Carrie
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Description
Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird.
Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe.
Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Und nun sinnt sie auf Rache ...
Book Information
Author Description
Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Nach dem Studium der englischen Literatur an der University of Maine trat er 1971 eine Stelle als Lehrer an der Hampden Academy in Maine an. Nach ersten Veröffentlichungen von Kurzgeschichten kam 1974 sein erster Roman Carrie auf den Markt - der Beginn seiner Karriere als Bestsellerautor. Bis heute lebt und arbeitet Stephen King in Maine.
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Projekt Stephen King Legacy Buch Nr. 01
Lange lange habe ich es vorgehabt: Den ultimativen Reread der Stephen King Legacy – in chronologischer Reihenfolge! Und alles begann mit "Carrie". Welches im Jahre 2001 auch tatsächlich mein erster gelesener King sein sollte. Und eben jenes Buch landete bei King eigentlich im Müll. Seiner Frau Tabitha hat man es dann zu verdanken, dass es doch noch veröffentlicht wurde. Ein Segen für die Welt, wenn man das so sagen kann. Wer weiß, wie der Weg von King gewesen wäre, wenn "Carrie" nicht die erste Veröffentlichung gewesen wäre? Sondern ein Buch, welches er sogar noch davor schrieb, es aber erst später unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte? Aber nun zum Buch. „Carrie“ ist einfach Kult. Jeder kennt diese Geschichte. Daher brauche ich, so denke ich, nicht allzusehr darauf eingehen. Entweder man kennt das Buch, oder einen der vielen Verfilmungen. Und falls nicht: Eines davon unbedingt nachholen! Es kann als Einstieg in das King-Universum gut geeignet sein. Allein, weil man hier nicht direkt von der Seitenzahl erschlagen wird. Für King-Verhältnisse ist dies ein doch recht dünnes Buch. Was mir nicht so gut gefällt, ist das "Fore-Shadowing". Die ganze Zeit über beim lesen wird man ständig daran erinnert, was am Ende der Geschichte passieren wird. Ich kann nachvollziehen, warum King das getan hat – um die Spannung aufrecht zu erhalten, denn sonst passiert bis zur Ballnacht gar nicht viel "horrorartiges". Dafür finde ich den Stil interessant, einen Großteil der Geschehnisse über Interviews, Zeitungsberichten oder Ausschnitte aus Büchern zu erzählen. Bei dieser Geschichte fühlt man aber einfach ab Seite 1 mit Carrie mit. Ob es das Mobbing in der Schule, oder ihre religiös fanatische Mutter ist. Ein glückliches Leben sieht anders aus. Bei "Carrie" hat sich schon damals gezeigt, was King drauf hat, wenn es um Charakterzeichnungen und Emotionen geht. 4 von 5 / 8 von 10 👩👩👩👩👩👩👩👩

Ich war überrascht, wie intensiv und bedrückend die Geschichte von Anfang an war. Carrie hat mir unglaublich leidgetan, ihre Einsamkeit und Ausgrenzung waren schwer zu lesen. Besonders die Darstellung von Mobbing und religiösem Fanatismus hat mich schockiert. Die Spannung hat sich langsam, aber sehr wirkungsvoll aufgebaut. Ich mochte die ungewöhnliche Erzählweise mit Berichten, Zeitungsartikeln und Rückblicken. Der Horror war für mich eher psychologisch als blutig, was mir sehr gefallen hat. An manchen Stellen wirkte die Geschichte etwas distanziert erzählt. Das Ende war grausam, tragisch und ist mir lange im Kopf geblieben. Insgesamt ein starker, beklemmender Klassiker, der mich sehr mitgenommen hat, auch wenn es knapp nicht für 5 Sterne gereicht hat. 📚🩸
„Carrie“ von Stephen King ist ein Klassiker des Horrors, der trotz seines Alters überraschend gut funktioniert und die Leser noch heute fesseln kann.
Die Geschichte über ein gemobbtes Mädchen mit unheimlichen Kräften lässt einen emotional nicht kalt und zeigt eindrucksvoll, wie Wut und Ausgrenzung eskalieren können. Kings Debüt besticht durch seine direkte, teils düstere Erzählweise und beeindruckende Figurenzeichnung. Zwar ist die Handlung relativ kurz und manche Elemente wirken etwas vorhersehbar, aber gerade das macht den intensiven Lesefluss aus. Insgesamt ein spannender, nachdenklicher Horrorroman, den ich mit 4 von 5 Sternen bewerte. 🌟📚
»Menschen werden nicht besser, sie werden nur cleverer. Wenn man cleverer wird, hört man nicht auf den Fliegen die Flügel auszureißen, dann sucht man nur nach den Gründen dafür.«
Ich war davon überzeugt, dass Carrie für mich ein 5 Sterne Buch wird. Aber nein, leider.❤️🩹 Dabei wollte ich es wirklich so sehr lieben.🥲 Aber woran hat es gelegen?🫣 Die ganzen Berichte/Verhöre zwischen der Story haben mir jede Spannung genommen.😩 Das hat für mich nichts zur Story beigetragen und meinen Leseflow permanent gestört.💀 Carries Hauptstory? 5/5 ⭐ Ich liebe sowie den female rage Trope und da gehört Carrie ganz klar zu den Klassikern.🖤 Aber dennoch insgesamt mein least favorite King.😶🌫️ Mein King Ranking: 1. Es | 4.50 ⭐ ( Eigentlich 5, diese Szene, iykyk 💀💀💀) 2. Shining | 4.50 ⭐ 3. Menschenjagd | 4.00 ⭐ 4. Todesmarsch | 3.50 ⭐ 5. Carrie | 3.50 ⭐ 💋

Anfang der 70er zog die Ehefrau eines Englischlehrers ein paar Seiten aus seinem Papierkorb, las diese und animierte ihren Gatten weiter daran zuschreiben. Damit wurde der Grundstein gelegt für einen der berühmtesten Schriftsteller der letzten 50 Jahre. 1974 veröffentlicht ist „Carrie“ das erste Werk Stephen Kings. Noch nicht ganz im Stil seiner künftigen Werk verfasst aber es blickt schon etwas Genialität durch. „Carrie“ spielt tatsächlich in der Zukunft 1979 und erzählt eine Geschichte über das Erwachsenwerden eines von ihrer religiösen Mutter gegängelten Mädchens. Aufgrund dessen erfährt sie genau soviel Ablehnung in der Schule. Mobbing wird hier schon extrem früh zur Schau gestellt. Aber in Carrie schlummert eine Kraft; die sobald sie entfesselt wird; keine Gefangenen macht. Ein Buch das jeder mal gelesen haben sollte. Auch wenn es etwas faserig wirkt durch die vielen Blickwinkel. Ein kurzes Buch mit viel Tiefgang. Und der Beginn etwas sehr Großem.
"Und dieses Mädchen wird nun immer als Monstrum bezeichnet"
Was für eine Reise! Klassiker, Meisterwerk, ein Muß für jeden Horrofan und das noch seit 50 Jahren! Genial geschrieben und aufgebaut mit Artikeln und Berichten zum Hintergrund der Horrornacht und für verschiedene Blickwinkel. Gefangen ab der ersten Seite. Obwohl ich schon die Filme immer super fand, ist das Buch für mich nochmal next Level! Wut ,Schock, Trauer... man leidet richtig mit. Die Kombination von Mobbing und Übernatürlichem bringt hier Gänsehaut pur.

Der volle Preis hat den vollen Preis bezahlt weil er die Pest an den Ort des Lichts gebracht hat.
Ich kannte die Geschichte um und von Carrie bereits durch den Film. Da ugh die meisten, wenn nicht alle, Verfilmung von King leider deutlich schlechter finde, musste ich das Buch natürlich dennoch lesen. Ich hatte wie immer viel Freude. Ich liebe Stephen Kings Schreibstil einfach extrem. Und auch hier ist er mit dem Charakteren wieder super. Man hasst mit. Man leidet mit. Und wenn man übernatürliches liebt, dann kommt man hier sowieso auf seine Kosten. Dennoch lässt mich das Buch auch sehr traurig zurück. Die Welt ist manchmal grausam, wie wir in Carrie einmal mehr erinnert werden. Doch ihre Rache ist auch eine Genugtuung für uns. Perfekter Halloween read! 🎃

Teenager können schrecklich sein.
Teenager, die dich hassen, weil du der Außenseiter bist, eine hochreligiöse Mutter, die nicht mehr alle Nadeln an der Tanne hat und telekinetische Kräfte. Wie das alles zusammenpasst, weiß nur der Meister des Horrors: Stephen King. In diesem Buch wirst du erfahren wie boshaft Teenager sein können. Ich bin deswegen so wütend geworden, weswegen ich das Buch manchmal weglegen musste.. In Folge der Handlung wird man als Leser etwas beruhigt, da die Peiniger ihre gerechte Strafe bekommen (Neinnn, dieses Buch lässt einen nicht Rachsucht verspüren..), aber so wirklich "Happy End" kann man es leider nicht nennen. Trotzde ist dieses Buch unglaublich gut geschrieben und mit vielen authentischen Mitteln ausgekleidet, wie Zeitungsberichte, Fachbuchartikel und Polizeiberichte.

