Normal People

Normal People

Softcover
3.63762

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Description

''Tender and devastating.'' Guardian
''A book to cancel plans for.'' Grazia
''A classic coming-of-age love story.'' Vogue

Connell and Marianne grow up in the same small town in the west of Ireland, but the similarities end there. In school, Connell is popular and well-liked, while Marianne is a loner. But when the two strike up a conversation - awkward but electrifying - something life-changing begins.

Normal People is a story of mutual fascination, friendship and love. It takes us from that first conversation to the years beyond, in the company of two people who try to stay apart but find they can't.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
266
Price
13.50 €

Characteristics

10 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
71%
46%
5%
50%
61%
64%
79%
91%
21%
61%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
73%
73%
73%
90%

Pace

Fast50%
Slow10%
Moderate20%
Variable20%

Writing Style

Simple70%
Complex10%
Moderate20%
Bildhaft (60%)Minimalistisch (50%)Poetisch (20%)Außergewöhnlich (40%)

Posts

490
All
4.5

🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️

Der Einstieg in „Normale Menschen“ ist mir relativ leicht gefallen, was eventuell auch daran lag, dass ich schon die ersten Folgen der passenden Serie gesehen hatte. Der Schreibstil ist sehr direkt und eher schlicht, was für mich aber sehr angenehm war. Ins Stocken gekommen bin ich zunächst durch die fehlenden Anführungszeichen. Das hat sich aber schneller als erwartet gelegt. Es ist eher ein Buch über die Entwicklung und Gedankengänge zweier Charaktere. Das finde ich rückblickend aber auch total in Ordnung. Für mich war es nur etwas ganz anderes und ungewohnt, da ich unterbewusst, glaube ich, trotzdem die ganze Zeit die klassische Struktur einer Liebesgeschichte erwartet habe. Die ist hier aber wirklich nicht gegeben… Ich konnte mich mit beiden Protagonisten, besonders mit Connell und seinen Gedankengängen, teilweise ziemlich stark identifizieren. Deshalb hat mich die Geschichte immer wieder zum Nachdenken angeregt und teilweise echt getroffen 💔 Ich habe das Buch, gerade die erste Hälfte, total gerne gelesen. Eventuell, weil ich dazu schon die passenden Folgen gesehen hatte und durch das Buch Verhaltensweisen und Gedanken einfach noch viel besser verstehen und nachvollziehen konnte (obwohl die Serie an sich auch wirklich schon sehr gut war). Rückblickend hätte ich, glaube ich, wirklich erst die komplette Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Vielleicht wäre mir die zweite Hälfte dann etwas leichter gefallen. Zur Mitte hin hat mich das Buch leider ein bisschen verloren. Ich denke, es lag daran, dass ich selbst unsicher war, wohin die Geschichte sich noch entwickeln soll, und Themen wie Einsamkeit und Depression immer präsenter wurden, was einfach bedrückend ist. Auch beim Ende bin ich mir noch etwas unschlüssig. Mit der Bewertung tue ich mir hier sehr schwer… Die Charaktere und die Tiefe würden für mich auf jeden Fall 5/5 Sterne bekommen. Die Story und Handlung waren für mich einfach ungewohnt und haben mich durch das viele „Hin und Her“ teilweise etwas verloren. Es war bewegend und intensiv, aber auch belastend.

🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️
4.5

Lest eure Sub-Leichen!✨

Das Buch, was am längsten auf meinem sub gechillt hat & das zu Unrecht!! Es ist definitiv ganz anders, als ich erwartet hatte. Es ist keine klassische Liebesgeschichte. Das englisch ist relativ simpel & für Einsteiger:innen geeignet. Was ein bisschen schwierig war, es gibt keine Anführungszeichen oder Absätze für Gespräche. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Das Buch erzählt für mich unterschwellig so viel. Es geht um Freundschaft (auch toxische Freundschaft), Liebe und Loyalität. Ich glaube, dass sich viele mit diesen Themen identifizieren können. Bitte lest aber auch die Triggerwarnungen, weil es an einigen Stellen brutal wird (auch verbal). Ein große, positive Überraschung für mich & daher eine große Empfehlung!🥰

Lest eure Sub-Leichen!✨
5

„[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“

Es ist zum Haare raufen, ich hasse es. Aber ich liebe es. Ich habe nicht das Buch verschlungen, sondern es mich. Der beste Teil war das Happy End, das nach offener Kommunikation und Therapie für alle kam😪 Hier wird eine ehrliche, verzweifelte, schon auch toxische Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen im Verlauf mehrerer Jahre erzählt. Wir begleiten Connell und Marianne vom letzten Schuljahr bis ins frühe Erwachsenenleben hinein, wobei sie beide nicht wirklich erwachsen werden. Im Grunde tun sich die beiden gegenseitig gut, aber der Mangel an direkter Kommunikation an einigen entscheidenden Stellen führt immer wieder zur Entfernung zwischen ihnen, wenn auch sie anderswo sehr deutlich und ehrlich miteinander sprechen. Diese Disbalance macht sie und mich als Leserin fast wahnsinnig. Es ist fast so, als würden sie sich aktiv entscheiden, leiden zu wollen. Wenn ich länger darüber nachdenke, stimmt es vielleicht auch, zumindest für Marianne. Die Autorin thematisiert meisterhaft authentisch psychische Krankheiten, gesellschaftliche Normen, Machtdynamiken, Klassenunterschiede und mehr. Sicherlich hätte das Buch auch von einigen Triggerwarnings profitieren können. Die Verfilmung als Serie ist sehr nah am Buch, die Wahl der Schauspieler perfekt, sie inszenieren Marianne und Connell nicht nur, sie verkörpern sie und die Dynamik der beiden sehr treffend.

