The Colour of Milk is the new novel by Orange longlisted author and playwright Nell Leyshon.
'this is my book and i am writing it by my own hand'
The year is eighteen hundred and thirty one when fifteen-year-old Mary begins the difficult task of telling her story. A scrap of a thing with a sharp tongue and hair the colour of milk, Mary leads a harsh life working on her father's farm alongside her three sisters. In the summer she is sent to work for the local vicar's invalid wife, where the reasons why she must record the truth of what happens to her - and the need to record it so urgently - are gradually revealed.
'Haunting, distinctive voices... Mary's spare simple words paint brilliant pictures in the reader's mind . . . Nell Leyshon's imaginative powers are considerable' Independent
'Brontë-esque undertones . . . a disturbing statement on the social constraints faced by 19th-century women' FT
'A small tour de force - a wonderfully convincing voice, and a devastating story told with great skill and economy' Penelope Lively
'I loved it. The Colour of Milk is charming, Brontë-esque, compelling, special and hard to forget. I loved Mary's voice - so inspiring and likeable. Such a hopeful book' Marian Keyes
'Brilliant, devastating and unforgettable' Easy Living
Nell Leyshon's first novel, Black Dirt, was longlisted for the Orange Prize, and shortlisted for the Commonwealth prize. Her plays include Comfort me with Apples, which won an Evening Standard Award, and Bedlam, which was the first play written by a woman for Shakespeare's Globe. She writes for BBC Radio 3 and 4, and won the Richard Imison Award for her first radio play. Nell was born in Glastonbury and lives in Dorset.
An die Schreibweise musste ich mich erst mal etwas gewöhnen, aber dann tat es weh. Von der ersten bis zur letzten Seite. Ich denke heute noch an Mary. 💔
4 days ago
5.0
Das Buch tut weh
An die Schreibweise musste ich mich erst mal etwas gewöhnen, aber dann tat es weh. Von der ersten bis zur letzten Seite. Ich denke heute noch an Mary. 💔
Ich hatte am Anfang wirklich Schwierigkeiten, wie das Buch geschrieben war. Der Grund der Schreibart, macht duechaus Sinn und ist auch gut ungesetzt. Dennoch war es für mich Anfang wirklich schwer.
Ich hab das ganze Buch an einem Samstag durchgezogen und ich kann mir gut vorstellen, dass mir dieses Buch noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Leseempfehlung absolut
Jun 27, 2026
4.0
Mal ein ganz anderes Buch
👨🏻🌾🚜🐖🐮⛪🕰️📚☀️🚪🥀
Ich hatte am Anfang wirklich Schwierigkeiten, wie das Buch geschrieben war. Der Grund der Schreibart, macht duechaus Sinn und ist auch gut ungesetzt. Dennoch war es für mich Anfang wirklich schwer.
Ich hab das ganze Buch an einem Samstag durchgezogen und ich kann mir gut vorstellen, dass mir dieses Buch noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Leseempfehlung absolut
„Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon ist ein stilles, eindringliches Buch. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der 14-jährigen Mary im Jahr 1831, tagebuchartig und direkt.
Der Schreibstil ist extrem einfach gehalten: kurze Sätze, einfache Wörter, kaum Kommas, viele Bindewörter. Anfangs empfand ich das als befremdlich, doch sehr schnell wurde klar, wie bewusst diese Entscheidung getroffen wurde. Mary ist ein junges Mädchen, aufgewachsen auf einem Bauernhof, ohne echte Bildung, mit harter körperlicher Arbeit als Alltag. Genau deshalb wirkt diese Sprache so authentisch. Es fühlt sich nicht konstruiert an, sondern ehrlich, als würde Mary selbst zu uns sprechen.
Mary ist eine Protagonistin, die mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen ist. Sie hat eine direkte, klare, fast nüchterne Art und trotzdem etwas sehr Warmes. Trotz der harten Lebensumstände blickt sie erstaunlich positiv auf die Welt. Besonders ihre Beziehung zu ihrem Großvater ist berührend.
Die Geschichte spielt über die Jahreszeiten hinweg, in vier (oder fünf) Kapitel unterteilt. Und dennoch liegt über allem eine konstante Kälte. Nicht unbedingt körperlich, sondern emotional. Man spürt früh, dass dies keine leichte Geschichte wird. Auch ohne einen klassischen Spannungsbogen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist so dicht, so bedrückend, dass man einfach weiterlesen möchte.
Ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen könnte. Trotzdem hat mich das Buch sehr getroffen. Es ist eines dieser Bücher, die nicht laut sind, nicht schockieren müssen und gerade deshalb so heftig wirken. Es hat mich stumm zurückgelassen, nachdenklich, ruhig.
Fazit: Die Farbe von Milch ist ein düsteres, intensives Buch, geschrieben in einer bewusst schlichten Sprache, die unglaublich viel transportiert. Mary ist eine großartige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Trotz, oder gerade wegen, der Einfachheit ist diese Geschichte kraftvoll, traurig und wunderschön zugleich.
Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern fühlt. Absolute Leseempfehlung.
Mar 19, 2026
5.0
Eine einfache Stimme mit großer Wirkung
„Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon ist ein stilles, eindringliches Buch. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der 14-jährigen Mary im Jahr 1831, tagebuchartig und direkt.
Der Schreibstil ist extrem einfach gehalten: kurze Sätze, einfache Wörter, kaum Kommas, viele Bindewörter. Anfangs empfand ich das als befremdlich, doch sehr schnell wurde klar, wie bewusst diese Entscheidung getroffen wurde. Mary ist ein junges Mädchen, aufgewachsen auf einem Bauernhof, ohne echte Bildung, mit harter körperlicher Arbeit als Alltag. Genau deshalb wirkt diese Sprache so authentisch. Es fühlt sich nicht konstruiert an, sondern ehrlich, als würde Mary selbst zu uns sprechen.
Mary ist eine Protagonistin, die mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen ist. Sie hat eine direkte, klare, fast nüchterne Art und trotzdem etwas sehr Warmes. Trotz der harten Lebensumstände blickt sie erstaunlich positiv auf die Welt. Besonders ihre Beziehung zu ihrem Großvater ist berührend.
Die Geschichte spielt über die Jahreszeiten hinweg, in vier (oder fünf) Kapitel unterteilt. Und dennoch liegt über allem eine konstante Kälte. Nicht unbedingt körperlich, sondern emotional. Man spürt früh, dass dies keine leichte Geschichte wird. Auch ohne einen klassischen Spannungsbogen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist so dicht, so bedrückend, dass man einfach weiterlesen möchte.
Ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen könnte. Trotzdem hat mich das Buch sehr getroffen. Es ist eines dieser Bücher, die nicht laut sind, nicht schockieren müssen und gerade deshalb so heftig wirken. Es hat mich stumm zurückgelassen, nachdenklich, ruhig.
Fazit: Die Farbe von Milch ist ein düsteres, intensives Buch, geschrieben in einer bewusst schlichten Sprache, die unglaublich viel transportiert. Mary ist eine großartige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Trotz, oder gerade wegen, der Einfachheit ist diese Geschichte kraftvoll, traurig und wunderschön zugleich.
Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern fühlt. Absolute Leseempfehlung.