Beklemmend
Mein erstes Stephen King Buch und ich muss sagen es war ziemlich düster und beklemmend obwohl ich schon weit schlimmere bücher gelesen habe. Der Autor schafft es bei einem selbst den Hass emporsteigen zu lassen, gegenüber den Mobbern von Carrie. Wird nicht mein letzter Stephen King gewesen sein.
Mein erster King und ich habe direkt einige neue gekauft...
Durch meine Mutter wusste ich was King so für Bücher schreibt. Ich habe aber lange Zeit nicht wirklich Interesse daran gehabt. Ich wusste auch ungefähr worum es in diesem Buch geht und was für schreckliche Dinge passieren. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen war ich direkt voll in der Geschichte drin. Sie ist so schrecklich und düster und genau deshalb großartig geschrieben. Ich kann mir eigentlich Dinge die ich lese nie bildlich vorstellen aber King schafft es durch seine Beschreibungen das ich es mir vorstellen konnte...
Klassiker im interessanten Schreibstil
Carrie, hier in der englischen Jubiläumsausgabe, ist ein King Must-Read. Die Erzählweise ist spannend. Aufgebaut im Stil von Berichten. Das Leben der Carrie ist tragisch und weckt im Leser Wut und Rachgefühle und zum Ende hin Genugtuung. Kurzweilig und flüssig geschrieben. Spannend. King.
Ein perfekter Klassiker🔥
Carrie von Stephen King, ein Werk aus dem Jahr 1974 hat eine absolut emotionale Geschichte mit einer wichtigen Message dahinter. Carrie, der Hauptcharakter, um die es in diesem Buch geht, ist für die Story sehr gut ausgedacht. Damit meine ich nicht einmal die intensive Beschreibung des Charakters, die tatsächlich in diesem Fall nicht häufig vorkommt, sondern die ausführliche Erzählung von King und die Gabe, den Leser sofort in die Perspektive von Carrie hineinversetzen zu können und vollkommen mit ihr zu fühlen zu lassen. Denn ohne viel zu beschreiben und über ihre Charakterzüge oder Aussehen zu erzählen schafft es King, eine vollkommen authentische Schlüsselfigur zu erschaffen und diese Glaubwürdigkeit durchgehend in der Storyline aufrechtzuerhalten. Die Geschichte, die King hier erzählt wirkt von Beginn an teilweise relativ traurig und ernst. Sie ist sehr gut durchdacht und bringt eine vollkommen ausgeklügelte Handlung mit den nötigen Wendungen mit sich, die die Spannungskurve durchgehend äußerst hochhält. Die Abschnitte in der das Buch eingeteilt sind, sind sehr gut mit zu verfolgen und sie ergeben für das Gesamtbild am Ende der Story eine plausible und vollkommen nachvollziehbare Auflösung. Man kann die Handlungen und die Entscheidungen des Hauptcharakters gut nachempfinden und fiebert ständig der nächsten Ereignisse entgegen. Sehr gut ist hier auch die Entwicklung der Story und bezüglich des Tempos, in dem sich die gesamte Handlung Stück für Stück aufbaut. Sie verliert zu keinem Moment an Spannung. Genau hier möchte ich auf die Kapitel, den Erzähl- bzw. Schreibstil des Autoren Stephen King eingehen. Wie schon mal erwähnt, ist das Buch sehr gut eingeteilt in abwechslungsreichen Kapiteln und gute Abschnitte mit tollen Wendungen in der Handlung. King ist bekannt für sein Erzählstil, sehr lange Sätze und detaillierte Beschreibungen von Orten, Menschen und Handlungen sind definitiv Erkennungsmerkmale die ein King Werk mit sich bringt. Er hat die Gabe Ereignisse bildhaft wiederzugeben und schafft es immer, dass es den Lesern gelingt, die Bilder im Kopf vor dem geistigen Auge zu projizieren. Auch schreckliche bzw. brutale oder blutige Szenen sind sehr gut beschrieben die unter Umständen den Leser einen Schauer über den Rücken laufen lassen. All diese und viele weitere Gründe sorgen letztendlich dafür, dass das Buch ein vollkommen erfreuliches Lesegenuss ist. Eine absolute Kauf-Leseempfehlung mit absoluten 5 von 5 Sternen.
Du wirst ihren Namen kennen
Das Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies ein Buch mit weniger als 400 Seiten“. Da hat es sich sehr gut getroffen, dass ich für meinen Wanderurlaub Ende April nach einem kleinen, dünnen und leichten Taschenbuch mit Gebrauchsspuren gegriffen habe, damit es nicht so tragisch ist, wenn neue dazukommen. Dieses Buch ist der Mysterythriller „Carrie“ von Stephen King aus dem Jahr 1977. Es war Kings Debütroman, der ihn schlagartig berühmt machte. Dabei hatte er selbst nicht an seine schriftstellerischen Fähigkeiten geglaubt. Das Manuskript von „Carrie“ hielt er für schlecht und warf es in den Hausmüll, wo seine es Frau fand, sein Potenzial erkannte und ihn ermutigte weiterzuschreiben. Dass dies der Beginn der Karriere eines der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart war, hätte King selbst wohl nie für möglich gehalten. Die 16-Jährige Carietta White, kurz Carrie, besucht im Jahr 1979 die Ewen High School in der US-Kleinstadt Chamberlain im Bundesstaat Maine. Sie wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter Margret auf, denn ihr Vater ist noch vor ihrer Geburt bei einem Unfall auf einer Baustelle ums Leben gekommen. Als Carrie drei Jahre alt ist, entfesselt sie in einem Wutanfall zum ersten Mal ihre telekinetischen Kräfte und lässt Steine auf das Hausdach regnen. In der Schule wird Carrie von den anderen Mädchen gemobbt. Als sie nach dem Sportunterricht in der Dusche zum ersten Mal ihre Periode bekommt und in Panik gerät, weil sie darüber nicht aufgeklärt ist, eskaliert die Situation. Sie wird von ihren Mitschülerinnen so stark gedemütigt und ausgelacht, dass sie nun völlig ausgeschlossen ist. Als Reaktion auf die Hänseleien entfesselt sie seit 13 Jahren wieder unbewusst ihre Telekinese. Zum ersten Mal in ihrem Leben wird ihr ihre übernatürliche Fähigkeit bewusst und sie realisiert, dass sie nun nicht länger das Opfer sein muss. Inzwischen habe ich drei Bücher von Stephen King gelesen, und „Carrie“ ist für mich bislang das beste. Carrie ist eine komplexe Protagonistin, die trotz ihrer übermenschlichen Fähigkeiten immer noch menschlich wirkt. Der fragmentarische Erzählstil überzeugt auf ganzer Linie und Kings erschreckend guter Schreibstil trägt dazu bei, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Es ist unglaublich, dass King selbst das Manuskript weggeworfen hätte, aus dem letztendlich sein geniales Debüt wurde. In „Carrie“ geht es um mehr als einen blutigen Racheakt: Es handelt von Ausgrenzung, religiösem Fanatismus, der widersprüchlichen gesellschaftlichen Frauenrolle und weiblicher Selbstermächtigung. Egal, ob die Beziehung zu ihrer Mutter oder die Frage, inwiefern Carrie an der Katastrophe Schuld trägt, „Carrie“ ist durchzogen von einer ambivalenten Vielschichtigkeit. Für mich ist der Mysterythriller aus dem Jahr 1977 ein überraschendes Highlight geworden. Deshalb erhält es von mir alle fünf Federn. Von King habe ich noch „Shining“ und „The Green Mile“ auf dem SuB, die ich in den nächsten Jahren auf jeden Fall auch noch lesen will.

Stephen King - Carrie
Stephen Kings Carrie ist für mich ein fast vergessener packender Horrorroman, der uns tief in die dunklen Abgründe von Mobbing, Missbrauch und unerwarteter Rache führt. Zur Story: Die Geschichte handelt von Carrie White, einem schüchternen, von ihrer streng religiösen Mutter unterdrückten Mädchen, das in der Schule grausam gemobbt wird. Als sie entdeckt, dass sie telekinetische Kräfte besitzt, beginnt sich das Blatt zu wenden. King gelingt es meisterhaft, Spannung aufzubauen und eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckend ist, wie er Carries innere Gefühlswelt darstellt. Zwischen Angst, Wut und Verzweiflung. Die Geschichte ist sowohl eine erschreckende als auch tragische Story über die Auswirkungen von sozialer Ausgrenzung. Für mich war Carrie nicht nur ein Horrorroman, sondern auch eine Warnung: Wie wir Menschen behandeln, kann verheerende Folgen haben. Es ist ein Buch, das schockiert, bewegt und zum Nachdenken anregt. Ein Klassiker, den ich jedem empfehlen würde, der sich für psychologischen Horror interessiert.

Stephen Kings Debüt und auch meins von seinen Romanen. Ein Buch über Mobbing, Fanatismus, Rache und Vergeltung. Konnte mich richtig packen.
Auf der Suche nach etwas anderem zum lesen hab ich mich endlich mal an Stephen King getraut. Ich kenne ein paar Filme von ihm aber gelesen habe ich noch nichts. Mit Carrie war es also nicht nur mein Debüt von ihm sondern es war auch seines. Carrie ist eine Außenseiterin und wird in ihrer Schule gehänselt. Aber auch zu Hause führt sie mit ihrer fanatischen Mutter kein einfaches Leben. Nach einem grausamen Streich auf dem Schulball, sinnt sie nach Rache. Das Buch hat alles, was man sich bei einer guten Geschichte wünscht. Einen tollen Schreibstil, bei dem man flüssig und gut voran kommt und man in einen Sog gezogen wird. Es ist von Anfang an spannend und mysteriös. Die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten geben einem tiefe Einblicke in die Person Carrie. Nicht nur aus ihrer Sichtweise wird sie dargestellt sondern auch wie sie nach außen hin wirkt. Hier haben wir zum Einen, die bei der man einfach mitfühlen muss, indem sie gemobbt und gehänselt wird und auch aus einem religiös fanatischem Haushalt stammt. Aber auch die Sichtweise, dass sie eben einfach anders ist und wie hier die Gesellschaft reagiert. Wichtige Themen, die auch heute noch so wichtig sind, werden hier besprochen. Mobbing, Fanatismus, Gesellschaftskritik gespickt mit Rache und Vergeltung und Macht. Man kommt auf seine Gruselmomente weil es einige Horrorszenen gibt. Es wird blutig und brutal. Aber auch tiefgründig und emotional. Mich konnte Carrie absolut abholen und bringt mich näher an das Horrorgenre, dass ich noch viel zu oft versuche zu vermeiden eben weil ich ein kleiner Schisser bin. Aber es wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

