Die Zeuginnen
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Description
Die lang erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers »Report der Magd«
Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartet sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf. Das Regime im totalitären Schreckensstaat Gilead ist weiterhin an der Macht, doch die Zeichen, dass der Anfang vom Ende nah ist, werden deutlicher. Im entscheidenden Moment treten drei Frauen für ihre Überzeugungen ein – mit Zeugenaussagen, die Gilead schwer erschüttern werden …
»›Die Zeuginnen‹ übertrifft den Vorgänger an Tempo, Handlungsreichtum und Dialog, es lässt keine Fragen offen.« Süddeutsche Zeitung
Book Information
Author Description
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
Characteristics
6 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
|Man könne an Gilead glauben oder an Gott, aber nicht beides|
Die Fortsetzung von. "Report der Magd" halt wirklich noch extrem nach. Mir hat am Ende im Nachwort gefallen dass Atwood schreibt,dass die Serie sich ebenfalls ihrem "Kodex" bedient, nur Ereignisse in die Serie einfließen zu lassen, die es in der realen Welt gibt. Das Buch ist absolut spannend und mir hat es extrem gefallen,dass aus 3 Sichten erzählt wurde. Da ich die ersten Folgen der neuen Serie geguckt hatte wusste ich natürlich schon ein paar Sachen, aber ich muss sagen,dass ich manche Änderungen der Serie sehr schade fand. Gerade der Grund warum Becka nicht heiraten will, wird im Buch ja sehr deutlich benannt. Warum muss man das in der Serie so verändern? Aber vielleicht kommt das ja noch. Besonders erstaunt hat mich die Vorgeschichte von Tante Lydia und die "Wendung" ihrer Motive. Extrem traurig hat mich Becka am Ende gemacht, auch wenn ich es mir schon gedacht hatte. Ich denke beides sind Bücher, die aktuell wie noch nie sind und unbedingt in der Schule gelesen werden sollte.
Zuerst ein Mal muss man sagen, dass es ganz anders ist als der erste Teil, aber das macht es nicht schlechter. Ich mochte diese drei geteilte Erzählung, die an Ende zusammen liefen und vor allem wer und wie für den Fall von Gilead verantwortlich war. Mir gefiel, dass es Antworten gab und man noch mehr erfahren hat, zum einen von Beginn dieser kranken Gesellschaft als auch wie Außenstehende dazu stehen und das Betrachten. Für mich hätte es da noch mehr in die Tiefe gehen können. Das Buch hat mich oft wütend, traurig und fassungslos gemacht. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen
*Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*
Viele Jahre nach den Ereignissen von Der Report der Magd blickt Die Zeuginnen erneut auf den Staat Gilead. Diesmal erzählen drei Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven: Tante Lydia, Agnes und Daisy. Ihre Geschichten zeigen verschiedene Seiten desselben Systems – von innen, von außen und aus dem Übergang dazwischen. Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wie Macht funktioniert – und wie sie ins Wanken gerät. Margaret Atwood führt ihre Dystopie konsequent weiter. Der Fokus verschiebt sich vom bloßen Überleben hin zum Widerstand. Dabei bleibt Gilead das, was es war: eine patriarchale Theokratie, die Kontrolle über Körper und Gedanken ausübt. Doch diesmal geht es stärker um Handlungsspielräume. Um Strategien. Um die Frage, wie Veränderung möglich wird. Besonders interessant ist, wie Atwood zeigt, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – offen, verborgen, widersprüchlich. Ich fand diesen Roman eine würdige Weiterführung. Er nimmt das Beklemmende des ersten Teils auf, erweitert es aber um eine neue Perspektive: Hoffnung. Nicht als Gefühl, sondern als Handlung. Die verschiedenen Erzählerinnen geben dem Roman Struktur und Tiefe. Gerade Tante Lydia ist eine Figur, die man neu betrachten muss. Der Roman bleibt spannend, ohne seine Themen zu vereinfachen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Die Zeuginnen zeigt, dass selbst die stabilsten Systeme Risse bekommen können. Und weil Atwood eindrücklich beschreibt, wie Widerstand entsteht – Schritt für Schritt. #DieZeuginnen #MargaretAtwood #Gilead #Widerstand #Dystopie #Patriarchat

„Die Zeuginnen“ zeigt drei Perspektiven von Frauen, die auf unterschiedliche Weise mit Gilead verbunden sind. Besonders interessant fand ich die Sicht von Tante Lydia, die bereits in „Der Report der Magd“ auftaucht. Durch ihre Perspektive bekommt man einen tieferen Einblick in das System Gileads. Die Perspektiven der anderen Frauen fand ich ebenfalls spannend, auch wenn es zwischendurch ein wenig langatmig wurde. Das war allerdings nicht allzu störend. Das Ende hat mich etwas enttäuscht. Plötzlich passierte sehr viel auf einmal, und einige Entwicklungen wirkten auf mich zu einfach gelöst. Trotzdem eine solide Fortsetzung mit vielen spannenden Gedanken.
Drei Stimmen gegen Gilead
Die Zeuginnen von Margaret Atwood ist eine beeindruckend kluge Fortsetzung. Weniger philosophisch verschlüsselt als ihr Vorgänger, dafür zugänglicher und mit deutlich höherem Tempo. Dieses Buch zieht die Linien zusammen, die in Der Report der Magd begonnen wurden, und schließt den Kreis um Gilead auf bemerkenswert vielschichtige Weise. Wir erhalten tiefere Einblicke in das System – nicht nur aus der Perspektive der Mägde. Ehefrauen, Tanten, Perlenmädchen (die stark an reale religiöse Sekten erinnern) und vor allem die Welt außerhalb Gileads bekommen Raum. Besonders spannend ist der Blick auf das, was von der „normalen“ Realität noch übrig ist. Und wie die internationale Politik auf diesen theokratischen Staat reagiert. Anders als im ersten Band erleben wir den Zerfall des Systems nicht aus Desfreds Sicht. Und doch ist sie zwischen den Zeilen spürbar. Gerade deshalb lohnt es sich, bis zum Ende dranzubleiben – ja, es gibt ein Ende, das Hoffnung zulässt. Im Zentrum stehen jedoch drei Zeuginnen: Tante Lydia war im ersten Buch eine der unsympathischsten Figuren. Hier bekommt sie Tiefe. Wir erfahren von ihren Anfängen, von den Umständen, die sie geprägt und gebrochen haben. Ihre Vergangenheit ist selbst grausam. Die entscheidende Frage lautet: Wer war sie vor Gilead, und was musste sie werden, um zu überleben? Sie ist keine klassische Heldin. Eher eine strategische Überlebende, die Macht nutzt, um Macht zu unterwandern. Man muss sie nicht mögen aber man beginnt, sie zu verstehen. Agnes wächst innerhalb Gileads auf. Durch ihre Augen erleben wir, wie tief Kontrolle in Identität eingreift. Sie verkörpert das System von innen – ein Kind, das zu einer Rolle geformt werden soll. Ihre Entwicklung zeigt, wie fragil Indoktrination sein kann, wenn Zweifel leise zu wachsen beginnen. Und dann ist da Nicole, die in der Außenwelt aufwächst. In einem Leben, das sich nie ganz passend anfühlt. Als Teenager verliert sie plötzlich alles, was sie über sich zu wissen glaubte. Ihr Handlungsstrang bringt Tempo, Energie und die Perspektive von außen hinein. Obwohl die Geschichte aus wechselnden Blickwinkeln erzählt wird, verbindet ein unsichtbares rotes Band alle drei Figuren. Ihre Wege laufen auf ein Ziel zu: die schrittweise Destabilisierung Gileads. Das Ende ist grandios. Besonders die historischen Rückblicke aus der Zukunft wirken beinahe surreal. Sie schaffen Distanz und machen gleichzeitig deutlich: Systeme, die unerschütterlich wirken, sind es nicht. Mit Die Zeuginnen beweist Atwood, dass sie nicht nur eine eindringliche Dystopie erschaffen hat, sondern auch weiß, wie man sie konsequent weiterdenkt.
"Es war von Anfang an grausam, ihr Gleicheit zu versprechen, sagte er, da sie sie naturgemäß niemals erlangen können. Wir haben jetzt schon die gnadenreiche Aufgabe übernommen, ihre Erwartungen herunterzuschrauben."
Die Handlung spielt rund 15 Jahre nach den Ereignissen aus Der Report der Magd im totalitären Staat Gilead. Aus der Sicht dreier Frauen zeigt der Roman, wie Macht, Anpassung und Widerstand innerhalb eines totalitären Systems ineinandergreifen. Dabei geht es nicht nur um Unterdrückung, sondern auch um die leisen Formen von Mut, die Veränderung überhaupt erst möglich machen. Das Buch knüpft wunderbar an das vorherige an und ist wieder einmal spannend auf den Punkt geschrieben. Ich liebe Atwoods Schreibstil, der in diesem Buch sogar etwas eingängiger und leichter verständlich ist, als beim Report der Magd. Für mich ist dieses Buch eine absolut geniale Fortsetzung, die noch einmal eine völlig andere Dynamik bietet. Es werden wichtige Antworten geliefert auf Fragen aus dem letzen Teil und zeigt nocheinmal sehr viel tiefer die Umstände in Gilead. Es ist eine absolute Leseempfehlung. Für mich hat Atwood da ein wahres Meisterwerk geschaffen.

