tot.
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Description
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das schafft nur King...
... bei mir auf jeden Fall. Bei keinem anderen Autor muss ich mich wegen der zu bildlichen Beschreibungen so oft schütteln 😅 Ja klar, auch nur er schafft es mich so so sehr abtauchen zulassen, dass ich ab und an mal einen Realitätscheck beim Lesen brauche 😅 Auch tot. zog mich wieder vollends in seinen Bann, oder reisen meine Gedanken schon auf dem Balken zum Turm ? 😏 Kurze Zusammenfassung: Roland, der letzte Revolvermann, setzt seine Reise durch eine sterbende, zunehmend groteske Welt fort, um den Dunklen Turm zu erreichen. Auf dem Weg stellen sich ihm und seinem Ka‑Tet bizarre Kreaturen, aggressive Maschinen und wahnsinnige Wesen entgegen. Jake, der Junge aus einer anderen Welt, kämpft gleichzeitig mit Visionen und der Frage, ob er überhaupt existieren darf. Roland wird von apokalyptischen Träumen heimgesucht, in denen ein geheimnisvoller Schlüssel den Weg zum Turm offenbart. Die Realität beginnt zu zerfallen, während Vergangenheit und Zukunft ineinanderfließen. Gemeinsam muss das Ka‑Tet Mut, Verstand und Zusammenhalt beweisen, um in dieser verwüsteten Welt zu überleben und dem Turm näherzukommen. Lange Tage und angenehme Nächte 🖤

Jake Chambers trägt definitiv das Buch
Ding Ding! Runde drei der Turm-Reihe. Kommen wir zu den größten Stärken des Buches: Jake Chambers ist zurück! Und das auf eine ziemlich spannende Weise. Er erlebt so etwas wie ein alternatives Leben. Vielleicht eine zweite Chance für die Reise zum Dunklen Turm… oder sogar für Roland? Besonders intensiv ist dabei, wie hier mit Schicksal und Zeit gespielt wird. Von Kapitel zu Kapitel wird Jake immer bewusster, dass er eigentlich tot ist. Diese Entwicklung fand ich richtig stark umgesetzt. Auch Oy mochte ich sehr – ein waschbärartiger Billy-Bumbler, der Jake alles nachplappert und gleichzeitig ein Außenseiter seiner eigenen Art ist. Eine seltsame, aber irgendwie liebenswerte Figur. Der bewusst gesetzte Cliffhanger funktioniert ebenfalls gut. Und der „rätselsüchtige“ Zug bringt eine angenehm bedrohliche, fast schon schwarze Komik mit rein. Aber: Es passiert insgesamt einfach zu wenig. Die erweiterte Entführung rund um Jake wirkt auf mich eher konstruiert, als würde man künstlich Spannung erzeugen wollen. Vieles zieht sich, wirkt zäh und teilweise wirklich anstrengend zu lesen. Eddie und Susannah wirken wie so oft – etwas verloren, und Roland bleibt weiterhin paranoid und wiederholt sich gefühlt ständig. Mal sehen, was mich noch erwartet. Ein paar Bände liegen ja noch vor mir.
Der dunkle Turm Teil 3
Ich liebe den dunklen Turm. Ohne Wenn und Aber ❤️ Seine Entstehungsgeschichte, welche King mehr als 30 Jahre beschäftigte, Stück für Stück und Jahr für Jahr entwickelte sie sich in seinem Kopf, und die vielen Querverweise in den unzähligen Werken von Stephen King lassen mich immer freudig aufhorchen und lächeln. Alles läuft entlang des Balkens, doch die Welt hat sich weitergedreht 🌹 Für mich ist es ein Epos, ein Meisterwerk, welches mich sogar in Form eines Tattoos auf dem Unterarm begleitet (der Schriftzug auf der Dimensionstür "unfound", welches ich mir stechen ließ, als ich mein Leben zu 100% änderte, nach Burnout im alten Job und zu Beginn einer Umschulung in einem völlig neuen Bereich).

Ein Kampf (mit den Längen) am Anfang mit anschließender Versöhnung - sowohl mit Story als auch mit dem ein oder anderen Umstand aus Vorgängerbänden.
Nachdem mir der zweite Teil so gut gefallen hatte, dachte ich eigentlich, die Zeit des durch Kämpfens wie in “Schwarz” wäre vorbei und ich endlich richtig und mit Freude “drin” in der Reihe. Und dann kam “tot.” 😒 Wieder ein schwieriger Start mit Längen, der Anfang zog sich irgendwie wie Kaugummi für mich. Wobei ich zumindest zugute halten muss, dass es nicht ganz so schlimm wie beim ersten Teil war. Trotzdem dachte ich kurzzeitig, dass es das jetzt doch für mich mit der Reihe war. Ich kann mich ja hier nicht durch fast jeden Band kämpfen, nur um es mal gelesen zu haben. Auch mag ich leider Roland nach wie noch nicht so sehr, bzw fällt mir immer noch der Zugang zu der Figur etwas schwer. Die anderen machen das ein wenig wett, aber ich find’s trotzdem schade und wünschte, das würde sich noch ändern. Komm schon, noch ein bissl mehr Gefühl, Herr Revolvermann, vielleicht wirkst du dann nicht mehr ganz so durchsichtig/platt auf mich. Er hat zumindest in "tot." schon erahnen lassen, dass da durchaus irgendwas ist. Alles in allem wurde das Buch dann schlagartig besser, als Nr. 4 des Ka-tets ins Spiel kam. Man ahnt zwar schon, dass noch jemand dazu kommt, aber es hat mich wirklich gefreut, als dem dann auch so war. Damit war nicht nur das Ka-tet komplett und wirkte abgerundet, sondern auch das Buch! Erst ab dem Moment bekam es für mich so etwas wie eine Story und der Gedanke, die Reihe ad Acta zu legen, verflog wieder. Erst recht nach dem Ende, das einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück lässt. Ein Glück kann ich, anders als all jene, die das Buch bereits zum Release gelesen haben, einfach den nächsten Teil aufschlagen und schauen, wie es weitergeht! Und genau das habe ich auch gemacht, die Turm-Saga hat mich doch noch nicht verloren. ;)
Ich bleibe dabei - beste Fantasyreihe, die je geschrieben wurde. In diesem Band begleiten wir Eddie, Suze, Roland und nun auch Jake durch das wüste Land. King zeichnet eine Welt, die gut nach mehreren Kriegen spielen könnte und übt gleichzeitig wieder viel Gesellschaftskritik. Ich liebe die Charaktere, weil sie so untypisch für Fantasy sind - besonders hat es mir - auch beim dritten Mal lesen, wieder Eddie angetan. Für mich geht es spannend weiter. 😍 Die Antagonisten wie Gasher, Blaine und TickTack hab ich so gefeiert. In dieser Reihe taucht viel Symbolik auf - und einiges hab ich erst wirklich beim mehrmaligen lesen verstanden. Das Zusammenspiel der Charaktere ist einfach grossartig. Ich liebe einfach alles an diesem Setting. 🫶 und die Anspielungen auf andere Kings hab ich auch wieder so genossen 🥰
Im Gegensatz zum Vorgänger bin an diesem Band verstärkt dran geblieben und es hat mir sehr geholfen, die Reihe langsam besser zu verstehen. Ich habe jetzt auch endlich die Zugänge zu Susannah, Eddie und Roland gefunden. Jake ist auch echt toll und ich bin froh, dass er zu der Gruppe gestoßen ist. Genauso wie Oy. Dieses knuffige Tierchen hat mir sofort mein Herzchen gestohlen! 🥰 Auch wenn es noch eine lange Reise sein wird, bin ich immer mehr gespannt als was sich dann der "Dunkle Turm" am Ende der Reihe herausstellt. 😊
4⭐
Die Reise zum dunklen Turm geht spannend weiter. In diesem Band taucht man tiefer in Rolands Welt ein, welche faszinierend und wirklich (auf gute Art) absurd ist. Die bekannten Charaktere formen sich weiter und neue, liebenswerte Charaktere stoßen dazu. Teilweise hat das Buch Längen, aber das gehört bei King nunmal dazu 😅 Hat wieder einmal Spaß gemacht zu lesen, freu mich auf Band 4 😁
Einfach GUT!!!
