Smillas Gespür für Schnee
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Description
Book Information
Author Description
Peter Høeg, 1957 in Kopenhagen geboren, ist mit dem Roman Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Hanser 1994) zum internationalen Bestsellerautor geworden. Bei Hanser liegen außerdem vor: Vorstellung vom zwanzigsten Jahrhundert (Roman, 1992), Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Roman, 1995), Die Liebe und ihre Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929 (Erzählungen, 1996), Die Frau und der Affe (Roman, 1997), Das stille Mädchen (Roman, 2007), Die Kinder der Elefantenhüter (Roman, 2010), Der Susan-Effekt (Roman, 2015) und Durch deine Augen (Roman, 2019). Peter Høeg lebt in der Nähe von Kopenhagen.
Posts
Langweilig 💤
Leider eine totale Enttäuschung für mich. Das Buch war einfach nur langweilig und hat sich extrem gezogen. Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, wird enttäuscht, phasenweise fühlt es sich eigentlich gar nicht wie einer an. Vielleicht waren 10 % des Buches wirklich spannend, aber der ganze Rest war einfach nur lahm. Es wird so viel über unwichtige Details geredet, dass die eigentliche Handlung total untergeht. Ich musste mich richtig durchquälen. Schade um die eigentlich interessante Grundidee
Fing extrem gut an, aber stürzt dann in die Sinn- und Belanglosigkeit ab.
In der ersten Hälfte dachte ich, das wird mein neues Lieblingsbuch. Ein Junge fällt in Kopenhagen von einem Dach und stirbt. Schnell wird die Angelegenheit als Unfall abgetan, aber Smilla ist überzeugt: Da steckt mehr dahinter. Ein dänischer Polit-Thriller über Vertuschung und Korruption auf Kosten der Grönländer, wo man gleichzeitig einiges lernen kann über die kulturellen Unterschiede? Sehr, sehr interessant. Smilla ist zudem eine verdammt coole und besondere Protagonistin, in deren Kopf man sich gerne aufhält. Der Author führt einen in eine sehr komplexe und verschachtelte Geschichte, was mich nicht stört, ganz im Gegenteil... Leider schien der Author mit seiner eigenen Geschichte dann überfordert zu sein und macht in der 2. Hälfte eine komplette Kehrtwende. Wir verlieren sämtliche Charaktere aus der 1. Hälfte und bekommen neue, eindimensionale Charaktere die nicht interessieren, vor allem die Antagonisten sind völlig nichts sagend. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi, es passiert kaum was, soll es vielleicht lieber um Drogen gehen oder Wissenschaft oder doch Sci-Fi?? Der Author weiß es nicht. Das Ende kommt abrupt, es hagelt Plot-holes, der Leser wird von seinen Qualen erlöst ohne nach 500 Seiten ein befriedigendes Ende zu bekommen. Ich habe mir ein sozialkritisches Kopenhagen-Porträt mit Krimi-Elementen gewünscht und keinen philosophischen Abenteuerroman wie man ihn ab der zweiten Hälfte bekommt.
Die Geschichte handelt...
von der eigenwilligen Smilla Jaspersen, einer klugen, verschlossenen Frau mit grönländischen Wurzeln, die in Kopenhagen lebt. Als ein Junge aus ihrer Nachbarschaft unter rätselhaften Umständen stirbt, folgt Smilla ihrer Intuition – und ihrem außergewöhnlichen Gespür für Schnee. Die Geschichte verbindet Krimi, arktische Atmosphäre und psychologische Tiefe zwischen Dänemark und Grönland. Besonders stark: Smilla selbst – eine kantige, unbequeme, aber faszinierende Figur.