Als es das Wort "Mobbing" noch nicht gab...
...und es noch Spaß genannt wurde. Das fasst den Anfang der Geschichte direkt gut zusammen. Im Verlauf wird es dann zu einer "Wenn böses, böses gebiert" Geschichte Kings "erste" Werk, mit dem er einen (danke an das Nachwort - sehr interessant) 2,5k hohen Vorschuss bekam, während er arbeitslos mit Frau und zwei Kindern in einem Wohnwagen lebte. Schon faszinierend wie sein Leben sich veränderte. Kommen wir zu Carrie. Ich bin ehrlich, ich habe gezögert dieses Hörbuch zu hören, da es von einer Frau gelesen wird. Nicht, weil ich was dagegen hätte. Ich würde eher sagen, es ist eine Gewohnheitssache. Wenn man immer nur männliche Stimmen hört (gilt ja auch für Sportkommentator/innen zb), ist das ungewohnt und klingt erstmal..."nicht richtig" und das ist ganz normal, denke ich. Aber man kann sich auch einfach mal darauf einlassen. Und dann war ich gleich überrascht als ich das Hörbuch startete. "He, das ist doch die Stimme von Autopsie!" Ich muss auch sagen, Franziska macht einen super Job hier. Schon wenige Augenblicke nach dem Beginn, spielte es keine Rolle, dass es diesmal keine männliche Stimme ist, die ich da höre. Und Franziska wurde immer stärker, im letzten Drittel einige richtig geile Szenen abgeliefert. Stark! Zur Geschichte: Alle Figuren sind recht unsympathisch (gewollt) und man bekommt vll Mitleid mit Carrie. Die 16 jährige hat ihre erste Menstruation und weiß aber überhaupt nicht, dass es sowas gibt. Glaubt also, dass sie verblutet. Daraufhin wird es schon erstmals grausam, als ihre Mitschülerinnen sie mit Tampons und Binden bewerfen und auslachen. Das ganze spielt sich in der Schule unter der Dusche ab. Das ist die Anfangsszene und die ist schon richtig stark. Wir erfahren, dass Carrie es nie leicht hatte und eine religiöse hardcore Fanatikerin als Mutter hat. Halleluja. Zwischendurch dachte ich echt, wie widerlich und abstoßend doch Menschen sein können. Wie abartige kleine stinkende Maden, die sich am leid anderer gütlich tun. Shame! Shame! Shame! Oh, falsches Buch. Aber du verstehst... Es hat mir gut gefallen, wenngleich mir diese Figuren manchmal echt schwer zu ertragen waren, weil ich selbst einen großen Groll, ja schon fast Hass, auf sie zu empfinden begann und so Carrie später anfeuerte...
Einfach ein Horrorklassiker❗️
Die 16 jährige Carrie lebt mit ihrer sehr religiösen Mutter in der Kleinstadt Chamberlain. Eines Tages bekommt sie im Sportunterricht ihre erste Periode und erschrickt. Ihre Mitschüler und Mitschülerinnen hänseln Sie deswegen. Aufgrund dieser Hänseleien und der Vernachlässigung ihrer Mutter entdeckt sie das sie telekinetische Kräfte besitzt. Diese treten immer dann auf wenn sie unter großem Stress steht. Das ganze nimmt seinen Höhepunkt am Abend des Abschlussballs, wo sie nach einer erneuten Demütigung durch ihre Mitschüler diese Kraft freien Lauf lässt. Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, aber ich fand es sehr erschreckend wie grausam Menschen sein können. Ich kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es eignet sich sehr gut wenn man damit anfangen möchte die Bücher von King zu lesen📖
Dies war - nach vielen Jahren - ein Reread des Buches, mit dem Stephen King 1974 seinen Durchbruch geschafft hat. Für mich persönlich daher neu, da ich es es im Original gelesen habe. Ich habe mich bislang eher gescheut, englische Bücher zu lesen; mein Englisch ist nicht das beste - für wissenschaftliche Texte in Studium und Beruf oder auch das Verstehen von Liedtexten und der Verständigung im Urlaub ausreichend, jedoch ansonsten eher marginal. Daher hatte ich befürchtet, in einem englischen Text zu viel zu verpassen. Zumindest hier - bei King - war dies nicht der Fall. Im Großen und Ganzen bin ich auch hier durch seinen wunderbaren Erzählstil durch die Seiten geflogen. Die ein oder andere Redewendung musste ich nachschlagen und manchmal einen Absatz nochmals langsam lesen - aber es ging. Als nächstes Original liegt schon IT im Regal bereit. Nun noch kurz zur Story selbst: Carrie wird aufs widerlichste von ihren Mitschülern gemobbt, da sie als Tochter einer religiös-fanatischen Mutter eine absolute Außenseiterin ist; als sie nach dem Sportunterricht erstmals ihre Menstruationsblutung bekommt, eskaliert die Situation. Ihre Mitschülerinnen verhöhnen und verspotten sie gemeinsam, bewerfen sie mit Pflegeprdukten, beschimpfen sie. Die Lehrerin schreitet (zu spät) ein. Die Schülerinen erhalten Strafen, mit denen sie unterschiedlich umgehen. Schließlich kommt es beim Abschlussball zu einer unsäglichen Rache durch eine der bestraften Schülerin - doch niemand hat geahnt, was in Carrie steckt… Das Buch besteht aus Presseberichten, Forschungsberichten zum Phänomen der Telekinese Polizeiberichten, Berichten von Betroffenen und den Aussagen von Zeugen vor einer Kommission - abwechselnd zur eigentlichen Erzählung. Insgesamt ein - wie ich finde - gutes Buch, welches Stephen King verdientermaßen zum Durchbruch verholfen hat. Nicht unbedingt sein Bestes, doch mir trotzdem 5 Sterne wert.
Als der Schatten explodierte…
Es ist mein erstes Buch von Stephen King und tatsächlich auch sein erstes Werk, was ein Zufall 😂 Ich habe dieses Buch im Auge gehabt weil es Silent Hill inspiriert haben soll. Ich kann zum Teil verstehen was damit gemeint ist. Ich fand die Story sehr mitreißend und spannend! Mal schauen was ich von Stephen King als Nächstes lesen werde 👀 wird wohl nicht das letzte Buch gewesen sein 🤘🏽
Erschreckend!
Carrie ist weniger ein Roman als die Chronik eines (fiktiven) Falls. Das Buch setzt sich aus den Geschehnisse aus den Sichtweisen verschiedener Beteiligten, als auch aus Zeugenaussagen und Berichte einer Untersuchungskommission zusammen. Es ist schon erschreckend wie viel Leid religiöser Wahn verursachen kann. Auch wenn Carrie das Horrorszenario verursacht hat, übel nehmen konnte ich es ihr nicht. 😵💫
Carrie wächst mit ihrer religiös fanatischen Mutter in einer kleinen Gemeinde namens Chamberlain auf. Sie ist in der Schule nicht beliebt und wird dort auch gemobbt. Das ganze kommt zu einem ersten Höhepunkt, als Carrie nach dem Sportunterricht in der Schule unter der Dusche ihre Periode bekommt und davon überzeugt ist, dass sie verbluten wird. Ihre Mutter hat sie diesbezüglich nie aufgeklärt. Die anderen Mädchen bewerfen sie mit Tampons und Binden und machen sich über sie lustig. Was keiner weiß: in Carrie schlummert eine telekinetische Gabe, die nach und nach immer mehr Gestalt annimmt und droht, sich bei der nächsten Demütigung zu entladen. Dieses Buch war ein Reread für mich - diesmal in der Originalsprache. Der Schreibstil von King kommt schon hier in seinem ersten Werk sehr zum Vorschein. Ich würde ihn wahrscheinlich unter tausenden erkennen. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass man immer wieder zwischen Perspektiven wechselt. Zum einen bekommt man Zeitungsartikel und Ausarbeitungen vorgesetzt, die im Nachhinein über die bevorstehende Katastrophe und das Leben von Carrie und auch ihrer Mutter berichten. Auf der anderen Seite verfolgen wir aber auch die Geschichte aus Carries Sicht und auch aus der von Sue und Chris z.B. Man bekommt immer wieder einzelne Fetzen davon hingeworfen, was noch passieren wird und dadurch will man einfach immer weiter lesen, weil es unglaublich spannend ist. Die Charaktere sind auch sehr vielschichtig und man merkt eben, dass es sich bei den meisten um Teenager handelt, die sich noch in ihrer Entwicklung befinden. Stephen King beweist auch hier schon, dass er ein Talent dafür hat, in die Abgründe eines jeden Menschen einzutauchen und ihn nicht per se als gut oder böse abzustempeln, sondern als komplexe Wesen. Für mich immer wieder lesenswert. King nutzt meiner Meinung nach die telekinetische Entladung von Carrie am Ende als Metapher für einen Gefühlsausbruch von jahrelangen Mobbingopfern. Gerade in Amerika spielen Amokläufe immer wieder eine Rolle. Hier ist es mit etwas Übernatürlichem verbunden, hat für mich aber trotzdem einen starken Bezug zur Realität.
Mit "Carrie" begann 1974 eine der bekanntesten literarischen Karrieren der Gegenwart. Stephen Kings Debütroman ist schmal, roh und strukturell ungewöhnlich. Ein Frühwerk, das bereits zentrale Motive seines späteren Schaffens ankündigt: Außenseitertum, Gewalt, Macht und das Grauen, das in der Alltäglichkeit wurzelt. Im Mittelpunkt steht die siebzehnjährige Carrie White, ein stilles, unscheinbares Mädchen, das von ihren Mitschülern verspottet und von ihrer religiös-fanatischen Mutter unterdrückt wird. Als Carrie entdeckt, dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt, verschiebt sich das Kräfteverhältnis langsam, zunächst unmerklich, dann katastrophal. King wählt eine fragmentarische Erzählform, die sich aus Zeitungsartikeln, wissenschaftlichen Berichten und inneren Monologen zusammensetzt. Diese formale Vielfalt verleiht dem Text einen dokumentarischen Ton, der die Handlung rückblickend rekonstruiert und damit Spannung auf andere Weise erzeugt als ein klassisch linearer Plot. Der Leser weiß früh, dass etwas Schreckliches geschehen wird; das Interesse liegt nicht im Was, sondern im Wie und Warum. Carrie ist kein subtiler Roman, will es auch nicht sein. Doch unter der Oberfläche der Grausamkeit, des Bluts und der Vergeltung liegt ein präzises Gespür für soziale Dynamiken. King zeigt, wie systematisch Ausgrenzung funktioniert, nicht nur durch offene Gewalt, sondern durch Gleichgültigkeit, Feigheit und stille Komplizenschaft. Carries Wut ist nicht unverständlich, ihre Eskalation kein bloßer Effekt. Auffällig ist, wie sehr King in diesem frühen Werk bereits mit Themen arbeitet, die sich durch sein gesamtes Œuvre ziehen: die Angst vor der Andersartigkeit, die Zerbrechlichkeit von Autoritäten, die zerstörerische Kraft des Verdrängten. "Carrie" ist ein Roman über weibliche Ohnmacht und zugleich ein zutiefst verstörendes Bild davon, was geschieht, wenn diese Ohnmacht in Macht umschlägt. Dass die Gewalt am Ende so total ist, so vernichtend, wirkt heute vielleicht überzeichnet. Doch Kings Darstellung bleibt in ihrer Anlage konsequent: Die Katastrophe ist nicht das Ergebnis einer plötzlichen Laune, sondern die logische Folge eines langen sozialen Versagens. "Carrie" ist kein perfekter Roman, aber ein eindrucksvoller. Er ist roh, aufgeladen, voller Unruhe und gerade deshalb bemerkenswert. Ein Debüt, das bereits mehr ist als ein Genre-Experiment: ein literarisches Psychogramm der Ausgrenzung mit bleibender Wirkung.
Kings erstes Buch - Ein Zeitloser und schockierender Klassiker!
„Carrie“🩸🔥😱 Das erste, veröffentlichte Werk eines jungen Schriftstellers, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat…Stephen King! Danke Mr. King🙏für das erste Meisterwerk, dem noch viele folgen sollten. Als King den Roman schrieb, lebte er noch in einem Wohnwagen. Er schrieb die Geschichte auf einer Olivetti-Reiseschreibmaschine, auf der auch „Brennen muss Salem“ getippt wurde. Carrie ist eine bildgewaltige, hemmungslose und verstörende Geschichte, über die systematische, seelische Vernichtung einer Außenseiterin und den daraus verheerenden und katastrophalen Folgen.💀🔥🩸💥 Menschen, speziell Jugendliche und Kinder, können sehr grausam sein. Gepaart mit den Misshandlungen, ihrer religiös-fanatischen Mutter, geht Carrie sowohl in der Schule, als auch im vermeintlich sicheren Heim, durch die Hölle…. Doch Carrie hat „Kräfte“ und mit ihnen wird sie einen apokalyptischen Rachefeldzug führen, um jeden zu bestrafen…🩸🔥💥💀😱 Sehr tragische, aber unheimlich fesselnde Geschichte von Mr. King. Eines seiner besten Bücher📚meiner Meinung nach. …lest selbst😉 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Der Wahnsinn
Carrie ist ein so unfassbar gutes Buch, in dem beschrieben wird, wie sich ungünstige Konstellationen auf einen Menschen / Teenager auswirken können. Mobbing wird thematisiert. Auch Übersinnliches. Die Kombination hat mich richtig in den Bann gezogen. Mal ein kurzer King, der es dennoch oder gerade aufgrund der Länge geschafft hat mich zu begeistern.
“Carrie” ist für mich der beste Stephen King. Die Geschichte um ein gemobbtes Mädchen mit telekinetischen Kräften ist packend und fesselnd. King baut die Spannung perfekt auf, und das Ende ist einfach schockierend. Man fühlt richtig mit Carrie mit. Ein echtes Meisterwerk des Horrors, das man nicht verpassen sollte!
CARRIE gehört zu einem der bekanntesten Romane von Stephen King. Zu den besten zählt sein 300 Seiten Werk jedoch nicht. 1974 veröffentliche King mit CARRIE seinen ersten Roman. Seine Frau Tabitha fischte das Manuskript aus dem Papierkorb und ermutigte ihren Mann dazu es fertig zu stellen. Sein erster Entwurf umfasste nur knapp über 100 Seiten. Um auf eine vermarktbare Länge zu kommen überarbeitete er seinen ersten Entwurf massiv. Fiktive Zeitungsartikel, wissenschaftliche Abhandlungen und Augenzeugenberichte fanden nachträglich Einzug in die Geschichte. Teilweise merkt man diese nachträgliche Überarbeitung, denn diese Elemente sind teils redundant, teils einfach unnötig, da sie die Handlungsentwicklung eher ausbremsen. Das Fundament von Kings Debutwerk ist jedoch eine faszinierende Auseinandersetzung mit den Herausforderung des Erwachsenwerdens, der Emanzipation gegenüber dem Elternhaus und den Problemen, die dadurch entstehen können. Carrie White ist eine Außenseiterin. Geprägt von der fundamentalistisch-religiösen Erziehung der fanatischen Mutter, hat sie weder Kontakt zu Gleichaltrigen, noch beschäftigt sie sich mit altersgerechten Themen. Als sie eines Tages in der Umkleidekabine ihre erste Periode bekommt, löst dieses traumatisierende Ereignis telekinetischen Kräfte aus, die sie seit ihrer Kindheit erfolgreich unterdrückt hatte… King erzählt das Martyrum von Carrie so intensiv, dass sowohl die Taten ihrer Mutter als auch das Mobbing der Mitschülerinnen schmerzhaft spürbar werden. Dabei geht er überraschend sprunghaft vor. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive: das auktoriale Erzählgerüst wird immer wieder von der personellen Erzählerposition unterbrochen. Dabei schreckt King auch nicht davor zurück den Ausgang seiner Geschichte zu spoilern und sogar den Tod von Charakteren zu verraten. Wir erfahren gleich zu Beginn, dass die Geschichte von Carrie White in einer nie dagewesenen Tragödie und der Zerstörung einer gesamten Stadt gipfeln wird. Carrie wurde zum gesellschaftspolitischen Thema einer ganzen Nation. Nur die Details verrät uns King nicht. Wir wissen was passiert, aber nicht wie und weshalb. Diese unkonventionelle Herangehensweise, gepaart mit der intensiven Erzählung, lässt CARRIE trotz dem bereits erwähnten Leerlauf zu einer gelungenen Leseerfahrung werden.