Der dritte Teil der Turmreihe fand ich anfangs wieder etwas anstrengender wie bereits den ersten Band (der zweite Teil war sehr flüssig und mitreißend.) Aber alles in allem bin ich nach wie vor sehr begeistert von dieser kreativen und wirklich einzigartigen Reise. Ich mag die Charaktere alle immer mehr und ich will unbedingt das Geheimnis um den dunklen Turm lösen. Ich will unbedingt wissen wer Marten ist! Ich werde definitiv weiter lesen. Ich liebe diese Reihe!
3,75 🌟 Wieder eine positive Steigerung zu den ersten beiden Teilen der Reihe. Man taucht tiefer ein und lernt auch mehr von den Charakteren kennen. Manchmal allerdings das Gefühl das einige Szenen unnötig sind und eher Seiten füllend als wirklich Mehrwert zur Story zu bringen, oder sie bekommen in den nächsten Teilen ihren Sinn. Finde das ganze Universium klasse und bin gespannt wie es weitergeht

Es hat lange gedauert- 32 Bücher hab ich von King bisher gelesen. Aber die Turm-Reihe hatte mich bisher nicht so gepackt. "Schwarz" und "drei" habe ich vor Jahren gelesen, da es mich jedoch nicht gefesselt hat, blieb "tot" für Jahre nach etwa 100 Seiten unberührt. Nun ein erneuter Versuch und endlich bin ich voll drin! Insbesondere das "Ziehen" von Jake hat mich gefesselt- seither bin ich "all in" und freue mich auf die Weiterreise mit Roland und seinen Dreien nach dem fiesen Cliffhanger.
Meiner Meinung nach einer der besten Teile der Saga
Ich bewerte hier in erster Linie wirklich die Geschichte, denn die Tonqualität im ersten Drittel des Hörbuchs ist unterirdisch. Rolands Ka-Tet vergrößert sich auf seiner Reise durch Mittwelt und wir können erkennen, welchen Stellenwert Revolvermänner früher in dieser Welt hatten.
Der dunkle Turm nimmt jetzt voll Fahrt auf. Ich hab das alles mal vor über 20 Jahren gelesen und so viel vergessen. Ich hab später immer gesagt vor allem in „drei“ und „tot“ ist King voll auf der Höhe seines Erzählenes. Das stimmt schon auch noch irgendwie. Aber es ist schon sehr ausufernd, aber es gibt dann doch so viele Stellen für die es sich lohnt dran zu bleiben. Ich bin auf jeden Fall motiviert es diesmal ganz zu schaffen bis zum Turm.
🚪🤖🐻🐟🦁🦇🐢🗝️🌹🚅 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘒𝘳𝘢̈𝘧𝘵𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘴 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘻𝘶𝘴𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯𝘣𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘯𝘵𝘧𝘦𝘳𝘯𝘶𝘯𝘨 𝘻𝘶𝘮 𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦𝘯 𝘛𝘶𝘳𝘮 𝘯𝘪𝘮𝘮𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘢𝘨 𝘻𝘶, 𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘩𝘵. 𝘈𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘭𝘢̈𝘶𝘧𝘵 𝘦𝘯𝘵𝘸𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘣 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘧𝘢̈𝘭𝘭𝘵 𝘢𝘶𝘴𝘦𝘪𝘯𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳. 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯. Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem Dunklen Turm durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem letzten Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren. 💭 Und wieder einen Schritt weiter bei der Reise zum dunklen Turm. 🥾 Zum Teil hat mich der Anfang an Horizon Zero Dawn erinnert. Das war schon sehr interessant. 🤖🐻 Aber hier brauchte ich anfangs wieder einen etwas längeren Atem. In der zweiten Hälfte nimmt es aber mehr an Fahrt auf. Ich mochte die Idee der Wächter und den Balken. Ich mochte Blaine den Mono, ich mochte die Rätsel und vor allem Oy den Billy-Bumbler. Die ganze Mischung war irgendwie strange, aber doch auch besonders. ✨ Ich bin noch nicht ganz im Hype angekommen, aber sehr neugierig auf die weitere Reise, vor allem durch diesen Cliffhanger. 🫣 Doch bis es wieder soweit ist, werden die nächsten acht Romane gelesen, welche zwischen 𝘵𝘰𝘵. und 𝘎𝘭𝘢𝘴 erschienen sind. 📚🤓 ⭐️⭐️⭐️

Immer noch mega ♥️🥰 In diesem Band geschieht so viel und die Charaktere haben mich weiter stark in ihren Bann gezogen. Allein mit ihnen setzt King für die Fantasy für mich verdammt hohe Maßstäbe. Auch übt er an einigen Stellen wieder Gesellschaftskritik, was ich immer wieder toll finde 🥰 Beim Reread habe ich nochmal so viel mehr Zwischentöne rausgelesen und die Dynamik der Gruppe ist so toll 🫶 Ich möchte sie weiterhin nicht verlassen - und bin ja jetzt schon am verzweifeln, dass die Reihe irgendwann enden wird … Ich mache auf jeden Fall gleich mit Band 4 weiter. Bin nun völlig in der Reihe drin 😁
Die Reise geht weiter. Roland Eddie und Susannah wachsen immer mehr zusammen und die kleine Gruppe muss sich vielen Gefahren stellen und dabei auch noch aus den Jungen Jake schlau werden von dem Roland träumt. Letztendlich treffen sie auf Jake und auf einen viel zu knuffigen Billy Bumbler Namens Oy💗 Nun zu viert müssen sie sich vielen Herrausforderungen stellen zb wie ein Dorf alter Menschen , Einen Mechanischen Bären , Einen todes Zug der Rätsel liebt und eine Stadt voller verrückt gewordener Idoten. Ich fand das Buch von anfang an spannend und fesselnd. Ich liebe die Entwicklung der Gruppe und auch Jake und Oy binden sich schnell ein. Es ist mega gut geschrieben. Ich hatte oft Angst hatte Gänsehaut war wütend hab mich gefreut. Also für mich ein Gelungenes Buch☺️

Danke-Sai
Der dunkle Turm ist so eine Sache für sich. Ich habe ganz spezielle Erinnerungen an meinen ersten Durchgang vor über 10 Jahren, ich verband lange Zeit ein nicht wirklich passendes Lied mit dem vierten Teil wie kaum einen Song mit einem Buch und ich verbinde immer noch ein viel logischeres Gefühl (oder eine ganze Palette) mit allen Büchern, insbesondere in den späteren Werken. Ich erinnere mich perfekt, wo ich saß, als ich das Ende las, welches sich in seiner Art und Weise andeutete und fühlte mich bestätigt, überglücklich und verzweifelt zugleich und ich weiß, dass ich geweint habe (nicht zum ersten Mal). Durch der dunkle Turm bin ich auf spezielle Bands gestoßen, die ich heute noch verfolge und verbinde meinen ersten Wacken-Aufenthalt sowie die magischsten Festival-Momente überhaupt mit diesem Werk. Ich verbinde mit dem dunklen Turm überraschend enthusiastische Ausführungen meines Vaters, der nicht immer so immens viel über Bücher von sich gibt außer einem Brummen mit dem Ausspruch "Ja, war gut", wenn er etwas wirklich toll fand. Diskussionen und manchmal auch Lesehinweise und Anekdoten waren hier aber irgendwie ganz normal. Und ich erinnere mich an den Sog der Bücher. Wenn man nach Hause kam und nicht mehr aufhören wollte oder konnte zu lesen. