Steelheart
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Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen »Kinder des Nebels«-Romanen und seinen »Sturmlicht-Chroniken« gilt Brandon Sanderson auch in Deutschland als einer der großen Stars der Fantasy. Der Autor lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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„Steelheart“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sanderson entwirft eine packende, dystopische Welt, in der Menschen mit Superkräften keine Helden sind, sondern die Menschheit unterdrücken. Besonders beeindruckt hat mich der schnelle Einstieg in die Handlung – ohne langes Vorgeplänkel war ich sofort mitten im Geschehen. Die Geschichte um David, der Rache an dem übermächtigen Steelheart sucht, überzeugt mit überraschenden Wendungen, actiongeladenen Szenen und einer clever konstruierten Welt.Das Ende? Absolut unvorhersehbar und spannend bis zur letzten Seite. „Steelheart“ ist ein großartiger Auftakt, der mich neugierig auf die weiteren Bände der Reckoners-Reihe gemacht hat. Eine klare Empfehlung für Fans von Dystopien und Superheldengeschichten!
The Boys light und ohne Koffein
Steelheart bietet eine spannende Variante des Superhelden-Genres: Menschen mit Kräften sind hier so gar keine Helden, sondern tyrannische Herrscher. Diese Grundidee erinnert a The Boys, wird aber deutlich Jugendfreundlicher umgesetzt. Der Leitgedanke des Buches ist wohl: Absolute Macht korrumpiert absolut. Im Gegensatz zu The Boys ist Steelheart sehr viel weniger blutig und verzichtet auf sexuelle Anspielungen - wobei ich das in The Boys nicht mehr nur als Anspielung bezeichnen würde 🫣 Trotzdem gelingt es Sanderson, das Thema Machtmissbrauch anschaulich darzustellen. Statt auf Schockeffekte a’ la explodierende Köpfe und Laseraugen setzt er auf Spannung, clevere Strategien und eine gut durchdachte Welt. Diese Welt wird aber nicht erst in epischer Breite ausgefaltet und erklärt, sondern man wird direkt rein geworfen. Das hat mir richtig gut gefallen. Meine größte “Fantasybremse” ist immer das Worldbuilding, das ist mir meist zu langweilig und deswegen lasse ich von Fantasy oft die Finger aber hier war das wirklich top. Besonders überzeugt die Idee, dass jeder „Epic“ eine Schwäche hat, die erst entdeckt werden muss – das macht die Handlung dynamisch und abwechslungsreich. Fazit: Eine kreative, actionreiche Geschichte mit Tiefgang, die zeigt, dass düstere Superheldenthemen auch ohne extreme Gewalt ganz gut funktionieren. Leider kann ich dennoch nicht die volle Punktzahl vergeben und das liegt vor allem am Spannungsaufbau. Das Buch beginnt Mega, man wird direkt in die Geschichte gezogen und dann flacht die Spannung nach und nach ab bis sie Richtung Finale wieder anzieht aber der Mittelteil war hier und da schon ein bisschen langweilig…

Es erinnerte mich an My Hero Academia nur in einer düsteren Version und ohne Suoerkräfte für die Protagonisten. Rasante Action, tolle Plots und coole Ideen vereinen sich auf diesen Seiten. Trotz dass es in Ich-Form geschrieben ist tut es dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Ich fand es äußerst fesselnd und hatte es in wenigen Tagen schon durch.
Als David sechs Jahre alt war hat sich seine Welt komplett verändert. Einige Menschen haben durch einen Cometen, den sie Calamity nennen, Superkräfte erhalten und sind zu Epics geworden. Doch anstatt sie ihre Kräfte für etwas Gutes nutzen, setzen sie sie nur als Vorteil für sich selbst ein und wer sich ihnen in den Weg stellt.. naja.. ihr könnt es euch denken. Es ist also nicht der klassische Fall, wo Superhelden erschaffen wurden, die die Welt vor dem Bösen retten. Hier sind es Superschurken, die es aufzuhalten gilt. Als Mensch, so ganz ohne Kräfte ist es jedoch nicht so einfach oder eher gesagt, beinahe unmöglich. Beinahe. Als zwei Jahre später Davids Vater von einem der mächtigsten Epics umgebracht wird, schwört er nicht eher zu ruhen, bis er ihn gerächt hat. Also geht die Geschichte schon sehr actionreichen los und verliert auch im Laufe des Buches kaum an Spannung. Durch unerwartete Wendungen wird man immer wieder überrascht und kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man sofort wissen muss, was wohl als nächstes passieren wird. Das Ende von Band 1 hat mich wirklich sehr überrascht und ich habe es in der Art absolut nicht kommen sehen, daher war ich froh, dass Band 2 schon im Regal stand.
Zum Glück einen ReRead gemacht. Wahnsinn was ich alles vergessen hab. Diese Wendung am Schluss. 🤯 Alles in allem ein sehr gutes Buch. Flüssig zu lesen. Klasse Schreibstil. Aber die Charaktere waren mit vor allem in den ersten 2/3 des Buches etwas zu blass und wenig greifbar. An sich aber eine geniale Idee und hab richtig Bock auf den 2. Teil. 😁
Steelheart - Brandon Sanderson zum Inhalt: Davids Welt wird von Menschen mit Superkräften, sogenannten Epics regiert. Sie sind jedoch keine Helden, sie sind böse, brutal und skrupellos, besonders Steelheart, der über Chicago, Davids Heimatstadt herrscht. Seit Steelheart vor zehn Jahren Davids Vater getötet hat, wird Davids Leben von dem Gedanken an Rache dominiert. Jeder Epic hat eine Schwäche und David ist sich sicher Steelhearts herausfinden zu können. Deshalb will er sich den Rächern anschliessen, denn sie sind die einzigen, die etwas gegen die Epics unternehmen. Steelheart zu ermorden soll die bisher grösste und gefährlichste Aktion der Rächer werden... meine Meinung: Steelheart ist das erste Buch, welches ich von Brandon Sanderson gelesen habe, es wird jedoch ganz sicher nicht das einzige bleiben. Ich hatte vorher schon viel Gutes über den Autor und auch speziell über Steelheart gehört, weshalb meine Erwartungen doch ziemlich hoch waren. Dennoch muss ich sagen, dass sie sogar übertroffen wurden. Das fängt allein bei dem tollen Konzept an. Die Idee mit den Epics klang schon super interessant, doch die Umsetzung hat mich einfach begeistert. Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr düster und das Chicago in dem David lebt ist eindeutig kein Ort, den ich jemals besuchen möchte. Ich fand jedoch, dass diese Stadt sehr gut beschrieben wurde, so dass man sich die Schauplätze immer genau vorstellen konnte. Die Welt, die Brandon Sanderson erschaffen hat ist sehr komplex, wirkt aber extrem gut durchdacht. Dass die Rächer als normale Menschen gegen so übermächtige Gegner kämpfen macht die Geschichte super spannend, denn sie können nicht einfach losziehen und die Epics direkt angreifen, sondern müssen sich ausgeklügelte Pläne zurechtlegen. Ich war schon nach ein paar Seiten gefesselt und die Spannung hat eigentlich nie nachgelassen. Die Geschichte ist ziemlich actionreich, was mir sehr gut gefallen hat, besonders weil die Actionszenen einfach toll geschrieben waren. Ich hatte wirklich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und ich bin mir sicher mein Puls war während dem Lesen ständig am rasen. Zudem gab es einige geniale Wendungen, die ich grösstenteils echt nicht habe kommen sehen, obschon ich mich im Nachhinein gefragt habe, weshalb ich nicht darauf gekommen bin. Doch nicht nur die Handlung und das Setting konnten mich begeistern, auch David war ein echtes Highlight. Was mir bei ihm sofort aufgefallen ist und was ich echt toll fand war seine Intelligenz. Ich mochte es sehr aus seiner Sicht zu lesen und so seine Gedankengänge mit zu verfolgen. Er verliert auch in gefährlichen Situationen nicht seinen Kopf und kann auch gut mal improvisieren. Er war mir ausserdem auch schnell sehr sympathisch, besonders wegen seinen teilweise echt absurden Metaphern. Mit den restlichen Charakteren, also den Rächern und besonders Megan bin ich allerdings nicht sofort warm geworden. Es hat etwas gedauert, doch mit der Zeit erkennt man, dass auch sie sehr vielschichtige Charaktere sind und ich habe sie schliesslich alle auch ins Herz geschlossen. Am liebsten mochte ich jedoch Cody mit seinen verrückten Geschichten, die mich immer wieder zum Grinsen gebracht haben. Die Geschichte hat aber trotz den humorvollen Elementen auch sehr zum Nachdenken angeregt. Die Charaktere finden sich selbst teilweise mit der Frage konfrontiert, ob das, was sie tun überhaupt wirklich gut ist. Denn bei dem was die Rächer tun, werden teilweise auch unschuldige gefährdet, der Kampf gegen die Epics ist nicht ohne Opfer. Man zweifelt somit teilweise auch an den "Guten". Ausserdem stellt sich natürlich auch immer wieder die Frage, was Macht aus Menschen macht. Fazit: Steelheart konnte mich trotz meinen hohen Erwartungen positiv überraschen. Mir gefiel die Welt die Brandon Sanderson erschaffen hat sehr gut. Die actionreiche und komplexe Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln und David war ein super sympathischer und intelligenter Protagonist dessen Sichtweise mir sehr gut gefallen hat. Nach all den tollen Wendungen bin ich schon sehr gespannt was der zweite Teil für Überraschungen bereithält. 4,5*
The Boys für Teenager
Die Comics von The Boys erschienen erstmals 2006, dieses Buch 2013. Gemeinsam haben beide durchtriebene Superhelden und eine Gruppe von Menschen, die deren böswilliges Verhalten nicht mehr länger duldet. Nur ist Steelheart die Teenie-Version und das ganze liest sich noch wie ein Comic, der leider nie etwas wirklich neues wagt und zudem jederzeit vorhersehbar ist (einfach alles vom Ende ist vor der Buchhälfte leider schon ersichtlich) Ich mag die Fantasy-Bücher von Sanderson, aber hierfür gehöre ich einfach nicht in die vorgesehene Altersgruppe und werde entsprechend auch die Folgebände nicht mehr lesen.
David hat es sehr schwer im Leben. Als er sechs Jahre alt ist erschüttern Explosionen die Welt, die David bisher kannte. Sein ganzes Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Die Epica tauchen auf und mit ihnen kommen Tod und Zerstörung. Die Menschen müssen sich unterordnen und haben keine andere Wahl mehr. Dann taucht Steelheart auf und tötet Davids Vater. Danach will David nur noch eins: Rache. Nur dafür lebt David noch. Er beobachtet und studiert die Epics und beschließt sich den Rächern anzuschließen um sie mit ihnen gemeinsam zu bekämpfen. Doch welche Schwäche hat Steelheart? oder ist er frei davon? Kann David diesen Krieg mit einem übermächtigen Gegner gewinnen? Ich war schon von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Die Handlung ist sehr vielschichtig und niemals langweilig. Ständig passiert etwas Aufregendes. Mehr als einmal dachte ich: Und das jetzt in einen 3 D Film verpackt….. Der Schreibstil von Brandon Sanderson tut sein übriges dazu. Jede der handelnden Figuren war alles andere als oberflächlich beschrieben. Die Charakterisierungen hatten die nötige Tiefe, ohne jedoch zu ausschweifend zu werden. Man versteht die Emotionen der Protagonisten, man leidet mit ihnen und kämpft an ihrer Seite für eine bessere Welt. Auch wenn die Geschichte nur aus Davids Sicht erzählt wird, so war es für mich so als würde ich daneben stehen. Als zum Beispiel die Arbeit mit den Tensoren geschildert wird, hatte ich alles total bildlich vor Augen und das liebe ich ja bei einem Buch besonders, wenn es mich mit in diese Welt entführen kann. Für mich ist dieses Buch eins meiner Highlights dieses Jahr. Ein absoluter Pageturner und ein must-Read. Wer gerne Dystopien liest in denen ordentlich Action steckt und es richtig rumpelt, der ist hier richtig. Es kommt zwar auch ein wenig Romantik vor, doch die ist stark im Hintergrund und spielt zwar eine Rolle, aber nicht die Wichtigste. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle ★★★★★
Genau sowas habe ich gesucht. Es war spannend und mit dem Ende habe ich null gerechnet. Manchmal hatte ich das Gefühl ich stecke genau mittendrin und erlebe und entdecke mit David die ganzen Sachen. So bildlich und echt geschrieben. Freue mich auf den zweiten Teil. Also wer Meta Wesen, Helden, Antihelden usw mag, ist hier genau richtig.
