Menschenjagd – The Running Man

Menschenjagd – The Running Man

Softcover
3.8472
GameshowSpielReality-TvZukunft

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Description

Die ultimative Gameshow: Wer verliert, ist tot

Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Menschenjagd werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab …

Romanvorlage zur großen Kinoverfilmung

THE RUNNING MAN

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Near Future
Format
Softcover
Pages
384
Price
13.40 €

Author Description

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

Characteristics

4 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
52%
20%
31%
6%
78%
2%
68%
62%
16%
12%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
38%
68%
47%
67%

Pace

Fast50%
Slow25%
Moderate25%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

77
All
4.5

Eine gnadenlose Hetzjagd, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.🎯

Der vierte Band, den King unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht hat – und laut KingWiki in nur 72 Stunden geschrieben wurde. 72 Stunden?! Bitte was⁉️ 😱 ...und dann so ein meisterhaftes Ergebnis! Nachdem mich die letzten beiden King-Titel, Sprengstoff und Cujo, zwar solide unterhalten, aber nicht ganz so gepackt haben, hat mich Menschenjagd wieder vollkommen abgeholt❗️ Genau so fühlt sich King an, wenn er mich richtig erwischt: intensiv, düster, moralisch verwirrend – und absolut fesselnd. 🎯 Setting & Handlung Das Buch spielt in der „Zukunft“ des Jahres 2025 – was sich etwas schräg anfühlt, wenn man es genau in dem Jahr liest indem es sich abspielt. Zukunft eben, aus Sicht der Veröffentlichung. Wir begleiten den arbeitslosen Familienvater Ben Richards, der verzweifelt Geld braucht, weil seine Tochter schwer erkrankt ist. Aus Mangel an Alternativen meldet er sich für eine der berüchtigten Spielshows an. Und landet nicht in irgendeiner Show, sondern ausgerechnet in der populärsten von allen: „Menschenjagd“. Der Name ist Programm: Ben wird zum Gejagten – von Zuschauern ebenso wie von professionellen, „Söldnern“. Jeder will ihn zur Strecke bringen, am besten so spektakulär für die Kameras, wor nur möglich. Für jede Stunde, die er überlebt, gibt es Geld. Überlebt er einen Monat, winkt der Jackpot. Ben ist bewusst, dass es noch nie einen Kandidaten gab, der dies geschafft hat. Ob Ben das unmögliche schafft? Das müsst ihr schon selbst herausfinden 😉 🌍 Dystopie & Themen Die Welt, in der das alles spielt, ist eine gnadenlose Dystopie: verseucht, arm, krank, kontrolliert von Medien und einer eiskalten Regierung. Armut bringt leider oft das Schlechteste im Menschen hervor. Aber – und das liebe ich – es gibt auch Ausnahmen, kleine Lichtblicke, die Richards auf seiner Flucht begegnen. Der gefährlichste Gegner ist allerdings Evan McCone, der Ben gefühlt von der ersten Minute an im Nacken sitzt. Das resultierende Katz-und-Maus-Spiel ist atemberaubend spannend und hat mich ständig moralisch alles hinterfragen lassen – ganz ähnlich wie Dead Zone. Überhaupt hat mich Ben Richards Charakter immer wieder an Johnny Smith (aus Dead Zone) erinnert. Beide Figuren haben mich unglaublich fasziniert und irgendwie ständig parallelen in meinem Kopf ziehen lassen. ⏱️ Countdown statt Kapitel Richtig cool fand ich die Struktur des Buches: Statt klassischer Kapitelnummern läuft ein Countdown rückwärts. Das erste Kapitel beginnt mit > „… minus 100 … und der Countdown läuft …“ und endet schließlich bei „… minus 000 … und der Countdown läuft …“ Dieser Aufbau hat dem Ganzen einen zusätzlichen Kick gegeben. Je weiter der Countdown lief, desto spürbarer zog sich der Spannungsbogen an – wobei, ehrlich gesagt war es von Anfang bis Ende durchgehend packend. 🎆 Ende & Twist Und dann das Ende… und ein Twist kurz vorher, mit dem ich niemals gerechnet hätte. In hundert Jahren nicht. Ich war wirklich komplett überrascht und gleichzeitig beeindruckt. 💛 Fazit Ein absolut starker, wuchtiger King – düster, temporeich, moralisch herausfordernd, emotional mitreißend. Für mich wieder ein echtes Highlight! 🔥📖 - auf seiner Flucht vor den Jägern kommt Ben Richards unter anderem auch durch die Kleinstadt Derry, ...auch das liebe ich an seinen Büchern, dass wir immer wieder Charakteren und/oder Orten aus anderen Werken begegnen ❤️‍🔥

Eine gnadenlose Hetzjagd, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.🎯
5

Eine Game Show aus dem Jahr 2025

In einer düsteren Zukunft 2025, in der Armut und Arbeitslosigkeit allgegenwärtig sind, meldet sich Ben Richards freiwillig für eine brutale Gameshow: „Die Menschenjagd“. 30 Tage lang muss er fliehen – während die ganze Welt live zuschaut und professionelle Killer ihm nach dem Leben trachten. Doch bald wird klar, dass das Spiel nicht nur um Geld, sondern um Macht, Kontrolle und die Wahrheit geht. Stephen King schafft hier eine erschreckend realistische Dystopie, die auch heute noch beängstigend aktuell wirkt. Der Roman ist spannend, gesellschaftskritisch und emotional – und das Ende trifft einen völlig unvorbereitet. Ben Richards ist ein komplexer, tragischer Held, und Kings Schreibstil zieht einen von der ersten Seite an in den Abgrund dieser verdrehten Welt. Ein intensives, bitteres und zugleich fesselndes Buch – ganz anders (und um Welten besser) als die Filmversion.

