Paradise Garden

Paradise Garden

Hardback
4.31445

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Description

Die 14-jährige Billie verbringt die meiste Zeit in ihrer Hochhaussiedlung. Am Monatsende reicht das Geld nur für Nudeln mit Ketchup, doch ihre Mutter Marika bringt mit Fantasie und einem großen Herzen Billies Welt zum Leuchten. Dann reist unerwünscht die Großmutter aus Ungarn an, und Billie verliert viel mehr als nur den bunten Alltag mit ihrer Mutter. Als sie Marika keine Fragen mehr stellen kann, fährt Billie im alten Nissan allein los – sie muss den ihr unbekannten Vater finden und herausbekommen, warum sie so oft vom Meer träumt, obwohl sie noch nie da war.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
352
Price
23.70 €

Author Description

Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Debüt ›Paradise Garden‹ wurde sofort zum Bestseller und 2023 für den Deutschen Buchpreis sowie den Debütpreis des Harbour-Front-Literaturfestivals nominiert. ›Paradise Garden‹ ist bereits in 15 Sprachen übersetzt.

Characteristics

10 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
58%
25%
5%
9%
47%
23%
40%
59%
24%
80%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
63%
63%
72%
67%

Pace

Fast20%
Slow30%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple60%
Complex0%
Moderate40%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (13%)Poetisch (25%)Außergewöhnlich (13%)

Posts

282
All
5

Billi wächst in einer Welt auf, in der das Geld immer knapp ist, Möglichkeiten und Chancen gering sind. Jedoch hat sie vielen etwas voraus, sie wird von ihrer Mutter, die sie alleine groß zieht bedingungslos geliebt. Ihre Welt verändert sich total, als die Großmutter einzieht und damit ihr Leben aus den Fugen gerät. Auch das Ende war nicht, was ich erwartet habe.

Einfach lesen und sich hineinziehen lassen, in eine Welt von der die meisten von uns keine Ahnung haben. Klasse Buch.

3.5

Coming of Age? Roadtrip? Oder doch Familiengeschichte? Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass dieses Buch vielleicht zu viele unterschiedliche Themen gleichzeitig zu integrieren versucht. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Geschichte, die sich schnell lesen lässt, weil die Neugierde, was als Nächstes passiert, einfach zu groß ist. Einige Stellen und Ereignisse sind vielleicht schwer vorstellbar und etwas unrealistisch, aber genau das macht schließlich den Reiz einer Geschichte aus.

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5

„Meine Mutter starb in diesem Sommer“ ist der erste Satz in dieser Geschichte – und auch der letzte. Dazwischen folgen wir dem Leben der 14jährigen Billie, die in einfachsten Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden Mutter Marika aufwächst. Ihr fehlt es emotional an nichts, da die Mutter mit viel Fantasie, Humor und Liebe täglich versucht, Billie eine schöne Kindheit zu ermöglichen. Die Autorin zeichnet ein Mutter-Tochter-Verhältnis, das geprägt ist von sehr viel Herz, Glück und Zusammenhalt. Einzig die Frage nach ihrem Vater wird von der Mutter nicht beantwortet. Er kommt im Leben der beiden gar nicht vor. Als eines Tages die kranke Großmutter vor der Tür steht und Raum sowie Aufmerksamkeit verlangt, gerät die Idylle in Schieflage. Die Mutter stirbt bei einem tragischen Unfall. Billie bleibt allein und verzweifelt zurück. Auf der Suche nach ihrem Vater und ihrer eigenen Identität, begibt sie sich auf einen Roadtrip in den Norden und einer Reise zu sich selbst. „Paradise Garden“ ist eine Geschichte, die mitten ins Herz geht und dort bleibt. Sie ist eingängig, humorvoll, sensibel und teilweise poetisch geschrieben. Wunderschöne Sätze reihen sich aneinander, ohne kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Die Charaktere wirken alle sehr nahbar und authentisch und auch die Schilderung der prekären Wohn-/Lebenssituation wirkt sehr realistisch. Traurige Momente wechseln sich ab mit humorvollen, hoffnungsvollen Momenten. Obwohl die Geschichte im letzten Teil ein wenig unglaubwürdig wird (eine 14jährige fährt allein in einem alten Auto durch Deutschland und niemand findet das merkwürdig oder stellt Fragen), hat mich das merkwürdigerweise kein bisschen gestört. Ich war so in der Geschichte drin und habe so mit Billie mitgelitten und mitgefiebert, dass ich das alles einfach akzeptieren konnte. Für mich ist das eine berührende, zu Herzen gehende Geschichte, die klug erzählt wird, nachdenklich stimmt und unterhält. Ich mochte alles daran und gebe gerne eine Leseempfehlung ab.

5

Richtig toller Roman

Ein Roman so ganz nach meinem Geschmack. Da war alles dabei was ich mag. Die 14jährige Billie wächst alleine bei ihrer Mutter auf. Sie hat ein sehr enges Verhältnis zu ihr. Sie haben nicht viel Geld zur Verfügung, allerdings haben sie viel Fantasie, Lebensfreude und liebe Nachbarn. Als die Mutter stirbt macht sich Billie auf den Weg um ihren unbekannten Vater zu finden. Unheimlich leicht erzählt und doch so melancholisch. Billie ist einfach toll. Eine starke und tapfere Protagonistin, die nach einem zu Hause sucht.