„[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“
4.5

Mit dir fühle ich mich normal.

Sally Rooney erzählt schonungslos über die Beziehung von Marianne und Connell. Es ist eine Beziehung in der beide Fehler machen, immer und immer wieder und doch immer wieder beieinander landen. Es ist gut beobachtet, die Entwicklungen sind leise, erst unauffällig und dann doch bemerkenswert. Das Ende passte zur Geschichte, dennoch hatte ich mir etwas anderes gewünscht. Man muss den Schreibstil von Rooney mögen, ich empfehle hier vorher unbedingt eine Leseprobe zu lesen, sonst könnte man wirklich Probleme mit dem Buch bekommen. Wenn ich die Rezensionen hier auf READO lese bin ich teilweise verwirrt. Es ist ein literarisch toll geschriebener Roman. Ich glaube ehrlicherweise, dass ihn nicht jeder auf Anhieb versteht oder auf der Suche nach einer großen Lovestory ist. Diese hier ist kleiner, gewöhnlicher, alltäglicher vielleicht. Trotzdem nicht gesund.

Mit dir fühle ich mich normal.
3

„Normale Menschen“ – Ein Hype, den ich nicht nachvollziehen kann

Sally Rooneys Normale Menschen erzählt die Geschichte von Marianne und Connell, deren Beziehung sich über Jahre hinweg in einem ständigen Hin und Her bewegt. Beide Charaktere wirken auf mich anstrengend und schwer greifbar – Marianne mit ihrer distanzierten Art und Connell mit seinem inneren Chaos. Ihre Beziehung ist von Missverständnissen und toxischen Mustern geprägt, was das Lesen eher frustrierend als fesselnd machte. Der minimalistische Schreibstil mag atmosphärisch sein, ließ mich aber oft kalt, da die Emotionen für meinen Geschmack zu unnahbar blieben. Ich verstehe, dass das Buch für manche als tiefgründige Analyse zwischenmenschlicher Dynamiken gilt, doch mich hat es eher ratlos zurückgelassen. Insgesamt kann ich den Hype nicht nachvollziehen und hatte mir mehr Tiefe oder emotionale Nähe zu den Figuren gewünscht.

„Normale Menschen“ – Ein Hype, den ich nicht nachvollziehen kann

Ich habe mich hier lange recht schwer getan überhaupt etwas zu schreiben. Die Meinungen zu dem Buch gehen sehr weit auseinander. Die einen lieben es und die anderen hassen es. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen. Der Schreibstil ist recht schwierig und ich habe erst nach dem halben Buch den Anschluss gefunden. Es wechselt sehr sprunghaft, aber wenn man sich darauf und auf den Schreibstil einlässt dann geht es. Ich lese das Buch auch gerade auf Englisch um herauszufinden, ob nur die Übersetzung schlecht ist. Einen Film gibt es dazu auch, den ich mir noch ansehen werde. Und nun zum Inhalt: Es geht um Connell und Marianne, die zusammen in einer Kleinstadt in Irland aufwachsen. Marianne hat ein sehr schwieriges familiäres Umfeld und ist in der Schule überhaupt nicht beliebt. Sie hat tiefsitzende Persönlichkeitsprobleme. Connell ist beleibt aber merkt unterbewusst auch das mit ihm etwas nicht stimmt. Das Buch hat eine schwere an sich, die sehr greifbar wird und sich durch das gesamt Buch zieht. Das Buch handelt letztendlich von einer On/Off Liebesgeschichte der beiden

5

Was ist eigentlich Liebe und wie verändern wir uns dabei?

Dieses Buch ist so voller Details, dass ich das erste Mal nach einem Buch das Gefühl habe, Gedanken lesen zu können. Obwohl es im Grunde um eine toxische Beziehung geht, sind die Themen und Gedanken sehr vielschichtig, reflektiert und auch ernst. Mir gefällt vor allem der Schreibstil, der nach einer kurzen Gewöhungsphase, außergewöhnlich gut, hoch literarisch und anschaulich ist. Ich mag die seltsamen Bilder, die beschrieben werden und über die man länger nachdenken will, als wäre es ein Gedicht, was man liest. Ich mag auch die Sprünge zwischen Handlung und Gedanken, so wollte ich immer wissen wie es weiter geht und konnte gleichzeitig alles sehr gut nachvollziehen. Ich finde das ist ein Buch zum Genießen. Ich habe große Lust noch mehr Literatur von Sally zu verschlingen und die Charaktere kennen und vor allem wachsen zu sehen. Ich mochte Marianne und Connell nämlich sehr gerne unf konnte sie sehr gut mit ihren Problemen verstehen. Sie entwickeln sich im Laufe des Buches auf jeden Fall. Das war mega interessant gemacht und hat auch die Handlung ausgemacht. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Thematik der Angst man selbst zu sein. Ich meine wieso können wir manchmal nicht wir selbst sein? Warum verstellt man sich? Was haben die Gedanken der anderen Leute damit zu tun? An einigen Stellen fand ich es wirklich tiefgründig, sogar philosophisch. In ein paar Jahren lese ich es vielleicht nochmal!