“Ich habe Steelheart bluten gesehen.”
Das ist das erste Buch das ich bon Brandon Sanderson gelesen habe und ich habe mir schon sagen lassen, das diese Reihe nicht seine Beste ist. Aber mir hat Steelheart sehr gut gefallen. Das Buch fängt direkt mit einem starken Prolog an, der einen in die Story reinzieht. Im Grunde ist das Setting dabei nichts besonderes: Durch ein komisches Event (Calamity) haben auf einmal einige Menschen Superkräfte bekommen. Deswegen laufen auf einmal super viele "Epics" durch die Gegend. Aber bekanntlich gilt ja: Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Die Epics übernehmen also die Herrschaft, allen voran Steelheart (der so ein bisschen der Ant-Superman ist). Unser Protagonist beschließt den Epics den Kampf anzusagen und trifft dabei auf eine bunte Truppe Verbündeter. Und von da an wird es richtig spannend. Die Geschichte fühlt sich zum Teil ein bisschen an wie ein Buchgewordenes Comicbook und es kommen definitiv Vibes auf die mich auch Invincible und The Boys erinnert haben. Dabei bleibt das hier aber immer eine YA-Story und ist längst nicht so abgedreht und übertrieben wie es The Boys zum Teil ist. Es bleibt trotzdem sehr spannend und actiongeladen. Die Welt die Sanderson aufbaut, klingt sehr durchdacht und dadurch, dass man die Story aus der Perspektive des Protagonisten liest kommt es auch zu einigen absurd witzigen Momenten (Der Vergleich mit Ninja-Alligatoren killt mich immer noch). Daran, dass der Autor sich eigene "Schimpfwörter" für seine Welt geschaffenb hat, musste ich mich aber auch erst mal gewöhnen. Insgesamt also wirklich unterhaltsam, kurzweilig und actiongeladen und was mir wirklich gut gefällt: Die Geschichte des ersten Buches ist in sich relativ geschlossen, das heißt am Ende kommt kein nerviger Cliffhänger. Es gibt zwar noch weitere Teile in der Serie, allerdings finde ich es erfrischend etwas zu Lesen, das auch für sich alleine stehen kann.
Das hat Spaß gemacht. Ich bin ja nicht immer ein Fan von High Fantasy und mit Brandon Sanderson hatte ich schon einmal Probleme, aber dieses Buch war wirklich unterhaltsam und spannend. Die Geschichte mit den Epics hat mir gefallen, auch wenn mir da noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Das Ende war natürlich mit den überraschenden Wendungen klasse.
Even though YA books aren't my favorites, especially when it's first person narrative, I enjoy them from time to time and Sanderson delivered a great story. The obligatory great world and great magic system phrase for Sanderson book fits here as well. He just gets it every time right. The pacing is excellent and you get from one suspense-packed situation to the next. It was the first book of Brandon I read where he used the first person PoV, but he pulled it off great. Everything depends for this style to work on the voice of your main character, if he doesn't appeal to you, the whole series will be ruined. That's what happened for the Dresden Files for me. The only negative thing that came to mind was the use of the new invented curse words, like "Sparks!" ... why not use some shit or fuck?
Sta bi bilo kad bi dosli superheroji? Samo ti superheroji nisu nimalo dobri. Oni svoje moci koriste for the evil... Klasicno dobar Sanderson. Veoma dobar pocetak sa dosta objasnjavanja u sredini i nekim hintovima koji se ne skuze do kraja i velicanstvenom zavrsnicom. Natrpana komedijom ( Davidove metafore) ali i dosta ozbiljnijim temama, nekako mi se stece utisak da ovo i nije bas klasicni YA roman, jer je na momente ipak poprilicno ozbiljna prica i na momente bas bas mracna. Akcija ima skoro na svakoj stranici i neko bi pomislio da bi brzo takvo nesto dosadilo, no u ovom slucaju nije. 4-* od mene i idem odma na Mitosis (ako bi ovo trebalo prestaviti ime Epica, nije bas tesko pogoditi njegovu supermoc)
„Steelheart“ ist der erste Band der Reckoners-Reihe von Brandon Sanderson. Ein Ereignis namens Calamity hat Menschen in Epics verwandelt, die nun die Menschen ohne besondere Fähigkeiten kontrollieren. Eine Gruppe von Rebellen stellt sich ihnen in den Weg. Erschienen ist der Roman erstmals 2014 als Hardcover. Im Februar 2016 erschien der Roman als Taschenbuch bei Heyne. David möchte Rache. Als kleiner Junge war er bei der Übernahme Chicagos durch Steelheart dabei. Ein Epic, dem Waffen nichts anhaben können und der leblose Objekte in Stahl verwandeln kann. Er gilt als unbezwingbar, doch David hat ihn bluten sehen und er war dabei als Steelheart seinen Vater getötet hat. Zehn Jahre hat er an seinem Plan gearbeitet und er kennt nur eine Truppe, die sich den Epics in den Weg stellt - die Reckoners. Ihnen muss er sich anschließen, um seinen Plan umsetzen zu können. Dieses Buch ist eine Leseempfehlung einer Autorin und es hat total ins Schwarze getroffen. Ich dachte eigentlich, dass ich aus dem Alter für Jugendbücher raus bin, aber anscheinend ist das doch nicht der Fall, zumindest manchmal. Der Schreibstil von Brandon Sanderson war für mich gut zu lesen. Hier muss ich erwähnen, dass ich den Roman auf englisch gelesen habe, weswegen es sein könnte, dass ich teilweise andere Begriffe als in der deutschen Version verwende. Ich bin eine geübte Leserin auf englisch, habe den Wortschatz allerdings auch nicht als besonders schwierig wahrgenommen. Wagt euch also gerne auch an das Original. Diese Reihe möchte einen erstmal mit geballter Brutalität schocken und zieht einen so direkt ins Buch hinein und auch danach ist in diesem Buch nicht viel mit Ruhe. Die Geschichte ist geprägt von vielen spannenden Momenten und viel Action. Man lernt etwas über die unterschiedlichen Epics und das ein Ereignis namens Calamity diese hervorgebracht hat, ansonsten erfährt man zum Hintergrund in diesem ersten Teil allerdings noch nicht viel. Das Buch spielt in einer düsteren Zukunft unserer Welt und ist somit im Genre Science-Fiction angesiedelt. Dennoch muss niemand Angst haben, dass es hier zu wissenschaftlich oder zu technisch zu geht. Das ist überhaupt nicht der Fall. Laut Goodreads wird es auch gerne bei Fantasy eingeordnet, von der Grundidee erinnert mich die Reihe allerdings eher an The Flash, bloß, dass es hier nur böse Metahumans gibt. Wir erleben die Ereignisse in diesem Buch aus der Sicht von David, dessen Vater von Steelheart getötet wurde. Er ist also in jeder Szene in diesem Buch dabei und in seine Gedankenwelt haben wir den größten Einblick. Seine Beharrlichkeit und sein Improvisationstalent haben mich sehr beeindruckt. Er ist 18 und dadurch, dass die Epics, die Macht übernommen haben, hat er keine ausführliche Schulbildung genossen, dennoch hat er gerade in Hinsicht auf die Epics ein enormes Wissen aufgebaut. Die Reckoners sind eine mehr als interessante Truppe unterschiedlicher Talente. Prof ist der Leader, der Zelle, der sich David anschließt. Tia ist das Gehirn der Truppe, die das Wissen sammelt und die Operationen der Reckoners koordiniert. Cody arbeitet ihr zu und hat einen Blick für besondere Details. Abraham kann viele Dinge reparieren und Megan ist das jüngste Mitglied vor David, die sich durch eine enorme Skepsis auszeichnet. Die Dynamik der Truppe hat mir sehr gefallen. Jeder hat ein etwas anderes Motiv, warum man gegen die Epics kämpft, dennoch schafft die Truppe es in wichtigen Dingen an einem Strang zu ziehen. Gerade am Anfang wirkte es fast schon zu perfekt, wie alles lief. Keine Sorge, dies bleibt nicht so und im Verlauf der Geschichte gibt es noch die ein oder andere Überraschung. Ich war gerne dabei, wie der Plan sich Steelheart in den Weg zu stellen, Gestalt annahm. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein Cliffhanger, sondern die Geschichte dieses Teils wird rund abgeschlossen, es wird dennoch eine interessante Ausgangslage für Teil 2 geschaffen und es gibt noch genügend Fragen, die beantwortet werden wollen. Fazit: Ein sehr spannender und actiongeladener Beginn einer Reihe, die einem kaum Luft zum atmen lässt und die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Menschen ohne Superkräfte stellen sich Menschen mit Superkräften zum Kampf. Empfehlenswert nicht nur für junge Erwachsene, sondern für alle, die Geschichten mögen, in denen keine klassischen Superhelden vorkommen.
Reihe: Reckoners #1 Grundidee: Böse Superhelden, die die Welt unterjochen und terrorisieren, statt sie zu retten – das ist doch mal was völlig Neues! Charaktere: Hauptfigur ist der 18-jährige David Charleston, dessen Vater 10 Jahre zuvor von dem Superhelden Steelheart getötet wurde. David sammelt seitdem alles, was er über die sogenannten Epics finden kann und sinnt seit diesem Zeitpunkt auf Rache. Er schließt sich den Rächern an, einer Gruppe, die im Untergrund gegen die Epics kämpft. Doch Steelheart scheint immer einen Schritt voraus und unbesiegbar zu sein. Die Rächer werden neue Freunde für David. Cody, Megan, Tia, Abraham und der Prof sind allesamt interessante Charaktere mit jeweiligen Eigenheiten und können durchweg überzeugen. Handlungsschauplatz: Newcago in den Zerbrochenen Staaten (das frühere Chicago). Handlung: Die Handlung gestaltet sich von Beginn an spannend, denn schon am Anfang wird man Zeuge, wie Davids Vater vom Superhelden Steelheart, den viele anfangs als Heilsbringer betrachten, kaltblütig ermordet wird. Durch geschickte Wendungen innerhalb der Handlung ist allerdings nicht alles, wie es zu sein scheint. Trotzdem sind die meisten Superhelden böse und grausam und es scheint keine Rettung für die Menschen zu geben. Action wird in diesem Roman ganz groß geschrieben, es vergeht kaum eine Seite, in der es nicht spannend zugeht. Ende & Auflösung: Das Ende könnte man als in sich abgeschlossen betrachten, doch ist genug Raum für eine Fortsetzung. Da es sich um eine Trilogie handelt, kann man gespannt sein, was sich Brandon Sanderson für seine Romanhelden noch einfallen lassen wird.
I had an incredibly hard time finishing this book. I wanted to dnf so bad but because it’s my friends favorite book I powered through. It was really just okay. I didn’t like the marvel comics vibes and the ridiculous abilities and weaknesses. In general I didn’t like the world it took place in. I think there are way better books about superheroes, for example vicious. It’s my first book by Brendon Sanderson and I am really disappointed because I heard so many good things about him.
