Das wirkliche Leben
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Description
»Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann.« Stefanie Stahl, WDR 5, Bücher
Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.
Book Information
Author Description
Adeline Dieudonné, geboren 1982, lebt mit ihren Töchtern in Brüssel. Nach mehreren preisgekrönten Erzählungen und einem erfolgreichen One-Woman-Theaterstück entwickelte sich ihr Romandebüt ›Das wirkliche Leben‹ zu einem großen internationalen Bestseller. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ihre Bücher in über zwanzig Sprachen übersetzt. Seitdem erschienen bei dtv der Text ›Bonobo Moussaka‹ sowie der Roman ›23 Uhr 12‹.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
✨️ Einzelband ✨️
Wow ich bin sprachlos 🤯🤯. Ich habe dieses Buch vor ein paar Tage beendet, musste es jedoch erstmal sacken lassen 🥰🥺. Es wird definitiv noch lange in meinem Kopf leben 🤗. Es war eine absolute Wucht 💪🏼👍🏻. Ich wollte es am Abend nur kurz anlegen, konnte es jedoch nicht mehr aus der Hand legen . Ich habe die 240 Seiten regelrecht inhaliert 🫣☝🏻. Es war tragisch 🥺, brutal 🩸🔪 und unfassbar spannend 🤯🤯. Trotz des eher nüchternen Schreibstils, war es ein tolles Leseerlebnis ✒️. Es ging um ein junges Mädchen 👧, welches das Lächeln ihres Bruders nach einem schrecklichen Vorfall wieder zurückgewinnen möchte 💪🏼. Sie hat es definitiv nicht leicht ☠️. Sie wird groß in einem gewalttätigem Haushalt mit einer Mutter, die sich verprügeln lässt und einem Bruder, der Tiere quält und tötet 🩸🔪☠️. Über den Vater möchte ich nichts sagen 😶🤬. Dieses Buch regt aufjedenfall zum Nachdenken an ☝🏻🥰
Zerstörend und aufwühlend
Trigger: Kindesvernachlässigung. Gewalt gegen Frauen, Kinder und Tiere. Tierquälerei. Dieses Buch hat viele Emotionen in mir ausgelöst, jedoch fast nur negative. Man begleitet in dem Buch eine Familie. Der Vater (der Jäger), die Mutter (die Amöbe), der Sohn (Gilles) und das Mädchen. Die Familie ist absolut keine Vorzeige-Familie. Gewalt anstelle von Liebe. Zuneigung Fehlanzeige. Ich habe gelitten beim lesen, mein Mutterherz hat geblutet. Viele Verhaltensweisen und Reaktionen waren für mich nicht nachvollziehbar und lösten bei mir lediglich Kopfschütteln aus. Das Ende war letztlich keine große Überraschung, sogar unausweichlich.
Das habe ich nicht erwartet. Eine Geschichte voller Entsetzen und Wut und Mitgefühl. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Eine starke junge und kluge Frau die all meinen Respekt hat.
Ein kleines, gewaltiges Buch mit der unglaublich intensiven Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, die sich ihrem Vater, dem „Bösen“ und der Zeit entgegenstellt. Ich werde noch eine ganze Weile darüber nachdenken…
Absolute Empfehlung!
Dieses Buch ist eine Wucht. Man fliegt durch die Seiten, völlig gefesselt von der unglaublichen, verstörenden Familiengeschichte dieses jungen Mädchens. Dieses Buch ist brutal und spannend bis zur letzten Seite!
Das Buch hat mich gleichzeitig schockiert und auch ein Stück weit enttäuscht
Mit unter 250 Seiten lässt es sich zwar schnell lesen, und die Lebensumstände der Protagonistin sind wirklich erschütternd – man möchte sich kaum vorstellen, dass Menschen tatsächlich so aufwachsen müssen. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen. Einige Handlungsstränge wirkten auf mich unklar und teilweise auch nicht ganz logisch, sodass ich emotional nicht richtig abgeholt wurde.

"Das wirkliche Leben" hat mich beim Lesen nicht losgelassen. Es ist ein stilles, hartes Buch, das unter die Haut geht – gerade weil es so nüchtern erzählt wird. Ich habe großen Respekt vor der Protagonistin entwickelt. Ihr Mut und ihre Willensstärke, dieses Leben auszuhalten und sich darin nicht selbst zu verlieren, haben mich tief beeindruckt. Viele Szenen haben mich wütend, traurig und gleichzeitig sprachlos gemacht. Ein intensives Leseerlebnis über das Überleben und den Kampf um die eigene Identität.

Unglaublich aufwühlend, schmerzvoll - aber auch unglaublich kraftvoll.
Für mich ist Das wirkliche Leben eine absolute Leseempfehlung – ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern bewegt und nachwirkt. Wer Geschichten liebt, die einen wirklich erreichen und nicht mehr loslassen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Ein Buch, das man nie vergisst
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch ist eines, bei dem man schon nach wenigen Seiten merkt, dass es einzigartig ist – und dass man wahrscheinlich nie wieder etwas Vergleichbares lesen wird. Für mich ist Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Obwohl ich es schon vor Jahren beendet habe, denke ich immer wieder an diese Geschichte zurück. Der Roman erzählt von einem Mädchen (Protagonistin), das mit seinem Bruder in einer gewalttätigen Familie aufwächst. Nach einem traumatischen Ereignis verändert sich der Bruder stark, und die Erzählerin versucht verzweifelt, ihn zu retten und sich gleichzeitig gegen die Gewalt des Vaters zu behaupten. Es ist ein brutales und herzzerreißendes Buch über häusliche Gewalt, Geschwisterliebe, Mut und Selbstbestimmung sowie über Kindheit und Erwachsenwerden. Es hat mich fast gebrochen, die unglaubliche Schwere der Emotionen zu spüren, die dieses kleine Kinderherz aushalten musste. Zugleich beeindruckt mich aber bis heute, wie mutig die junge Protagonistin ist. Ein unfassbar starkes Buch!
Hmm
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Positive Dinge: starke Protagonistin, ließt sich sehr flüssig, daher habe ich wie so viele andere das Buch in 1 Tag durchgelesen, und es liest sich sogar wie eine Biografie. Die Protagonistin hat mir gefallen, da sie so stark war, sich selbst nicht aufgeben zu wollen, an das gute immer noch geglaubt hat, und für ihren Bruder kämpfte. Nun die negativen Sachen: eben habe ich gesagt das die Protagonistin mir gefällt. Jedoch gab es eine Sache die kann ich einfach nicht verzeihen, und ich kann es beim besten Willen nicht akzeptieren. Spoiler: in dem buch geht es um Gewalt. Aber auch gegen Tieren. Was schon schlimm für mich auszuhalten war. Und dann gab es eine Szene, wo sie in das Zimmer von ihrem Bruder geht und sie ihn dabei erwischt wie er ein Tier quält/foltert. Sie sieht das also, und tut NICHTS. Sie geht wieder raus, und das sogar langsam und leise, so das er nicht gestört wird, und sie denkt sogar in den Moment " wenigstens hat mein Bruder wieder etwas woran er sich erfreut " WTF so das war's mit der Sympathie für dieses Mädchen. Ich weiß sie hat einiges durchgemacht, dennoch kann man eben sich für oder gegen Tiermisshandlung entscheiden. Sie hat sich dafür entschieden. Die ganze Zeit ging es nur um ihren Bruder. Sie wollte ihn irgendwie zurückbekommen, und hat das demnach unterstützt. Ich kann nur für mich sprechen, das ich nichts mehr mit meinen Bruder zutun haben wollen würde, und ihn NATÜRLICH davon abhalten würde, Tieren etwas anzutun. Aber ich weiß es ist ein Roman. Das Ende hat mir auch irgendwie nicht ganz gefallen, obwohl es Sinn ergeben hat. Ich gebe daher 3,5/5 Sterne.

