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The Handmaid's Tale (Deluxe Edition)

4.1(3.7K)
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About the book

A stunning deluxe edition for the fortieth anniversary of an unparalleled cornerstone of feminist literature, featuring the original cover art and a short, unpublished essay penned in 1986 by Margaret Atwood, “the patron saint of feminist dystopian fiction” (The New York Times).

In Margaret Atwood’s dystopian future, environmental disasters and declining birthrates have led to a Second American Civil War. The result is the rise of the Republic of Gilead, a totalitarian regime that enforces rigid social roles and enslaves the few remaining fertile women. Offred is one of these, a Handmaid bound to produce children for one of Gilead’s commanders. Deprived of her husband, her child, her freedom, and even her own name, Offred clings to her memories and her will to survive. At once a scathing satire, an ominous warning, and a tour de force of narrative suspense, The Handmaid’s Tale is a modern classic.

Editions (32)

ISBN9798217009114
PublisherRandom House LLC US
Publication Date09/23/25
Pages336

Reviews & Ratings

3.7K ratings

549 reviews

4.1

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  • literally.coco
    literally.coco

    1.2K Followers

    2.0

    »Ignoring isn’t the same as ignorance, you have to work at it.«🥀

    Serie >>>>> Einfach anstrengend von Anfang bis Ende.🤷🏻‍♀️ Der Schreibstil ist so zäh, dass ich mich mehr durchgearbeitet als gelesen habe. Ständig bin ich ins stocken und stolpern gekommen und so oft gedanklich ausgestiegen. Die Story hat enormes Potenzial. Wirklich. Aber sie wird so distanziert, kühl und langweilig erzählt, dass bei mir emotional exakt nichts angekommen ist. Keine Gänsehaut, kein Mitfiebern, nicht mal Beklemmung.. und das bei dem Thema.👀 Klar, wurden wichtige und aktuelle Punkte behandelt. Ein Roman darf aber mehr sein als nur relevant. Die Serie ist um Welten besser, eine der besten überhaupt.❤️ Der Film ist keine Rede wert. Und das Buch hat mich enttäuscht zurückgelassen.😶‍🌫️ The Testaments werde ich daher nicht lesen, sondern nur als Serie gucken. {Collage: Pinterest}

