Gute Knochen
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Description
Hamlets Mutter, eine reinkarnierte Fledermaus, ein menschenerforschender Falter oder eine männerbastelnde Heimwerkerin – in den 27 kurzen Texten dieses Bandes beweist Margaret Atwood einmal mehr, dass sie in jede beliebige Erzählperspektive schlüpfen kann. Dabei geht es nicht um verborgene Botschaften, sondern darum, die Dinge und ihre Gesetzmäßigkeiten auf den Kopf zu stellen. Denn: Nichts ist so bizarr wie der Mensch selbst!
Book Information
Author Description
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
Posts
Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, wie ich dieses Buch beschreiben soll. Es handelt sich um 27 Kurzgeschichten, die alle durch den hervorragenden Schreibstil von Margaret Atwood auffallen, und sicherlich auch durch die Übersetzung von Brigitte Walitzek. Inhaltlich gibt es eher wenige Gemeinsamkeiten, manche Texte haben mir außerordentlich gut gefallen, andere habe ich überhaupt nicht verstanden. Ein Highlight war für mich die Geschichte "Unpopuläre Frauen", in der Atwood aus der Perspektive von den berühmten Antagonistinnen aus Märchen schreibt: die Kinderfressende Hexe, die missgünstige Schwester, oder die böse Stiefmutter, die sagt: "Ihr könnt euch die Füße an mir abtreten, meine Motive verdrehen so viel ihr wollt, ihr könnt Mühlsteine auf mein Haupt häufen und mich im Fluß ertränken, aber ihr könnt mich nicht aus der Story streichen. Ich bin die Handlung, Leute, vergeßt das ja nicht." Manche Kurzgeschichten zeigen Moral, andere besonders viel Tiefe oder Humor, insgesamt hat die Mischung mir sehr gut gefallen. Leider waren es im Ganzen doch zu viele Texte, die ich gar nicht einordnen konnte und mich eher ratlos zurückgelassen haben, aber für die paar richtig guten hat es sich dennoch sehr gelohnt. Also unbedingt lesen, wenn ihr die Möglichkeit habt! Übersetzt von Brigitte Walitzek.

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Hamlets Mutter, eine reinkarnierte Fledermaus, ein menschenerforschender Falter oder eine männerbastelnde Heimwerkerin – in den 27 kurzen Texten dieses Bandes beweist Margaret Atwood einmal mehr, dass sie in jede beliebige Erzählperspektive schlüpfen kann. Dabei geht es nicht um verborgene Botschaften, sondern darum, die Dinge und ihre Gesetzmäßigkeiten auf den Kopf zu stellen. Denn: Nichts ist so bizarr wie der Mensch selbst!
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Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
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Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, wie ich dieses Buch beschreiben soll. Es handelt sich um 27 Kurzgeschichten, die alle durch den hervorragenden Schreibstil von Margaret Atwood auffallen, und sicherlich auch durch die Übersetzung von Brigitte Walitzek. Inhaltlich gibt es eher wenige Gemeinsamkeiten, manche Texte haben mir außerordentlich gut gefallen, andere habe ich überhaupt nicht verstanden. Ein Highlight war für mich die Geschichte "Unpopuläre Frauen", in der Atwood aus der Perspektive von den berühmten Antagonistinnen aus Märchen schreibt: die Kinderfressende Hexe, die missgünstige Schwester, oder die böse Stiefmutter, die sagt: "Ihr könnt euch die Füße an mir abtreten, meine Motive verdrehen so viel ihr wollt, ihr könnt Mühlsteine auf mein Haupt häufen und mich im Fluß ertränken, aber ihr könnt mich nicht aus der Story streichen. Ich bin die Handlung, Leute, vergeßt das ja nicht." Manche Kurzgeschichten zeigen Moral, andere besonders viel Tiefe oder Humor, insgesamt hat die Mischung mir sehr gut gefallen. Leider waren es im Ganzen doch zu viele Texte, die ich gar nicht einordnen konnte und mich eher ratlos zurückgelassen haben, aber für die paar richtig guten hat es sich dennoch sehr gelohnt. Also unbedingt lesen, wenn ihr die Möglichkeit habt! Übersetzt von Brigitte Walitzek.