Ich muss gestehen, dass SciFi mir eigentlich nicht so wirklich liegt. Mein Interesse für dieses Buch wurde jedoch geweckt, als es zunächst in der englischen und später auch in der deutschen Version fast ausschließlich positive Bewertungen bekam. Ich bin also ein bisschen blind in das Buch hineingegangen und habe mal probiert, ob es mir gefällt. Anfangs hatte ich tatsächlich ein paar Probleme, mich in die Geschichte hinein zu finden. Der Autor zeigte mir eine Szene mit dem Protagonisten David, die zehn Jahre vor der eigentlichen Handlung stattfand. Dann schmiss er mich in eine (für mich) völlig veränderte und unbekannte Welt, in der grausame Wesen, Epics genannt, herrschen. Wie gesagt, am Anfang hatte ich so meine Probleme, mich zurecht zu finden. Mit der Zeit lernte ich ein bisschen was über David: Seit dem Tod seines Vaters, der von einem mächtigen Epic ermordet wurde, hatte David diese Wesen studiert und einiges an Wissen angehäuft. Nun versucht er sich verzweifelt einer Gruppe Rebellen anzuschließen, um seine Rache an Steelheart, dem Mörder seines Vaters, zu bekommen. Erst nach ca 150 Seiten fing die Geschichte langsam an, mir besser zu gefallen und ich hatte endlich Spaß am Weiterlesen. Bis dahin hatte es sich für mich etwas gezogen. Nach dieser Eingewöhnungsphase wurde mir David aber richtig sympathisch. Anfangs fand ich ihn noch ziemlich substanzlos, doch nach und nach entwickelte er Charakter und bestimmte Eigenheiten, über die ich immer schmunzeln konnte. Bei den Rächern, der erwähnten Rebellengruppe, befindet sich auch Megan. Sie ist ungefähr im gleichen Alter wie David und sehr kampferprobt, was dieser natürlich anziehend findet. Darüber hinaus behandelt sie David allerdings meistens abweisend, ohne dass dieser sich erklären kann, weshalb. Als die Geschichte endlich an Fahrt aufnahm, hat sie mir richtig gut gefallen. Es gab viele Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die das Ganze noch spannender machten. Auch an Action mangelte es absolut nicht. Was ich besonders mochte ist, dass die Gruppe im einen Moment einen Plan fasst, womit das Kapitel endet. Und das nächste Kapitel setzt dann einige Tage später ein, wenn die Mission startet. So blieben unnötige Zwischenpassagen und Langeweile Mangelware. Auch alle anderen Charaktere, die in der Geschichte auftauchen, sind tolle Figuren. Jeder hat seine Eigenheiten und ist auf seine Art und Weise sympathisch und liebenswert. Die Idee, die hinter dem Buch steckt, war wirklich toll und für mich auch etwas Neues. Jeder Epic hat eine besondere Fähigkeit, die es so nur einmal gibt. Manche können Illusionen erzeugen, manche produzieren Strom und so weiter… Doch eins haben sie gemeinsam: alle Epics sind durch und durch böse. Oder? Das Ende war wirklich nervenaufreibend und spannend. Und ich will den zweiten Teil, jetzt sofort! Fazit: Der Anfang war für mich gewöhnungsbedürftig, da ich normalerweise einfach nicht viel in diesem Genre lese. Aber letztendlich hat es sich doch gelohnt. Davids Geschichte konnte mich wirklich mitreißen und an vielen Stellen habe ich superschnell gelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie unser Held aus einer ausweglos erscheinenden Situation entkommen kann. Für Fans des Genres ist das Buch sowieso zu empfehlen, aber auch Leser wie ich, die SciFi sonst nicht so zugewandt sind, sollten ruhig mal einen Blick riskieren.
Meine Meinung: Dieses Buch ist für mich bisher die Überraschung des Jahres! Ich bin ohne Erwartungen in das Buch reingegangen – nein, falsch. Eigentlich habe ich es nur durch Zufall auf die WuLi bekommen und irgendwie ist es mir dann in die Hände gefallen. Zu lesen begonnen habe ich mit dem Gedanken, dass es eher ein typisches Fantasy-Männer-Buch sein wird, ähnlich wie die Marvel Filme, die ich allesamt nicht leiden kann. Aber was ich bekommen habe war zwar ein wenig in diese Richtung, aber viel, viel besser und grandioser, als ich es jäh gedacht hätte. Es stimmt, es ist zwar auch ein Männerbuch, aber auch ein Frauenbuch, wenn es für jemanden kein Problem ist, wenn weniger Romanze vorkommt. Und das sage gerade ich – hallo?! – ihr kennt mich, ich brauche immer Liebe und Romantik in den Büchern, und dass dies hier doch eher gefehlt und es mir trotzdem so gut gefallen hat, sagt doch bitteschön alles. Gleich vom Prolog weg war ich wie gefesselt in der Geschichte und in diese dystopische Fantasiewelt, die nur so von Epics – Menschen, die plötzlich spezielle Fähigkeiten bekommen haben, ohne dass man den Grund dafür weiß – wimmelt. Diese Epics kann man eigentlich auch die Heroes nennen (Heroes – wie aus der TV Serie?^^) – nur, dass diese Helden hier, nicht die Welt retten wollen, sonder Fieslinge sind, die die Menschen unterjochen und wie in einer Diktatur über gewisse Gebiete herrschen. Im alten Chicago herrscht Steelheart über die Stadt, über die Menschen und die rangniedrigeren Epics – und ihm gehört alles! Auch die Leben seiner Untertanen, die er bei schlechter Laune, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach tötet. Doch jeder Epic hat einen Schwachpunkt und genau diesen suchen die Widerstandskämpfer… eine Gruppe, die sich dazu verschworen hat, Epics zu töten. Nur ist Steelheart unsterblich, ein Epic, der nicht zu töten ist. Zumindest glaubt das jeder. Aber ein Mensch – ein Mensch hat ihn vor Jahren bluten sehen – und das ist unser WAHRER HELD und Protagonist David. Ein schusseliger, achtzehnjähriger Nerd, der zwar mit Waffen umgehen kann, aber Metaphern einfach nicht drauf hat – habe Tränen gelacht dabei – und sein Lebensziel seit Jahren das ist, Steelheart zu töten. Es kommt wie es kommen muss, und er schließt sich den Rebellen an. Worauf ein spannender, auf und ab gehender Teil, voller Planung, rätselhafter Aufdeckungen und Fragen über Sinn und Herkunft folgt. Dabei spitzt sich klarerweise alles bis zum Ende hin zu und bevor man überhaupt begriffen hat, dass man mitten in der Geschichte ist, ist es auch schon wieder vorbei. Respekt, großer Respekt dafür Mister Sanderson. Ebenso für seinen schnellen, mitreisenden, ansprechenden Schreibstil, der einfach immer passt. Nicht nur zu den Figuren, wie ihre Dialoge, sondern auch zum Inhalt und der Thematik der Geschichte. *toll* Aber auch die Charaktere sind toll, allen voran unser Protagonist David, den man einfach lieb haben muss und ständig knuddeln will. Also ich wollte ihm ständig in die Backe kneifen, wie diese furchtbaren alten Tanten – aber er war wirklich so richtig goldig. Besonders wenn er cool und lässig sein wollte vor Megan – ja genau, es gibt doch ein Mädchen, das Davids Herz oder Blut in Wallung bringt. Nur leider will sie absolut Nichts von ihm wissen, zumindest lange Zeit nicht. Ob man das jetzt Romantik nennen kann, sei dahin gestellt, denn es hätte hier MEHR sein können, aber für den ersten Teil finde ich es okay. Aber ich hoffe dennoch, dass es im zweiten/ dritten Teil etwas mehr und länger ausgearbeitet wird. ^^ Das Ende, war wie der Rest einfach genial und episch, wobei ich ja ein wenig damit gerechnet habe, was passiert, wie es kommt oder welche Entdeckungen aufgelöst werden… aber dafür gibt es nur einen halben Punkt Abzug. Alles andere war perfekt und ich bin heiß auf den nächsten Teil! Cover: Das Cover ist einfach genial passend zum Titel und auch zur Geschichte. Gefällt mir richtig gut! <3 All in All: Das Buch war genial – episch, anders, erfrischend, witzig, durchdacht und einfach nur wow! Unser Held David besticht durch schusselige Metaphern, mit einem Herz am rechten Fleck und Tatendrang, der ansteckend ist. Meine einzige Frage lautet jetzt nur noch -> wo ist der zweite TEIL!?? *haben MUSS*sofort* Rating: 4,5 of 5 points – (soo awesome!) Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/03/rezension-steelheart-2/
Da ich bisher noch nichts von Sanderson gelesen hatte und mich nicht sofort an ein Fantasyepos wagen wolle, griff ich zu diesem Buch, das nach netter und leichter Unterhaltung klang. Ich war überrascht, wie schnell ich in die Geschichte, die eigentlich ein Comic in Prosaform ist, hineingezogen wurde. Dabei würde ich mich nicht einmal zur Zielgruppe zählen: Bösewichte mit Superpower, wilde Schlachten, ein Junge, der seinen Vater rächen will, technische Wunderwaffen, halzbrecherische Verfolgungsjagden – alles eher etwas für 10 – 16-Jährige. Doch auch mir hat diese Story sehr viel Spaß gemacht, Nie wurde es langweilig, aus unsicheren Kindern, die sich im Kampf gegen das Böse zusammengetan hatten, wurden mutige Helden und am Ende gab es die Hoffnung, dass auch die Bösen wieder zu Guten werden könnten. Eine gute Geschenkidee insbesondere für heranwachsende Jungs, für die es nicht immer leicht ist, ein gutes Buch zu finden. Aber auch für alle Erwachsenen geeignet, die nie die Superhelden ihrer Kindheit vergessen haben.
Oh my gosh. This was hell of a ride. I mostly listened to the audio book since I find the writing style (in english and the german translation) too ... flowery to keep on going in my normal reading speed. Hitting about 30% I knew I was going to like the book and went to order the second book... and was spoiled for this book because of the synopsis *tableflip*. But it was still nice done plotwise even though I knew the ending of the first book. There were still conclusions that where hinted at but were shocking and exciting.
Steelheart es un libro lleno de acción, intriga y tensión, cuya lectura no te dará un respiro y te enganchará hasta unos límites insospechados. Con supervillanos en lugar de héroes le da un toque fresco y original al género. Una historia llena de venganza y lucha, junto a unos personajes únicos a los que cogerás cariño y te sorprenderán en muchas ocasiones. Un libro más que recomendado si os gusta el género y las tramas frenéticas.
Meine Meinung Seit der Stern Calamity am Himmel aufgetaucht ist, ist auf der Erde nichts mehr wie es sein sollte. Manche Menschen haben spezielle Fähigkeiten entwickelt und nutzen dieses ausschließlich zur ihren eigenen Vorteil. Den Epics steht niemand entgegen nur eine kleine Gruppe von Menschen "die Rächer" haben es auf sich genommen, besonders gewissenslose Epics zu töten. David stößt zu ihnen als er achtzehn Jahre alt ist. Zehn Jahre zuvor wurde sein Vater von Steelheart- ein besonders bösen und besonders mächtigen Epic - getötet. David hat sein Leben der Rache gewidmet, denn auch wenn Steelheart als unverwundbar gilt, hat er trotzdem an diesem Tag gesehen, dass auch Steelheart bluten kann. Brandon Sanderson hat hier eine actiongeladene und temporeiche Geschichte geschrieben, die auch durch authentische Charakterentwicklung zu überzeugen weiß. Denn in "Steelheart" wird nicht nur auf die Kämpfe wert gelegt, sondern wir erfahren auch viel über die gesellschaftlichen Hintergründe des Umbruchs. Kinderarbeit gilt in dieser Welt als völlig normal und die Menschen ducken sich lieber vor ihren Herrschern als sich ihnen in den Weg zu stellen. Die Epics wirken ungeheuer mächtig, bösartig und unbesiegbar und trotzdem gibt es da diesen kleinen zusammengewürfelten Haufen an einfachen Menschen, der ihnen nach den Leben trachtet um wenigstens etwas Gerechtigkeit herstellen zu können. Auch unser Protagonist David wandelt sich im Verlauf der Handlung vom naiven Jungen zum denkenden Erwachsenen und wird zu einem wirklich wertvollen Mitglied für die Rächer. Er vertritt seine Standpunkte und seine Ideen konsequent und zeigt hier schon, dass er einiges an Charakterstärke besitzt. Mich haben einige Wendungen in der Handlung insbesondere gegen Ende des Buch wirklich überrascht! Brandon Sanderson hat sich nämlich für seine Leser ein paar besondere Knalleffekte einfallen lassen! Mit dem Wissen über das Ende des Buches, könnte man es noch mal lesen und würde wahrscheinlich manche Szenen in einem ganz anderen Licht lesen! Es ist wirklich nicht so einfach mich noch zu überraschen aber DAMIT habe ich tatsächlich nimmer nicht gerechnet! Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Der Autor versteht sein Handwerk und weiß wie er seine Geschichte erzählen muss, damit man förmlich an den Seiten klebt! Fazit Das Buch war spannend, berührend, fantastisch, atemberaubend kurzum es hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert! Wegen der Wendungen am Ende kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es nach diesen ganzen Offenbarungen weitergeht! Ich gebe vier Sterne für das Buch, da ich mir für die weiteren Teile etwas Luft nach oben lassen möchte!