2.5

Das war leider nichts. Die Handlung zog sich und hatte kaum Halt.

4

"Generally I find men are a lot more concerned with limiting the freedoms of women then exercising personal freedom for themselves, says Marianne" This is a polarizing book. I think I liked it. And when I say "liked it" I actually mean it made me very miserable. It's a weird, awkward and depressing novel about a connection formed between two very different people who find exactly what they need - and perhaps a lot that they don't - in each other. A quiet character study, almost a YA novel but not quite, and a profoundly lonely and depressing love story. It includes a lot of heavy themes: sexual assault, domestic abuse, drug use, casual racism (it's being called out), depression, anxiety, suicide. There is this multitude of nuances and symbols at play. The treatment of privilege and wealth, the examination of capitalism through relationships, what love and self-worth mean, the submission and sometimes humiliation that is love. This book quietly crept under my skin and I couldn't stop caring for Marianne and Connell, even though they never did really grow up. As a result the second half of the book felt more stagnant. Their relationship is angsty, but painfully real. They are both flawed and have unlikable characteristics. The pair's inability to communicate is frustrating, but feels realistic. I wanted to tear my hair out, because of all the things left unsaid, but it was a good kind of frustration. The frustration that comes from caring too much.

3

Bitte einmal Therapie für alle!

Endlich! Ich hab es so lange vor mir hergeschoben das Buch zu lesen - die fehlenden Anführungszeichen haben mich etwas abgeschreckt. Wie sich herausgestellt hat gewöhnt man sich aber ziemlich schnell daran. Oder man hört einfach das Hörbuch 🙃 Ich habe die Serie bereits mehrmals geschaut und liebe sie sehr, daher wusste ich bereits was passieren wird und dass die ganze Geschichte nicht sonderlich aufregend ist. Leider muss ich gestehen, dass mich das Buch an sich nicht überzeugen konnte. Ich konnte viele Entscheidungen von Marianne und Connell nicht nachvollziehen und bin mir immer noch nicht sicher, ob die beiden perfekt füreinander sind oder sich am besten für immer aus dem Weg gehen sollten. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich aber noch beeindruckter von der schauspielerischen Leistung von Paul Mescal und Daisy Edgar-Jones. Sie haben Marianne und Connell so authentisch dargestellt. Vielleicht sind die beiden auch einfach der Hauptgrund, warum mir die Serie so viel besser gefallen hat als das Buch. 👀 Was sich aber wieder für mich bestätigt hat: Ich sollte Bücher nicht mehr lesen, nachdem ich die Verfilmung gesehen habe. Ich hatte beim Lesen durchgehend die Serie und die einzelnen Szenen im Kopf und konnte mich nie ganz auf das Buch einlassen.

Bitte einmal Therapie für alle!
4.5

Wenn die filmische Adaption ein brillantes Werk noch übertrifft

"Normale Menschen" erzählt die Geschichte von Marianne und Connell, zwei jungen Erwachsenen, die sich trotz Widerstände in der Schulzeit lieben lernen. Doch das ist nur der Beginn einer komplexen Beziehungsodyssee, die sich bis hinein ins Studium zieht und beide mit ihren düstersten Problemen konfrontiert. Sally Rooney schrieb hier eine Liebesgeschichte, die nicht ist wie jede andere. Der Ablauf der Liebe, die immer wieder zerbricht und teils wirre Umwege geht ist teilweise sogar sehr schmerzhaft. Die Kunst liegt hierbei darin, dass der Roman abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Hauptfiguren erzählt und hierbei in die Tiefe geht. "Normale Menschen" lässt Marianne und Connell über verpasste Chance reflektieren und sich selbst teils zu Unrecht verdammen. Psychische Probleme werden dabei geschickt normalisiert ohne deren Gefahr zu verherrlichen. So gefühlvoll und schön die Geschichte in einigen Momenten ist, so deprimierend und düster ist sie in anderen. Die Menschen sind hier keine strahlenden Helden und auch wenn Marianne und Connell es nicht von sich glauben, so sind sie doch normal. "Normale Menschen" fasziniert durch die genaue Psychologie, welche einen beim Lesen mit den Hauptfiguren verschmelzen lässt und an sie bindet. Daher ist die Sprache auch sehr direkt und passend. Es ist ehrlich. Und dennoch ist es genau hier, wo die Serienadaption "Normal People" nochmal auftrumpfen kann. Inszenierung und Schauspiel sind perfekt aufeinander abgestimmt. Inhaltlich hält man sich nah an die Romanvorlage und weil am Ende jedes einzelne filmische Puzzlestück perfekt zum anderen passt, wirkt das Ergebnis wie eine noch reichhaltigere Ergänzung.