3.5

Brot und Spiele

Benjamin Stuart Richards ist 28, lebt im Jahr 2025, in einer Dystopie. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter, die krank ist. Um ans Geld zu kommen und sein Kind zu retten, nimmt er an einer Fernsehshow teil. In dieser flüchtet er um sein Leben. Jede Stunde, die er überlebt, wird mit 100 Dollar belohnt. Wird er es schaffen und sein Kind retten? Das Buch ist in „Kapitel“ eingeteilt, welche einen Countdown abzählen. Was der Countdown abzählt, was man allerdings als Leser bis zuletzt nicht. Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht immer zurecht gekommen. Manchmal gab es meiner Meinung nach, zu viele überflüssige Beschreibungen Die Geschichte wird nur aus einer Perspektive erzählt - die von Benjamin, dem gejagten. Er ist intelligent, zynisch und war mir dadurch sympathisch. Er tut alles, um seiner Familie zu helfen. Am besten fand ich die Atmosphäre im Buch. In dieser Dystopie sind Menschen in Arme und Reiche unterteilt. Sie wohnen in unterschiedlichen Gegenden, haben unterschiedliche Lebensstandards und verdienen sogar unterschiedliches Geld. Diese Dissonanz beschreibt der Autor ziemlich gut. Man spürt förmlich die Hoffnungslosigkeit und Resignation der armen Bevölkerung, die für etwas Geld alles machen würde. Im krassen Vergleich dazu stehen die Reichen, mit ihren innovativen Cyborgs, teueren Autos und unendlicher Langweile, die nach Brot und Spielen verlangt. Ein richtig gutes Buch mit viel Spannung und einer Verfolgungsjagd auf Leben und Tod. Eine Empfehlung von mir an die Action-Jäger und Dystopie-Liebhaber.

4

Hunt him down.

Ben Richards lebt in dem dystopischen Amerika des Jahres 2025. Die Luft ist verpestet, die Schere zwischen Arm und Reich gigantisch und die Leute verdummen durch das gratis Fernsehen Free-Vee. Um seiner kranken Tochter Medikamente kaufen zu können, beschließt Ben bei einer der abstrusen Game Shows teilzunehmen. Er wird für die populärste, die „Menschenjagd“ ausgewählt. Er muss es schaffen 30 Tage zu überlegen, dabei wird er vom ganzen Land gejagt. Stephen King hat als Richard Bachman mal wieder eine gesellschaftskritische Dystopie erschaffen, in der Brutalität nicht fehlen darf. Auf Grund des Erscheinens der neuen Verfilmung und des Faktes, dass das Buch dieses Jahr spielt wollte ich es noch unbedingt lesen. Und was soll ich sagen, es war sehr unterhaltsam. Das Katz und Maus Spiel zwischen den Jägern und Ben nimmt immer größere Formen an. Ständig erwischt man sich dabei, wie man überlegt, wie man am besten vorgehen sollte. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch. Man muss nicht zu viel nachdenken aber wird gut unterhalten. Ärgerlich fand ich, dass in meiner Ausgabe im Vorwort schon das Ende gespoilert wurde, weil das Vorwort eines anderen Buches reingeschnitten wurde. Also falls ihr auch diese Version lest, lest das Vorwort erst zum Schluss.

4

Vorbereitung für die Verfilmung von Edgar Wright

Edgar Wright ist ein grandioser Filmemacher. Scott Pilgrim vs. The world, shaun of the dead, hot fuzz, baby driver und viele mehr sind äusserst starke Filme. Hoffentlich wird sich the running man da auch einreihen können. Bei einer Verfilmung nah am Originalwerk kann nicht viel schiefgehen. Ich freue mich sehr darauf. Ben Richards ist ein nachvollziehbarer Charakter, der in einer Welt leben muss, die langsam aber sicher zugrundegeht. Aus dringenden Gründen, sieht er sich gezwungen bei der „Menschenjagd“ mitzumachen. Das ist eine show auf Leben und Tod, die nur zu Unterhaltungszwecken existiert und die Bevölkerung bespassen soll. Wird er seinen Jägern genug lange aus dem Weg gehen können, um am Leben zu bleiben und den grossen Hauptpreis gewinnen? Dieses epische Ende habe ich nicht kommen sehen! Wer interessiert ist, soll sich auf jeden Fall dieses Buch holen, es ist innert kürzester Zeit weggelesen. Einen Stern musste ich aber trotzdem abziehen, weil es mir im Mittelteil etwas zu gemächlich war und gerne öfter ein hohes Tempo hätte beibehalten können.

5

Richtig stark!!!

