Eine Frage der Chemie

Eine Frage der Chemie

Hardback
4.56185
Weihnachtsgeschenk RomanLieblingsbuch Der UnabhängigenFrauenromanForschung

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Description

»Jetzt wird es Zeit für ein enthusiastisches Lob: Dieser Debütroman vereinigt Tiefgang mit Witz! Ein großer, kluger literarischer Spaß – und ein anrührender Familienroman.« Denis Scheck

»So einen unterhaltsamen und zugleich blitzgescheiten Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen!« Kölner Stadt-Anzeiger

»Klug, charmant und warmherzig. Eine wunderbare Protagonistin, das Thema Emanzipation und Selbstbestimmung, tragische Entwicklungen und ein wirklich mitreißender Plot.« BuchMarkt Online

Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände ...

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, dem Übersetzerduo von Delia Owens' "Der Gesang der Flusskrebse"

»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
464
Price
26.80 €

Author Description

Bonnie Garmus' Debütroman »Eine Frage der Chemie« war ein weltweiter Nummer-eins-Bestseller und wurde von Leserinnen und Lesern der New York Times zu einem der 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts gewählt. In vierundvierzig Sprachen übersetzt, ist »Eine Frage der Chemie« mit sechzehn internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet worden, darunter »Autorin des Jahres« bei den British Book Awards, »Autorin des Jahres« bei Waterstones und »Buch des Jahres« beim Hay Festival und das »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels«. Außerdem wurde der Roman von Königin Camilla für den Queen’s Reading Room ausgewählt und als Mini-Serie für Apple TV adaptiert. »Peck & Peck« ist ihr zweiter Roman und erscheint zeitgleich in ganz Europa.

Characteristics

32 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
58%
53%
5%
5%
62%
42%
65%
72%
59%
76%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
88%
87%
68%
73%

Pace

Fast9%
Slow9%
Moderate69%
Variable13%

Writing Style

Simple38%
Complex0%
Moderate63%
Bildhaft (81%)Minimalistisch (12%)Poetisch (19%)Außergewöhnlich (65%)

Posts

1019
All
5

WOW!!! Wahrscheinlich ein Lebenshighlight, es hat mich so sehr ergriffen und ich hatte so viele Emotionen beim Lesen.

Das Buch erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau mit einem beeindruckendem Chatakter und einzigartigen Lebensweg. Dabei wird keine Höhe und keine Tiefe ausgelassen. Sie ist besonders in vielen Dingen und ich mochte sie sehr. Ich weine nicht oft beim Lesen. Bei diesem Buch lief mir die ein oder andere Träne, vor Wut, vor Traurigkeit und vor Freude. Die Erzählstimme ist so ruhig, direkt und sachlich wie die Protagonistin selbst und trotzdem hat sie mich so sehr berührt. Die Figuren sind mir alle ans Herz gewachsen im Laufe der Geschichte. Und wieder andere wollte ich unglaublich sehr auf den Mond schießen. Es wurde gezeigt dass viele Menschen sich ändern und entwickeln können und nur bei einigen wenigen leider Hopfen und Malz verloren ist. Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man konnte so das Handeln der Figuren sehr gut nachvollziehen. Ich vermute, dass es mir deshalb oft so nahe ging. Und vor allem die tierische Sichtweise fand ich sehr erfrischend und herzallerliebst. Das Buch erzählt auch von den Schwierigkeiten und der Unterdrückung von Frauen in den 1960er Jahren in eigentlich allen Lebensbereichen. Diese Stellen haben mich sehr wütend gemacht. Wahrscheinlich lesen hauptsächlich Frauen dieses Buch, aber ich wurde mir sehr wünschen, dass auch Männer sich auf diese Geschichte einlassen. Eine riesige Leseempfehlung für dieses Buch, es war wirklich großartig <3

WOW!!! Wahrscheinlich ein Lebenshighlight, es hat mich so sehr ergriffen und ich hatte so viele Emotionen beim Lesen.
3

Wichtige Themen, doch mir war die Geschichte zu voll.

Ich glaube, ich bin mal wieder eine der Wenigen, der das Buch nicht so mega gut gefällt. Denn ich sehe überall 5 ⭐️ Bewertungen. Ich mag die Idee, die hinter diesem Buch steht und die Grundhaltung der Geschichte ist wichtig, aber ich fand es anstrengend zu lesen, da so viele Themen angesprochen werden. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,....... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Bei so vielen Themen bleibt, aus meiner Sicht, die Tiefe und die Substanz auf der Strecke. All das Geschehene wird nahtlos aneinander gereiht und man kommt nicht zum Verdauen. Es kratzt alles nur an der Oberfläche. Weniger wäre für mich hier mehr gewesen. Man kann sich gar nicht auf einzelne Szenen konzentrieren, da kommt schon die nächste. Die Figur Elisabeth Zott, tat mir echt leid. Sie ist eine starke Frau, die viel durchmachen und immer nur für sich kämpfen muss, doch für mich war sie kompromisslos und nicht in der Lage mal nach links oder rechts zu sehen. Stellen weise war sie auch naiv. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, dass sie für ihre Rechte kämpft und die Rolle als Frau anders definieren will, doch ich empfand das als anstrengend und das muss es auch für sie gewesen sein. Doch kommt man wirklich so durchs Leben, immer mit dem Kopf durch die Wand? Überall aneckend? Hätte sie nicht auch andere Lösungsmöglichkeiten manches mal finden können? Muss man jeden Kampf kämpfen? Der Schreibstil war locker leicht und Halbsieben 🐕 fand ich super. Im Grunde ist das Buch ein Snack für Zwischendurch, der aber meiner Meinung nach, der wichtigen Aussage, die vermittelt werden soll, nicht ganz gerecht wird.