4

Gutes Buch- guter Schreibstil. Für mich ist das Ende, das letzte Drittel zu kitschig. In dem Debütroman von Elena Fischer, erzählt Billie wie das Leben mit ihrer Mutter ist/ war . Die Großmutter kommt zum ersten Mal aus dem Ungarn und zieht in die super kleine Hochhaus- Wohnung. ein und alles ändert sich. Armut, Trauer, Coming of Age, Familiengeschichte, Humor, sehr einfühlsam Schreibstil. Lesenswert besonders im Sommer.

4.5

Eine Coming-of-Age Geschichte, die ans Herz geht!

Eine sehr berührende Geschichte einer 14-Jährigen, die sich nach dem tragischen Tod ihrer Mutter auf die Suche nach ihrem Vater begibt. Neben dem Verlust der Mutter, der Konfrontation mit ihrer bislang unbekannten Großmutter und letztlich der Frage nach ihren eigenen Wurzeln, begleitet man Billie in diesem Roman auf ihrem Weg vom Mädchen zur Frau. Dabei taucht man ab in die Gefühle, Sehnsüchte und Gedanken der Protagonistin. Leider habe ich mich zwischenzeitlich etwas an den unrealistischen Gegebenheiten der Storyline aufgehalten (könnte eine 14-jährige wirklich alleine mit einem PKW ohne TÜV wochenlang durch Deutschland touren?!), weshalb es für mich nicht ganz für ein „Lieblingsbuch-Highlight“ gereicht hat. Nichts desto trotz, ist es ein toller, bewegender Roman, der auch durch den Schreibstil der Autorin für ein gelungenes Lesevergnügen gesorgt hat!

Eine Coming-of-Age Geschichte, die ans Herz geht!
4.5

Zufriedenheit trifft die Suche nach dem Vater

Elena Fischer hat mit " Paradise Garden " ein wunderschönes, gefühlvolles und kurzweiliges Buch geschrieben. Die 14 jährige Billie lebt mit ihrer Mutter alleine in einer Hochhaussiedlung. Auch wenn das Geld knapp ist , haben beide ein fantasievolles und glückliches Leben. Als die kranke Großmutter aus Ungarn anreist, ändert sich die Idylle. Plötzlich steht die Großmutter im Mittelpunkt, bis Billie ihre Mutter verliert. Nun macht sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater . Den Charakter Billie mit ihrer Abenteuerlust gefällt mir sehr. Gerade in der Großstadt fühlt sie sich anfangs wohl aber die Sehnsucht nach Meer ist da. Die Schilderungen aus dem Großstadtmilieu finde ich sehr gut getroffen. Auch mit wenig kann man sehr glücklich sein. Die Suche nach dem Vater stellt einen Schnitt im Buch da, der sich meiner Meinung nach wieder bessert, als Billie das Ziel erreicht. Hier wird das Buch und der Erzählstil wieder freier und angenehmer. Kurzweilig ist die Erzählweise das ganze Buch über und ich fühlte mich gerade im ersten Teil des Buches emotional mitten im Buch. Die Traurigkeit, die sich dann über mich und Billie legte konnte ich wie sie auch abschütteln und freute mich über den Lesegenuss.

5

War zu Recht für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert!

5

Ich habe zuletzt viele ähnliche Coming of Age Romane gelesen: 22 Bahnen, Echtzeitalter, Gittersee, die Überlebenden... aber dieses hier hat mir zusammen mit dem Markisenmann am besten gefallen.

4

Paradise garden ist ein schöner coming of age Roman über die Suche nach den familiären Wurzeln, über Verlust und Trauer. Den Anfang der Geschichte fand ich direkt interessant und berührend. Protagonistin Billie ist auf der Beerdigung ihrer Mutter. Erst im weiteren Verlauf, erfährt man, warum sie gestorben ist. Der Schreibstil war locker , erzählt wird aus der Ich Perspektive Billies. Sie lebte mit ihrer Mutter in recht ärmlichen Verhältnissen, bis sie eine größere Menge Geld gewinnen. Die beiden planen einen Urlaub auf den sich sowohl Mutter, als auch Tochter sehr freuen. Leider werden sie die Reise nie antreten, da die ungarische Oma aus gesundheitlichen Gründen bei den beiden einzieht. Über ihren Vater weiß Billie nichts, weshalb sie sich nach dem Tod der Mutter alline mit dem Auto ( Billie ist 15) auf die Suche nach ihrem Vater macht. So gut mir der Anfang auch gefallen hat, den Roadtrip mit dem Auto tagelang und kilometerweit, fand ich unrealistisch. Tanken, Diebstahl, unverhoffte Informationen über den möglichen Aufenthaltsort, das alles läuft sehr glatt ab. Phasenweise gab es für mich auch langatmige Passagen. Das Ende hat mir wieder sehr gut gefallen. Fazit: Ein schöner Roman, aber kein Highlight. Nette Geschichte mit interessanter Thematik, aber nichts Außergewöhnliches

5

Highlight! Schöner Schreibstil, einfühlsam, nicht kitschig

5

👩‍👦🍨🚗🏊‍♀️❤️‍🩹😄😢

"Plötzlich dachte ich, dass unser Leben wie ein Gemälde war, das direkt vor meiner Nase hing. Ich war zu nah dran. Wenn man zu dicht davorsteht, sieht man zwar die ganzen Details, aber man sieht nicht die Zusammenhänge."