5

Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle, psychische und physische Gewalt und vieles mehr begegnen einem in Sally Rooneys Roman. Ich bin begeistert wie sie die Gefühle und Gedanken von zwei Menschen beschreibt, die so schwere psychische Probleme haben. Marianne und Connell tun sich nicht gut, können aber nicht ohneeinander. Es ist eine Lovestory ohne Kitsch, ohne große Worte. Sie tut weh und frustiert aber perfekt geschrieben!

3.5

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie besitzt viel Tiefgang, und die Charaktere wirken sehr authentisch, weil sie nichts beschönigen. Die Dialoge sind oft ernsthaft und durch ihre Direktheit stellenweise verstörend. Auch die Gedankengänge der Figuren können irritieren – gerade weil sie so zutiefst menschlich sind. Etwas gestört hat mich, dass bei den Dialogen die Satzzeichen fehlen. Außerdem empfand ich das Ende als relativ offen: Es bleibt unklar, was genau mit Marianne und Connell geschieht. Für mich eine kurzweilige, aber eindrucksvolle Lektüre.

3

Puh. Das war anders als ich erwartet hatte.

Irgendwie bin ich mir nicht sicher, was ich von der Geschichte halten soll. Der Schreibstil war in Ordnung, auch wenn Gespräche manchmal verwirrend waren ohne Anführungszeichen. Das ganze Buch war wie ein Kreislauf der nicht durchbrochen werden konnte. Das Ende lässt mich irgendwie leer zurück. Trotzdem mochte ich das Buch insgesamt und es hielt mich auch dauerhaft bei der Stange.

2.5

Naja, es gibt bessere Romane von Rooney

Ich fand das Buch ziemlich deprimierend. Eine Geschichte braucht kein Happy End, um spannend zu sein. Sie braucht keine perfekten Protagonist:innen, die durch und durch sympathisch sind, um gut zu sein. „Normale Menschen“ handelt von genau solchen Menschen, die nicht gerade makellos sind und moralisch verwerfliche Dinge tun. Dennoch bin ich etwas enttäuscht von dem Buch. Mich hat es total frustriert, dass Marianne und Connell beide einfach nicht dazu in der Lage sind, durch gute Kommunikation ihre Beziehungsprobleme in den Griff zu bekommen. Sowohl Connell als auch Marianne schienen aber selbstreflektierte Personen zu sein. Warum gelingt dann Kommunikation nicht? Sally Rooneys „Gespräche unter Freunden“ fand ich deutlich besser. Vom Plot als auch von den Figuren her. Trotzdem muss ich sagen, dass mir Rooneys Schreibstil sehr gefällt. Er ist einfach zu lesen aber an vielen Stellen sehr tiefgründig und philosophisch. Es macht immer irgendwie Spaß, ihre Bücher zu lesen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich „Normale Menschen“ 2,5 oder 3 ⭐️ geben möchte.

Naja, es gibt bessere Romane von Rooney
4.5

Hab’s geliebt 💚

Mein erstes Buch von Sally Rooney und ich kann den Hype jetzt sehr gut verstehen! Ich fand es sehr schön, die Protagonisten und ihre Entwicklungen zu begleiten. Es sind zwei unperfekte Menschen, deren Handlungen ich oft nicht nachvollziehen konnte und die mich teils auch aufgeregt haben, trotzdem konnte ich mich in den beschriebenen Gefühlen häufig wiederfinden. Besonders gut hat mir die vielschichtige Beziehung zwischen den beiden Protagonisten gefallen und die interessante Darstellung der Figuren vor dem Hintergrund der wechselnden POVs und der vermittelten Fremd- und Selbstwahrnehmung. Bonus Punkt gibts für die wilde Wahl der Autorin, die Anführungszeichen einfach komplett wegzulassen. Hat sich am Anfang komisch angefühlt, hatte für mich aber den Vorteil, dass ich bei spannenden Passagen nicht immer instinktiv mit den Augen zum Textteil gesprungen bin 😅 außerdem waren dadurch die Grenzen zwischen innerem Monolog und Dialog quasi fließend, was vom Gefühl her sehr gut zur Story und zur Erzählweise gepasst hat

1

Ich bin noch nie so oft beim lesen eingeschlafen. Ich mochte die Protagonisten nicht. Der Schreibstil war auch sehr komisch. Kurz gesagt: reine Zeitverschwendung.

2.5

Okay, wow war das ein merkwürdiges Buch. Vielleicht habe ich es zum falschen Zeitpunkt gelesen aber ich hab’s gar nicht gefühlt. Ich war nur verwirrt weil die Handlung, die Charaktere und die Entwicklung so ganz anders verlaufen sind als ich es mir vorgestellt hatte. Der Klappentext hat mich wohl etwas in die irre geführt. Tapfer habe ich es zu Ende gelesen, da es literarisch gesehen sicherlich sehr gut war, auch gut geschrieben. Aber es liegt mir schon eher schwer im Magen gerade muss ich sagen. Weiß gerade nicht ob und wann ich nochmal was von Sally Rooney lesen mag.

3.5

Was heißt schon normal?

