, dass er ihn nicht begangen hat – gestanden hat. Die Rosendales sind überzeugte Waffenlobbyisten und sind eine der reichsten Familien des Landes. Molly beschließt herauszufinden, wer der wahre Mörder Casper Rosendales ist. Viel Zeit hat sie nicht mehr, die Todesstrafe soll in wenigen Tagen vollstreckt werden. Takis Würger hat hier einen guten Spannungsroman geschrieben. Er kommt vielleicht nicht an sein Erstlingswerk heran, aber er hat alles was es für eine gute Unterhaltung braucht. Der Roman ist so geschrieben, dass man immer weiterlesen will und auch gut kann. Der Stil ist nämlich schnörkellos, auf die Geschichte fokussiert. Geradlinig mit ein paar Rückblenden wird hier erzählt. Mir hat gefallen, dass die Protagonistinnen und Protagonisten ganz ungeschönt beschrieben wurden. Da rinnt der Schweiß, man stinkt auch mal und ist ganz unprätentiös. Die innovativste Geschichte ist es vielleicht nicht, auch das Ende ist jetzt nicht so wahnsinnig überraschend, aber das Buch kam für mich genau richtig. Etwas, das mich nicht zu sehr aufregt, Spaß macht und gut zu lesen ist.

Solider Spannungsroman, spannend, für zwischendurch
4.5

Ich bin nur so durch dieses Buch geflogen. Molly ist so eine starke und einzigartige Person. 👍🏻

4

Sehr wichtige Themen der Gesellschaft in einem spannenden Roman verpackt!

Die Geschichte zwischen Molly und ihrem Vater, der aus Mollys Perspektive unschuldig im Gefängnis sitzt, lässt einen nicht mehr los. Die Handlung wird spannend und kompakt erzählt und es sind einige kleine Twists drin, die ich nicht erwartet hatte. Sehr spannend erzählt und dabei die perfekte Länge. Habe am Ende auch einige Tränchen vergossen. Sehr lesenswert, vor allem in Bezug auf die aktuellen Themen in der Gesellschaft wie die Waffenpolitik in Amerika, die Huntington-Krankheit und vieles mehr! 4/5 ⭐️

4

Verjährt Schuld? Verjährt Unschuld? Die im Trailerpark aufgewachsene Molly glaubt an die Unschuld ihres im Todestrakt sitzenden Vaters...

Molly begibt sich undercover in die Familie desjenigen Jungen, den ihr Vater vor vielen Jahren getötet haben soll. Was sie nicht weiß: die Familie durchschaut ihre vorgetäuschte Identität und liefert ihr auf die vielen Fragen keine wirklichen Antworten. Wird Molly es schaffen, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen? Kurze, prägnante Sätze. Eine beeindruckend spürbare Atmosphäre der Angst und des Drucks, der auf Molly lastet - so zeichnet sich dieses Buch aus. Die Geschichte ist spannend erzählt und zwar jeweils aus verschiedenen Perspektiven. Mir hat die atmosphärische Szenerie sehr gut gefallen und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.

5

Ein Buch, dass mich immer wieder zum Nachdenken angeregt hat und zu Tränen gerührt