5

Ein signifikant bedeutendes Buch über das Patriarchat und seine gravierenden Auswirkungen auf die Gesellschaft, sowie die fundamentale Wichtigkeit und damit zusammenhängende Entwicklung des Feminismus. Zudem wird die Chemie und ihre Bedeutung im alltäglichen Leben, auf eine angenehme und verständliche Art und Weise beschrieben und erklärt. Diese Geschichte, wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

4.5

Liebs!

Erstens Mal, ich verstehe den Hype. Es ist so ein schönes Buch, auch wenn so viel negatives passiert, aber so gut geschrieben, das man schmunzeln muss, aber auch nachdenkt, und auch Tränen fließen. 🫠 Wie man sich das eben von einem guten Buch wünscht. Ich mag Filme die in der damaligen Zeit spielen, oder mir von der damaligen Zeit erzählen, ich finde es äußerst interessant, und zu sehen, was sich alles geändert hat zum positiven oder negativen und jetzt mag ich auch Bücher darüber! 🥰 Die Protagonistin Elizabeth ist so eine starke Frau, die nicht abhängig sein will, für sich einstehen will, sich für die Frauen einsetzen will, sie ist so stark, obwohl sie oft einstecken muss. 🫣 Sie war mir direkt sympathisch. Fande schön zu sehen wie sie andere Frauen damit angesteckt hat. Es gab sicher viele solcher Frauen in der damaligen Zeit, aber die hatten es halt sicher nicht leicht, und haben ihre Meinung deswegen sicher auch oft zurück gehalten. Ich mochte aber auch alle Nebencharaktere Harriet, ist liebenswert wie sie sich um Madeline kümmert, oder Madeline so jung, und schon so schlau, Walter ein alleinerziehender Vater, der besseres verdient hat und ganz besonders Halbsieben, den riesigen, gutmütigen Hund, der sicher mehr versteht als so mancher Mensch. ♥️ Bin einfach ein Hundemensch, damit holt mich jedes Buch ab! Klare Leseempfehlung!

Liebs!
4.5

»Da haben Sie die Wasserstoffbrückenbindung, Ladys - eine chemische Erinnerung daran, dass etwas, das zu schön scheint, um wahr zu sein, wahrscheinlich auch nicht wahr ist.« Elizabeth Zott ist Wissenschaftlerin mit Leib und Seele, Chemikerin, um genau zu sein. Doch in den 60er Jahren, traut man Frauen im allgemeinen und eigenständigen, selbstbestimmten Frauen im speziellen, wenig zu und wissenschaftliche Arbeit schon mal gar nicht. Doch aufgeben kommt für Elizabeth einfach nicht in Frage und sie tut alles, um für sich und ihre kleine Familie einzustehen. Und so landet sie eines Tages unverhofft in einem TV Studio, wo ausgerechnet sie der Kochshow "Essen um sechs" Leben einhauchen soll. Doch zum Glück, ist Kochen ja auch nur Chemie und Chemie ist Veränderung... "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus war für mich ein wirklich ungewöhnliches und sehr beeindruckendes Buch, auch weil ich etwas völlig anderes erwartet hatte. Die Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik und Wissenschaft hat mich von Anfang an fasziniert und dank eines leichten und flüssigen Erzählstils fliegt man nur so durch die Seiten. Elizabeth Zott ist eine starke, kluge und mutige, wenn auch manchmal unbequeme Protagonistin. In einer Welt, in der einer Frau nichts zugetraut wird, muss sich Elizabeth ein ums andere Mal beweisen, sich verteidigen und mehr als einmal einen hohen Preis dafür bezahlen, fürs sich eingestanden zu sein. Es gibt viele Situationen, die mich regelrecht wütend gemacht haben, aufgrund der Ungerechtigkeit und Verachtung, die Elizabeth wiederfährt (von der Gewalt ganz zu schweigen) und der Tatsache, dass einige der angesprochenen Themen auch heute noch sehr aktuell sind. Elizabeths Beziehung zu Calvin fand ich sehr gelungen, gleichzeitig wunderschön und sehr tragisch, ich hätte gern "mehr Zeit" mit den beiden verbracht. Aber auch die Nebencharaktere sind richtig, richtig gut. Harriet, die unverhoffte Freundin, Elizabeths Tochter Mad und natürlich der großartige und tapfere Hund Halbsieben. Ja, es ist durchaus ungewöhnlich, dass es in einem solchen Roman die Perspektive eines Hundes gibt, aber ich fand es sehr passend und es hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Alles in allem hat mir "Eine Frage der Chemie" richtig gut gefallen. Es ist unterhaltsam geschrieben, klärt auf und macht Mut, die eigenen Ziele zu verfolgen und für sich selbst einzustehen. Daher von mir auch eine klare Leseempfehlung! »In den vergangenen zwei Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht. Hunderte Mahlzeiten, ist das zu glauben? Aber, Ladys, wir haben nicht nur Abendessen gemacht, wir haben Geschichte gemacht.«