Die letzten 100 Seiten haben es echt nochmal rausgerissen. Erst war ich nicht so gepackt von der Story, auch wenn sie actionreich und gut geschrieben ist. Aber der Autor weiß zu überraschen und hat da noch ein paar Twists eingebaut, mit denen ich teilweise so nicht gerechnet habe. Auch wenn ich mich ein bisschen schwer tue mit der Bewertung: letztendlich hat es mir doch ganz gut gefallen :).
Ohne Witz jetzt mal, ich glaube Steelheart ist für mich jetzt schon das Highlight des Jahres. Wer jetzt nicht eine ewig lange Lobeshymne lesen will kann das auch einfach skippen und dem sage ich: KAUF DIESES BUCH! LIES ES UND LIEBE ES! Danke :D Zu erst beginnt einmal alles mit dieser mega geilen Grundidee, nach der ein paar Menschen sich nach dem Auftauchen eines Kometen (?) namens Calamity anfangen sich in eine Art Superhelden, die Epics, zu verwandeln. Leider sind diese aber gar nicht so super und die Welt wird von den Menschen mit den übernatürlichen Kräften unterdrückt. Jahrzehnte lang geht das so, denn niemand wagt sich gegen die mächtigen Epics aufzulehnen, bis David, der Protagonist, der auf Rache für seinen Vater sinnt, die kleine Gruppe der Wiederstandskämpfer, der sogenannten Rächer, überzeugt gegen einen Schlag für einen der mächtigsten Epics, Steelheart, auszuholen. Ich habe soweit ich mich erinnere noch nie etwas ähnliches gelesen, auch wenn die Grundidee mit Menschen mit Superkräften natürlich nicht neu ist. Trotzdem war es herrlich erfrischend mal etwas aus dem Genre Dystopie zu lesen, dass man nicht sofort mit dem Klischee- oder Schema F -Stempel versehen kann. Neben einer wirklich unglaublich detailliert und fein ausgearbeiteten Geschichte (alleine die ganzen technischen Details!) fesselt Sanderson auch mit einem unglaublich gekonntem Schreibstil. Selten habe ich so an den Zeilen gehangen und mit den Figuren mitgefiebert! Auch gab es viele Überraschungen und Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Hut ab Mr. Sanderson, dass ist inzwischen vor allem in dem Genre leider eine Seltenheit geworden. Auch die Figuren wachsen einem sofort ans Herz und jede hat so ihre kleine Eigenheit, die einem den Charakter der Person sofort zugänglich und sympathisch macht. Über wen ich gerne noch mehr erfahren hätte war Steelheart, denn bis auf den Epilog und das Finale wird er immer nur flüchtig erwähnt. Ich persönlich konnte mir bis ganz kurz vor Schluss kein wirkliches Bild von ihm machen. Das Einzige, neben der kleinen Sache mit Steelheart, was mich ein bisschen gestört hat, waren die merkwürdigen Metaphern die David verwendet hat. Ich weiß, die waren absichtlich schlecht und sollten wohl irgendwie witzig sein, aber ich glaube in der Übersetzung kamen die irgendwie komisch rüber und klangen meiner Meinung nach einfach viel zu gestelzt. Was lernen wir? Immer im Original lesen :D Was mich wirklich gepackt hat, war das fulminante Finale in der es nur so von unerwarteten Wendungen wimmelte! Ich kam gar nicht mehr hinterher so schnell wollte ich weiterlesen! Wirklich grandios gemacht! SO muss das Ende eines Buches aussehen! FAZIT Das Buch lässt mich atemlos und unglaublich begeistert zurück! So viel Spannung, Action, Freundschaft, Liebe, Emotionen in einem Buch! An alle Freunde der Marvel-Welt eine GANZ UNBEDINGTE Leseempfehlung, aber auch an alle anderen, die gerne mal wieder ein richtig fesselndes Buch mit überraschenden Wendungen lesen wollen!
Meine Meinung: Dieses Buch ist für mich bisher die Überraschung des Jahres! Ich bin ohne Erwartungen in das Buch reingegangen – nein, falsch. Eigentlich habe ich es nur durch Zufall auf die WuLi bekommen und irgendwie ist es mir dann in die Hände gefallen. Zu lesen begonnen habe ich mit dem Gedanken, dass es eher ein typisches Fantasy-Männer-Buch sein wird, ähnlich wie die Marvel Filme, die ich allesamt nicht leiden kann. Aber was ich bekommen habe war zwar ein wenig in diese Richtung, aber viel, viel besser und grandioser, als ich es jäh gedacht hätte. Es stimmt, es ist zwar auch ein Männerbuch, aber auch ein Frauenbuch, wenn es für jemanden kein Problem ist, wenn weniger Romanze vorkommt. Und das sage gerade ich – hallo?! – ihr kennt mich, ich brauche immer Liebe und Romantik in den Büchern, und dass dies hier doch eher gefehlt und es mir trotzdem so gut gefallen hat, sagt doch bitteschön alles. Gleich vom Prolog weg war ich wie gefesselt in der Geschichte und in diese dystopische Fantasiewelt, die nur so von Epics – Menschen, die plötzlich spezielle Fähigkeiten bekommen haben, ohne dass man den Grund dafür weiß – wimmelt. Diese Epics kann man eigentlich auch die Heroes nennen (Heroes – wie aus der TV Serie?^^) – nur, dass diese Helden hier, nicht die Welt retten wollen, sonder Fieslinge sind, die die Menschen unterjochen und wie in einer Diktatur über gewisse Gebiete herrschen. Im alten Chicago herrscht Steelheart über die Stadt, über die Menschen und die rangniedrigeren Epics – und ihm gehört alles! Auch die Leben seiner Untertanen, die er bei schlechter Laune, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach tötet. Doch jeder Epic hat einen Schwachpunkt und genau diesen suchen die Widerstandskämpfer… eine Gruppe, die sich dazu verschworen hat, Epics zu töten. Nur ist Steelheart unsterblich, ein Epic, der nicht zu töten ist. Zumindest glaubt das jeder. Aber ein Mensch – ein Mensch hat ihn vor Jahren bluten sehen – und das ist unser WAHRER HELD und Protagonist David. Ein schusseliger, achtzehnjähriger Nerd, der zwar mit Waffen umgehen kann, aber Metaphern einfach nicht drauf hat – habe Tränen gelacht dabei – und sein Lebensziel seit Jahren das ist, Steelheart zu töten. Es kommt wie es kommen muss, und er schließt sich den Rebellen an. Worauf ein spannender, auf und ab gehender Teil, voller Planung, rätselhafter Aufdeckungen und Fragen über Sinn und Herkunft folgt. Dabei spitzt sich klarerweise alles bis zum Ende hin zu und bevor man überhaupt begriffen hat, dass man mitten in der Geschichte ist, ist es auch schon wieder vorbei. Respekt, großer Respekt dafür Mister Sanderson. Ebenso für seinen schnellen, mitreisenden, ansprechenden Schreibstil, der einfach immer passt. Nicht nur zu den Figuren, wie ihre Dialoge, sondern auch zum Inhalt und der Thematik der Geschichte. *toll* Aber auch die Charaktere sind toll, allen voran unser Protagonist David, den man einfach lieb haben muss und ständig knuddeln will. Also ich wollte ihm ständig in die Backe kneifen, wie diese furchtbaren alten Tanten – aber er war wirklich so richtig goldig. Besonders wenn er cool und lässig sein wollte vor Megan – ja genau, es gibt doch ein Mädchen, das Davids Herz oder Blut in Wallung bringt. Nur leider will sie absolut Nichts von ihm wissen, zumindest lange Zeit nicht. Ob man das jetzt Romantik nennen kann, sei dahin gestellt, denn es hätte hier MEHR sein können, aber für den ersten Teil finde ich es okay. Aber ich hoffe dennoch, dass es im zweiten/ dritten Teil etwas mehr und länger ausgearbeitet wird. ^^ Das Ende, war wie der Rest einfach genial und episch, wobei ich ja ein wenig damit gerechnet habe, was passiert, wie es kommt oder welche Entdeckungen aufgelöst werden… aber dafür gibt es nur einen halben Punkt Abzug. Alles andere war perfekt und ich bin heiß auf den nächsten Teil! Cover: Das Cover ist einfach genial passend zum Titel und auch zur Geschichte. Gefällt mir richtig gut! <3 All in All: Das Buch war genial – episch, anders, erfrischend, witzig, durchdacht und einfach nur wow! Unser Held David besticht durch schusselige Metaphern, mit einem Herz am rechten Fleck und Tatendrang, der ansteckend ist. Meine einzige Frage lautet jetzt nur noch -> wo ist der zweite TEIL!?? *haben MUSS*sofort* Rating: 4,5 of 5 points – (soo awesome!) Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/03/rezension-steelheart-2/
Even though YA books aren't my favorites, especially when it's first person narrative, I enjoy them from time to time and Sanderson delivered a great story. The obligatory great world and great magic system phrase for Sanderson book fits here as well. He just gets it every time right. The pacing is excellent and you get from one suspense-packed situation to the next. It was the first book of Brandon I read where he used the first person PoV, but he pulled it off great. Everything depends for this style to work on the voice of your main character, if he doesn't appeal to you, the whole series will be ruined. That's what happened for the Dresden Files for me. The only negative thing that came to mind was the use of the new invented curse words, like "Sparks!" ... why not use some shit or fuck?
Like every other Sanderson book I've read so far I was almost instantly captivated by the new world and the concept of Epics: Superhuman power that corrupts? Great! For me, David is a really believable character. He started his journey of a personal vendetta and founds even more left of right on his track. So no time for big spoilers here, if you like Sanderson go and buy this one; I cannot await to read the next one!
Steelheart war Liebe ab der ersten Seite. Schon der Prolog hat mich gefangen genommen und mir eine ordentliche Gänsehaut verpasst. Auch wenn man anfangs einfach so in diesen Weltentwurf hineingeworfen wird, habe ich mich nicht irgendwie hilflos und verwirrt gefühlt. Die Welt ist dunkel, einzig der rote Stern leuchtet am Himmel und verleiht einigen Menschen besondere Fähigkeiten. Diese werden Epics genannt – und alle Epics sind böse. Die Menschheit lebt ein Sklavenleben, die Epics töten jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Steelheart ist der Herr von Newcago und unbesiegbar. Doch David hat ihn bluten sehen und er sinnt auf Rache für den Tod seines Vaters.. Klingt gut? Ist gut! Böse Superhelden! Brandon Sanderson hat als Grundstein einen gut durchdachten, logischen und genialen Weltentwurf geschaffen. Gepaar mit einem wunderbaren Schreibstil, wurde ich persönlich direkt in die grausame Welt von Newcago hineingeworfen. David – der Held unserer Geschichte – ist eigentlich gar kein Held. Eher ein Nerd, der sein Leben damit verbracht hat, alles über die Epics in Erfahrung zu bringen mit dem einzigen Ziel, Steelheart zu töten. Er will sich den Rächern anschließen, diese sind eine Gruppe, die Epics töten. Nicht die typischen Revolutionäre, aber wenigstens tun sie etwas. Brandon Sanderson verschwendet keine Energie darauf, immer wieder zu betonen, wie gut jemand aussieht oder wie toll er ist. Auch eine Lovestory wird man bis weit über die Hälfte nicht finden, höchstens einige leichte Andeutungen. Das ganze entwickelt sich so glaubhaft. Zum Ende hin hat er mich immer wieder überrascht. Ich habe nicht gerechnet, dass man die ganzen Wendungen so flüssig und überrasschend einbringen kann und ich habe mit ihnen allen mitgefiebert. So gut wie alle „Entdeckungen“ kamen für mich sehr überraschend und ja, ich habe das Buch quasi in einem Zug inhaliert. Und jetzt bin ich so traurig, dass es schon zu Ende ist. Das Ende an sich ist auch kein Cliffhanger, man könnte das Buch auch so stehen lassen. Gott sei Dank gibt es noch einige Nachfolger, die mich zu den unglaublichen, authentischen, sympathischen Charakteren zurück bringen. Wer also Action und einen super Weltentwurf sucht, dem sei Steelheart ans Herz gelegt. Für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres.