5

Eine wunderschöne Geschichte - traurig und hoffnungsvoll zugleich

Die Geschichte von der vierzehnjährigen Billie wird auf sehr humorvolle, einfühlsame und spannende Weise erzählt. Das Buch ist sehr kurzweilig und liest sich angenehm!

3.5

Entschleunigend, teilweise langatmig

Der Schreibstil von Elena Fischer hat mir gut gefallen, dadurch kann man sich als Leser*in die verschiedenen Szenerien sehr gut vorstellen. Mit der Protagonistin „Billie“ habe ich sehr mitgefühlt, ihr Schicksal und ihre Suche nach sich selbst hat mich sehr bewegt. Teilweise hat mich das Buch aber etwas gelangweilt, da es, gerade im zweiten Drittel, doch sehr langatmig war. Das Ende hat mir gut gefallen!

4.5

Elena Fischer hat mit "Paradise Garden" ein starkes Debüt geschrieben, das zu Recht auf der Long List des Deutschen Buchpreises stand.

Im Mittelpunkt ihres Coming-of-age Romans steht die dreizehnjährige Billie, die mit ihrer Mutter in einem Hochhaus lebt. Ihre Mutter ist ein lebensfroher Mensch und bringt viele kreative Ideen ihren Alltag ein, z.B. wenn es darum geht, Billies Geburtstage zu gestalten. Billie liebt dieses Leben, auch wenn am Ende des Monats das Geld oft knapp ist. Als eines Tages die kranke Grossmutter bei ihnen einzieht, ändert sich alles. Billie muss ihr Zimmer räumen, es gibt oft Streit zwischen ihrer Mutter und ihrer Grossmutter und schliesslich einen Unfall, an dessen Folgen Billies Mutter stirbt. In den ersten Tagen findet Billie Hilfe im Heim, aber dann kehrt sie zur Grossmutter zurück, die versucht, sich um Billie zu kümmern. Doch Billie möchte ihren Vater finden und bricht zu einem besonderen, manchmal surrealen Road-Trip auf. Elena Fischer greift in ihrem Buch herausfordernde Themen wie Gewalt in der Familie, die Angst vor dem falschen Leben und das Schweigen über Vorgefallenes auf. Sie schreibt mit grossem Einfühlungsvermögen über den Trauerprozess eines Teenagers. Und sie integriert Hoffnungsvolles, lässt Billie immer Unterstützung finden und schliesslich so etwas wie Nachhausekommen erleben. Dabei stellt sie Billie ganz interessante, gut charakterisierte Nebenfiguren zur Seite, die Billies Weg begleiten. Am Ende des Buches versteht Billie: "Jeder hat eine Geschichte. Meine Grossmutter hat eine Geschichte, meine Mutter hat eine und ich auch. Ich war mittendrin." Ich habe das Buch sehr gern gelesen, auch wenn ich mich auf Billies surrealen Roadtripp erst einlassen musste und mir die Auflösung auch ein wenig märchenhaft erschien. Aber ich denke, das darf und kann Literatur - mich über die Grenzen der Vorstellungen, die ich für realistisch halte, gehen lassen.

Elena Fischer hat mit "Paradise Garden" ein starkes Debüt geschrieben, das zu Recht auf der Long List des Deutschen Buchpreises stand.
4.5

Armut, Trauer, Wut und der Suche nach Identität

Ein tolles Debüt einer neuen Autorin. Etwas märchenhaft, trotzdem eine lese Empfehlung.

5

Ein ganz wunderbares Buch, sooo schön. Herzerwärmend und dramatisch. ❤️

3.5

Die grundlegende Handlung des Coming-of-Age Romans ist in wenigen Sätzen erzählt. Billy wächst bei ihrer Alleinerziehenden Mutter in einer Hochhaussiedlung auf, ihr Vater ist ihr unbekannt. Eines Tages kommt ihre Großmutter aus Ungarn zu Besuch, ein Unglück geschieht und die Mutter stirbt. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Jugendheim klaut Billie den alten Nissan ihrer Mutter und begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater und der mysteriösen Vergangenheit ihrer Mutter. Was sich jedoch nicht so einfach in Worte fassen lässt, ist die feine, nahezu poetische Sprache, mit der die Autorin den Schmerz des Mädchens transportiert. Stellenweise war ich sehr gerührt und konnte mich wirklich gut in Billie hineinversetzen. Das ein oder andere Tränchen floss. Auch das Bild der Hochhaussiedlung mit den liebevollen Charakteren (Nachbarn) hat mich gekriegt. Ab der Mitte des Romans flachte für mich der Lesespaß dann komplett ab. Billie klaut das Auto und fährt durch ganz Deutschland und findet dort ihren Vater. Ohne große Hindernisse, kein Ärger, es läuft sehr reibungslos. Der Mann freut sich sie zu sehen. Irgendwann kommt dann raus, dass er doch gar nicht ihr Vater ist. Die Story um ihren echten Vater und die Vergangenheit der Mutter wird dann innerhalb von ein paar Seiten abgehakt. Das war mir zu wenig. Ich mochte die Sprache der Autorin sehr. Dennoch hatte ich auf nahezu jeder Seite das Gefühl, dass ich das Buch bereits kenne. Leider deshalb nur 3,5 von 5 🩵🩵🩵