wow - tolle Fortsetzung!
Ich hab nicht damit gerechnet, dass mich die Fortsetzung vom Report der Magd so fesseln würde. Am Anfang ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil ein wenig anders war als im Vorgänger, ich fand es etwas leichter zu lesen. Die Handlung war zuerst ein wenig vorhersehbar, trotzdem ist es so spannend geschrieben, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven waren abwechslungsreich und haben bereits bekannte Charaktere nochmal in ein neues Licht gerückt, womit ich nicht gerechnet hatte. Besonders bei den letzten 100 Seiten wollte ich unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Ich kann die Fortsetzung nur empfehlen. :)
Erschreckend aktuell 🇺🇲
Der 2. Teil vom "Report der Magd" ist ebenso erschreckend wie berührend. Aufgebaut wie Protokolle zu verschiedenen Personen und ihrem Leben in der Zeit des "HandmaidTale " Geschehens. Ein Blick in Richtung "Land der unbegrenzten Freiheit" zeigt, dass das leider schnell im Wandel ist. Sehr interessant. Dazu die Serie absolut Empfehlenswert!
Die Geschichte geht weiter
Nachdem das erste Buch mich bereits entrüstete, legte dieses nach. Es war schön aus der Sicht von Tanten und Mädchen das Leben in Gilead zu ergründen und den allmählichen Untergang einer frauenfeindlichen, toxisch kirchlich verblendeten Welt zu sehen. Auch wie alles begann und die Geschichte von Tante Lydia fand ich sehr eindringlich. Ein must read.
Nach vielen Jahren gibt es nun den Nachfolger von "Der Report der Magd” von Margaret Atwood. Dabei wird in “Die Zeuginnen” nicht die Geschichte der Magd Desfred/Offred weitererzählt, sondern wir erfahren von drei ganz unterschiedlichen Frauen und ihrem ganz eigenen Schicksal: Agnes lebt in Gilead als angenommenes Kind bei einem Commander und seiner Frau. Als die Ehefrau stirbt, heiratet der Commander erneut und Agnes fühlt sich mehr und mehr abgelehnt. Dann soll sie mit 13 Jahren einen Commander heiraten und steht vor einer schweren Entscheidung. Daisy lebt in Kanada bei einem Ehepaar, das sich gegen Gilead stark macht und mit der Organisation Mayday geflüchteten Frauen aus Gilead hilft. Als die Eltern sterben, ist sie auf der Flucht und erfährt ein großes Geheimnis. Die dritte im Bunde, Tante Lydia, steht im Machtgefüge Gileads ganz weit oben und lebt vom Herausfinden und vom Handel mit Geheimnissen. Ich war sofort in der Erzählung gefangen und mir haben diese drei ganz unterschiedlichen Perspektiven der Mädchen/Frauen unfassbar gut gefallen. Die Geschichte spielt ca. 15 Jahre nach dem ersten Buch und erstreckt sich auch über einige Jahre. Ich kann gar nicht sagen, welche der drei Perspektiven mich am meisten berührt hat, aber Agnes Schicksal und auch Tante Lydia's haben mich sehr bewegt. Wie schafft man es als Frau in einem solchen totalitären Staat zu überleben, sich anzupassen, immer auf der Hut zu sein und dennoch nicht aufzugeben. Die Aufzeichnungen von Tante Lydia berichten auch von ihren ersten Tagen in Gilead - auch sie hatte vorher ein normales Leben, wie June, die Magd, im ersten Buch. Atwood schreibt sehr fesselnd und das Buch ist ein absoluter Pageturner! Ich würde dennoch empfehlen, zunächst den Report der Magd zu lesen, um hier einige Dinge besser verstehen zu können.
"Wissen ist Macht und Die Geschichte wiederholt sich nicht,aber sie reimt sich."
Ich habe den "Report der Magd" nicht gelesen, nur die Serie gesehen und habe mich an das Buch nicht getraut. Die Serie hat mich emotional so gefangen genommen,dass ich etwas Angst hatte das Buch zu lesen. Ich wollte aber unbedingt wissen,wie es aus Sicht der Autrin mit den Hauptprotagonisten weitergeht und deswegen habe ich dieses Buch gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist fesselnd bis zur letzten Seite. Beängstigend ,denn man erhält noch tiefere Einblicke in Anfangszeit von Gilead und auch in die dunkle Seite des Menschen . Ein absolut faszinierendes Buch! Große Empfehlung! Und "Der Report der Magd" wird jetzt nun doch gelesen.

Sehr bewegend
Auch der zweite Teil, nach „der Report der Magd“ ist absolut lohnenswert! Atwood schafft es, den Leser auf natürlich Weise mit einzubeziehen, so das man am Ende der Geschichte völlig hin und hergerissen ist. Viele Sätze und Zitate in dem Buch sind universell und dennoch nicht bedeutungslos! „Aber es fällt schwer, dankbar zu sein für das fehlen einer unbekannten Größe.“ (Seite 399) Fazit: das sind Bücher die jede Frau gelesen haben sollte um sich bewusst zu machen, wie fragil Frauenrechte auch heutzutage noch sind!

Nette Ergänzung, aber kein Vergleich zu „Report der Magd“
„Die Zeuginnen“ ist ein Unterhaltungsroman, der zumindest deutlich rasanter und actionreicher startet als „Der Report der Magd“. Er liest sich sehr schnell und einfach, dennoch wurde mir die Handlung gerade zum Ende hin etwas zu schnell und oberflächlich, wodurch auch ordentlich an Spannung eingebüßt wurde. Für Fans vom ersten Band und auch der Serie ist es aufregend, wieder einmal in die Welt rund um Gilead einzutauchen und, wie so häufig bei Fortsetzungen und Ähnlichem, erst zu mutmaßen, ob es Bezüge vor allem zur Serie gibt und wenn ja, welcher Art sie sind. In der Hinsicht ist die Geschichte aber ziemlich vorhersehbar und so entsteht beim Lesen zwar eine gewisse Nostalgie und es werden auch einige Fragen beantwortet, die vor allem nach dem Ursprungsroman noch offen geblieben sind, im Vergleich zu seinem Vorgänger fehlte es für mich aber eindeutig an Innovation und literarischem Anspruch.
🕊️ Drei Stimmen, eine Wahrheit – zurück in Gilead
Dieses Buch war für mich vor allem eines: beeindruckend, spannend und unglaublich vielschichtig. Man kehrt zurück nach Gilead – und bekommt diesmal noch tiefere Einblicke in dieses erschreckende System. Besonders stark fand ich, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird: aus dem Inneren des Regimes, aus dem Leben einer jungen Frau in Gilead und aus der Sicht einer jungen Frau außerhalb dieser Welt. 🌍 Gerade diese Perspektivwechsel machen das Buch so fesselnd. Man merkt, wie unterschiedlich Macht, Kontrolle und Freiheit erlebt werden – und wie sehr sich alles gegenseitig beeinflusst. Die Kapitel sind eher kürzer, lassen sich gut lesen und sorgen dafür, dass man immer „noch eins“ dranhängen möchte 📖✨ Ich fand es total spannend, noch mehr über Gilead zu erfahren, über Geheimnisse, Intrigen und leise Widerstände. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und wirkt stellenweise erschreckend real. Gleichzeitig bleibt es durchgehend gut erzählt und emotional packend. Für mich ist Die Zeuginnen eine starke Fortsetzung, die die Welt von Der Report der Magd sinnvoll erweitert. Und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Serienadaption – wenn sie ähnlich gut umgesetzt wird wie die erste Serie, könnte das richtig stark werden 🎬🔥 Ein intensives, kluges und absolut lesenswertes Buch, das lange nachhallt.
Endlich das Ende von Gilead? Die Sicht von 3 Frauen die alles verändern ob geplant oder nicht.
Der Folge Band zu der Report der Magd, schließt nicht am ersten Teil an. Auch June die Protagonistin ist nicht mehr unsere Erzählerin. Wir bekommen drei Unterschiedliche Erzählerin, sie werden nur als Zeugen bezeichnet und später lernen wir wer sie sind und was sie sich wünschen. Mir hat das Buch besser gefallen als das erste Buch, denn ich habe hier mehr über Strukturen und auch die Entstehung des Regime erfahren können. Die Einblicke die Abgründe waren gut gemacht und bewegend. Auch der Aufbau hat mir sehr gefallen, auch wenn es manchmal irritierend werden konnte wer gerade Erzählt. Alles in allem ein durchdachter Abschluss, der mich glücklich gemacht hat.
Fortsetzung des "Report der Magd" Dystopie über Frauenrechte
"Die Zeuginnen" führt die Geschichte um Gilead fort und berichtet in diesem Band über die Tanten, die mächtigen und gelehrten Frauen, die in Gilead hinter den Kulissen die Strippen ziehen. Es wird deutlich, dass auch sie - um ihre eigene Haut zu retten oder sich Vorteile zu verschaffen - maßgeblich am Konstrukt und der Durchführung der Unterdrückung der Frauen und Mädchen beteiligt waren. Ein Roman, der spannend und klug ist und - im Gegensatz zum "Report der Magd"- hoffnungvoll in die Zukunft schaut.
Fand ich fast noch spannender als Band Eins. Das muss eine Fortsetzung nach 35 Jahren erstmal schaffen.
Achtung Spoileralarm, da Band 2 ‼️ Ich mochte ja den Schreibstil von der Report der Magd nicht so gerne, weil es sehr monoton war, auch wenn es zu der Figur gepasst hat. Im zweiten Teil hat mich der Schreibstil dafür absolut gepackt und ich konnte nicht aufhören. Vielleicht weil 34 Jahre zwischen den Büchern liegen aber vielleicht auch wegen der Protagonisten. Ich fand es spannend und fesselnd und wollte wissen wie es ausgeht. Wir haben im ersten Band den typischen düsteren und beklemmenden literarischen Klassiker, im zweiten Band jedoch kam ich mir eher wie in einem Thriller vor. Es wird aus drei Perspektiven geschrieben, die am Ende alle irgendwo zusammen führen und die Risse in dem totalitären Regime vor Augen führen. So gibt es zum einen Agnes, ein Mädchen, dass in Gilead aufwächst, Daisy, die mit dem System konfrontiert wird und Tante Lydia, eine Person des Regimes, deren Werte beleuchtet werden, die eben nicht abgrundtief böse ist sondern eine anpassende Figur, die für sich selbst das Beste sucht. Die Themen Freiheitsentzug, Machtmissbrauch, religiöser Fanatismus und Kontrolle über den weiblichen Körper bleiben weiterhin bestehen und auch diesmal wirft es gesellschaftliche Fragen auf. Ich muss jetzt auf jeden Fall die Serie sehen und bin sehr gespannt drauf, denn auch wenn es wirklich beklemmend und düster ist, so hat es mir doch wirklich gut gefallen.