Die Sprache ist sehr bildhaft und blumig, fast schon poetisch, für meinen Geschmack allerdings zu poetisch, für ein Werk der Unterhaltungsliteratur, das Ende des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Eine Thriller-Spannung kommt meiner Meinung nach kaum auf, allenfalls im letzten Drittel des Buches, auch wenn es schon zuvor einige interessante Passagen gibt. Das Spannungsverhältnis zwischen den Inuit / Grönland und Dänemark, das immer wieder anklingt hat natürlich eine besondere Aktualität. Einige der meiner Meinung weniger interessanten Passagen habe ich allerdings nur überflogen. Vielleicht auch deshalb hatte ich irgendwann das Gefühl, dass an einigen Stellen einfach nur Szenen zusammengeschrieben sind, denen irgendwie die Verbindung zueinander und vielleicht auch ein bisschen Erklärung dazwischen fehlt.
Kalt, humorvoll und spannend
Ein echt gutes Buch. Mich hat es durch die Geschichte hindurch richtig gefröstelt. Smilla fand ich sehr sympathisch und der Humor zwischendurch war großartig. Sogar zum ein oder anderen Kriminellen hat man Sympathie aufgebaut. Das Ende war aufwühlend, aber für mich persönlich irgendwie nicht zu 100% zufriedenstellend. Es brach einfach so abrupt ab, man hat sich seinen Teil noch hinzudenken können und das mag ich nicht so gern… Werde nun in den nächsten Tagen die Verfilmung des Buchs ansehen und freu mich schon darauf. 😊🎞️🍿
Ungewöhnliche Geschichte, die spannend und interessant startet, mich am Ende aber verwirrt und frustriert zurückließ. Schade!
Das Buch hat einen Schutzumschlag, auf dem in blaugrauen bis blauschwarzen Schattierungen Frostschichten abgebildet sind. Sie erinnern an die Bildung von Eis auf Pfützen. Die Buchdeckel haben ein winterliches graublau. Die Schrift auf dem Buchrücken ist silberfarben. Alles in einem eine ziemlich eisig-winterliche Aufmachung, was ja sehr zur Geschichte passt, die dieses Buch erzählt. Der Schreibstil ist eher passiv mit weniger wörtlicher Rede, sehr melancholisch und geprägt von Smillas Gedankenwelt, womit er sehr anders als alles ist, was ich bisher so las. Er ist nicht einfach gehalten und passt sehr gut zur düster-winterlichen Atmosphäre des Buches, ist aber trotzdem angenehm fesselnd. Die Aufteilung des Buches ist etwas verwirrend. Es gibt drei Teile: "Die Stadt", "Das Meer" und "Das Eis". Die ersten beiden Teile, "Die Stadt" und "Das Meer" sind jeweils noch einmal in Teil I und Teil II unterteilt. Innerhalb der verschiedenen Teile fängt die Kapitelzählung immer wieder von vorne an. Man kann somit nicht sagen, wie viele Kapitel es insgesamt in diesem Buch gibt - außer man zählt sie alle einzeln zusammen. Irgendwann im Teil I von "Die Stadt" habe ich angefangen, mich zu fragen, was Smilla eigentlich herausfinden möchte. Klar, anfangs ging es ihr um die Aufklärung von Jesajas Tod, aber im Verlauf der Geschichte verstrickt sie sich immer weiter in die Machenschaften der Kryolithgesellschaft und ab da habe ich mich immer wieder gefragt, was das alles denn mit Jesajas Tod zu tun haben soll. Eine ganze Zeit lang war das für mich absolut nicht ersichtlich und das machte die Geschichte dann sehr verwirrend und ermüdend für mich, weil ich nicht wusste, worauf das alles hinauslaufen soll. Trotzdem las ich weiter, denn ich war neugierig und wollte wissen, wie das alles weitergeht und sich entwickelt. Und uninteressant fand ich die Geschichte auch nicht. Im Teil "Das Meer" habe ich plötzlich gar nichts mehr begriffen. Was macht Smilla auf einmal auf einem Schiff? Warum scheint es auf einmal nach Grönland zu gehen? Was will sie da? Was hat das alles mit Jesajas Tod zu tun? Noch seltsamer ist jedoch, dass die Schiffsbesatzung gar nicht weiß, wo es hingehen soll. Dem*der Lesenden ist aber ziemlich schnell klar, dass es eigentlich nur nach Grönland gehen kann. Aber das Buch ist zu dem Zeitpunkt nur noch ein einziger "Häää?"