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4

Ergreifend, aber mit der einen oder anderen Länge

Paradise Garden ist ein Roman über ein junges Mädchen namens Billie, das in eher ärmlichen Verhältnissen, aber mit einer liebevollen, kreativen Mutter aufwächst. Sie beginnt sich und ihre Herkunft zu hinterfragen, bekommt von ihrer Mutter allerdings keine zufriedenstellenden Antworten. Ein schwerer Schicksalsschlag führt dazu, dass Billie sich auf den Weg ans Meer und auf die Suche nach ihrem Vater macht. Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Die Geschichte ist an vielen Stellen sehr ergreifend und es fällt leicht mit Billie mitzufühlen. Ab ca der Hälfte gibt es einige Längen. Trotzdem eine Geschichte, die mich noch eine Weile begleiten wird.

5

Ein Wahnsinns-Debüt. Ich muss mich der Begeisterung dringend anschließen und habe ein neues Lieblingsbuch!

Bereits mit dem 1. Satz hat mich die Geschichte von Billie und ihrer Mutter Marika gepackt. Er lautet: Meine Mutter starb diesen Sommer. Woran und Wieso erfahren die Lesenden erst später. Der Tod, obwohl angekündigt, kam dann doch unerwartet. Nachdem Marika verstorben ist, begleiten wir Billie auf der Suche nach ihrem Vater, von dem Ihre Mutter nichts preis gegeben hat. Es gibt auch hier unerwartete Wendungen. Besonders berührt hat mich die Liebe und Bindung zwischen Marika und ihrer Tochter. Obwohl sie unter schwierigen Bedingungen leben, das Geld nie bis zum Ende des Monats reicht und sie mit der Arroganz von besser simulierten Menschen konfrontiert sind, schaffen sie sich Glücksmomente, an Geburtstagen oder mit ihren Nachbar*innen in der Hochhaussiedlung, wenn sie Urlaub im Laubengang machen. Es wird deutlich, dass ihnen Geld nicht so wichtig ist, um Glücklich zu sein. Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Buch von Elena Fischer.

3.5

Ich habe mir das Hörbuch angehört. Die Geschichte ist bewegend und die Stimme der Sprecherin passt super zu Billie. Leider hat mir trotzdem etwas an der Story gefehlt, es war manchmal recht langatmig.

5

»Den wahren Charakter von Menschen erkennst du daran, wie sie Dinge behandeln, die sie nicht mehr haben wollen«

Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Es war eins dieser Bücher, bei denen man sich zwingen muss, Pausen zu machen - nicht, weil es anstrengend ist, sondern weil man einfach drin bleibt. Eine Szene hat mich dann auch echt berührt - da kam sogar die ein oder andere Träne, weshalb ich das Buch für den Moment zur Seite legen musste. Trotz der tiefgründigen Themen bleibt die Geschichte nie zu schwer. Es gibt immer wieder kleine, schöne Momente mit Humor oder Hoffnung, die einen beim Lesen aufatmen lassen. Ich habe mir super viele Stellen markiert, einfach weil sie so wunderschön geschrieben waren. Die Figuren, besonders Billie und ihre Mutter Marika, sind mir total ans Herz gewachsen. Ihre Sicht auf die Welt, ihr Umgang miteinander und auch die Beziehung zu den Nachbarn waren einfach schön zu lesen. Nur die Situation Zuhause, sobald die Oma bei ihnen war, hätte für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Raum bekommen dürfen – aber gestört hat es mich nicht wirklich. Besonders mochte ich, wie selbstverständlich Billie und Marika mit ihrem eher einfachen Leben umgehen. Es war schön zu sehen, wie glücklich sie trotzdem waren - und wie deutlich die Botschaft rüberkommt, dass man nicht über das Leben bzw. die Lebensqualität anderer urteilen sollte, nur weil das eigene (ideale) Leben anders aussieht. Für mich war das Buch emotional, ruhig und trotzdem durchgehend fesselnd. Ich würde es wirklich allen empfehlen und hoffe sehr, dass Elena Fischer bald einen zweiten Roman herausbringt ... ich brauche Nachschub 🥲

»Den wahren Charakter von Menschen erkennst du daran, wie sie Dinge behandeln, die sie nicht mehr haben wollen«
4.5

Billie verliert mit 14 ihre Mutter - das ist eine Katastrophe und dennoch schafft es die Autorin, sehr viel Lebensfreude und Hoffnung in dieses Buch zu bringen. Ich mochte das Buch wirklich gern und kann es nur empfehlen.