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich nach der Reihe aber genau das getan: aufgehört zu lesen. Natürlich nicht komplett, aber in dieser Begeisterung fand ich mich nicht mehr wieder. Die folgenden Jahre habe ich es ständig versucht, aber nichts war nochmal so fesselnd. Es gab einiges, was das Potential hatte, aber es fehlte ja auch die Zeit. Aber der Turm war immer da. In Gesprächen mit einer wichtigen Person, die ich hier nur als die lebendige Spezi-Flasche bezeichnen werde (ich weiß, dass du das hier liest!), war er irgendwie alle paar Wochen spätestens wieder da. In jedem King-Werk waren die bekannten Verknüpfungen. In YouTube-Videos und Podcasts redeten Leute plötzlich über den Turm und wie wichtig er den Leuten ist. Vor wenigen Jahren brachte die lebendige Spezi-Flasche mich dann auf diese App und ich fing an wieder zu lesen. Mit hochgesteckten Zielen und irgendwie klappte es kaum. Und seitdem verzettele ich mich in meinen Re-Reads, 50 Büchern und Buchreihen gleichzeitig und habe manchmal das Gefühl, einfach Seiten abzuarbeiten. Mittendrin schwebte immer dieses Damokles-Schwert des dunklen Turms über mir. Kann er noch halten, was ich in Erinnerung hatte? Und aus einer Laune heraus beschloss ich irgendwann ihn wieder zu lesen. Ich war sofort wieder drin, Schwarz (unrevidiert) ging schnell vorüber und war sogar besser, als ich es erinnerte. Drei. war dann wieder so toll, wie ich es mir dachte, aber... der Funke war nicht da. Ich liebte beide Bücher, aber aus einer merkwürdigen Distanz heraus. Und auch mit diesem Band tat ich mich schwer. Ich kann am ersten Teil im Buch nichts meckern, es ist der selbe merkwürdige Abfuck, den ich mir so zurück gewünscht habe. Der Kampf gegen einen durchgedrehten Roboterbären, weitere Weltentüren, die erneute Abwandlung von Schizophrenie, weil man gleichzeitig lebt und tot ist und dieses merkwürdig spannende Dämonenritual sind eigentlich allesamt perfekt geschrieben. Dann kam Rivers Crossing. Und eine lange Pause vom Buch. Irgendwie war ich nicht so recht auf persönlicher Ebene abgeholt. Neulich habe ich dann gedacht, ich müsse jetzt mal wieder nach Mittwelt. Zehn Seiten später war es wieder da, dieses Gefühl. Und ich habe begriffen, woran es für mich liegt. In diesem Band ist mein geliebtes Ka-Tet nämlich wirklich ein Ka-Tet geworden. Eine zusammengehörige Gruppe, die füreinander einsteht. Das bahnt sich natürlich über die Bücher ein wenig an, die Festigung spüren wir aber hier. Spätestens ab der Reise über die Brücke haben sich unsere fünf Freunde endgültig einander hingegeben. Jake kann dem Revolvermann endlich bedingungslos vertrauen, und insbesondere Eddies Loyalität wird bis aufs Maximum aufgedreht. Beim erneuten Lesen ist es umso trauriger, was in diesen Büchern mit der Schicksalsergebenheit passiert. Roland ist bewusst, was auf lange Sicht mit den anderen passieren könnte. Eddie formuliert es für sich selbst ebenso, dass er Roland folgen wird, bis er stirbt. An einer Stelle nimmt Roland sogar einfach Oys mögliches Ableben in Kauf. Aber was in den kleinen, leisen Passagen passiert, ist ein subtiler Wandel in diesem Charakter. Er wird nahbarer und zweifelt immer mehr an seinen Einstellungen - auch wenn wir wissen, dass für ihn nur das Ziel existiert, den Turm zu finden (koste es, was es wolle) scheint er sich genau damit nicht mehr wohlzufühlen. All das hat den zweiten Buchteil dann so viel schöner gemacht. Lud wurde in einem Rutsch gelesen, obwohl es mich vor dem Part gegraut hat. Passend zu den Klängen von Velcro Fly begab ich mich also in diese Fallout/Mad Max-Welt und traf die Grauen, Schlitzer und den Ticktackmann und hetzte durch den Untergrund zur Rettung des Jungen. Ich traf die Pubes und wurde zur Krippe geführt, wo ich in Carpenter-Manier auf eine suizidale Mordmaschine traf. Und ich raste aus der Stadt dem großen Cliffhanger entgegen. Und zwischendurch jubelte ich über die Intertextualität, als ein gewisser Mann und ein ganz bestimmtes Zitat auftauchten. In dem Moment, als ich mit dem Buch durch war, war das Gefühl wieder da. Nach über 10 Jahren. Und ich habe dem Buch die Distanz bis zu den letzten 150 Seiten verziehen. Für mich ist sie genau richtig. Es ist sicher ein Schönreden von meiner Seite, aber ich bin nach all der Zeit umso mehr bei der Gruppe angekommen. Um dem Ganzen aber die Krone aufzusetzen: direkt danach entdeckte ich etwas verspätet den Titel von Kings kommendem Buch und die Beschreibung... Und sofort rief ich die lebendige Spezi-Flasche an um begeistert darüber zu reden. Da du das hier also liest: Danke, dass du mich wieder zum Lesen gebracht hast. Ich bin endlich wieder zurück!
Die Welt hat sich Weiterbewegt!
Ich kann und möchte hier gar nicht zu viel über die Geschehnisse des dritten Bandes "tot" verraten. Aber was soll ich sagen spätestens ab dem vorherigen Band "Drei" bin ich vollkommen in Mittwelt gefangen und möchte auch so schnell nicht wieder zurück nach Hause. King macht das wieder einmal hervorragend. Er lässt sich viel Zeit um die Gruppendynamik und das Verhältnis der einzelnen Mitglieder des Ka-Tet zu beschreiben. Jedes Mitglied hat seine persönliche Geschichte und somit auch seine eigenen Ansichten (selbst der kleine oy 🦝) Ich freue mich unglaublich auf Band 4 "Glas" weil ich denke man wird nun endlich die Vorgeschichte von Roland Erfahren. Ich gebe "nur" 4,5 ⭐ da ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Einstieg hatte und das Ende sehr offen ist. Aber ansonsten absolute Leseempfehlung. Ein muss für alle Fantasy Fans auch wenn der Einstieg mit Band 1 "Schwarz" wirklich nicht einfach ist aber es lohnt sich allemal.

Der dritte Band ist schon wieder etwas besser als der zweite. Es geht voran in der Geschichte. Anscheinend. Es erweckt den Eindruck. Sie berührt zwar noch immer nicht mein Herz, aber man kann sagen, dass dieses Buch (gerade zum Ende hin) spannend ist. Dennoch haben mich ein paar Dinge gestört. Am Anfang des Buches (bzw. relativ am Anfang) erklärt Roland seinen Gefährten, er würde den Verstand verlieren. Aufgrund der Tatsache, dass er Jake gerettet hat, würde er nun zwei verschiedene Stränge an Erinnerungen haben. Das würde ihm den Verstand rauben. Da das für mich vollkommen logisch war, dass er nun zwei verschiedene Erinnerungen an die Ereignisse an der Zwischenstation hat, konnte ich nun nicht so ganz kapieren, warum er den Verstand verlieren würde. Wenn er das einfach akzeptieren und hinnehmen würde, dass er zwei verschiedene Erinnerungen hat, würde es ihm wohl vermutlich etwas anders dabei gehen. Er hätte sich das ja denken können, dass sowas passiert... Naja. Gut, ich hatte selber auch noch nie zwei Erinnerungen an ein Ereignis. Dennoch. Es wurde so ein unglaubliches Trara darum gemacht, dass Roland den Verstand verlieren würde, dass es mich schon genervt hat... Vor allem, weil ich es nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ein weiterer Punkt, der mir nicht gefiel, war die Tatsache, wie Roland den Aufbau seiner Welt beschrieb. Mit den Balken und den Portalen und dem Dunklen Turm mittendrin... Er beschrieb es so, als würde er das wirklich alles WISSEN. Woher bitte schön?? Er hat selber angegeben, dass er das nur aus Geschichten wissen würde. Woher will er es denn wissen, dass diese Geschichten nicht nur Aberglaube sind? Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang ist... Woher will er wissen, dass das wirklich alles so IST, wie er das behauptet? Nein, er weiß es einfach... Und seine Gefährten glauben ihm das einfach mal eben. Sie glauben einem Menschen eine Geschichte über den Aufbau der Welt, obwohl dieser gerade zugegeben hat, den Verstand zu verlieren. Ehm... DAS ist für mich irgendwie unrealistisch... Dann kommt die Tatsache, dass Susannah anscheinend Eddies Frau sein soll. Auf einmal heißt sie Susannah Dean. Und nicht mehr Odetta Susannah Holmes. Und warum? Wieso hat sie auf einmal Eddies Namen angenommen? Dies geht nur mit einer Eheschließung. So eine hat bisher in den Büchern aber nicht stattgefunden. Wie kann man da also behaupten, die beiden wären Ehemann und Ehefrau, wenn es überhaupt gar keine Zeremonie gab? Unlogisch. Zumindest in meinen Augen.. Und dann die Tatsache, dass Susannah anscheinend schwanger ist... Großartig. Das war absehbar. Irgendwann musste das ja passieren. Ich fand es eh schon seltsam, dass sie mit Eddie schläft, wo sie in einer Welt ist, in der es anscheinend keine Verhütungsmittel gibt und sie anscheinend auch keine dabei hat/haben - ohne dass sie schwanger wird. Aber nein, es muss erst ein Dämon her und dann wird sie schwanger... Ehm ja.. Wie man unschwer herauslesen kann, bin ich der Buchreihe gegenüber (leider) immer noch sehr skeptisch. Ich bin aber dennoch gespannt, wie es weitergeht... Mal schauen. Vielleicht überzeugt mich die Geschichte ja doch noch.