DAS WIRKLICHE LEBEN Adeline Dieudonné ET: 24.4.20 #backlicht #12für2025 #subabbau Im Zentrum steht ein junges Mädchen, das mit seinen Eltern und ihrem kleinen Bruder in einer unscheinbaren Vorstadtsiedlung lebt. Der Vater, ein leidenschaftlicher Großwildjäger, beherrscht das Haus mit Gewalt und Unberechenbarkeit. Die Mutter hat sich in stumme Passivität zurückgezogen und bietet kaum Halt. Ein traumatisches Erlebnis verändert das fragile Gleichgewicht der Familie und trifft vor allem den Bruder schwer. Während er sich immer weiter verliert, beginnt die Erzählerin behutsam, aber entschlossen nach einem Ausweg zu suchen. Bildung, Neugier und ein wachsender Wille zur Selbstbestimmung werden zu ihrem Rettungsanker. Dieses Buch trifft wie ein Schlag in die Magengrube. Die Geschichte zeigt ungeschönt, wie brüchig Sicherheit sein kann, wenn Gewalt zur Normalität wird. Gleichzeitig spürt man die Klarheit und innere Stärke, mit der das Mädchen durch all den Schrecken navigiert. Ihre Beobachtungen sind präzise, oft schmerzhaft, aber niemals hoffnungslos. Sie hält trotz allem an der Vorstellung fest, dass ihr Leben mehr sein kann als das, was die vier Wände ihres Elternhauses vorgeben. Dieudonné schreibt schnörkellos und ohne Effekthascherei. Die Gewalt dient nie als Selbstzweck, sondern zeigt, wie sie Räume, Beziehungen und Identitäten formt. Man spürt die Enge, die permanente Anspannung – und ebenso den stillen Widerstand der Erzählerin. Besonders eindrucksvoll ist ihre Entwicklung: leise, konsequent und getragen von einem Freiheitsdrang, der sich nicht unterdrücken lässt. Fazit: Ein hartes, mutiges, eindrucksvolles Buch, das lange nachwirkt und zeigt, dass Überleben mehr bedeutet als bloß durchzuhalten. Große Leseempfehlung! Highlight! 5+/5

Sehr fesselnd. Ich finde das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig durchlesen. Es ist ein ganz hartes Thema…. Und ich wäre manchmal gerne ins Buch gesprungen und hätte ihr so gern zur Seite gestanden…… Was kann eine Tochter, eine Mama und ein Sohn ertragen…… Für mich war das Ende so……… „plötzlich“……. Das „OFF“ am Ende drückt es ganz gut aus finde ich……
„Dieses Buch lässt mich erschüttert und sehr bewegt zurück. Eine junge, kluge und unglaublich mutige Protagonistin kämpft mit aller Kraft gegen ihr vorherbestimmtes Schicksal – in einer Familie, in der Gewalt, Tierquälerei und starre Machtverhältnisse zum Alltag gehören. Eine eindrucksvoll erzählte Geschichte, die lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung!“

Unerwartet gut
Brillianter Schreibstil, unfassbare Geschichte, die den Leser fesselt.
Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné Im Leben fressen die Großen die Kleinen, man ist entweder Beute oder Raubtier
Eine Beurteilung dieses Buches fällt mir recht schwer, denn in der Kategorie Thriller, in der dieser Roman eingeordnet wird und ich dementsprechend auch erwartet hatte, sehe ich es nicht. Für mich war es eher eine psychologische Erzählung oder Entwicklung. Erzählt wird die Geschichte, welche wohl in den 90ern spielt, aus Sicht eines Mädchens, dessen Namen wir nicht erfahren. Namentlich genannt sind nur die Personen aus dem Leben des Mädchens, denen gegenüber es Zuneigung empfindet und eine gewisse Art von Halt bekommt. Es wächst in einer Reihenhaussiedlung am Rande eines Ortes , angrenzend an einen Wald, auf. In einer Familie ohne Liebe, ohne Rückhalt, ohne Empathie, ohne Zugehörigkeitsgefühl aber voller Gewalt, Unterdrückung und Angst. Der Vater, ein skrupelloser und gewalttätiger Patriarch und Frauenhasser, liebt nur den Whisky und die Jagd. Ich würde ihn aber nicht als Jäger bezeichnen sondern als Trophäensammler, der auch vor illegalen Jagdmachenschaften kein Halt macht, weil er Trophäen braucht, um sein krankes Ego zu befriedigen. Auch seine Frau und das Mädchen sind für ihn nur Trophäen. Eines Tages geschieht ein schrecklicher Unfall in der Siedlung, bei dem das Mädchen und sein Bruder Gilles Zeugen werden. Das Schicksal nimmt somit seinen Lauf..... Der Schreibstil der Autorin ist sehr kraftvoll und brutal, weil sie eine sehr bildhaften Sprache und Vergleiche benutzt, welche sofort die fruchtbarsten Szenen im Kopf erzeugen. Man hat tatsächlich das Gefühl eine autobiografische Erzählung zu lesen. Deshalb kann ich verstehen, dass sie viele literarische Preise bekommen hat. Aber dennoch lässt mich der Roman mit einem nicht einzuordnendem Gefühl zurück über das ich wohl noch ein wenig nachdenken muss. Triggerwarnung für alle, die Probleme mit Gewalt gegenüber Tieren, Kindern und Frauen haben !!!

Die Geschichte…so grausam und traurig
Oh man – das Buch ist wirklich schlimm und traurig. Es zeigt das Leben einer Familie, die jahrelang unter der Gewalt und Tyrannei des Vaters leidet. Vor allem die Kinder, besonders die Tochter, tragen die ganze Last dieser Angst und Hilflosigkeit. Die Geschichte ist hart, aber unglaublich eindringlich erzählt. Man spürt jede Spannung, jedes Schweigen und jede kleine Hoffnung auf ein Entkommen. Ich muss ehrlich sagen, ich wurde stellenweise sehr emotional. Ein Buch, das weh tut, das man manchmal kaum ertragen kann – und das gerade deshalb so stark ist. Trotz all der Härte steckt in dem Buch auch viel Stärke und Hoffnung. Für mich definitiv 5 Sterne!

was war das bitte?
Das Buch zieht einen sofort in den Bann mit seiner abrupten und unerwarteten Handlung. Ich musste den schnelllebigen Roman mit einem Ruck durchlesen. Es ist eine Geschichte ,die aus gutem Grund keinen Klappentext hat und so empfehle ich es auch zu lesen. Wunderbarer Erzählstil und erstaunliche Charakterentwicklung. Schockierend, erregend und traurig zu Gleich. Es lässt einige offenen Fragen und Entwicklungspotenziale die eine Fortsetzung interessant machen würden Mir wurde das Buch ausgeliehen und ich kann es auch nur weiterempfehlen.
Kraftvoll, inspirierend und fesselnd
Die Spannung steigt mit jeder Seite, man fühlt mit, spürt die Gefühle, die Angst. Sehr zu empfehlen!
Nicht so meins gewesen!
Das Buch war leider nichts für mich. Wollte es schon abbrechen, aber das kann ich nicht leiden und da es nicht viele Seiten hat, habe ich es durch gezogen. Aber ich kam einfach nicht so richtig in das Buch rein. Am Schluss wollte ich dann wissen wie es weitergeht. Aber trotz allem war es einfach nicht mein Buch.

Schlimme Familienumstände - krass beschrieben!
Es ist wunderbar nachvollziehbar! Man kann sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen können. Die Liebe zu ihrem Bruder ist bedingungslos, egal wie sehr er sich verändert.
Bin durch die Seiten geflogen!
... Und dennoch hat es mich nicht vollständig überzeugt. Spannende Geschichte über ein junges Mädchen, das alles tut um in ihrer schrecklichen Familie nicht unterzugehen. Sie ist eine ganz tolle Protagonistin. Positiv hervorzuheben ist, dass man dank des Schreibstils durch die Geschichte fliegt. Negativ hervorzuheben ist, dass man wegen des Schreibstils durch die Geschichte fliegt... Ich fand, dass es daher alles so oberflächlich blieb. Ich war zwar sehr gut unterhalten, aber der Tiefgang hatmir bei diesen ernsten Themen gefehlt.

Ausdrucksstark, beklemmend, ein Lese-Muss
Uff, schwere Kost und mit 240 Seiten ziemlich zügig lesbar. Der Schreibstil ist packend. Ich bin durch die Seiten geflogen und wollte es nicht beiseite legen. Selbst nach Beenden des Buches, das ein klärendes Ende hat, bleiben Fragen offen, die Nachdenklich stimmen…
Fesselnd, Spannend und Erschreckend.
Ein zutiefst fesseln und spannender Einblick in eine Kinderwelt, die nie ein Kind erleben sollte. Was keinem wünschen würde.

Puh … das war so heftig, aber trotzdem oder vielleicht genau deswegen genial. 🩶🩶 Die Story zieht einen in ihren Bann, gerade weil sie so heftig ist. Ich war hin & her gerissen zwischen Fassungslosigkeit, Wut, Entsetzen aber auch immer wieder kurzer Hoffnung. Tolles Buch, aber wahrlich keine leichte Kost!
Ein intensiver Roman, mit Szenen, die wütend und zugleich traurig machen.
Das, was der Hauptprotagonistin und ihrem Bruder am Anfang widerfährt, ist heftig und hinterlässt tiefe Spuren. Besonders der kleine Bruder verfällt nach dem traumatischen Erlebnis in eine Schockstarre und verliert sein „Milchzahnlächeln“. Die Schwester möchte ihn um jeden Preis zurückhaben und ist besessen von der Idee, eine Zeitmaschine zu bauen, um das Geschehene ungeschehen zu machen. Doch sie muss nicht nur für ihn kämpfen, sondern auch für sich selbst, denn ihr gewalttätiger Vater bleibt eine ständige Bedrohung. Beim Lesen habe ich oft den Atem angehalten. Manche Stellen gehen sehr nahe, und einige Passagen sind wirklich schwer zu ertragen. Ich finde sowieso, dass es immer eine Grenzerfahrung ist, wenn Kinder oder Tiere in Büchern Opfer von psychischer oder physischer Gewalt werden. Hier kommt beides vor, und ich hatte oft einen Kloß im Hals. Trotzdem schafft es die Autorin, einen kleinen Keim der Hoffnung zu pflanzen, sodass man beim Lesen darauf hoffen kann, dass sich am Ende alles zum Guten wendet und das Böse besiegt wird. Ein empfehlenswerter Roman, der nichts für schwache Nerven ist, aber gut geschrieben und intensiv zu lesen.
Kein Wohlfühlroman, aber definitiv lesenswert.
Ein junges und cleveres Mädchen wächst in einem trostlosen Vorort auf – zwischen einem gewalttätigen Vater, einer passiven Mutter und einem kleinen Bruder, den sie beschützen will.