Am Anfang war ich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt. Vieles wirkte chaotisch, das Ende kam abrupt und ich hatte das Gefühl, nicht alles richtig verstanden zu haben. Ich hatte auch ein ganz anderes Ende erwartet. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto stärker finde ich das Buch. Vor allem Ben Richards ist mir hängen geblieben – kein idealisierter Held, sondern jemand, der aus purer Verzweiflung handelt und dabei immer tiefer in ein unmenschliches System gerät. Das Buch zeichnet ein sehr düsteres Bild einer Gesellschaft, in der Medien alles zur Show machen und menschliches Leid zur Unterhaltung wird – und genau deshalb wirkt es heute noch so beklemmend.. Das Ende, das mich zuerst unbefriedigt zurückgelassen hat, ergibt im Nachhinein total Sinn. Es ist hart, aber genau deshalb so wirkungsvoll.

4.5

Ein dystopischer Thriller mit hoher Spannung und gesellschaftskritischem Unterton – temporeich, brutal, erschreckend aktuell.

„Menschenjagd“ ist ein früher Roman von Stephen King, der unter dem Pseudonym Richard Bachman erschien. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Armut, Gewalt und Überwachung den Alltag prägen. Im Mittelpunkt steht Ben Richards, ein Mann, der an einer tödlichen Spielshow teilnimmt, um seine Familie zu retten – gejagt von staatlichen Killern vor laufender Kamera. King entwirft hier eine beklemmende Vision, die stark an moderne Debatten über Medienmanipulation, soziale Ungleichheit und staatliche Kontrolle erinnert. Trotz der Veröffentlichung in den 80er-Jahren wirkt vieles erschreckend zeitgemäß. Der Stil ist schnörkellos, direkt, mit rasantem Erzähltempo – typisch für den „Bachman“-Ton.

4.5

Da sind wir

Das Buch spielt im Jahr 2025. Also ging es los. Die Spa nung ist von Anfang an dabei. Die letzten Seiten und Kapitel haben meine Nerven stark gefordert. Man muss es nicht mehrfach lesen, aber wer Bachmann / King mag und kein 900 Seiten-Projekt starten möchte, ist hier gut aufgehoben.

2.5

Wer Stephen King mag, wird auch Menschenjagd unterhaltsam finden. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung hält durchgehend an, und das Tempo ist hoch. Es liest sich gut und bietet solide Unterhaltung, aber es ist kein Buch, das man unbedingt mehrfach lesen muss. Es ist sicher nicht Kings bestes Werk, aber auch keines seiner schlechtesten. Für einen einmaligen, spannenden Lesegenuss ist es definitiv geeignet.

4

4 Sterne

Meinung: Ein Buch zu lesen, welches von dem Jahr 2025 handelt und es auch noch in diesem Jahr zu lesen, hat ein mulmiges Gefühl in mir erzeugt. Gott sei Dank sieht die Welt noch nicht so aus, wie es in diesem Buch beschrieben worden ist, aber meiner Meinung nach befinden wir uns auf direktem Wege dorthin. Stärken des Buchs: Die Geschichte über Benjamin und sein starker Wille haben mich mitgerissen und auch nachdenklich gestimmt. Die im Buch beschriebene Umweltveränderung hat mich sehr erstreckt und auch beunruhigt. Die Klassengesellschaft war so detailliert ausgearbeitet, dass man bei diesem Buch sorge haben muss, dass die beschriebene Dystopie wirklich eintreffen kann. Schwächen des Buchs: Hier und da hat sich Stephen King wieder etwas zu lange mit unwichtigen Nebendetails aufgehalten, die zum Verlauf der Geschichte nicht wirklich beigetragen haben. Sowas bin ich von ihm aber schon gewöhnt und fände es eher schade, wenn sie fehlen würden. Mein Fazit zu dem Buch: Diese grausame Geschichte über eine brutale TV-Show in der Menschen gejagt und brutal ermordet werden nur um ihren Familien Geld zukommen lassen zu können hat mich mehr als überzeugt und mitgerissen. Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte weit vor dem Jahre 2025 geschrieben wurde, betreffen uns die Themen, die der Autor anspricht, zum Teil heute tatsächlich. Diese Dystopie überzeugt mit Spannung, tollen Charakteren und einem großen Knall am Ende.

4.5

Menschenjagd spielt in der dystopischen Zukunft 2025, in der die Gesellschaft in Arm u Reich unterteilt ist. Ben Richards Tochter ist schwer erkrankt und da seine Frau u er sich keine Medikamente leisten können, meldet er sich für die TV Show Menschenjagd an, in der er von professionellen Killern verfolgt, um sein Leben flüchten muss. Der Roman überzeugt durch seine rasante Handlung, die Kapitel sind kurz gehalten, enthalten aber packende Action mit scharfsinniger Gesellschaftskritik, Medienmanipulation und dem Willen zu überleben. Ben wirkt zu Beginn nicht sonderlich sympathisch, entwickelt sich während des Romans aber immer mehr zum Antihelden. Menschenjagd wurde in den 80ern von King unter seinem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben, ist aber heute aktuell wie nie.

3

Unterhaltsame Dystopie

Ein unterhaltsamer dystopischer Roman, geschrieben von King im Jahr 1982, der im Jahr 2025 spielt. Witzig sind oft die Vorstellungen, die King sich damals für heute gedacht hat. Es geht um Politik, die Kluft zwischen Arm und Reich, die Elite und das einfache Volk. Es hat eine interessante Prämisse über eine Spielshow, in der Leben und Tod buchstäblich auf dem Spiel stehen. Solide und unterhaltsame Geschichte ist weitgehend linear. Es ist oft politisch inkorrekt, und die Sprache, die in Bezug auf Schwarze verwendet wurde, war manchmal besonders unangenehm.