Connell und Marianne kennen sich aus der Schule, er ist der beliebte Fußballer, sie die einsame Außenseiterin. Da Connells Mutter bei Mariannes Familien putzt, lernen sie sich außerhalb der Schule kennen und fangen eine heimliche On/Off-Beziehung an, die sie über das Studium fortführen. Interessant ist, dass sich die Dynamik der beiden hier ändert und ihre Rollen sich vertauschen… Der Text war mein zweiter Roman von der Autorin und wieder hat mir die psychologische Darstellung der beiden und ihrer Dynamik gefallen, insbesondere von Connells Innenleben - bei Marianne fehlte mir das etwas. In der Mitte hatte es Werk für mich seine Längen. Insgesamt kommt es nicht an „Intermezzo“ heran, was mir deutlich besser gefallen hat.

4

Mein Tipp: Bleibt dran, es lohnt sich!

Zu Beginn war ich etwas verwirrt und wirklich nicht überzeugt von "Normale Menschen"; der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig und die Tatsache, dass mündliche Rede nicht durch irgendwelche Zeichen markiert ist, hat dem ganzen auch nicht geholfen. Je weiter ich jedoch bei meinem zweiten Versuch gelesen habe, desto mehr hat mich die Handlung rund um Connell und Marianne verschlungen, sie sind normale Menschen, mit mehr oder weniger normalen Problemen; sie lieben einander, fühlen sich zueinander hingezogen - mal mehr und mal weniger stark. Sally Rooney hat dabei wirklich gut gezeigt, dass es oft weitaus leichter sein könnte, wenn man nur miteinander reden würde, es zeitgleich aber nicht macht und deshalb für Probleme und komplizierte Beziehungen sorgt.

Mein Tipp: Bleibt dran, es lohnt sich!
3

Schon Schade dass mich das Buch nicht so begeistert hat wie ich es mir erhofft hatte. Denn die Serie hab ich geliebt.

Sally Rooney hat eine besondere Art zu schreiben. Es liest sich viel zwischen den Zeilen. Lässt Platz für Interpretation. Ist vielschichtig und komplex. So schreibt sie. So ist die Geschichte. So sind die Protagonisten Marianne und Connell. Dank der Serie hatte ich schon dieses visuelle Bild und das hat mir hier geholfen. Dieses Buch sollte man mit Bedacht lesen.

4

Etwas mehr kommunizieren hätte beiden viel Leid erspart…

2.5

Vielleicht habe ich es einfach nicht verstanden. Vielleicht ist es aber auch einfach komisch.

Oder es ist extra so geschrieben. Mit komischen Dialogen. Komischen Wendungen. Irgendwie relatable irgendwie nicht. Spannend und gleichzeitig langweilig. Ich denke, jeder muss sich hier eine eigene Meinung bilden. Denn immerhin ist es ein Spiegel Bestseller, also muss es ja gut sein.

2.5

Wirr warr in Dublin

Normale Menschen von Sally Rooney erzählt die Geschichte von Connell und Marianne, zwei jungen Leuten, die zwischen Schule und Uni eine ziemlich komplizierte Beziehung führen. Themen wie Freundschaft, Liebe, Macht und Unsicherheit kommen echt gut rüber und wirken sehr realistisch. Was mich aber gestört hat, war die Sprache: Ohne Anführungszeichen war es oft schwer zu checken, wer gerade spricht, und das hat mich beim Lesen ziemlich rausgebracht. Auch dieses ständige Hin und Her zwischen den beiden war mir irgendwann zu viel. Klar, das passt irgendwie zur Realität, aber mir wurde es einfach zu chaotisch. Ich mochte, dass es in Dublin spielt. Insgesamt war’s nicht so meins – deshalb kann ich mich schwer zwischen zwei von fünf Sternen und 2,5 Sternen entscheiden

4

Zu Beginn hat mir Normale Menschen sehr gut gefallen, da ich sofort in die Geschichte hineingezogen wurde. Sally Rooneys Schreibstil ist wie immer ungewöhnlich und reduziert, aber genau das mag ich an ihren Büchern. Besonders gefallen hat mir die Beziehungsdynamik zwischen Marianne und Connell sowie ihre Liebesgeschichte, die sich leise, intensiv und oft schmerzhaft entwickelt. Trotz ihrer schwierigen Charakterzüge mochte ich beide Figuren sehr gerne und konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Ab etwa der Hälfte des Buches hat mich die Handlung jedoch etwas verloren. Die ständige Miscommunication zwischen den beiden empfand ich zunehmend als frustrierend und teilweise auch ermüdend. Zudem konnte ich einige der Themen rund um Marianne nicht vollständig nachvollziehen oder emotional greifen, was meine Bindung zur Geschichte abgeschwächt hat. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch etwas überhyped ist. Die Handlung an sich ist nicht besonders spannend oder abwechslungsreich, da der Fokus fast ausschließlich auf der Beziehung der beiden Protagonisten liegt. Das Lesen hat zwar Spaß gemacht, vor allem wegen der Figuren und des Schreibstils, ein echtes Highlight war Normale Menschen für mich jedoch nicht.

5

Meisterwerk! Neben dieser On-Off-Beziehung findet man in dieser wundervollen Geschichte so viele tiefergreifende Themen. Es las sich sehr flüssig und hatte auch wirklich sehr viele schöne Textstellen zu bieten die mir sehr nahe gingen oder mich zum Nachdenken brachten.