Stark …👍🏻
Wow. Also dieses Buch hat mich echt komplett gepackt. Direkt von Anfang an ist da so eine düstere, beklemmende Stimmung, dass man sofort merkt: Das hier wird kein leichtes Ding. Es geht um ein junges Mädchen, das in einer absolut kaputten Familie aufwächst – mit einem Vater, der eher ein Monster ist als ein Mensch, und einer Mutter, die völlig zurückgezogen lebt, fast wie eine Hülle. Es ist traurig, teilweise echt erschütternd, aber eben auch unglaublich bewegend.😐 Die Erzählweise ist intensiv , leicht und flüssig zu lesen. Was mich am meisten umgehauen hat, war die Entwicklung der Hauptfigur. Man leidet mit ihr, hofft, dass sie irgendwie einen Ausweg findet. Und dann kommt eine krasse Wendung. Insgesamt: ein sehr gutes Buch. Kein Wohlfühlroman, aber einer, der richtig unter die Haut geht und lange nachhallt. 😳

Traurig
Eine Familie mit viel Gewalt, besonders durch den Vater. Eine Mutter die sich nicht wehren kann. Eine typische Siedlung, wo jeder nur auf sich schaut. Und ein Mädchen mittendrin in diesem Chaos mit der Liebe zu ihrem kleinen Bruder. Das spiegelt das Buch. . Die Autorin hat eine bildgewaltige Sprache. Ein Sommer der dann alles verändert. Was man wissen muss, das hier Gewalt an Tieren vorkommt. Nicht explizit aber schon ausführlich. Es geht um traumatische Erlebnisse und was es mit einer Seele macht. Was für Probleme daraus entstehen können. Das Buch liest sich sehr schnell, aber es ist auch sehr gewaltig. Emotional und aufwühlend. Die Sprache hier ist schonungslos. Wir erfahren die Ereignisse aus der Sicht eines Kindes. Das ist bedrückend. Die Frage was einen Menschen böse macht, ist hier sehr zentral. Und was ist man bereit für jemanden zu tun, den man liebt. . Ein Mädchen was um Selbstbestimmung kämpft. Ein Leben geprägt durch Unverständnis. Aber auch den Mut zu kämpfen. Das Erwachsenwerden und finden der inneren Stärke. Über dieses Buch denkt man nach. Die Protagonistin ist mir so ans Herz gewachsen. Ein sehr trauriges Buch. Und das Ende überrascht. . Klare Empfehlung.

Traumatisch, aber hoffnungsvoll
Eine Geschichte, die sehr schwer wiegt und lange nachhallt .. Gönnt euch zwischendurch ruhig Pausen beim Lesen um das Gelesene zu verdauen und kurz wirken zu lassen

Puh 🫣, diese Geschichte ist wahrhaftig keine leichte Kost.
Ungeschönt und dennoch mit bedacht erzählt die Autorin hier die Geschichte eines jungen Mädchens. Spannend und doch unaufgeregt erfährt man all die grausamen Dinge die der Protagonistin widerfahren. Man will gleichzeitig weggucken und doch immer weiter lesen in der Hoffnung auf ein Happy End. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte gleichzeitig, dass es endet. Ich hatte mehrere Gänsehautmomente während des Lesens, war wütend, hatte Angst, war frustriert, habe mich für die Protagonistin gefreut uvm.. Wer über Gewalt und harte Schicksäle nicht gut lesen kann, sollte es nicht unbedingt lesen, aber grundsätzlich ist es ein so gut geschriebenes Buch, dass man es lesen muss! Das die Autorin es auf diesen doch recht wenigen Seiten geschafft hat solche Gefühlsregungen auszulösen ist eine Meisterleistung.
❤️Highlight❤️ Intensiv und packend!
Dieses Buch hat mich komplett überwältigt. Gefühle pur: Wut, Trauer, Schock. Aber auch Hoffnung. Das Ende ist hart, verstörend und trotzdem hoffnungsvoll.
"Es gibt Leute, die verdüstern euch den Himmel, stehlen euer Lachen oder setzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf eure Schultern, um euch am Fliegen zu hindern. Von solchen Menschen haltet euch bloß fern." Laut einem der Blurbs ist der Roman wie ein Faustschlag, von dem man sich anschließend erholen muss, und das trifft es sehr genau. Die namenlose Protagonistin wächst in einer Einfamiliensiedlung auf, nach außen hin wirkt ihre Familie intakt. Doch hinter verschlossener Tür wird ihr Vater zum Monster, zum Jäger - nicht nur auf Tiere. Die Überlebensstrategien der Protagonistin funktionieren so lange gut, bis ihr kleiner Bruder durch einen traumatischen Unfall ebenfalls beginnt, dunkle Seiten seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Und als dann noch die Pubertät beginnt, geht damit auch die Jagd auf die Protagonistin los. In einem Kampf gegen Windmühlen versucht sie, die Seele ihres Bruders zu retten und greift dabei zu drastischen, verzweifelten Mitteln. Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner, ich war während des Lesens nicht in der Lage, ihn aus der Hand zu legen und habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen. Man kann sich der ständig drohenden Gewalt kaum entziehen, sucht nach Hoffnungsschimmern und greift dabei nach jedem Strohhalm, so brüchig diese auch scheinen. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und war nach dem Lesen wirklich überrascht, dass ich es vorher noch nie gesehen bzw. wahrgenommen habe. Ein 5-Sterne-Buch, das man gelesen haben sollte - aber achtet bitte auf die Content Notes, sollte es Themen geben, die ihr nicht gut vertragen könnt. Übersetzt von Sina de Malafosse. CN: Tierle1d, Alkoh0l, Verg3waltigung, Fatsh4ming, Blut, Tod, häusliche G3walt, Mis$brauch, I-Wort
Was für ein bildgewaltiger Schreibstil? Ich war so mittendrin in diesem Familiendrama. Das war unheimlich und beklemmend. Die Brutalität einiger Szenen und die Darstellung der körperlichen und psychischen Gewalt ist schwer auszuhalten. Vor allem die Szenen in denen Tiere gequält werden waren schlimm für mich zu lesen. Doch all das passiert. Täglich. Mitten unter uns hinter verschlossenen Türen.
Unfassbar explosiv
Ich habe mir die ganze Zeit gedacht: „Was lese ich da gerade?“ und konnte es trotzdem wegen der aufgebauten Spannung und dem guten flüssigen Schreibstil NICHT aus der Hand legen! Ich liebe Bücher mit starken (&klugen) weiblichen Progagonisten und das war unsere Prota hier ganz sicher! Die Ereignisse in diesem Buch waren sehr skurril und es war mal was Neues für mich! Eine Empfehlung an alle die Coming of Age mögen! Einen kleinen Abzug gibt es jedoch für die Aktion vom Champion am Ende die leider von keinem der beiden nicht aufgearbeitet wurde.
Am Ende des Buches hatte ich Gänsehaut. Diese Geschichte hat mich so gefesselt und war so unfassbar schlimm. Es ist eine furchtbare Mischung aus Wut, Angst und kleinen Lichtblicken zwischendurch. Nicht falsch verstehen, ich finde das Buch großartig geschrieben, habe es super schnell durchgelesen, aber der Inhalt hat mich fassungslos und sprachlos zurückgelassen. Die Dynamik von Gilles und seiner Schwester (mir ist übrigens eben erst aufgefallen, dass ihr Name nie genannt wurde) fand ich am Anfang so süß. Es erinnerte mich an mich und meinen kleinen Bruder, für den ich auch jederzeit versuchen würde, die Vergangenheit zu ändern, damit es ihm besser geht. Generell muss ich sagen, dass die Charaktere alle sehr von Klischees leben, das finde ich aber nicht schlimm. Ob ich dieses Buch als “Coming-of-age-Geschichte” betiteln würde, weiß ich nicht. Ja es geht um das Erwachsen werden von der Protagonistin, aber irgendwie passt diese Bezeichnung für mich nicht - generell fällt mir aber kein passendes Genre/keine passende Beschreibung ein. Was ich aber weiß ist, wie mutig die Protagonistin ist. Ich war wirklich beeindruckt von ihrer Willenskräfte und Stärke!
Sehr erschreckend
Es ist tatsächlich etwas anderes als sonst. Dennoch sehr traurig, spannend und abholend.
Dieses Buch ist starker Tobac
Es liest sich super schnell weg aber ich war wirklich oft überrascht von den vielen Wendungen der Geschichte, viele Momente, in denen man kurz inne halten musste, um durchzuatmen. Das Ende hat mich dann aber irgendwie enttäuscht, weil es sehr offen war.
Das Buch wurde zu Recht mit 14 Literaturpreisen ausgezeichnet.
Ein kraftvolles und ausdrucksstarkes Buch über eine Welt, in der das Leben von Frauen nichts zählt.
Eine besondere Coming of Age Geschichte mit einer starken Protagonistin. Sie wächst in toxischen Familienverhältnissen auf, schafft es aber um sich rum ein Netzwerk aufzubauen, dass sie stützt und ihr Anerkennung gibt. Daraus zieht sie eine unbändige Stärke, die sie braucht, um ihren jüngeren Bruder zu retten, der sich mehr und mehr zu einem empathielosen Monster entwickelt und die Ansichten des gewalttätigen Vaters zum Umgang mit Frauen zu teilen scheint. Beim Lesen des Buches habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es gut ausgeht. Das Ende war dann vielleicht nicht überraschend, aber konsequent und hat sich für mich richtig angefühlt. Das Buch behandelt oft sehr drastisch Gewaltexzesse gegen Frauen und Tiere. Das ist an manchen Stellen nur schwer auszuhalten. Man spürt die Angst und die Machtlosigkeit aus der sie sich zu befreien versucht. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Menschen, die ihr gut tun im Gegensatz zu ihrem Vater, der in ihr nichts sieht und meint sie benutzen zu können. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen und kann es wirklich sehr empfehlen.
Ich habe an dem Buch geklebt. Allerdings fand ich das Ende nicht ganz abgeschlossen.
Die Geschichte hat mich gleichzeitig schockiert und begeistert und mich sprachlos zurück gelassen.
Anders als alles, was ich bisher so gelesen habe. Verstörend und hoffnungsvoll in einem.
Bei dem Buch handelt es sich um ein "Must Read Book" von einer sehr guten Freundin. Ansonsten hätte ich es wohl niemals gelesen.. Direkt bei Seite fünf hat es mich jedoch so in seinen Bann gezogen, sodass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Zu gewissen Menschen hält man besser Abstand. Das werdet ihr noch lernen. Es gibt Leute die verdüstern euch den Himmel, stehlen euer Lachen oder setzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf eure Schultern, um euch am Fliegen zu hindern. Von solchen Menschen haltet euch bloß fern. "
Musste das Buch zwischendurch weglegen
Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches sehr schwere Themen behandelt. Zwischendurch muss man das Buch auch weglegen, um das Geschriebene verarbeiten zu können. Ich hätte mir am Schluss noch tiefere Einblicke in den weiteren Verlauf der Geschichte gewünscht.