    »Ignoring isn’t the same as ignorance, you have to work at it.«🥀

    Apr 24, 2026

  • bookbutterflies
    bookbutterflies

    415 Followers

    4.5

    Dieses Buch und ich haben eine etwas kompliziertere Geschichte. Ich hatte es nämlich vor einigen Jahren schon einmal gelesen – damals auf Englisch. Und ehrlich gesagt: Es hat mir nicht gefallen. Ich bin damit schlicht nicht warm geworden. Was ich damals noch nicht wusste: Das lag nicht am Buch. Der Schreibstil ist speziell, die englische Sprache war für mich damals schlicht zu anspruchsvoll dafür – und ich glaube, inhaltlich war ich auch noch nicht so weit. Denn mit mehr Wissen über Feminismus ist dieses Buch beim zweiten Mal ein völlig anderes Leseerlebnis gewesen. Wir befinden uns in Gilead, einem totalitären Staat, der sich auf dem Boden der ehemaligen USA errichtet hat. Frauen haben keinerlei Rechte mehr. Die Magd Desfred gehört zur Kaste der Frauen, die einzig und allein zur Fortpflanzung dienen. Ihr Alltag ist streng reglementiert, überwacht, kontrolliert. Und doch besitzt sie etwas, das ihr niemand nehmen kann: ihre innere Hoffnung. Was den Roman erzählerisch besonders macht, sind die Zeitsprünge. Die Szenen wechseln abrupt – mitten im Kapitel, ohne Vorwarnung. Wir sind gleichzeitig in Desfreds Gegenwart, in den Ausbildungslagern und in den Erinnerungen an eine Zeit, die sich noch fast wie unsere Gegenwart anfühlt. Das klingt erstmal verwirrend – und ja, am Anfang war es das auch für mich. Aber dann versteht man: Genau das ist die Absicht. Diese Sprünge zeigen den psychischen Zustand einer zutiefst traumatisierten Person. Erinnerung ist ihre einzige verbliebene Freiheit – und gleichzeitig ihre Qual. Man ist buchstäblich im Kopf von jemandem, der nicht mehr in stabilen Gegenwartsmomenten lebt. Was mich dabei immer wieder erschreckt hat: Wie nah diese Realitäten beieinanderliegen. Gilead ist keine Gesellschaft, die sich erst in Jahrhunderten entwickelt hat. Es können nur wenige Jahre gewesen sein. Das ist schwer zu ertragen. Denn Atwood bezeichnet ihr Werk bewusst nicht als Dystopie, sondern als „spekulative Fiktion” – und das ist ein wichtiger Unterschied. Sie erfindet keine Technologien oder Gesellschaftsformen, die es noch nie gegeben hat. Alles, was in Gilead passiert, hat in irgendeiner Form in der Geschichte der Menschheit bereits existiert oder wäre theoretisch jederzeit möglich. Das macht das Buch so beklemmend. Und so zeitlos. Denn obwohl es 1985 veröffentlicht wurde, liest es sich überhaupt nicht so. Es könnte heute geschrieben sein. Wahnsinn, wie aktuell es geblieben ist – und gleichzeitig erschreckend, weil das bedeutet, dass sich an den gesellschaftlichen Themen, die es behandelt, so wenig verändert hat. Frauenrechte, Machtmissbrauch, religiöser Extremismus – alles davon ist präsent, aber nie mit dem Holzhammer erzählt. Atwoods Sprache ist vielmehr unfassbar intelligent und subtil. Vieles wird nur angedeutet. Man denkt sich seinen Teil – und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich annähernd alle Bedeutungsebenen, die sie eingebaut hat, wirklich aufgenommen habe. Ich verstehe sehr gut, warum dieses Buch in Schulen und als Studiengrundlage gelesen wird. Man kann hier unglaublich viel einordnen und diskutieren. Die Gesellschaft in Gilead wird dabei sehr detailliert dargestellt – und doch bleibt vieles im Weltbild bewusst unerläutert. Manche Lesende wünschen sich vielleicht mehr Erklärungen dazu, wie es so weit kommen konnte. Aber das ist nicht Atwoods Ziel. Sie will keine lückenlose Welt konstruieren, sondern ein Werk schaffen, das warnt, inspiriert und zum Nachdenken zwingt. Und das gelingt ihr absolut. Die Stimmung ist dabei durchgehend beklemmend. Eine schwelende Bedrohung zieht sich durch jede Seite, und als Leserin hält man stellenweise buchstäblich den Atem an. Angenehm ist das nicht – aber es soll auch nicht angenehm sein. Und dann ist da noch der Epilog. Den werde ich nicht verraten. Nur so viel: Er ist genial. Nach dem Lesen bin ich in ein richtiges Rabbithole gefallen. Ich habe lange recherchiert zu den realen Begebenheiten, auf die Atwood sich bezieht: Reproduktive Kontrolle und politisch organisierte Fortpflanzung Religiöser Fundamentalismus als Herrschafts- und Legitimationsform Rechtliche und soziale Entmündigung von Frauen Kleidung als Mittel der Kontrolle und Statusmarkierung Angst, Überwachung und soziale Disziplinierung in totalitären Systemen Ich habe Interviews mit ihr gehört, und das Buch hat noch sehr, sehr lange in mir weitergearbeitet. Ich will unbedingt „Die Zeuginnen” lesen, den Fortsetzungsroman aus 2019 – und dann wahrscheinlich auch endlich die Serie, über deren erste Staffel ich damals nicht hinausgekommen bin. Alleine dafür verdient dieses Buch schon das Prädikat Lesehighlight. Dennoch – einen halben Stern Abzug muss ich machen. Der Schreibstil hat mich zwischenzeitlich etwas ermüdet, war zu Beginn verwirrend, und das offene, fragmentarische Erzählen lässt einen an manchen Stellen recht ratlos zurück. Das ist als Stilmittel absolut gewollt und funktioniert – aber es kostet beim Lesen trotzdem etwas Kraft. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. Ein Buch, das man gelesen haben sollte!