3.5

Geschichte einer brillanten Frau

Der Roman thematisiert die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Vorurteile und Klischees, die Frauen erfahren, und prangert die Einschränkungen durch gesellschaftliche Erwartungen in den USA der 60er-Jahre an. Mir hat das Plädoyer für die Gleichberechtigung und die Befreiung von Frauen aus traditionellen Rollen sehr gut gefallen. Jedoch habe ich mich etwas schwer getan mit der ersten Hälfte des Buches, das einige Längen hatte. Lustig fand ich auch die Rolle des Hundes :)

5

Ein Lächeln im Gesicht und gleichzeitig traurig, dass ich das Buch gerade beendet habe...😊 Es hat so viel wichtige Themen: die Situation noch in den 60er Jahren für die Frauen, die nicht nur Hausfrauen sein wollten, die Nichtanerkennung von Frauen in der Wissenschaft, die sexuelle Übergriffigkeit der Männer, grandiose Einblicke in die Chemie des Essens...aber vor allem hat mich das Buch so oft zum Schmunzeln und sogar lautem Lachen gebracht! Die Spitzzüngigkeit und trockene Art der Protagonistin sowie die altklugen Gedanken von Madeline und die Intelligenz und Weitsicht ihres Hundes haben mir so viel Vergnügen bereitet wie seit langem kein Buch mehr ! Ich habe es geliebt ! LEST DIESES BUCH !!! Ich hätte gerne mehr Sterne gegeben !

5

Ich habe gelacht, war traurig, wütend.... einfach gefesselt. Die Sprecherin hat perfekt gepasst. Dieses Hörbuch war insgesamt einfach gut ! Habe es viel zu lange auf der Wunschliste liegen lassen.

4.5

Nach anfänglichem Schwierigkeiten hat mich die Geschichte dann doch noch gepackt und begeistert. In dem Buch sind sehr viele aktuelle Themen verpackt, dazu noch ein historischer Blick auf die Rechte der Frauen in den 50ern und 60ern. Wut, Zorn, Enttäuschung und ganz viel Herzschmerz und das Ende hat mich zwar nicht fröhlich zurück gelassen aber mit Hoffnung.

3.5

„Roman des Jahres“? - kurzweiliges, humorvolles Portrait einer Wissenschaftlerin in den 50er Jahren, aber…

Als hochbegabte Chemikerin arbeitet Elisabeth Zott Ende der 1950er-Jahre an einer US-amerikanischen Universität. Doch Frauen hatten damals keine Chance und nichts zu sagen. Zott wird für eine Schreib- oder Lagerkraft gehalten, aber nicht für eine nobelpreisverdächtige Chemikerin. Sie wird psychisch und physisch erniedrigt, ihr Institutsleiter gibt Zotts bahnbrechende Forschungsergebnisse als seine eigenen aus. Elisabeths Leben ändert sich, als sie den ebenfalls brillanten und ebenfalls etwas weltfremden und auf den Rudersport versessenen Kollegen Calvin kennen und lieben lernt. Später verlässt Elisabeth Zott die Universität und wird durch Zufall Gastgeberin einer mittäglichen Live-Kochshow im Fernsehen. Dort kocht sie nicht nur exzellent, sie begreift auch Kochrezepte als chemische Formeln und Vorlagen und bildet das hauptsächlich weibliche Publikum wissenschaftlich weiter. Ich bin hin-und hergerissen: Der Roman ist unterhaltend, humorvoll und durchaus kurzweilig. Das Problem liegt meiner Meinung nach in der naiv-rationalen Art der Hauptfigur, die es mir schwierig gemacht hat, mich 100% mit ihr zu identifizieren. Als Kämpferin für Emanzipation und Selbstbestimmung bleibt sie klischeehaft. Die männlichen Figuren sind, dem Schwarz-weiß-Schema des Romans folgend, allesamt „Schweine“ oder sanftmütige, lebensunfähige Trottel. Auch wirkt der Plot auf mich zu sehr auf Erfolg getrimmt und etwas konstruiert. Die Verfilmung als Serie nur ein Jahr nach Erscheinen verwundert einen nicht. Irritiert hat mich nebenbei auch das biedere Cover der deutschen Ausgabe, das eine Vorstellung der Hauptfigur vorgibt, die dem Roman überhaupt nicht entspricht. Der Roman hat mich unterhalten, den Hype kann ich jedoch leider nicht ganz nachvollziehen.