Traurige Geschichte, extrem dicht erzählt
Kein leichter Stoff, aber jede Seite wert. Ich habe das Buch im französischen Original gelesen und es ist ein Feuerwerk an Vokabular und Poetik - ich musste einiges nachschlagen, was ich wirklich nicht bei allen Büchern muss. Dieudonné erzählt unglaublich dicht und packend. Die ersten 100 Seiten wird die Situation aufgebaut, die Lage der Geschwister in dieser eiskalten und bedrohlichen Familie wird beschrieben. Auf den zweiten 100 Seiten eskaliert es dann komplett. Ich habe die erste Hälfte viel langsamer gelesen, die zweite Hälfte dann wie gebannt in einem Rutsch. Für mich erzählt das Buch zum einen eine Geschichte von männlicher Gewalt und Dominanz - nicht nur in der Haupt- sondern auch in den Nebenhandlungen. Männer sind ein riesiges Problem, das sollte (nicht nur) nach dieser Lektüre klar sein. Zum anderen wird aber auch eine schmerzhafte Geschichte des gesellschaftlichen Desinteresses an Kindern erzählt. Die durch die Mutter vernachlässigten und durch den Vater bedrohten Kinder bekommen gar keine Hilfe von außen. Es gibt zwar etliche Berührungspunkte und einmal sogar ein konkretes Angebot, sich einzumischen. Das lehnt die Protagonistin im Teenager Alter aber ab. Die Zusammenfassung des Buches, die hier auf deutsch steht, finde ich deshalb auch ehrlich gesagt ziemlich verstörend. Klar kann man das Buch als Coming of Age Geschichte eines starken Mädchens lesen. Ich lese da in erster Linie aber die Geschichte eines extrem vernachlässigten und vereinsamten Mädchens, das einfach keine andere Chance hat, als sich selbst zu retten. Für mich als Mutter von drei Kindern war dieses Buch schmerzhaft und schwierig zu lesen. Aber ich lese es auch als Plädoyer, sich einzumischen, wenn Kindern oder Frauen Gewalt angetan wird. Und zwar gezielt und immer wieder. Bis etwas passiert. Damit 15-jährige Mädchen sich nicht selbst retten müssen. Erwachsene haben eine Verantwortung! Die übernimmt in dieser Geschichte in meinen Augen niemand. Traurige Geschichte, sehr gut erzählt. Das Lesen absolut wert!
Wow!
Ein ganz besonderes Buch. Sowohl beklemmend als auch zuversichtlich, entwickelt dieses Buch einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Ein starkes Mädchen, eine bildgewaltige Sprache und eine Geschichte, die einen auch nach dem Beenden des Buches nicht so schnell loslässt.
Für dieses Buch kann ich klar eine Kaufempfehlung aussprechen - allerdings nicht für jeden, da diesem Buch an die Substanz geht.
In dem Buch „Das wirkliche Leben“ geht es um eine zerrüttete Familie und ein Mädchen, dass sich nicht in die Opferrolle drängen lassen will. Auf den ersten Seiten erfährt man etwas über die Vier Köpfige Familie, die in einem Haus wohnt, welches einer Reihenhaussiedlung angehört. Der Vater tyrannisiert die Mutter und diese lässt dies stillschweigend über sich ergehen. Einzig zu ihrem kleinen Bruder Gilles hat das Mädchen, welches übrigens keinen Namen hat ein gutes Verhältnis. Bis zu jenem Tag, als das schreckliche Unglück mit dem Eismann passiert. Seit diesem besonderen Tag nistet sich Gilles Kopf ein Ungeheuer ein und der kleine Bruder ist nicht mehr der, der er einmal war. Das Mädchen versucht alles, um diesen schrecklichen Tag rückgängig zu machen. Sie baut sich nebenbei eine Art Parallelwelt auf, die hauptsächlich aus Physik und Babysitten besteht. Dabei kommt sie auch Champion näher, dem Mann, der eins ihren Hund gerettet hat. Ich glaube allerdings das Mädchen sucht in Champion nicht ihre große Liebe, sondern die Sicherheit und Geborgenheit, die sie zu Hause nicht bekommt. Alles spitzt sich immer weiter zu, bis die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht Der Autorin ist hier was ganz besonderes gelungen. Dieudonné beschreibt ein eindrucksvolles Bild einer von der Gewalt zerrütteten Familie, es zeichnen sich die verschiedenen Szenen gerade vor meinem inneren Auge ab. Zudem sie hierbei noch ein gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift. Die Charaktere sind schwer zu beschreiben. Das Mädchen ist eine 10 Jährige, die doch so viel älter wirkt. Man merkt von Seite zu Seite wie sie stärker und reifer wird. Die Mutter hingegen möchte ich einfach nur Wachrütteln. Der Vater neigt schnell zu Wutausbrüchen, bei denen ich auf meiner Couch jedes Mal zusammenzucke. Was ich etwas schade finde, ist dass man nicht mehr über Monica erfährt, beziehungsweise, ob sie sich am Ende der Geschichte wieder finden. Für dieses Buch kann ich klar eine Kaufempfehlung aussprechen - allerdings nicht für jeden, da diesem Buch an die Substanz geht.