Wir schlüpfen noch mal in andere Rollen..
35 Jahre nach dem „Report der Magd“ kommt die Fortsetzung, und das sehr gelungen wie ich finde. Diesmal stehen nicht die Mägde im Vordergrund, sondern Tanten und Frauen, die gerade ins „heiratsfähige Alter“ (wenn’s nach Gilead geht) kommen. Auch bekannt Rollen, laufen einem auch in dieser Fortsetzung über den Weg. Ich fand die einzelnen Perspektiven sehr spannend. Man erfährt vieles Neues und auch die Beweggründe dahinter. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft, mich unglaublich wütend zu machen. Und die Gedanken, die kleinen Mädchen in so einer fanatischen Gesellschaft eingepflanzt werden, haben mich zur Weißglut gebracht. Aber es ist meiner Meinung nach sogar sehr realistisch. Leider. Meine Meinung hat sich nur bestärkt, dass der Vorgänger und auch die Fortsetzung definitiv zur Schullektüre werden sollte!
Stark erzählt, aber nicht so eindrucksvoll wie Der Report der Magd
Ich habe „Die Zeuginnen“ gelesen, nachdem ich die letzte Staffel der Serie gesehen hatte. Das Buch bietet spannende Einblicke in das Leben unter dem Regime von Gilead und erweitert die bekannte Welt um neue Perspektiven. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Erzählstimmen, die der Geschichte Vielschichtigkeit geben. Gleichzeitig erreicht es für mich nicht ganz die Wucht und Intensität der ersten Staffeln der Serie. Trotzdem eine sehr lesenswerte Fortsetzung

Spannender und hoffnungsvoller als Buch 1
Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen auf etwas positives hinzufiebern. In "Die Zeuginnen" wird vom Fall von Gilead erzählt. Dadurch, dass gleich bekannt wird, dass das Regime gestürzt wird in dem Buch fand ich es besser als das 1. Das liegt aber vor allem daran, dass es dadurch für mich positiver wurde. Buch 1 war schon super gut geschrieben und hat mir auch gut gefallen (hätte glaube ich auch mehr als 4 Sterne bekommen, wenn ich es nicht als Hörbuch gehört hätte). Es war sehr spannend die Entwicklungen aus drei verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen. Man hat richtig mitgefiebert. Gestartet hat es nochmal mit einigen Szenen von den Anfängen des Regimes, was einen nochmal gut zurückgeführt hat auf Band 1 und wie übel diese Land war. Gleichzeitig hat es sich wieder nicht weit entfernt von unserer aktuellen Lage angefühlt. Gerade die weiße wie über Frauen im Buch gesprochen wird, kann so eins zu eins auch heutzutage stattfinden. Sehr gutes Buch und ehrlicherweise sind beide Bücher für mich ein Must-Read.
Ich bin hin-und her gerissen. Einerseits hatte ich mich gefreut auf dieses Buch, hatte es mir sogar vorbestellt, als es frisch rauskam. Andererseits war ich auch ein wenig skeptisch und habe mich gefragt braucht es dieses Buch wirklich? Ich fand "The handmaids Tale " fantastisch, toll geschrieben und es zog einen einfach mit. Daher hatte ich etwas Sorge enttäuscht zu werden. Und ehrlich gesagt ein bisschen wurde ich das auch. Gleich zu Beginn hatte ich z.B. den Eindruck, der Schreibstil fiele hier "einfacher/ flacher" aus als beim Vorgänger. Vielleicht lag es auch an der Übersetzung, aber das irritierte mich direkt. Die Handlung ist hier wesentlich plotgetriebener, wirkte aber an manchen Stellen leider auch etwas konstruiert. Die Erzählung aus 3 verschiedenen Perspektiven war interessant. Besonders um die Hintergründigen Mechanismen in Gilead besser durchleuchten zu können. Jedoch hab ich auch immer wieder gedacht, dass das Buch fragen beantwortet, die ich mir persönlich gar nicht gestellt habe. Man bemerkt vielleicht die Ambivalenz, die ich diesem Buch entgegen bringe. Ich finde nicht, dass es ein schlechtes Buch ist. Auf keinen Fall. Nur kann es seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen.
Die Zeuginnen 🙏 In „Die Zeuginnen“ setzt Margaret Atwood die Geschichte 15 Jahre nach „Der Report der Magd“ fort. Das autoritäre Regime in Gilead ist immer noch an der Macht, aber es wird immer klarer, dass es bald zu Ende gehen könnte. Hier werden Zeugenaussagen von drei Frauen wiedergegeben, die Gilead stark erschüttern. Es ist nicht so, dass die Geschichte nahtlos ansetzt – vielmehr wird der Zerfall von Gilead anhand der Zeugenaussagen bzw. Zeizeuginnenberichten rekonstruiert. In „Die Zeuginnen“ bekommt auch eine Tante eine Stimme. Diese Frauen waren zwar an der Unterdrückung der anderen beteiligt, aber oft nur, um ihr eigenes Leben zu retten. Im Gegensatz zu „Der Report der Magd“ vermittelt die Geschichte Hoffnung: Gilead hatte keinen Bestand. Der Perspektivwechsel zwischen den drei Erzählerinnen – einer Tante, einer jungen Frau, die in Gilead aufgewachsen ist, und einer „Außenstehenden“ – fand ich besonders spannend und interessant. Die Geschichte lässt das Ende des offenen Ausgangs aus dem Vorgänger erahnen.

Ein langatmiger Roman mit wenig neuen Erkenntnissen. Sehr religionslastig und sexistisch gehalten. Es hat mich sehr wütend gemacht beim Lesen. Die Geschichte zieht sich, und ich habe das Gefühl dass es sich viel wiederholt. Es gibt wenig neue Erkenntnisse über die Geschichte, was den Roman ein bisschen langweilig macht. Die gleiche Geschichte mit anderen Protagonisten nur in grün dieses Mal aber mit einem Ende. Im Grossen und ganzen ist das Buch okay, es ist recht einfach geschrieben und daher ein guter Zeitvertreib.
Die Fortsetzung von "Der Report der Magd" wird aus drei Erzählperspektiven berichtet und findet einige Jahre nach dem ersten Teil statt. Die verschiedenen Perspektiven ermöglichen einen sehr umfassenden Blick auf die dystopische Welt Gilead. Drei Frauen, drei Schicksale und am Ende gehören sie alle irgendwie zusammen. Das Buch ist ultra spannend geschrieben und enthält auch einige krasse Plottwists. Wie Band 1 ist auch dieses in weiten Teilen düster und brutal, aber eben nicht nur. Die Geschichte erzählt von Mut und Kampfgeist, von Liebe, Freundschaft und Verrat und davon, was Menschen bereit sind, für Freiheit und Gerechtigkeit zu opfern. Ein Buch, das ich gerne nochmal zum ersten Mal lesen würde und ein absolutes Highlight.
Hooked from the first sentence
I went into this book blind, not knowing what exactly it was about or who the characters in it are and all I can say is that I really recommend reading it that way. All I knew was that it took place 15 years after THT. I could hardly put this book down; Atwood has such a talent of reviling information sloweley at just the right pace. Just as in THT what stands out to me the most, apart from the general writing style and the honesty, is the brilliant structuring of the story. This book is very different than THT but good in its own right. SPOILERS: I really liked finding out more about the beginnings of Gilead. Those first hours and days after the coup are the most interesting to me. I didn't know Aunt Lydia was going to be a POV character and I only realised after a few chapters it was her. To me, her chapters absolutely made this book. I can't belive I'm an Aunt Lydia fan now. What an amazingly complex character.

A nice sequel. The story was gripping, even if many plot points were somewhat predictable (like the truth about characters and their heritage, etc). The sequel is more commercialized sensationalism in the story but in my opinion that was to be expected , since it came after the show‘s success. I just love it when fiction books have simply amazingly detailed world building and I never ever get tired of it.
+++GERMAN+++ Die Zeuginnen und Der Report der Magd sind für mich nicht vergleichbar. Letzteres ist ein schockierendes Buch, stilistisch herausragend und mit einem Ende, das uns als Leser*innen totalen Interpretationssppielraum gibt. Die Zeuginnen punktet eher durch Handlung, als durch Stil, und lässt keine offenen Fragen zurück. Grade weil sie so verschieden sind, mochte ich beide! Inhalt: Die Zeuginnen folgt drei Frauen im Wechsel. Da wäre als erstes Agnes, Tochter eines Kommandanten. Durch ihre Augen lernen wir, wie Mädchen in Gilead erzogen wurden. Die zweite Perspektive ist die von Tante Lydia, die jedem aus dem Report der Magd bekannt ist. Allerdings erfahren wir hier, wie sie überhaupt Tante wurden, und erhalten viele erhellende Einblicke in ihre Gedankenwelt. Die dritte im Bunde ist Daisy, ein Mädchen, dass in Kanada aufwächst, und deren Eltern sich irgendwie mit Gilead und MayDay verstrickt haben. Anfangs noch getrennte Geschichten, sind sie am Ende miteinander verwoben und bilden ein "komplettes Puzzle". Ich empfehle dieses Buch allen, die mit dem Ende vom Report der Magd nicht zufrieden sind, und nicht selber nachdenken wollen, was aus Nicole oder June/Desfred wird. Aber diejenigen, die genau das offene Ende am Report der Magd gut fanden: dann lasst es lieber. +++ENGLISH+++ The Testaments isn't like The Handmaid's Tale. Which isn't a bad thing in my opinion. But because they are so different, it's also so hard to compare them. Where The Handmaid's Tale is shocking and brutal, with an ending leaving the reader either hopeful or devastated; The Testaments is an action-packed book that has no more room for imagination. And I have to admit I liked both. Plot: The Testaments follows three women. There is Agnes, who grows up as a Commander's daughter in Gilead and gives us insights in the "education" a girl received there. Then, there is Aunt Lydia, which we already know from The Handmaid's Tale. But we actually learn how she became an Aunt in the first place, and enlightening insights into her thoughts. The third story is about Daisy, who grows up in Canada and whose parents are somehow involved with Gilead and MayDay. Three stories, that start separated but in the end, get woven together and make sense as a whole. I would recommend this book to everybody who wanted closure at the end of The Handmaid's Tale, who didn't want to imagine themselves what happened to Nicole and June/Offred and everybody else. If you prefer to let the book be a stand-alone and are satisfied with how The Handmaid's Tale ends, then don't read this.
Eine so brutale Welt
Ein wirklich gutes zum nachdenken anregendes Buch. Die Erzählweise fand ich sehr gelungen und hat Abwechslung durch die drei Akteurinnen in die Geschichte gebracht. Das Ende bringt zwar alles zusammen und man könnte annehmen Heldinen sind geboren, aber man wird durch das letzte Kapitel eines besseren belehrt. Die vermeintliche Euphorie eines Happyend's lasst mich dann doch mit gemischten Gefühlen zurück.
Eine gelungene Fortsetzung über die Welt Gilead, die die Autorin in "Der Report der Magd" schuf. Durch drei verschiedene Erzählperspektiven wird der geschaffene Erzählstrang in diesem Buch des @berlinverlag fortgeführt und ergänzt. Die dystopische Atmosphäre wird unterbrochen durch eine außerhalb Gileads lebende Erzählerin. Am stärksten empfand ich die Schilderungen aus der Sicht einer der Gründerinnen der Diktatur über die Anfänge Gileads, die systematische Auslöschung und Methoden der Unterdrückung und Kontrollierung der Frauen. So sehr die Autorin meinen Wunsch nach Antworten auf so viele Fragen durch das erste Buch mit diesem erfüllt hat, ist die Wucht des 1. durch dieses 2. Buch abgeschwächt worden. Aber ich kann die Freude aller nachempfinden, die nach "Der Report der Magd" froh sind, dass die Geschichte mit diesem Buch weiter erzählt worden ist, oh ja! Aus meiner Sicht hat das Ende der gesamten Geschichte aber keinen Gefallen getan.