Ich habe Tot. geliebt.
Die Figuren sind mir richtig ans Herz gewachsen, und an einigen Stellen habe ich ehrlich mitgefiebert - auch, weil es mich bei King absolut nicht gewundert hätte, wenn er einfach einen meiner Lieblingscharaktere abgemurkst hätte. 😄 Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und vor allem, wie sich das große Ganze zusammensetzt. Gerade bin ich einfach nur happy, alles direkt hintereinander lesen zu können, ohne auf den nächsten Band warten zu müssen. Für mich bisher das stärkste Buch der Reihe. Und ich bin sehr froh, dass ich mich vom zähen Start mit Schwarz nicht habe beirren lassen. Der Cliffhanger am Ende ist eher seicht, aber ganz ehrlich: Der nächste Band Glas liegt ohnehin schon bereit. Ich wünsche euch lange Tage und angenehme Nächte 🫶

Eine lange Reise..
Meine Überschrift sagt es schon. Ich habe nun endlich den dritten Teil der „Dunkler Turm“ Reihe beendet und bin sehr zwiegespalten. Der Beginn war interessant gestaltet, doch die Reise zum dunklen Turm verkam immer mehr in ein eher langwieriges Unterfangen. Viele Lagerfeuer mit kryptischen Andeutungen zur Geschichte wecken zwar Interesse, aber werfen umso mehr Fragen auf, die einen mitunter erschlagen. Doch dann kam nach 400 Seiten endlich die Spannung zurück und (holy shit) wird die Geschichte hier gut. Ich habe die letzten 300 Seiten in einem Ruck gelesen und wollte gar nicht mehr aufhören. Der Dunke Turm ist weirde Fantasy, die aber auf jeden Fall ihren Charme hat. Der dritte Teil übertrifft zwar nich den tollen zweiten Teil, glänzt aber trotzdem mit einer tollen Story am Ende und sehr interessanten Begegnungen (ich sag nur selbstmordgefährdeter Zug). Ich werde auf jeden Fall den 4. Teil lesen, aber erst mal gibts eine Pause. Man muss schon Stephen King mögen, wenn man sich an diese Reise heranwagt. 😉
Ich werde einfach nicht warm mit Kings selbsternannten Jupiter-Epos. Nach der zähem Lesen von Band 1 wurde es meiner Meinung nach in Band 2 deutlich interessanter und auch die erste Hälfte von tot gefiel mir ganz gut. Handlungsstränge liefen zusammen, und das große Ziel des Buchs kristallisierte sich langsam heraus. Doch der Weg, den die Schicksalsgemeinschaft mit 2. Teil zurücklegen musste, war wieder sehr mysteriös und in einer Albtraumwelt namens Lud angesiedelt. Ich mag einfach Stephen King lieber, wenn er seine Geschichten in das alltägliche Leben integriert. Roboter-Bären, Fantasiewesen und unzählige Figuren aus anderen Romanen vom kleinen Lord bis zu Butler Jeeves sind weniger nach meinem Geschmack. Bei Lust zum Weiterlesen der Serie ist eher wieder gesunken.
Ich werde einfach nicht warm mit Kings selbsternannten Jupiter-Epos. Nach der zähem Lesen von Band 1 wurde es meiner Meinung nach in Band 2 deutlich interessanter und auch die erste Hälfte von tot gefiel mir ganz gut. Handlungsstränge liefen zusammen, und das große Ziel des Buchs kristallisierte sich langsam heraus. Doch der Weg, den die Schicksalsgemeinschaft mit 2. Teil zurücklegen musste, war wieder sehr mysteriös und in einer Albtraumwelt namens Lud angesiedelt. Ich mag einfach Stephen King lieber, wenn er seine Geschichten in das alltägliche Leben integriert. Roboter-Bären, Fantasiewesen und unzählige Figuren aus anderen Romanen vom kleinen Lord bis zu Butler Jeeves sind weniger nach meinem Geschmack. Bei Lust zum Weiterlesen der Serie ist eher wieder gesunken.
Just finished it and already started the next book in the series. I cannot wait to find our more about Midworld and the Dark Tower. It is as Eddie puts it: We go forward now and we want to see the Tower for ourselves. I liked Jake coming back into the world and Lud very much. Although I was pretty disgusted with King's description of Gasher and the rest of the people in Lud. My favourite part by far is Blaine. He reminds me of the riddle contest in the Hobbit and I cannot wait to see with which trick Roland is going to save their lives this time. He sure must have a trick up his sleeves because Blaine probably knows all the riddles in the world.
"Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem "Dunklen Turm" durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem letzten Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren." Da es der dritte Band der Reihe ist, werde ich auf den Inhalt nicht eingehen und heute einfach nur erzählen wie mir das Buch gefallen hat, weil ich nicht spoilern möchte. Der dritte Band konnte mit seiner Spannung überzeugen sowie auch mit seinen Charakterentwicklungen. Neue Charakter kommen hinzu, wo ich doch so viel sagen muss, dass ich Oy (ist ein Tier) so sehr lieb. Da gab es eine herzerwärmende Szene im Buch, die mir wirklich sehr gefallen hat. Es gibt die ein oder andere kleine Stelle, die sich was gezogen hat, aber ansonsten war die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Dafür das es meine dritte Reise zum dunklen Turm ist, habe ich doch einiges Vergessen (Club der Siebe) und es gab doch die eine oder andere Überraschung für mich. Die Handlung bzw die gesamte Reihe ist eine komplexe Angelegenheit, die sehr viel Input hat, jedoch wer einmal in den Bann gezogen wurde, kann sich dieser nicht mehr entziehen. Das Ende hatte einen dicken Cliffhanger und damals musste man 6 Jahre warten bis man den vierten Band in der Hand halten musste. Wahnsinn. Ich wäre verrückt geworden. Aber Dienstag geht meine Reise weiter. Ich kann die Reihe nur an Kingfans empfehlen. Falls ihr noch nie ein Kingbuch gelesen habt, fangt auch nicht mit dieser Reihe an. 4,5 von 5 Ottis
Fantastisch!
Also ich muss ja wirklich Mal sagen, ich hätte nie gedacht wohin mich diese Geschichte Mal führt, als ich mit der Reihe angefangen habe. Alleine für die Änderung der Welt durch die Roland und seine Gefährten streifen begeistert mich immer aufs neue und holen mich zu der Reihe zurück. Die Welt ist für mich auch der wahre Hauptcharakter in der Geschichte. Natürlich erfahren wir in tot. viel über die Gefährten selbst, aber auch die Umgebung in der sie sich befinden. Und gerade zum Ende tun sich wieder Dinge auf bei denen ich mich Frage: wie konnte es dazu kommen? Wie weit liegt diese Welt in der Zukunft von unserer Zeit? Oder ist es doch etwas ganz anderes, eigenes? Es bleibt weiter spannend, soviel steht fest!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Posts
Das schafft nur King...