3

Provokant. Fesselnd. Zeitlos.

Allein dass das Buch im Jahr 2025 spielt, ist schon grandios – wenn man bedenkt, wie sich King bzw. Bachman 1982 unsere heutige Zeit vorgestellt hat. Teilweise wollte er für die knapp 380 Seiten meiner Meinung nach die Welt ein bisschen zu groß aufziehen, viele interessante Dinge werden nur kurz erwähnt. Trotzdem hat mich der Roman, der sich wie ein Actionthriller Film liest, abgeholt. Vielleicht schau ich mir auch den Film von 1987 mit Schwarzenegger an – auch wenn der mit der Figur aus dem Buch wohl nicht viel gemeinsam hat. Das Ende kam dann ziemlich plötzlich, aber so 30 Seiten vorher war schon abzusehen, in welche Richtung das Ganze läuft. Was mich aber richtig beeindruckt hat, war das Nachwort aus Der Regulator. (1996) Das war für mich ein echtes Highlight. Es ist ehrlich, direkt und bringt nochmal auf den Punkt, worum es eigentlich geht – und das Ganze aus heutiger Sicht nochmal zu lesen, gibt dem Buch eine ganz andere Tiefe.

4

Ein super Buch, das man einfach so weg liest. Nicht Augen öffnend oder hoch künstlerisch, aber sehr spannend. Was will man mehr von einem Buch?!

4

Eine Dystopie, die 2025 spielt und vor 50 Jahren geschrieben wurde - düster, brutal, gesellschaftskritisch und ziemlich gut!

Nachdem ich die Inhaltsangabe von Menschenjagd gelesen hatte, war für mich klar, dass ich die Geschichte unbedingt noch dieses Jahr hören muss! Richard Bachman alias Stephen King schrieb die Dystopie angeblich innerhalb weniger Tage – manche Quellen datieren sie bereits in den Winter 1971. Sicher ist: Veröffentlicht wurde der Roman 1982, und er spielt im Jahr 2025! 🤯 Ein großer Teil der Bevölkerung ist arbeitslos, bettelarm und krank, denn die Luft ist stark verschmutzt. Moralischer Verfall und soziale Ungleichheit prägen die Gesellschaft. Die Menschen lesen keine Zeitungen mehr; stattdessen besitzt jeder ein kostenloses „Free-Vee“-Fernsehgerät, das eine sensationsgierige Gameshow nach der anderen ausstrahlt. In diesen makabren Sendungen treten mittellose Menschen aus purer Verzweiflung an – und riskieren dabei ihre Gesundheit oder gar ihr Leben. Die Hauptfigur Benjamin Richards ist 28 Jahre alt, verheiratet und Vater einer kleinen Tochter, die an einer schweren Lungenentzündung leidet. Aus Verzweiflung und in der Hoffnung, Geld für Medikamente zu gewinnen, entscheidet sich Richards, an einer dieser Shows teilzunehmen. Er qualifiziert sich für „Menschenjagd“, das brutalste Spiel von allen – noch kein Teilnehmer hat es je überlebt. Der Kandidat erhält einen kurzen Vorsprung und wird dann von professionellen Jägern sowie der gesamten Bevölkerung gehetzt. Je länger er durchhält, desto mehr Geld verdient seine Familie. Mit dem Startschuss beginnt eine fesselnde, brutale und zugleich zutiefst traurige Geschichte – spannend, gesellschaftskritisch und mit einem spektakulären Ende! 🤯🤯 David Nathan verdient wie immer ⭐⭐⭐⭐⭐. Übrigens: Das Buch wurde 1987 unter dem Titel "The Running Man" mit Arnold Schwarzenegger verfilmt. Das Drehbuch orientiert sich jedoch anscheinend nur sehr locker an der Vorlage; die düstere Gesellschaftskritik des Romans soll weitgehend verloren gegangen sein. Aktuell steht eine neue Verfilmung von "The Running Man" kurz vor dem Kinostart. Der Trailer wirkt auf mich etwas trashig. Ins Kino lockt mich der Film leider nicht – sehr schade!🫤

3

Mittelmaß aber besser als erwartet

Es gibt Bücher, die dich verschlingen. Und solche, die dich jagen. Menschenjagd gehört irgendwo dazwischen. In einer Zukunft, die sich erschreckend vertraut anfühlt, wird Gewalt zur Unterhaltung. Ben Richards nimmt an einer brutalen Gameshow teil – gejagt, beobachtet, verkauft wie ein Produkt. Jeder Schritt ein Risiko. Jeder Atemzug könnte der letzte sein. Und irgendwo hinter all dem: ein System, das von genau dieser Angst lebt. Die Spannung? Konstant. Wie ein Herzschlag, der nie ganz zur Ruhe kommt. Die Idee? Stark. Beklemmend. Unangenehm nah an der Realität. Die Umsetzung? Solide – vielleicht zu solide. Es liest sich wie ein düsterer TV-Thriller, den man spät nachts schaut. Fesselnd genug, um dranzubleiben. Aber nicht unbedingt etwas, das dich noch Tage später verfolgt. Kein literarischer Einschlag, der dich verändert – eher ein sauber inszeniertes Katz-und-Maus-Spiel.