4

Fands schön auch wenn mich die toxic traits ein bssl genervt haben

2.5

Schwer zu bewerten. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber man kommt trotzdem gut und schnell durch das Buch. Die Geschichte selbst konnte mich leider nicht packen. Wir begleiten ein Liebespaar von der Schulzeit bis durch die Uni. Die fehlende Kommunikation zwischen Marianne und Connell war am Anfang vielleicht noch verständlich - später empfand ich dies aber kaum noch auszuhalten. Mir war es ein Mysterium, das sie nicht so offen miteinander geredet haben, obwohl sie sich doch immer so nah zueinander gefühlt haben. Und um viel mehr geht es dem Buch nicht. Leider konnte ich aus diesem Buch keine Message ziehen. Sehr schade.

Schwer zu bewerten. 
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber man kommt trotzdem gut und schnell durch das Buch. Die Geschichte selbst konnte mich leider nicht packen. Wir begleiten ein Liebespaar von der Schulzeit bis durch die Uni. Die fehlende Kommunikation zwischen Marianne und Connell war am Anfang vielleicht noch verständlich - später empfand ich dies aber kaum noch auszuhalten. Mir war es ein Mysterium, das sie nicht so offen miteinander geredet haben, obwohl sie sich doch immer so nah zueinander gefühlt haben.
Und um viel mehr geht es dem Buch nicht.
Leider konnte ich aus diesem Buch keine Message ziehen. Sehr schade.
3

normal halt

eine ruhige, eher leise liebesgeschichte, die super realistisch erzählt ist. kein großes drama oder kein riesiger plot twists – sondern einfach zwei menschen, die sich auf eine sehr echte art lieben und gleichzeitig dauernd aneinander vorbeireden. 🥹 man fühlt mit, ohne dass ständig was krasses passieren muss. viel zwischenmenschliches, viel unausgesprochenes. es wirkt fast alltäglich, aber genau das macht’s irgendwie besonders. kein lieblingsbuch, aber eins, das hängen bleibt🫂

3.5

Hätte ich die Serie davor nicht gesehen hätte es mich aufjedenfall noch mehr gepackt. Trotzdem ein tolles Buch das einen immer wieder mitnimmt.

4.5

Ich liebe, liebe Sally Rooney, what can I say. Tolles Buch, tolle Geschichte, das Ende war etwas abrupt, aber hat irgendwie auch zum Buch gepasst.

5

I really enjoyed this book! although these huge jumps in the timeline made it difficult to follow the relationship at times Definitely looking forward to the series now

3

challenging, emotional, sad

4.5

Für Menschen anfangs zwanzig nur zu empfehlen

Es ist lange her das ich so ein realistisches Buch gelesen habe. Die Charaktere handeln wie normale junge Menschen, die gerade versuchen sich selbst und ihren Platz in der Welt zu finden. Gut finde ich auch, dass das was passiert nie ins extreme abdriftet um die Message zu übermitteln. Ich verstehe das man sich womöglich ein anderes Ende gewünscht hätte, finde aber das im Verhältnis welche Wendungen das Buch genommen hat, besser geendet hat, als ich erwartet habe. Es hat sich definitiv schnell als eines der besten Bücher die ich je gelesen haben entwickelt und würde es jeden jungen Menschen empfehlen :)

4

Ich habe die Stimmung des Buches sehr gemocht

In diesem Buch geht es um eine Freundschaft, die über Jahre begleitet wird. Über die Höhen und die Tiefen der Freundschaft und wie man immer miteinander verbunden sein kann, auch wenn man sich über längere Zeit nicht sieht. Zwei unperfekte (normale) Menschen und wie sie ihr Leben teilen und immer eine Rolle im Leben des anderen spielen.

2.5

Ich hatte in der ersten Hälfte das Gefühl ein YA Buch zu lesen und danach eine sehr traurige Liebesgeschichte von zwei Menschen, die ich schon in der ersten Hälfte seltsam und unnahbar fand. Ich habe ewig gebraucht und mich dabei schrecklich gelangweilt und mich geärgert, dass ich es nicht abgebrochen habe.

4

Ich mochte das Buch wirklich sehr, die politischen und gesellschaftlichen Themen, die angeschnitten wurden, sowie auch die Entwicklung der Charaktere war authentisch. Allerdings wäre wohl eine Trigger Warnung angebracht, ich habe mich lange nicht mehr so fürchterlich gefühlt, während ich ein Buch gelesen habe.

2.5

🔄

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, was definitiv für den Schreibstil und das Tempo der Geschichte spricht. Während des ersten Teils, welcher in der Schulzeit der beiden Protagonisten spielt, war die Geschichte noch sehr spannend und interessant, verlor anschließend aber leider etwas an Fahrt. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden Figuren sich ab da nur noch im Kreis gedreht haben und fand ihren Umgang mit einander mehr als frustrierend. Außerdem ging es in diesem Buch wirklich viel zu viel um Sex. Wirklich kein Kapitel kam ohne aus. Alles in allem leider etwas enttäuschend.