... bei mir auf jeden Fall. Bei keinem anderen Autor muss ich mich wegen der zu bildlichen Beschreibungen so oft schütteln 😅 Ja klar, auch nur er schafft es mich so so sehr abtauchen zulassen, dass ich ab und an mal einen Realitätscheck beim Lesen brauche 😅 Auch tot. zog mich wieder vollends in seinen Bann, oder reisen meine Gedanken schon auf dem Balken zum Turm ? 😏 Kurze Zusammenfassung: Roland, der letzte Revolvermann, setzt seine Reise durch eine sterbende, zunehmend groteske Welt fort, um den Dunklen Turm zu erreichen. Auf dem Weg stellen sich ihm und seinem Ka‑Tet bizarre Kreaturen, aggressive Maschinen und wahnsinnige Wesen entgegen. Jake, der Junge aus einer anderen Welt, kämpft gleichzeitig mit Visionen und der Frage, ob er überhaupt existieren darf. Roland wird von apokalyptischen Träumen heimgesucht, in denen ein geheimnisvoller Schlüssel den Weg zum Turm offenbart. Die Realität beginnt zu zerfallen, während Vergangenheit und Zukunft ineinanderfließen. Gemeinsam muss das Ka‑Tet Mut, Verstand und Zusammenhalt beweisen, um in dieser verwüsteten Welt zu überleben und dem Turm näherzukommen. Lange Tage und angenehme Nächte 🖤

Jake Chambers trägt definitiv das Buch
Ding Ding! Runde drei der Turm-Reihe. Kommen wir zu den größten Stärken des Buches: Jake Chambers ist zurück! Und das auf eine ziemlich spannende Weise. Er erlebt so etwas wie ein alternatives Leben. Vielleicht eine zweite Chance für die Reise zum Dunklen Turm… oder sogar für Roland? Besonders intensiv ist dabei, wie hier mit Schicksal und Zeit gespielt wird. Von Kapitel zu Kapitel wird Jake immer bewusster, dass er eigentlich tot ist. Diese Entwicklung fand ich richtig stark umgesetzt. Auch Oy mochte ich sehr – ein waschbärartiger Billy-Bumbler, der Jake alles nachplappert und gleichzeitig ein Außenseiter seiner eigenen Art ist. Eine seltsame, aber irgendwie liebenswerte Figur. Der bewusst gesetzte Cliffhanger funktioniert ebenfalls gut. Und der „rätselsüchtige“ Zug bringt eine angenehm bedrohliche, fast schon schwarze Komik mit rein. Aber: Es passiert insgesamt einfach zu wenig. Die erweiterte Entführung rund um Jake wirkt auf mich eher konstruiert, als würde man künstlich Spannung erzeugen wollen. Vieles zieht sich, wirkt zäh und teilweise wirklich anstrengend zu lesen. Eddie und Susannah wirken wie so oft – etwas verloren, und Roland bleibt weiterhin paranoid und wiederholt sich gefühlt ständig. Mal sehen, was mich noch erwartet. Ein paar Bände liegen ja noch vor mir.
Der dunkle Turm Teil 3
Ich liebe den dunklen Turm. Ohne Wenn und Aber ❤️ Seine Entstehungsgeschichte, welche King mehr als 30 Jahre beschäftigte, Stück für Stück und Jahr für Jahr entwickelte sie sich in seinem Kopf, und die vielen Querverweise in den unzähligen Werken von Stephen King lassen mich immer freudig aufhorchen und lächeln. Alles läuft entlang des Balkens, doch die Welt hat sich weitergedreht 🌹 Für mich ist es ein Epos, ein Meisterwerk, welches mich sogar in Form eines Tattoos auf dem Unterarm begleitet (der Schriftzug auf der Dimensionstür "unfound", welches ich mir stechen ließ, als ich mein Leben zu 100% änderte, nach Burnout im alten Job und zu Beginn einer Umschulung in einem völlig neuen Bereich).

Ein Kampf (mit den Längen) am Anfang mit anschließender Versöhnung - sowohl mit Story als auch mit dem ein oder anderen Umstand aus Vorgängerbänden.
Nachdem mir der zweite Teil so gut gefallen hatte, dachte ich eigentlich, die Zeit des durch Kämpfens wie in “Schwarz” wäre vorbei und ich endlich richtig und mit Freude “drin” in der Reihe. Und dann kam “tot.” 😒 Wieder ein schwieriger Start mit Längen, der Anfang zog sich irgendwie wie Kaugummi für mich. Wobei ich zumindest zugute halten muss, dass es nicht ganz so schlimm wie beim ersten Teil war. Trotzdem dachte ich kurzzeitig, dass es das jetzt doch für mich mit der Reihe war. Ich kann mich ja hier nicht durch fast jeden Band kämpfen, nur um es mal gelesen zu haben. Auch mag ich leider Roland nach wie noch nicht so sehr, bzw fällt mir immer noch der Zugang zu der Figur etwas schwer. Die anderen machen das ein wenig wett, aber ich find’s trotzdem schade und wünschte, das würde sich noch ändern. Komm schon, noch ein bissl mehr Gefühl, Herr Revolvermann, vielleicht wirkst du dann nicht mehr ganz so durchsichtig/platt auf mich. Er hat zumindest in "tot." schon erahnen lassen, dass da durchaus irgendwas ist. Alles in allem wurde das Buch dann schlagartig besser, als Nr. 4 des Ka-tets ins Spiel kam. Man ahnt zwar schon, dass noch jemand dazu kommt, aber es hat mich wirklich gefreut, als dem dann auch so war. Damit war nicht nur das Ka-tet komplett und wirkte abgerundet, sondern auch das Buch! Erst ab dem Moment bekam es für mich so etwas wie eine Story und der Gedanke, die Reihe ad Acta zu legen, verflog wieder. Erst recht nach dem Ende, das einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück lässt. Ein Glück kann ich, anders als all jene, die das Buch bereits zum Release gelesen haben, einfach den nächsten Teil aufschlagen und schauen, wie es weitergeht! Und genau das habe ich auch gemacht, die Turm-Saga hat mich doch noch nicht verloren. ;)
Ich bleibe dabei - beste Fantasyreihe, die je geschrieben wurde. In diesem Band begleiten wir Eddie, Suze, Roland und nun auch Jake durch das wüste Land. King zeichnet eine Welt, die gut nach mehreren Kriegen spielen könnte und übt gleichzeitig wieder viel Gesellschaftskritik. Ich liebe die Charaktere, weil sie so untypisch für Fantasy sind - besonders hat es mir - auch beim dritten Mal lesen, wieder Eddie angetan. Für mich geht es spannend weiter. 😍 Die Antagonisten wie Gasher, Blaine und TickTack hab ich so gefeiert. In dieser Reihe taucht viel Symbolik auf - und einiges hab ich erst wirklich beim mehrmaligen lesen verstanden. Das Zusammenspiel der Charaktere ist einfach grossartig. Ich liebe einfach alles an diesem Setting. 🫶 und die Anspielungen auf andere Kings hab ich auch wieder so genossen 🥰
Im Gegensatz zum Vorgänger bin an diesem Band verstärkt dran geblieben und es hat mir sehr geholfen, die Reihe langsam besser zu verstehen. Ich habe jetzt auch endlich die Zugänge zu Susannah, Eddie und Roland gefunden. Jake ist auch echt toll und ich bin froh, dass er zu der Gruppe gestoßen ist. Genauso wie Oy. Dieses knuffige Tierchen hat mir sofort mein Herzchen gestohlen! 🥰 Auch wenn es noch eine lange Reise sein wird, bin ich immer mehr gespannt als was sich dann der "Dunkle Turm" am Ende der Reihe herausstellt. 😊
4⭐
Die Reise zum dunklen Turm geht spannend weiter. In diesem Band taucht man tiefer in Rolands Welt ein, welche faszinierend und wirklich (auf gute Art) absurd ist. Die bekannten Charaktere formen sich weiter und neue, liebenswerte Charaktere stoßen dazu. Teilweise hat das Buch Längen, aber das gehört bei King nunmal dazu 😅 Hat wieder einmal Spaß gemacht zu lesen, freu mich auf Band 4 😁
Einfach GUT!!!