4

Elisabeth Zott ist eine Protagonistin, die man nicht so schnell vergisst. Eine starke und kämpferische Frau und Mutter, die sich dem sexistischen Verhalten der Männer der 60er entgegenstellt. Sie lehrt uns das Anderssein gut ist und immer einen Kampf wert. Kochen und Chemie waren schon eine spannende Mischung. Halbsieben hat mir gefallen, jedoch muss ich sagen, dass es irgendwie eigenartig war seine Sicht der Dinge zu lesen, obwohl der ganze Roman so realitätsnah war.

5

„Chemie ist Veränderung.“ Für mich ist dieses Buch nicht einfach eine Frauen-/Familengeschichte, sondern der Aufruf von Elizabeth Zott an uns Frauen, zu achten, was Frauen früherer Generationen erreicht haben und weiter dafür zu kämpfen. Dies alles ist verpackt in eine oftmals lustige, manchmal traurige, nicht selten wütend machende Geschichte. Die Leseempfehlung aus einem Back-(nicht Koch-)Kurs kann ich einfach nur weitergeben.

5

Ein Highlight zum Jahresende!

Das Lesejahr 2024 beschließe ich mit einem Highlight. Bonnie Garmus beschreibt die Geschichte um Elisabeth Zott, die sich in den 1950er Jahren gegen jegliche Widerstand in der durch Männer dominierten Welt der Wissenschaft behaupten muss. Das tut sie mit einem selbstbewussten und kämpferischen Auftreten. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie das Forschungsinstitut, an dem sie als Chemikerin beschäftigt war, verlassen. Um Geld zu verdienen, landet sie in einer Nachmittagskochshow im Fernsehen. Auch hier bleibt sie ihren Prinzipien treu und rebelliert gegen Ungrechtigkeiten. Auf ihrem Weg gibt es einige Menschen, die sie unterstützen und den Weg zu mehr Gleichberechtigung ebnen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, liebte den altklugen Hund Halbsieben und gehe nun beseelt ins Lesejahr 2025.

5

Wow ich liebe dieses Buch

Unglaublich, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Es ist eigentlich keine schöne Geschichte und doch ist es eine schöne Geschichte. Elizabeth Zott, eine höchst intelligente Chemikerin, muss sich so vielen Widrigkeiten stellen, um ihr Leben zu bestreiten, dass man wirklich verzweifeln möchte. Doch sie tut es so souverän, dass man mit Gänsehaut dieses Buch liest und wirklich inspiriert ist. Dieses Buch hat alles, tragische Momente, Diskriminierung aber auch starke Frauen, die sich all dem trotzen. Neben vielen hassenswerten Figuren, bei denen man vor Wit das Buch zuschlagen möchte, bietet die Geschichte aber auch Platz für so viele besondere, liebenswerte Menschen. Egal ob die wunderbare Elizabeth Zott, der liebenswerte Calvin Evans, die frühreife Mad, die hilfsbereite Nachbarin oder ein Pfarrer, der nicht so richtig an Gott glaubt. Es ist einfach so vielseitig, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann. Es wäre schön, wenn man sagen könnte, dass die strukturelle Diskriminierung ein Phänomen der 50er/60er Jahre waren aber auch, wenn sich schon einiges zum besseren gewendet hat, ist struktureller Machtmissbrauch und Geschlechterdiskriminierung immer noch vorhanden. Somit spielt die Geschichte zwar vor gut 60 Jahren, ist jedoch immer noch aktuell. Ein ganz intensives Buch und eine klare Leseempfehlung.

5

"Kinder deckt den Tisch. Eure Mutter braucht einen Moment für sich selbst" Elisabeth Zott

"Eine Frage der Chemie" hat mich sehr unterhalten und besonders die Protagonistin Elizabeth Zott hat mir sehr gefallen. Sie sagt, was sie denkt, sie weiß was sie will und was sie nicht will: es anderen Recht machen. Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an sofort abgeholt: angenehm, flüssig und sehr lebendig. Er ließ die Handlung, wie in einem Film vor meinem inneren Auge lebendig werden. Die Geschichte hat Witz, Tiefgang und hat mich definitiv mitgerissen. Häufig musste ich mehr als nur schmunzeln. Gleichzeitig hat mich das Buch auch nachdenklich werden lassen. Wie viel Potenzial, kluge Ideen, wertvolle Lösungen sind damals verloren gegangen bzw. gar nicht erkannt worden. Wie viele Männer haben die Erkenntnisse/Forschungen von Frauen als ihre ausgegeben. Wie viele Frauen haben ein Leben gelebt, das sie sich so vielleicht niemals ausgesucht hätten, wenn ihnen andere Chancen und Möglichkeiten gegeben worden wären. Abschließend ist das Buch definitiv eine Leseempfehlung wert.

5

Schöner, spannender und teilweise trauriger Roman über eine starke Frau in den 1960er Jahren, die für ihre Träume kämpft ♥️

4

⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Eine Frage der Chemie“ ist ein unglaublich schönes Buch, das ich voll und ganz empfehlen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur spannend und inspirierend, sondern auch ein echter Mutmacher, es fordert dazu auf, das eigene Leben zu gestalten und selbst in schwierigen Momenten nicht aufzugeben. Großartig geschrieben und kaum aus der Hand zu legen.