5

einzigartiger Roman

„He has sincerely wanted to die, but he has never sincerely wanted Marianne to forget about him. That’s the only part of himself he wants to protect, the part that exists inside her.“ „Normal People“ von Sally Rooney ist ein Roman, der mich sehr mitgenommen hat. Der Schreibstil der Autorin ist speziell, man gewöhnt sich aber recht schnell daran. An sich passiert in dem Buch nicht viel, im Fokus liegt eher die zwischenmenschliche Dynamik der zwei Protagonisten Connell und Marianne, und wie sie sich im Laufe der Jahre zwischen Highschool und College verändert. Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, wie authentisch und real die psychischen Erkrankungen mit ihren Symptomen beschrieben wurden. Ich habe da sehr mitfühlen können. Alles in einem ein Buch, was mich frustriert und unzufrieden zurückgelassen hat, aber mich trotzdem überzeugen konnte. Das ist kein 0815 Liebesroman, sondern die Lebensrealität von vielen jungen Menschen. Super authentisch und emotional!

5

Ich kann keine der schlechten bis mittelmäßigen Reviews nachvollziehen

Normal People ist für mich ein außergewöhnlich starkes Buch, und das vor allem wegen der Art, wie Rooney ihre Figuren psychologisch entfaltet. Selten habe ich ein so genaues, unprätentiöses und ehrliches Erzählen über Menschen erlebt, die gleichzeitig nicht wissen, was sie fühlen, und doch darunter leiden. Viele negative Reviews behaupten, Connell und Marianne würden „keine Entwicklung“ durchmachen. Für mich ist das Gegenteil der Fall. Rooneys Kunst ist gerade, die Veränderungen leise, organisch und realistisch zu zeigen. Das Buch schreit nicht: „Achtung, Charakter-Arc!“ – es beobachtet einfach. Und genau darin liegt seine Stärke. Die Figuren verändern sich tatsächlich, aber in glaubwürdigen, kleinen Schritten. Connell beginnt als jemand, der sehr stark von äußerer Wahrnehmung abhängig ist, und entwickelt allmählich Sprachfähigkeit für sein Innenleben. Marianne wiederum löst sich langsam aus destruktiven Mustern und lernt, sich selbst anders zu sehen. Es ist subtil – aber absolut vorhanden und extrem gut geschrieben. Rooney schreibt überraschend psychologisch präzise. Die emotionalen Dynamiken, die Unsicherheiten, die impliziten Verletzungen, das Missverstehen, das ständige Aneinandervorbeidenken – all das ist nicht „passiert nichts“, sondern authentische innere Bewegung. Das Buch arbeitet mit Zwischentönen, Leerstellen und Wiederholungen, wie echte Beziehungen auch. Die Beziehung zwischen den beiden ist eine der realistischsten, die ich in der Literatur gefunden habe. Nicht idealisiert, nicht romantisiert – eher ein Beobachten dessen, wie zwei Menschen sich gegenseitig beeinflussen, verändern, retten, verletzen und wiederfinden. Rooneys Schreibstil wirkt schlicht, ist aber hochgradig kontrolliert. Viele nennen es „simpel“, aber für mich ist es kontrollierte Schlichtheit, die viel transportiert: Machtstrukturen, Selbstwert, Herkunft, Trauma, Scham und Zärtlichkeit. Am Ende hat mich Normal People sehr berührt – nicht weil es dramatisch ist, sondern weil es so ehrlich ist. Ehrlich über Scham, über Nähe, über Angst, über das Erwachsenwerden und über die Tatsache, dass man manchmal Jahre braucht, um die richtigen Worte für das zu finden, was man längst fühlt. Ich weiß, dass das Buch nicht für jeden funktioniert, aber für mich war es ein makelloses Beispiel dafür, wie man mit Schlichtheit, Empathie und psychologischer Genauigkeit eine Liebesgeschichte erzählt, die sich wirklich lebt. Und ja – die Figuren entwickeln sich. Man muss nur genau genug hinschauen.

4

Ehrlich und ungeschönt

„Normale Menschen“ erzählt von Connell und Marianne, die sich in ihrer Schulzeit kennenlernen und über Jahre hinweg immer wieder in unterschiedlichen Lebensphasen aufeinandertreffen. Zwischen Nähe und Distanz, Missverständnissen und intensiven Gefühlen entwickelt sich eine Beziehung, die sich ständig verändert und nie ganz eindeutig ist. Der Roman begleitet die beiden auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden und zeigt, wie sehr sie sich gegenseitig prägen. Ich habe das Buch relativ schnell gelesen, auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht habe, um hineinzufinden. Der Stil ohne klassische Anführungszeichen bei der direkten Rede hat mich zunächst irritiert und das Lesen ein bisschen anstrengender gemacht. Nach einer Weile fand ich das aber sogar ziemlich passend, weil es der Geschichte einen eigenen Vibe und eine besondere Stimmung verleiht. Die Handlung fühlt sich über weite Strecken ruhig und fast unspektakulär an – sie „plätschert“ eher vor sich hin. Genau das passt aber zum Kern des Buches: Es geht um ein ganz normales Leben und eine unperfekte Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich immer wieder verlieren und wiederfinden. Dieses Hin und Her hat mich teilweise echt geärgert, weil ich mir manchmal gewünscht hätte, sie würden einfach klarer miteinander umgehen. Gleichzeitig wirkte es dadurch unglaublich realistisch. Es fühlte sich an wie etwas, das im echten Leben genauso passieren könnte. Gerade diese Echtheit hat mich am meisten überzeugt. Die Geschichte ist emotional, ohne dramatisch zu sein, und zeigt Beziehungen so, wie sie oft sind: kompliziert, widersprüchlich und nicht immer erfüllend. Beim Lesen hatte ich häufig ein leicht unbefriedigendes Gefühl – nicht im negativen Sinne, sondern eher, weil es kein klassisches Happy End oder klare Auflösung gibt. Vieles bleibt offen und läuft auf nichts „Großes“ hinaus. Ich glaube aber, genau das ist auch die Absicht des Romans. Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen. Es liest sich angenehm, fühlt sich sehr authentisch an und bleibt auch nach dem Ende noch im Kopf. Ich würde ihm etwa vier von fünf Sternen geben – nicht perfekt, aber auf jeden Fall interessant und auf seine eigene Art sehr eindringlich.