4.5

Die 14-jährige Billie lebt allein mit ihrer Mutter in prekären Verhältnissen in einer Hochhaussiedlung, wobei Mutter und Tochter versuchen, das beste aus der Situation zu machen und Billie trotz allem eine gute Kindheit hat. Eines Tages kommt jedoch die anstrengende Großmutter aus Ungarn für längere Zeit zu Besuch, um diverse Ärzte abzuklappern, und sorgt dabei für einige Spannungen. Als Billies Mutter infolge eines unglücklichen Unfalls stirbt, landet Billie erst in einem Heim, aus dem sie abhaut, um sich letzten Endes auf die Suche nach ihrem Vater zu machen, den sie nicht kennt und über den ihre Mutter so gut wie nie geredet hat. Anrührender Coming of age-Roman mit Road movie-Elementen, der mir an sich gut gefallen hat. Stilistisch gab es ein paar Kleinigkeiten, die nicht so meins waren, daher ein halber Punkt Abzug von der Bestnote.

5

Was ein wunderschöner Roman, der mich auch zu Tränen gerührt hat. Absolute Empfehlung. Einfach toll! 😊

5

Coming-of-age: Armut, Liebe, Verlust, Nordsee, Heilung 👢 ❤️‍🩹 🌊

Ein ganz bezaubernder Roman über die tapfere und eigensinnige 14 jährige Billie. Billie und ihre Mutter Marika haben fast nichts. Ein Leben in Armut, aber trotzdem im Glück. Marika steckt voller Fantasie und Optimismus und liebt Billie über alles. Sie hält die beiden mit 2 Jobs über Wasser. ein stickiger Sommer in der Sozialbausiedlung steht bevor, aber dann gewinnen die beiden etwas Geld in einer Radiosendung. Das schreit nach Urlaub: es soll ans Meer! Dann kommt aber alles ganz anders. Billies Traum ans Meer zu fahren bleibt. Findet sie da Antworten zu ihrer Vergangenheit? Billies Geschichte hat mich so berührt und lässt mich gar nicht los. Mein Herz ist zugleich schwer und leicht. Ganz viel Schmerz, Armut, Leid aber eben auch Liebe, Hoffnung und Leichtigkeit steckt in den Zeilen. Am Ende sind wir am Meer und das heilt bekanntlich Wunden ❤️‍🩹

5

Rührende und widerspenstige Reise durch die Trauer und die Suche nach dem Guten. Wüsste ich es vorher und hätte ich die Möglichkeit würde ich Paradise Garden unbedingt mit der passenden Playlist auf Spotify auf einer langen Zugreise in den Norden lesen.

3

"Meine Mutter starb diesen Sommer." Kann ein Roman mit diesem ersten Satz eine Wohlfühllektüre sein? Elena Fischer tritt mit ihrem Debüt den Beweis an. Mit einer Mischung aus Coming-of-Age Geschichte und Roadmovie mit Migrationshintergrund unterhält der Roman ganz ordentlich und die 14jährige Billie ist eine liebenswerte Protagonistin. Doch die Figuren mit zu abgerundeten Kanten, entwickeln sich nicht zu Charakteren und so wirkt die Geschichte insgesamt mir zu glatt und oberflächlich. FAZIT Kann man lesen, muss man aber nicht.

5

Mädchen Mutter Großmutter

Die Geschichte könnte schlichter nicht sein. Ein 14 jähriges Mädchen macht sich nach dem plötzlichen Tod der Mutter auf die Suche nach dem unbekannten Vater. Das könnte es schon sein, wenn es nicht zugleich viel mehr wäre. Schon zu Beginn ist es die Einladung von Billie, mit dabei zu sein, den Weg zu sich selbst und was trotz allen Widrigkeiten dem im Wege stehen könnte, mitzugehen, teilzuhaben. Es ist ein Plädoyer an sich selbst, nicht aufzugeben, das fast Unmögliche einfach Schritt für Schritt anzugehen. Die Grundhaltung in diesem Buch ist überaus positiv, obwohl es sich um ernste Themen handelt, die Billie durchstehen muss. Ein Wohlfühlbuch für alle, auch wenn es aus der Sicht einer jungen Erwachsenen erzählt wird und auch sehr gut für solche geeignet ist. Ich habe es überaus gern gelesen und bin etwas traurig, dass es schon zu ende ist. So sollten Bücher geschrieben werden!

5

Beeindruckendes Debut

"Paradise Garden" von Elena Fischer Hörbuch Dass Billie ihre Mutter verlieren wird, erfahren wir gleich zu Beginn des Romans. Doch wir erfahren auch, was für eine besondere Frau Marika war. Beide leben in prekären Verhältnissen in einer kleinen Wohnung in einer Hochhaussiedlung. Marika arbeitet in zwei Jobs, trotzdem ist das Geld knapp. Mit viel Phantasie und Liebe macht Marika das mangelnde Geld wett. Manchmal reicht es sogar, um sich den Luxus-Eisbecher "Paradise Garden" zu teilen. Einziger Wermutstropfen in Billies Leben ist, dass Marika nichts über ihren Vater preisgibt. Die Idylle hat ein jähes Ende, als die Großmutter aus Ungarn anreist, um sich von den beiden gesund pflegen zu lassen. Als es zu einem Unglück kommt, beschließt Billie, ihren Vater zu suchen, von dem sie bislang nur ein Stück Arm auf einem alten Foto gesehen hat. Was nun folgt, ist ein Road-Trip, auf dem Billie viel über ihre Familie und über die Entscheidungen ihrer Mutter erfährt. Dieses Debüt von Elena Fischer ist herzerwärmend, einfühlsam, traurig und humorvoll und hat mich sehr beeindruckt. Besonders ans Herz legen möchte ich euch hier das Hörbuch, das so wunderbar von Lena Urzendowsky gelesen wird. Sie liest mit ihrer jungen, fast kindlichen Stimme, dass ich den Eindruck hatte, die Ich-Erzählerin Billie spricht tatsächlich und erzählt mir ihre Geschichte.