Description
Book Information
Author Description
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen »Kinder des Nebels«-Romanen und seinen »Sturmlicht-Chroniken« gilt Brandon Sanderson auch in Deutschland als einer der großen Stars der Fantasy. Der Autor lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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„Steelheart“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sanderson entwirft eine packende, dystopische Welt, in der Menschen mit Superkräften keine Helden sind, sondern die Menschheit unterdrücken. Besonders beeindruckt hat mich der schnelle Einstieg in die Handlung – ohne langes Vorgeplänkel war ich sofort mitten im Geschehen. Die Geschichte um David, der Rache an dem übermächtigen Steelheart sucht, überzeugt mit überraschenden Wendungen, actiongeladenen Szenen und einer clever konstruierten Welt.Das Ende? Absolut unvorhersehbar und spannend bis zur letzten Seite. „Steelheart“ ist ein großartiger Auftakt, der mich neugierig auf die weiteren Bände der Reckoners-Reihe gemacht hat. Eine klare Empfehlung für Fans von Dystopien und Superheldengeschichten!
The Boys light und ohne Koffein
Steelheart bietet eine spannende Variante des Superhelden-Genres: Menschen mit Kräften sind hier so gar keine Helden, sondern tyrannische Herrscher. Diese Grundidee erinnert a The Boys, wird aber deutlich Jugendfreundlicher umgesetzt. Der Leitgedanke des Buches ist wohl: Absolute Macht korrumpiert absolut. Im Gegensatz zu The Boys ist Steelheart sehr viel weniger blutig und verzichtet auf sexuelle Anspielungen - wobei ich das in The Boys nicht mehr nur als Anspielung bezeichnen würde 🫣 Trotzdem gelingt es Sanderson, das Thema Machtmissbrauch anschaulich darzustellen. Statt auf Schockeffekte a’ la explodierende Köpfe und Laseraugen setzt er auf Spannung, clevere Strategien und eine gut durchdachte Welt. Diese Welt wird aber nicht erst in epischer Breite ausgefaltet und erklärt, sondern man wird direkt rein geworfen. Das hat mir richtig gut gefallen. Meine größte “Fantasybremse” ist immer das Worldbuilding, das ist mir meist zu langweilig und deswegen lasse ich von Fantasy oft die Finger aber hier war das wirklich top. Besonders überzeugt die Idee, dass jeder „Epic“ eine Schwäche hat, die erst entdeckt werden muss – das macht die Handlung dynamisch und abwechslungsreich. Fazit: Eine kreative, actionreiche Geschichte mit Tiefgang, die zeigt, dass düstere Superheldenthemen auch ohne extreme Gewalt ganz gut funktionieren. Leider kann ich dennoch nicht die volle Punktzahl vergeben und das liegt vor allem am Spannungsaufbau. Das Buch beginnt Mega, man wird direkt in die Geschichte gezogen und dann flacht die Spannung nach und nach ab bis sie Richtung Finale wieder anzieht aber der Mittelteil war hier und da schon ein bisschen langweilig…

Es erinnerte mich an My Hero Academia nur in einer düsteren Version und ohne Suoerkräfte für die Protagonisten. Rasante Action, tolle Plots und coole Ideen vereinen sich auf diesen Seiten. Trotz dass es in Ich-Form geschrieben ist tut es dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Ich fand es äußerst fesselnd und hatte es in wenigen Tagen schon durch.
Als David sechs Jahre alt war hat sich seine Welt komplett verändert. Einige Menschen haben durch einen Cometen, den sie Calamity nennen, Superkräfte erhalten und sind zu Epics geworden. Doch anstatt sie ihre Kräfte für etwas Gutes nutzen, setzen sie sie nur als Vorteil für sich selbst ein und wer sich ihnen in den Weg stellt.. naja.. ihr könnt es euch denken. Es ist also nicht der klassische Fall, wo Superhelden erschaffen wurden, die die Welt vor dem Bösen retten. Hier sind es Superschurken, die es aufzuhalten gilt. Als Mensch, so ganz ohne Kräfte ist es jedoch nicht so einfach oder eher gesagt, beinahe unmöglich. Beinahe. Als zwei Jahre später Davids Vater von einem der mächtigsten Epics umgebracht wird, schwört er nicht eher zu ruhen, bis er ihn gerächt hat. Also geht die Geschichte schon sehr actionreichen los und verliert auch im Laufe des Buches kaum an Spannung. Durch unerwartete Wendungen wird man immer wieder überrascht und kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man sofort wissen muss, was wohl als nächstes passieren wird. Das Ende von Band 1 hat mich wirklich sehr überrascht und ich habe es in der Art absolut nicht kommen sehen, daher war ich froh, dass Band 2 schon im Regal stand.
Zum Glück einen ReRead gemacht. Wahnsinn was ich alles vergessen hab. Diese Wendung am Schluss. 🤯 Alles in allem ein sehr gutes Buch. Flüssig zu lesen. Klasse Schreibstil. Aber die Charaktere waren mit vor allem in den ersten 2/3 des Buches etwas zu blass und wenig greifbar. An sich aber eine geniale Idee und hab richtig Bock auf den 2. Teil. 😁
Steelheart - Brandon Sanderson zum Inhalt: Davids Welt wird von Menschen mit Superkräften, sogenannten Epics regiert. Sie sind jedoch keine Helden, sie sind böse, brutal und skrupellos, besonders Steelheart, der über Chicago, Davids Heimatstadt herrscht. Seit Steelheart vor zehn Jahren Davids Vater getötet hat, wird Davids Leben von dem Gedanken an Rache dominiert. Jeder Epic hat eine Schwäche und David ist sich sicher Steelhearts herausfinden zu können. Deshalb will er sich den Rächern anschliessen, denn sie sind die einzigen, die etwas gegen die Epics unternehmen. Steelheart zu ermorden soll die bisher grösste und gefährlichste Aktion der Rächer werden... meine Meinung: Steelheart ist das erste Buch, welches ich von Brandon Sanderson gelesen habe, es wird jedoch ganz sicher nicht das einzige bleiben. Ich hatte vorher schon viel Gutes über den Autor und auch speziell über Steelheart gehört, weshalb meine Erwartungen doch ziemlich hoch waren. Dennoch muss ich sagen, dass sie sogar übertroffen wurden. Das fängt allein bei dem tollen Konzept an. Die Idee mit den Epics klang schon super interessant, doch die Umsetzung hat mich einfach begeistert. Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr düster und das Chicago in dem David lebt ist eindeutig kein Ort, den ich jemals besuchen möchte. Ich fand jedoch, dass diese Stadt sehr gut beschrieben wurde, so dass man sich die Schauplätze immer genau vorstellen konnte. Die Welt, die Brandon Sanderson erschaffen hat ist sehr komplex, wirkt aber extrem gut durchdacht. Dass die Rächer als normale Menschen gegen so übermächtige Gegner kämpfen macht die Geschichte super spannend, denn sie können nicht einfach losziehen und die Epics direkt angreifen, sondern müssen sich ausgeklügelte Pläne zurechtlegen. Ich war schon nach ein paar Seiten gefesselt und die Spannung hat eigentlich nie nachgelassen. Die Geschichte ist ziemlich actionreich, was mir sehr gut gefallen hat, besonders weil die Actionszenen einfach toll geschrieben waren. Ich hatte wirklich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und ich bin mir sicher mein Puls war während dem Lesen ständig am rasen. Zudem gab es einige geniale Wendungen, die ich grösstenteils echt nicht habe kommen sehen, obschon ich mich im Nachhinein gefragt habe, weshalb ich nicht darauf gekommen bin. Doch nicht nur die Handlung und das Setting konnten mich begeistern, auch David war ein echtes Highlight. Was mir bei ihm sofort aufgefallen ist und was ich echt toll fand war seine Intelligenz. Ich mochte es sehr aus seiner Sicht zu lesen und so seine Gedankengänge mit zu verfolgen. Er verliert auch in gefährlichen Situationen nicht seinen Kopf und kann auch gut mal improvisieren. Er war mir ausserdem auch schnell sehr sympathisch, besonders wegen seinen teilweise echt absurden Metaphern. Mit den restlichen Charakteren, also den Rächern und besonders Megan bin ich allerdings nicht sofort warm geworden. Es hat etwas gedauert, doch mit der Zeit erkennt man, dass auch sie sehr vielschichtige Charaktere sind und ich habe sie schliesslich alle auch ins Herz geschlossen. Am liebsten mochte ich jedoch Cody mit seinen verrückten Geschichten, die mich immer wieder zum Grinsen gebracht haben. Die Geschichte hat aber trotz den humorvollen Elementen auch sehr zum Nachdenken angeregt. Die Charaktere finden sich selbst teilweise mit der Frage konfrontiert, ob das, was sie tun überhaupt wirklich gut ist. Denn bei dem was die Rächer tun, werden teilweise auch unschuldige gefährdet, der Kampf gegen die Epics ist nicht ohne Opfer. Man zweifelt somit teilweise auch an den "Guten". Ausserdem stellt sich natürlich auch immer wieder die Frage, was Macht aus Menschen macht. Fazit: Steelheart konnte mich trotz meinen hohen Erwartungen positiv überraschen. Mir gefiel die Welt die Brandon Sanderson erschaffen hat sehr gut. Die actionreiche und komplexe Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln und David war ein super sympathischer und intelligenter Protagonist dessen Sichtweise mir sehr gut gefallen hat. Nach all den tollen Wendungen bin ich schon sehr gespannt was der zweite Teil für Überraschungen bereithält. 4,5*
The Boys für Teenager
Die Comics von The Boys erschienen erstmals 2006, dieses Buch 2013. Gemeinsam haben beide durchtriebene Superhelden und eine Gruppe von Menschen, die deren böswilliges Verhalten nicht mehr länger duldet. Nur ist Steelheart die Teenie-Version und das ganze liest sich noch wie ein Comic, der leider nie etwas wirklich neues wagt und zudem jederzeit vorhersehbar ist (einfach alles vom Ende ist vor der Buchhälfte leider schon ersichtlich) Ich mag die Fantasy-Bücher von Sanderson, aber hierfür gehöre ich einfach nicht in die vorgesehene Altersgruppe und werde entsprechend auch die Folgebände nicht mehr lesen.
David hat es sehr schwer im Leben. Als er sechs Jahre alt ist erschüttern Explosionen die Welt, die David bisher kannte. Sein ganzes Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Die Epica tauchen auf und mit ihnen kommen Tod und Zerstörung. Die Menschen müssen sich unterordnen und haben keine andere Wahl mehr. Dann taucht Steelheart auf und tötet Davids Vater. Danach will David nur noch eins: Rache. Nur dafür lebt David noch. Er beobachtet und studiert die Epics und beschließt sich den Rächern anzuschließen um sie mit ihnen gemeinsam zu bekämpfen. Doch welche Schwäche hat Steelheart? oder ist er frei davon? Kann David diesen Krieg mit einem übermächtigen Gegner gewinnen? Ich war schon von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Die Handlung ist sehr vielschichtig und niemals langweilig. Ständig passiert etwas Aufregendes. Mehr als einmal dachte ich: Und das jetzt in einen 3 D Film verpackt….. Der Schreibstil von Brandon Sanderson tut sein übriges dazu. Jede der handelnden Figuren war alles andere als oberflächlich beschrieben. Die Charakterisierungen hatten die nötige Tiefe, ohne jedoch zu ausschweifend zu werden. Man versteht die Emotionen der Protagonisten, man leidet mit ihnen und kämpft an ihrer Seite für eine bessere Welt. Auch wenn die Geschichte nur aus Davids Sicht erzählt wird, so war es für mich so als würde ich daneben stehen. Als zum Beispiel die Arbeit mit den Tensoren geschildert wird, hatte ich alles total bildlich vor Augen und das liebe ich ja bei einem Buch besonders, wenn es mich mit in diese Welt entführen kann. Für mich ist dieses Buch eins meiner Highlights dieses Jahr. Ein absoluter Pageturner und ein must-Read. Wer gerne Dystopien liest in denen ordentlich Action steckt und es richtig rumpelt, der ist hier richtig. Es kommt zwar auch ein wenig Romantik vor, doch die ist stark im Hintergrund und spielt zwar eine Rolle, aber nicht die Wichtigste. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle ★★★★★
Genau sowas habe ich gesucht. Es war spannend und mit dem Ende habe ich null gerechnet. Manchmal hatte ich das Gefühl ich stecke genau mittendrin und erlebe und entdecke mit David die ganzen Sachen. So bildlich und echt geschrieben. Freue mich auf den zweiten Teil. Also wer Meta Wesen, Helden, Antihelden usw mag, ist hier genau richtig.