3.5

Trotz fieser Prämisse ziemlich lockere Unterhaltung

Das erste Buch was ich von King gelesen habe gefiel mir insgesamt gut. Ich mag wie das Worldbuilding nebenbei passiert und mit welch schnellem pacing die Geschichte voran getrieben wird. Auch der sehr pessimistische, aber durchaus treffende Blick auf eine mögliche Zukunft war etwas positives im leseerlebnis. Gegen Ende geht „The Running Man“ aber etwas die Puste aus und ob ich das moralisch höchst fragwürdige Ende gut finde weiß ich noch nicht.

4

Lies sich echt gut lesen. Zum Glück traf seine Dystopie "noch" nicht ein 😬

4.5

👍🏻

Spannend. Ich mag Dystopische Welten eh sehr. Das Ende hab ich so nicht kommen sehen. Z.T. Zum Ende hin bisschen ekelig …

3

Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen, ich mochte es zu lesen wie sich Stephen King Anfang der 80er 2025 vorgestellt hat. Irgendwann ab der Hälfte hat sich das Buch dann aber ganz schön gezogen und mich dann verloren. Das Ende fand ich dann wieder richtig gut.

5

Absolut spannender Pageturner von Stephen King. Bin begeistert.

4

Stephen King. Die Menschenjagd!

Ein sehr spannendes Buch mit Höhen und Tiefen. Ich war skeptisch diesem Buch gegenüber, weil ich bei meinem ersten Buch von Stephen King enttäuscht wurde. Aber ich gab ihm noch eine Chance und muss sagen ich war sehr zufrieden mit dem Buch .📗 Ein spannendes Katz und Maus Spiel von den Protagonisten und dem Konzern. Das Ende war sehr bitter und das Statement düster. Ich freue mich auf ein weiteres Buch von Stephen King

5

Uff, was für eine Geschichte! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Stephen King ist einfach der King!

4

Unglaublich spannend bis zur allerletzten Minute

Dieses Ideenkonstrukt einer Zukunft (die in der heutigen Zeit spielt) ist unglaublich verstörend, furchteinflößend und faszinierend zugleich. Ich habe mir vor allem am Anfang der Verfolgung oft vorgestellt, wie ich mich in seiner Situation verhalten hätte, welche Strategie wohl am erfolgreichsten wäre. Und wo ich mir noch zu Beginn sicher war, dass ich wüsste, wie das Buch ausgeht, wurde ich mit jeder Wendung eines Besseren gelehrt. Ich habe vor allem zum Ende hin extrem mitgefiebert & war von einigen Szenarien sehr schockiert. Das Ende vom Ende ging mir dann aber doch zu schnell, deshalb gibt’s einen Stern Abzug. Nichtsdestotrotz ein toller & spannender Stephen King ♥️

4.5

Solides Buch

Ich liebe dystopische Romane und King (oder in diesem Fall eigentlich Bachmann) also war es klar, dass ich diesen hier lieben werde. Die Geschichte war gut und durchweg spannend. VA das Ende hat mich sehr überrascht. Der Protagonist hätte einen Ticken sympathischer sein können aber das ist glaube ich Geschmackssache.

4

Spannende Dystopie mit kleinen Längen

"Menschenjagd" habe ich erst gelesen, nachdem ich den aktuellen Kinofilm gesehen habe und das war aus meiner Sicht ganz gut so. Ich mag die Bücher von Stephen King sehr, aber dieses hatte für mich trotz des Tempos einige Längen, die durch den vorab gesehenen Film aber für mich kompensiert werden konnten. Die dystopische Geschichte, die übrigens im aktuellen Jahr 2025 spielt, konnte mich über weite Strecken fesseln und hat mir teils besser gefallen als der Film, da hier noch einmal deutlicher aufgezeigt wurde, wie groß der Unterschied zwischen arm und reich ist und auch der persönliche Druck und Stress bei Ben während der Jagd deutlicher wurde. Ein spannendes Buch, welches ich nahezu in einem Rutsch durchgelesen habe und für welches ich gern 4 Sterne vergebe.

5

Mein erster und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht der letzte King Roman. Meine Version hier aus dem Jahr 1984 und die Geschichte spielt in 2025. WAHNSINN!

5

Fesselnde, spannende Story

Stephen King hat es auch in diesem Buch geschafft mich total in seinen Bann zu ziehen. Die Story war durchweg so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, geschweige denn wollte. Fantasy spielt hier gar keine Rolle, dafür sind einige Krimi-Elemente enthalten und vielleicht auch klitzekleine Horror-Szenen für den einen oder anderen- aber diese sind wirklich sehr gering und für meinen Geschmack eher leichter Horror. Alles in allem eine absolut fesselnde Story, die sich locker leicht lesen leicht, am Besten während es draußen schön düster ist und leichter Regen gegen die Fensterscheiben prasselt.

4

Fiktiv

Gut und spannend geschrieben, allerdings nicht sein bestes Werk (für mich als King-Fan 😉).

3

Würde RTL vermutlich kaufen, das Format.

3.5

Konnte es kaum aus der Hand legen

2.5

Die Geschichte hat mich leider nicht so abgeholt.