Extrem gute Geschichte
Eine echt spannende Geschichte, klar geht es viel um Gewalt, Tierquälerei usw. Man fühlt sich schnell mit dem Mädchen verbunden und verbringt das Leben mit ihr. Ich hab das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen und konnte es nicht zur Seite legen. Dauerhafte Spannung von Anfang hin an. Verachten gegenüber des Vaters usw. Man kann das leider doch etwas kurze Buch nicht sehr beschreiben ohne viel zu spoilern. Ich kann es aufjedenfall jeden empfehlen auch wenn das thema nicht ohne ist.
Schrecklich Real
"Aber ich wusste, dass ein Leben ohne Lachen, ohne Wahlmöglichkeiten und ohne Liebe ein vergeudetes Leben war." S. 187 Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Das Buch ist wirklich schrecklich real. All die Häusliche Gewalt. Die Unterdrückung. Die Auslöschung und Erstickung aller möglichen Gefühle. Die Wut die bleibt. Gezwungen, als Kind zu handeln weil man weiß, man geht sonst selbst drauf. So etwas wünscht man niemandem. Und doch ist das tatsächlich auch das wirkliche Leben. Schrecklich. Ekelhaft! Abgesehen vom geschrieben, ist das Buch flüssig zu lesen. Die Kapitel sind sehr sehr kurz. Trau mich aber keine Sternchen zu geben weil ich nicht weiß wie ich das bewerten soll.
Kein Ahnung was ich davon halten soll…
Ich frage mich immer noch was ich da gelesen habe. War es gut? Oder schlecht? Keine Ahnung… Emotionen - Kaum Spannend - Solala
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann.« Stefanie Stahl, WDR 5, Bücher
Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.
Book Information
Author Description
Adeline Dieudonné, geboren 1982, lebt mit ihren Töchtern in Brüssel. Nach mehreren preisgekrönten Erzählungen und einem erfolgreichen One-Woman-Theaterstück entwickelte sich ihr Romandebüt ›Das wirkliche Leben‹ zu einem großen internationalen Bestseller. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ihre Bücher in über zwanzig Sprachen übersetzt. Seitdem erschienen bei dtv der Text ›Bonobo Moussaka‹ sowie der Roman ›23 Uhr 12‹.
Posts
✨️ Einzelband ✨️
Wow ich bin sprachlos 🤯🤯. Ich habe dieses Buch vor ein paar Tage beendet, musste es jedoch erstmal sacken lassen 🥰🥺. Es wird definitiv noch lange in meinem Kopf leben 🤗. Es war eine absolute Wucht 💪🏼👍🏻. Ich wollte es am Abend nur kurz anlegen, konnte es jedoch nicht mehr aus der Hand legen . Ich habe die 240 Seiten regelrecht inhaliert 🫣☝🏻. Es war tragisch 🥺, brutal 🩸🔪 und unfassbar spannend 🤯🤯. Trotz des eher nüchternen Schreibstils, war es ein tolles Leseerlebnis ✒️. Es ging um ein junges Mädchen 👧, welches das Lächeln ihres Bruders nach einem schrecklichen Vorfall wieder zurückgewinnen möchte 💪🏼. Sie hat es definitiv nicht leicht ☠️. Sie wird groß in einem gewalttätigem Haushalt mit einer Mutter, die sich verprügeln lässt und einem Bruder, der Tiere quält und tötet 🩸🔪☠️. Über den Vater möchte ich nichts sagen 😶🤬. Dieses Buch regt aufjedenfall zum Nachdenken an ☝🏻🥰
Zerstörend und aufwühlend
Trigger: Kindesvernachlässigung. Gewalt gegen Frauen, Kinder und Tiere. Tierquälerei. Dieses Buch hat viele Emotionen in mir ausgelöst, jedoch fast nur negative. Man begleitet in dem Buch eine Familie. Der Vater (der Jäger), die Mutter (die Amöbe), der Sohn (Gilles) und das Mädchen. Die Familie ist absolut keine Vorzeige-Familie. Gewalt anstelle von Liebe. Zuneigung Fehlanzeige. Ich habe gelitten beim lesen, mein Mutterherz hat geblutet. Viele Verhaltensweisen und Reaktionen waren für mich nicht nachvollziehbar und lösten bei mir lediglich Kopfschütteln aus. Das Ende war letztlich keine große Überraschung, sogar unausweichlich.
Das habe ich nicht erwartet. Eine Geschichte voller Entsetzen und Wut und Mitgefühl. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Eine starke junge und kluge Frau die all meinen Respekt hat.
Ein kleines, gewaltiges Buch mit der unglaublich intensiven Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, die sich ihrem Vater, dem „Bösen“ und der Zeit entgegenstellt. Ich werde noch eine ganze Weile darüber nachdenken…
Absolute Empfehlung!
Dieses Buch ist eine Wucht. Man fliegt durch die Seiten, völlig gefesselt von der unglaublichen, verstörenden Familiengeschichte dieses jungen Mädchens. Dieses Buch ist brutal und spannend bis zur letzten Seite!
Das Buch hat mich gleichzeitig schockiert und auch ein Stück weit enttäuscht
Mit unter 250 Seiten lässt es sich zwar schnell lesen, und die Lebensumstände der Protagonistin sind wirklich erschütternd – man möchte sich kaum vorstellen, dass Menschen tatsächlich so aufwachsen müssen. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen. Einige Handlungsstränge wirkten auf mich unklar und teilweise auch nicht ganz logisch, sodass ich emotional nicht richtig abgeholt wurde.

"Das wirkliche Leben" hat mich beim Lesen nicht losgelassen. Es ist ein stilles, hartes Buch, das unter die Haut geht – gerade weil es so nüchtern erzählt wird. Ich habe großen Respekt vor der Protagonistin entwickelt. Ihr Mut und ihre Willensstärke, dieses Leben auszuhalten und sich darin nicht selbst zu verlieren, haben mich tief beeindruckt. Viele Szenen haben mich wütend, traurig und gleichzeitig sprachlos gemacht. Ein intensives Leseerlebnis über das Überleben und den Kampf um die eigene Identität.

Unglaublich aufwühlend, schmerzvoll - aber auch unglaublich kraftvoll.
Für mich ist Das wirkliche Leben eine absolute Leseempfehlung – ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern bewegt und nachwirkt. Wer Geschichten liebt, die einen wirklich erreichen und nicht mehr loslassen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Ein Buch, das man nie vergisst
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch ist eines, bei dem man schon nach wenigen Seiten merkt, dass es einzigartig ist – und dass man wahrscheinlich nie wieder etwas Vergleichbares lesen wird. Für mich ist Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Obwohl ich es schon vor Jahren beendet habe, denke ich immer wieder an diese Geschichte zurück. Der Roman erzählt von einem Mädchen (Protagonistin), das mit seinem Bruder in einer gewalttätigen Familie aufwächst. Nach einem traumatischen Ereignis verändert sich der Bruder stark, und die Erzählerin versucht verzweifelt, ihn zu retten und sich gleichzeitig gegen die Gewalt des Vaters zu behaupten. Es ist ein brutales und herzzerreißendes Buch über häusliche Gewalt, Geschwisterliebe, Mut und Selbstbestimmung sowie über Kindheit und Erwachsenwerden. Es hat mich fast gebrochen, die unglaubliche Schwere der Emotionen zu spüren, die dieses kleine Kinderherz aushalten musste. Zugleich beeindruckt mich aber bis heute, wie mutig die junge Protagonistin ist. Ein unfassbar starkes Buch!
Hmm
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Positive Dinge: starke Protagonistin, ließt sich sehr flüssig, daher habe ich wie so viele andere das Buch in 1 Tag durchgelesen, und es liest sich sogar wie eine Biografie. Die Protagonistin hat mir gefallen, da sie so stark war, sich selbst nicht aufgeben zu wollen, an das gute immer noch geglaubt hat, und für ihren Bruder kämpfte. Nun die negativen Sachen: eben habe ich gesagt das die Protagonistin mir gefällt. Jedoch gab es eine Sache die kann ich einfach nicht verzeihen, und ich kann es beim besten Willen nicht akzeptieren. Spoiler: in dem buch geht es um Gewalt. Aber auch gegen Tieren. Was schon schlimm für mich auszuhalten war. Und dann gab es eine Szene, wo sie in das Zimmer von ihrem Bruder geht und sie ihn dabei erwischt wie er ein Tier quält/foltert. Sie sieht das also, und tut NICHTS. Sie geht wieder raus, und das sogar langsam und leise, so das er nicht gestört wird, und sie denkt sogar in den Moment " wenigstens hat mein Bruder wieder etwas woran er sich erfreut " WTF so das war's mit der Sympathie für dieses Mädchen. Ich weiß sie hat einiges durchgemacht, dennoch kann man eben sich für oder gegen Tiermisshandlung entscheiden. Sie hat sich dafür entschieden. Die ganze Zeit ging es nur um ihren Bruder. Sie wollte ihn irgendwie zurückbekommen, und hat das demnach unterstützt. Ich kann nur für mich sprechen, das ich nichts mehr mit meinen Bruder zutun haben wollen würde, und ihn NATÜRLICH davon abhalten würde, Tieren etwas anzutun. Aber ich weiß es ist ein Roman. Das Ende hat mir auch irgendwie nicht ganz gefallen, obwohl es Sinn ergeben hat. Ich gebe daher 3,5/5 Sterne.