5

Emotional und düster

Florentin Carver ist nach jahrelanger Haft zu Tode verurteilt worden. Seiner Tochter Molly bleiben nur noch fünfunddreißig Tage seine Unschuld zu beweisen, den damals sechzehnjährigen Casper Rosendale nicht ermordet zu haben. Für die Suche nach der Wahrheit, versucht Molly unter falschem Namen bei den Rosendales als Hausmädchen Antworten zu bekommen. „Unschuld“ ist mein erstes Buch von Takis Würger. Mit dieser dramatischen Geschichte konnte mich der Autor von Beginn an fesseln. Der prägnante und präzise Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Roman ist größtenteils aus Mollys Sicht erzählt. Es gibt auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, bei der man den ermordeten, sympathischen Casper näher kennenlernt. Die extremen Unterschiede zwischen der armen Familie Carter und dem Reichtum der Familie Rosendale und dessen Stellenwert in der Gesellschaft, kommen stark zum Ausdruck. Nicht nur Mollys Leben hat mich bewegt, sondern auch die merkwürdige, kaputte Familie Rosendale und ihre bemitleidenswerten Söhne. Molly fehlt es an Selbstbewusstsein, da sie stottert. Sie zieht sich schon in der Kindheit von anderen Menschen zurück. Als dann ihr geliebter Vater ins Gefängnis muss, bricht für sie die Welt zusammen. Wieviel Zeit Molly noch bleibt, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen, wurde vom Autor sehr gut über den einzelnen Kapiteln aufgeführt, indem die Tage bis zur Hinrichtung heruntergezählt wurden. „Unschuld“ ist ein sehr düsterer, tragischer Roman, in dem man sehr spezielle Charaktere findet. Der Autor thematisiert nicht nur die Waffenlobby in seinem Roman, auch die seltene Huntington-Krankheit spielt eine wichtige Rolle. Des Weiteren geht es in diesem Buch um Lügen, Emotionen, die Liebe, Ungerechtigkeiten und Familie. Ein Roman, der mich von Anfang bis Ende überzeugen konnte.

Emotional und düster
3

Wichtige Themen in einer zum Teil sehr bemühten Story.

4

Molly glaubt an die Unschuld ihres Vaters, der innerhalb von 35 Tagen auf die Vollstreckung seines Todesurteils wartet. Mollys Vater soll den Sohn Casper Rosendale einer wohlhabenden Familie ermordet haben. Molly kann dies jedoch nicht glauben und schleust sich in die Familie als Hausmädchen in die Familie der Rosendales ein um herauszufinden was damals wirklich passiert ist. Die wechselnden Perspektiven von Molly und Casper haben mir sehr gut gefallen, sodass die Geschichte von beiden Seiten beleuchtet wird. Teilweise gab es Einschübe in Form von Briefen, die ich lesenswert fand und der Geschichte eine gewisse Tiefe gegeben hat. Obwohl es eher eine kurzweilige Geschichte ist und man das Buch schnell durchgelesen hat, schafft der Autor Takis Würger eine Intensität und eine gewisse Spannung in der Geschichte zuerschaffen, sodass man unbedingt wissen möchte was eigentlich passiert ist und ob Molllys Vater wirklich unschuldig ist. Unter anderem werden in der Geschichte einige Themen beleuchtet wie zb. den Besitz von Waffen und in der Geschichte wird außerdem die amerikanische Gesellschaft kritisiert. Obwohl man einen guten Einblick hinter die Fassade der Rosendale Familie erhält, fehlten mir doch irgendwie noch ein paar Seiten um die Geschichte rund zu machen. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, dennoch ist es insgesamt ein lesenswertes Buch gewesen.

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2.5

Dies ist dritte Buch welches ich von Takis Würger gelesen habe und auch wenn es sich sehr gut lesen lies, war er doch recht oberflächlich und vorhersehbar. Der Roman behandelt wichtige Themen: Huntington-Krankheit, Waffenlobby in den USA, Medikamentenabhängigkeit. Leider fehlte dem Ganzen die Tiefe.

4.5

Absolut packende Geschichte mit Mini-Manko

Das Setting, die Charaktere, der Aufbau der Geschichte: Ich habe "Unschuld" geliebt – und direkt in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Takis Würger ist einfach nur schön, wow! Wenn ich mir etwas wünschen könnte: Das Ende hätte noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Nach dem langen und packenden Aufbau der Story ging mir das dann doch etwas zu schnell vonstatten und wirkte gehetzt und oberflächlich. Aber abgesehen davon ein tolles Buch, das ich sehr, sehr gefühlt habe.

4

Ein Blick in die amerikanische Gesellschaft

Wer ‚Demon Copperhead‘ gelesen hat und es mochte, wird dieses Buch auch toll finden!

5

Das buch hat für mich alles. Eine klare Sprache und eine Geschichte, die mich von der erste Seite mitgerissen hat. Noch bin ich mir nicht im Klaten welchen Aspekt mir am besten gefallen hat.

Das buch hat für mich alles. Eine klare Sprache und eine Geschichte, die mich von der erste Seite mitgerissen hat.
Noch bin ich mir nicht im Klaten welchen Aspekt mir am besten gefallen hat.
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