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"Ich befand mich in einem Zustand, in dem ich nicht mehr überrascht war, herauszufinden, was Menschen anderen Menschen antun können... Eine Zustand, in dem in meinem Herzen etwas zerbrach." Nein, man sollte darüber nicht mehr überrascht sein und ist es doch immer wieder. Gyeongha hatte Inseon mal um eingemeinsames Kunstprojekt gebeten. Schwarze Baumstämme im Schneegestöber als Mahnmal für die vielen getöteten Menschen bei dem Massaker von Jeju. Doch immer wieder verschiebt Gyeongha das Projekt. Dann bittet Inseon Gyeongha um Hilfe. Sie liegt im Krankenhaus, aber ihr Vogel ist unversorgt zu Hause. Im größten Schneechaos macht sich Gyeongha auf den Weg. Viele Beschreibungen von einzelnen Schneeflocken folgen, wie Salzkörner, wie Vogelfedern, es ist kalt. "Große Flocken, so, als ob unzählige weiße Vögel in völliger Stille gleichzeitig zu Boden segeln." Ich schaue aus dem Fenster, auch bei uns schneit es gerade❄️ Im zweiten Teil wird es etwas traumwandlerisch. Ich frage mich, was davon passiert wirklich und was wird im Fieberwahn erzählt. Aber hart wird es, denn jetzt folgt die Geschichte des verschwiegenen Teils von Koreas Geschichte. Die Tötungen, das Leid. Aber auch das Vertrauen in eine Freundschaft zwischen zwei Frauen. Ich denke ich habe nicht jeden Zusammenhang erfasst, aber ich war auf jeden Fall erneut beeindruckt von dem Können der Autorin.

Jan 3, 2026
"Ich befand mich in einem Zustand, in dem ich nicht mehr überrascht war, herauszufinden, was Menschen anderen Menschen antun können... Eine Zustand, in dem in meinem Herzen etwas zerbrach." Nein, man sollte darüber nicht mehr überrascht sein und ist es doch immer wieder. Gyeongha hatte Inseon mal um eingemeinsames Kunstprojekt gebeten. Schwarze Baumstämme im Schneegestöber als Mahnmal für die vielen getöteten Menschen bei dem Massaker von Jeju. Doch immer wieder verschiebt Gyeongha das Projekt. Dann bittet Inseon Gyeongha um Hilfe. Sie liegt im Krankenhaus, aber ihr Vogel ist unversorgt zu Hause. Im größten Schneechaos macht sich Gyeongha auf den Weg. Viele Beschreibungen von einzelnen Schneeflocken folgen, wie Salzkörner, wie Vogelfedern, es ist kalt. "Große Flocken, so, als ob unzählige weiße Vögel in völliger Stille gleichzeitig zu Boden segeln." Ich schaue aus dem Fenster, auch bei uns schneit es gerade❄️ Im zweiten Teil wird es etwas traumwandlerisch. Ich frage mich, was davon passiert wirklich und was wird im Fieberwahn erzählt. Aber hart wird es, denn jetzt folgt die Geschichte des verschwiegenen Teils von Koreas Geschichte. Die Tötungen, das Leid. Aber auch das Vertrauen in eine Freundschaft zwischen zwei Frauen. Ich denke ich habe nicht jeden Zusammenhang erfasst, aber ich war auf jeden Fall erneut beeindruckt von dem Können der Autorin.
Jan 3, 2026