“Ich habe Steelheart bluten gesehen.”
Das ist das erste Buch das ich bon Brandon Sanderson gelesen habe und ich habe mir schon sagen lassen, das diese Reihe nicht seine Beste ist. Aber mir hat Steelheart sehr gut gefallen. Das Buch fängt direkt mit einem starken Prolog an, der einen in die Story reinzieht. Im Grunde ist das Setting dabei nichts besonderes: Durch ein komisches Event (Calamity) haben auf einmal einige Menschen Superkräfte bekommen. Deswegen laufen auf einmal super viele "Epics" durch die Gegend. Aber bekanntlich gilt ja: Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Die Epics übernehmen also die Herrschaft, allen voran Steelheart (der so ein bisschen der Ant-Superman ist). Unser Protagonist beschließt den Epics den Kampf anzusagen und trifft dabei auf eine bunte Truppe Verbündeter. Und von da an wird es richtig spannend. Die Geschichte fühlt sich zum Teil ein bisschen an wie ein Buchgewordenes Comicbook und es kommen definitiv Vibes auf die mich auch Invincible und The Boys erinnert haben. Dabei bleibt das hier aber immer eine YA-Story und ist längst nicht so abgedreht und übertrieben wie es The Boys zum Teil ist. Es bleibt trotzdem sehr spannend und actiongeladen. Die Welt die Sanderson aufbaut, klingt sehr durchdacht und dadurch, dass man die Story aus der Perspektive des Protagonisten liest kommt es auch zu einigen absurd witzigen Momenten (Der Vergleich mit Ninja-Alligatoren killt mich immer noch). Daran, dass der Autor sich eigene "Schimpfwörter" für seine Welt geschaffenb hat, musste ich mich aber auch erst mal gewöhnen. Insgesamt also wirklich unterhaltsam, kurzweilig und actiongeladen und was mir wirklich gut gefällt: Die Geschichte des ersten Buches ist in sich relativ geschlossen, das heißt am Ende kommt kein nerviger Cliffhänger. Es gibt zwar noch weitere Teile in der Serie, allerdings finde ich es erfrischend etwas zu Lesen, das auch für sich alleine stehen kann.
Das hat Spaß gemacht. Ich bin ja nicht immer ein Fan von High Fantasy und mit Brandon Sanderson hatte ich schon einmal Probleme, aber dieses Buch war wirklich unterhaltsam und spannend. Die Geschichte mit den Epics hat mir gefallen, auch wenn mir da noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Das Ende war natürlich mit den überraschenden Wendungen klasse.
Even though YA books aren't my favorites, especially when it's first person narrative, I enjoy them from time to time and Sanderson delivered a great story. The obligatory great world and great magic system phrase for Sanderson book fits here as well. He just gets it every time right. The pacing is excellent and you get from one suspense-packed situation to the next. It was the first book of Brandon I read where he used the first person PoV, but he pulled it off great. Everything depends for this style to work on the voice of your main character, if he doesn't appeal to you, the whole series will be ruined. That's what happened for the Dresden Files for me. The only negative thing that came to mind was the use of the new invented curse words, like "Sparks!" ... why not use some shit or fuck?
Sta bi bilo kad bi dosli superheroji? Samo ti superheroji nisu nimalo dobri. Oni svoje moci koriste for the evil... Klasicno dobar Sanderson. Veoma dobar pocetak sa dosta objasnjavanja u sredini i nekim hintovima koji se ne skuze do kraja i velicanstvenom zavrsnicom. Natrpana komedijom ( Davidove metafore) ali i dosta ozbiljnijim temama, nekako mi se stece utisak da ovo i nije bas klasicni YA roman, jer je na momente ipak poprilicno ozbiljna prica i na momente bas bas mracna. Akcija ima skoro na svakoj stranici i neko bi pomislio da bi brzo takvo nesto dosadilo, no u ovom slucaju nije. 4-* od mene i idem odma na Mitosis (ako bi ovo trebalo prestaviti ime Epica, nije bas tesko pogoditi njegovu supermoc)
„Steelheart“ ist der erste Band der Reckoners-Reihe von Brandon Sanderson. Ein Ereignis namens Calamity hat Menschen in Epics verwandelt, die nun die Menschen ohne besondere Fähigkeiten kontrollieren. Eine Gruppe von Rebellen stellt sich ihnen in den Weg. Erschienen ist der Roman erstmals 2014 als Hardcover. Im Februar 2016 erschien der Roman als Taschenbuch bei Heyne. David möchte Rache. Als kleiner Junge war er bei der Übernahme Chicagos durch Steelheart dabei. Ein Epic, dem Waffen nichts anhaben können und der leblose Objekte in Stahl verwandeln kann. Er gilt als unbezwingbar, doch David hat ihn bluten sehen und er war dabei als Steelheart seinen Vater getötet hat. Zehn Jahre hat er an seinem Plan gearbeitet und er kennt nur eine Truppe, die sich den Epics in den Weg stellt - die Reckoners. Ihnen muss er sich anschließen, um seinen Plan umsetzen zu können. Dieses Buch ist eine Leseempfehlung einer Autorin und es hat total ins Schwarze getroffen. Ich dachte eigentlich, dass ich aus dem Alter für Jugendbücher raus bin, aber anscheinend ist das doch nicht der Fall, zumindest manchmal. Der Schreibstil von Brandon Sanderson war für mich gut zu lesen. Hier muss ich erwähnen, dass ich den Roman auf englisch gelesen habe, weswegen es sein könnte, dass ich teilweise andere Begriffe als in der deutschen Version verwende. Ich bin eine geübte Leserin auf englisch, habe den Wortschatz allerdings auch nicht als besonders schwierig wahrgenommen. Wagt euch also gerne auch an das Original. Diese Reihe möchte einen erstmal mit geballter Brutalität schocken und zieht einen so direkt ins Buch hinein und auch danach ist in diesem Buch nicht viel mit Ruhe. Die Geschichte ist geprägt von vielen spannenden Momenten und viel Action. Man lernt etwas über die unterschiedlichen Epics und das ein Ereignis namens Calamity diese hervorgebracht hat, ansonsten erfährt man zum Hintergrund in diesem ersten Teil allerdings noch nicht viel. Das Buch spielt in einer düsteren Zukunft unserer Welt und ist somit im Genre Science-Fiction angesiedelt. Dennoch muss niemand Angst haben, dass es hier zu wissenschaftlich oder zu technisch zu geht. Das ist überhaupt nicht der Fall. Laut Goodreads wird es auch gerne bei Fantasy eingeordnet, von der Grundidee erinnert mich die Reihe allerdings eher an The Flash, bloß, dass es hier nur böse Metahumans gibt. Wir erleben die Ereignisse in diesem Buch aus der Sicht von David, dessen Vater von Steelheart getötet wurde. Er ist also in jeder Szene in diesem Buch dabei und in seine Gedankenwelt haben wir den größten Einblick. Seine Beharrlichkeit und sein Improvisationstalent haben mich sehr beeindruckt. Er ist 18 und dadurch, dass die Epics, die Macht übernommen haben, hat er keine ausführliche Schulbildung genossen, dennoch hat er gerade in Hinsicht auf die Epics ein enormes Wissen aufgebaut. Die Reckoners sind eine mehr als interessante Truppe unterschiedlicher Talente. Prof ist der Leader, der Zelle, der sich David anschließt. Tia ist das Gehirn der Truppe, die das Wissen sammelt und die Operationen der Reckoners koordiniert. Cody arbeitet ihr zu und hat einen Blick für besondere Details. Abraham kann viele Dinge reparieren und Megan ist das jüngste Mitglied vor David, die sich durch eine enorme Skepsis auszeichnet. Die Dynamik der Truppe hat mir sehr gefallen. Jeder hat ein etwas anderes Motiv, warum man gegen die Epics kämpft, dennoch schafft die Truppe es in wichtigen Dingen an einem Strang zu ziehen. Gerade am Anfang wirkte es fast schon zu perfekt, wie alles lief. Keine Sorge, dies bleibt nicht so und im Verlauf der Geschichte gibt es noch die ein oder andere Überraschung. Ich war gerne dabei, wie der Plan sich Steelheart in den Weg zu stellen, Gestalt annahm. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein Cliffhanger, sondern die Geschichte dieses Teils wird rund abgeschlossen, es wird dennoch eine interessante Ausgangslage für Teil 2 geschaffen und es gibt noch genügend Fragen, die beantwortet werden wollen. Fazit: Ein sehr spannender und actiongeladener Beginn einer Reihe, die einem kaum Luft zum atmen lässt und die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Menschen ohne Superkräfte stellen sich Menschen mit Superkräften zum Kampf. Empfehlenswert nicht nur für junge Erwachsene, sondern für alle, die Geschichten mögen, in denen keine klassischen Superhelden vorkommen.
Reihe: Reckoners #1 Grundidee: Böse Superhelden, die die Welt unterjochen und terrorisieren, statt sie zu retten – das ist doch mal was völlig Neues! Charaktere: Hauptfigur ist der 18-jährige David Charleston, dessen Vater 10 Jahre zuvor von dem Superhelden Steelheart getötet wurde. David sammelt seitdem alles, was er über die sogenannten Epics finden kann und sinnt seit diesem Zeitpunkt auf Rache. Er schließt sich den Rächern an, einer Gruppe, die im Untergrund gegen die Epics kämpft. Doch Steelheart scheint immer einen Schritt voraus und unbesiegbar zu sein. Die Rächer werden neue Freunde für David. Cody, Megan, Tia, Abraham und der Prof sind allesamt interessante Charaktere mit jeweiligen Eigenheiten und können durchweg überzeugen. Handlungsschauplatz: Newcago in den Zerbrochenen Staaten (das frühere Chicago). Handlung: Die Handlung gestaltet sich von Beginn an spannend, denn schon am Anfang wird man Zeuge, wie Davids Vater vom Superhelden Steelheart, den viele anfangs als Heilsbringer betrachten, kaltblütig ermordet wird. Durch geschickte Wendungen innerhalb der Handlung ist allerdings nicht alles, wie es zu sein scheint. Trotzdem sind die meisten Superhelden böse und grausam und es scheint keine Rettung für die Menschen zu geben. Action wird in diesem Roman ganz groß geschrieben, es vergeht kaum eine Seite, in der es nicht spannend zugeht. Ende & Auflösung: Das Ende könnte man als in sich abgeschlossen betrachten, doch ist genug Raum für eine Fortsetzung. Da es sich um eine Trilogie handelt, kann man gespannt sein, was sich Brandon Sanderson für seine Romanhelden noch einfallen lassen wird.
I had an incredibly hard time finishing this book. I wanted to dnf so bad but because it’s my friends favorite book I powered through. It was really just okay. I didn’t like the marvel comics vibes and the ridiculous abilities and weaknesses. In general I didn’t like the world it took place in. I think there are way better books about superheroes, for example vicious. It’s my first book by Brendon Sanderson and I am really disappointed because I heard so many good things about him.