Der dritte Teil der Turmreihe fand ich anfangs wieder etwas anstrengender wie bereits den ersten Band (der zweite Teil war sehr flüssig und mitreißend.) Aber alles in allem bin ich nach wie vor sehr begeistert von dieser kreativen und wirklich einzigartigen Reise. Ich mag die Charaktere alle immer mehr und ich will unbedingt das Geheimnis um den dunklen Turm lösen. Ich will unbedingt wissen wer Marten ist! Ich werde definitiv weiter lesen. Ich liebe diese Reihe!
3,75 🌟 Wieder eine positive Steigerung zu den ersten beiden Teilen der Reihe. Man taucht tiefer ein und lernt auch mehr von den Charakteren kennen. Manchmal allerdings das Gefühl das einige Szenen unnötig sind und eher Seiten füllend als wirklich Mehrwert zur Story zu bringen, oder sie bekommen in den nächsten Teilen ihren Sinn. Finde das ganze Universium klasse und bin gespannt wie es weitergeht

Es hat lange gedauert- 32 Bücher hab ich von King bisher gelesen. Aber die Turm-Reihe hatte mich bisher nicht so gepackt. "Schwarz" und "drei" habe ich vor Jahren gelesen, da es mich jedoch nicht gefesselt hat, blieb "tot" für Jahre nach etwa 100 Seiten unberührt. Nun ein erneuter Versuch und endlich bin ich voll drin! Insbesondere das "Ziehen" von Jake hat mich gefesselt- seither bin ich "all in" und freue mich auf die Weiterreise mit Roland und seinen Dreien nach dem fiesen Cliffhanger.
Meiner Meinung nach einer der besten Teile der Saga
Ich bewerte hier in erster Linie wirklich die Geschichte, denn die Tonqualität im ersten Drittel des Hörbuchs ist unterirdisch. Rolands Ka-Tet vergrößert sich auf seiner Reise durch Mittwelt und wir können erkennen, welchen Stellenwert Revolvermänner früher in dieser Welt hatten.
Der dunkle Turm nimmt jetzt voll Fahrt auf. Ich hab das alles mal vor über 20 Jahren gelesen und so viel vergessen. Ich hab später immer gesagt vor allem in „drei“ und „tot“ ist King voll auf der Höhe seines Erzählenes. Das stimmt schon auch noch irgendwie. Aber es ist schon sehr ausufernd, aber es gibt dann doch so viele Stellen für die es sich lohnt dran zu bleiben. Ich bin auf jeden Fall motiviert es diesmal ganz zu schaffen bis zum Turm.
🚪🤖🐻🐟🦁🦇🐢🗝️🌹🚅 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘒𝘳𝘢̈𝘧𝘵𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘴 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘻𝘶𝘴𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯𝘣𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘯𝘵𝘧𝘦𝘳𝘯𝘶𝘯𝘨 𝘻𝘶𝘮 𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦𝘯 𝘛𝘶𝘳𝘮 𝘯𝘪𝘮𝘮𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘢𝘨 𝘻𝘶, 𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘩𝘵. 𝘈𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘭𝘢̈𝘶𝘧𝘵 𝘦𝘯𝘵𝘸𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘣 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘧𝘢̈𝘭𝘭𝘵 𝘢𝘶𝘴𝘦𝘪𝘯𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳. 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯. Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem Dunklen Turm durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem letzten Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren. 💭 Und wieder einen Schritt weiter bei der Reise zum dunklen Turm. 🥾 Zum Teil hat mich der Anfang an Horizon Zero Dawn erinnert. Das war schon sehr interessant. 🤖🐻 Aber hier brauchte ich anfangs wieder einen etwas längeren Atem. In der zweiten Hälfte nimmt es aber mehr an Fahrt auf. Ich mochte die Idee der Wächter und den Balken. Ich mochte Blaine den Mono, ich mochte die Rätsel und vor allem Oy den Billy-Bumbler. Die ganze Mischung war irgendwie strange, aber doch auch besonders. ✨ Ich bin noch nicht ganz im Hype angekommen, aber sehr neugierig auf die weitere Reise, vor allem durch diesen Cliffhanger. 🫣 Doch bis es wieder soweit ist, werden die nächsten acht Romane gelesen, welche zwischen 𝘵𝘰𝘵. und 𝘎𝘭𝘢𝘴 erschienen sind. 📚🤓 ⭐️⭐️⭐️

Immer noch mega ♥️🥰 In diesem Band geschieht so viel und die Charaktere haben mich weiter stark in ihren Bann gezogen. Allein mit ihnen setzt King für die Fantasy für mich verdammt hohe Maßstäbe. Auch übt er an einigen Stellen wieder Gesellschaftskritik, was ich immer wieder toll finde 🥰 Beim Reread habe ich nochmal so viel mehr Zwischentöne rausgelesen und die Dynamik der Gruppe ist so toll 🫶 Ich möchte sie weiterhin nicht verlassen - und bin ja jetzt schon am verzweifeln, dass die Reihe irgendwann enden wird … Ich mache auf jeden Fall gleich mit Band 4 weiter. Bin nun völlig in der Reihe drin 😁
Die Reise geht weiter. Roland Eddie und Susannah wachsen immer mehr zusammen und die kleine Gruppe muss sich vielen Gefahren stellen und dabei auch noch aus den Jungen Jake schlau werden von dem Roland träumt. Letztendlich treffen sie auf Jake und auf einen viel zu knuffigen Billy Bumbler Namens Oy💗 Nun zu viert müssen sie sich vielen Herrausforderungen stellen zb wie ein Dorf alter Menschen , Einen Mechanischen Bären , Einen todes Zug der Rätsel liebt und eine Stadt voller verrückt gewordener Idoten. Ich fand das Buch von anfang an spannend und fesselnd. Ich liebe die Entwicklung der Gruppe und auch Jake und Oy binden sich schnell ein. Es ist mega gut geschrieben. Ich hatte oft Angst hatte Gänsehaut war wütend hab mich gefreut. Also für mich ein Gelungenes Buch☺️

Danke-Sai
Der dunkle Turm ist so eine Sache für sich. Ich habe ganz spezielle Erinnerungen an meinen ersten Durchgang vor über 10 Jahren, ich verband lange Zeit ein nicht wirklich passendes Lied mit dem vierten Teil wie kaum einen Song mit einem Buch und ich verbinde immer noch ein viel logischeres Gefühl (oder eine ganze Palette) mit allen Büchern, insbesondere in den späteren Werken. Ich erinnere mich perfekt, wo ich saß, als ich das Ende las, welches sich in seiner Art und Weise andeutete und fühlte mich bestätigt, überglücklich und verzweifelt zugleich und ich weiß, dass ich geweint habe (nicht zum ersten Mal). Durch der dunkle Turm bin ich auf spezielle Bands gestoßen, die ich heute noch verfolge und verbinde meinen ersten Wacken-Aufenthalt sowie die magischsten Festival-Momente überhaupt mit diesem Werk. Ich verbinde mit dem dunklen Turm überraschend enthusiastische Ausführungen meines Vaters, der nicht immer so immens viel über Bücher von sich gibt außer einem Brummen mit dem Ausspruch "Ja, war gut", wenn er etwas wirklich toll fand. Diskussionen und manchmal auch Lesehinweise und Anekdoten waren hier aber irgendwie ganz normal. Und ich erinnere mich an den Sog der Bücher. Wenn man nach Hause kam und nicht mehr aufhören wollte oder konnte zu lesen. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich nach der Reihe aber genau das getan: aufgehört zu lesen. Natürlich nicht komplett, aber in dieser Begeisterung fand ich mich nicht mehr wieder. Die folgenden Jahre habe ich es ständig versucht, aber nichts war nochmal so fesselnd. Es gab einiges, was das Potential hatte, aber es fehlte ja auch die Zeit. Aber der Turm war immer da. In Gesprächen mit einer wichtigen Person, die ich hier nur als die lebendige Spezi-Flasche bezeichnen werde (ich weiß, dass du das hier liest!), war er irgendwie alle paar Wochen spätestens wieder da. In jedem King-Werk waren die bekannten Verknüpfungen. In YouTube-Videos und Podcasts redeten Leute plötzlich über den Turm und wie wichtig er den Leuten ist. Vor wenigen Jahren brachte die lebendige Spezi-Flasche mich dann auf diese App und ich fing an wieder zu lesen. Mit hochgesteckten Zielen und irgendwie klappte es kaum. Und seitdem verzettele ich mich in meinen Re-Reads, 50 Büchern und Buchreihen gleichzeitig und habe manchmal das Gefühl, einfach Seiten abzuarbeiten. Mittendrin schwebte immer dieses Damokles-Schwert des dunklen Turms über mir. Kann er noch halten, was ich in Erinnerung hatte? Und aus einer Laune heraus beschloss ich irgendwann ihn wieder zu lesen. Ich war sofort wieder drin, Schwarz (unrevidiert) ging schnell vorüber und war sogar besser, als ich es erinnerte. Drei. war dann wieder so toll, wie ich es mir dachte, aber... der Funke war nicht da. Ich liebte beide Bücher, aber aus einer merkwürdigen Distanz heraus. Und auch mit diesem Band tat ich mich schwer. Ich kann am ersten Teil im Buch nichts meckern, es ist der selbe merkwürdige Abfuck, den ich mir so zurück gewünscht habe. Der Kampf gegen einen durchgedrehten Roboterbären, weitere Weltentüren, die erneute Abwandlung von Schizophrenie, weil man gleichzeitig lebt und tot ist und dieses merkwürdig spannende Dämonenritual sind eigentlich allesamt perfekt geschrieben. Dann kam Rivers Crossing. Und eine lange Pause vom Buch. Irgendwie war ich nicht so recht auf persönlicher Ebene abgeholt. Neulich habe ich dann gedacht, ich müsse jetzt mal wieder nach Mittwelt. Zehn Seiten später war es wieder da, dieses Gefühl. Und ich habe begriffen, woran es für mich liegt. In diesem Band ist mein geliebtes Ka-Tet nämlich wirklich ein Ka-Tet geworden. Eine zusammengehörige Gruppe, die füreinander einsteht. Das bahnt sich natürlich über die Bücher ein wenig an, die Festigung spüren wir aber hier. Spätestens ab der Reise über die Brücke haben sich unsere fünf Freunde endgültig einander hingegeben. Jake kann dem Revolvermann endlich bedingungslos vertrauen, und insbesondere Eddies Loyalität wird bis aufs Maximum aufgedreht. Beim erneuten Lesen ist es umso trauriger, was in diesen Büchern mit der Schicksalsergebenheit passiert. Roland ist bewusst, was auf lange Sicht mit den anderen passieren könnte. Eddie formuliert es für sich selbst ebenso, dass er Roland folgen wird, bis er stirbt. An einer Stelle nimmt Roland sogar einfach Oys mögliches Ableben in Kauf. Aber was in den kleinen, leisen Passagen passiert, ist ein subtiler Wandel in diesem Charakter. Er wird nahbarer und zweifelt immer mehr an seinen Einstellungen - auch wenn wir wissen, dass für ihn nur das Ziel existiert, den Turm zu finden (koste es, was es wolle) scheint er sich genau damit nicht mehr wohlzufühlen. All das hat den zweiten Buchteil dann so viel schöner gemacht. Lud wurde in einem Rutsch gelesen, obwohl es mich vor dem Part gegraut hat. Passend zu den Klängen von Velcro Fly begab ich mich also in diese Fallout/Mad Max-Welt und traf die Grauen, Schlitzer und den Ticktackmann und hetzte durch den Untergrund zur Rettung des Jungen. Ich traf die Pubes und wurde zur Krippe geführt, wo ich in Carpenter-Manier auf eine suizidale Mordmaschine traf. Und ich raste aus der Stadt dem großen Cliffhanger entgegen. Und zwischendurch jubelte ich über die Intertextualität, als ein gewisser Mann und ein ganz bestimmtes Zitat auftauchten. In dem Moment, als ich mit dem Buch durch war, war das Gefühl wieder da. Nach über 10 Jahren. Und ich habe dem Buch die Distanz bis zu den letzten 150 Seiten verziehen. Für mich ist sie genau richtig. Es ist sicher ein Schönreden von meiner Seite, aber ich bin nach all der Zeit umso mehr bei der Gruppe angekommen. Um dem Ganzen aber die Krone aufzusetzen: direkt danach entdeckte ich etwas verspätet den Titel von Kings kommendem Buch und die Beschreibung... Und sofort rief ich die lebendige Spezi-Flasche an um begeistert darüber zu reden. Da du das hier also liest: Danke, dass du mich wieder zum Lesen gebracht hast. Ich bin endlich wieder zurück!
Die Welt hat sich Weiterbewegt!
Ich kann und möchte hier gar nicht zu viel über die Geschehnisse des dritten Bandes "tot" verraten. Aber was soll ich sagen spätestens ab dem vorherigen Band "Drei" bin ich vollkommen in Mittwelt gefangen und möchte auch so schnell nicht wieder zurück nach Hause. King macht das wieder einmal hervorragend. Er lässt sich viel Zeit um die Gruppendynamik und das Verhältnis der einzelnen Mitglieder des Ka-Tet zu beschreiben. Jedes Mitglied hat seine persönliche Geschichte und somit auch seine eigenen Ansichten (selbst der kleine oy 🦝) Ich freue mich unglaublich auf Band 4 "Glas" weil ich denke man wird nun endlich die Vorgeschichte von Roland Erfahren. Ich gebe "nur" 4,5 ⭐ da ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Einstieg hatte und das Ende sehr offen ist. Aber ansonsten absolute Leseempfehlung. Ein muss für alle Fantasy Fans auch wenn der Einstieg mit Band 1 "Schwarz" wirklich nicht einfach ist aber es lohnt sich allemal.

Der dritte Band ist schon wieder etwas besser als der zweite. Es geht voran in der Geschichte. Anscheinend. Es erweckt den Eindruck. Sie berührt zwar noch immer nicht mein Herz, aber man kann sagen, dass dieses Buch (gerade zum Ende hin) spannend ist. Dennoch haben mich ein paar Dinge gestört. Am Anfang des Buches (bzw. relativ am Anfang) erklärt Roland seinen Gefährten, er würde den Verstand verlieren. Aufgrund der Tatsache, dass er Jake gerettet hat, würde er nun zwei verschiedene Stränge an Erinnerungen haben. Das würde ihm den Verstand rauben. Da das für mich vollkommen logisch war, dass er nun zwei verschiedene Erinnerungen an die Ereignisse an der Zwischenstation hat, konnte ich nun nicht so ganz kapieren, warum er den Verstand verlieren würde. Wenn er das einfach akzeptieren und hinnehmen würde, dass er zwei verschiedene Erinnerungen hat, würde es ihm wohl vermutlich etwas anders dabei gehen. Er hätte sich das ja denken können, dass sowas passiert... Naja. Gut, ich hatte selber auch noch nie zwei Erinnerungen an ein Ereignis. Dennoch. Es wurde so ein unglaubliches Trara darum gemacht, dass Roland den Verstand verlieren würde, dass es mich schon genervt hat... Vor allem, weil ich es nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ein weiterer Punkt, der mir nicht gefiel, war die Tatsache, wie Roland den Aufbau seiner Welt beschrieb. Mit den Balken und den Portalen und dem Dunklen Turm mittendrin... Er beschrieb es so, als würde er das wirklich alles WISSEN. Woher bitte schön?? Er hat selber angegeben, dass er das nur aus Geschichten wissen würde. Woher will er es denn wissen, dass diese Geschichten nicht nur Aberglaube sind? Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang ist... Woher will er wissen, dass das wirklich alles so IST, wie er das behauptet? Nein, er weiß es einfach... Und seine Gefährten glauben ihm das einfach mal eben. Sie glauben einem Menschen eine Geschichte über den Aufbau der Welt, obwohl dieser gerade zugegeben hat, den Verstand zu verlieren. Ehm... DAS ist für mich irgendwie unrealistisch... Dann kommt die Tatsache, dass Susannah anscheinend Eddies Frau sein soll. Auf einmal heißt sie Susannah Dean. Und nicht mehr Odetta Susannah Holmes. Und warum? Wieso hat sie auf einmal Eddies Namen angenommen? Dies geht nur mit einer Eheschließung. So eine hat bisher in den Büchern aber nicht stattgefunden. Wie kann man da also behaupten, die beiden wären Ehemann und Ehefrau, wenn es überhaupt gar keine Zeremonie gab? Unlogisch. Zumindest in meinen Augen.. Und dann die Tatsache, dass Susannah anscheinend schwanger ist... Großartig. Das war absehbar. Irgendwann musste das ja passieren. Ich fand es eh schon seltsam, dass sie mit Eddie schläft, wo sie in einer Welt ist, in der es anscheinend keine Verhütungsmittel gibt und sie anscheinend auch keine dabei hat/haben - ohne dass sie schwanger wird. Aber nein, es muss erst ein Dämon her und dann wird sie schwanger... Ehm ja.. Wie man unschwer herauslesen kann, bin ich der Buchreihe gegenüber (leider) immer noch sehr skeptisch. Ich bin aber dennoch gespannt, wie es weitergeht... Mal schauen. Vielleicht überzeugt mich die Geschichte ja doch noch.