-Moment und obwohl ich es trotzdem noch gern gelesen habe (abgesehen von der Leseflaute, in der ich 2022 steckte), hat mich diese Verwirrung ziemlich genervt. Mir fehlten Puzzleteile und Sinnhaftigkeit und das hat mich beim Lesen doch ziemlich frustriert. Das konnte der fesselnde Schreibstil auch nicht wettmachen. Trotzdem pushte mich die Neugier und ich las weiter. Ich war mir ziemlich sicher, dass am Ende alle Fäden zusammenlaufen würden. Das ist schließlich immer so in Krimis, oder nicht? Der dritte Teil, "Das Eis", ist sehr viel kürzer als die vorangegangenen Teile und beinhaltet das Ende des Buches mitsamt der Fallaufklärung. Letztere ist allerdings auch total verwirrend. Erneut fragte ich mich, ob es überhaupt noch um Jesajas Tod ging, bis es dann plötzlich doch darum ging. Auch ist das Ende sehr abrupt und selbst nach mehrmaligem Lesen habe ich nicht verstanden, ob die Täter nun geschnappt wurden, selbst verunglückt sind oder Smilla am Ende nicht überlebt hat. Das hat mich zunehmend verwirrt und frustriert zurückgelassen. So eine Erfahrung habe ich vorher auch noch nicht gemacht. Bisher habe ich die Enden von Büchern immer verstanden - egal ob ich sie für gut oder schlecht befand. Aber das hier ... ist neu für mich. Schade, bis zur Hälfte hat mir das Buch eigentlich gut gefallen. Vielleicht ist der Film ja für mich aufschlussreicher... Mein Fazit: Ungewöhnliche Geschichte, die spannend und interessant startet, mich am Ende aber verwirrt und frustriert zurückließ. Schade!
Ein sehr guter literarisch anspruchsvoller Thriller. Hat mich thematisch und von der Wissenschaftlichkeit an den Schwarm von Frank Schätzing erinnert. Auf jeden Fall lesenswert, auch wenn ich zum Teil nicht alle Details verstanden habe/ aufnehmen konnte. Die Hauptperson Smilla ist ein einzigartiger Charakter.
I had started the book before and it took me more than a year to pick it up again and pull through. Sometimes I almost couldn't put it down, then again I was extremely confused and could barely follow what's going on. The dialogue often feels completely unrealistic to me. There were so many reasons why the boy fell off the roof and everything else, that, on the last page, I still cannot quite grasp the real WHY. A lot is not explained. Maybe Smilla is an unreliable narrator... It's interesting though, to learn about Greenland and how colonialism (in the North) works. The 90s flair about it (music tapes! Telephones on walls!) is cute too.
Langweilig
Die Vermutung eines spannenden Krimis entpuppt sich vielmehr als schnöde Umschreibung vollkommen uninteressanter Umgebungsdeteils. Es liest sich über viele Seiten im Wechsel von vollkommen uninteressant und langweilig bis dann wieder ein paar Seiten folgen die der Geschichte etwas Spannung verleiht. Ich war nach der Hälfte des Buches echt nur noch genervt und habe es nie zu Ende gelesen.
Spannender Krimi in nordischer Atmosphäre
Wiederentdeckt im Bücherregal meiner Schwiegermama. Ich musste es einfach endlich lesen, weil ich den Film positiv in Erinnerung hatte. Ich weiß leider nicht, ob meine Ausgabe irgendwie seltsam übersetzt war, aber der stakkatoartige Schreibstil hat mir streckenweise nicht gut gefallen. Deshalb gibt es auch einen halben Stern Abzug. Es ist richtig spannend und mir hat die Protagonistin richtig viel Spaß bereitet.