Kaum zu glauben - mein erster Stephen King!
Und auch das erste veröffentlichte Buch des Autors unter seinem Namen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Carrie White, Tochter einer fanatisch religiösen Mutter und mit telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet. Von ihrer Mutter sperrt Carrie regelmäßig in eine kleine Kammer ein, durch ihre Mitschüler:innen - allen voran der priviligierten Chris - erfährt sie Ablehnung, Mobbing und Hänselei. Nach einer schlimmen Mobbing-Szene im Duschraum der Turnhalle wird den darin verwickelten Schülerinnen die Teilnahme am Abschlussball versagt. Chris kocht vor Wut und plant einen Rachefeldzug gegen Carrie. Nicht nur die Grundidee der Geschichte ist, vor allem für die damalige Zeit, ungewöhnlich. King stellt die Thematik der weiblichen Menstruation als Leitthema in den Mittelpunkt und vermengt dabei Religion und das damalige (1974) Tabuthema mit den schwerwiegenden psychischen Folgen, die Ausgrenzung haben kann. Durch die telekinetischen Fähigkeiten Carries bekommt die Geschichte den Horror, für den der Autor heutzutage bekannt ist. Dabei beruht die Hauptfigur auf einem realen Vorbild. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Ursprünglich als Kurzgeschichte gedacht, streckt King den Text auf Romanformat, indem regelmäßig Zitate aus fiktiven Schriften und Büchern zum Vorkommnis und der Telekinese eingestreut werden. Die dadurch entstandenen Perspektivwechsel haben mich überhaupt nicht gestört, sondern sorgten immer wieder für gut gestreute Cuts in der Hauptgeschichte. Interessant finde ich, auch wieder vor dem Hintergrund des Veröffentlichungszeitraums in den 1970er Jahren, dass die tragenden Figuren durchweg weiblich sind. Die weibliche Stimme des Hörbuchs, Franziska Pigulla, passte perfekt zu den gut gezeichneten Charakteren. Sie verstand es, den Ekel, den psychischen Druck und die Fassungslosigkeit der Protagonist:innen intensiv zu transportieren. Was halte ich nun von meinem ersten "King"? Für mich ist Carrie ein kurzweiliger Roman - spannend, schockierend, speziell. Für Fans des Genres sicher eine Empfehlung.
Das Buch war von der ersten bist zur letzten Seite spannend - ich konnte es kaum aus der Hand legen.
„Carrie“ ist, soweit ich weiß, Stephen Kings erster veröffentlichter Roman, den er ursprünglich sogar in den Müll geworfen hatte. Zum Glück hatte er eine kluge Frau an seiner Seite, die ihn davon abhielt. Die Geschichte beginnt bereits grausam: Carrie White bekommt mitten in der Dusche, umgeben von ihren Klassenkameradinnen, ihre erste Menstruation. Nicht nur, dass sie nicht weiß, was mit ihrem Körper passiert, es geschieht ihr auch noch vor den Augen aller anderen, was ihrem ohnehin schon schlechten Ruf in der Schule nicht gerade hilft. Doch nicht nur in der Schule hat sie es schwer, sondern auch zu Hause, wo ihre streng religiöse, fundamentalistische Mutter ihr die schlimmsten Dinge einredet, wie zum Beispiel, dass nur Frauen, die unkeusche Gedanken haben und sündig leben, menstruieren und Brüste bekommen. Und sündig ist bei Mrs. White quasi alles. Dann entdeckt Carrie, dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt. Ich liebe auch den Aufbau des Buchs. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und zwischendurch gibt es Sequenzen, die wie aus einem medizinischen Fachbericht über telekinetische Fähigkeiten klingen. Diese abwechslungsreiche Darstellung hat mir sehr gut gefallen. Das Ende kam in klassischer King-Manier: brutal, mit einer apokalyptischen Stimmung, als würde die Welt untergehen. Über die Darstellung des klassischen Highschool-Girls, das wirklich alle Klischees bekannter amerikanischer Highschool-Filme bedient, lässt sich streiten; das war mir persönlich zu übertrieben. Auch die etwas expliziten Darstellungen, was Handlungen zwischen Teenagern angeht, hätten nicht unbedingt sein müssen, da sie die Handlung nicht wirklich voranbringen. Ich empfehle das Buch uneingeschränkt an alle ab 16 Jahren. Lesesoundtrack: All Out 70s
Hörbuch Action 😏
Ich bin ohne jegliches Vorwissen in dieses Hörbuch gestolpert. Es hat mich vom ersten Moment an gepackt. Carrie ist ein junges Mädchen. Ihre Mutter ist exzentrisch und streng gläubig. Carrie widerfährt jede Menge häusliche und psychische Gewalt. Ihr Aussehen ist alles andere als normal, was sie zur Zielscheibe ihrer widerlichen Mitschüler macht. Sie wird bis aufs übelste gemobbt und hat es definitiv nicht leicht in ihrem Leben. Sie hat Fähigkeiten, von denen sie lange nichts wusste und irgendwann wendet sich das Blatt und alles geht in Flammen auf. Ihre Rache kommt unverblühmt und schürt ein nie da gewesenes Fegefeuer… Absolut mitreißend und teilweise echt ekelig. Manches Mal habe ich sicherlich das Gesicht verzogen, aber ich liebe es, wenn man die Geschichte so richtig mitfühlen kann.
Oh
Die gesamte Handlung des Buches führt uns zu dieser einen großen Tragödie, bei der sich Carrie dann (verständlicherweise) nicht mehr unter Kontrolle hatte. Dass das Ganze so ausartet, hätte ich nicht unbedingt gedacht… Jedenfalls war das Buch super leicht und fix zu lesen, die Seitenzahlen sind nur so an mir vorüber geflogen. Der substile Spannungsaufbau war wahnsinnig gut und man konnte Carrie‘s Schmerz/Wut/Verzweiflung nachvollziehen. Ein echter King eben 🥰
"Jesus blickt dort von der Wand, Doch sein Gesicht ist kalt wie Stein. Wenn er mich liebt - wie sie mir sagt -, Warum fühl' ich mich ganz allein?"
. 4,75 Sterne für dieses alte Meisterwerk ♥︎ . Das war mein zweiter King und ich wollte unbedingt sein Debüt lesen - dieses Buch ist doch tatsächlich von 1974! - und wurde nicht enttäuscht! Ich habe vor, jetzt alles nach ET zu lesen!! . Die Geschichte umfasst knapp 300 Seiten und hat mich wirklich ab Seite 50 total in den Bann gezogen. Ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so enorm spannend war! Die Handlung war perfekt durchdacht, ich hab enorm mitgefiebert und die Spannung war groß! Was wird passieren? Wie endet es? Was ist überhaupt schon passiert? Ich bin durch die Geschichte geflogen! Die vielen verschiedenen Arten von Texten im Buch waren toll eingebaut und haben mich total begeistert! Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen! Ich konnte sogar enorm mit Carrie mitfühlen und zwischendrin wollte ich einfach nur, dass es eine Liebesgeschichte wird... (if you know, you know :-() Und ich war dauernd nur so "Nein, bitte nicht, nein, oh Gott, nein". Mich hat das Buch total gecatcht und ich hab es gleich als erstes Buch des Jahres weggesuchtet! "Natürlich hab ich hier nicht die Tiefe wie in einer Romantasy" - falsch gedacht. Ja, nicht in dem Ausmaß, doch die Geschichte hat mich auch mit ihrer Tiefgründigkeit überzeugt! Die Charaktere waren sehr spannend gestaltet und konnten mich total überzeugen! So untypisch, so "anders" und doch einfach "normale Menschen", aber richtig gut geschrieben! Als jemand, der die Geschichte rund um Carrie noch gar nicht kannte, hat mich das Buch total geschockt! Den Schreibstil fand ich auch toll!!! Anfangs musste ich mich kurz zurechtfinden, aber dann war ich einfach nur begeistert! Ich MUSS mehr von King lesen! (Ja, im Werk sind Begriffe, die heutzutage nicht okay sind, aber es im Nachhinein zu ändern, wäre auch falsch, auch wenn ich mir hierzu noch eine Bemerkung gewünscht hätte) . Fazit: Ein Banger zum Jahresbeginn!