    2 hours ago

  • booksandspezi
    booksandspezi

    1.1K Followers

    5.0

    Uff, ein harter Brocken. Verstörend. Schonungslos. Entsetzlich. Ein Buch, das noch lange nachwirken wird, insbesondere weil es so greifbar scheint.

    Ich hab den "Report der Magd" als Hörbuch angefangen, weil wir aktuell im Theater in der Themenfindung für ein eigenes Stück stecken. Dabei war das Thema Feminismus hoch im Kurs (was ich befürworte!) und im Gespräch kam auch dieses Buch zur Sprache. Ich wurde neugierig und musste es nur wenige Tage später direkt als Hörbuch starten. Und ich kann euch sagen, dass ich verhältnismäßig lange gebraucht habe. Dieses Buch war vieles, aber vor allem verstörend und beklemmend, weswegen ich es desöfteren pausieren musste und manchmal auch einen kompletten Tag Pause gebraucht habe. Was das Buch nur noch interessanter gemacht hat, ist der Umgang damit in den USA. In einigen Bundesstaaten ist das Buch aus den Bibliotheken an Schulen und Universitäten gebannt. Wir begleiten die Magd Desfred, die gemeinsam mit vielen anderen Mägden unter der Fittiche ihres Kommandanten und der sogenannten "Tanten" lebt. Magd zu sein bedeutet hier vor allem ein: im Dienste des Kommandanten und unter Gottes wachsamer Hand schwanger zu werden, ein Kind auszutragen und so der sinkenden Geburtenrate entgegen zu wirken. Dabei wird mehr als einmal deutlich, dass Ehefrauen und Mägde ihren ganz eigenen Platz haben und sich nicht "vermischen" dürfen. Denn in dieser düsteren dystopischen und doch erschreckend real wirkenden Welt sind Frauen klare, feste Rollen zugeschrieben, die über ihr ganzes Leben entscheiden. Es wird nicht weniger als Gehorsamkeit, Sittsamkeit und die absolute Unterwerfung verlangt. Alles andere zieht harte Strafen nach sich. Desfred, die Erzählerin, hat ihren Namen jedoch nicht vergessen (hier haben alle neue Namen erhalten, ebenfalls ein Mittel der Unterdrückung). Sie kennt außerdem noch das Leben davor und ist mutig genug ist, sich zu erinnern. So erfahren wir durch sie, wie es so weit und wirklich bis zum Äußersten kommen konnte und bekommen einen Einblick in ihre Gedankenwelt. Der Schreibstil ist nüchtern, einige Stellen hätte ich mir – im Falle des Buches – gerne markiert und ich glaube, dass dieses Buch noch lange nachwirken wird. Übrigens auch sehr spannend und gut umgesetzt in diesem Buch ist es, wie die Frauen alleine durch Sprache unterdrückt werden. Das fängt schon beim Namen an, der eigentlich einfach nur eine Besitzanzeige ist. Da wird einem ganz anders, gerade wenn man sich für Sprache interessiert und das Thema Sprache sowieso dauerhaft aktuell ist, weil es sich dabei um etwas "lebendiges" handelt, dass unsere Gedanken formt. Auch und gerade wieder in unserer heutigen Gesellschaft. Insgesamt eine ganz große Empfehlung. Das hier sollte wirklich jeder gelesen oder gehört haben.

    Uff, ein harter Brocken. Verstörend. Schonungslos. Entsetzlich. Ein Buch, das noch lange nachwirken wird, insbesondere weil es so greifbar scheint.

    Mar 30, 2026

3 of 549 reviews

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rosywood
rosywoodApr 30, 2026

„Es gibt mehr als nur eine Form von Freiheit, Freiheit zu und Freiheit von. In den Tagen der Anarchie war es die Freiheit zu. Jetzt bekommt ihr die Freiheit von. Unterschätzt sie nicht.“ Das macht nachdenklich.

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