Ein zwiespältiges Leseerlebnis aus der Kategorie Mord ist ihr Hobby. Das Buch gliedert sich in 3 unterschiedlich lange Teile, wobei sich die Geschichte v.a. im 1. und längsten Teil sehr langsam und teils verworren vorwärts schleppt. Der 2. Teil entwickelt mehr Spannung, aber auf Kosten der Titelheldin Smilla, einer Mischung aus Jessica Fletcher und MacGywer, nur viel kaltschnäutziger. Im 3. Teil wird es skuril und der Autor bekommt die verästelte Story nur schwer wieder zusammen. Insgesamt wird auch der Lesefluss durch eine Vielzahl von Fachwörtern und nur mäßig interessanten wissenschaftlich getränkten Einschüben behindert. Ich habe das Buch vor Jahren schon einmal gelesen und es ist nix hängen geblieben; vermutlich wird es auch diesmal so sein.
The book was different from what I had expected. But when I reflect, what I expected and why, it is because I saw the movie as a child and it stuck with me as very dark and scary - so I expected the book to be this. It is kind of dark, but reading it as a grown up, it is of course not scary at all. I liked the writing style, I kinda liked the story but it was a bit to muddled and the ending was kind of weird and not satisfying. Still an interesting book.
Letztendlich ist es ein Buch, wo ich lange nicht wusste, auf was das eigentlich hinauslaufen sollte. Denn der Suizid von Jesaja gerät lange und oft in Vergessenheit. Wahrscheinlich wusste es der Autor selbst nicht so recht. Ich kann verstehen, warum das Buch doch einen Hype hatte. Wohl eher wegen der Ausgangssituation der Protagonistin. https://commigratio.com/2019/03/21/peter-hoeg-fraeulein-smillas-gespuer-von-schnee/
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Peter Høeg, 1957 in Kopenhagen geboren, ist mit dem Roman Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Hanser 1994) zum internationalen Bestsellerautor geworden. Bei Hanser liegen außerdem vor: Vorstellung vom zwanzigsten Jahrhundert (Roman, 1992), Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Roman, 1995), Die Liebe und ihre Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929 (Erzählungen, 1996), Die Frau und der Affe (Roman, 1997), Das stille Mädchen (Roman, 2007), Die Kinder der Elefantenhüter (Roman, 2010), Der Susan-Effekt (Roman, 2015) und Durch deine Augen (Roman, 2019). Peter Høeg lebt in der Nähe von Kopenhagen.
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Langweilig 💤
Leider eine totale Enttäuschung für mich. Das Buch war einfach nur langweilig und hat sich extrem gezogen. Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, wird enttäuscht, phasenweise fühlt es sich eigentlich gar nicht wie einer an. Vielleicht waren 10 % des Buches wirklich spannend, aber der ganze Rest war einfach nur lahm. Es wird so viel über unwichtige Details geredet, dass die eigentliche Handlung total untergeht. Ich musste mich richtig durchquälen. Schade um die eigentlich interessante Grundidee
Fing extrem gut an, aber stürzt dann in die Sinn- und Belanglosigkeit ab.