4

emotional, rührend, bewegend

Ich wollte unbedingt ein Buch von der Longlist des Deutschen Buchpreises lesen und „Paradise Garden“ von Elena Fischer ist es geworden. Billie ist 14 Jahre alt und erinnert sich an das Leben mit ihrer Mutter. Ein gutes und schönes Leben war das. Die beiden waren arm, aber immer glücklich. Billies Mutter war eine starke und lebenslustige Frau, doch ihre Vergangenheit zog immer wieder wie ein Schatten über Mutter und Tochter. Wer Billies Vater ist, hat das Mädchen nie erfahren. Und dann stand eines Tages die Großmutter vor der Tür und das Leben Billies nahm eine radikale Wendung. Ich habe das Buch begonnen zu lesen und stand von der ersten Seite an in seinem Bann. Eine Welle voller Emotionen jagte die Nächste, ich habe teils wirklich Rotz und Wasser heult, weil mich Billies Geschichte so mitgenommen hat. Die Autorin hat eine so unglaublich tolle Protagonistin geschaffen, so klug, gefühlvoll und voller Liebe für ihre Mutter, die sie von einem Augenblick auf den nächsten verliert. Ich habe mit Billie mitgelitten, habe alle ihre Gefühle und Gedanken so gut nachempfinden können – so toll werden Emotionen hier zu Papier gebracht. Elena Fischer meinte in einem Interview, dass sie über Gefühle und Emotionen zu ihren Figuren kommt und nicht über die Story. Und das merkt man! Auch daran, dass im letzten Drittel der Geschichte weniger das Innenleben Billies Platz findet, sondern das Außen viel mehr Raum bekommt und das gleichzeitig die Intensität des Romans verwässert. Mit dem Roadtrip Billies verändert sich nicht nur die Landschaft im Buch, sondern auch der Erzählton, er wird unverbindlicher. Ein sehr starker Roman, vor allem im ersten Teil, mit einem vergleichsweise leichteren Ende.

emotional, rührend, bewegend
5

Eine berührende Reise in die Seele einer 14-Jährigen

„Paradise Garden“ von Elena Fischer nimmt uns mit auf die emotionale Achterbahnfahrt der 14-jährigen Billie, die in einer Hochhaussiedlung mitten in einem sozialen Brennpunkt aufwächst. Trotz der finanziellen Not, die die Familie zum Monatsende auf Nudeln mit Ketchup beschränkt, schafft es ihre Mutter Marika, mit Fantasie und grenzenlosem Herz Billies Welt in ein buntes Abenteuer zu verwandeln. Der unerwartete Besuch der Großmutter aus Ungarn markiert den Anfang einer Reihe von Ereignissen, die Billies Leben für immer verändern. Elena Fischers Erstlingswerk ist eine Hommage an die kindliche Resilienz und die Kraft der Familie. Billies Reise, angetrieben von dem Verlust ihrer Mutter und dem Drang, ihren unbekannten Vater zu finden, ist nicht nur eine Suche nach Antworten auf ihre vielen Fragen, sondern auch eine Entdeckungsreise zu sich selbst und dem, was im Leben wirklich zählt. Die Art, wie Fischer die Welt durch die Augen eines jungen Mädchens darstellt, ist beeindruckend. Ihre Fähigkeit, aus dieser Perspektive scharfsinnig, direkt und einfühlsam zu erzählen, verleiht dem Roman eine Authentizität, die den Leser unmittelbar ins Geschehen zieht. Der poetische und zugleich kraftvolle Schreibstil der Autorin schafft es, die rauen Realitäten des Lebens in der Hochhaussiedlung mit einer Leichtigkeit zu malen, die sowohl berührt als auch inspiriert. Fischer hat eine wunderschöne Figurenzeichnung geschaffen. Insbesondere die Darstellung Billies, deren Mut, gepaart mit kindlicher Unbekümmertheit und einer unglaublich lebensbejahenden Einstellung, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich hatte das Gefühl, sie wirklich zu kennen. Stilistisch wirklich schön gemacht! 🖤 Zusammenfassend ist „Paradise Garden“ ein beeindruckendes Debüt, das die Schönheit und die Schmerzen des Aufwachsens in schwierigen Verhältnissen einfängt. Es ist ein Roman, der tief berührt und mir noch lange nach dem Zuschlagen der letzten Seite im Gedächtnis bleiben wird. Mit diesem Buch hat Elena Fischer nicht nur ein Zeugnis ihres erzählerischen Talents abgelegt, sondern auch eine kraftvolle Erinnerung daran geschaffen, was im Leben wirklich wichtig ist. Ein absolutes Muss für alle, die Literatur lieben, die direkt ins Herz trifft. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4.5