Ehrlich und ungeschönt
4

Eine Coming of Age Liebesgeschichte über Connell und Marianne, die irgendwie magnetisch voneinander angezogen umeinander kreisen, mal näher, mal ferner und ihre Gefühle füreinander erst nach und nach verstehen und zulassen.

„Das Leben ist das Ding, das du mit dir in deinem Kopf herumschleppst.“ Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Coming of Age Geschichten. Aber Sally Rooney macht das gut. Die Details, auf die sie ihre Schlaglichter wirft, wenn sie Situationen beschreibt, sind frisch, poetisch, bildhaft und schön. Die Geschichte zwischen den beiden Hauptfiguren hält die Spannung, so dass ich es in wenigen Tagen weggelesen habe. Ich hatte dann etwas Angst, dass das Ende entweder kitschig oder enttäuschend werden könnte, aber es war weder noch und ich fand es extrem gut gemacht. Die Charakterzeichnung hätte an manchen Stellen präziser sein können, die Motive mancher Nebenfiguren bleiben gänzlich unbeleuchtet (wieso ist Mariannes Bruder oder ihre Mutter ihr gegenüber so feindselig?) und die Zeitsprünge sind manchmal etwas verwirrend. Aber alles in allem ein psychologisch tiefer und klug beobachteter Roman über Gefühle und Dynamiken in der Jugend, das Erwachsenwerden, Depression, die Gesellschaft und die Liebe.

3

ich schäme mich das zuzugeben, aber ich fand die Serie viel besser :,)

2.5

This Book feels like a Crime

Okay, I am sorry, but whatever people see in this book must have gone completely over my head. With only 266 pages I really struggled to set the DNF point. Neither of these characters ever truly develop in a coming-of-age sense. Actually they don’t mature whatsoever. Both are very dull, superficial and somehow neither learn to understand how social cues or communication work. Which is the opposite of growing up and coming of age. I also really hated having no quotation marks to indicate what is being spoken. Rooney has such a great sense of vocabulary choices and I liked Lorraine as a character (woman is sassy) because she actually felt real. Which is why I even gave the two and a half stars.

5

Tolles Buch für Literaturliebhaber

Die komplexe, rührende und teils herzzerreißende Geschichte ist fantastisch geschrieben - feinfühlig, vielschichtig und ungeschönt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Wert auf gut geschriebene Literatur legt. Falls jemand eine actionreiche oder spicy Geschichte sucht, ist hier nicht richtig.

5

Große Liebe 💖❤️‍🩹💔❤️‍🩹

Die Geschichte hat mich sofort gefesselt. Toller Schreibstil, und Connell und Marianne habe ich total in mein Herz geschlossen. Ich habe so mitgelitten und habe einfach die Verbindung der beiden geliebt. Fand es so spannend, dass es so stark um mentale Gesundheit ging und die Abgründe, die in Menschen lauern können. Das Ende hat gepasst, hätte mir aber was anderes gewünscht.

4.5

Normale, nicht perfekte Menschen! 💚

Ich habe die etwas andere Schreibweise und die Story die Sally Rooney hier verfasst hat, sehr geliebt. Das Buch ist für mich total echt und menschlich gewesen. Mit Charakteren, die überhaupt nicht perfekt sind und die viele Fehler machen - die man aber trotzdem in ihren Gefühlen und oftmals verwerflichen Handlungen nachvollziehen kann! 💚 Es geht viel um Komplexität von menschlichen Beziehungen, Kommunikation dort und vor allem um Traumata und was sie mit einem machen können. Connell und Marianne sind zwei tolle Protagonist*innen und ich habe es sehr geliebt die beiden beim Erwachsenwerden zu begleiten!

4.5

Ich mochte das Buch sehr gerne und werde es sicherlich wieder lesen. Es gibt mir den Eindruck von Normalität - und passt somit perfekt zum Titel. ‚Normal People’ war mein erstes Buch von Sally Rooney und ich möchte unbedingt ihre anderen Bücher auch lesen. Ich konnte mich bereits nach den ersten Seiten in die Geschichte fallen lassen und mich in die Entwicklung der beiden Hauptcharakter hineinversetzen - das finde ich persönlich, gerade bei nicht so langen Büchern, sehr wichtig.

Ein wirklich gutes Buch. Ich möchte die Geschichte von den beiden. Anfangs fand ich es sehr schwierig zu lesen ohne die „“ aber nach 2 Kapiteln war es dann garnicht mehr schlimm.

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