In der ersten Hälfte dachte ich, das wird mein neues Lieblingsbuch. Ein Junge fällt in Kopenhagen von einem Dach und stirbt. Schnell wird die Angelegenheit als Unfall abgetan, aber Smilla ist überzeugt: Da steckt mehr dahinter. Ein dänischer Polit-Thriller über Vertuschung und Korruption auf Kosten der Grönländer, wo man gleichzeitig einiges lernen kann über die kulturellen Unterschiede? Sehr, sehr interessant. Smilla ist zudem eine verdammt coole und besondere Protagonistin, in deren Kopf man sich gerne aufhält. Der Author führt einen in eine sehr komplexe und verschachtelte Geschichte, was mich nicht stört, ganz im Gegenteil... Leider schien der Author mit seiner eigenen Geschichte dann überfordert zu sein und macht in der 2. Hälfte eine komplette Kehrtwende. Wir verlieren sämtliche Charaktere aus der 1. Hälfte und bekommen neue, eindimensionale Charaktere die nicht interessieren, vor allem die Antagonisten sind völlig nichts sagend. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi, es passiert kaum was, soll es vielleicht lieber um Drogen gehen oder Wissenschaft oder doch Sci-Fi?? Der Author weiß es nicht. Das Ende kommt abrupt, es hagelt Plot-holes, der Leser wird von seinen Qualen erlöst ohne nach 500 Seiten ein befriedigendes Ende zu bekommen. Ich habe mir ein sozialkritisches Kopenhagen-Porträt mit Krimi-Elementen gewünscht und keinen philosophischen Abenteuerroman wie man ihn ab der zweiten Hälfte bekommt.
Die Geschichte handelt...
von der eigenwilligen Smilla Jaspersen, einer klugen, verschlossenen Frau mit grönländischen Wurzeln, die in Kopenhagen lebt. Als ein Junge aus ihrer Nachbarschaft unter rätselhaften Umständen stirbt, folgt Smilla ihrer Intuition – und ihrem außergewöhnlichen Gespür für Schnee. Die Geschichte verbindet Krimi, arktische Atmosphäre und psychologische Tiefe zwischen Dänemark und Grönland. Besonders stark: Smilla selbst – eine kantige, unbequeme, aber faszinierende Figur.
Die Sprache ist sehr bildhaft und blumig, fast schon poetisch, für meinen Geschmack allerdings zu poetisch, für ein Werk der Unterhaltungsliteratur, das Ende des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Eine Thriller-Spannung kommt meiner Meinung nach kaum auf, allenfalls im letzten Drittel des Buches, auch wenn es schon zuvor einige interessante Passagen gibt. Das Spannungsverhältnis zwischen den Inuit / Grönland und Dänemark, das immer wieder anklingt hat natürlich eine besondere Aktualität. Einige der meiner Meinung weniger interessanten Passagen habe ich allerdings nur überflogen. Vielleicht auch deshalb hatte ich irgendwann das Gefühl, dass an einigen Stellen einfach nur Szenen zusammengeschrieben sind, denen irgendwie die Verbindung zueinander und vielleicht auch ein bisschen Erklärung dazwischen fehlt.
Kalt, humorvoll und spannend
Ein echt gutes Buch. Mich hat es durch die Geschichte hindurch richtig gefröstelt. Smilla fand ich sehr sympathisch und der Humor zwischendurch war großartig. Sogar zum ein oder anderen Kriminellen hat man Sympathie aufgebaut. Das Ende war aufwühlend, aber für mich persönlich irgendwie nicht zu 100% zufriedenstellend. Es brach einfach so abrupt ab, man hat sich seinen Teil noch hinzudenken können und das mag ich nicht so gern… Werde nun in den nächsten Tagen die Verfilmung des Buchs ansehen und freu mich schon darauf. 😊🎞️🍿
Ungewöhnliche Geschichte, die spannend und interessant startet, mich am Ende aber verwirrt und frustriert zurückließ. Schade!