Verrat und Korruption in Gileads Höchsten Rängen
Ich hatte den Band schon länger zuhause und habe Ende des letzten Jahres nochmal "der report der magd" ein zweites Mal gelesen. Zum einen ist es keine direkte Fortsetzung des Lebens der Magd, sondern spielt ca. 14 Jahre später als Band 1. Aus drei Zeugenaussagen/berichten wird erklärt, wie sich Gilead nach Ende des ersten Bandes verändert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass man mit diesem Band "live" beim Untergang Gileads dabeigwesen wäre, anstatt dass diese Berichte "im Nachhinein" durch Studenten bearbeitet worden sind. Trotzdem ist es durch den Wechsel der Perspektiven sehr spannend (auch wenn es ziemlich bald ersichtlich ist, wer der Maulwurf in Gilead ist). Die letzten 100 Seiten am Stück gelesen, kann es nicht mehr weglegen. Andererseits kann das zweite Buch mich nicht so überzeugen wie das Erste - deshalb nur 4 Sterne.
35 Jahre später: Eine gelungene und zeitgemäße Fortsetzung.
Eine gelungene und zeitgemäße Fortsetzung. Nach 35 Jahren hat Atwood die Fortsetzung zu Report der Magd veröffentlicht, und sie ist insgesamt kurzweiliger und weniger detailverloren. Besonders interessant ist die Struktur mit drei Erzählerinnen, die sich Kapitel für Kapitel abwechseln. Das Lesen hat Spaß gemacht, und es ist ein gelungener Abschluss der Geschichte. Persönlich hätte ich mir allerdings etwas mehr Einblick gewünscht, wie Gilead wirklich zu Ende gegangen ist.
Margaret Atwood hat es wieder geschafft mich komplett umzuhauen. Am Anfang der Geschichte fiel es mir schwer reinzukommen. Die vielen Perspektiven und Namen haben es mir nicht gerade leicht gemacht. Aber dran bleiben lohnt sich! Das Buch führt da weiter wo der Report der Magd aufgehört hat. Insgesamt 4,5/5 ⭐
Perfekter zweiterTeil im Anschluss an den Report der Magd
Ein fabelhaft gelungener Anschluss an den ersten Teil mit der erfüllten Intention einen Abschluss zu geben. Fragen klären sich und gibt Hoffnung, dass auch wenn verschiedene Gesellschaften in genau das wieder schlittern oder bereits gescheitert sind - es die Möglichkeit auf Wandel und den Sturz solche toxischer Machtstrukturen gibt!

Die Zeuginnen ist, die langersehnte Fortsetzung der Report der Magd. Worum geht es? Drei Zeuginnen erzählen aus ihrer Sicht vom Leben in Gilead – sowohl von hoher Position aus, als auch aus der Sicht einer bald Ehefrau. Doch auch ein Blick ausserhalb von Gilead wird dem Leser gewährt und nach und nach fügen sich alle Puzzle-Teile zusammen. Widerstand macht sich breit, Hoffnung wächst und eine Rebellion beginnt. Wird es womöglich sogar zu einer Revolution kommen? “Nur Tote dürfen Denkmäler haben, ich aber habe zu Lebzeiten eines bekommen.” – Die Zeuginnen die zeuginnen Klappentext “Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.“ – Als am Ende vom „Report der Magd“ die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds „Report“ zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartete sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Das Warten hat ein Ende! Mit „Die Zeuginnen“ nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf, in Form dreier explosiver Zeugenaussagen von drei Erzählerinnen aus dem totalitären Schreckensstaat Gilead. „Liebe Leserinnen und Leser, die Inspiration zu diesem Buch war all das, was Sie mich zum Staat Gilead und seine Beschaffenheit gefragt haben. Naja, fast jedenfalls.Die andere Inspirationsquelle ist die Welt, in der wir leben.“ (Quelle: Piper) Meine Meinung Dies war das zweite Buch, welches ich mit dem Buchclub gelesen habe. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung von Der Report der Magd gefreut und war auch sehr neugierig zu erfahren, wie es nach diesem doch sehr offenen Ende nun weiter gehen würde. Da es sich hier um den zweiten Teil handelt, werden nun womöglich einige Spoiler folgen. Ich versuche aber diese so weit wie möglich zu vermeiden. Die Zeuginnen handelte von drei Frauen, die aus ihrer Sicht über Gilead und die Geschehnisse damals erzählten. Die Geschichte spielte 15 Jahre nach der Report der Magd und es wurden viele offene Fragen beantwortet. Das Interessante am Buch, war am Anfang herauszufinden, wer die drei Zeuginnen waren und nach und nach die Geschehnisse und Schicksale miteinander zu verknüpfen. Ich fand das überaus geschickt und der Plot war meiner Meinung nach grandios aufgebaut. Das ganze hatte einen dystopischen Jugendbuch Charme und war gefühlt ganz anders als Der Report der Magd. Die Handlung war spannend und die verschiedenen Berichte sehr übersichtlich dargestellt. Ich fand persönlich, dass man sehr merkte, dass auch die Autorin sich extrem weiter entwickelt hatte. Und auch das Feuer, dass mir im ersten Band irgendwie gefehlt hat, kam hier überaus gut zur Geltung. Man hatte hier drei Zeuginnen, die jede auf ihre Weise eine kleine oder grosse Rebellion startete und so kam die Geschichte erst richtig ins Rollen. Natürlich war auch hier die Unterdrückung der Frau extrem spürbar, auch die Sitten wurden näher erklärt und man bekam einen vertieften Einblick in Gilead und das Leben dort – auch sehr interessant ist anzumerken, dass man auch durch eine der Zeuginnen von Anfang an mitbekam wie Gilead gegründet wurde und wie es so weit kommen konnte – erschreckend und beängstigend zugleich! Die drei Charakteren waren alle auf ihre Weise sehr dominant und sehr klar dargestellt. Da auch alle drei ganz andere Ausgangslagen hatten, waren ihre Gedanken sehr unterschiedlich, so hatte man nochmals ganz andere Sichtweisen auf die gleichen Situation und konnte sich letztendlich selbst ein Bild davon machen. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war grandios und konnte mich extrem fesseln. Das Cover gefällt mir auch richtig gut und passt sehr zur Geschichte. Fazit Für mich eine mehr als gelungene Fortsetzung. Ich finde die Zeuginnen sogar um einiges besser als Band 1 und kann es mehr als empfehlen. Es hat eine wichtige Botschaft und die Welt rund um und in Gilead wurde erschreckend realistisch aufgebaut. Bewertung Plot ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)
Feminismus braucht man nicht? Unbedingt lesen
Dieses Buch hat mir alle Nerven geraubt. Wer sagt, dass man Feminismus und Gleichberechtigung nicht braucht, sollte die Bücher lesen. So kann es nämlich passieren, wenn man weiterhin den falschen Menschen macht zuspricht. Dieses Buch hat mich massiv zum Nachdenken angeregt und mir gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Feminismus, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung ist. Klare leseemepfeling für alle. Vorallem für die, die was verändern wollen!
What makes "The Testaments" captivating very quickly, is the fact that it's told from three POVs that we didn't get to see in "The Handmaid's Tale": a girl growing up inside Gilead as a daughter of one of the Commanders and his wife, an aunt and a girl living in Canada (aka outside of Gilead). Each of these POVs is already interesting in itself, giving us insights into the inner and outer workings of Gilead we didn't have before, until they start intertwining and telling a story that will either not end well for Gilead or the characters from whose POVs the story is told. As a sequel, this book is not quite as shocking as "The Handmaid's Tale" because we already have an idea of the way Gilead works, but the characters and world are still as fascinating and as close to reality as its predecessor. The historical contextualisation that I disliked in "The Handmaid's Tale" due to its sudden appearance was a part that I, surprisingly, looked forward to this time, and that fulfilled all my hopes I had for it. A perfect addition to "The Handmaid's Tale".
I'm torn. There were moments where I definitely didn't seem this Atwood material. I have had "this is mediocre YA"-thoughts and found the parts of, let's call her the Canadian, at times insufferable! Also, I was a bit annoyed about references to the TV show. Not surprising, as she worked on it, too, but ugh. However, the book is a page turner. And even if it wasn't as brilliant as hoped, I still enjoyed it overall.
Characteristics
6 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die lang erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers »Report der Magd«
Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartet sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf. Das Regime im totalitären Schreckensstaat Gilead ist weiterhin an der Macht, doch die Zeichen, dass der Anfang vom Ende nah ist, werden deutlicher. Im entscheidenden Moment treten drei Frauen für ihre Überzeugungen ein – mit Zeugenaussagen, die Gilead schwer erschüttern werden …
»›Die Zeuginnen‹ übertrifft den Vorgänger an Tempo, Handlungsreichtum und Dialog, es lässt keine Fragen offen.« Süddeutsche Zeitung
Book Information
Author Description
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
Posts
|Man könne an Gilead glauben oder an Gott, aber nicht beides|
Die Fortsetzung von. "Report der Magd" halt wirklich noch extrem nach. Mir hat am Ende im Nachwort gefallen dass Atwood schreibt,dass die Serie sich ebenfalls ihrem "Kodex" bedient, nur Ereignisse in die Serie einfließen zu lassen, die es in der realen Welt gibt. Das Buch ist absolut spannend und mir hat es extrem gefallen,dass aus 3 Sichten erzählt wurde. Da ich die ersten Folgen der neuen Serie geguckt hatte wusste ich natürlich schon ein paar Sachen, aber ich muss sagen,dass ich manche Änderungen der Serie sehr schade fand. Gerade der Grund warum Becka nicht heiraten will, wird im Buch ja sehr deutlich benannt. Warum muss man das in der Serie so verändern? Aber vielleicht kommt das ja noch. Besonders erstaunt hat mich die Vorgeschichte von Tante Lydia und die "Wendung" ihrer Motive. Extrem traurig hat mich Becka am Ende gemacht, auch wenn ich es mir schon gedacht hatte. Ich denke beides sind Bücher, die aktuell wie noch nie sind und unbedingt in der Schule gelesen werden sollte.
Zuerst ein Mal muss man sagen, dass es ganz anders ist als der erste Teil, aber das macht es nicht schlechter. Ich mochte diese drei geteilte Erzählung, die an Ende zusammen liefen und vor allem wer und wie für den Fall von Gilead verantwortlich war. Mir gefiel, dass es Antworten gab und man noch mehr erfahren hat, zum einen von Beginn dieser kranken Gesellschaft als auch wie Außenstehende dazu stehen und das Betrachten. Für mich hätte es da noch mehr in die Tiefe gehen können. Das Buch hat mich oft wütend, traurig und fassungslos gemacht. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen
*Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*
Viele Jahre nach den Ereignissen von Der Report der Magd blickt Die Zeuginnen erneut auf den Staat Gilead. Diesmal erzählen drei Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven: Tante Lydia, Agnes und Daisy. Ihre Geschichten zeigen verschiedene Seiten desselben Systems – von innen, von außen und aus dem Übergang dazwischen. Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wie Macht funktioniert – und wie sie ins Wanken gerät. Margaret Atwood führt ihre Dystopie konsequent weiter. Der Fokus verschiebt sich vom bloßen Überleben hin zum Widerstand. Dabei bleibt Gilead das, was es war: eine patriarchale Theokratie, die Kontrolle über Körper und Gedanken ausübt. Doch diesmal geht es stärker um Handlungsspielräume. Um Strategien. Um die Frage, wie Veränderung möglich wird. Besonders interessant ist, wie Atwood zeigt, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – offen, verborgen, widersprüchlich. Ich fand diesen Roman eine würdige Weiterführung. Er nimmt das Beklemmende des ersten Teils auf, erweitert es aber um eine neue Perspektive: Hoffnung. Nicht als Gefühl, sondern als Handlung. Die verschiedenen Erzählerinnen geben dem Roman Struktur und Tiefe. Gerade Tante Lydia ist eine Figur, die man neu betrachten muss. Der Roman bleibt spannend, ohne seine Themen zu vereinfachen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Die Zeuginnen zeigt, dass selbst die stabilsten Systeme Risse bekommen können. Und weil Atwood eindrücklich beschreibt, wie Widerstand entsteht – Schritt für Schritt. #DieZeuginnen #MargaretAtwood #Gilead #Widerstand #Dystopie #Patriarchat

