Owen Meany

Owen Meany

Softcover
4.3115
LgbtqJungenUsaFreundschaft

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Description

John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert…

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
864
Price
18.50 €

Author Description

John Irving, geboren 1942 in Exeter, New Hampshire, lebt in Toronto und ist einer der begnadetsten Autoren Nordamerikas. Seine bisher 16 Romane wurden alle Weltbestseller, vier davon verfilmt. 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für die Verfilmung seines Romans ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹.

Posts

7
All
4

Dieser Roman stand schon seit Jahrzehnten in meinem Regal. Er ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Tragödie und spiritueller Suche. Im Mittelpunkt steht die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Erzähler John Wheelwright und Owen Meany, der fest daran glaubt, ein Instrument Gottes zu sein. Irving gelingt es, mit viel Humor und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit Themen wie Glauben, Schicksal und Verlust zu behandeln. Besonders beeindruckend ist die Figur Owen, deren Eigenwilligkeit und moralische Klarheit lange nachwirken. Die verschachtelte Erzählstruktur erzeugt durchgehend Neugier und Spannung, wie es mit der emotional kraftvollen und nachdenklich stimmenden Geschichte weitergeht. Ein Roman, der gleichermaßen unterhält und herausfordert – und der die Frage offen lässt, ob unser Leben Zufall oder Teil eines größeren Plans ist. Und nein, man muss nicht gläubig sein, um von dieser Geschichte berührt zu werden.

4

John Irvings "Owen Meany" ist weit mehr als nur eine Coming-of-Age-Geschichte. Der Roman entführt uns in die Welt zweier Jungen, deren unzertrennliche Freundschaft von einem tragischen Ereignis geprägt wird. Owen Meany, der kleine, aber von einer tiefen Überzeugung getriebene Protagonist, hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck. Irving verwebt meisterhaft eine Vielzahl von Themen: Der Glaube, insbesondere die Rolle der Kirche, wird kritisch hinterfragt. Owen Meany sieht sich als Werkzeug Gottes, seine Taten werden oft von religiösem Eifer getrieben, während andere Figuren mit den Dogmen und Widersprüchen der Institution hadern. Neben der Religion spielt auch die Politik eine bedeutende Rolle. Der Roman spannt einen weiten Bogen von den 1950er Jahren bis in die Zeit des Vietnamkriegs. Die gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Umbrüche dieser Epoche werden vor dem Hintergrund der persönlichen Geschichten der Protagonisten beleuchtet. Was "Owen Meany" so besonders macht, ist seine Vielschichtigkeit. Irving schafft es, komplexe Charaktere zu zeichnen, die von inneren Konflikten und Zweifeln getrieben sind. Die Freundschaft zwischen John und Owen bildet das Herzstück des Romans und wird auf eine berührende Weise dargestellt. "Owen Meany" ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt. Er ist voller Witz, Tragik und einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Irving gelingt es, eine bewegende Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig Gesellschaftskritik und eine Hommage an die menschliche Fähigkeit zur Liebe und Freundschaft ist.

5

Ein etwas beschwerlicher Einstieg (als Atheist 😏), aber am Ende eine wunderbar erzählte und immer noch zeitgemäße Erzählung über Freundschaft und Haltung.

5

Großartig! Für mich einer der besten Roman von John Irving. Eine Geschichte einer ungewöhnliche Freundschaft, die schon sehr skurril beginnt, mehrere Jahrzehnte umfasst und damit wichtige Ereignisse der us-amerikanischen Geschichte aufgreift. Berührend, spannend und voller skurriler John-Irving-Charaktere und -Elemente ♥️

2

Zu viel Religion, Krieg und Politik

4

Anders als die Irving Romane die ich zuvor gelesen hatte. Es gab keine Bären und keine Ringer aber ein Großteil des Romans spielte zumindest in New Hampshire. Im Mittelpunkt (Spoiler) steht -wie es der Titel schon vermuten lässt- Owen Meany, welcher quasi eine Neuverkörperung von Jesus darstellt, so macht auch zwangsläufig der christliche Glaube einen Großteil des Themenspektrums des Romans aus. Aber auch der Vietnamkrieg nimmt vorallem im Letzten Drittel des Buches mehr Raum ein. Im großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, vorallem die Freundschaft zwischen Johny und Owen aber auch die Beziehung von Dan zu Johny ließt sich sehr schön. Auch empfinde ich Irvings Schreibstil sehr angenehm, dennoch fand ich, dass es sich an einigen Stellen etwas gezogen hat.

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