DAS WIRKLICHE LEBEN Adeline Dieudonné ET: 24.4.20 #backlicht #12für2025 #subabbau Im Zentrum steht ein junges Mädchen, das mit seinen Eltern und ihrem kleinen Bruder in einer unscheinbaren Vorstadtsiedlung lebt. Der Vater, ein leidenschaftlicher Großwildjäger, beherrscht das Haus mit Gewalt und Unberechenbarkeit. Die Mutter hat sich in stumme Passivität zurückgezogen und bietet kaum Halt. Ein traumatisches Erlebnis verändert das fragile Gleichgewicht der Familie und trifft vor allem den Bruder schwer. Während er sich immer weiter verliert, beginnt die Erzählerin behutsam, aber entschlossen nach einem Ausweg zu suchen. Bildung, Neugier und ein wachsender Wille zur Selbstbestimmung werden zu ihrem Rettungsanker. Dieses Buch trifft wie ein Schlag in die Magengrube. Die Geschichte zeigt ungeschönt, wie brüchig Sicherheit sein kann, wenn Gewalt zur Normalität wird. Gleichzeitig spürt man die Klarheit und innere Stärke, mit der das Mädchen durch all den Schrecken navigiert. Ihre Beobachtungen sind präzise, oft schmerzhaft, aber niemals hoffnungslos. Sie hält trotz allem an der Vorstellung fest, dass ihr Leben mehr sein kann als das, was die vier Wände ihres Elternhauses vorgeben. Dieudonné schreibt schnörkellos und ohne Effekthascherei. Die Gewalt dient nie als Selbstzweck, sondern zeigt, wie sie Räume, Beziehungen und Identitäten formt. Man spürt die Enge, die permanente Anspannung – und ebenso den stillen Widerstand der Erzählerin. Besonders eindrucksvoll ist ihre Entwicklung: leise, konsequent und getragen von einem Freiheitsdrang, der sich nicht unterdrücken lässt. Fazit: Ein hartes, mutiges, eindrucksvolles Buch, das lange nachwirkt und zeigt, dass Überleben mehr bedeutet als bloß durchzuhalten. Große Leseempfehlung! Highlight! 5+/5

Sehr fesselnd. Ich finde das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig durchlesen. Es ist ein ganz hartes Thema…. Und ich wäre manchmal gerne ins Buch gesprungen und hätte ihr so gern zur Seite gestanden…… Was kann eine Tochter, eine Mama und ein Sohn ertragen…… Für mich war das Ende so……… „plötzlich“……. Das „OFF“ am Ende drückt es ganz gut aus finde ich……
„Dieses Buch lässt mich erschüttert und sehr bewegt zurück. Eine junge, kluge und unglaublich mutige Protagonistin kämpft mit aller Kraft gegen ihr vorherbestimmtes Schicksal – in einer Familie, in der Gewalt, Tierquälerei und starre Machtverhältnisse zum Alltag gehören. Eine eindrucksvoll erzählte Geschichte, die lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung!“

Unerwartet gut
Brillianter Schreibstil, unfassbare Geschichte, die den Leser fesselt.
Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné Im Leben fressen die Großen die Kleinen, man ist entweder Beute oder Raubtier
Eine Beurteilung dieses Buches fällt mir recht schwer, denn in der Kategorie Thriller, in der dieser Roman eingeordnet wird und ich dementsprechend auch erwartet hatte, sehe ich es nicht. Für mich war es eher eine psychologische Erzählung oder Entwicklung. Erzählt wird die Geschichte, welche wohl in den 90ern spielt, aus Sicht eines Mädchens, dessen Namen wir nicht erfahren. Namentlich genannt sind nur die Personen aus dem Leben des Mädchens, denen gegenüber es Zuneigung empfindet und eine gewisse Art von Halt bekommt. Es wächst in einer Reihenhaussiedlung am Rande eines Ortes , angrenzend an einen Wald, auf. In einer Familie ohne Liebe, ohne Rückhalt, ohne Empathie, ohne Zugehörigkeitsgefühl aber voller Gewalt, Unterdrückung und Angst. Der Vater, ein skrupelloser und gewalttätiger Patriarch und Frauenhasser, liebt nur den Whisky und die Jagd. Ich würde ihn aber nicht als Jäger bezeichnen sondern als Trophäensammler, der auch vor illegalen Jagdmachenschaften kein Halt macht, weil er Trophäen braucht, um sein krankes Ego zu befriedigen. Auch seine Frau und das Mädchen sind für ihn nur Trophäen. Eines Tages geschieht ein schrecklicher Unfall in der Siedlung, bei dem das Mädchen und sein Bruder Gilles Zeugen werden. Das Schicksal nimmt somit seinen Lauf..... Der Schreibstil der Autorin ist sehr kraftvoll und brutal, weil sie eine sehr bildhaften Sprache und Vergleiche benutzt, welche sofort die fruchtbarsten Szenen im Kopf erzeugen. Man hat tatsächlich das Gefühl eine autobiografische Erzählung zu lesen. Deshalb kann ich verstehen, dass sie viele literarische Preise bekommen hat. Aber dennoch lässt mich der Roman mit einem nicht einzuordnendem Gefühl zurück über das ich wohl noch ein wenig nachdenken muss. Triggerwarnung für alle, die Probleme mit Gewalt gegenüber Tieren, Kindern und Frauen haben !!!

Die Geschichte…so grausam und traurig
Oh man – das Buch ist wirklich schlimm und traurig. Es zeigt das Leben einer Familie, die jahrelang unter der Gewalt und Tyrannei des Vaters leidet. Vor allem die Kinder, besonders die Tochter, tragen die ganze Last dieser Angst und Hilflosigkeit. Die Geschichte ist hart, aber unglaublich eindringlich erzählt. Man spürt jede Spannung, jedes Schweigen und jede kleine Hoffnung auf ein Entkommen. Ich muss ehrlich sagen, ich wurde stellenweise sehr emotional. Ein Buch, das weh tut, das man manchmal kaum ertragen kann – und das gerade deshalb so stark ist. Trotz all der Härte steckt in dem Buch auch viel Stärke und Hoffnung. Für mich definitiv 5 Sterne!

was war das bitte?
Das Buch zieht einen sofort in den Bann mit seiner abrupten und unerwarteten Handlung. Ich musste den schnelllebigen Roman mit einem Ruck durchlesen. Es ist eine Geschichte ,die aus gutem Grund keinen Klappentext hat und so empfehle ich es auch zu lesen. Wunderbarer Erzählstil und erstaunliche Charakterentwicklung. Schockierend, erregend und traurig zu Gleich. Es lässt einige offenen Fragen und Entwicklungspotenziale die eine Fortsetzung interessant machen würden Mir wurde das Buch ausgeliehen und ich kann es auch nur weiterempfehlen.
Kraftvoll, inspirierend und fesselnd
Die Spannung steigt mit jeder Seite, man fühlt mit, spürt die Gefühle, die Angst. Sehr zu empfehlen!
Nicht so meins gewesen!
Das Buch war leider nichts für mich. Wollte es schon abbrechen, aber das kann ich nicht leiden und da es nicht viele Seiten hat, habe ich es durch gezogen. Aber ich kam einfach nicht so richtig in das Buch rein. Am Schluss wollte ich dann wissen wie es weitergeht. Aber trotz allem war es einfach nicht mein Buch.

Schlimme Familienumstände - krass beschrieben!
Es ist wunderbar nachvollziehbar! Man kann sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen können. Die Liebe zu ihrem Bruder ist bedingungslos, egal wie sehr er sich verändert.
Bin durch die Seiten geflogen!
... Und dennoch hat es mich nicht vollständig überzeugt. Spannende Geschichte über ein junges Mädchen, das alles tut um in ihrer schrecklichen Familie nicht unterzugehen. Sie ist eine ganz tolle Protagonistin. Positiv hervorzuheben ist, dass man dank des Schreibstils durch die Geschichte fliegt. Negativ hervorzuheben ist, dass man wegen des Schreibstils durch die Geschichte fliegt... Ich fand, dass es daher alles so oberflächlich blieb. Ich war zwar sehr gut unterhalten, aber der Tiefgang hatmir bei diesen ernsten Themen gefehlt.

Ausdrucksstark, beklemmend, ein Lese-Muss
Uff, schwere Kost und mit 240 Seiten ziemlich zügig lesbar. Der Schreibstil ist packend. Ich bin durch die Seiten geflogen und wollte es nicht beiseite legen. Selbst nach Beenden des Buches, das ein klärendes Ende hat, bleiben Fragen offen, die Nachdenklich stimmen…
Fesselnd, Spannend und Erschreckend.
Ein zutiefst fesseln und spannender Einblick in eine Kinderwelt, die nie ein Kind erleben sollte. Was keinem wünschen würde.

Puh … das war so heftig, aber trotzdem oder vielleicht genau deswegen genial. 🩶🩶 Die Story zieht einen in ihren Bann, gerade weil sie so heftig ist. Ich war hin & her gerissen zwischen Fassungslosigkeit, Wut, Entsetzen aber auch immer wieder kurzer Hoffnung. Tolles Buch, aber wahrlich keine leichte Kost!
Ein intensiver Roman, mit Szenen, die wütend und zugleich traurig machen.
Das, was der Hauptprotagonistin und ihrem Bruder am Anfang widerfährt, ist heftig und hinterlässt tiefe Spuren. Besonders der kleine Bruder verfällt nach dem traumatischen Erlebnis in eine Schockstarre und verliert sein „Milchzahnlächeln“. Die Schwester möchte ihn um jeden Preis zurückhaben und ist besessen von der Idee, eine Zeitmaschine zu bauen, um das Geschehene ungeschehen zu machen. Doch sie muss nicht nur für ihn kämpfen, sondern auch für sich selbst, denn ihr gewalttätiger Vater bleibt eine ständige Bedrohung. Beim Lesen habe ich oft den Atem angehalten. Manche Stellen gehen sehr nahe, und einige Passagen sind wirklich schwer zu ertragen. Ich finde sowieso, dass es immer eine Grenzerfahrung ist, wenn Kinder oder Tiere in Büchern Opfer von psychischer oder physischer Gewalt werden. Hier kommt beides vor, und ich hatte oft einen Kloß im Hals. Trotzdem schafft es die Autorin, einen kleinen Keim der Hoffnung zu pflanzen, sodass man beim Lesen darauf hoffen kann, dass sich am Ende alles zum Guten wendet und das Böse besiegt wird. Ein empfehlenswerter Roman, der nichts für schwache Nerven ist, aber gut geschrieben und intensiv zu lesen.
Kein Wohlfühlroman, aber definitiv lesenswert.
Ein junges und cleveres Mädchen wächst in einem trostlosen Vorort auf – zwischen einem gewalttätigen Vater, einer passiven Mutter und einem kleinen Bruder, den sie beschützen will.