Billie steht auf der Beerdigung ihrer eigenen Mutter… und das erste Menstruationsblut ihres Lebens läuft ihr am Bein herunter. Tolles Timing - wie so oft in ihrem erst 14-jährigen Leben. Selbst den obligatorischen ‚Paradise Garden‘-Eisbecher zum Monatsanfang (und Geld„anfang“) gibt es jetzt nicht einmal mehr zum Monatsanfang - denn ihre Mutter Marika ist nicht mehr da. Diejenige, die ihr aktuell geblieben ist, ist ihre ungarische Großmutter, die sie eigentlich gar nicht kennt. Sie hat sie erst kennengelernt, als sie kurze Zeit vorher unerwartet auf der Matte der spartanisch eingerichteten Hochhauswohnung von Billie und Marika stand - und den Zustand der Wohnung direkt mit einem ‚Das alles müsste nicht sein.“ kommentierte. Billie ist klar, dass sie weder im Hochhaus noch bei dieser Großmutter bleiben kann. Und so macht sie sich in Marikas klapprigem Nissan auf den Weg, um die vielen Fragezeichen aus dem Weg zu räumen, die trotz all der Liebe und Nähe stets zwischen ihr und ihrer Mutter standen… Elena Fischer ist mit ‚Paradise Garden‘ ein emotional höchst berührendes Debüt gelungen. Ich habe Billie direkt in mein Herz geschlossen, mich mit ihr über ihre Großmutter gewundert und aufgeregt und habe mit ihr ihre Mutter und ihren ihr nicht bekannten Vater vermisst. Aber ebenso war ich mit ihr trotzig, abenteuerlustig, mutig und neugierig. Und ich finde, genau dieser Spagat zwischen Trauer und Trostlosigkeit auf der einen und Leichtigkeit, Mut und Hoffnung auf der anderen Seite ist Elena Fischer grandios geglückt. Zusätzlich finde ich die Perspektive der 14-jährigen Protagonistin toll umgesetzt; manches wirkt vielleicht unwirklich bis unglaubwürdig - doch wie zuverlässig ist die Sicht und Wahrnehmung einer 14-Jährigen, die gerade ihre Mutter verloren hat, und uns ihre eigene Geschichte erzählt? Ein wunderbares Herzensbuch, das Hoffnung schenkt! Denn „wir können nicht alles leben, was wir uns wünschen, aber wir können davon träumen.“

5

Ein äußerst gelungener Debütroman der Mainzer Autorin Elena Fischer, der es im August zu Recht auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, in einer wundervollen Sprache erzählt.... ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen.

5

Sehr schönes Debüt, das zurecht auf der Longlist für den Buchpreis war. Bewundernswert wie Billie es mit ihren 14 Jahren schafft, sich mit dem Auto ihrer Mutter auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Eine wunderbare Mutter-Tochter-Beziehung, die ein abruptes und trauriges Ende findet. Flüssiger und leicht lesbarer Schreibstil, da aus der Sicht einer 14jährigen.

4

Lesenswerter Debütroman

Die 14jährige Billie lebt mit ihrer Mutter Marika in bescheidenen Verhältnissen. Das Geld ist immer knapp, aber weder Marikas Fantasie, noch die Liebe zu ihrer Tochter kennen Grenzen und so ermöglicht sie Billie eine glückliche Kindheit. Als die Großmutter aus Ungarn plötzlich in ihr Leben tritt, ist alles anders und ein tragischer Unfall reißt Mutter und Tochter unwiderruflich auseinander. Billie will auf keinen Fall bei ihrer Großmutter bleiben und beschließt, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Das erste Drittel des Buches hat mich durch die Beziehung Billies und ihrer Mutter so eingenommen, dass ich den Klappentext völlig vergaß, sodass mich das tragische Ereignis total überraschte und in Mitleid für Billie vergehen ließ. Welch Katastrophe. Die Szenerie der eigentlich armen Hochhaussiedlung und die Beziehungen, die Mutter und Tochter zu ihren Nachbarn haben, zeigt gut, dass Geld und monetärer Reichtum allein nicht glücklich machen. Elena Fischers Erstlingswerk ist eine Mischung aus Roadtrip und coming of age-Geschichte, die die Themen Generationskonflikt, Verlust und soziale Klassen sehr gut, ohne an irgendeinem Punkt illusorisch oder kitschig zu werden, verknüpft. Dabei erinnert sie mich an Benedict Wells, wenngleich ihr Stil noch nicht so ausgereift ist. Die Perspektive der Ich-Erzählerin Billie ist sehr gefühlvoll, naiv und voller Herzensgüte gestaltet. Irritiert hat mich dann aber doch, dass eine 14jährige derart lang völlig unbehelligt mit einem Auto durch halb Deutschland reisen kann, ohne dass irgendjemand mal skeptisch wird. Dennoch ist Paradise Garden ein absolut lesenswerter Debütroman, der sich trotz der schweren Thematik leicht lesen lässt.