Aber das Buch ist noch meilenweit besser als der Film mit Schwarzenegger, der überhaupt nicht zum beschriebenen Protagonisten passte...

4

Dieser Bachmann hat mir deutlich besser gefallen, als die, die ich schon von ihm gelesen habe. Die Geschichte hat mich zu Beginn so mitgenommen, dass ich sogar nachts davon träumte😁 In der Mitte wird es zwar dann etwas schwächer, den Schluss allerdings fand ich wieder sehr spannend.

2

Hat mir leider nicht so gut gefallen. Ist leider einfach nicht meins gewesen und ich mochte den Charakter auch nicht. Ist natürlich immer Geschmackssache

4.5

Düster, dystopisch & grotesk.

— Es ist das Jahr 2025 und Reality TV auf einem ganz neuen, grotesken Level. In einer Gameshow radeln Herzkranke um Geld bis sie gewinnen - oder mit Herzinfarkt umkippen. In der Show "Menschenjagd" werden Männer von professionellen Killern gejagt - und an genau dieser nimmt unser Protagonist Richards teil. Er ist arbeitslos, verzweifelt und braucht dringend Geld um Medizin für seine lungenkranke Tochter zu kaufen. Für jede Stunde die Richards überlebt bekommt seine Familie 100 Neudollar. Aber es hat in 30 Jahren "Menschenjagd" noch keinen Überlebenden gegeben... 💰 ⠀ — Dieses Werk ist dystopisch und gesellschaftskritisch. King greift Themen wie soziale Ungerechtigkeit oder Umweltverschmutzung auf. Die Haupthandlung dreht sich jedoch um Richards' Rolle im Spiel Menschenjagd.👣 ⠀ — Richards ist ,ähm, der etwas andere Protagonist. Er ist direkt und zäh. Er ist sexistisch und rassistisch. Wobei ich hier interpretiert habe, dass sich sein Hass eher gegen die Personen richtet, die ihn in ihrer Gameshow sterben sehen wollen, und nicht gegen die Person selber. Dennoch hat mich dies stellenweise etwas aus der Bahn geworfen. Er ist ein Arschloch, aber auch intelligent und treu. Die Welt in der er lebt ist grausam und irgendwie will man als Leser, dass er es schafft obwohl er unausstehlich ist. 🍾 ⠀ — Der Schreibstil Kings ist wie immer großartig. Jedoch hab ich das Gefühl in diesem Buch war er direkter und skrupelloser. Was herrlich zur dystopischen Stimmung passt. ⠀ — Euch erwartet alles in allem eine Menge Spannung, Action & einige Twists die (meistens) nicht vorhersehbar sind. Mit 384 Seiten ein vergleichsweise kurzer King. Ich kann erneut eine Empfehlung aussprechen! 💭

Düster, dystopisch & grotesk.
4

😍

Nach einem anstrengenden Semester habe ich endlich die Zeit gefunden Menschenjagd zuende zu lesen. Den Klapptext könnt ihr auf dem zweiten Bild sehen. Ich muss sagen, ich hatte ganz andere Erwartungen an das Buch und das Ende war auch absolut nicht vorhersehbar. Was mir gut gefallen hat war, dass man ohne großes vorgeplenkel sofort in die Story geworfen wurde. Es gab kein großes „um den heißen Brei reden“. Das Worldbuilding war sehr kreativ und gelungen. Im großen und ganzen hat mir das Buch super gefallen. 😊 ich würde 4 von 5 Sternen ⭐️ geben. Einen Stern abzug, weil ich das Ende sehr apprupt fand und mich gerne noch länger mit der Story beschäftigt hätte. Ich fand auch dass dem Hauptprotagonisten alles ziemlich in die Karten gespielt hat. Achtung Spoiler ab hier ‼️ Ich fand den Bluff mit der Handtasche etwas unrealistisch… auch wurde nie aufgeklärt warum Richards sich dagegen entschieden hat mit dem Network zusammenzuarbeiten. Immerhin hätte er nichtsmehr zu verlieren gehabt..

4

"Er konnte gut verstehen, warum ein Mann, der die Wahl zwischen Stolz und Verantwortung hatte, sich fast immer für den Stolz entschied - wenn die Verantwortung ihm seine Männlichkeit raubte."

Gute und unterhaltsame Dystopie mit einem etwas unsympathischem MMC. 🥲 Die Story wird sehr schnell erzählt, man kommt so gut durch das Buch - habe es sehr gemocht.😁👍🏼

4.5

Spannendes Buch mit einer unmoralischen Spielidee und einer sehr sympathischen Hauptperson, die die Probleme der Gesellschaft und der Schere zwischen arm und reich beleuchtet

3.5

Solide aber hat mich nicht vollends überzeugt.