Es ist tatsächlich lange her, dass ich ein Buch von King gelesen/gehört habe und Carrie stand noch aus. Die Geschichte (eine der ersten von King) hat mir sehr gut gefallen. Man konnte der Handlung sehr gut folgen und sich in die Lage von Carrie hineinversetzen - in die ständige Demütigung in der Schule. Als die Handlung in der zweiten Hälfte des Übernatürliche "thematisierte", war dies King-typisch nicht plump oder übermäßig brutal, sondern dezent, spannend und im Finale durchaus deftig. Über die Geschichte verteilt hat King Zitate u.a. aus dem fiktiven Werk "Als der Schatten explodierte" eingebaut, die das ganze Geschehen in einer Retrospektive psychologisch, wissenschaftlich, zeitgeschichtlich beleuchtet und so dazu beitragen, den Spannungsbogen zu halten und weiter aufzubauen.
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird.
Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe.
Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Und nun sinnt sie auf Rache ...
Book Information
Author Description
Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Nach dem Studium der englischen Literatur an der University of Maine trat er 1971 eine Stelle als Lehrer an der Hampden Academy in Maine an. Nach ersten Veröffentlichungen von Kurzgeschichten kam 1974 sein erster Roman Carrie auf den Markt - der Beginn seiner Karriere als Bestsellerautor. Bis heute lebt und arbeitet Stephen King in Maine.
Posts
Projekt Stephen King Legacy Buch Nr. 01
Lange lange habe ich es vorgehabt: Den ultimativen Reread der Stephen King Legacy – in chronologischer Reihenfolge! Und alles begann mit "Carrie". Welches im Jahre 2001 auch tatsächlich mein erster gelesener King sein sollte. Und eben jenes Buch landete bei King eigentlich im Müll. Seiner Frau Tabitha hat man es dann zu verdanken, dass es doch noch veröffentlicht wurde. Ein Segen für die Welt, wenn man das so sagen kann. Wer weiß, wie der Weg von King gewesen wäre, wenn "Carrie" nicht die erste Veröffentlichung gewesen wäre? Sondern ein Buch, welches er sogar noch davor schrieb, es aber erst später unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte? Aber nun zum Buch. „Carrie“ ist einfach Kult. Jeder kennt diese Geschichte. Daher brauche ich, so denke ich, nicht allzusehr darauf eingehen. Entweder man kennt das Buch, oder einen der vielen Verfilmungen. Und falls nicht: Eines davon unbedingt nachholen! Es kann als Einstieg in das King-Universum gut geeignet sein. Allein, weil man hier nicht direkt von der Seitenzahl erschlagen wird. Für King-Verhältnisse ist dies ein doch recht dünnes Buch. Was mir nicht so gut gefällt, ist das "Fore-Shadowing". Die ganze Zeit über beim lesen wird man ständig daran erinnert, was am Ende der Geschichte passieren wird. Ich kann nachvollziehen, warum King das getan hat – um die Spannung aufrecht zu erhalten, denn sonst passiert bis zur Ballnacht gar nicht viel "horrorartiges". Dafür finde ich den Stil interessant, einen Großteil der Geschehnisse über Interviews, Zeitungsberichten oder Ausschnitte aus Büchern zu erzählen. Bei dieser Geschichte fühlt man aber einfach ab Seite 1 mit Carrie mit. Ob es das Mobbing in der Schule, oder ihre religiös fanatische Mutter ist. Ein glückliches Leben sieht anders aus. Bei "Carrie" hat sich schon damals gezeigt, was King drauf hat, wenn es um Charakterzeichnungen und Emotionen geht. 4 von 5 / 8 von 10 👩👩👩👩👩👩👩👩

Ich war überrascht, wie intensiv und bedrückend die Geschichte von Anfang an war. Carrie hat mir unglaublich leidgetan, ihre Einsamkeit und Ausgrenzung waren schwer zu lesen. Besonders die Darstellung von Mobbing und religiösem Fanatismus hat mich schockiert. Die Spannung hat sich langsam, aber sehr wirkungsvoll aufgebaut. Ich mochte die ungewöhnliche Erzählweise mit Berichten, Zeitungsartikeln und Rückblicken. Der Horror war für mich eher psychologisch als blutig, was mir sehr gefallen hat. An manchen Stellen wirkte die Geschichte etwas distanziert erzählt. Das Ende war grausam, tragisch und ist mir lange im Kopf geblieben. Insgesamt ein starker, beklemmender Klassiker, der mich sehr mitgenommen hat, auch wenn es knapp nicht für 5 Sterne gereicht hat. 📚🩸
„Carrie“ von Stephen King ist ein Klassiker des Horrors, der trotz seines Alters überraschend gut funktioniert und die Leser noch heute fesseln kann.
Die Geschichte über ein gemobbtes Mädchen mit unheimlichen Kräften lässt einen emotional nicht kalt und zeigt eindrucksvoll, wie Wut und Ausgrenzung eskalieren können. Kings Debüt besticht durch seine direkte, teils düstere Erzählweise und beeindruckende Figurenzeichnung. Zwar ist die Handlung relativ kurz und manche Elemente wirken etwas vorhersehbar, aber gerade das macht den intensiven Lesefluss aus. Insgesamt ein spannender, nachdenklicher Horrorroman, den ich mit 4 von 5 Sternen bewerte. 🌟📚
»Menschen werden nicht besser, sie werden nur cleverer. Wenn man cleverer wird, hört man nicht auf den Fliegen die Flügel auszureißen, dann sucht man nur nach den Gründen dafür.«
Ich war davon überzeugt, dass Carrie für mich ein 5 Sterne Buch wird. Aber nein, leider.❤️🩹 Dabei wollte ich es wirklich so sehr lieben.🥲 Aber woran hat es gelegen?🫣 Die ganzen Berichte/Verhöre zwischen der Story haben mir jede Spannung genommen.😩 Das hat für mich nichts zur Story beigetragen und meinen Leseflow permanent gestört.💀 Carries Hauptstory? 5/5 ⭐ Ich liebe sowie den female rage Trope und da gehört Carrie ganz klar zu den Klassikern.🖤 Aber dennoch insgesamt mein least favorite King.😶🌫️ Mein King Ranking: 1. Es | 4.50 ⭐ ( Eigentlich 5, diese Szene, iykyk 💀💀💀) 2. Shining | 4.50 ⭐ 3. Menschenjagd | 4.00 ⭐ 4. Todesmarsch | 3.50 ⭐ 5. Carrie | 3.50 ⭐ 💋

Anfang der 70er zog die Ehefrau eines Englischlehrers ein paar Seiten aus seinem Papierkorb, las diese und animierte ihren Gatten weiter daran zuschreiben. Damit wurde der Grundstein gelegt für einen der berühmtesten Schriftsteller der letzten 50 Jahre. 1974 veröffentlicht ist „Carrie“ das erste Werk Stephen Kings. Noch nicht ganz im Stil seiner künftigen Werk verfasst aber es blickt schon etwas Genialität durch. „Carrie“ spielt tatsächlich in der Zukunft 1979 und erzählt eine Geschichte über das Erwachsenwerden eines von ihrer religiösen Mutter gegängelten Mädchens. Aufgrund dessen erfährt sie genau soviel Ablehnung in der Schule. Mobbing wird hier schon extrem früh zur Schau gestellt. Aber in Carrie schlummert eine Kraft; die sobald sie entfesselt wird; keine Gefangenen macht. Ein Buch das jeder mal gelesen haben sollte. Auch wenn es etwas faserig wirkt durch die vielen Blickwinkel. Ein kurzes Buch mit viel Tiefgang. Und der Beginn etwas sehr Großem.
"Und dieses Mädchen wird nun immer als Monstrum bezeichnet"
Was für eine Reise! Klassiker, Meisterwerk, ein Muß für jeden Horrofan und das noch seit 50 Jahren! Genial geschrieben und aufgebaut mit Artikeln und Berichten zum Hintergrund der Horrornacht und für verschiedene Blickwinkel. Gefangen ab der ersten Seite. Obwohl ich schon die Filme immer super fand, ist das Buch für mich nochmal next Level! Wut ,Schock, Trauer... man leidet richtig mit. Die Kombination von Mobbing und Übernatürlichem bringt hier Gänsehaut pur.

Der volle Preis hat den vollen Preis bezahlt weil er die Pest an den Ort des Lichts gebracht hat.
Ich kannte die Geschichte um und von Carrie bereits durch den Film. Da ugh die meisten, wenn nicht alle, Verfilmung von King leider deutlich schlechter finde, musste ich das Buch natürlich dennoch lesen. Ich hatte wie immer viel Freude. Ich liebe Stephen Kings Schreibstil einfach extrem. Und auch hier ist er mit dem Charakteren wieder super. Man hasst mit. Man leidet mit. Und wenn man übernatürliches liebt, dann kommt man hier sowieso auf seine Kosten. Dennoch lässt mich das Buch auch sehr traurig zurück. Die Welt ist manchmal grausam, wie wir in Carrie einmal mehr erinnert werden. Doch ihre Rache ist auch eine Genugtuung für uns. Perfekter Halloween read! 🎃

Teenager können schrecklich sein.
Teenager, die dich hassen, weil du der Außenseiter bist, eine hochreligiöse Mutter, die nicht mehr alle Nadeln an der Tanne hat und telekinetische Kräfte. Wie das alles zusammenpasst, weiß nur der Meister des Horrors: Stephen King. In diesem Buch wirst du erfahren wie boshaft Teenager sein können. Ich bin deswegen so wütend geworden, weswegen ich das Buch manchmal weglegen musste.. In Folge der Handlung wird man als Leser etwas beruhigt, da die Peiniger ihre gerechte Strafe bekommen (Neinnn, dieses Buch lässt einen nicht Rachsucht verspüren..), aber so wirklich "Happy End" kann man es leider nicht nennen. Trotzde ist dieses Buch unglaublich gut geschrieben und mit vielen authentischen Mitteln ausgekleidet, wie Zeitungsberichte, Fachbuchartikel und Polizeiberichte.