Ich habe Tot. geliebt.
Die Figuren sind mir richtig ans Herz gewachsen, und an einigen Stellen habe ich ehrlich mitgefiebert - auch, weil es mich bei King absolut nicht gewundert hätte, wenn er einfach einen meiner Lieblingscharaktere abgemurkst hätte. 😄 Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und vor allem, wie sich das große Ganze zusammensetzt. Gerade bin ich einfach nur happy, alles direkt hintereinander lesen zu können, ohne auf den nächsten Band warten zu müssen. Für mich bisher das stärkste Buch der Reihe. Und ich bin sehr froh, dass ich mich vom zähen Start mit Schwarz nicht habe beirren lassen. Der Cliffhanger am Ende ist eher seicht, aber ganz ehrlich: Der nächste Band Glas liegt ohnehin schon bereit. Ich wünsche euch lange Tage und angenehme Nächte 🫶

Eine lange Reise..
Meine Überschrift sagt es schon. Ich habe nun endlich den dritten Teil der „Dunkler Turm“ Reihe beendet und bin sehr zwiegespalten. Der Beginn war interessant gestaltet, doch die Reise zum dunklen Turm verkam immer mehr in ein eher langwieriges Unterfangen. Viele Lagerfeuer mit kryptischen Andeutungen zur Geschichte wecken zwar Interesse, aber werfen umso mehr Fragen auf, die einen mitunter erschlagen. Doch dann kam nach 400 Seiten endlich die Spannung zurück und (holy shit) wird die Geschichte hier gut. Ich habe die letzten 300 Seiten in einem Ruck gelesen und wollte gar nicht mehr aufhören. Der Dunke Turm ist weirde Fantasy, die aber auf jeden Fall ihren Charme hat. Der dritte Teil übertrifft zwar nich den tollen zweiten Teil, glänzt aber trotzdem mit einer tollen Story am Ende und sehr interessanten Begegnungen (ich sag nur selbstmordgefährdeter Zug). Ich werde auf jeden Fall den 4. Teil lesen, aber erst mal gibts eine Pause. Man muss schon Stephen King mögen, wenn man sich an diese Reise heranwagt. 😉
Ich werde einfach nicht warm mit Kings selbsternannten Jupiter-Epos. Nach der zähem Lesen von Band 1 wurde es meiner Meinung nach in Band 2 deutlich interessanter und auch die erste Hälfte von tot gefiel mir ganz gut. Handlungsstränge liefen zusammen, und das große Ziel des Buchs kristallisierte sich langsam heraus. Doch der Weg, den die Schicksalsgemeinschaft mit 2. Teil zurücklegen musste, war wieder sehr mysteriös und in einer Albtraumwelt namens Lud angesiedelt. Ich mag einfach Stephen King lieber, wenn er seine Geschichten in das alltägliche Leben integriert. Roboter-Bären, Fantasiewesen und unzählige Figuren aus anderen Romanen vom kleinen Lord bis zu Butler Jeeves sind weniger nach meinem Geschmack. Bei Lust zum Weiterlesen der Serie ist eher wieder gesunken.
Ich werde einfach nicht warm mit Kings selbsternannten Jupiter-Epos. Nach der zähem Lesen von Band 1 wurde es meiner Meinung nach in Band 2 deutlich interessanter und auch die erste Hälfte von tot gefiel mir ganz gut. Handlungsstränge liefen zusammen, und das große Ziel des Buchs kristallisierte sich langsam heraus. Doch der Weg, den die Schicksalsgemeinschaft mit 2. Teil zurücklegen musste, war wieder sehr mysteriös und in einer Albtraumwelt namens Lud angesiedelt. Ich mag einfach Stephen King lieber, wenn er seine Geschichten in das alltägliche Leben integriert. Roboter-Bären, Fantasiewesen und unzählige Figuren aus anderen Romanen vom kleinen Lord bis zu Butler Jeeves sind weniger nach meinem Geschmack. Bei Lust zum Weiterlesen der Serie ist eher wieder gesunken.
Just finished it and already started the next book in the series. I cannot wait to find our more about Midworld and the Dark Tower. It is as Eddie puts it: We go forward now and we want to see the Tower for ourselves. I liked Jake coming back into the world and Lud very much. Although I was pretty disgusted with King's description of Gasher and the rest of the people in Lud. My favourite part by far is Blaine. He reminds me of the riddle contest in the Hobbit and I cannot wait to see with which trick Roland is going to save their lives this time. He sure must have a trick up his sleeves because Blaine probably knows all the riddles in the world.
"Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem "Dunklen Turm" durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem letzten Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren." Da es der dritte Band der Reihe ist, werde ich auf den Inhalt nicht eingehen und heute einfach nur erzählen wie mir das Buch gefallen hat, weil ich nicht spoilern möchte. Der dritte Band konnte mit seiner Spannung überzeugen sowie auch mit seinen Charakterentwicklungen. Neue Charakter kommen hinzu, wo ich doch so viel sagen muss, dass ich Oy (ist ein Tier) so sehr lieb. Da gab es eine herzerwärmende Szene im Buch, die mir wirklich sehr gefallen hat. Es gibt die ein oder andere kleine Stelle, die sich was gezogen hat, aber ansonsten war die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Dafür das es meine dritte Reise zum dunklen Turm ist, habe ich doch einiges Vergessen (Club der Siebe) und es gab doch die eine oder andere Überraschung für mich. Die Handlung bzw die gesamte Reihe ist eine komplexe Angelegenheit, die sehr viel Input hat, jedoch wer einmal in den Bann gezogen wurde, kann sich dieser nicht mehr entziehen. Das Ende hatte einen dicken Cliffhanger und damals musste man 6 Jahre warten bis man den vierten Band in der Hand halten musste. Wahnsinn. Ich wäre verrückt geworden. Aber Dienstag geht meine Reise weiter. Ich kann die Reihe nur an Kingfans empfehlen. Falls ihr noch nie ein Kingbuch gelesen habt, fangt auch nicht mit dieser Reihe an. 4,5 von 5 Ottis
Fantastisch!
Also ich muss ja wirklich Mal sagen, ich hätte nie gedacht wohin mich diese Geschichte Mal führt, als ich mit der Reihe angefangen habe. Alleine für die Änderung der Welt durch die Roland und seine Gefährten streifen begeistert mich immer aufs neue und holen mich zu der Reihe zurück. Die Welt ist für mich auch der wahre Hauptcharakter in der Geschichte. Natürlich erfahren wir in tot. viel über die Gefährten selbst, aber auch die Umgebung in der sie sich befinden. Und gerade zum Ende tun sich wieder Dinge auf bei denen ich mich Frage: wie konnte es dazu kommen? Wie weit liegt diese Welt in der Zukunft von unserer Zeit? Oder ist es doch etwas ganz anderes, eigenes? Es bleibt weiter spannend, soviel steht fest!




















