3

3,5 Sterne für diese Geschichte Stephen King versteht es tiefgründige Geschichten zu schreiben, besonders gefallen hat mir diesmal der gesellschaftlichskritische Aspekt in diesem Buch, insbesondere wenn man bedenkt, wann dieses Buch geschrieben wurde. Dennoch hatte diese kurze Geschichte doch Schwächen für mich, denn vor allem in der Mitte des Buches passiert relativ wenig, trotz sehr kurzer Kapitel. Insgesamt demnach 3,5 Sterne

4

Dieses Buch habe ich vor sehr langer Zeit begonnen, nämlich mit meinem Freund im Urlaub. Auf der Rücktour vom Flughafen wollten wir es beenden, doch unser Autoradio wurde geklaut, somit hat es so sehr in die Länge gezogen es zu beenden, da ich unglaublich viel arbeiten musste. Aber die Geschichte war richtig spannend und toll wie alle King Geschichten und das Ende war bombastisch gut! Schade finde ich nur, wenn so tolle Bücher unter mangelnder Zeit leiden müssen, da mit oft vor Erschöpfung nach der Arbeit auch einfach die Motivation zum weiter hören fehlte. Aber trotzdem wieder mal grandios vertont als Hörbuch und sehr unterhaltsam!!

5

In weniger als zwei Tagen durchgelesen

Wow! Ich habe es geliebt! Es war durchgehend spannend und ich kann es nur empfehlen! Manchmal sind mir die Kings zu lang, zu ausführlich, doch dieses Buch war perfekt genauso wie es war. Ich freue mich schon darauf den Film zu sehen und Ende des Jahres dann die Neuverfilmung ☺️👌

In weniger als zwei Tagen durchgelesen
4.5

Sehr gut

Mein erster Bachmann und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Besonders sind mir die für King untypischen sehr kurzen Kapitel aufgefallen. Dadurch, und auch durch die spannende Handlung, bin ich praktisch durch die Seiten geflogen. In dem Buch wird das Bild eines dystopischen Amerika im Jahr 2025 gezeichnet. Das Fernsehen stellt hierbei eine wichtige Rolle dar. Es ist nahezu verpflichtend und jeder Haushalt wird mit einem kostenlosen Fernseher ausgestattet. Dort laufen den ganzen Tag unterschiedliche Gameshows, die dazu dienen Alte, Kranke und unerwünschte Menschen mehr oder weniger loszuwerden. Das Buch folgt dem verzweifelten Vater Ben Richards, der durch seine Teilnahme an einem der TV-Formate seine kranke Tochter retten möchte. Wir werden Zeugen seines immer verzweifelter werdenden Überlebenskampfes. Mein Fazit: Für mich war das Buch ein richtiger Pageturner. Es hat auch nicht an Spannung und Plottwists gemangelt. Einziges Manko: Das Ende, dass einfach komplett anders als erwartet war (es wurde trotzdem sehr gut geschrieben und hat mir dennoch gefallen). Und es gab ein paar Nebensätze, die aus der Zeit gefallen sind.

4

Ein Produkt seiner Zeit, aber auch immer noch gut!

Natürlich kann man von einem Stephen King der 80er nicht erwarten, politisch korrekt zu sein. Der Hauptcharakter ist auch nicht sympathisch: Soll er auch nicht sein. Irgendwie macht es das auch noch viel spannender. Dennoch: Spannendes Konzept, spannende Ausführung, überraschende Handlung! Nicht mein liebster Bachmann, trotzdem super.

4.5

Chronologische Lesereise durch Stephen Kings Werk Teil 12: Seit nunmehr fast sechs Jahren lese ich mich chronologisch durch Kings Schaffen und möchte nach und nach die gesammelten Eindrücke zu seinen Büchern hier aufschreiben. Aktuell stecke ich mitten in den Anfängen der 2000er Jahre, als er mit seinem Unfall zu kämpfen hatte und sein Schreiben nachzulassen schien - welch ein Irrtum. Doch hier soll es um das Buch Menschenjagd gehen, dass damals noch unter seinem Pseudonym Richard Bachman erschienen ist (sein Viertes unter diesem Namen) und das damals in den 80ern mit Arnold Schwarzenegger sehr prominent verfilmt wurde (allerdings war dann von dem Buch nur noch die Grundidee übrig, aber das steht auf einem anderen Blatt). Dieses Buch handelt im Jahr 2025 (welch ein Zufall) und diese dargestellte Zeit wird sehr dystopisch geschildert. Die USA ist mittlerweile ein sehr armes Land und werden durch die Medien regiert. Es herrscht große Armut und Reichtum kann man meist durch sehr lukrative, aber auch demütigende Spiele gewinnen,. Eines davon ist Menschenjagd, bei dem es darum geht, dass man von einem Eliteteam bestehend aus Söldnern gejagt wird und dabei innerhalb einer bestimmten Zeit nicht geschnappt werden darf. Schafft man es, gewinnt man eine Menge Geld. Wird man allerdings gestellt, winkt nur der Tod. Das Problem an der Sache ist vor allem, dass dieses Spiel landesweit übertragen wird und Hinweise durch die Bevölkerung an die Spielleitung dringend erwünscht sind und ebenfalls Geldbeträge für die Tippgeber bringen. Unter diesen Voraussetzungen meldet sich der arbeitslose Ben Richards für dieses Spiel an, um die notwendigen Medikamente für seine schwerkranke Tochter besorgen zu können. Doch das Spiel läuft nicht so, wie er sich das vorgestellt hat und Ben hinterlässt bei seiner Flucht vor den Jägern eine Spur der Verwüstung. Dieses Buch ist mit eines der Besten, die King geschrieben hat. Jetzt nicht unbedingt sprachlich, sondern vielmehr, was er darin schildert. Dazu muss man sich vielleicht auch in die Zeit zurückversetzen, in der das Buch erschienen ist. Der kalte Krieg auf dem Höhepunkt und im Fernsehen namen die Spieleshows, um die Menschen abzulenken, immer mehr zu. Diesen Ausgangspunkt spinnt King hier weiter und lässt die Medien zur alles bestimmenden Macht aufsteigen, die über das Wohl der Menschen bestimmen. Diese sehr finstere Zukunftsvision schmückt er mit Ben Richards aus, der an dem tödlichsten dieser Spiele teilnimmt und aus dessen Sicht wir die komplette Geschichte erleben. Dieses Buch ist durch seine Ausgangslage sehr grimmig geraten und wirklich düster mit wenig Hoffnung auf Licht am Ende des Tages. Ein Stil, der die Bücher unter seinem Pseudonym Bachman generell auszeichnet. Das sollte man alles im Hinterkopf behalten, wenn man nur die Verfilmung "Running Man" kennt, die aus dieser Geschichte einen reinen Actionfilm macht. Für mich persönlich ein Highlight in Kings Schaffen und definitiv bis hierhin der beste Band unter seinem Pseudonym,