Beklemmend
Mein erstes Stephen King Buch und ich muss sagen es war ziemlich düster und beklemmend obwohl ich schon weit schlimmere bücher gelesen habe. Der Autor schafft es bei einem selbst den Hass emporsteigen zu lassen, gegenüber den Mobbern von Carrie. Wird nicht mein letzter Stephen King gewesen sein.
Mein erster King und ich habe direkt einige neue gekauft...
Durch meine Mutter wusste ich was King so für Bücher schreibt. Ich habe aber lange Zeit nicht wirklich Interesse daran gehabt. Ich wusste auch ungefähr worum es in diesem Buch geht und was für schreckliche Dinge passieren. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen war ich direkt voll in der Geschichte drin. Sie ist so schrecklich und düster und genau deshalb großartig geschrieben. Ich kann mir eigentlich Dinge die ich lese nie bildlich vorstellen aber King schafft es durch seine Beschreibungen das ich es mir vorstellen konnte...
Klassiker im interessanten Schreibstil
Carrie, hier in der englischen Jubiläumsausgabe, ist ein King Must-Read. Die Erzählweise ist spannend. Aufgebaut im Stil von Berichten. Das Leben der Carrie ist tragisch und weckt im Leser Wut und Rachgefühle und zum Ende hin Genugtuung. Kurzweilig und flüssig geschrieben. Spannend. King.
Ein perfekter Klassiker🔥
Carrie von Stephen King, ein Werk aus dem Jahr 1974 hat eine absolut emotionale Geschichte mit einer wichtigen Message dahinter. Carrie, der Hauptcharakter, um die es in diesem Buch geht, ist für die Story sehr gut ausgedacht. Damit meine ich nicht einmal die intensive Beschreibung des Charakters, die tatsächlich in diesem Fall nicht häufig vorkommt, sondern die ausführliche Erzählung von King und die Gabe, den Leser sofort in die Perspektive von Carrie hineinversetzen zu können und vollkommen mit ihr zu fühlen zu lassen. Denn ohne viel zu beschreiben und über ihre Charakterzüge oder Aussehen zu erzählen schafft es King, eine vollkommen authentische Schlüsselfigur zu erschaffen und diese Glaubwürdigkeit durchgehend in der Storyline aufrechtzuerhalten. Die Geschichte, die King hier erzählt wirkt von Beginn an teilweise relativ traurig und ernst. Sie ist sehr gut durchdacht und bringt eine vollkommen ausgeklügelte Handlung mit den nötigen Wendungen mit sich, die die Spannungskurve durchgehend äußerst hochhält. Die Abschnitte in der das Buch eingeteilt sind, sind sehr gut mit zu verfolgen und sie ergeben für das Gesamtbild am Ende der Story eine plausible und vollkommen nachvollziehbare Auflösung. Man kann die Handlungen und die Entscheidungen des Hauptcharakters gut nachempfinden und fiebert ständig der nächsten Ereignisse entgegen. Sehr gut ist hier auch die Entwicklung der Story und bezüglich des Tempos, in dem sich die gesamte Handlung Stück für Stück aufbaut. Sie verliert zu keinem Moment an Spannung. Genau hier möchte ich auf die Kapitel, den Erzähl- bzw. Schreibstil des Autoren Stephen King eingehen. Wie schon mal erwähnt, ist das Buch sehr gut eingeteilt in abwechslungsreichen Kapiteln und gute Abschnitte mit tollen Wendungen in der Handlung. King ist bekannt für sein Erzählstil, sehr lange Sätze und detaillierte Beschreibungen von Orten, Menschen und Handlungen sind definitiv Erkennungsmerkmale die ein King Werk mit sich bringt. Er hat die Gabe Ereignisse bildhaft wiederzugeben und schafft es immer, dass es den Lesern gelingt, die Bilder im Kopf vor dem geistigen Auge zu projizieren. Auch schreckliche bzw. brutale oder blutige Szenen sind sehr gut beschrieben die unter Umständen den Leser einen Schauer über den Rücken laufen lassen. All diese und viele weitere Gründe sorgen letztendlich dafür, dass das Buch ein vollkommen erfreuliches Lesegenuss ist. Eine absolute Kauf-Leseempfehlung mit absoluten 5 von 5 Sternen.
Du wirst ihren Namen kennen
Das Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies ein Buch mit weniger als 400 Seiten“. Da hat es sich sehr gut getroffen, dass ich für meinen Wanderurlaub Ende April nach einem kleinen, dünnen und leichten Taschenbuch mit Gebrauchsspuren gegriffen habe, damit es nicht so tragisch ist, wenn neue dazukommen. Dieses Buch ist der Mysterythriller „Carrie“ von Stephen King aus dem Jahr 1977. Es war Kings Debütroman, der ihn schlagartig berühmt machte. Dabei hatte er selbst nicht an seine schriftstellerischen Fähigkeiten geglaubt. Das Manuskript von „Carrie“ hielt er für schlecht und warf es in den Hausmüll, wo seine es Frau fand, sein Potenzial erkannte und ihn ermutigte weiterzuschreiben. Dass dies der Beginn der Karriere eines der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart war, hätte King selbst wohl nie für möglich gehalten. Die 16-Jährige Carietta White, kurz Carrie, besucht im Jahr 1979 die Ewen High School in der US-Kleinstadt Chamberlain im Bundesstaat Maine. Sie wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter Margret auf, denn ihr Vater ist noch vor ihrer Geburt bei einem Unfall auf einer Baustelle ums Leben gekommen. Als Carrie drei Jahre alt ist, entfesselt sie in einem Wutanfall zum ersten Mal ihre telekinetischen Kräfte und lässt Steine auf das Hausdach regnen. In der Schule wird Carrie von den anderen Mädchen gemobbt. Als sie nach dem Sportunterricht in der Dusche zum ersten Mal ihre Periode bekommt und in Panik gerät, weil sie darüber nicht aufgeklärt ist, eskaliert die Situation. Sie wird von ihren Mitschülerinnen so stark gedemütigt und ausgelacht, dass sie nun völlig ausgeschlossen ist. Als Reaktion auf die Hänseleien entfesselt sie seit 13 Jahren wieder unbewusst ihre Telekinese. Zum ersten Mal in ihrem Leben wird ihr ihre übernatürliche Fähigkeit bewusst und sie realisiert, dass sie nun nicht länger das Opfer sein muss. Inzwischen habe ich drei Bücher von Stephen King gelesen, und „Carrie“ ist für mich bislang das beste. Carrie ist eine komplexe Protagonistin, die trotz ihrer übermenschlichen Fähigkeiten immer noch menschlich wirkt. Der fragmentarische Erzählstil überzeugt auf ganzer Linie und Kings erschreckend guter Schreibstil trägt dazu bei, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Es ist unglaublich, dass King selbst das Manuskript weggeworfen hätte, aus dem letztendlich sein geniales Debüt wurde. In „Carrie“ geht es um mehr als einen blutigen Racheakt: Es handelt von Ausgrenzung, religiösem Fanatismus, der widersprüchlichen gesellschaftlichen Frauenrolle und weiblicher Selbstermächtigung. Egal, ob die Beziehung zu ihrer Mutter oder die Frage, inwiefern Carrie an der Katastrophe Schuld trägt, „Carrie“ ist durchzogen von einer ambivalenten Vielschichtigkeit. Für mich ist der Mysterythriller aus dem Jahr 1977 ein überraschendes Highlight geworden. Deshalb erhält es von mir alle fünf Federn. Von King habe ich noch „Shining“ und „The Green Mile“ auf dem SuB, die ich in den nächsten Jahren auf jeden Fall auch noch lesen will.

Stephen King - Carrie
Stephen Kings Carrie ist für mich ein fast vergessener packender Horrorroman, der uns tief in die dunklen Abgründe von Mobbing, Missbrauch und unerwarteter Rache führt. Zur Story: Die Geschichte handelt von Carrie White, einem schüchternen, von ihrer streng religiösen Mutter unterdrückten Mädchen, das in der Schule grausam gemobbt wird. Als sie entdeckt, dass sie telekinetische Kräfte besitzt, beginnt sich das Blatt zu wenden. King gelingt es meisterhaft, Spannung aufzubauen und eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckend ist, wie er Carries innere Gefühlswelt darstellt. Zwischen Angst, Wut und Verzweiflung. Die Geschichte ist sowohl eine erschreckende als auch tragische Story über die Auswirkungen von sozialer Ausgrenzung. Für mich war Carrie nicht nur ein Horrorroman, sondern auch eine Warnung: Wie wir Menschen behandeln, kann verheerende Folgen haben. Es ist ein Buch, das schockiert, bewegt und zum Nachdenken anregt. Ein Klassiker, den ich jedem empfehlen würde, der sich für psychologischen Horror interessiert.

Stephen Kings Debüt und auch meins von seinen Romanen. Ein Buch über Mobbing, Fanatismus, Rache und Vergeltung. Konnte mich richtig packen.
Auf der Suche nach etwas anderem zum lesen hab ich mich endlich mal an Stephen King getraut. Ich kenne ein paar Filme von ihm aber gelesen habe ich noch nichts. Mit Carrie war es also nicht nur mein Debüt von ihm sondern es war auch seines. Carrie ist eine Außenseiterin und wird in ihrer Schule gehänselt. Aber auch zu Hause führt sie mit ihrer fanatischen Mutter kein einfaches Leben. Nach einem grausamen Streich auf dem Schulball, sinnt sie nach Rache. Das Buch hat alles, was man sich bei einer guten Geschichte wünscht. Einen tollen Schreibstil, bei dem man flüssig und gut voran kommt und man in einen Sog gezogen wird. Es ist von Anfang an spannend und mysteriös. Die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten geben einem tiefe Einblicke in die Person Carrie. Nicht nur aus ihrer Sichtweise wird sie dargestellt sondern auch wie sie nach außen hin wirkt. Hier haben wir zum Einen, die bei der man einfach mitfühlen muss, indem sie gemobbt und gehänselt wird und auch aus einem religiös fanatischem Haushalt stammt. Aber auch die Sichtweise, dass sie eben einfach anders ist und wie hier die Gesellschaft reagiert. Wichtige Themen, die auch heute noch so wichtig sind, werden hier besprochen. Mobbing, Fanatismus, Gesellschaftskritik gespickt mit Rache und Vergeltung und Macht. Man kommt auf seine Gruselmomente weil es einige Horrorszenen gibt. Es wird blutig und brutal. Aber auch tiefgründig und emotional. Mich konnte Carrie absolut abholen und bringt mich näher an das Horrorgenre, dass ich noch viel zu oft versuche zu vermeiden eben weil ich ein kleiner Schisser bin. Aber es wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