Stark …👍🏻
Wow. Also dieses Buch hat mich echt komplett gepackt. Direkt von Anfang an ist da so eine düstere, beklemmende Stimmung, dass man sofort merkt: Das hier wird kein leichtes Ding. Es geht um ein junges Mädchen, das in einer absolut kaputten Familie aufwächst – mit einem Vater, der eher ein Monster ist als ein Mensch, und einer Mutter, die völlig zurückgezogen lebt, fast wie eine Hülle. Es ist traurig, teilweise echt erschütternd, aber eben auch unglaublich bewegend.😐 Die Erzählweise ist intensiv , leicht und flüssig zu lesen. Was mich am meisten umgehauen hat, war die Entwicklung der Hauptfigur. Man leidet mit ihr, hofft, dass sie irgendwie einen Ausweg findet. Und dann kommt eine krasse Wendung. Insgesamt: ein sehr gutes Buch. Kein Wohlfühlroman, aber einer, der richtig unter die Haut geht und lange nachhallt. 😳

Traurig
Eine Familie mit viel Gewalt, besonders durch den Vater. Eine Mutter die sich nicht wehren kann. Eine typische Siedlung, wo jeder nur auf sich schaut. Und ein Mädchen mittendrin in diesem Chaos mit der Liebe zu ihrem kleinen Bruder. Das spiegelt das Buch. . Die Autorin hat eine bildgewaltige Sprache. Ein Sommer der dann alles verändert. Was man wissen muss, das hier Gewalt an Tieren vorkommt. Nicht explizit aber schon ausführlich. Es geht um traumatische Erlebnisse und was es mit einer Seele macht. Was für Probleme daraus entstehen können. Das Buch liest sich sehr schnell, aber es ist auch sehr gewaltig. Emotional und aufwühlend. Die Sprache hier ist schonungslos. Wir erfahren die Ereignisse aus der Sicht eines Kindes. Das ist bedrückend. Die Frage was einen Menschen böse macht, ist hier sehr zentral. Und was ist man bereit für jemanden zu tun, den man liebt. . Ein Mädchen was um Selbstbestimmung kämpft. Ein Leben geprägt durch Unverständnis. Aber auch den Mut zu kämpfen. Das Erwachsenwerden und finden der inneren Stärke. Über dieses Buch denkt man nach. Die Protagonistin ist mir so ans Herz gewachsen. Ein sehr trauriges Buch. Und das Ende überrascht. . Klare Empfehlung.

Traumatisch, aber hoffnungsvoll
Eine Geschichte, die sehr schwer wiegt und lange nachhallt .. Gönnt euch zwischendurch ruhig Pausen beim Lesen um das Gelesene zu verdauen und kurz wirken zu lassen

Puh 🫣, diese Geschichte ist wahrhaftig keine leichte Kost.
Ungeschönt und dennoch mit bedacht erzählt die Autorin hier die Geschichte eines jungen Mädchens. Spannend und doch unaufgeregt erfährt man all die grausamen Dinge die der Protagonistin widerfahren. Man will gleichzeitig weggucken und doch immer weiter lesen in der Hoffnung auf ein Happy End. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte gleichzeitig, dass es endet. Ich hatte mehrere Gänsehautmomente während des Lesens, war wütend, hatte Angst, war frustriert, habe mich für die Protagonistin gefreut uvm.. Wer über Gewalt und harte Schicksäle nicht gut lesen kann, sollte es nicht unbedingt lesen, aber grundsätzlich ist es ein so gut geschriebenes Buch, dass man es lesen muss! Das die Autorin es auf diesen doch recht wenigen Seiten geschafft hat solche Gefühlsregungen auszulösen ist eine Meisterleistung.
❤️Highlight❤️ Intensiv und packend!
Dieses Buch hat mich komplett überwältigt. Gefühle pur: Wut, Trauer, Schock. Aber auch Hoffnung. Das Ende ist hart, verstörend und trotzdem hoffnungsvoll.
"Es gibt Leute, die verdüstern euch den Himmel, stehlen euer Lachen oder setzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf eure Schultern, um euch am Fliegen zu hindern. Von solchen Menschen haltet euch bloß fern." Laut einem der Blurbs ist der Roman wie ein Faustschlag, von dem man sich anschließend erholen muss, und das trifft es sehr genau. Die namenlose Protagonistin wächst in einer Einfamiliensiedlung auf, nach außen hin wirkt ihre Familie intakt. Doch hinter verschlossener Tür wird ihr Vater zum Monster, zum Jäger - nicht nur auf Tiere. Die Überlebensstrategien der Protagonistin funktionieren so lange gut, bis ihr kleiner Bruder durch einen traumatischen Unfall ebenfalls beginnt, dunkle Seiten seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Und als dann noch die Pubertät beginnt, geht damit auch die Jagd auf die Protagonistin los. In einem Kampf gegen Windmühlen versucht sie, die Seele ihres Bruders zu retten und greift dabei zu drastischen, verzweifelten Mitteln. Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner, ich war während des Lesens nicht in der Lage, ihn aus der Hand zu legen und habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen. Man kann sich der ständig drohenden Gewalt kaum entziehen, sucht nach Hoffnungsschimmern und greift dabei nach jedem Strohhalm, so brüchig diese auch scheinen. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und war nach dem Lesen wirklich überrascht, dass ich es vorher noch nie gesehen bzw. wahrgenommen habe. Ein 5-Sterne-Buch, das man gelesen haben sollte - aber achtet bitte auf die Content Notes, sollte es Themen geben, die ihr nicht gut vertragen könnt. Übersetzt von Sina de Malafosse. CN: Tierle1d, Alkoh0l, Verg3waltigung, Fatsh4ming, Blut, Tod, häusliche G3walt, Mis$brauch, I-Wort
Was für ein bildgewaltiger Schreibstil? Ich war so mittendrin in diesem Familiendrama. Das war unheimlich und beklemmend. Die Brutalität einiger Szenen und die Darstellung der körperlichen und psychischen Gewalt ist schwer auszuhalten. Vor allem die Szenen in denen Tiere gequält werden waren schlimm für mich zu lesen. Doch all das passiert. Täglich. Mitten unter uns hinter verschlossenen Türen.
Unfassbar explosiv
Ich habe mir die ganze Zeit gedacht: „Was lese ich da gerade?“ und konnte es trotzdem wegen der aufgebauten Spannung und dem guten flüssigen Schreibstil NICHT aus der Hand legen! Ich liebe Bücher mit starken (&klugen) weiblichen Progagonisten und das war unsere Prota hier ganz sicher! Die Ereignisse in diesem Buch waren sehr skurril und es war mal was Neues für mich! Eine Empfehlung an alle die Coming of Age mögen! Einen kleinen Abzug gibt es jedoch für die Aktion vom Champion am Ende die leider von keinem der beiden nicht aufgearbeitet wurde.
Am Ende des Buches hatte ich Gänsehaut. Diese Geschichte hat mich so gefesselt und war so unfassbar schlimm. Es ist eine furchtbare Mischung aus Wut, Angst und kleinen Lichtblicken zwischendurch. Nicht falsch verstehen, ich finde das Buch großartig geschrieben, habe es super schnell durchgelesen, aber der Inhalt hat mich fassungslos und sprachlos zurückgelassen. Die Dynamik von Gilles und seiner Schwester (mir ist übrigens eben erst aufgefallen, dass ihr Name nie genannt wurde) fand ich am Anfang so süß. Es erinnerte mich an mich und meinen kleinen Bruder, für den ich auch jederzeit versuchen würde, die Vergangenheit zu ändern, damit es ihm besser geht. Generell muss ich sagen, dass die Charaktere alle sehr von Klischees leben, das finde ich aber nicht schlimm. Ob ich dieses Buch als “Coming-of-age-Geschichte” betiteln würde, weiß ich nicht. Ja es geht um das Erwachsen werden von der Protagonistin, aber irgendwie passt diese Bezeichnung für mich nicht - generell fällt mir aber kein passendes Genre/keine passende Beschreibung ein. Was ich aber weiß ist, wie mutig die Protagonistin ist. Ich war wirklich beeindruckt von ihrer Willenskräfte und Stärke!
Sehr erschreckend
Es ist tatsächlich etwas anderes als sonst. Dennoch sehr traurig, spannend und abholend.
Dieses Buch ist starker Tobac
Es liest sich super schnell weg aber ich war wirklich oft überrascht von den vielen Wendungen der Geschichte, viele Momente, in denen man kurz inne halten musste, um durchzuatmen. Das Ende hat mich dann aber irgendwie enttäuscht, weil es sehr offen war.
Das Buch wurde zu Recht mit 14 Literaturpreisen ausgezeichnet.
Ein kraftvolles und ausdrucksstarkes Buch über eine Welt, in der das Leben von Frauen nichts zählt.
Eine besondere Coming of Age Geschichte mit einer starken Protagonistin. Sie wächst in toxischen Familienverhältnissen auf, schafft es aber um sich rum ein Netzwerk aufzubauen, dass sie stützt und ihr Anerkennung gibt. Daraus zieht sie eine unbändige Stärke, die sie braucht, um ihren jüngeren Bruder zu retten, der sich mehr und mehr zu einem empathielosen Monster entwickelt und die Ansichten des gewalttätigen Vaters zum Umgang mit Frauen zu teilen scheint. Beim Lesen des Buches habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es gut ausgeht. Das Ende war dann vielleicht nicht überraschend, aber konsequent und hat sich für mich richtig angefühlt. Das Buch behandelt oft sehr drastisch Gewaltexzesse gegen Frauen und Tiere. Das ist an manchen Stellen nur schwer auszuhalten. Man spürt die Angst und die Machtlosigkeit aus der sie sich zu befreien versucht. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Menschen, die ihr gut tun im Gegensatz zu ihrem Vater, der in ihr nichts sieht und meint sie benutzen zu können. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen und kann es wirklich sehr empfehlen.
Ich habe an dem Buch geklebt. Allerdings fand ich das Ende nicht ganz abgeschlossen.
Die Geschichte hat mich gleichzeitig schockiert und begeistert und mich sprachlos zurück gelassen.
Anders als alles, was ich bisher so gelesen habe. Verstörend und hoffnungsvoll in einem.
Bei dem Buch handelt es sich um ein "Must Read Book" von einer sehr guten Freundin. Ansonsten hätte ich es wohl niemals gelesen.. Direkt bei Seite fünf hat es mich jedoch so in seinen Bann gezogen, sodass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Zu gewissen Menschen hält man besser Abstand. Das werdet ihr noch lernen. Es gibt Leute die verdüstern euch den Himmel, stehlen euer Lachen oder setzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf eure Schultern, um euch am Fliegen zu hindern. Von solchen Menschen haltet euch bloß fern. "
Musste das Buch zwischendurch weglegen
Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches sehr schwere Themen behandelt. Zwischendurch muss man das Buch auch weglegen, um das Geschriebene verarbeiten zu können. Ich hätte mir am Schluss noch tiefere Einblicke in den weiteren Verlauf der Geschichte gewünscht.