„Die Zeuginnen“ zeigt drei Perspektiven von Frauen, die auf unterschiedliche Weise mit Gilead verbunden sind. Besonders interessant fand ich die Sicht von Tante Lydia, die bereits in „Der Report der Magd“ auftaucht. Durch ihre Perspektive bekommt man einen tieferen Einblick in das System Gileads. Die Perspektiven der anderen Frauen fand ich ebenfalls spannend, auch wenn es zwischendurch ein wenig langatmig wurde. Das war allerdings nicht allzu störend. Das Ende hat mich etwas enttäuscht. Plötzlich passierte sehr viel auf einmal, und einige Entwicklungen wirkten auf mich zu einfach gelöst. Trotzdem eine solide Fortsetzung mit vielen spannenden Gedanken.
Drei Stimmen gegen Gilead
Die Zeuginnen von Margaret Atwood ist eine beeindruckend kluge Fortsetzung. Weniger philosophisch verschlüsselt als ihr Vorgänger, dafür zugänglicher und mit deutlich höherem Tempo. Dieses Buch zieht die Linien zusammen, die in Der Report der Magd begonnen wurden, und schließt den Kreis um Gilead auf bemerkenswert vielschichtige Weise. Wir erhalten tiefere Einblicke in das System – nicht nur aus der Perspektive der Mägde. Ehefrauen, Tanten, Perlenmädchen (die stark an reale religiöse Sekten erinnern) und vor allem die Welt außerhalb Gileads bekommen Raum. Besonders spannend ist der Blick auf das, was von der „normalen“ Realität noch übrig ist. Und wie die internationale Politik auf diesen theokratischen Staat reagiert. Anders als im ersten Band erleben wir den Zerfall des Systems nicht aus Desfreds Sicht. Und doch ist sie zwischen den Zeilen spürbar. Gerade deshalb lohnt es sich, bis zum Ende dranzubleiben – ja, es gibt ein Ende, das Hoffnung zulässt. Im Zentrum stehen jedoch drei Zeuginnen: Tante Lydia war im ersten Buch eine der unsympathischsten Figuren. Hier bekommt sie Tiefe. Wir erfahren von ihren Anfängen, von den Umständen, die sie geprägt und gebrochen haben. Ihre Vergangenheit ist selbst grausam. Die entscheidende Frage lautet: Wer war sie vor Gilead, und was musste sie werden, um zu überleben? Sie ist keine klassische Heldin. Eher eine strategische Überlebende, die Macht nutzt, um Macht zu unterwandern. Man muss sie nicht mögen aber man beginnt, sie zu verstehen. Agnes wächst innerhalb Gileads auf. Durch ihre Augen erleben wir, wie tief Kontrolle in Identität eingreift. Sie verkörpert das System von innen – ein Kind, das zu einer Rolle geformt werden soll. Ihre Entwicklung zeigt, wie fragil Indoktrination sein kann, wenn Zweifel leise zu wachsen beginnen. Und dann ist da Nicole, die in der Außenwelt aufwächst. In einem Leben, das sich nie ganz passend anfühlt. Als Teenager verliert sie plötzlich alles, was sie über sich zu wissen glaubte. Ihr Handlungsstrang bringt Tempo, Energie und die Perspektive von außen hinein. Obwohl die Geschichte aus wechselnden Blickwinkeln erzählt wird, verbindet ein unsichtbares rotes Band alle drei Figuren. Ihre Wege laufen auf ein Ziel zu: die schrittweise Destabilisierung Gileads. Das Ende ist grandios. Besonders die historischen Rückblicke aus der Zukunft wirken beinahe surreal. Sie schaffen Distanz und machen gleichzeitig deutlich: Systeme, die unerschütterlich wirken, sind es nicht. Mit Die Zeuginnen beweist Atwood, dass sie nicht nur eine eindringliche Dystopie erschaffen hat, sondern auch weiß, wie man sie konsequent weiterdenkt.
"Es war von Anfang an grausam, ihr Gleicheit zu versprechen, sagte er, da sie sie naturgemäß niemals erlangen können. Wir haben jetzt schon die gnadenreiche Aufgabe übernommen, ihre Erwartungen herunterzuschrauben."
Die Handlung spielt rund 15 Jahre nach den Ereignissen aus Der Report der Magd im totalitären Staat Gilead. Aus der Sicht dreier Frauen zeigt der Roman, wie Macht, Anpassung und Widerstand innerhalb eines totalitären Systems ineinandergreifen. Dabei geht es nicht nur um Unterdrückung, sondern auch um die leisen Formen von Mut, die Veränderung überhaupt erst möglich machen. Das Buch knüpft wunderbar an das vorherige an und ist wieder einmal spannend auf den Punkt geschrieben. Ich liebe Atwoods Schreibstil, der in diesem Buch sogar etwas eingängiger und leichter verständlich ist, als beim Report der Magd. Für mich ist dieses Buch eine absolut geniale Fortsetzung, die noch einmal eine völlig andere Dynamik bietet. Es werden wichtige Antworten geliefert auf Fragen aus dem letzen Teil und zeigt nocheinmal sehr viel tiefer die Umstände in Gilead. Es ist eine absolute Leseempfehlung. Für mich hat Atwood da ein wahres Meisterwerk geschaffen.