5

Sensationelles Buch ! 🧪👩🏻‍🔬⚗️

Für mich wieder ein Highlight. Die Geschichte könnte auch eine Biografie sein aus den 1960er nach der man die Protagonisten googeln möchte. Eine so unfassbar starke Frau die sich nichts gefallen lässt und für sich und andere kämpft und einsteht. Das Leben und manche Menschen sind manchmal grausam und man könnte sich echt ärgern an manchen Stellen im Buch und über gewisse Dinge die passieren. Möchte nicht zu viel Spoilern 🤫 Es ist so was von lesenswert und ich kann es sehr empfehlen. Chemie trifft auf das Leben ☺️

Sensationelles Buch ! 🧪👩🏻‍🔬⚗️
5

🫶🏽

Ein absolut tolles und trauriges Buch über die Liebe, das Leben und was es mitbringt. Das Buch beschreibt, wie schwer es war als Frau in einem Naturwissenschaftlichen Bereich Fuß zu fassen und wie Männer ihre Position genutzt haben um ihre Macht zu beweisen. Doch trotzdem findet die Protagonistin da auch die Liebe. Die Liebe zu einem Mann und zu ihrem Beruf. Ich hab bei dem Buch sehr viel verschiedene Emotionen erlebt und war einfach nur begeistert!

5

Sehr unterhaltsame Geschichte, die einem wieder einmal einen Einblick gibt, wie Frauen in den 50ern und 60gern behandelt wurden.

5

Unglaublich faszinierend und mitreißend

Ich bin dankbar, dass mir dieses Buch empfohlen wurde. Die Story ist bewegend und mitreißend. Man kriegt eine unglaubliche Sympathie für die Hauptfigur und vorallem Bewunderung für die Stärke und den Mut. Das Auftreten von Elizabeth Zott hat mich fasziniert und in mir den Wunsch geweckt, einige dieser Züge übernehmen zu können. Ein starkes Thema, was auch heute immernoch wichtig ist und dem man unbedingt seine Aufmerksamkeit widmen sollte. Eine tolle Erzählung und in der Hörbuchversion eine tolle Stimme und Erzählerin. Ein Hörbuch war selten so dynamisch und interessant gelesen. Ich würde es sogar ein zweites Mal lesen/hören

4

Ich fand es sehr spannend mitzuerleben, was die Frauen in den 50/60ger Jahren durften und was nicht erwünscht war. Zeitweise fand ich das Buch etwas trocken und zäh,aber dann habe ich mich wieder über "Halbsieben"amüsiert. Es ist für mich kein Jahreshighlight wie bei den anderen Lesern,aber es war nett es zu lesen.

5

Toller Roman, man fühlt mit den Figuren. Eines meiner Highlights in 2024

5

Mein Highlight des Monats! Starke Frau, weibliches Empowerment, herzzerreißende Familiengeschichte

Die Haupthandlung des Romans spielt in den 1950/1960er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Elizabeth Zott, die Protagonistin ist eine rationale, intelligente und meinungsstarke Chemikerin. Sie ist ambitioniert, möchte auf der wissenschaftlichen Karriereleiter aufsteigen und hat große Ziele. Doch in die Welt, in welche sie eindringen und in der sie sich verewigen möchte, ist für sie nur schwer erreichbar. Aufgrund ihres Geschlechts wurde sie schon in der Uni unterschätzt, belächelt und in sexuell übergriffiger Weise attackiert. Elizabeth zeigt aber ein ums andere Mal, dass sie sich zu wehren weiß und Unrecht nicht über sich ergehen lässt. Dennoch kehrt sie der Forschung vorerst den Rücken zu. Der Roman ist total tiefgreifend und total facettenreich. Er fasst gleichzeitig viele wichtige gesellschaftliche Themen auf wie zum Beispiel Feminismus und Gewalt gegen Frauen, Frauen in der Wissenschaft und Gleichberechtigung, oder der Varianz von Familienformen. Und gleichzeitig hat mich Roman auch begeistert, weil er andere Perspektiven anbietet, die ich so bisher nicht kennengelernt habe. Zum Beispiel ist ein Erzähler der Hund Halbsieben, es gibt ein spannendes Geheimnis zu entdecken, es besteht ein ganz enges Netz an Informationen, welches erst ganz am Ende deutlich wird… und außerdem passt die Sprecherinnenstimme so wunderbar zum Charakter.

5

Unfassbar

Wow. Man kann dieses Buch fast nicht in Worte fassen. Es passiert so viel in diesen Buch. Aber es passiert in genau dem richtigen Tempo. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, sind aber auch nicht ewig die in länge gezogen. Genau richtig. Es wird auch alles gut erklärt ohne ewig un den heißen Brei herum zu reden. Man merkt auch das die Autorin sehr viel recherchiert hat was Chemie angeht. Unglaublich. Elizabeth ist eine starke und intelligente Frau. Eine Frau die definitiv ihrer Zeit voraus ist. Man darf nie vergessen während des Lesens das die Geschichte in den 1950er Jahren des damaligen Amerikas spielt. Damals waren Frauen sehr stark eingeschränkt was Bildung und Beruf angeht. Aber das hält Elizabeth nicht auf ihren Traum Chemikerin zu werden, aufzugeben. Doch wie üblich zur damaligen Zeit werden ihr ohne Grund immer wieder Steine in den Weg gelegt. Diese kann sie aber ohne Probleme umgehen und ihren Weg weiterschreiten. Ein hoch emotionales Buch das einen sehr zum nachdenken anregt. Nachdenken deswegen, weil einem erst da wirklich klar wird was wir alles heute für Möglichkeiten haben. Wir können an jeder Schule, an jeder Universität studieren. Wir können auch jeden Beruf erlernen den wir wollen. Uns sind heute keine Grenzen aufgesetzt. Diesen Roman kann ich jeden ans Herz legen der ein Buch mit einer starken Protagonistin lesen will.