3

Mein erstes Buch von Stephen King. Es war schon spannend und mitreißend. Allerdings weiß ich nicht was ich vom Ausgang der Geschichte halten soll. Ausserdem hätten einige Passagen länger ausgeführt und andere kürzer sein können für meinen Geschmack.

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4

Stephen King schreibt unter Pseudonym einen Dystopieklassiker, der Ende der 1980er mit einem gewissen Arnold Schwarzenegger unter gleichen Titel verfilmt wurde. 100 relativ kurze Kapitel die einen Countdown bilden, etwas über 200 Seiten, schnelle Action. 2025 (was 1982 noch relativ weit weg war, 2022 allerdings nicht mehr) ist bestimmt von großen Gegensätzen zwischen Arm und Reich. Verschmutzung, Krankheiten, Arbeitslosigkeit und totale Kontrolle bestimmen das Leben. Zusätzlich wird über einen Zwangs-TV ("FreeVee") eine Dauerunterhaltungsbeschallung geliefert. Hier werden "Game"-Shows für Bargeld geboten, nur das es den Spielern immer um Leben und Tod geht. Die bestbezahlte Show ist "The Running Man" und Benjamin Richards will Teil davon werden um Geld für Medizin für seine Tochter zu erspielen. Für jede Stunde die er überlebt bekommt er garantiert 100 New Dollar. Aber es muss sich per Videoaufnahme zweimal am Tag melden und die Bevölkerung wird angehalten, den Jägern aktiv zu helfen. Ein wirklich spannende, actionreiche und blutige Jagd-Dystopie. Der Film gilt ebenfalls als Klassiker, aber wir haben hier einen klaren Fall von Buch über Film, wie so oft.

4.5

Wie so oft habe ich auch dieses Buch ohne grosse Recherche ausgewählt – und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Eigentlich hatte ich ein klassisches Horrorbuch erwartet, aber «Menschenjagd» ist eher eine spannende Mischung aus «Die Tribute von Panem» und «1984». Der Roman, der 1982 geschrieben wurde und im Jahr 2025 spielt, entwirft ein düsteres Zukunftsbild. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht. Trotzdem kann ich das Buch allen empfehlen, die Dystopien mögen. 🏭🩸📹

Wie so oft habe ich auch dieses Buch ohne grosse Recherche ausgewählt – und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Eigentlich hatte ich ein klassisches Horrorbuch erwartet, aber «Menschenjagd» ist eher eine spannende Mischung aus «Die Tribute von Panem» und «1984». Der Roman, der 1982 geschrieben wurde und im Jahr 2025 spielt, entwirft ein düsteres Zukunftsbild. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht. Trotzdem kann ich das Buch allen empfehlen, die Dystopien mögen. 🏭🩸📹
3

Menschenjagd von Richard Bachman bzw. Stephen King war mein zweites Buch unter diesem Pseudonym und hat mir deutlich besser gefallen als Der Fluch. Die Vorstellung, dass King dieses Buch in den 80ern geschrieben hat und es im Jahr 2025 spielt, ist wirklich spannend. Es war interessant zu sehen, wie er sich die Zukunft vorgestellt hat, auch wenn einige Dinge heute vielleicht nicht ganz so zutreffend sind (Luftautos xd). Die Geschichte selbst, rund um Ben Richards, ist okay. Sie hat mich nicht komplett umgehauen, aber sie hat mich definitiv unterhalten. Was ich wirklich mochte, waren die kurzen Kapitel. Sie machten es einfach, in den Lesefluss zu kommen und sorgten dafür, dass die Spannung konstant hoch blieb. Es gab immer wieder Momente, die mich überrascht haben, und insgesamt war die Story fesselnd genug, dass ich das Buch schnell durchgelesen habe. Im Vergleich zu Der Fluch war Menschenjagd für mich definitiv der bessere Roman. Es ist nicht mein Lieblingsbuch von King, aber ich fand es interessant, wie er hier eine dystopische Zukunftsvision zeichnet. Die Vorstellung, dass Menschen in einer brutalen TV-Show um ihr Leben kämpfen, hat einen gewissen Nerv getroffen, besonders weil die Idee mittlerweile gar nicht so weit hergeholt wirkt.

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