Das Buch hat einen Schutzumschlag, auf dem in blaugrauen bis blauschwarzen Schattierungen Frostschichten abgebildet sind. Sie erinnern an die Bildung von Eis auf Pfützen. Die Buchdeckel haben ein winterliches graublau. Die Schrift auf dem Buchrücken ist silberfarben. Alles in einem eine ziemlich eisig-winterliche Aufmachung, was ja sehr zur Geschichte passt, die dieses Buch erzählt. Der Schreibstil ist eher passiv mit weniger wörtlicher Rede, sehr melancholisch und geprägt von Smillas Gedankenwelt, womit er sehr anders als alles ist, was ich bisher so las. Er ist nicht einfach gehalten und passt sehr gut zur düster-winterlichen Atmosphäre des Buches, ist aber trotzdem angenehm fesselnd. Die Aufteilung des Buches ist etwas verwirrend. Es gibt drei Teile: "Die Stadt", "Das Meer" und "Das Eis". Die ersten beiden Teile, "Die Stadt" und "Das Meer" sind jeweils noch einmal in Teil I und Teil II unterteilt. Innerhalb der verschiedenen Teile fängt die Kapitelzählung immer wieder von vorne an. Man kann somit nicht sagen, wie viele Kapitel es insgesamt in diesem Buch gibt - außer man zählt sie alle einzeln zusammen. Irgendwann im Teil I von "Die Stadt" habe ich angefangen, mich zu fragen, was Smilla eigentlich herausfinden möchte. Klar, anfangs ging es ihr um die Aufklärung von Jesajas Tod, aber im Verlauf der Geschichte verstrickt sie sich immer weiter in die Machenschaften der Kryolithgesellschaft und ab da habe ich mich immer wieder gefragt, was das alles denn mit Jesajas Tod zu tun haben soll. Eine ganze Zeit lang war das für mich absolut nicht ersichtlich und das machte die Geschichte dann sehr verwirrend und ermüdend für mich, weil ich nicht wusste, worauf das alles hinauslaufen soll. Trotzdem las ich weiter, denn ich war neugierig und wollte wissen, wie das alles weitergeht und sich entwickelt. Und uninteressant fand ich die Geschichte auch nicht. Im Teil "Das Meer" habe ich plötzlich gar nichts mehr begriffen. Was macht Smilla auf einmal auf einem Schiff? Warum scheint es auf einmal nach Grönland zu gehen? Was will sie da? Was hat das alles mit Jesajas Tod zu tun? Noch seltsamer ist jedoch, dass die Schiffsbesatzung gar nicht weiß, wo es hingehen soll. Dem*der Lesenden ist aber ziemlich schnell klar, dass es eigentlich nur nach Grönland gehen kann. Aber das Buch ist zu dem Zeitpunkt nur noch ein einziger "Häää?"-Moment und obwohl ich es trotzdem noch gern gelesen habe (abgesehen von der Leseflaute, in der ich 2022 steckte), hat mich diese Verwirrung ziemlich genervt. Mir fehlten Puzzleteile und Sinnhaftigkeit und das hat mich beim Lesen doch ziemlich frustriert. Das konnte der fesselnde Schreibstil auch nicht wettmachen. Trotzdem pushte mich die Neugier und ich las weiter. Ich war mir ziemlich sicher, dass am Ende alle Fäden zusammenlaufen würden. Das ist schließlich immer so in Krimis, oder nicht? Der dritte Teil, "Das Eis", ist sehr viel kürzer als die vorangegangenen Teile und beinhaltet das Ende des Buches mitsamt der Fallaufklärung. Letztere ist allerdings auch total verwirrend. Erneut fragte ich mich, ob es überhaupt noch um Jesajas Tod ging, bis es dann plötzlich doch darum ging. Auch ist das Ende sehr abrupt und selbst nach mehrmaligem Lesen habe ich nicht verstanden, ob die Täter nun geschnappt wurden, selbst verunglückt sind oder Smilla am Ende nicht überlebt hat. Das hat mich zunehmend verwirrt und frustriert zurückgelassen. So eine Erfahrung habe ich vorher auch noch nicht gemacht. Bisher habe ich die Enden von Büchern immer verstanden - egal ob ich sie für gut oder schlecht befand. Aber das hier ... ist neu für mich. Schade, bis zur Hälfte hat mir das Buch eigentlich gut gefallen. Vielleicht ist der Film ja für mich aufschlussreicher... Mein Fazit: Ungewöhnliche Geschichte, die spannend und interessant startet, mich am Ende aber verwirrt und frustriert zurückließ. Schade!