Unfassbar
5

Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern 🫶🏻

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, da es mir so gut gefallen hat. Für mich war es die perfekte Mischung aus lustig, traurig und spannend. Elizabeth ist für mich eine absolute Inspiration- ich fand sie und Madeline richtig richtig toll und hätte gern selbst etwas mehr von den beiden. Dass man Halbsieben lieben muss, ist ja absolut klar und genau so stelle ich mir oft vor, dass mein Hund auch denkt. 🐶 Die Themen im Buch sind sehr wichtig und oft auch keine leichte Kost, ich hatte dauerhaft den Wunsch, dass es am Ende mehr Gerechtigkeit gibt und fand die Entwicklung aller im Buch vorkommenden Frauen richtig richtig toll und beeindruckend. Ich würde das Buch definitiv empfehlen.

Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern 🫶🏻
5

Witz und Humor verbinden sich hier mit ernsten Themen zu einem chemischen Gebräu, das angesichts des genialen Plottwists am Ende sprichwörtlich explodiert! 👍😎

5

Ein herzzereisendes, aber auch Mut machendes Buch. Ich habs von Anfang bis Ende geliebt.

4

Sehr spannend und wirklich mal was anderes

5

Ich hatte etwas Sorge, ob mir der Roman bei dem ganzen Hype, der darum gemacht wird, gefallen würde. Diese Sorge war absolut unbegründet. "Eine Frage der Chemie" ist ein wirklich gutes Buch! Ohne dass man sich beim Lesen anstrengen muss, wird eine herzergreifende Geschichte erzählt und gleichzeitig Kritik am gesellschaftlichen Bild geübt, wie Frauen zu sein haben und wie Männer zu sein haben. Alles vor dem Hintergrund der 1960er Jahre, aber meiner Meinung nach sind die Themen auch heute noch relevant. Elizabeth Zott ist eine Inspiration!

4

Eine sehr schöne Geschichte. Lustig, traurig , eindrucksvoll.

3.5

Dieses Buch zeigt überdeutlich was sich für Frauen in den letzten Jahrzehnten verbessert hat und was sich noch verbessern muss. Elizabeth Zott ist Chemikerin, doch keiner will sie ernst nehmen, denn sie ist eine Frau. Stattdessen stehlen ihre Kollegen ihre Arbeit, sie wird entlassen weil sie ein uneheliches Kind bekommt und nachdem sie sich doch einigen Ruhm erarbeitet hat wird ihre Leistung dauernd ins Lächerliche gezogen. Und trotzdem bleibt Miss Zott sich treu und kämpft um jeden Millimeter innerhalb der Gesellschaft. Dabei zeigt der Roman auch welche Umwege Frauen damals gehen mussten um ihr Ziel trotzdem zu erreichen. Leider leidet die sehr gute Grundidee unter dem etwas umständlichen Schreibstil. Durch diverse Zeitsprünge innerhalb der Geschichte fällt es manchmal schwer dieser zu folgen. Generell ist dieses Buch keine leichte Abendlektüre, sondern man sollte sich Zeit und Muße dafür nehmen.

5

Ein ganz toller schlauer Roman 💜🧪 🥼 ✏️

𝐶ℎ𝑒𝑚𝑖𝑒 𝑖𝑠𝑡 𝑉𝑒𝑟ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔 Elisabeth Zott ist Chemikerin 🧪 doch niemand traut ihr den Job zu, denn sie ist eine Frau. Sie hat ihren eigenen Kopf und schert sich nicht für damalige Gesellschaftsnormen. Nach einigen tragischen Ereignissen nimmt sie einen Job als Moderatorin einer Kochsendung an, aber Elizabeth wäre nicht Elizabeth, wenn sie nicht auch dort ihre Vorstellungen durchsetzen würde. Ein ganz toller unterhaltsamer Roman, der mich anfangs an The Big Bang theory erinnert an. Es geht um Emanzipation, um Liebe, Tod, gesellschaftliche Normen und gelacht habe ich dank Halbsieben auch sehr oft.