Traurige Geschichte, extrem dicht erzählt
Kein leichter Stoff, aber jede Seite wert. Ich habe das Buch im französischen Original gelesen und es ist ein Feuerwerk an Vokabular und Poetik - ich musste einiges nachschlagen, was ich wirklich nicht bei allen Büchern muss. Dieudonné erzählt unglaublich dicht und packend. Die ersten 100 Seiten wird die Situation aufgebaut, die Lage der Geschwister in dieser eiskalten und bedrohlichen Familie wird beschrieben. Auf den zweiten 100 Seiten eskaliert es dann komplett. Ich habe die erste Hälfte viel langsamer gelesen, die zweite Hälfte dann wie gebannt in einem Rutsch. Für mich erzählt das Buch zum einen eine Geschichte von männlicher Gewalt und Dominanz - nicht nur in der Haupt- sondern auch in den Nebenhandlungen. Männer sind ein riesiges Problem, das sollte (nicht nur) nach dieser Lektüre klar sein. Zum anderen wird aber auch eine schmerzhafte Geschichte des gesellschaftlichen Desinteresses an Kindern erzählt. Die durch die Mutter vernachlässigten und durch den Vater bedrohten Kinder bekommen gar keine Hilfe von außen. Es gibt zwar etliche Berührungspunkte und einmal sogar ein konkretes Angebot, sich einzumischen. Das lehnt die Protagonistin im Teenager Alter aber ab. Die Zusammenfassung des Buches, die hier auf deutsch steht, finde ich deshalb auch ehrlich gesagt ziemlich verstörend. Klar kann man das Buch als Coming of Age Geschichte eines starken Mädchens lesen. Ich lese da in erster Linie aber die Geschichte eines extrem vernachlässigten und vereinsamten Mädchens, das einfach keine andere Chance hat, als sich selbst zu retten. Für mich als Mutter von drei Kindern war dieses Buch schmerzhaft und schwierig zu lesen. Aber ich lese es auch als Plädoyer, sich einzumischen, wenn Kindern oder Frauen Gewalt angetan wird. Und zwar gezielt und immer wieder. Bis etwas passiert. Damit 15-jährige Mädchen sich nicht selbst retten müssen. Erwachsene haben eine Verantwortung! Die übernimmt in dieser Geschichte in meinen Augen niemand. Traurige Geschichte, sehr gut erzählt. Das Lesen absolut wert!
Wow!
Ein ganz besonderes Buch. Sowohl beklemmend als auch zuversichtlich, entwickelt dieses Buch einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Ein starkes Mädchen, eine bildgewaltige Sprache und eine Geschichte, die einen auch nach dem Beenden des Buches nicht so schnell loslässt.
Für dieses Buch kann ich klar eine Kaufempfehlung aussprechen - allerdings nicht für jeden, da diesem Buch an die Substanz geht.
In dem Buch „Das wirkliche Leben“ geht es um eine zerrüttete Familie und ein Mädchen, dass sich nicht in die Opferrolle drängen lassen will. Auf den ersten Seiten erfährt man etwas über die Vier Köpfige Familie, die in einem Haus wohnt, welches einer Reihenhaussiedlung angehört. Der Vater tyrannisiert die Mutter und diese lässt dies stillschweigend über sich ergehen. Einzig zu ihrem kleinen Bruder Gilles hat das Mädchen, welches übrigens keinen Namen hat ein gutes Verhältnis. Bis zu jenem Tag, als das schreckliche Unglück mit dem Eismann passiert. Seit diesem besonderen Tag nistet sich Gilles Kopf ein Ungeheuer ein und der kleine Bruder ist nicht mehr der, der er einmal war. Das Mädchen versucht alles, um diesen schrecklichen Tag rückgängig zu machen. Sie baut sich nebenbei eine Art Parallelwelt auf, die hauptsächlich aus Physik und Babysitten besteht. Dabei kommt sie auch Champion näher, dem Mann, der eins ihren Hund gerettet hat. Ich glaube allerdings das Mädchen sucht in Champion nicht ihre große Liebe, sondern die Sicherheit und Geborgenheit, die sie zu Hause nicht bekommt. Alles spitzt sich immer weiter zu, bis die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht Der Autorin ist hier was ganz besonderes gelungen. Dieudonné beschreibt ein eindrucksvolles Bild einer von der Gewalt zerrütteten Familie, es zeichnen sich die verschiedenen Szenen gerade vor meinem inneren Auge ab. Zudem sie hierbei noch ein gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift. Die Charaktere sind schwer zu beschreiben. Das Mädchen ist eine 10 Jährige, die doch so viel älter wirkt. Man merkt von Seite zu Seite wie sie stärker und reifer wird. Die Mutter hingegen möchte ich einfach nur Wachrütteln. Der Vater neigt schnell zu Wutausbrüchen, bei denen ich auf meiner Couch jedes Mal zusammenzucke. Was ich etwas schade finde, ist dass man nicht mehr über Monica erfährt, beziehungsweise, ob sie sich am Ende der Geschichte wieder finden. Für dieses Buch kann ich klar eine Kaufempfehlung aussprechen - allerdings nicht für jeden, da diesem Buch an die Substanz geht.

Extrem gute Geschichte
Eine echt spannende Geschichte, klar geht es viel um Gewalt, Tierquälerei usw. Man fühlt sich schnell mit dem Mädchen verbunden und verbringt das Leben mit ihr. Ich hab das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen und konnte es nicht zur Seite legen. Dauerhafte Spannung von Anfang hin an. Verachten gegenüber des Vaters usw. Man kann das leider doch etwas kurze Buch nicht sehr beschreiben ohne viel zu spoilern. Ich kann es aufjedenfall jeden empfehlen auch wenn das thema nicht ohne ist.
Schrecklich Real
"Aber ich wusste, dass ein Leben ohne Lachen, ohne Wahlmöglichkeiten und ohne Liebe ein vergeudetes Leben war." S. 187 Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Das Buch ist wirklich schrecklich real. All die Häusliche Gewalt. Die Unterdrückung. Die Auslöschung und Erstickung aller möglichen Gefühle. Die Wut die bleibt. Gezwungen, als Kind zu handeln weil man weiß, man geht sonst selbst drauf. So etwas wünscht man niemandem. Und doch ist das tatsächlich auch das wirkliche Leben. Schrecklich. Ekelhaft! Abgesehen vom geschrieben, ist das Buch flüssig zu lesen. Die Kapitel sind sehr sehr kurz. Trau mich aber keine Sternchen zu geben weil ich nicht weiß wie ich das bewerten soll.
Kein Ahnung was ich davon halten soll…
Ich frage mich immer noch was ich da gelesen habe. War es gut? Oder schlecht? Keine Ahnung… Emotionen - Kaum Spannend - Solala





















