Ich muss gestehen, dass SciFi mir eigentlich nicht so wirklich liegt. Mein Interesse für dieses Buch wurde jedoch geweckt, als es zunächst in der englischen und später auch in der deutschen Version fast ausschließlich positive Bewertungen bekam. Ich bin also ein bisschen blind in das Buch hineingegangen und habe mal probiert, ob es mir gefällt. Anfangs hatte ich tatsächlich ein paar Probleme, mich in die Geschichte hinein zu finden. Der Autor zeigte mir eine Szene mit dem Protagonisten David, die zehn Jahre vor der eigentlichen Handlung stattfand. Dann schmiss er mich in eine (für mich) völlig veränderte und unbekannte Welt, in der grausame Wesen, Epics genannt, herrschen. Wie gesagt, am Anfang hatte ich so meine Probleme, mich zurecht zu finden. Mit der Zeit lernte ich ein bisschen was über David: Seit dem Tod seines Vaters, der von einem mächtigen Epic ermordet wurde, hatte David diese Wesen studiert und einiges an Wissen angehäuft. Nun versucht er sich verzweifelt einer Gruppe Rebellen anzuschließen, um seine Rache an Steelheart, dem Mörder seines Vaters, zu bekommen. Erst nach ca 150 Seiten fing die Geschichte langsam an, mir besser zu gefallen und ich hatte endlich Spaß am Weiterlesen. Bis dahin hatte es sich für mich etwas gezogen. Nach dieser Eingewöhnungsphase wurde mir David aber richtig sympathisch. Anfangs fand ich ihn noch ziemlich substanzlos, doch nach und nach entwickelte er Charakter und bestimmte Eigenheiten, über die ich immer schmunzeln konnte. Bei den Rächern, der erwähnten Rebellengruppe, befindet sich auch Megan. Sie ist ungefähr im gleichen Alter wie David und sehr kampferprobt, was dieser natürlich anziehend findet. Darüber hinaus behandelt sie David allerdings meistens abweisend, ohne dass dieser sich erklären kann, weshalb. Als die Geschichte endlich an Fahrt aufnahm, hat sie mir richtig gut gefallen. Es gab viele Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die das Ganze noch spannender machten. Auch an Action mangelte es absolut nicht. Was ich besonders mochte ist, dass die Gruppe im einen Moment einen Plan fasst, womit das Kapitel endet. Und das nächste Kapitel setzt dann einige Tage später ein, wenn die Mission startet. So blieben unnötige Zwischenpassagen und Langeweile Mangelware. Auch alle anderen Charaktere, die in der Geschichte auftauchen, sind tolle Figuren. Jeder hat seine Eigenheiten und ist auf seine Art und Weise sympathisch und liebenswert. Die Idee, die hinter dem Buch steckt, war wirklich toll und für mich auch etwas Neues. Jeder Epic hat eine besondere Fähigkeit, die es so nur einmal gibt. Manche können Illusionen erzeugen, manche produzieren Strom und so weiter… Doch eins haben sie gemeinsam: alle Epics sind durch und durch böse. Oder? Das Ende war wirklich nervenaufreibend und spannend. Und ich will den zweiten Teil, jetzt sofort! Fazit: Der Anfang war für mich gewöhnungsbedürftig, da ich normalerweise einfach nicht viel in diesem Genre lese. Aber letztendlich hat es sich doch gelohnt. Davids Geschichte konnte mich wirklich mitreißen und an vielen Stellen habe ich superschnell gelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie unser Held aus einer ausweglos erscheinenden Situation entkommen kann. Für Fans des Genres ist das Buch sowieso zu empfehlen, aber auch Leser wie ich, die SciFi sonst nicht so zugewandt sind, sollten ruhig mal einen Blick riskieren.
Meine Meinung: Dieses Buch ist für mich bisher die Überraschung des Jahres! Ich bin ohne Erwartungen in das Buch reingegangen – nein, falsch. Eigentlich habe ich es nur durch Zufall auf die WuLi bekommen und irgendwie ist es mir dann in die Hände gefallen. Zu lesen begonnen habe ich mit dem Gedanken, dass es eher ein typisches Fantasy-Männer-Buch sein wird, ähnlich wie die Marvel Filme, die ich allesamt nicht leiden kann. Aber was ich bekommen habe war zwar ein wenig in diese Richtung, aber viel, viel besser und grandioser, als ich es jäh gedacht hätte. Es stimmt, es ist zwar auch ein Männerbuch, aber auch ein Frauenbuch, wenn es für jemanden kein Problem ist, wenn weniger Romanze vorkommt. Und das sage gerade ich – hallo?! – ihr kennt mich, ich brauche immer Liebe und Romantik in den Büchern, und dass dies hier doch eher gefehlt und es mir trotzdem so gut gefallen hat, sagt doch bitteschön alles. Gleich vom Prolog weg war ich wie gefesselt in der Geschichte und in diese dystopische Fantasiewelt, die nur so von Epics – Menschen, die plötzlich spezielle Fähigkeiten bekommen haben, ohne dass man den Grund dafür weiß – wimmelt. Diese Epics kann man eigentlich auch die Heroes nennen (Heroes – wie aus der TV Serie?^^) – nur, dass diese Helden hier, nicht die Welt retten wollen, sonder Fieslinge sind, die die Menschen unterjochen und wie in einer Diktatur über gewisse Gebiete herrschen. Im alten Chicago herrscht Steelheart über die Stadt, über die Menschen und die rangniedrigeren Epics – und ihm gehört alles! Auch die Leben seiner Untertanen, die er bei schlechter Laune, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach tötet. Doch jeder Epic hat einen Schwachpunkt und genau diesen suchen die Widerstandskämpfer… eine Gruppe, die sich dazu verschworen hat, Epics zu töten. Nur ist Steelheart unsterblich, ein Epic, der nicht zu töten ist. Zumindest glaubt das jeder. Aber ein Mensch – ein Mensch hat ihn vor Jahren bluten sehen – und das ist unser WAHRER HELD und Protagonist David. Ein schusseliger, achtzehnjähriger Nerd, der zwar mit Waffen umgehen kann, aber Metaphern einfach nicht drauf hat – habe Tränen gelacht dabei – und sein Lebensziel seit Jahren das ist, Steelheart zu töten. Es kommt wie es kommen muss, und er schließt sich den Rebellen an. Worauf ein spannender, auf und ab gehender Teil, voller Planung, rätselhafter Aufdeckungen und Fragen über Sinn und Herkunft folgt. Dabei spitzt sich klarerweise alles bis zum Ende hin zu und bevor man überhaupt begriffen hat, dass man mitten in der Geschichte ist, ist es auch schon wieder vorbei. Respekt, großer Respekt dafür Mister Sanderson. Ebenso für seinen schnellen, mitreisenden, ansprechenden Schreibstil, der einfach immer passt. Nicht nur zu den Figuren, wie ihre Dialoge, sondern auch zum Inhalt und der Thematik der Geschichte. *toll* Aber auch die Charaktere sind toll, allen voran unser Protagonist David, den man einfach lieb haben muss und ständig knuddeln will. Also ich wollte ihm ständig in die Backe kneifen, wie diese furchtbaren alten Tanten – aber er war wirklich so richtig goldig. Besonders wenn er cool und lässig sein wollte vor Megan – ja genau, es gibt doch ein Mädchen, das Davids Herz oder Blut in Wallung bringt. Nur leider will sie absolut Nichts von ihm wissen, zumindest lange Zeit nicht. Ob man das jetzt Romantik nennen kann, sei dahin gestellt, denn es hätte hier MEHR sein können, aber für den ersten Teil finde ich es okay. Aber ich hoffe dennoch, dass es im zweiten/ dritten Teil etwas mehr und länger ausgearbeitet wird. ^^ Das Ende, war wie der Rest einfach genial und episch, wobei ich ja ein wenig damit gerechnet habe, was passiert, wie es kommt oder welche Entdeckungen aufgelöst werden… aber dafür gibt es nur einen halben Punkt Abzug. Alles andere war perfekt und ich bin heiß auf den nächsten Teil! Cover: Das Cover ist einfach genial passend zum Titel und auch zur Geschichte. Gefällt mir richtig gut! <3 All in All: Das Buch war genial – episch, anders, erfrischend, witzig, durchdacht und einfach nur wow! Unser Held David besticht durch schusselige Metaphern, mit einem Herz am rechten Fleck und Tatendrang, der ansteckend ist. Meine einzige Frage lautet jetzt nur noch -> wo ist der zweite TEIL!?? *haben MUSS*sofort* Rating: 4,5 of 5 points – (soo awesome!) Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/03/rezension-steelheart-2/
Da ich bisher noch nichts von Sanderson gelesen hatte und mich nicht sofort an ein Fantasyepos wagen wolle, griff ich zu diesem Buch, das nach netter und leichter Unterhaltung klang. Ich war überrascht, wie schnell ich in die Geschichte, die eigentlich ein Comic in Prosaform ist, hineingezogen wurde. Dabei würde ich mich nicht einmal zur Zielgruppe zählen: Bösewichte mit Superpower, wilde Schlachten, ein Junge, der seinen Vater rächen will, technische Wunderwaffen, halzbrecherische Verfolgungsjagden – alles eher etwas für 10 – 16-Jährige. Doch auch mir hat diese Story sehr viel Spaß gemacht, Nie wurde es langweilig, aus unsicheren Kindern, die sich im Kampf gegen das Böse zusammengetan hatten, wurden mutige Helden und am Ende gab es die Hoffnung, dass auch die Bösen wieder zu Guten werden könnten. Eine gute Geschenkidee insbesondere für heranwachsende Jungs, für die es nicht immer leicht ist, ein gutes Buch zu finden. Aber auch für alle Erwachsenen geeignet, die nie die Superhelden ihrer Kindheit vergessen haben.
Oh my gosh. This was hell of a ride. I mostly listened to the audio book since I find the writing style (in english and the german translation) too ... flowery to keep on going in my normal reading speed. Hitting about 30% I knew I was going to like the book and went to order the second book... and was spoiled for this book because of the synopsis *tableflip*. But it was still nice done plotwise even though I knew the ending of the first book. There were still conclusions that where hinted at but were shocking and exciting.
Steelheart es un libro lleno de acción, intriga y tensión, cuya lectura no te dará un respiro y te enganchará hasta unos límites insospechados. Con supervillanos en lugar de héroes le da un toque fresco y original al género. Una historia llena de venganza y lucha, junto a unos personajes únicos a los que cogerás cariño y te sorprenderán en muchas ocasiones. Un libro más que recomendado si os gusta el género y las tramas frenéticas.
Meine Meinung Seit der Stern Calamity am Himmel aufgetaucht ist, ist auf der Erde nichts mehr wie es sein sollte. Manche Menschen haben spezielle Fähigkeiten entwickelt und nutzen dieses ausschließlich zur ihren eigenen Vorteil. Den Epics steht niemand entgegen nur eine kleine Gruppe von Menschen "die Rächer" haben es auf sich genommen, besonders gewissenslose Epics zu töten. David stößt zu ihnen als er achtzehn Jahre alt ist. Zehn Jahre zuvor wurde sein Vater von Steelheart- ein besonders bösen und besonders mächtigen Epic - getötet. David hat sein Leben der Rache gewidmet, denn auch wenn Steelheart als unverwundbar gilt, hat er trotzdem an diesem Tag gesehen, dass auch Steelheart bluten kann. Brandon Sanderson hat hier eine actiongeladene und temporeiche Geschichte geschrieben, die auch durch authentische Charakterentwicklung zu überzeugen weiß. Denn in "Steelheart" wird nicht nur auf die Kämpfe wert gelegt, sondern wir erfahren auch viel über die gesellschaftlichen Hintergründe des Umbruchs. Kinderarbeit gilt in dieser Welt als völlig normal und die Menschen ducken sich lieber vor ihren Herrschern als sich ihnen in den Weg zu stellen. Die Epics wirken ungeheuer mächtig, bösartig und unbesiegbar und trotzdem gibt es da diesen kleinen zusammengewürfelten Haufen an einfachen Menschen, der ihnen nach den Leben trachtet um wenigstens etwas Gerechtigkeit herstellen zu können. Auch unser Protagonist David wandelt sich im Verlauf der Handlung vom naiven Jungen zum denkenden Erwachsenen und wird zu einem wirklich wertvollen Mitglied für die Rächer. Er vertritt seine Standpunkte und seine Ideen konsequent und zeigt hier schon, dass er einiges an Charakterstärke besitzt. Mich haben einige Wendungen in der Handlung insbesondere gegen Ende des Buch wirklich überrascht! Brandon Sanderson hat sich nämlich für seine Leser ein paar besondere Knalleffekte einfallen lassen! Mit dem Wissen über das Ende des Buches, könnte man es noch mal lesen und würde wahrscheinlich manche Szenen in einem ganz anderen Licht lesen! Es ist wirklich nicht so einfach mich noch zu überraschen aber DAMIT habe ich tatsächlich nimmer nicht gerechnet! Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Der Autor versteht sein Handwerk und weiß wie er seine Geschichte erzählen muss, damit man förmlich an den Seiten klebt! Fazit Das Buch war spannend, berührend, fantastisch, atemberaubend kurzum es hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert! Wegen der Wendungen am Ende kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es nach diesen ganzen Offenbarungen weitergeht! Ich gebe vier Sterne für das Buch, da ich mir für die weiteren Teile etwas Luft nach oben lassen möchte!