Ein ganz toller schlauer Roman  💜🧪 🥼 ✏️
5

„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus – Ein inspirierender Roman voller Mut und Stärke

Elisabeth Zott ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Mit ihrer Intelligenz und ihrer Leidenschaft für die Chemie tritt sie gegen die patriarchalen Strukturen der 1960er Jahre an und zeigt eindrucksvoll, dass Frauen genauso fähig und kreativ sind wie ihre männlichen Kollegen. Doch das Buch zeigt auch die schmerzhaften Seiten dieser Kämpfe – Momente, in denen Elisabeth allein aufgrund ihres Geschlechts herabgewürdigt wird. Was dieses Buch so besonders macht, ist nicht nur die humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Erzählweise, sondern auch die Vielzahl an wunderbaren Charakteren, die Elisabeths Geschichte bereichern. Von ihrer tiefen Liebe zur Chemie über ihre Beziehung zu Calvin bis hin zu einem unvergesslichen Hund namens Halbsieben – jede Figur bringt eine eigene Facette in die Geschichte ein. Der Roman regt dazu an, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft nachzudenken, und zeigt gleichzeitig, dass Mut und Entschlossenheit der Schlüssel zu persönlichem Erfolg und Glück sein können. Besonders beeindruckend fand ich, wie die Autorin schwierige Themen mit Leichtigkeit und Humor verpackt hat, ohne ihre Ernsthaftigkeit zu verlieren. Für mich ist Elisabeth Zott eine starke Person: eine Frau, die niemals aufhört, für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Mit ihrem Motto „Chemie ist Veränderung“ inspiriert sie nicht nur die Figuren im Buch, sondern auch uns Leser:innen:) Ein absolut fesselndes Lesevergnügen, das ich jedem empfehlen kann

5

Warum lag es so lange auf dem SuB? Was für ein tolles Buch. Traurig, witzig, informativ und feministisch alles in allem.

5

So lange befand sich dieses Buch auf meiner Wunschliste, bis es mir eine gute Freundin geschenkt hat :). Und ich war von der ersten Seite bis zur allerletzten schwer verliebt. In die Story, in die intelligente Schreibweise, in die detailliert und liebenswerten Figuren. Dieses Buch ist traurig, spannend, romantisch politisch, fesselnd und inspirierend.

5

Ein wahnsinnig gutes Buch , über eine Zeit, die Gott sei Dank vorbei ist.

Sehr gut geschrieben, mochte die Charaktere sehr sehr gern. Sollte man gelesen haben!

5

Lieblingsbuch! Feministisch, unterhaltsam, herzerwärmend! ❤️❤️❤️

4

Ein Buch mit einer sehr beeindruckenden Protagonistin! Ich bin ein großer Elisabeth Zott-Fan! Leider war der Schreibstil zwischendurch etwas trocken.

Wir begleiten Elisabeth Zott, die ursprünglich eine sehr begabte Chemikerin ist, auf ihrem Lebensweg. Leider ist die damalige Welt sehr männerdominiert und macht es der jungen Chemikerin nicht leicht. Das führt dazu, dass Elisabeth schließlich auf einigen Umwegen als Fernsehköchin und alleinerziehende Mutter einer unehelichen Tochter Emser. Doch so einfach lässt sich eine Elisabeth Zott nicht aufhalten…

4

In diesem Buch wird mit viel Humor und Charme ein sowohl kritischer als auch unterhaltsamer Blick auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau in den 60er Jahren geworfen. Tolles Buch, bitte mehr davon!

In diesem Buch wird mit viel Humor und Charme ein sowohl kritischer als auch unterhaltsamer Blick auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau  in den 60er Jahren geworfen. Tolles Buch, bitte mehr davon!
5

Ein so wichtiges Buch, großartig geschrieben.

Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Ganz besonders das letzte Drittel ist so gut, ich konnte es nicht weglegen. Mit jeder Seite habe ich Elizabeth mehr gemocht - ihre Art, auf Dinge zu schauen und damit Ungerechtigkeit so deutlich aufzuzeigen. Ich war mit ihr zusammen wütend, hab gehofft und war immer wieder froh, wenn sie sich behauptet hat. Viele Emotionen. Und ein so wichtiges, aktuelles Thema. Absolute Leseempfehlung.

4.5

Ein wundervolles, kurzweiliges Buch ❤️

Ein Buch,so schön und traurig zugleich. Es werden ernste Themen angeschnitten und doch wird es so humorvoll erzählt,dass ich mehrmals laut lachen musste. Ein halber Stern musste abgezogen werden,weil das "happy end" dann doch etwas zu erzwungen und für meinen Geschmack zu glatt war.... Trotzdem- ein tolles Buch, auch als Hörbuch absolute Empfehlung!

5

Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben. Dieses Buch ist einzigartig, es hat mich tief berührt und ist schon jetzt mein Highlight 2025. 😍

5

Hab ich mega gerne gelesen!