Als es das Wort "Mobbing" noch nicht gab...
...und es noch Spaß genannt wurde. Das fasst den Anfang der Geschichte direkt gut zusammen. Im Verlauf wird es dann zu einer "Wenn böses, böses gebiert" Geschichte Kings "erste" Werk, mit dem er einen (danke an das Nachwort - sehr interessant) 2,5k hohen Vorschuss bekam, während er arbeitslos mit Frau und zwei Kindern in einem Wohnwagen lebte. Schon faszinierend wie sein Leben sich veränderte. Kommen wir zu Carrie. Ich bin ehrlich, ich habe gezögert dieses Hörbuch zu hören, da es von einer Frau gelesen wird. Nicht, weil ich was dagegen hätte. Ich würde eher sagen, es ist eine Gewohnheitssache. Wenn man immer nur männliche Stimmen hört (gilt ja auch für Sportkommentator/innen zb), ist das ungewohnt und klingt erstmal..."nicht richtig" und das ist ganz normal, denke ich. Aber man kann sich auch einfach mal darauf einlassen. Und dann war ich gleich überrascht als ich das Hörbuch startete. "He, das ist doch die Stimme von Autopsie!" Ich muss auch sagen, Franziska macht einen super Job hier. Schon wenige Augenblicke nach dem Beginn, spielte es keine Rolle, dass es diesmal keine männliche Stimme ist, die ich da höre. Und Franziska wurde immer stärker, im letzten Drittel einige richtig geile Szenen abgeliefert. Stark! Zur Geschichte: Alle Figuren sind recht unsympathisch (gewollt) und man bekommt vll Mitleid mit Carrie. Die 16 jährige hat ihre erste Menstruation und weiß aber überhaupt nicht, dass es sowas gibt. Glaubt also, dass sie verblutet. Daraufhin wird es schon erstmals grausam, als ihre Mitschülerinnen sie mit Tampons und Binden bewerfen und auslachen. Das ganze spielt sich in der Schule unter der Dusche ab. Das ist die Anfangsszene und die ist schon richtig stark. Wir erfahren, dass Carrie es nie leicht hatte und eine religiöse hardcore Fanatikerin als Mutter hat. Halleluja. Zwischendurch dachte ich echt, wie widerlich und abstoßend doch Menschen sein können. Wie abartige kleine stinkende Maden, die sich am leid anderer gütlich tun. Shame! Shame! Shame! Oh, falsches Buch. Aber du verstehst... Es hat mir gut gefallen, wenngleich mir diese Figuren manchmal echt schwer zu ertragen waren, weil ich selbst einen großen Groll, ja schon fast Hass, auf sie zu empfinden begann und so Carrie später anfeuerte...
Einfach ein Horrorklassiker❗️
Die 16 jährige Carrie lebt mit ihrer sehr religiösen Mutter in der Kleinstadt Chamberlain. Eines Tages bekommt sie im Sportunterricht ihre erste Periode und erschrickt. Ihre Mitschüler und Mitschülerinnen hänseln Sie deswegen. Aufgrund dieser Hänseleien und der Vernachlässigung ihrer Mutter entdeckt sie das sie telekinetische Kräfte besitzt. Diese treten immer dann auf wenn sie unter großem Stress steht. Das ganze nimmt seinen Höhepunkt am Abend des Abschlussballs, wo sie nach einer erneuten Demütigung durch ihre Mitschüler diese Kraft freien Lauf lässt. Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, aber ich fand es sehr erschreckend wie grausam Menschen sein können. Ich kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es eignet sich sehr gut wenn man damit anfangen möchte die Bücher von King zu lesen📖
Dies war - nach vielen Jahren - ein Reread des Buches, mit dem Stephen King 1974 seinen Durchbruch geschafft hat. Für mich persönlich daher neu, da ich es es im Original gelesen habe. Ich habe mich bislang eher gescheut, englische Bücher zu lesen; mein Englisch ist nicht das beste - für wissenschaftliche Texte in Studium und Beruf oder auch das Verstehen von Liedtexten und der Verständigung im Urlaub ausreichend, jedoch ansonsten eher marginal. Daher hatte ich befürchtet, in einem englischen Text zu viel zu verpassen. Zumindest hier - bei King - war dies nicht der Fall. Im Großen und Ganzen bin ich auch hier durch seinen wunderbaren Erzählstil durch die Seiten geflogen. Die ein oder andere Redewendung musste ich nachschlagen und manchmal einen Absatz nochmals langsam lesen - aber es ging. Als nächstes Original liegt schon IT im Regal bereit. Nun noch kurz zur Story selbst: Carrie wird aufs widerlichste von ihren Mitschülern gemobbt, da sie als Tochter einer religiös-fanatischen Mutter eine absolute Außenseiterin ist; als sie nach dem Sportunterricht erstmals ihre Menstruationsblutung bekommt, eskaliert die Situation. Ihre Mitschülerinnen verhöhnen und verspotten sie gemeinsam, bewerfen sie mit Pflegeprdukten, beschimpfen sie. Die Lehrerin schreitet (zu spät) ein. Die Schülerinen erhalten Strafen, mit denen sie unterschiedlich umgehen. Schließlich kommt es beim Abschlussball zu einer unsäglichen Rache durch eine der bestraften Schülerin - doch niemand hat geahnt, was in Carrie steckt… Das Buch besteht aus Presseberichten, Forschungsberichten zum Phänomen der Telekinese Polizeiberichten, Berichten von Betroffenen und den Aussagen von Zeugen vor einer Kommission - abwechselnd zur eigentlichen Erzählung. Insgesamt ein - wie ich finde - gutes Buch, welches Stephen King verdientermaßen zum Durchbruch verholfen hat. Nicht unbedingt sein Bestes, doch mir trotzdem 5 Sterne wert.
Als der Schatten explodierte…
Es ist mein erstes Buch von Stephen King und tatsächlich auch sein erstes Werk, was ein Zufall 😂 Ich habe dieses Buch im Auge gehabt weil es Silent Hill inspiriert haben soll. Ich kann zum Teil verstehen was damit gemeint ist. Ich fand die Story sehr mitreißend und spannend! Mal schauen was ich von Stephen King als Nächstes lesen werde 👀 wird wohl nicht das letzte Buch gewesen sein 🤘🏽
Erschreckend!
Carrie ist weniger ein Roman als die Chronik eines (fiktiven) Falls. Das Buch setzt sich aus den Geschehnisse aus den Sichtweisen verschiedener Beteiligten, als auch aus Zeugenaussagen und Berichte einer Untersuchungskommission zusammen. Es ist schon erschreckend wie viel Leid religiöser Wahn verursachen kann. Auch wenn Carrie das Horrorszenario verursacht hat, übel nehmen konnte ich es ihr nicht. 😵💫
Carrie wächst mit ihrer religiös fanatischen Mutter in einer kleinen Gemeinde namens Chamberlain auf. Sie ist in der Schule nicht beliebt und wird dort auch gemobbt. Das ganze kommt zu einem ersten Höhepunkt, als Carrie nach dem Sportunterricht in der Schule unter der Dusche ihre Periode bekommt und davon überzeugt ist, dass sie verbluten wird. Ihre Mutter hat sie diesbezüglich nie aufgeklärt. Die anderen Mädchen bewerfen sie mit Tampons und Binden und machen sich über sie lustig. Was keiner weiß: in Carrie schlummert eine telekinetische Gabe, die nach und nach immer mehr Gestalt annimmt und droht, sich bei der nächsten Demütigung zu entladen. Dieses Buch war ein Reread für mich - diesmal in der Originalsprache. Der Schreibstil von King kommt schon hier in seinem ersten Werk sehr zum Vorschein. Ich würde ihn wahrscheinlich unter tausenden erkennen. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass man immer wieder zwischen Perspektiven wechselt. Zum einen bekommt man Zeitungsartikel und Ausarbeitungen vorgesetzt, die im Nachhinein über die bevorstehende Katastrophe und das Leben von Carrie und auch ihrer Mutter berichten. Auf der anderen Seite verfolgen wir aber auch die Geschichte aus Carries Sicht und auch aus der von Sue und Chris z.B. Man bekommt immer wieder einzelne Fetzen davon hingeworfen, was noch passieren wird und dadurch will man einfach immer weiter lesen, weil es unglaublich spannend ist. Die Charaktere sind auch sehr vielschichtig und man merkt eben, dass es sich bei den meisten um Teenager handelt, die sich noch in ihrer Entwicklung befinden. Stephen King beweist auch hier schon, dass er ein Talent dafür hat, in die Abgründe eines jeden Menschen einzutauchen und ihn nicht per se als gut oder böse abzustempeln, sondern als komplexe Wesen. Für mich immer wieder lesenswert. King nutzt meiner Meinung nach die telekinetische Entladung von Carrie am Ende als Metapher für einen Gefühlsausbruch von jahrelangen Mobbingopfern. Gerade in Amerika spielen Amokläufe immer wieder eine Rolle. Hier ist es mit etwas Übernatürlichem verbunden, hat für mich aber trotzdem einen starken Bezug zur Realität.
Mit "Carrie" begann 1974 eine der bekanntesten literarischen Karrieren der Gegenwart. Stephen Kings Debütroman ist schmal, roh und strukturell ungewöhnlich. Ein Frühwerk, das bereits zentrale Motive seines späteren Schaffens ankündigt: Außenseitertum, Gewalt, Macht und das Grauen, das in der Alltäglichkeit wurzelt. Im Mittelpunkt steht die siebzehnjährige Carrie White, ein stilles, unscheinbares Mädchen, das von ihren Mitschülern verspottet und von ihrer religiös-fanatischen Mutter unterdrückt wird. Als Carrie entdeckt, dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt, verschiebt sich das Kräfteverhältnis langsam, zunächst unmerklich, dann katastrophal. King wählt eine fragmentarische Erzählform, die sich aus Zeitungsartikeln, wissenschaftlichen Berichten und inneren Monologen zusammensetzt. Diese formale Vielfalt verleiht dem Text einen dokumentarischen Ton, der die Handlung rückblickend rekonstruiert und damit Spannung auf andere Weise erzeugt als ein klassisch linearer Plot. Der Leser weiß früh, dass etwas Schreckliches geschehen wird; das Interesse liegt nicht im Was, sondern im Wie und Warum. Carrie ist kein subtiler Roman, will es auch nicht sein. Doch unter der Oberfläche der Grausamkeit, des Bluts und der Vergeltung liegt ein präzises Gespür für soziale Dynamiken. King zeigt, wie systematisch Ausgrenzung funktioniert, nicht nur durch offene Gewalt, sondern durch Gleichgültigkeit, Feigheit und stille Komplizenschaft. Carries Wut ist nicht unverständlich, ihre Eskalation kein bloßer Effekt. Auffällig ist, wie sehr King in diesem frühen Werk bereits mit Themen arbeitet, die sich durch sein gesamtes Œuvre ziehen: die Angst vor der Andersartigkeit, die Zerbrechlichkeit von Autoritäten, die zerstörerische Kraft des Verdrängten. "Carrie" ist ein Roman über weibliche Ohnmacht und zugleich ein zutiefst verstörendes Bild davon, was geschieht, wenn diese Ohnmacht in Macht umschlägt. Dass die Gewalt am Ende so total ist, so vernichtend, wirkt heute vielleicht überzeichnet. Doch Kings Darstellung bleibt in ihrer Anlage konsequent: Die Katastrophe ist nicht das Ergebnis einer plötzlichen Laune, sondern die logische Folge eines langen sozialen Versagens. "Carrie" ist kein perfekter Roman, aber ein eindrucksvoller. Er ist roh, aufgeladen, voller Unruhe und gerade deshalb bemerkenswert. Ein Debüt, das bereits mehr ist als ein Genre-Experiment: ein literarisches Psychogramm der Ausgrenzung mit bleibender Wirkung.
Kings erstes Buch - Ein Zeitloser und schockierender Klassiker!
„Carrie“🩸🔥😱 Das erste, veröffentlichte Werk eines jungen Schriftstellers, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat…Stephen King! Danke Mr. King🙏für das erste Meisterwerk, dem noch viele folgen sollten. Als King den Roman schrieb, lebte er noch in einem Wohnwagen. Er schrieb die Geschichte auf einer Olivetti-Reiseschreibmaschine, auf der auch „Brennen muss Salem“ getippt wurde. Carrie ist eine bildgewaltige, hemmungslose und verstörende Geschichte, über die systematische, seelische Vernichtung einer Außenseiterin und den daraus verheerenden und katastrophalen Folgen.💀🔥🩸💥 Menschen, speziell Jugendliche und Kinder, können sehr grausam sein. Gepaart mit den Misshandlungen, ihrer religiös-fanatischen Mutter, geht Carrie sowohl in der Schule, als auch im vermeintlich sicheren Heim, durch die Hölle…. Doch Carrie hat „Kräfte“ und mit ihnen wird sie einen apokalyptischen Rachefeldzug führen, um jeden zu bestrafen…🩸🔥💥💀😱 Sehr tragische, aber unheimlich fesselnde Geschichte von Mr. King. Eines seiner besten Bücher📚meiner Meinung nach. …lest selbst😉 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Der Wahnsinn
Carrie ist ein so unfassbar gutes Buch, in dem beschrieben wird, wie sich ungünstige Konstellationen auf einen Menschen / Teenager auswirken können. Mobbing wird thematisiert. Auch Übersinnliches. Die Kombination hat mich richtig in den Bann gezogen. Mal ein kurzer King, der es dennoch oder gerade aufgrund der Länge geschafft hat mich zu begeistern.
“Carrie” ist für mich der beste Stephen King. Die Geschichte um ein gemobbtes Mädchen mit telekinetischen Kräften ist packend und fesselnd. King baut die Spannung perfekt auf, und das Ende ist einfach schockierend. Man fühlt richtig mit Carrie mit. Ein echtes Meisterwerk des Horrors, das man nicht verpassen sollte!
CARRIE gehört zu einem der bekanntesten Romane von Stephen King. Zu den besten zählt sein 300 Seiten Werk jedoch nicht. 1974 veröffentliche King mit CARRIE seinen ersten Roman. Seine Frau Tabitha fischte das Manuskript aus dem Papierkorb und ermutigte ihren Mann dazu es fertig zu stellen. Sein erster Entwurf umfasste nur knapp über 100 Seiten. Um auf eine vermarktbare Länge zu kommen überarbeitete er seinen ersten Entwurf massiv. Fiktive Zeitungsartikel, wissenschaftliche Abhandlungen und Augenzeugenberichte fanden nachträglich Einzug in die Geschichte. Teilweise merkt man diese nachträgliche Überarbeitung, denn diese Elemente sind teils redundant, teils einfach unnötig, da sie die Handlungsentwicklung eher ausbremsen. Das Fundament von Kings Debutwerk ist jedoch eine faszinierende Auseinandersetzung mit den Herausforderung des Erwachsenwerdens, der Emanzipation gegenüber dem Elternhaus und den Problemen, die dadurch entstehen können. Carrie White ist eine Außenseiterin. Geprägt von der fundamentalistisch-religiösen Erziehung der fanatischen Mutter, hat sie weder Kontakt zu Gleichaltrigen, noch beschäftigt sie sich mit altersgerechten Themen. Als sie eines Tages in der Umkleidekabine ihre erste Periode bekommt, löst dieses traumatisierende Ereignis telekinetischen Kräfte aus, die sie seit ihrer Kindheit erfolgreich unterdrückt hatte… King erzählt das Martyrum von Carrie so intensiv, dass sowohl die Taten ihrer Mutter als auch das Mobbing der Mitschülerinnen schmerzhaft spürbar werden. Dabei geht er überraschend sprunghaft vor. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive: das auktoriale Erzählgerüst wird immer wieder von der personellen Erzählerposition unterbrochen. Dabei schreckt King auch nicht davor zurück den Ausgang seiner Geschichte zu spoilern und sogar den Tod von Charakteren zu verraten. Wir erfahren gleich zu Beginn, dass die Geschichte von Carrie White in einer nie dagewesenen Tragödie und der Zerstörung einer gesamten Stadt gipfeln wird. Carrie wurde zum gesellschaftspolitischen Thema einer ganzen Nation. Nur die Details verrät uns King nicht. Wir wissen was passiert, aber nicht wie und weshalb. Diese unkonventionelle Herangehensweise, gepaart mit der intensiven Erzählung, lässt CARRIE trotz dem bereits erwähnten Leerlauf zu einer gelungenen Leseerfahrung werden.