5

Ein wundervolles Debüt von Elena Fischer. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen und hab es in einem Atemzug ausgelesen. Billie verliert sich nach dem Tod ihrer Mutter und macht sich auf den Weg um sich selbst und ihre Geschichte zu finden. Elena Fischer hat es geschafft in mir Mitgefühl, Trauer, Liebe und noch so viele weitere Gefühle zu wecken und das Verlangen Billie auf ihrem Road Trip zu begleiten. Ich hätte so gerne gewusst wie Billies Geschichte weiter geht. Große Empfehlung meinerseits!

4

Schön erzählte Geschichte mit einer überraschenden Wendung, aber teilweise auch ein bisschen unglaubwürdig.

3

Tolle erste Hälfte

Der Einstieg in diesen Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich war bis etwa zur Hälfte des Buches richtig angetan von der Geschichte. Dann kam ein Ereignis, welches für Billie, die 14-jährige Hauptprotagonistin, ein schwerer Schicksalsschlag darstellte. Ab diesem Zeitpunkt verlor mich die Autorin als begeisterte Leserin. Billie und ihr Umfeld waren für mich nicht mehr glaubwürdig. Sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Die bildhafte und gut verständliche Sprache passt in meinen Augen sehr gut zur Geschichte.

Tolle erste Hälfte
3.5

Gut, aber nicht außergewöhnlich

Eine Coming of Age Geschichte, die wenig überrascht. Eine pubertierende Protagonistin, die ihre Mutter verliert und unbedingt ihren Vater finden will. Das Buch ist durchaus gut geschrieben und ist keines Wegs ein schlechtes, nur hat es mich nie wirklich mitgerissen. Dennoch ein gelungener Zeitvertreib, wenn man das Genre mag.

4

Wow, wie schön und mitreisend erzählt, sehr einfühlsam und traurig, aber auch hoffnungsvoll

4

Eine schöne Geschichte über Tod, Trauer und das Erwachsen werden

Billie ist eine tolle Protagonistin und für ihr junges Alter unglaublich reif und weise. Sie ist mutig und steht für sich ein, hatte nicht immer ein einfaches Leben. Die Nebencharaktere sind sehr schön, genauso wie der Schreibstil. Erinnert mich an einen Coming of Age Film, sehr schön!

5

Einfach nur wunderschön ♥️ Ich konnte es nicht aus den Händen legen

Einfach nur wunderschön ♥️ Ich konnte es nicht aus den Händen legen
5

Ich habe mich in der Geschichte richtig wohlgefühlt

3

Süße Geschichte von einem Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft

5

Billie ist eine tolle Protagonistin. Ich fand Billie und ihre Mutter sehr sympathisch, besonders ihre Fähigkeit, trotz ihrer schwierigen Situation das Beste aus dem zu machen, was sie haben. Es ist eine traurige, aber nicht hoffnungslose Geschichte, die mich sehr berührt hat.

4

Liebevoll erzählte und grandios vertonte Geschichte! Billies Suche nach ihren Wurzeln thematisiert auch immer wieder unsere Klassengesellschaft.

5

Die 14-jährige Billie lebt in einer Hochhaussiedlung und erlebt mit ihrer einfallsreichen Mutter Marika trotz knapper Mittel besondere Momente. Als ihre unerwünschte Großmutter aus Ungarn auftaucht, gerät Billies Welt aus den Fugen. Als sie keine Antworten mehr von Marika bekommt, bricht sie allein auf, um ihren unbekannten Vater zu finden und das Geheimnis hinter ihren Meeresträumen zu enthüllen. Das Leben von Billie und ihrer Mutter ist alles andere als einfach, dennoch fasziniert das innige Band, das zwischen ihnen besteht. Der plötzliche Auftritt der Großmutter aus Ungarn stellt dieses Gleichgewicht auf den Kopf. Billies bewegender Weg aus dieser Tragödie ist ergreifend. Die Handlung nimmt unerwartete Wendungen, und ich fand es toll, Billie auf ihrem Weg zu begleiten. Sie ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen und ihr Schicksal hat mich tief berührt. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

5

So ein schönes Buch.

Herzzerreißend und doch tröstlich. Ich glaube, das wird eins meiner Lieblingsbücher werden.

4.5

" Der Natur ist es egal wo ich bin, der Natur ist es sogar egal, ob ich bin." Als Billies Mutter stirbt bleibt sie zurück mit ihrer Großmutter, der sie die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt. Sie reißt aus und begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater. Ein bewegender Jugendroman der viele Themen anspricht, vor Allem Trauer und Verlust, aber auch Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Gerade Billie ist mir wirklich bahe gekommen, trotz ihrer Jugend. Der Schreibstil der Autorin ist toll, emotional ohne irgendwie auf die Tränendrüse zu drücken. Ich konnte Billies Beweggründe nachvollziehen, aber hatte auch Zugang zu anderen Charakteren. Lediglich die Großmutter fand ich etwas blass. Ein Roman, der hängen bleiben wird in seiner Intensität , eine Geschichte, für jung und alt, ein Buch, das berührt.

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