wow - tolle Fortsetzung!
Ich hab nicht damit gerechnet, dass mich die Fortsetzung vom Report der Magd so fesseln würde. Am Anfang ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil ein wenig anders war als im Vorgänger, ich fand es etwas leichter zu lesen. Die Handlung war zuerst ein wenig vorhersehbar, trotzdem ist es so spannend geschrieben, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven waren abwechslungsreich und haben bereits bekannte Charaktere nochmal in ein neues Licht gerückt, womit ich nicht gerechnet hatte. Besonders bei den letzten 100 Seiten wollte ich unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Ich kann die Fortsetzung nur empfehlen. :)
Erschreckend aktuell 🇺🇲
Der 2. Teil vom "Report der Magd" ist ebenso erschreckend wie berührend. Aufgebaut wie Protokolle zu verschiedenen Personen und ihrem Leben in der Zeit des "HandmaidTale " Geschehens. Ein Blick in Richtung "Land der unbegrenzten Freiheit" zeigt, dass das leider schnell im Wandel ist. Sehr interessant. Dazu die Serie absolut Empfehlenswert!
Die Geschichte geht weiter
Nachdem das erste Buch mich bereits entrüstete, legte dieses nach. Es war schön aus der Sicht von Tanten und Mädchen das Leben in Gilead zu ergründen und den allmählichen Untergang einer frauenfeindlichen, toxisch kirchlich verblendeten Welt zu sehen. Auch wie alles begann und die Geschichte von Tante Lydia fand ich sehr eindringlich. Ein must read.
Nach vielen Jahren gibt es nun den Nachfolger von "Der Report der Magd” von Margaret Atwood. Dabei wird in “Die Zeuginnen” nicht die Geschichte der Magd Desfred/Offred weitererzählt, sondern wir erfahren von drei ganz unterschiedlichen Frauen und ihrem ganz eigenen Schicksal: Agnes lebt in Gilead als angenommenes Kind bei einem Commander und seiner Frau. Als die Ehefrau stirbt, heiratet der Commander erneut und Agnes fühlt sich mehr und mehr abgelehnt. Dann soll sie mit 13 Jahren einen Commander heiraten und steht vor einer schweren Entscheidung. Daisy lebt in Kanada bei einem Ehepaar, das sich gegen Gilead stark macht und mit der Organisation Mayday geflüchteten Frauen aus Gilead hilft. Als die Eltern sterben, ist sie auf der Flucht und erfährt ein großes Geheimnis. Die dritte im Bunde, Tante Lydia, steht im Machtgefüge Gileads ganz weit oben und lebt vom Herausfinden und vom Handel mit Geheimnissen. Ich war sofort in der Erzählung gefangen und mir haben diese drei ganz unterschiedlichen Perspektiven der Mädchen/Frauen unfassbar gut gefallen. Die Geschichte spielt ca. 15 Jahre nach dem ersten Buch und erstreckt sich auch über einige Jahre. Ich kann gar nicht sagen, welche der drei Perspektiven mich am meisten berührt hat, aber Agnes Schicksal und auch Tante Lydia's haben mich sehr bewegt. Wie schafft man es als Frau in einem solchen totalitären Staat zu überleben, sich anzupassen, immer auf der Hut zu sein und dennoch nicht aufzugeben. Die Aufzeichnungen von Tante Lydia berichten auch von ihren ersten Tagen in Gilead - auch sie hatte vorher ein normales Leben, wie June, die Magd, im ersten Buch. Atwood schreibt sehr fesselnd und das Buch ist ein absoluter Pageturner! Ich würde dennoch empfehlen, zunächst den Report der Magd zu lesen, um hier einige Dinge besser verstehen zu können.
"Wissen ist Macht und Die Geschichte wiederholt sich nicht,aber sie reimt sich."
Ich habe den "Report der Magd" nicht gelesen, nur die Serie gesehen und habe mich an das Buch nicht getraut. Die Serie hat mich emotional so gefangen genommen,dass ich etwas Angst hatte das Buch zu lesen. Ich wollte aber unbedingt wissen,wie es aus Sicht der Autrin mit den Hauptprotagonisten weitergeht und deswegen habe ich dieses Buch gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist fesselnd bis zur letzten Seite. Beängstigend ,denn man erhält noch tiefere Einblicke in Anfangszeit von Gilead und auch in die dunkle Seite des Menschen . Ein absolut faszinierendes Buch! Große Empfehlung! Und "Der Report der Magd" wird jetzt nun doch gelesen.

Sehr bewegend
Auch der zweite Teil, nach „der Report der Magd“ ist absolut lohnenswert! Atwood schafft es, den Leser auf natürlich Weise mit einzubeziehen, so das man am Ende der Geschichte völlig hin und hergerissen ist. Viele Sätze und Zitate in dem Buch sind universell und dennoch nicht bedeutungslos! „Aber es fällt schwer, dankbar zu sein für das fehlen einer unbekannten Größe.“ (Seite 399) Fazit: das sind Bücher die jede Frau gelesen haben sollte um sich bewusst zu machen, wie fragil Frauenrechte auch heutzutage noch sind!

Nette Ergänzung, aber kein Vergleich zu „Report der Magd“
„Die Zeuginnen“ ist ein Unterhaltungsroman, der zumindest deutlich rasanter und actionreicher startet als „Der Report der Magd“. Er liest sich sehr schnell und einfach, dennoch wurde mir die Handlung gerade zum Ende hin etwas zu schnell und oberflächlich, wodurch auch ordentlich an Spannung eingebüßt wurde. Für Fans vom ersten Band und auch der Serie ist es aufregend, wieder einmal in die Welt rund um Gilead einzutauchen und, wie so häufig bei Fortsetzungen und Ähnlichem, erst zu mutmaßen, ob es Bezüge vor allem zur Serie gibt und wenn ja, welcher Art sie sind. In der Hinsicht ist die Geschichte aber ziemlich vorhersehbar und so entsteht beim Lesen zwar eine gewisse Nostalgie und es werden auch einige Fragen beantwortet, die vor allem nach dem Ursprungsroman noch offen geblieben sind, im Vergleich zu seinem Vorgänger fehlte es für mich aber eindeutig an Innovation und literarischem Anspruch.
🕊️ Drei Stimmen, eine Wahrheit – zurück in Gilead
Dieses Buch war für mich vor allem eines: beeindruckend, spannend und unglaublich vielschichtig. Man kehrt zurück nach Gilead – und bekommt diesmal noch tiefere Einblicke in dieses erschreckende System. Besonders stark fand ich, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird: aus dem Inneren des Regimes, aus dem Leben einer jungen Frau in Gilead und aus der Sicht einer jungen Frau außerhalb dieser Welt. 🌍 Gerade diese Perspektivwechsel machen das Buch so fesselnd. Man merkt, wie unterschiedlich Macht, Kontrolle und Freiheit erlebt werden – und wie sehr sich alles gegenseitig beeinflusst. Die Kapitel sind eher kürzer, lassen sich gut lesen und sorgen dafür, dass man immer „noch eins“ dranhängen möchte 📖✨ Ich fand es total spannend, noch mehr über Gilead zu erfahren, über Geheimnisse, Intrigen und leise Widerstände. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und wirkt stellenweise erschreckend real. Gleichzeitig bleibt es durchgehend gut erzählt und emotional packend. Für mich ist Die Zeuginnen eine starke Fortsetzung, die die Welt von Der Report der Magd sinnvoll erweitert. Und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Serienadaption – wenn sie ähnlich gut umgesetzt wird wie die erste Serie, könnte das richtig stark werden 🎬🔥 Ein intensives, kluges und absolut lesenswertes Buch, das lange nachhallt.
Endlich das Ende von Gilead? Die Sicht von 3 Frauen die alles verändern ob geplant oder nicht.
Der Folge Band zu der Report der Magd, schließt nicht am ersten Teil an. Auch June die Protagonistin ist nicht mehr unsere Erzählerin. Wir bekommen drei Unterschiedliche Erzählerin, sie werden nur als Zeugen bezeichnet und später lernen wir wer sie sind und was sie sich wünschen. Mir hat das Buch besser gefallen als das erste Buch, denn ich habe hier mehr über Strukturen und auch die Entstehung des Regime erfahren können. Die Einblicke die Abgründe waren gut gemacht und bewegend. Auch der Aufbau hat mir sehr gefallen, auch wenn es manchmal irritierend werden konnte wer gerade Erzählt. Alles in allem ein durchdachter Abschluss, der mich glücklich gemacht hat.
Fortsetzung des "Report der Magd" Dystopie über Frauenrechte
"Die Zeuginnen" führt die Geschichte um Gilead fort und berichtet in diesem Band über die Tanten, die mächtigen und gelehrten Frauen, die in Gilead hinter den Kulissen die Strippen ziehen. Es wird deutlich, dass auch sie - um ihre eigene Haut zu retten oder sich Vorteile zu verschaffen - maßgeblich am Konstrukt und der Durchführung der Unterdrückung der Frauen und Mädchen beteiligt waren. Ein Roman, der spannend und klug ist und - im Gegensatz zum "Report der Magd"- hoffnungvoll in die Zukunft schaut.
Fand ich fast noch spannender als Band Eins. Das muss eine Fortsetzung nach 35 Jahren erstmal schaffen.
Achtung Spoileralarm, da Band 2 ‼️ Ich mochte ja den Schreibstil von der Report der Magd nicht so gerne, weil es sehr monoton war, auch wenn es zu der Figur gepasst hat. Im zweiten Teil hat mich der Schreibstil dafür absolut gepackt und ich konnte nicht aufhören. Vielleicht weil 34 Jahre zwischen den Büchern liegen aber vielleicht auch wegen der Protagonisten. Ich fand es spannend und fesselnd und wollte wissen wie es ausgeht. Wir haben im ersten Band den typischen düsteren und beklemmenden literarischen Klassiker, im zweiten Band jedoch kam ich mir eher wie in einem Thriller vor. Es wird aus drei Perspektiven geschrieben, die am Ende alle irgendwo zusammen führen und die Risse in dem totalitären Regime vor Augen führen. So gibt es zum einen Agnes, ein Mädchen, dass in Gilead aufwächst, Daisy, die mit dem System konfrontiert wird und Tante Lydia, eine Person des Regimes, deren Werte beleuchtet werden, die eben nicht abgrundtief böse ist sondern eine anpassende Figur, die für sich selbst das Beste sucht. Die Themen Freiheitsentzug, Machtmissbrauch, religiöser Fanatismus und Kontrolle über den weiblichen Körper bleiben weiterhin bestehen und auch diesmal wirft es gesellschaftliche Fragen auf. Ich muss jetzt auf jeden Fall die Serie sehen und bin sehr gespannt drauf, denn auch wenn es wirklich beklemmend und düster ist, so hat es mir doch wirklich gut gefallen.