Kaum zu glauben - mein erster Stephen King!
Und auch das erste veröffentlichte Buch des Autors unter seinem Namen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Carrie White, Tochter einer fanatisch religiösen Mutter und mit telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet. Von ihrer Mutter sperrt Carrie regelmäßig in eine kleine Kammer ein, durch ihre Mitschüler:innen - allen voran der priviligierten Chris - erfährt sie Ablehnung, Mobbing und Hänselei. Nach einer schlimmen Mobbing-Szene im Duschraum der Turnhalle wird den darin verwickelten Schülerinnen die Teilnahme am Abschlussball versagt. Chris kocht vor Wut und plant einen Rachefeldzug gegen Carrie. Nicht nur die Grundidee der Geschichte ist, vor allem für die damalige Zeit, ungewöhnlich. King stellt die Thematik der weiblichen Menstruation als Leitthema in den Mittelpunkt und vermengt dabei Religion und das damalige (1974) Tabuthema mit den schwerwiegenden psychischen Folgen, die Ausgrenzung haben kann. Durch die telekinetischen Fähigkeiten Carries bekommt die Geschichte den Horror, für den der Autor heutzutage bekannt ist. Dabei beruht die Hauptfigur auf einem realen Vorbild. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Ursprünglich als Kurzgeschichte gedacht, streckt King den Text auf Romanformat, indem regelmäßig Zitate aus fiktiven Schriften und Büchern zum Vorkommnis und der Telekinese eingestreut werden. Die dadurch entstandenen Perspektivwechsel haben mich überhaupt nicht gestört, sondern sorgten immer wieder für gut gestreute Cuts in der Hauptgeschichte. Interessant finde ich, auch wieder vor dem Hintergrund des Veröffentlichungszeitraums in den 1970er Jahren, dass die tragenden Figuren durchweg weiblich sind. Die weibliche Stimme des Hörbuchs, Franziska Pigulla, passte perfekt zu den gut gezeichneten Charakteren. Sie verstand es, den Ekel, den psychischen Druck und die Fassungslosigkeit der Protagonist:innen intensiv zu transportieren. Was halte ich nun von meinem ersten "King"? Für mich ist Carrie ein kurzweiliger Roman - spannend, schockierend, speziell. Für Fans des Genres sicher eine Empfehlung.
Das Buch war von der ersten bist zur letzten Seite spannend - ich konnte es kaum aus der Hand legen.
„Carrie“ ist, soweit ich weiß, Stephen Kings erster veröffentlichter Roman, den er ursprünglich sogar in den Müll geworfen hatte. Zum Glück hatte er eine kluge Frau an seiner Seite, die ihn davon abhielt. Die Geschichte beginnt bereits grausam: Carrie White bekommt mitten in der Dusche, umgeben von ihren Klassenkameradinnen, ihre erste Menstruation. Nicht nur, dass sie nicht weiß, was mit ihrem Körper passiert, es geschieht ihr auch noch vor den Augen aller anderen, was ihrem ohnehin schon schlechten Ruf in der Schule nicht gerade hilft. Doch nicht nur in der Schule hat sie es schwer, sondern auch zu Hause, wo ihre streng religiöse, fundamentalistische Mutter ihr die schlimmsten Dinge einredet, wie zum Beispiel, dass nur Frauen, die unkeusche Gedanken haben und sündig leben, menstruieren und Brüste bekommen. Und sündig ist bei Mrs. White quasi alles. Dann entdeckt Carrie, dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt. Ich liebe auch den Aufbau des Buchs. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und zwischendurch gibt es Sequenzen, die wie aus einem medizinischen Fachbericht über telekinetische Fähigkeiten klingen. Diese abwechslungsreiche Darstellung hat mir sehr gut gefallen. Das Ende kam in klassischer King-Manier: brutal, mit einer apokalyptischen Stimmung, als würde die Welt untergehen. Über die Darstellung des klassischen Highschool-Girls, das wirklich alle Klischees bekannter amerikanischer Highschool-Filme bedient, lässt sich streiten; das war mir persönlich zu übertrieben. Auch die etwas expliziten Darstellungen, was Handlungen zwischen Teenagern angeht, hätten nicht unbedingt sein müssen, da sie die Handlung nicht wirklich voranbringen. Ich empfehle das Buch uneingeschränkt an alle ab 16 Jahren. Lesesoundtrack: All Out 70s
Hörbuch Action 😏
Ich bin ohne jegliches Vorwissen in dieses Hörbuch gestolpert. Es hat mich vom ersten Moment an gepackt. Carrie ist ein junges Mädchen. Ihre Mutter ist exzentrisch und streng gläubig. Carrie widerfährt jede Menge häusliche und psychische Gewalt. Ihr Aussehen ist alles andere als normal, was sie zur Zielscheibe ihrer widerlichen Mitschüler macht. Sie wird bis aufs übelste gemobbt und hat es definitiv nicht leicht in ihrem Leben. Sie hat Fähigkeiten, von denen sie lange nichts wusste und irgendwann wendet sich das Blatt und alles geht in Flammen auf. Ihre Rache kommt unverblühmt und schürt ein nie da gewesenes Fegefeuer… Absolut mitreißend und teilweise echt ekelig. Manches Mal habe ich sicherlich das Gesicht verzogen, aber ich liebe es, wenn man die Geschichte so richtig mitfühlen kann.
Oh
Die gesamte Handlung des Buches führt uns zu dieser einen großen Tragödie, bei der sich Carrie dann (verständlicherweise) nicht mehr unter Kontrolle hatte. Dass das Ganze so ausartet, hätte ich nicht unbedingt gedacht… Jedenfalls war das Buch super leicht und fix zu lesen, die Seitenzahlen sind nur so an mir vorüber geflogen. Der substile Spannungsaufbau war wahnsinnig gut und man konnte Carrie‘s Schmerz/Wut/Verzweiflung nachvollziehen. Ein echter King eben 🥰
"Jesus blickt dort von der Wand, Doch sein Gesicht ist kalt wie Stein. Wenn er mich liebt - wie sie mir sagt -, Warum fühl' ich mich ganz allein?"
. 4,75 Sterne für dieses alte Meisterwerk ♥︎ . Das war mein zweiter King und ich wollte unbedingt sein Debüt lesen - dieses Buch ist doch tatsächlich von 1974! - und wurde nicht enttäuscht! Ich habe vor, jetzt alles nach ET zu lesen!! . Die Geschichte umfasst knapp 300 Seiten und hat mich wirklich ab Seite 50 total in den Bann gezogen. Ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so enorm spannend war! Die Handlung war perfekt durchdacht, ich hab enorm mitgefiebert und die Spannung war groß! Was wird passieren? Wie endet es? Was ist überhaupt schon passiert? Ich bin durch die Geschichte geflogen! Die vielen verschiedenen Arten von Texten im Buch waren toll eingebaut und haben mich total begeistert! Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen! Ich konnte sogar enorm mit Carrie mitfühlen und zwischendrin wollte ich einfach nur, dass es eine Liebesgeschichte wird... (if you know, you know :-() Und ich war dauernd nur so "Nein, bitte nicht, nein, oh Gott, nein". Mich hat das Buch total gecatcht und ich hab es gleich als erstes Buch des Jahres weggesuchtet! "Natürlich hab ich hier nicht die Tiefe wie in einer Romantasy" - falsch gedacht. Ja, nicht in dem Ausmaß, doch die Geschichte hat mich auch mit ihrer Tiefgründigkeit überzeugt! Die Charaktere waren sehr spannend gestaltet und konnten mich total überzeugen! So untypisch, so "anders" und doch einfach "normale Menschen", aber richtig gut geschrieben! Als jemand, der die Geschichte rund um Carrie noch gar nicht kannte, hat mich das Buch total geschockt! Den Schreibstil fand ich auch toll!!! Anfangs musste ich mich kurz zurechtfinden, aber dann war ich einfach nur begeistert! Ich MUSS mehr von King lesen! (Ja, im Werk sind Begriffe, die heutzutage nicht okay sind, aber es im Nachhinein zu ändern, wäre auch falsch, auch wenn ich mir hierzu noch eine Bemerkung gewünscht hätte) . Fazit: Ein Banger zum Jahresbeginn!

Es ist tatsächlich lange her, dass ich ein Buch von King gelesen/gehört habe und Carrie stand noch aus. Die Geschichte (eine der ersten von King) hat mir sehr gut gefallen. Man konnte der Handlung sehr gut folgen und sich in die Lage von Carrie hineinversetzen - in die ständige Demütigung in der Schule. Als die Handlung in der zweiten Hälfte des Übernatürliche "thematisierte", war dies King-typisch nicht plump oder übermäßig brutal, sondern dezent, spannend und im Finale durchaus deftig. Über die Geschichte verteilt hat King Zitate u.a. aus dem fiktiven Werk "Als der Schatten explodierte" eingebaut, die das ganze Geschehen in einer Retrospektive psychologisch, wissenschaftlich, zeitgeschichtlich beleuchtet und so dazu beitragen, den Spannungsbogen zu halten und weiter aufzubauen.























