Ein sehr guter literarisch anspruchsvoller Thriller. Hat mich thematisch und von der Wissenschaftlichkeit an den Schwarm von Frank Schätzing erinnert. Auf jeden Fall lesenswert, auch wenn ich zum Teil nicht alle Details verstanden habe/ aufnehmen konnte. Die Hauptperson Smilla ist ein einzigartiger Charakter.
I had started the book before and it took me more than a year to pick it up again and pull through. Sometimes I almost couldn't put it down, then again I was extremely confused and could barely follow what's going on. The dialogue often feels completely unrealistic to me. There were so many reasons why the boy fell off the roof and everything else, that, on the last page, I still cannot quite grasp the real WHY. A lot is not explained. Maybe Smilla is an unreliable narrator... It's interesting though, to learn about Greenland and how colonialism (in the North) works. The 90s flair about it (music tapes! Telephones on walls!) is cute too.
Langweilig
Die Vermutung eines spannenden Krimis entpuppt sich vielmehr als schnöde Umschreibung vollkommen uninteressanter Umgebungsdeteils. Es liest sich über viele Seiten im Wechsel von vollkommen uninteressant und langweilig bis dann wieder ein paar Seiten folgen die der Geschichte etwas Spannung verleiht. Ich war nach der Hälfte des Buches echt nur noch genervt und habe es nie zu Ende gelesen.
Spannender Krimi in nordischer Atmosphäre
Wiederentdeckt im Bücherregal meiner Schwiegermama. Ich musste es einfach endlich lesen, weil ich den Film positiv in Erinnerung hatte. Ich weiß leider nicht, ob meine Ausgabe irgendwie seltsam übersetzt war, aber der stakkatoartige Schreibstil hat mir streckenweise nicht gut gefallen. Deshalb gibt es auch einen halben Stern Abzug. Es ist richtig spannend und mir hat die Protagonistin richtig viel Spaß bereitet.

Ein zwiespältiges Leseerlebnis aus der Kategorie Mord ist ihr Hobby. Das Buch gliedert sich in 3 unterschiedlich lange Teile, wobei sich die Geschichte v.a. im 1. und längsten Teil sehr langsam und teils verworren vorwärts schleppt. Der 2. Teil entwickelt mehr Spannung, aber auf Kosten der Titelheldin Smilla, einer Mischung aus Jessica Fletcher und MacGywer, nur viel kaltschnäutziger. Im 3. Teil wird es skuril und der Autor bekommt die verästelte Story nur schwer wieder zusammen. Insgesamt wird auch der Lesefluss durch eine Vielzahl von Fachwörtern und nur mäßig interessanten wissenschaftlich getränkten Einschüben behindert. Ich habe das Buch vor Jahren schon einmal gelesen und es ist nix hängen geblieben; vermutlich wird es auch diesmal so sein.
The book was different from what I had expected. But when I reflect, what I expected and why, it is because I saw the movie as a child and it stuck with me as very dark and scary - so I expected the book to be this. It is kind of dark, but reading it as a grown up, it is of course not scary at all. I liked the writing style, I kinda liked the story but it was a bit to muddled and the ending was kind of weird and not satisfying. Still an interesting book.
Letztendlich ist es ein Buch, wo ich lange nicht wusste, auf was das eigentlich hinauslaufen sollte. Denn der Suizid von Jesaja gerät lange und oft in Vergessenheit. Wahrscheinlich wusste es der Autor selbst nicht so recht. Ich kann verstehen, warum das Buch doch einen Hype hatte. Wohl eher wegen der Ausgangssituation der Protagonistin. https://commigratio.com/2019/03/21/peter-hoeg-fraeulein-smillas-gespuer-von-schnee/

