Wir schlüpfen noch mal in andere Rollen..
35 Jahre nach dem „Report der Magd“ kommt die Fortsetzung, und das sehr gelungen wie ich finde. Diesmal stehen nicht die Mägde im Vordergrund, sondern Tanten und Frauen, die gerade ins „heiratsfähige Alter“ (wenn’s nach Gilead geht) kommen. Auch bekannt Rollen, laufen einem auch in dieser Fortsetzung über den Weg. Ich fand die einzelnen Perspektiven sehr spannend. Man erfährt vieles Neues und auch die Beweggründe dahinter. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft, mich unglaublich wütend zu machen. Und die Gedanken, die kleinen Mädchen in so einer fanatischen Gesellschaft eingepflanzt werden, haben mich zur Weißglut gebracht. Aber es ist meiner Meinung nach sogar sehr realistisch. Leider. Meine Meinung hat sich nur bestärkt, dass der Vorgänger und auch die Fortsetzung definitiv zur Schullektüre werden sollte!
Stark erzählt, aber nicht so eindrucksvoll wie Der Report der Magd
Ich habe „Die Zeuginnen“ gelesen, nachdem ich die letzte Staffel der Serie gesehen hatte. Das Buch bietet spannende Einblicke in das Leben unter dem Regime von Gilead und erweitert die bekannte Welt um neue Perspektiven. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Erzählstimmen, die der Geschichte Vielschichtigkeit geben. Gleichzeitig erreicht es für mich nicht ganz die Wucht und Intensität der ersten Staffeln der Serie. Trotzdem eine sehr lesenswerte Fortsetzung

Spannender und hoffnungsvoller als Buch 1
Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen auf etwas positives hinzufiebern. In "Die Zeuginnen" wird vom Fall von Gilead erzählt. Dadurch, dass gleich bekannt wird, dass das Regime gestürzt wird in dem Buch fand ich es besser als das 1. Das liegt aber vor allem daran, dass es dadurch für mich positiver wurde. Buch 1 war schon super gut geschrieben und hat mir auch gut gefallen (hätte glaube ich auch mehr als 4 Sterne bekommen, wenn ich es nicht als Hörbuch gehört hätte). Es war sehr spannend die Entwicklungen aus drei verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen. Man hat richtig mitgefiebert. Gestartet hat es nochmal mit einigen Szenen von den Anfängen des Regimes, was einen nochmal gut zurückgeführt hat auf Band 1 und wie übel diese Land war. Gleichzeitig hat es sich wieder nicht weit entfernt von unserer aktuellen Lage angefühlt. Gerade die weiße wie über Frauen im Buch gesprochen wird, kann so eins zu eins auch heutzutage stattfinden. Sehr gutes Buch und ehrlicherweise sind beide Bücher für mich ein Must-Read.
Ich bin hin-und her gerissen. Einerseits hatte ich mich gefreut auf dieses Buch, hatte es mir sogar vorbestellt, als es frisch rauskam. Andererseits war ich auch ein wenig skeptisch und habe mich gefragt braucht es dieses Buch wirklich? Ich fand "The handmaids Tale " fantastisch, toll geschrieben und es zog einen einfach mit. Daher hatte ich etwas Sorge enttäuscht zu werden. Und ehrlich gesagt ein bisschen wurde ich das auch. Gleich zu Beginn hatte ich z.B. den Eindruck, der Schreibstil fiele hier "einfacher/ flacher" aus als beim Vorgänger. Vielleicht lag es auch an der Übersetzung, aber das irritierte mich direkt. Die Handlung ist hier wesentlich plotgetriebener, wirkte aber an manchen Stellen leider auch etwas konstruiert. Die Erzählung aus 3 verschiedenen Perspektiven war interessant. Besonders um die Hintergründigen Mechanismen in Gilead besser durchleuchten zu können. Jedoch hab ich auch immer wieder gedacht, dass das Buch fragen beantwortet, die ich mir persönlich gar nicht gestellt habe. Man bemerkt vielleicht die Ambivalenz, die ich diesem Buch entgegen bringe. Ich finde nicht, dass es ein schlechtes Buch ist. Auf keinen Fall. Nur kann es seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen.
Die Zeuginnen 🙏 In „Die Zeuginnen“ setzt Margaret Atwood die Geschichte 15 Jahre nach „Der Report der Magd“ fort. Das autoritäre Regime in Gilead ist immer noch an der Macht, aber es wird immer klarer, dass es bald zu Ende gehen könnte. Hier werden Zeugenaussagen von drei Frauen wiedergegeben, die Gilead stark erschüttern. Es ist nicht so, dass die Geschichte nahtlos ansetzt – vielmehr wird der Zerfall von Gilead anhand der Zeugenaussagen bzw. Zeizeuginnenberichten rekonstruiert. In „Die Zeuginnen“ bekommt auch eine Tante eine Stimme. Diese Frauen waren zwar an der Unterdrückung der anderen beteiligt, aber oft nur, um ihr eigenes Leben zu retten. Im Gegensatz zu „Der Report der Magd“ vermittelt die Geschichte Hoffnung: Gilead hatte keinen Bestand. Der Perspektivwechsel zwischen den drei Erzählerinnen – einer Tante, einer jungen Frau, die in Gilead aufgewachsen ist, und einer „Außenstehenden“ – fand ich besonders spannend und interessant. Die Geschichte lässt das Ende des offenen Ausgangs aus dem Vorgänger erahnen.

Ein langatmiger Roman mit wenig neuen Erkenntnissen. Sehr religionslastig und sexistisch gehalten. Es hat mich sehr wütend gemacht beim Lesen. Die Geschichte zieht sich, und ich habe das Gefühl dass es sich viel wiederholt. Es gibt wenig neue Erkenntnisse über die Geschichte, was den Roman ein bisschen langweilig macht. Die gleiche Geschichte mit anderen Protagonisten nur in grün dieses Mal aber mit einem Ende. Im Grossen und ganzen ist das Buch okay, es ist recht einfach geschrieben und daher ein guter Zeitvertreib.
Die Fortsetzung von "Der Report der Magd" wird aus drei Erzählperspektiven berichtet und findet einige Jahre nach dem ersten Teil statt. Die verschiedenen Perspektiven ermöglichen einen sehr umfassenden Blick auf die dystopische Welt Gilead. Drei Frauen, drei Schicksale und am Ende gehören sie alle irgendwie zusammen. Das Buch ist ultra spannend geschrieben und enthält auch einige krasse Plottwists. Wie Band 1 ist auch dieses in weiten Teilen düster und brutal, aber eben nicht nur. Die Geschichte erzählt von Mut und Kampfgeist, von Liebe, Freundschaft und Verrat und davon, was Menschen bereit sind, für Freiheit und Gerechtigkeit zu opfern. Ein Buch, das ich gerne nochmal zum ersten Mal lesen würde und ein absolutes Highlight.
Hooked from the first sentence
I went into this book blind, not knowing what exactly it was about or who the characters in it are and all I can say is that I really recommend reading it that way. All I knew was that it took place 15 years after THT. I could hardly put this book down; Atwood has such a talent of reviling information sloweley at just the right pace. Just as in THT what stands out to me the most, apart from the general writing style and the honesty, is the brilliant structuring of the story. This book is very different than THT but good in its own right. SPOILERS: I really liked finding out more about the beginnings of Gilead. Those first hours and days after the coup are the most interesting to me. I didn't know Aunt Lydia was going to be a POV character and I only realised after a few chapters it was her. To me, her chapters absolutely made this book. I can't belive I'm an Aunt Lydia fan now. What an amazingly complex character.

A nice sequel. The story was gripping, even if many plot points were somewhat predictable (like the truth about characters and their heritage, etc). The sequel is more commercialized sensationalism in the story but in my opinion that was to be expected , since it came after the show‘s success. I just love it when fiction books have simply amazingly detailed world building and I never ever get tired of it.
+++GERMAN+++ Die Zeuginnen und Der Report der Magd sind für mich nicht vergleichbar. Letzteres ist ein schockierendes Buch, stilistisch herausragend und mit einem Ende, das uns als Leser*innen totalen Interpretationssppielraum gibt. Die Zeuginnen punktet eher durch Handlung, als durch Stil, und lässt keine offenen Fragen zurück. Grade weil sie so verschieden sind, mochte ich beide! Inhalt: Die Zeuginnen folgt drei Frauen im Wechsel. Da wäre als erstes Agnes, Tochter eines Kommandanten. Durch ihre Augen lernen wir, wie Mädchen in Gilead erzogen wurden. Die zweite Perspektive ist die von Tante Lydia, die jedem aus dem Report der Magd bekannt ist. Allerdings erfahren wir hier, wie sie überhaupt Tante wurden, und erhalten viele erhellende Einblicke in ihre Gedankenwelt. Die dritte im Bunde ist Daisy, ein Mädchen, dass in Kanada aufwächst, und deren Eltern sich irgendwie mit Gilead und MayDay verstrickt haben. Anfangs noch getrennte Geschichten, sind sie am Ende miteinander verwoben und bilden ein "komplettes Puzzle". Ich empfehle dieses Buch allen, die mit dem Ende vom Report der Magd nicht zufrieden sind, und nicht selber nachdenken wollen, was aus Nicole oder June/Desfred wird. Aber diejenigen, die genau das offene Ende am Report der Magd gut fanden: dann lasst es lieber. +++ENGLISH+++ The Testaments isn't like The Handmaid's Tale. Which isn't a bad thing in my opinion. But because they are so different, it's also so hard to compare them. Where The Handmaid's Tale is shocking and brutal, with an ending leaving the reader either hopeful or devastated; The Testaments is an action-packed book that has no more room for imagination. And I have to admit I liked both. Plot: The Testaments follows three women. There is Agnes, who grows up as a Commander's daughter in Gilead and gives us insights in the "education" a girl received there. Then, there is Aunt Lydia, which we already know from The Handmaid's Tale. But we actually learn how she became an Aunt in the first place, and enlightening insights into her thoughts. The third story is about Daisy, who grows up in Canada and whose parents are somehow involved with Gilead and MayDay. Three stories, that start separated but in the end, get woven together and make sense as a whole. I would recommend this book to everybody who wanted closure at the end of The Handmaid's Tale, who didn't want to imagine themselves what happened to Nicole and June/Offred and everybody else. If you prefer to let the book be a stand-alone and are satisfied with how The Handmaid's Tale ends, then don't read this.
Eine so brutale Welt
Ein wirklich gutes zum nachdenken anregendes Buch. Die Erzählweise fand ich sehr gelungen und hat Abwechslung durch die drei Akteurinnen in die Geschichte gebracht. Das Ende bringt zwar alles zusammen und man könnte annehmen Heldinen sind geboren, aber man wird durch das letzte Kapitel eines besseren belehrt. Die vermeintliche Euphorie eines Happyend's lasst mich dann doch mit gemischten Gefühlen zurück.
Eine gelungene Fortsetzung über die Welt Gilead, die die Autorin in "Der Report der Magd" schuf. Durch drei verschiedene Erzählperspektiven wird der geschaffene Erzählstrang in diesem Buch des @berlinverlag fortgeführt und ergänzt. Die dystopische Atmosphäre wird unterbrochen durch eine außerhalb Gileads lebende Erzählerin. Am stärksten empfand ich die Schilderungen aus der Sicht einer der Gründerinnen der Diktatur über die Anfänge Gileads, die systematische Auslöschung und Methoden der Unterdrückung und Kontrollierung der Frauen. So sehr die Autorin meinen Wunsch nach Antworten auf so viele Fragen durch das erste Buch mit diesem erfüllt hat, ist die Wucht des 1. durch dieses 2. Buch abgeschwächt worden. Aber ich kann die Freude aller nachempfinden, die nach "Der Report der Magd" froh sind, dass die Geschichte mit diesem Buch weiter erzählt worden ist, oh ja! Aus meiner Sicht hat das Ende der gesamten Geschichte aber keinen Gefallen getan.