Die letzten 100 Seiten haben es echt nochmal rausgerissen. Erst war ich nicht so gepackt von der Story, auch wenn sie actionreich und gut geschrieben ist. Aber der Autor weiß zu überraschen und hat da noch ein paar Twists eingebaut, mit denen ich teilweise so nicht gerechnet habe. Auch wenn ich mich ein bisschen schwer tue mit der Bewertung: letztendlich hat es mir doch ganz gut gefallen :).
Ohne Witz jetzt mal, ich glaube Steelheart ist für mich jetzt schon das Highlight des Jahres. Wer jetzt nicht eine ewig lange Lobeshymne lesen will kann das auch einfach skippen und dem sage ich: KAUF DIESES BUCH! LIES ES UND LIEBE ES! Danke :D Zu erst beginnt einmal alles mit dieser mega geilen Grundidee, nach der ein paar Menschen sich nach dem Auftauchen eines Kometen (?) namens Calamity anfangen sich in eine Art Superhelden, die Epics, zu verwandeln. Leider sind diese aber gar nicht so super und die Welt wird von den Menschen mit den übernatürlichen Kräften unterdrückt. Jahrzehnte lang geht das so, denn niemand wagt sich gegen die mächtigen Epics aufzulehnen, bis David, der Protagonist, der auf Rache für seinen Vater sinnt, die kleine Gruppe der Wiederstandskämpfer, der sogenannten Rächer, überzeugt gegen einen Schlag für einen der mächtigsten Epics, Steelheart, auszuholen. Ich habe soweit ich mich erinnere noch nie etwas ähnliches gelesen, auch wenn die Grundidee mit Menschen mit Superkräften natürlich nicht neu ist. Trotzdem war es herrlich erfrischend mal etwas aus dem Genre Dystopie zu lesen, dass man nicht sofort mit dem Klischee- oder Schema F -Stempel versehen kann. Neben einer wirklich unglaublich detailliert und fein ausgearbeiteten Geschichte (alleine die ganzen technischen Details!) fesselt Sanderson auch mit einem unglaublich gekonntem Schreibstil. Selten habe ich so an den Zeilen gehangen und mit den Figuren mitgefiebert! Auch gab es viele Überraschungen und Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Hut ab Mr. Sanderson, dass ist inzwischen vor allem in dem Genre leider eine Seltenheit geworden. Auch die Figuren wachsen einem sofort ans Herz und jede hat so ihre kleine Eigenheit, die einem den Charakter der Person sofort zugänglich und sympathisch macht. Über wen ich gerne noch mehr erfahren hätte war Steelheart, denn bis auf den Epilog und das Finale wird er immer nur flüchtig erwähnt. Ich persönlich konnte mir bis ganz kurz vor Schluss kein wirkliches Bild von ihm machen. Das Einzige, neben der kleinen Sache mit Steelheart, was mich ein bisschen gestört hat, waren die merkwürdigen Metaphern die David verwendet hat. Ich weiß, die waren absichtlich schlecht und sollten wohl irgendwie witzig sein, aber ich glaube in der Übersetzung kamen die irgendwie komisch rüber und klangen meiner Meinung nach einfach viel zu gestelzt. Was lernen wir? Immer im Original lesen :D Was mich wirklich gepackt hat, war das fulminante Finale in der es nur so von unerwarteten Wendungen wimmelte! Ich kam gar nicht mehr hinterher so schnell wollte ich weiterlesen! Wirklich grandios gemacht! SO muss das Ende eines Buches aussehen! FAZIT Das Buch lässt mich atemlos und unglaublich begeistert zurück! So viel Spannung, Action, Freundschaft, Liebe, Emotionen in einem Buch! An alle Freunde der Marvel-Welt eine GANZ UNBEDINGTE Leseempfehlung, aber auch an alle anderen, die gerne mal wieder ein richtig fesselndes Buch mit überraschenden Wendungen lesen wollen!
Meine Meinung: Dieses Buch ist für mich bisher die Überraschung des Jahres! Ich bin ohne Erwartungen in das Buch reingegangen – nein, falsch. Eigentlich habe ich es nur durch Zufall auf die WuLi bekommen und irgendwie ist es mir dann in die Hände gefallen. Zu lesen begonnen habe ich mit dem Gedanken, dass es eher ein typisches Fantasy-Männer-Buch sein wird, ähnlich wie die Marvel Filme, die ich allesamt nicht leiden kann. Aber was ich bekommen habe war zwar ein wenig in diese Richtung, aber viel, viel besser und grandioser, als ich es jäh gedacht hätte. Es stimmt, es ist zwar auch ein Männerbuch, aber auch ein Frauenbuch, wenn es für jemanden kein Problem ist, wenn weniger Romanze vorkommt. Und das sage gerade ich – hallo?! – ihr kennt mich, ich brauche immer Liebe und Romantik in den Büchern, und dass dies hier doch eher gefehlt und es mir trotzdem so gut gefallen hat, sagt doch bitteschön alles. Gleich vom Prolog weg war ich wie gefesselt in der Geschichte und in diese dystopische Fantasiewelt, die nur so von Epics – Menschen, die plötzlich spezielle Fähigkeiten bekommen haben, ohne dass man den Grund dafür weiß – wimmelt. Diese Epics kann man eigentlich auch die Heroes nennen (Heroes – wie aus der TV Serie?^^) – nur, dass diese Helden hier, nicht die Welt retten wollen, sonder Fieslinge sind, die die Menschen unterjochen und wie in einer Diktatur über gewisse Gebiete herrschen. Im alten Chicago herrscht Steelheart über die Stadt, über die Menschen und die rangniedrigeren Epics – und ihm gehört alles! Auch die Leben seiner Untertanen, die er bei schlechter Laune, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach tötet. Doch jeder Epic hat einen Schwachpunkt und genau diesen suchen die Widerstandskämpfer… eine Gruppe, die sich dazu verschworen hat, Epics zu töten. Nur ist Steelheart unsterblich, ein Epic, der nicht zu töten ist. Zumindest glaubt das jeder. Aber ein Mensch – ein Mensch hat ihn vor Jahren bluten sehen – und das ist unser WAHRER HELD und Protagonist David. Ein schusseliger, achtzehnjähriger Nerd, der zwar mit Waffen umgehen kann, aber Metaphern einfach nicht drauf hat – habe Tränen gelacht dabei – und sein Lebensziel seit Jahren das ist, Steelheart zu töten. Es kommt wie es kommen muss, und er schließt sich den Rebellen an. Worauf ein spannender, auf und ab gehender Teil, voller Planung, rätselhafter Aufdeckungen und Fragen über Sinn und Herkunft folgt. Dabei spitzt sich klarerweise alles bis zum Ende hin zu und bevor man überhaupt begriffen hat, dass man mitten in der Geschichte ist, ist es auch schon wieder vorbei. Respekt, großer Respekt dafür Mister Sanderson. Ebenso für seinen schnellen, mitreisenden, ansprechenden Schreibstil, der einfach immer passt. Nicht nur zu den Figuren, wie ihre Dialoge, sondern auch zum Inhalt und der Thematik der Geschichte. *toll* Aber auch die Charaktere sind toll, allen voran unser Protagonist David, den man einfach lieb haben muss und ständig knuddeln will. Also ich wollte ihm ständig in die Backe kneifen, wie diese furchtbaren alten Tanten – aber er war wirklich so richtig goldig. Besonders wenn er cool und lässig sein wollte vor Megan – ja genau, es gibt doch ein Mädchen, das Davids Herz oder Blut in Wallung bringt. Nur leider will sie absolut Nichts von ihm wissen, zumindest lange Zeit nicht. Ob man das jetzt Romantik nennen kann, sei dahin gestellt, denn es hätte hier MEHR sein können, aber für den ersten Teil finde ich es okay. Aber ich hoffe dennoch, dass es im zweiten/ dritten Teil etwas mehr und länger ausgearbeitet wird. ^^ Das Ende, war wie der Rest einfach genial und episch, wobei ich ja ein wenig damit gerechnet habe, was passiert, wie es kommt oder welche Entdeckungen aufgelöst werden… aber dafür gibt es nur einen halben Punkt Abzug. Alles andere war perfekt und ich bin heiß auf den nächsten Teil! Cover: Das Cover ist einfach genial passend zum Titel und auch zur Geschichte. Gefällt mir richtig gut! <3 All in All: Das Buch war genial – episch, anders, erfrischend, witzig, durchdacht und einfach nur wow! Unser Held David besticht durch schusselige Metaphern, mit einem Herz am rechten Fleck und Tatendrang, der ansteckend ist. Meine einzige Frage lautet jetzt nur noch -> wo ist der zweite TEIL!?? *haben MUSS*sofort* Rating: 4,5 of 5 points – (soo awesome!) Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/03/rezension-steelheart-2/
Even though YA books aren't my favorites, especially when it's first person narrative, I enjoy them from time to time and Sanderson delivered a great story. The obligatory great world and great magic system phrase for Sanderson book fits here as well. He just gets it every time right. The pacing is excellent and you get from one suspense-packed situation to the next. It was the first book of Brandon I read where he used the first person PoV, but he pulled it off great. Everything depends for this style to work on the voice of your main character, if he doesn't appeal to you, the whole series will be ruined. That's what happened for the Dresden Files for me. The only negative thing that came to mind was the use of the new invented curse words, like "Sparks!" ... why not use some shit or fuck?
Like every other Sanderson book I've read so far I was almost instantly captivated by the new world and the concept of Epics: Superhuman power that corrupts? Great! For me, David is a really believable character. He started his journey of a personal vendetta and founds even more left of right on his track. So no time for big spoilers here, if you like Sanderson go and buy this one; I cannot await to read the next one!
Steelheart war Liebe ab der ersten Seite. Schon der Prolog hat mich gefangen genommen und mir eine ordentliche Gänsehaut verpasst. Auch wenn man anfangs einfach so in diesen Weltentwurf hineingeworfen wird, habe ich mich nicht irgendwie hilflos und verwirrt gefühlt. Die Welt ist dunkel, einzig der rote Stern leuchtet am Himmel und verleiht einigen Menschen besondere Fähigkeiten. Diese werden Epics genannt – und alle Epics sind böse. Die Menschheit lebt ein Sklavenleben, die Epics töten jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Steelheart ist der Herr von Newcago und unbesiegbar. Doch David hat ihn bluten sehen und er sinnt auf Rache für den Tod seines Vaters.. Klingt gut? Ist gut! Böse Superhelden! Brandon Sanderson hat als Grundstein einen gut durchdachten, logischen und genialen Weltentwurf geschaffen. Gepaar mit einem wunderbaren Schreibstil, wurde ich persönlich direkt in die grausame Welt von Newcago hineingeworfen. David – der Held unserer Geschichte – ist eigentlich gar kein Held. Eher ein Nerd, der sein Leben damit verbracht hat, alles über die Epics in Erfahrung zu bringen mit dem einzigen Ziel, Steelheart zu töten. Er will sich den Rächern anschließen, diese sind eine Gruppe, die Epics töten. Nicht die typischen Revolutionäre, aber wenigstens tun sie etwas. Brandon Sanderson verschwendet keine Energie darauf, immer wieder zu betonen, wie gut jemand aussieht oder wie toll er ist. Auch eine Lovestory wird man bis weit über die Hälfte nicht finden, höchstens einige leichte Andeutungen. Das ganze entwickelt sich so glaubhaft. Zum Ende hin hat er mich immer wieder überrascht. Ich habe nicht gerechnet, dass man die ganzen Wendungen so flüssig und überrasschend einbringen kann und ich habe mit ihnen allen mitgefiebert. So gut wie alle „Entdeckungen“ kamen für mich sehr überraschend und ja, ich habe das Buch quasi in einem Zug inhaliert. Und jetzt bin ich so traurig, dass es schon zu Ende ist. Das Ende an sich ist auch kein Cliffhanger, man könnte das Buch auch so stehen lassen. Gott sei Dank gibt es noch einige Nachfolger, die mich zu den unglaublichen, authentischen, sympathischen Charakteren zurück bringen. Wer also Action und einen super Weltentwurf sucht, dem sei Steelheart ans Herz gelegt. Für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres.













