4

Eine Frage der Chemie 🧪 Bonnie Garmus erzählt die Geschichte von Elizabeth Zott, einer Chemikerin in den 60er Jahren, die in der von Männern dominierten wissenschaftlichen Welt darum kämpft, dass sie und ihre Forschung ernst genommen werden. Sie hat immer wieder mit Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechtes zu kämpfen – bis hin zur Entlassung. Durch Zufall wird sie zur Fernsehköchin – denn kochen ist Chemie, wie sie immer wieder betont. Sie nutzt die Show, um Frauen auf kluge und humorvolle Weise zu Selbstbestimmung und Bildung zu ermutigen. Es hat mir gut gefallen! Ja, viele der männlichen Figuren wurden sehr klischeehaft dargestellt und auch Elizabeth hat mich hin und wieder sehr aufgeregt, da sie es sich selbst oft unnötig schwer gemacht hat. Alles in allem fand ich (als Laiin), dass die Lebensrealität von Frauen in den 60er Jahren im Hinblick auf Wissenschaft und Forschung sowie den Alltag gut dargestellt wurde. Trotz des ernsten Themas kam auch der Humor nicht zu kurz! Die Geschichte war sehr kurzweilig und hatte für mich keine Längen. Die eigene POV des Hundes fand ich etwas too much, aber alles in allem ist es ein sehr tolles Debüt und nicht ohne Grund sehr beliebt!

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5

Ich bin sehr gerührt und sehr begeistert. Absolute Leseempfehlung! Und...ich liebe es, wenn am Ende alle offenen Fragen geklärt sind, so traurig oder wundervoll die Wahrheit auch sein mag.

Ich bin sehr gerührt und sehr begeistert. Absolute Leseempfehlung! Und...ich liebe es, wenn am Ende alle offenen Fragen geklärt sind, so traurig oder wundervoll die Wahrheit auch sein mag.
2.5

Bei mir hat die Chemie wohl nicht gestimmt Ich kann den Hype um das Buch leider nicht nachvollziehen. Die Grundidee ist wunderbar, nur leider war Elizabeth dann für mich stark weltenfremd, sehr naiv und realitätsfern. Zusätzlich wird oft weit von der Grundgeschichte abgeschwiffen und ständig plötzlich die Perspektive gewechselt.

Ich muss sagen, dass mich der Roman am Anfang richtig begeistern konnte. Es war erfrischend, lustig und schonungslos ehrlich. Umso länger das Hörbuch ging, umso mehr hat für mich das Buch abgenommen. War öfters kurz davor es doch abzubrechen. Wenn ich es gelesen hätte, hätte ich es wahrscheinlich getan. Die Lebenssituation der Frauen in den 60er Jahren, in den USA ist interessant. Damals waren ledige Mutterschaft und berufliche Karriere für Frauen zwei Themen, die so gar nicht in das damalige Bild von der Familie hineinpasste. Die Benachteiligung von Frauen war geradezu himmelschreiend. Doch hinter der Fassade aus augenzwinkerndem Feminismus und originellen Ideen verbergen sich zahlreiche Klischees und Übertreibungen. Die Figuren sind fast durchweg stereotyp gezeichnet, insbesondere die Wissenschaftler*innen, die als sozial unbeholfen und emotional gehemmt dargestellt werden. Dass Elizabeths außergewöhnliche Tochter ihr Genie allein der mütterlichen Förderung verdankt oder der Familienhund nicht nur Wörter versteht, sondern auch als Held agiert, wirkt eher märchenhaft als glaubwürdig. Auch die feministischen Ansätze erscheinen platt: Elizabeth wird Opfer nahezu jeder Form patriarchaler Unterdrückung, doch anstatt einer reflektierten Auseinandersetzung bleibt es bei überzeichneten Schilderungen: Sie wird sexuell diskriminiert, sozial ausgegrenzt, vergewaltigt, ihre Forschungsergebnisse werden von ihrem männlichen Vorgesetzten als dessen eigene ausgegeben, und vieles mehr, aber märchengleich erstarkt sie dadurch und steigt wie Phönix aus der Asche empor. Flankiert wird dies von einer Vielzahl an Übertreibungen jenseits aller Realitäten. Auch gibt es viel zu viele Erzähler in der Geschichte. Neben der Hauptperson kommen auch zb ihr Hund, ihr Kind, ihr Freund, die Nachbarin, gewisse Vorgesetzte, irgendwelche Radome Personen vorm TV Bildschirm, Personen von früher ausm Waisenhaus, Verwandte, Reporter, Frauenarzt usw weiter mit eigenen Sichten zu Wort. Und das alles vollkommen durcheinander. Auch werden unglaublich viele Themen angesprochen und keins davon richtig behandelt. Hauptsächlich angeschnitten. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,...... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Darum kann ich die vielen guten Stimmen und den enormen Hype um dieses Buch nicht nachvollziehen. Hab mich so über das Buch mit diesem Thema gefreut und wurde schon sehr enttäuscht.

5

Ich hab dieses Buch so gerne gelesen! ❤️ Mir gefällt der Schreibstil der Autorin total gut. Ab Seite eins war ich im Buch drin und konnte es nur schwer weglegen.

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3

Bin genervt, aber selbst schuld

Warum genervt? Ja, Mensch, tut die Kapitel rein ins Buch oder lasst es, aber scheffelt nicht Extrakohle mit sowas. Warum selbst schuld? Na, ich habe es ja gekauft, hat mich ja keiner gezwungen. Allerdings hatte ich wohl irgendwie gehofft wirklich was Tolles "extra" zu kriegen. Ja, es ist nett, aber braucht man das? Definitiv nicht, auch nicht, wenn man wie ich, das Hauptbuch liebt .

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