Verrat und Korruption in Gileads Höchsten Rängen
Ich hatte den Band schon länger zuhause und habe Ende des letzten Jahres nochmal "der report der magd" ein zweites Mal gelesen. Zum einen ist es keine direkte Fortsetzung des Lebens der Magd, sondern spielt ca. 14 Jahre später als Band 1. Aus drei Zeugenaussagen/berichten wird erklärt, wie sich Gilead nach Ende des ersten Bandes verändert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass man mit diesem Band "live" beim Untergang Gileads dabeigwesen wäre, anstatt dass diese Berichte "im Nachhinein" durch Studenten bearbeitet worden sind. Trotzdem ist es durch den Wechsel der Perspektiven sehr spannend (auch wenn es ziemlich bald ersichtlich ist, wer der Maulwurf in Gilead ist). Die letzten 100 Seiten am Stück gelesen, kann es nicht mehr weglegen. Andererseits kann das zweite Buch mich nicht so überzeugen wie das Erste - deshalb nur 4 Sterne.
35 Jahre später: Eine gelungene und zeitgemäße Fortsetzung.
Eine gelungene und zeitgemäße Fortsetzung. Nach 35 Jahren hat Atwood die Fortsetzung zu Report der Magd veröffentlicht, und sie ist insgesamt kurzweiliger und weniger detailverloren. Besonders interessant ist die Struktur mit drei Erzählerinnen, die sich Kapitel für Kapitel abwechseln. Das Lesen hat Spaß gemacht, und es ist ein gelungener Abschluss der Geschichte. Persönlich hätte ich mir allerdings etwas mehr Einblick gewünscht, wie Gilead wirklich zu Ende gegangen ist.
Margaret Atwood hat es wieder geschafft mich komplett umzuhauen. Am Anfang der Geschichte fiel es mir schwer reinzukommen. Die vielen Perspektiven und Namen haben es mir nicht gerade leicht gemacht. Aber dran bleiben lohnt sich! Das Buch führt da weiter wo der Report der Magd aufgehört hat. Insgesamt 4,5/5 ⭐
Perfekter zweiterTeil im Anschluss an den Report der Magd
Ein fabelhaft gelungener Anschluss an den ersten Teil mit der erfüllten Intention einen Abschluss zu geben. Fragen klären sich und gibt Hoffnung, dass auch wenn verschiedene Gesellschaften in genau das wieder schlittern oder bereits gescheitert sind - es die Möglichkeit auf Wandel und den Sturz solche toxischer Machtstrukturen gibt!

Die Zeuginnen ist, die langersehnte Fortsetzung der Report der Magd. Worum geht es? Drei Zeuginnen erzählen aus ihrer Sicht vom Leben in Gilead – sowohl von hoher Position aus, als auch aus der Sicht einer bald Ehefrau. Doch auch ein Blick ausserhalb von Gilead wird dem Leser gewährt und nach und nach fügen sich alle Puzzle-Teile zusammen. Widerstand macht sich breit, Hoffnung wächst und eine Rebellion beginnt. Wird es womöglich sogar zu einer Revolution kommen? “Nur Tote dürfen Denkmäler haben, ich aber habe zu Lebzeiten eines bekommen.” – Die Zeuginnen die zeuginnen Klappentext “Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.“ – Als am Ende vom „Report der Magd“ die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds „Report“ zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartete sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Das Warten hat ein Ende! Mit „Die Zeuginnen“ nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf, in Form dreier explosiver Zeugenaussagen von drei Erzählerinnen aus dem totalitären Schreckensstaat Gilead. „Liebe Leserinnen und Leser, die Inspiration zu diesem Buch war all das, was Sie mich zum Staat Gilead und seine Beschaffenheit gefragt haben. Naja, fast jedenfalls.Die andere Inspirationsquelle ist die Welt, in der wir leben.“ (Quelle: Piper) Meine Meinung Dies war das zweite Buch, welches ich mit dem Buchclub gelesen habe. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung von Der Report der Magd gefreut und war auch sehr neugierig zu erfahren, wie es nach diesem doch sehr offenen Ende nun weiter gehen würde. Da es sich hier um den zweiten Teil handelt, werden nun womöglich einige Spoiler folgen. Ich versuche aber diese so weit wie möglich zu vermeiden. Die Zeuginnen handelte von drei Frauen, die aus ihrer Sicht über Gilead und die Geschehnisse damals erzählten. Die Geschichte spielte 15 Jahre nach der Report der Magd und es wurden viele offene Fragen beantwortet. Das Interessante am Buch, war am Anfang herauszufinden, wer die drei Zeuginnen waren und nach und nach die Geschehnisse und Schicksale miteinander zu verknüpfen. Ich fand das überaus geschickt und der Plot war meiner Meinung nach grandios aufgebaut. Das ganze hatte einen dystopischen Jugendbuch Charme und war gefühlt ganz anders als Der Report der Magd. Die Handlung war spannend und die verschiedenen Berichte sehr übersichtlich dargestellt. Ich fand persönlich, dass man sehr merkte, dass auch die Autorin sich extrem weiter entwickelt hatte. Und auch das Feuer, dass mir im ersten Band irgendwie gefehlt hat, kam hier überaus gut zur Geltung. Man hatte hier drei Zeuginnen, die jede auf ihre Weise eine kleine oder grosse Rebellion startete und so kam die Geschichte erst richtig ins Rollen. Natürlich war auch hier die Unterdrückung der Frau extrem spürbar, auch die Sitten wurden näher erklärt und man bekam einen vertieften Einblick in Gilead und das Leben dort – auch sehr interessant ist anzumerken, dass man auch durch eine der Zeuginnen von Anfang an mitbekam wie Gilead gegründet wurde und wie es so weit kommen konnte – erschreckend und beängstigend zugleich! Die drei Charakteren waren alle auf ihre Weise sehr dominant und sehr klar dargestellt. Da auch alle drei ganz andere Ausgangslagen hatten, waren ihre Gedanken sehr unterschiedlich, so hatte man nochmals ganz andere Sichtweisen auf die gleichen Situation und konnte sich letztendlich selbst ein Bild davon machen. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war grandios und konnte mich extrem fesseln. Das Cover gefällt mir auch richtig gut und passt sehr zur Geschichte. Fazit Für mich eine mehr als gelungene Fortsetzung. Ich finde die Zeuginnen sogar um einiges besser als Band 1 und kann es mehr als empfehlen. Es hat eine wichtige Botschaft und die Welt rund um und in Gilead wurde erschreckend realistisch aufgebaut. Bewertung Plot ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)
Feminismus braucht man nicht? Unbedingt lesen
Dieses Buch hat mir alle Nerven geraubt. Wer sagt, dass man Feminismus und Gleichberechtigung nicht braucht, sollte die Bücher lesen. So kann es nämlich passieren, wenn man weiterhin den falschen Menschen macht zuspricht. Dieses Buch hat mich massiv zum Nachdenken angeregt und mir gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Feminismus, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung ist. Klare leseemepfeling für alle. Vorallem für die, die was verändern wollen!
What makes "The Testaments" captivating very quickly, is the fact that it's told from three POVs that we didn't get to see in "The Handmaid's Tale": a girl growing up inside Gilead as a daughter of one of the Commanders and his wife, an aunt and a girl living in Canada (aka outside of Gilead). Each of these POVs is already interesting in itself, giving us insights into the inner and outer workings of Gilead we didn't have before, until they start intertwining and telling a story that will either not end well for Gilead or the characters from whose POVs the story is told. As a sequel, this book is not quite as shocking as "The Handmaid's Tale" because we already have an idea of the way Gilead works, but the characters and world are still as fascinating and as close to reality as its predecessor. The historical contextualisation that I disliked in "The Handmaid's Tale" due to its sudden appearance was a part that I, surprisingly, looked forward to this time, and that fulfilled all my hopes I had for it. A perfect addition to "The Handmaid's Tale".
I'm torn. There were moments where I definitely didn't seem this Atwood material. I have had "this is mediocre YA"-thoughts and found the parts of, let's call her the Canadian, at times insufferable! Also, I was a bit annoyed about references to the TV show. Not surprising, as she worked on it, too, but ugh. However, the book is a page turner. And even if it wasn't as brilliant as hoped, I still enjoyed it overall.






















































