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(Büchergilde Gutenberg) Ein berührender Roman über Familie, Vergessen und Herkunft.
Der Roman wird von Aki erzählt. In Rückblenden erleben wir Akis aufwachsen in Deutschland als Tochter von Keiko und Karl. Als Akis Großmutter stirbt beschließt sie ein letztes Mal mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter nach Kobe in Japan zu reisen und erlebt wie ein Leben in Vergessenheit geraten kann, wenn es auch in kurzen Episoden wieder aufblitzt. Der Roman „Onigiri“ von Yuko Kuhn handelt von der schwierigen Beziehung zwischen Aki und ihrer demenzkranken Mutter Keiko, die gemeinsam nach Japan reisen. Während der Reise erkennt Aki, dass ihre Mutter nicht nur kalt und distanziert war, sondern selbst unter Einsamkeit, Migration und psychischen Belastungen litt. Dadurch verändert sich Akis Blick auf ihre Mutter und es kommt zu einer vorsichtigen Annäherung. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie schwierig es ist, zwischen deutscher und japanischer Identität zu leben und sich irgendwo wirklich zugehörig zu fühlen. Der Titel „Onigiri“ symbolisiert dabei die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und familiärer Nähe. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Der Roman erzählt ruhig, fein und ohne große Gesten. Gerade dadurch wirken viele Szenen so stark. Besonders gefallen hat mir, wie Yuko Kuhn die Verbindung zwischen den Generationen beschreibt. Zwischen Nähe und Distanz, zwischen Liebe und Sprachlosigkeit. „Onigiri“ ist ein leises Buch – aber eines, das sehr viel erzählt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil dieser Roman auf zurückhaltende Weise von Dingen erzählt, die viele kennen: vom Vergessen, vom Loslassen und von der Frage, wer wir sind. #Onigiri #YukoKuhn #Familienroman #Erinnerung #Identität #Loslassen #5Sterne

Apr 21, 2026
(Büchergilde Gutenberg) Ein berührender Roman über Familie, Vergessen und Herkunft.
Der Roman wird von Aki erzählt. In Rückblenden erleben wir Akis aufwachsen in Deutschland als Tochter von Keiko und Karl. Als Akis Großmutter stirbt beschließt sie ein letztes Mal mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter nach Kobe in Japan zu reisen und erlebt wie ein Leben in Vergessenheit geraten kann, wenn es auch in kurzen Episoden wieder aufblitzt. Der Roman „Onigiri“ von Yuko Kuhn handelt von der schwierigen Beziehung zwischen Aki und ihrer demenzkranken Mutter Keiko, die gemeinsam nach Japan reisen. Während der Reise erkennt Aki, dass ihre Mutter nicht nur kalt und distanziert war, sondern selbst unter Einsamkeit, Migration und psychischen Belastungen litt. Dadurch verändert sich Akis Blick auf ihre Mutter und es kommt zu einer vorsichtigen Annäherung. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie schwierig es ist, zwischen deutscher und japanischer Identität zu leben und sich irgendwo wirklich zugehörig zu fühlen. Der Titel „Onigiri“ symbolisiert dabei die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und familiärer Nähe. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Der Roman erzählt ruhig, fein und ohne große Gesten. Gerade dadurch wirken viele Szenen so stark. Besonders gefallen hat mir, wie Yuko Kuhn die Verbindung zwischen den Generationen beschreibt. Zwischen Nähe und Distanz, zwischen Liebe und Sprachlosigkeit. „Onigiri“ ist ein leises Buch – aber eines, das sehr viel erzählt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil dieser Roman auf zurückhaltende Weise von Dingen erzählt, die viele kennen: vom Vergessen, vom Loslassen und von der Frage, wer wir sind. #Onigiri #YukoKuhn #Familienroman #Erinnerung #Identität #Loslassen #5Sterne
Apr 21, 2026








